Nymph:Antennenkabel (1:0) oder Eier hinterm Schrank

Diskutiere Nymph:Antennenkabel (1:0) oder Eier hinterm Schrank im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; In letzter Zeit hatten wir 3 Eier von Biene über Wochen verteilt in der Voliere. Sie beachtete sie nicht, also haben wir sie entfernt. Ab und zu...

  1. #1 dinolino, 7. Juli 2006
    dinolino

    dinolino Guest

    In letzter Zeit hatten wir 3 Eier von Biene über Wochen verteilt in der Voliere. Sie beachtete sie nicht, also haben wir sie entfernt.
    Ab und zu kroch Biene hinterm Schrank herum, blieb aber nie länger als ein bis zwei Stunden weg.
    Diese Woche beschwerte sich mein Mann, dass irgendwas mit dem Fernsehempfang nicht stimmte. Er tippte auf das Antennenkabel. Er kaufte ein Neues, legte es erst einmal quer durch´s Zimmer und siehe da: er konnte wieder ohne Störungen gucken.

    Heute haben wir das Kabel hinter dem Schrank verlegt und gleich mal zum Reinigen die Voliere abgerückt.

    Und siehe da:

    1. Die kompette Isolierung und auch Leitungen vom Antennenkabel waren weggenagt. Ich dachte, das machen nur Nagetiere???? Da können wir wohl froh sein, dass es ihr noch gut geht.

    2. Biene hatte hinter der Kommode unter der Voliere ein kleines Nest mit 5 Eiern! Sie muss sie immer nur kurz gelegt haben und hat sich dann wieder verkrümelt. Das macht 8 Eier in ca. 3 Wochen.

    Natürlich haben wir jetzt alle Zugänge versperrt.

    Jetzt habe ich ihr wieder einen Extra-Käfig hingestellt und schön abgedeckt. Dort hat sie im Frühjahr schon mal ihr Plastik bebrütet. Ich hoffe, sie nimmt ihn wieder an.
    Ich denke einfach, dass sie sonst immer weiter legt.
    Oder was meint ihr???
     
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  3. #2 jayleane, 8. Juli 2006
    jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Es gibt zum Thema Brut sehr unterschiedliche Meinungen.
    Ich tendiere grundsätzlich dazu, alle Eier ersatzlos zu entfernen und die Ecken dicht zu machen. Damit habe ich wesentlich bessere Erfahrungen gemacht, als mit Plastikbruten. Die wenigsten Hennen geben nach 4 Wochen auf, sondern legen direkt nach, weil nix schlüpft.
    Legt die Henne trotz Eier entfernen weiter, wäre eventuell ein Blindgelege in einem Nistkasten zu überlegen. Aber auch nur, wenn die Henne absolut nicht aufgibt. (3 Eier sind völlig normal, die Henne kann nicht sofort die Hormone runterschrauben) Ich würde eine Henne nicht in was anderem, als einem Nistkasten brüten lassen. Entweder richtig, oder gar nicht. Wenn eine Henne Nistkästen kennt, bebrütet sie auch seltener Eier auf dem Boden/in dunklen Ecken.

    Mit Diät habe ich bisher nie Erfolge erzielen können, sie wird aber ebenfalls häufig empfohlen. Ich denke langfristig fordert man eher den Bruttrieb, als ihn damit zu unterdrücken.

    Benutz doch mal die Suchfunktion, da findest du viele Beiträge dazu.
     
  4. #3 Stefan R., 8. Juli 2006
    Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Hallo,

    wie Jana schon schrieb, gibt es unterschiedliche Meinungen zum Thema.

    Ich kann nur beschreiben, wie ich bei meinen Hennen vorgehe: Wenn ein Vogel ein Eier legt, dann lasse ich erstmal das komplette Gelege fertig legen. Bei mir umfassen die Gelege immer so drei bis fünf Eier.

    Ich ersetze diese Eier ab dem zweiten Ei durch Plastikeier und lasse die Vögel so lange brüten, bis sie das Gelege komplett ignorieren.

    Auf diese Weise habe ich bei meinen zwei Paaren den Bruttrieb in normale Bahnen lenken können, selbst bei den als brutfreudig bekannten Ziegensittichen. Die Vögel fangen höchstens noch im Frühjahr und manchmal im Herbst an, Eier zu legen, ansonsten ist Ruhe.

    Zudem verzichte ich komplett auf Keim- und Quellfutter, um den Bruttrieb nicht zu provozieren.
     
  5. #4 dinolino, 8. Juli 2006
    dinolino

    dinolino Guest

    Auf "Magerfutter" sind sie schon seit dem ersten Ei.
    Nach ihrer 1. Plastikbrut (ca. 3 Wochen lang) hatte sie erst einmal aufgegeben. Aber wenigstsens kamen in diesen 3 Wochen keine Eier mehr nach. Sie fing auch erst vor kurzem wieder mit dem Legen an.
    Dann werde ich mich hier mal zum Thema Nistkästen informieren.
     
  6. #5 jayleane, 8. Juli 2006
    jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Waren sie durchgängig auf Magerkost? Was genau verstehst du unter Magerkost? (das handhabt ja jeder ein bischen anders.)
     
  7. #6 Stefan R., 9. Juli 2006
    Stefan R.

    Stefan R. Guest

    Ich kann nur von Nistkästen abraten, wenn man nicht ernsthaft vorhat, die Vögel brüten und Junge aufziehen zu lassen.
    Das verschlimmert die ganze Situation nur noch.

    Ich hab mir damals zwar auch mal einen Nistkasten zugelegt, für alle Fälle, dieser ist bisher aber nie zum Einsatz gekommen, da ich das Problem - wie beschrieben - in den Griff bekommen habe.

    Meinst Du den Verzicht auf Keim- und Quellfutter? Ich würde das, wenn man die Tiere nicht zur Brut bringen will, generell auslassen.
    Man kann sie auch ohne ausreichend versorgen.
     
  8. #7 jayleane, 9. Juli 2006
    jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Ich habe genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Eine Brut außerhalb des Nistkastens kann man noch schlechter kontrollieren, und die brütenden Tiere müssen permanent Stress ertragen.

    Was ist deiner Meinung nach der Unterschied zu frischen Ästen, Gräsern und Gemüse? Warum regt Keimfutter an, das andere Frische aber nicht?
    Es stimmt, man kann die vögel auch ohne ausreichend versorgen, aber ich konnte bisher keine besondere Wirkung feststellen durch die gleichmäßige Gabe von Keimfutter. Kritisch ist meiner Meinung nach eher ein schwankendes Angebot. Schwankungen simulieren die natürliche Jahreszeitenschwankung in Australien und regen somit den Bruttrieb an.
     
  9. dinolino

    dinolino Guest

    "Magerfutter" heißt bei mir: 1/3 Nymphenfutter (die meisten Sonnenblumenkerne siebe ich raus), 1/3 Wellifutter, 1/3 Kanarienfutter. Keine Hirse, kein Keim- oder Quellfutter mehr. Gekochtes muss ich allerdings geben, da ich einen Rentner dabei habe, der manchmal mit den Körnern nicht mehr so gut klar kommt. Nudeln, Kartoffeln, Mais, Erbsen, Möhren. Ab und zu ein frischer Weidenzweig.

    jayleane: Das mit den Schwankungen leuchtet mir ein. Klingt irgendwie logisch, finde ich. In den nächsten Wochen werde ich erst mal nichts an dem Futter verändern. Mal sehen, was passiert. Hoffentlich lässt die Legerei nach. Wenn sie in ihrem Turnus bleibt, ist heute oder morgen das nächste Ei fällig. Eine Beule am Rücken kann ich aber noch nicht erkenne.
    Ich hoffe nur, falls doch noch eines kommt, dass sie den abgedeckten Käfig annimmt.

    Falls sie jetzt aufhört, fange ich vielleicht in einem Monat oder so mit Quell- u. Keimfutter wieder an und werde es mal durchgängig geben. Mal sehen, ob meine Biene deine Theorie bestätigt. ;) Denn meinem Rentner möchte ich auch mal was Gutes gönnen.
     
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  11. jayleane

    jayleane Sklave der Hutzis

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    Dann steigere aber ganz langsam. Durch das plötzliche Angebot könnten sie natürlich in Brutstimmung gelangen.
    Andererseits gibst du ja eh Kochfutter. Ich habe das Gefühl, dass Matschiges(=leicht verdaulich) und Fettreiches eher die Brutstimmung anregt, als Vitaminreiches. Aber diese Beobachtung habe ich vor allem bei einem Paar gemacht - das kann man natürlich nicht verallgemeinern.
    Meine anderen Paare reagieren kaum auf leichte Futterschwankungen, die brüten erst los, wenn ich nach Magerkost richtig reichhaltiges Futter und Nistkästen anbiete.

    Du meinst über der Kloake? Eine Beule auf dem Rücken wäre nicht normal, das deutet dann eher auf Haltungsschäden hin.

    Warum soll sie denn in einem abgedeckten Käfig brüten? Wenn du sie unbedingt brüten lassen willst, dann bitte nur in einem richtigen Nistkasten. Alles andere verschlimmert nur die Lage. Denn wenn sie nur solche "halben Nistplätze" kennt, ist auch die Hemmschwelle niedriger in dunklen Wohnungsecken zu brüten.
    Spätestens ab dem dritten Gelege pro Jahr solltest du versuchen alle Eier ersatzlos zu entfernen, denn die Eiproduktion schwächt. Wenn sie also ihren Trieb nicht durch Plastikbruten befriedigen kann, musst du versuchen ihn anderweitig zu dämpfen.
     
  12. dinolino

    dinolino Guest

    Okay, danke. Habe ja schon gelesen, dass es dazu viele Ansichten gibt. Wir versuchen, den für Biene richtigen Weg zu finden. Danke für eure Meinungen!
     
Thema: Nymph:Antennenkabel (1:0) oder Eier hinterm Schrank
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