Nachwuchs da !

Diskutiere Nachwuchs da ! im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; es sollte aber ein muss sein :zwinker:

  1. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    es sollte aber ein muss sein :zwinker:
     
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  3. Debra

    Debra Stammmitglied

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    paaren sich schon wieder

    Hallo

    Habe festgestellt, dass sich die beiden Elternvögel bereits wieder häufig paaren - direkt vor den Augen des noch im Nistkasten sitzenden Nachwuchs ;) .

    Die wollen doch nicht etwa schon wieder Eier legen, oder??????

    Ich kann ja jetzt schlecht auf kargeres Futter umstellen, da die Küken doch noch Eifutter benötigen.

    Danke schon mal im voraus für Tipps.

    Liebe Grüsse
    DEBRA
     
  4. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    richtig erkannt, sie wollen eine neue Brut anfangen.
    Beobachte in den nächsten Tagen genau, ob deine Küken nicht gerupft werden, denn dass ist jetzt direkt die nächste Gefahr, wenn die Eltern schon so brutig sind.

    Kommen neue Eier, entferne sie sofort, sollte es zum Rupfen kommen sehen wir dann weiter.
     
  5. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Hallo Jana

    Ich fürchte, genau das ist im Tun. Gestern fand ich ein bisschen Blut bei einer Flügel-Feder und der Haube des gescheckten Kükens. Optisch konnte ich aber nichts bezüglich Rupfen erkennen. Heute ist mir aber aufgefallen, dass es anscheinend im Nistkasten zu Streitereien kommt, sobald der Herr Papa zu den Kleinen geht. Erwischte ihn heute auch mit einer Flaumfeder im Schnabel aus dem Nistkasten kommend. Wenn die Mutter zu den Küken geht, scheint es keine Streitereien zu geben, sie scheint die Jungen friedlich zu füttern.

    Was soll ich tun? Den Hahn von den anderen trennen? Wird die Mutter alleine weiterfüttern?

    Bitte um dringende Tipps.

    Vielen Dank und liebe Grüsse
    DEBRA
     
  6. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    so, erstmal keine Panik.
    Mir persönlich sind ein paar gerupfte Federn 100mal lieber als eine Handaufzucht. Nicht, weil es mir mehr Arbeit macht, sondern auch weil die Küken viel von den Eltern lernen. (Keine Angst, die Küken werden nicht selber zu Rupfern, weil sie gequält werden.)

    Wird es zu schlimm, dann kannst du zeitweise trennen. Wir haben letztes Jahr auch das Problem gehabt, dass der Vater gerupft hat. Zum Glück waren wir zu dem Zeitpunkt zu Hause und konnten zeitnah eingreifen. Da jetzt die Osterfeiertage anstehen, seit ihr ja vielleicht auch mehr zu Hause?

    Ich beschreibe mal, wie wir das Ganze gehandhabt haben, dann kannst du schauen, was du für deine Situation nutzen kannst.
    Da es bei uns ausschließlich der Vater war, konnten wir die Küken nachts im Kasten lassen, da ja die Henne da sitzt.
    Vormittags gegen 10:00 war eigentlich Schichtwechsel. Wir haben dann die Küken in eine Katzentoilette gesetzt, weil die halt am praktischsten war. Unser Modell hatte sehr hohe Ränder auf der einen Seite und das Plaste ist super zu reinigen. Da rein dann Einstreu und außerdem ein Wärmekissen, das regelmäßig erneuert wird. Die Küken konnten sich entweder an das Kissen kuscheln, oder auf die andere Seite krabbeln. Die Kiste haben wir halbseitig abgedeckt. Beide Elternteile haben die Küken sofort wiedergefunden und auch gefüttert. Die Kiste stand etwas erhöht in unserem Blickfeld, so dass wir auch den Hahn gut beobachten konnten, wenn er füttern gegangen ist. Es gab immer noch ein paar ausgezupfte Federn, aber das Ausmaß war viel, viel geringer. Ich suche mal nach Fotos, wo man die Kiste sieht, die hab ich noch irgendwo in den Tiefen der Festplatte.

    Abends haben wir die Küken halt wieder in den Kasten gesetzt, und sowie der hing, ist die Henne reinmarschiert. Es kamen glaube ich zwei neue Eier, die haben wir ersatzlos entfernt.
    So, ich such mal Fotos, und schreib dann nochmal.
     
  7. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Und was wäre, wenn ich den Hahn einfach trennen würde und im gleichen Zimmer in einen separaten Käfig setzen würde und tagsüber Freiflug gewähre (aber keinen Zugang zur Voliere mit der Henne und den Küken)? Oder würde die Henne dann auch aufhören, die Kleinen zu füttern?

    Und gibt es nichts, was ich machen kann, damit er nicht mehr so brutig ist? Kürzlich sah ich in einem Zoohaus irgendwelche Tropfen dagegen, weiss aber natürlich nicht, ob das was nützen würde.

    Und warum rupft er die Küken überhaupt? Möchte er sie loshaben? Aus dem Nistkasten vertreiben :( ?

    Gehe aber mit Dir einig, dass Handaufzucht erst die wirklich letzte Lösung sein sollte.

    So, aber nun werde ich erst einmal versuchen, nicht in Panik zu geraten :zwinker: . Leichter gesagt als getan.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    DEBRA
     
  8. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Ach ja, unsere beiden Eltern-Vögel sitzen tagsüber eigentlich nur noch höchst selten im Kasten.

    Der Herr Papa nagt momentan vorwiegend am Einflugloch des Nistkastens und ab und zu geht er hinein, um ein bisschen Unruhe zu stiften 8( .

    Die Henne geht ab und zu kurz zu den Kleinen, um sie zu füttern.

    Ich glaube nachts ist vorwiegend die Henne bei den Küken.....muss ich mal genau beobachten. Und ich glaube auch, dass der Hahn bisher nur das gescheckte Küken plagt, die Lutino-Henne aber in Ruhe lässt. Das gescheckte Küken ist ohnehin das viel frechere und mutigere Küken und wagt ab und zu bereits einen kurzen Blick aus dem Nistkasten.

    Liebe Grüsse
    DEBRA
     
  9. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Eine Trennung ist immer eine heikle Sache und wirklich der letzte Weg. Zumal du ein glückliches Elternpaar auseinander reißt. Wenn eine Trennung unbedingt nötig ist, dann nur mit Sichtkontakt. Wobei der Hahn nicht zu beengt sitzen darf, diese "Urlaubskäfige" halte ich für Tierquälerei, auch wenn es nur kurz ist. Gerade Tiere, die besseres gewöhnt sind, drehen nach ein paar Stunden oder Tagen völlig durch. Was du machen kannst, ist ihn aus der Voliere aussperren, so dass er Kasten und Frau im Blick hat. Das geht mal für ein paar Stunden und der Hahn wird sowieso die ganze Zeit an der Voliere kleben.

    Nein, jetzt kannst du nix mehr machen. Tropfen und sonstige Wundermittel sind bloße Gelschinderei, die Hersteller gehören verklagt.

    Die Eltern erleben gerade eine günstige Jahreszeit, da muss man soviele Bruten wie möglich groß ziehen. Also müssen die andern Küken raus.

    Das kann man auch gar nicht oft genug betonen. Kein Handaufzuchtsfutter ersetzt die Kropfmilch der Elterntiere und später die abwechslungsreiche Kost, die reinkommt. In dem Alter kannst du den Elterntieren schonwieder problemlos Gemüse und Obst anbieten. Was die Küken jetzt nicht lernen zu fressen, wird später verdammt schwer anzugewöhnen.

    Mit Sicherheit ist das so. Die Küken sind auch alt genug, da muss tagsüber nicht ständig ein Elternteil drinsitzen.

    Bei uns war es auch so, dass das gelbe Küken nicht gerupft wurde, dafür aber bei der Fütterung umso mehr bevorzugt. Ich hab da so eine Theorie, dass das Gelbe Gefieder bei den Elterntieren Instinkte weckt, wie bei den ganz kleinen Küken. Die gelbe Farbe also den Flaum der Minis imitiert. Das heißt besonders viel füttern und besonders zart mit umgehen.
    Ob das stimmt, hat aber bestimmt noch keiner überprüft. :~

    Dann fliegen sie eh bald aus! Eine Trennung wird bestimmt nicht mehr ötig sein, eine Handaufzucht ebenso nicht. Die Küken sind durch das Gröbste durch, das wird schon.
    Überprüfst du eigentlich täglich das Gewicht? Wieviel wiegen sie jetzt?
    Hast du für den Notfall HA-Futter da?

    Bleib cool, das schaffst du schon!
     
  10. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    so, ich hab mal ein Bild rausgesucht.
    Vorne ein großes Kissen, das sind die Eltern immer angeflogen. Seitlich in ein Geschirrtuch gewickelt das Wärmekissen (So ein Körnerkissen für die Mikrowelle ist da unglaublich praktisch.)
    Den hinteren Teil haben wir abgedeckt, da konnten die Küken sich zurückziehen. Wir haben den Küken schon frühzeitig Hirse und Kochfutter angeboten. Auch wenn sie noch nicht selber fressen, knibbeln sie schon dran rum. Kolbenhirse kannst du auch jetzt schon im Kasten anbieten. Die Küken langweilen sich langsam und spielen bestimmt schon mit rum.
    Die Eltern haben damals trotzdem so fantastisch gefüttert, dass die Rabauken gar nicht futterfest werden wollten.

    edit:
    die Elterntiere sind übrigens nicht zahm. Die würden lieber sterben, als auf die Hand steigen. Für ihre Nachzucht haben sie aber alle Angst vergessen und sind mutig sofort an die Kiste, die ja auf der Couch stand. (Wenn die Küken doch rausgekrabbelt wären, wären sie nicht tief gefallen und erstmal weich.)
     

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  11. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Hallo Jana

    Vielen Dank für die Tipps. Werde nun morgen mit meinem Mann zusammen schauen, was sich machen lässt. Aber natürlich ist morgen ein Feiertag und alle Geschäfte haben geschlossen :( . Handaufzuchtfutter habe ich natürlich auch nicht im Haus (hoffe aber, dass ich's auch nicht benötigen werde).

    Hast Du denn tagsüber den Nistkasten ganz aus der Voliere genommen und erst am Abend wieder reingehängt?

    Regelmässig gewogen habe ich die Jungen bisher nicht. Werde sie aber auf jeden Fall ab morgen täglich wiegen.

    Es ist aber schon richtig, dass ich den Elternvögel (nebst normalem Körnerfutter, Gemüse und Früchten) weiterhin auch Keim- und Eifutter anbiete, oder?

    Jetzt herrscht auf jeden Fall erst einmal Ruhe in der Voliere und alle scheinen friedlich zu schlafen :zustimm: .

    Liebe Grüsse
    DEBRA
     
  12. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    hmm, das ist natürlich blöd. Ich hab bei Brut immer eine Dose Handaufzuchtsfutter im Haus, ist sicherer. Ich halte auch das Wiegen für sehr wichtig, wenn man keine großen Erfahrungen aufweisen kann. Wobei ich mich selber da auch zu zähle, ich traue mir nicht zu ein Wachstumsdefizit auf Anhieb zu erkennen, die Waage aber gibt mir frühzeitig Warnsignale.
    Frag doch mal im Ernährungsforum, ob jemand eine Quelle für HA-Futter in der Schweiz kennt. Zumindest in D ist das Zeug echt schwer zu bekommen.

    Es muss ja auch keine Katzentoilette sein, eine große Schüssel wird ihren Zweck auch erfüllen, wenn es nötig wird. Die Einstreu übrigens schön dick rein machen, die isoliert ja auch gleich und hält warm.

    Ich habe immer Keim- und Kochfutter angeboten und nur langsam reduziert. Wobei Züchter häufig nur in Vorbereitung das Zeug anbieten, und die Küken dann nur mit normalem Körnerfutter groß gezogen werden. Ich habe aber mit dem weichen Futter insofern nur gute Erfahrungen gemacht, dass die Küken damit gut genährt wurden. Lieber die Gefahr, dass die Eltern frühzeitig brutig sind, als Küken die schlecht gefüttert werden. Hat man viele Zuchtpaare, ist es natürlich leichter Problemküken anderen Hennen unterzulegen.

    Ich hab den Nistkasten immer komplett aus dem Zimmer entfernt und erst abends wieder gebracht. Am ersten Tag stand der Kasten noch eine halbe Stunde in einer Ecke, da saß der Hahn dann auch prompt drauf.
     
  13. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Hallo Jana

    Das gescheckte Küken war heute wieder Opfer des Vaters gewesen :traurig: . Nun werden wir sie definitiv aus dem Nistkasten nehmen. Sind gerade dabei etwas Passendes zu konstruieren (ähnlich Deiner Konstruktion).

    Ab wann verlassen die Jungen überhaupt üblicherweise den Nistkasten?

    Könnten wir den Nistkasten nicht auch gleich ganz wegnehmen und die Jungen auch Nachts im neuen "Nest" lassen?

    Eine Bezugsquelle für Handaufzuchtfutter in der Schweiz habe ich, nur hat heute niemand geöffnet. Aber ich hoffe noch immer, dass Handaufzucht gar nicht nötig sein wird.

    Ach ja und noch eine Frage. Ab wann ist überhaupt ein Nymphensittich ganz selbständig und kann ganz von den Eltern getrennt werden?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    DEBRA
     
  14. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Hallo Debra,

    die Küken verlassen nach etwa einem Monat die Nisthöhle. Wenn die Küken schon rausgucken, könnt ihr versuchen, sie draußen zu lassen. Nachts besteht allerdings das Problem, dass du ja nicht ständig die Wärmequelle erneuern kannst, und die Küken auskühlen könnten. Deshalb hatten wir nachts noch den Kasten drin und die Henne hat auch brav gewärmt.
    Sowie die Küken voll befiedert sind, müsste es aber auch so gehen. Wir hatten die Küken die letzten 4 Tage bevor sie geflogen sind ebenfalls in der Kiste. Innen schön ausgepolstert und so eng, dass sie nicht weit auseinander krabbeln können.
    Sollte der Hahn zu agressiv rupfen, könnt ihr es auch mit einer Gittertrennung versuchen, die groß genug ist, dass die Eltern dadurch füttern können. Das ist aber nicht so leicht zu realisieren.
    Einem unserer Küken wurde letztes Jahr vom Hahn die gesamte Flügeldecke ausgerupft. Das war entsetzlich, als wir nach Hause kamen und in den Kasten schauten. Mit der Kiste wurde es dann wesentlich besser, nur die Häubchenfedern wurden noch etwas gerupft, aber es lief kein Blut mehr.

    Ich sehe momentan auch nicht unbedingt die Gefahr, dass eine Handaufzucht nötig wird. Deine Küken sind ja schon recht proppe und fliegen eh bald aus. Sowie sie fliegen können, können sie sich dem rupfenden Hahn ja auch entziehen.
    Ich lasse die Küken so lange wie möglich bei den Eltern. Denn auch wenn sie schon futterfest sind (mit etwa 8 Wochen) werden sie trotzdem noch verwöhnt. Das heißt abundzu wird noch gefüttert und bis etwa zur 12.ten Woche werden die Küken geputzt und bewacht.
    Deshalb trenne ich für einen guten Start ins Leben meist erst nach dem dritten Monat. Das sind dann immer noch tolpatschige Jungvögel.
     
  15. Debra

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    Hallo Jana

    Zuerst einmal möchte ich Dir ganz herzlich für all Deine wertvollen Tipps danken. Wäre ohne Dich ganz schön aufgeschmissen gewesen.

    Die erste Nacht ist überstanden. Jetzt haben wir sogar eine Ueberwachungskamera installiert, welche auf das neue Nest der Küken gerichtet ist. So können wir kontrollieren, ob Papa Nymph die Küken in Ruhe lässt. Zum Glück hat er das bisher getan.

    Ebenso haben wir öfters die Mutter beim Füttern beobachtet, der Vater nur einmal bisher. ABER: sie fütterten immer nur das gescheckte, jüngere Küken 8o. Dieses ist nun 26 Tage alt. Wir haben nie gesehen, dass auch das Lutino (28 Tage alt) gefüttert wurde.

    Leider hatte ich nur eine Waage, welche in 10er-Gramm-Schritte misst. Da waren beide gestern Mittag 90 gr schwer. Gestern Abend zeigte die Waage beim Lutino 80 gr an, beim Schecken noch immer 90 gr.

    Heute haben wir nun Handaufzuchtfutter (Nutri-Bird) gekauft und eine genauere Waage. Das 28 Tage alte Lutino wog heute 77 gr., das 26 Tage alte gescheckte Küken 82 gr. Seit ein paar Tagen ist aber das jüngere, gescheckte Küken viel das frechere und wagte ja auch im Nistkasten schon ab und zu einen Blick aus dem Einflugloch. Auch jetzt trainiert das gescheckte Küken im Nest ab und zu seine Flügel und wenn die Eltern-Vögel kommen, drängt es sich gleich der Mutter entgegen, damit es gefüttert wird. Das Lutino wird nicht beachtet und bettelt auch bei den Eltern nicht. Aus der Spritze hat es vorhin aber ca. 7gr. getrunken.

    Mein Mann ist aber der Meinung, dass es doch nicht normal ist, dass es selbst nicht bettelt und von den Eltern nicht gefüttert wird. Kann es sein, dass mit dem Lutino etwas nicht stimmt? :traurig: Müsste es, da es 2 Tage älter ist nicht weiter sein als das gescheckte Küken? Was die Grösse und die Befiederung betrifft, war es bis vor kurzem auch immer das weiter entwickelte Küken gewesen. Aber es war ja das gescheckte Küken gewesen, welches vom Papa gerupft wurde und nicht das Lutino :? .

    Das Lutino-Küken wird uns doch jetzt nicht im Stich lassen, oder :nene: ??

    Nachfolgend noch zwei Bilder von gestern.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    DEBRA
     

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  16. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    ich habe gerade nicht soviel Zeit, deshalb nur in Kürze:

    77g ist zu wenig für das Alter, und es wundert mich schon, dass die Eltern nicht mehr füttern. Vielleicht habt ihr es aber auch nicht mitbekommen, das geht ja sehr schnell.
    Gebt ihm notfalls 3mal täglich die Futterspritze, das Futter sollte beim Aufziehen so etwa 43°C haben und nicht zu fest sein.

    Auf dem Foto sieht das Lutinomädel eigentlich gut aus, ich denke ihr bekommt es problemlos groß. Bevor die Küken anfangen zu fliegen, sollten sie mindestens 100g wiegen, besser 110g. Sie verlieren bei den Flugübungen viel Energie und nehmen dann ab.
     
  17. #76 nymphensittich, 16. April 2006
    nymphensittich

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    Hallo,

    oh ich ahbe laenger nicht mehr gelesen und agr nicht mit bekommen was alles passiert ist. Ich denke auch das 77g fuer das alter zu wenig sind, fuetter sie etwas extra. Auf den Bildern sieht sie gut aus. Das du HA futter gekauft hast ist auch gut. Wenn du sie mit dem Futter fuetterst bitte nicht ueber 40 Grad wegen Krofverbrennung und immer nur 10 % des Koerpergewichtes fuettern.

    Gesa
     
  18. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    nochmal wegen der Temperatur. Beim Aufziehen in die Spritze verliert das Futter innerhalb von Sekunden einiges an Wärme. Daher schrieb ich 43°C.
    Die ganz kleinen Küken würde kälteres Futter gar nicht annehmnen bzw. Verdauungsschwierigkeiten bekommen.
    Du musst ein bischen probieren, wie es mit deiner Ausstattung am besten klappt. Ich hatte auch bei den großen Küken recht kleine Spritzen, wovon es halt mehrere gab. Bei mehreren Küken lohnt es sich dann die Spitzen in heißem Wasser warm zu halten. Wobei man da auch ständig die Temperatur überprüfen muss. Alles was 39°C und kälter ist wurde von meinen Küken nicht angenommen. Gemessen haben wir mit einem digitalen Fieberthermomenter, weil das nunmal genau passt von der Temperaturspanne, die es anzeigt.

    Pass bitte ganz doll auf, dass nix in die Luftröhre kommt. Also schön langsam füttern, nur so viel in den Schnabel geben, wie das Küken verlangt. Mit etwas Übung kannst du dann auch schneller werden.
    Beim Aufziehen des Futters außerdem darauf achten, dass keine Luftblasen drin sind. Nach jedem Füttern musst du schauen, ob das Küki Luft im Kropf hat. Es ist zwar schon befiedert, aber den Kropf sieht man ja trotzdem gut. Eventuelle Luftblasen dann vorsichtig nach oben rausmassieren. (die Küken rülpsen das dann richtig aus.)

    Wenn beim füttern das Futter zu kalt wird, kannst du die Tasse, in der es angerührt wurde wieder im Wasserbad erwärmen. Eine Schüssel mit Wasser aus dem Wasserkocher reicht dazu aus. Gut rühren für gleichmäßige Temperatur! Die Küken mögen die zweite Ladung meist lieber, vermutlich weil es schon gut aufgequollen ist und sämig gerührt. Folglich sollte auch die erste Ladung ein paar Minuten stehen und super gut gerührt werden.

    Das gescheckte Küken solltet ihr ebenfalls mitfüttern, sicherheitshalber. Es macht keine Mehrarbeit, aber die Küken fressen besser, wenn ein Futterneider daneben sitzt. 82g ist auch ziemlich wenig.

    So, und jetzt wünsche ich viel Erfolg und einen schönen Ostersonntag! Es wird bestimmt alles gut gehen, ich habe letztes Jahr ein Küken von knapp 8g zufüttern mmüssen, da schwitzt man eher Blut und Wasser.
     
  19. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Hallo Zusammen

    Vielen, vielen Dank für all die guten Tipps :zustimm: . Bin echt froh darüber.

    Gestern Abend als wir die Kleinen zum zweiten Mal füttern wollten, bemerkten wir, dass die Lutino-Henne ja doch irgendwann (von uns unbemerkt) von den Eltern gefüttert wurde. Ihr Kropf war voll und sie brachte 84 gr auf die Waage :) .

    Heute Morgen haben wir beide wieder gefüttert, aber beide nehmen das Futter von der Spritze mehr schlecht als recht :traurig: . Hoffentlich gewöhnen sie sich noch daran. Mal sehen, wie die Eltern heute noch füttern.

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    DEBRA
     
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  21. jayleane

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    ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, vor dem wach werden zu füttern. Also früh gegen 5:00/6:00 bevor die Eltern das erste Mal füttern. Dann haben die kleinen Kohldampf und futtern ordentlich.
    Ist dein Brei dünn genug und hat er die richtige Temperatur? Weil das sind häufig die Hauptgründe, dass sie schlecht fressen. Futterneid zwischen den Küken sollte eigentlich helfen.
    Machen sie denn auch diese typischen Rüttelbewegungen, wenn sie aus der Spritze fressen? Sowie sie damit anfangen, kannst du ratzfatz eine Spritze verfüttern, die saugen dir das Ding dann richtig aus. Bei den kleinen Küken hatte ich immer ein Wärmkissen drunter beim Füttern, aber deine müssten eigentlich groß genug sein.
     
  22. Debra

    Debra Stammmitglied

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    Hallo Jana

    Das Füttern ist noch immer ziemlich mühsam. Sie scheinen kein grosses Interesse an unserem Brei zu haben :nene: . Dabei geben wir uns alle Mühe für die richtige Temperatur und Dicke des Breis. Das Lutino-Küken wiegt nun 80 gr., das gescheckte Küken 85 gr.

    Dafür haben seit gestern beide Küken das Nest bereits verlassen und erkundschaften den Boden. Manchmal flattern sie auch ein bisschen umher. Aber richtig fliegen tun sie noch nicht.

    Sie werden dazwischen immer mal wieder von den Eltern gefüttert, aber wie mir scheint einfach zu wenig. Das Lutino-Küken bettelt inzwischen zwar auch bei den Eltern, aber meistens kommt dann gleich das gescheckte Küken, drängt sich vor und stösst das Lutino-Küken beiseite. Dann wird jeweils nur das gescheckte Küken gefüttert.

    Heute hat das gescheckte Küken bereits eifrig an einem Kolbenhirsen geknabbert.

    Sie machen eigentlich beide einen recht munteren Eindruck, wenn sie nur auch noch ein bisschen zunehmen würden. Aber ich hoffe noch immer, dass sie sich noch ans Füttern aus der Spritze gewöhnen werden.

    Sollte ich sie übrigens jeweils für die Nacht wieder in ihr Nest setzen oder soll ich sie Draussen (am Boden) lassen?

    Liebe Grüsse aus der Schweiz
    DEBRA
     
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