Papageien - Monster oder einfach nur Wildtier?

Diskutiere Papageien - Monster oder einfach nur Wildtier? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo Ich möchte folgendes mal etwas provokativ zur Diskussion stellen: Ständig bekommt man hier zu lesen, dass der Papagei, der doch...

  1. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo

    Ich möchte folgendes mal etwas provokativ zur Diskussion stellen:

    Ständig bekommt man hier zu lesen, dass der Papagei, der doch gefälligst sonst auch so brav auf der Schulter sitzt, plötzlich ins Ohr, den Nacken oder gar ins Gesicht beißt. Und das scheinbar auch noch ohne Grund!
    Na, das ist doch ne Unverschämtheit?.
    Oder womöglich doch nicht?? :idee:

    Wer glaubt für einen Papageien den Partner mimen zu können, der muss auch mit den arttypischen "Partnerspielen" zurecht kommen, ohne den Vogel bestrafen oder gar umerziehen zu wollen.
    Damit meine ich zum Beispiel die kleinen Rangeleien des täglichen (Papageien)-Lebens, wie zwicken, hacken und beißen.

    Und selbst wenn der "böse Beißer" vielleicht einen Partner haben sollte, dann muss ich dennoch damit rechnen, daß wenn er auf meiner Schulter sitzt, dass er dann mal eben zwickt.

    Dann will man Ratschläge, wie man dem bösen Bub das Beißen wieder abgewöhnen kann. Da kommen dann Tips von "durchs Zimmer scheuchen" bis hin zu Strafsitzen in den Käfig, oder gar einen halben Tag lang ignorieren (man stelle sich das vor, der Papagei wird plötzlich von seiner Bezugsperson mit Liebesentzug bestraft, und weiss wahrscheinlich spätestens nach 3 Minuten nicht mehr, weswegen!!??).

    Mal ganz ehrlich, findet ihr das nicht auch etwas komisch, wenn man Papageien ihre arttypischen Verhaltensweisen im wahrsten Sinne des Wortes aberziehen möchte?

    Ich möchte ja hier nicht behaupten, man müsse oder solle sich alles gefallen lassen. Ich bin absolut der Meinung, dass ich Voliere säubern, Futter wechseln ,etc.pp, ohne Schaden zu nehmen durchführen können muss.
    Ebenso, dass ich mich in meiner Wohnung einigermaßen frei bewegen kann, ohne dass mich etwas Geflügeltes von hinten aus dem Flug heraus anfällt?.
    Aber wenn ich glaube, dass ich eine "partnerähnliche Beziehung" mit meinem Papageien führen muss, dann muss ich eben auch papageienmäßig einstecken können ;)
    (Die "partnermäßige Beziehung" bitte nicht falsch vestehen. Aber umso mehr ich mit einem Papagei täglich interagiere, mich beschäftige, desto mehr nehme ich ja an seinem Papageienleben teil ? und sollte dann eben auch mit den papageientypischen Verhaltensweisen zurecht kommen, sie verstehen und richtig deuten. Und nicht zuletzt sie NICHT aberziehen wollen oder sogar bestrafen.)

    Mein persönliches Fazit:
    Mehr Anpassung* des Menschen an seine Papageien - desto weniger "scheuchen" und Strafsitzen sind notwendig.
    Wie können doch von diesen kleinen Tierchen (auch wenn sie als sehr intelligent zählen) nicht erwarten, dass sie wissen, wie wir Menschen gerne hätten, dass sie wären .


    *=mit Anpassung meine ich unter anderem das Verstehen der Sprache und Verhaltensweisen der Papageien.


    Nachdenkliche Grüße
    Alpha


    p.s. Ich weiss, dass sich jetzt sicher der ein oder andere auf den Schlips getreten fühlt. Das ist jedoch nicht meine Absicht. Ich will lediglich ein paar Gedanken anregen.
     
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  3. gigafan

    gigafan Guest

    :beifall: :beifall:
     
  4. Guido

    Guido Guest

    Zu diesem schwachsinnigen Beitrag möchte ich mich nicht äussern
    Guido nix winke
     
  5. #4 Rudi und Rita, 2. November 2004
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Ich verstehe deinen Beitrag auch echt nicht.
    Was spricht dagegen, einen Papagei nach einem Biss mal zu strafen, ein/zwei Runden durchs Zimmer zu jagen, auf den Schnabel zu klopfen, leicht am Schnabel rütteln oder meinetwegen auch einige Minuten Strafsitzen?

    Ich stimme auch nicht mit deiner Meinung überein, dass ich mit diesen Strafen einem Papagei seine arttypischen Verhaltensweisen aberziehe.
    Die Vögel nehmen auch nicht einfach einen Schnabelhieb hin, ohne sich zu Wehren. Wenn einer meiner Beiden mal in Stenkerlaune ist, wird das vom anderen nicht einfach so hingenommen. Entweder es hagelt einen Schnabelhieb zurück oder sie fliegen beide wie aufgescheucht durchs Zimmer (damit wird der Beißende auch eine Runde gejagt, meist mit ordentlichem Greschrei) oder aber der Gebissene ignoriert den anderen auch mal eine Zeit, indem er immer wegfliegt, wenn der Stenkerer kommt. Dieser wird dann immer kleinlauter, kommt zum Schluss richtig angeschlichen mit seinen liebsten Tönen, nur damit er wieder gekrault und vom anderen akzeptiert wird.

    Natürlich weiß hier jeder, dass ein Papagei mal ordentlich zubeißen kann und dies auch mal ohne ersichtlichen Grund. Genauso wie der Vogelpartner dabei auch nicht still sitzen bleibt und sich artig weiter beißen lässt, verhalten wir Vogelhalter uns auch. Ich weiß wie ich meine Beiden zu bestrafen habe. Bei meiner Henne genügt ein leichter Klaps auf den Schnabel und danach der erhobene Zeigefinger. Das versteht sie sehr gut, weil sie sich gegenüber dem Hahn genauso verhält, nur dass sie nicht den Zeigefinger erhebt, sondern die ganze Kralle als Abwehrhaltung.
    Meinen Hahn jage ich schon mal 1-2 Runden durchs Zimmer. Er ist übrigens der frechere und selbstbewußtere der Beiden. Wenn die Henne mal aus Überheblichkeit beißt, sind es beim Hahn oft bewußte "Machtbisse". Und die kann ich mir als Halter nicht gefallen lassen.
    Wenn du selber Papageien hältst, weißt du sicher, dass sie auch sehr berechnend sein können. Zumindest mein Hahn ist so ein "schlauer Fuchs". Wenn er sich vernachlässigt fühlt, weil z. B. die Henne mich gerade angeflogen hat, brauche ich ihn nur anzusehen und weiß, was er vorhat. Ich sehe es ihm richtig an, dass er jetzt eine Dummheit ausheckt, nur damit er wieder in den Vordergrund kommt. Ich kann eindeutig sagen, dass auch Vögel eifersüchtig sind. Da sie so schlau sind, berechnend sein können, können sie auch eine arttypische Strafe verstehen.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  6. Lora

    Lora Amazonen Liebhaber

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    hmm

    Hallo

    Eine abkühlung mit einem Blumen-Wasserzerstäuber dürfte wohl auch vollkommen ausreichend für einen etwas aufgedrehten Papagei sein um ihn wieder runterzuholen wenn er mal wie von einer Tarantel gestochen durch die bude jagt.

    Geht man von dem aus was man dem tier an tut würde man das selber auch verkraften oder wollen ?

    Sind dir mal welche hinterhergerannt ?

    wie fandest du das gefühl ?

    Lässt du andere in deinem Reich kramen ?

    Oder Hättest du gerne eine begegnung mit einem Brüllenden der auf dich zu rennt ?

    Die Tiere verhalten sich so wie ihr umfeld !

    Ist der Halter vom wesen und verhalten(bewegung/annäherung) Agresiv reagieren die Tiere demnach !

    Anpassen aber nicht mit Bunter kleidung oder gar Motorrad Kombi mit Helm und Handschuhen

    Wenn ich mal beim Haare schneiden war hatte mir meine Lora immer einen Scheitel gezogen als ich wieder heim kam, weil ich fremd für ihn im ersten moment aussah.(was solls)

    Das ganze leben besteht aus lernen


    Lora
     
  7. #6 Motte, 2. November 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. November 2004
    Motte

    Motte Guest

    Hallo,

    also ich denke mal das es auch Situationsabhängig ist. Die Frage ist auf WAS man WIE reagiert.

    Keinerlei "Bestrafung" mit der Begründung der Vogel sei eben ein Vogel, kann ganz sicher zu großen Problemen führen. Ein wenig Erziehung tut Not, wenn man mit einem Großpapa zusammenlebt.

    Mir gefällt was LKora geschrieben hat und ich denke das ist es auch was Alpha meinte, wobei er sich warscheinlich ein wenig unglücklich ausgedrückt hat.

    Ich meine man kann nicht bei allen Papas die selben Erzihungsmethoden anwenden.

    Ausserdem muss man differenzieren. Warum zum Beispiel beisst das Tier zu?

    Ist es ein junger Papa der eigentlich völlig unbedarft austesten will inwieweit er auf seine Umgebung Einfluss nehmen kann und wie weit er gehen darf. Ist es dann immer angemessen ihn mit Pauken und Trompeten durch die Wohnung zu jagen? Oder ihn wegzusperren? Ist es nicht zu viel verlangt das er eine Stunde in seiner Voli sitz und "darüber Nachdenkt" was er wohl falsch gemacht hat? Natürlich mag das in vielen Fällen funktionieren, in anderen aber (wenn man es übertreibt) wird das Tier unsicher und agressiv.

    Oder es ist ein Hahn im Mannesalter der seine Partnerin oder seine Bezugsperson vehement gegen alles was sich bewegt verteidigt. Was soll man dann tun? Natürlich muß da etwas geschehen und der Vogel darf nicht meinen das es ok ist dem ein oder anderen das Ohr oder die Nase abzubeissen. Und was bleibt da anderes als so papageisch wie möglich klarzumachen das das so nicht geht. Aber das Schnabelklopfen funktioniert nicht überall, genausowenig wie das Schnabelgreifen oder kurzes jagen. Der eine Vogel begreift was los ist, der andere wird wütend und es geht erst richtig los.

    Das ist wohl etwas was jeder Papabesitzer individuell für sein Tier austüfteln muss. Was funktioniert und was nicht. Nur wenn ich lese das ein Vogel einen Tag strafsitzen muss, weil er auf das Eindringen in sein Territorium bissig reagierte, kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Wie soll der Vogel auch nur nach 10 min wissen was los ist. So clever er auch ist, über so lange Zeiträume weiß kein Tier warum es zurechtgewiesen oder ignoriert wurde.

    Ich denke was Alpha und auch Lora meinten ist (was auch mir schon oft aufgefallen ist) sind Menschen denen es an Papaerfahrung mangelt und aus dessen zahmen Schmusetierchen irgendwann ein ausgewachsener Geier wurde. Ein Papa ist nunmal ein "Wildtier" das nicht dazu geboren wurde immerzu brav zu schmusen. Die Verhaltensweisen eines Sittichs oder Papageien sind für einen Menschen oft unverständlich oder erscheinen bösartig. Die meisten hier wissen das das nicht der Fall ist, aber viele Neulinge verstehen die Welt nicht mehr wenn sie plötzlich nicht mehr mir nichts dir nichts in dern Käfig greifen dürfen. Sie sind gekränkt und verletzt und wollen ein Rezept oder einen Knopf an dem Vogel wo sie dieses Verhalten wieder abstellen können ...."der war immer so lieb und schmusig. Plötzlich beisst er mich....was soll ich tun?" Daher wohl auch die "reisseridsche Überschrift "Monster oder Wildtier" Denn gerade da fehlt es einigen Menschen scheinbar an Durchblick

    Dazu müsste man erstmal überlegen was den Vogel dazu veranlasst haben könnte. Natürlich will niemand einen Beisser der sich für den Obermacker haät und das waäre auch sehr gefährlich! Aber wenn man sich mit der Natur eines Vogels noch nicht auseinander gesetzt hat, kommt man schnell auf den Gedanken das der Vogel etwas falsch gemacht hat und an das eigenen Verhalten denkt man garnicht. Und sowas muß geklärt sein bevor man voreilig zu einer unverhälnissmäßigen Strafe greift. Es gibt Dinge die einem Papageien zustehen und das zu aktzeptieren und zu erkennen braucht feingefühl und Beobachtungsgabe.

    Für die meisten hier ist das so selbstverständlich, das sie meinen Alpha wolle jegliche Erziehung bei unseren Geiern schlechtreden. Aber was iat mit den Menschen (davon gibt es unzählige auf der Welt!) die sich mit falschen Vorstellungen einen Vogel gekauft haben und meinen sie könnten ihn in seinem natürlichen Verhalten zurechtstuzen wie es ihnen gerade beliebt. Die garnicht wissen wann es an IHNEN ist sich zurückzunehmen und ihr Tier als das zu betreachten was es eigentlich ist?

    So leicht ist das alles nicht und ich finde Alphas Beitrag absolut nicht schwachsinnig. Unsere Geier müssen sich schon sehr anpassen um mit uns leben zu können. Ab wann ist es am Halter ein Einsehen zu haben?
     
  8. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo

    Schön, dass ich wenigstens nicht total alleine mit dieser Meinung dastehe :~
    Wie ich sehe haben Lora, und ganz besonders Motte mich verstanden.

    Motte: Du hast die Gabe, dich immer sehr ausführlich und genau ausdrücken zu können (ist mir schon öfters angenehm aufgefallen), und dein Bericht hier ist eigentlich auch genau das was ich meinte. Du hast genau die Punkte aufgeführt, die mich beschäftigten, und die mich dazu brachten diesen Thread zu eröffnen.

    Danke für diesen tollen Beitrag :)

    Vielleicht liest es sich mal der ein oder andere mit o.g. Problemen durch, das wäre sicher hilfreich und schön (nicht zuletzt für den Papageien, der zwickt ;)).

    LG
    Alpha
     
  9. Guido

    Guido Guest

    Hi Alpha und Motte
    Ich habe mir den Beitrag von Alpha nochmal durchgelesen, und nehme Dat "Schwachsinn " zurück. Ich bin eben manchmal zu schnell. Nicht böse sein. Ansonsten kann ich mir Motte nur anschliessen. Aber muss man Papas erziehen ? Lasst sie doch wie sie sind. Einsperren oder Jagen bringt doch nix. Schnabelkloppfchen lass ich noch gelten. So Nahe kommen meine Agas gar nicht zu mir rann, wenn sie selber wissen, dat sie wieder etwas " Verbotenes " getan haben. Wat ist für Papas denn " Verboten " ? Im Urwald gibt es doch auch keine Schilder " Beissen verboten " " Tapeten abreissen verboten " ?
    Man muss mal überlegen, wer mit wem zusammenlebt. Ich weiss es
    Liebe Grüsse
    Guido :0-
     
  10. tamborie

    tamborie Guest

    Ganz wenige Tiere haben sich zum Zusammenleben mit dem Menschen entschlossen.
    Und nur ein Tier hat sich dem Mensch bedingungslos angeschlossen, dies war der Wolf und heutige Hund.

    Papageien waren und sind dies nie gewesen = Partner des Menschen, trotz das sie in Schwärmen leben und Geselligkeit brauchen haben sie nie direkten Kontakt zum Menschen gesucht.
    Sie blieben Individualisten!
    Durch verschiedene Umstände können wir ausnutzen, dass sie sich als Schwarmvögel uns anschliessen oder uns akzeptieren.
    Ein richtiges Zusammenleben wird es aber niemals geben.
    Daher wäre ich mit dem Wort Erziehung sehr vorsichtig, sicherlich kann man mit einer Wasserspritze ein Lernziel erreichen. Erziehung ist dies jedoch nicht und wird es niemals werden.
    Müssen sie das denn??

    Sie sind nicht unsere Partner und werden niemals unsere Partner sein, wir können aber erreichen, dass sie zusammen mit uns leben und wir mit ihnen.
    Wir können versuchen sie artgerecht zu halten und versuchen ihre Freiräume zu beherzigen, sie sich selber überlassen und sie vielleicht ein Stück an unserem Leben teilhaben lassen.
    Thats it, nicht mehr nicht weniger.

    Gruß
    Tam
     
  11. Annamaus

    Annamaus Guest

    unterschied heimtier- wildtier

    hallo!

    ich glaube dass man hier mal grundsätzlich an die unterscheidung was ist ein zahmes heimtier u. was ist ein wildtier denken muss dann kann man den beitrag auch nicht als "blöd" abtun.

    wenn ich mir einen handaufgezogenen fehlgeprägten schmusepapagei ins haus hole muss ich dem auch den familienzugang geben, weil der vogel sonst arm ist weil ihm von geburt an nichts anderes gezeigt worden ist als der mensch gehört zu deinem leben u. er muss sich mit dem menschen auseinandersetzen. folglich wohnt der vogel mit einem im haus/wohnung, folglich werde ich ihn auch oft heraußen haben aus seinem käfig, folglich kann es erst überhaupt zu solchen situationen wie revierverteidigen also mal menschen attackieren, beißen ect kommen. dann muss mensch NATÜRLICH mit strafe dem vogel gegenüber reagieren, da er sonst selbst in seinem lebenscomfort eingeschränkt sein wird.
    Wenn ich den papagei aber als wildtier betrachte u. eigentlich ist er ein wildtier weil papageien keine domestizierten haustiere sind!!! dann bin ich auf diesem wege, dass ich mir eben überlege ich möchte meinen papagei nicht strafen müssen für sein artspezifisches verhalten. nur muss ich die geier dann auch artgerecht halten u. leben lassen. sprich ich setze die geiergruppe in ein vogelzimmer mit anschließender freivoliere u. erfreue mich an ihrer art. In dem lebensraum den ich den tieren damit schaffe können sie dann auch wirklich papagei sein. natürlich greife ich auch ein, wenn ich füttere u. säubere aber das würde dann nun doch zu weit führen das in frage zu stellen. mensch hat ja wohl auch noch seine berechtigung zu leben *g* und natürlich muss man das auch alles nicht so krass streng halten, die vögel gewöhnen sich ja auch an den menschen u. man kann sich dann auch an direktem kontakt erfreuen u. mit den tieren auch spielen ect.
    aber grundsätzlcih bin ich dafür papageien als wildtiere anzuerkennen u. sie auch so zu lassen wenn ich sie mir schon ins haus holen muss. dann gibts auch keine probleme mit " der beisst - wie stell ich das wieder ab?" usw...
    Is halt meine meinung, natürlich jeder der einen handzahmen papagei möchte, is deswegen für mich kein mieser mensch jetzt od. so aber er muss mit den schwierigkeiten die dann auftreten können, wenn ich nicht domestiziertes tier in eine wohnung integrieren möchte rechnen.
    is ja wohl nicht umsonst so, dass ein hund weniger sachen kaputt macht u. leichter zu kontrollieren is im haus als ein papagei. (ausnahmen bestätigen die regel ;)
     
  12. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo

    Wie ich erfreut sehe, finden sich doch noch die ein oder anderen hier ein, die nicht viel anders über diese Sache denken, als ich.

    Anna: Du hast schon recht, mit deiner Unterscheidung zwischen "Wohnungsvogel" und "Volierenvogel".
    Nur, ich denke man kann wirklich auch mit Papageien in der Wohung leben, und sie dennoch Papageien sein lassen.
    Ich versuche dies zumindest.
    Wie ich auch oben schon mal beschrieb, natürlich lasse ich mir auch nicht auf der Nase herumtanzen, und ich schimpfe auch mal... ganz klare Sache.
    Aber es geht auch ohne "Strafsitzen & Co.".
    Ich habe Handaufzuchten (ja, ich habe mich zu meinen jetzigen Anischten auch erst durcharbeiten müssen ;)), und diese waren anfangs auch ganz nach HZ-Marnier sehr anhänglich und verschmust.
    Ich musste sie, als mir das bewußt wurde, erstmal langsam von mir "entwöhnen". Schrittchen für Schrittchen ist mir das auch immer besser gelungen.
    Und heute leben wir (so sehe ich das) lediglich in der selben Wohnung.
    Die Papageien haben eine Voliere in einem Nebenzimmer, haben Freiflug sobald ich zu Hause bin, können sich aber jederzeit in "ihr" Zimmer in die Voliere zurückziehen.
    Das tun sie meist jedoch nicht, sie ziehen es meist vor mit mir im Wohnzimmer zu sein. Aber jeder für sich. Das heißt, die Papageien auf ihren Lieblingsplätzen, weit oben im Zimmer, und ich auf meinem TV-Sessel.
    So verbringen wir zumeist gemeinsam - aber dennoch jede Spezies für sich - den Abend ;)
    Aber, es hat kein Papagei mehr (!) das Bedürfnis ständig bei mir hocken zu müssen, gekrault oder sonstwie beschmust zu werden, oder auf meiner Schulter zu verweilen.
    Die Papageien sind dennoch "zahm", kommen jederzeit auf die Hand. Auch auf den Sessel kommen sie öfters mal, so ist es ja nicht. Aber wir haben keine "parnterähnlichen Beziehungen" ;) (s. oben).

    Was ich damit sagen will, ist ansich das, was du auch schon angedeutet hast: Die Papageien sind Papageien, und ich bin Mensch. Wir leben lediglich "nebeneinder" in der selben Wohung ;) Und ich muss sagen, ausser dass ich immer mal wieder neue Ideen austüfteln muss, wo ich was wieder zum Schutze vorm Anfressen anbringen kann, gibt es bei unserer WG selten mal Streit. Es wird kein Papagei beschmust, wenn er nicht möchte. Und somit wird auch wenig bis fast nie gebissen oder sonstige Aggressionen verteilt. (Das bezieht sich natürlich nur auf die Papagei-Mensch-Bezeihung, natürlich nicht auf die Papagei-Papagei-Beziehung. Da wird durchaus gezankt, etc...).
    Und da nicht ständig ein Papagei auf meiner Schulter sitzt, muss auch kein anderer der Meinung sein, eifersüchtig sein zu müssen (dies nur als Beispiele für viele andere Situationen, in denen Papageien aggressiv sein können).

    Übrigens ist es wunderschön, die Papageien "von Weitem" zu beobachten, wie sie miteinander umgehen, sie ihre arttypischen Verhaltensweisen untereinander austragen, und nicht mir mir :)

    Ohje, ist nun lange geworden, und das ist nur ein kleiner Einblick in unseren Alltag ;)
    LG
    Alpha
     
  13. Motte

    Motte Guest

    Nein, Erziehung wie bei einem Hund würde ich das auchnicht nennen.
    Aber da ist dieser Spagat den man als Halter (und natürlich der Vogel) den man macht, wenn man mit einem Papagein dicht an dicht leben möchte.

    Auch wenn viele meine Ansicht nicht teilen, bin ich och immer der Meinung:

    je enger der Kontakt zwischen Mensch und Vogel, destso mehr Probleme können auftauchen. Das muß ja nochnichtmal der zahme Einzelvogel sein. Es kann schon reichen eine an den Menschen gewöhnte Gruppe zu haben, in der man regelmäßig bewusst interagiert. Die natürliche Scheu ist bei aolchen Papageien nicht mehr vorhanden und wenn es soweit ist, muß man jederzeit dam,it rechnen das der Vogel auf seine Art und Weise mal "sagt was Sache ist"

    Neugier und Soziualfähigkeit ziehen den Vogel immer in einem gewissen Maß zum Menschen der ihn pflegt. Aber dabei geht er immer (so weit es ihm möglich ist) seinen eigenen Weg. Er legt nicht sonderlich Wert darauf es seinem Pfleger recht zu machen, es sei denn es springt was für ihn dabei raus :D (anders als bei einem Hund) Das liegt sicher einfach darin das die Sozialstrucktur und dessen Funktionsweise bei den beiden Arten völlig verschieden ist.

    Das Problem jedoch ist das man meist gerade ein angepasstes Verhalten von seinen Vögeln erwartet. Also erfolgt das was wir Erziehung nennen. Dem Tier etwas solange "madig " machen bis es das unerwünschte Verhalten unterlässt.
     
  14. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Überschnitten geantwortet ;)

    Genau da liegt meiner Ansicht nach der Knackpunkt !!!
    (Wieso kann ich das nie so gut und verständlich schreiben wir du?? :~

    LG
    Alpha
     
  15. Annamaus

    Annamaus Guest

    hm so wie ich das sehe diskutiert da jetzt keiner mit der anderer meinung ist als wir 3 :D

    @alpha: jup, so wie du es beschreibst seh ich wohl dass man es auch so halbwegs in wohnungshaltung schafft die papageien papageien sein zu lassen u. sie zu beobachten.
    ich seh halt nur manchmal leider immer noch an meinen zum teil auch handaufzuchten, dass sie ein verhalten untereinander plötzlich einstellen wenn bezugsmensch kommt, obwohl ich sie doch gerne dabei beobachten wollte :(
    das sagt mir halt dass sie immer noch nicht genug entwöhnt sind von der fehlprägung. mir wäre es lieber ich könnte meine geier in einem ganz eigenen raum halten u. sie von der ferne beobachten ;) mit wirklich viiiel platz so dass ich eine richtige gruppe halten kann..
    nu ja was nicht is kann ja noch werden..
     
  16. #15 Alfred Klein, 3. November 2004
    Alfred Klein

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    Also, meine Geier sind alle lieb und nett.

    Bestenfalls mal ins Ohr zwicken oder mal mit den Krallen so richtig zugreifen daß es blutet.
    Das ist alles was benötigt wird damit ich sie verstehe.

    Nur wenn ein stärkerer Papa einen Sittich scheucht muß ich doch schon mal eingreifen. Dann scheuche ich den Papa. Die verstehen das wirklich prima. Es entspricht ihrer Natur daß da ein Oberpapagei (ich) ist der die Rangordnung regelt.
    Das entspringt nicht meinem Verständnis von Vogelhaltung, das haben mir die Vögel beigebracht. Einer ist der Rabe Alpha welcher die Gruppe kontrolliert. Rabe Alpha hat die Befugnis auch die Schwächeren zu schützen. Indem Rabe Alpha sich auf die Seite der Schwächeren stellt haben diese eine gewisse Sicherheit gegenüber den großen und starken. In dieser Rolle hat der Rabe Alpha auch das Recht die Großen zu scheuchen.
    Rabe Alpha bin ich.
    Zufolge dieser Rangordnung ist es legitim daß ich auch schon mal einen Papa scheuche. Nur wenn er dann in sein Heim geht dann ist meine Macht gebrochen. Dort ist er sicher, es gehört ihm alleine.
    Mit dieser Methode die auf Beobachtung und Verständnis basiert habe ich meine gemischte Bande im Griff. Jeder weiß wo sein Platz ist.
    Eigentlich ganz einfach wie alle Beziehungen in der Tierwelt. Jeder der mal einen Hund hatte kennt diese Grundprinzipien.
    Auch das Trösten gehört dazu. Nach einer gewonnenen Auseinandersetzung ist es Pflicht den Unterlegenen nach einer kleinen Denkpause zu kraulen und ihm damit zu sagen daß man ihm nicht böse ist.
    Strafsitzen ist nur im Ausnahmefall erlaubt.
    Wenn gar nichts mehr hilft, das gibts auch, dann winke ich mit dem Kescher. Das kommt vor wenn z.B. der Kakadu seine Agressionen auslebt. So was kann für einen Sittich tödlich sein. Kakadus sind nicht unbedingt sehr fein in ihrer Art, hatte deshalb sogar schon mal einen Todesfall.
    Dann muß ich "beißen".
    Jedoch kommt das höchst selten vor. Es ist auch das allerletzte Mittel zu dem ich greife. Für meine Geier ist es der Horror schlechthin wenn sie mit dem Kescher gefangen werden.
    Es gibt also drei Stufen. Scheuchen, Strafsitzen (Nur sehr wenig), Kescher (In seltenen Extremfällen). Wobei natürlich der gekescherte Vogel nicht sofort wieder Freiflug hat sondern zumindest eine bis zwei Stunden in seinem Heim seine Ruhe haben muß. Das empfindet er nicht als Strafe sondern als Sicherheit.

    Ich dachte ja daß ich mit meinem neuen Vogelzimmer ein Reich für alle schaffen könne. Dem ist nicht ganz so. Jeder will seine Voliere haben die ihm alleine gehört. Das ist wie eine Eigentumswohnung wo jeder machen kann was er will. Also habe ich weiterhin täglich 15 Wasser- und Futternäpfe zu waschen und zu füllen. Da wird auch respektiert daß das Futter dem Nachbarn gehört, da wird nicht geräubert. Selbst wenn man Hunger hat und der Futternapf nebenan ist noch halb gefüllt wird da nicht rangegangen.
    Wir sind schon eine ehrliche Bande hier.
     
  17. Annamaus

    Annamaus Guest

    ch dachte ja daß ich mit meinem neuen Vogelzimmer ein Reich für alle schaffen könne. Dem ist nicht ganz so. Jeder will seine Voliere haben die ihm alleine gehört. Das ist wie eine Eigentumswohnung wo jeder machen kann was er will. Also habe ich weiterhin täglich 15 Wasser- und Futternäpfe zu waschen und zu füllen.<<

    nun ja alfred, da darfst dich nicht beklagen wennst so eine wilde mischung halten willst in einem vogelzimmer?? ;)
     
  18. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Hallo nochmal (eigentlich sollte/wollte ich ja schon im Bett sein :~ )

    Anna: Ja, das ist wohl wirklich manchmal ein langer Weg, von einer Handaufzucht zum Papageien, nicht wahr? Aber gut, das ist ja wieder ein anderes Thema (sicher nicht weniger interessant).


    Alfred: So, wie du das handhabst, so kann ich mit derlei "Strafen" ja leben.
    Du bist ein erfahrener Vogelhalter, und was ganz klar ist, du hast (und machst) die viele Gedanken um das Verhalten, die Sprache deiner Vögel. Du kannst sehr gut unterscheiden, wann du eingreifen musst, und wann nicht.
    Und ich halte dich nicht für jemanden, der bei jedem Zwicken sofort zu Strafmaßnahmen greift. Ich bin überzeugt, dass du sehrwohl unterscheiden kannst (und es auch tust), bei wem die "Schuld" lag (oder besser: wo die Ursache für ein bestimmtes unerwünschtes Verhalten lag).
    Und das alles ist nicht das, was ich kritisiere.

    Wie Motte schon gut beschrieb: Es werden solche "Strafmaßnahmen" jedoch oftmals Haltern gegeben, die noch nicht sehr lange Erfahrung haben. Es kommt manchmal auch etwas arg "pauschal" rüber, so nach dem Motto "Wenn dein Vogel beißt, dann hilft Dies&Das".
    Und das halte ich für gefährlich.
    Unbedingt sollte doch erstmal die Ursache ergründet werden, ganz wichtig finde ich das.
    Und dann muss man überlegen, wieviel Schuld hab ich dran, und was kann ICH tun, damit so eine Situation nicht so häufig entsteht (Umso mehr Spielen mit dem Papagei, desto mehr Zwicken wird vorkommen.....etc.).
    Verstehst du, was ich meine?

    Ganz klar, dass wenn Papagei "ohne Grund" (was es ja ansich gar nicht gibt) Attacken fliegt, dass ich dann den Oberpapageien (oder Alpha Raben, wie auch immer ;)) mimen muss. Wenn es wirkich "nur" um reine Machtkämpfe/Rangkämpfe geht, muss ICH mich durchsetzen. Absolut richtig.
    Aber sind die Reviere erstmal abgesteckt, dann kommt sowas umso seltener vor. Und wie gesagt, sowas unterscheide ich doch ganz deutlich, von z.B. Zwicken oder Beißen während des "Schmusens" oder "Kraulens" oder "Spielens". Und das sind ja meist die häufigeren Probleme, die hier zu lesen sind.

    Aber unbedingt finde ich das Thema wirklich interessant. Besonders wie das Zusammenleben anderswo so verläuft ;)

    Gute Nacht, ich geh nun endlich bald ins Bett (Behaupte ich jetzt einfach mal :D )

    LG
    Alpha
     
  19. #18 Alfred Klein, 3. November 2004
    Alfred Klein

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    Tja, Anna, es hat sich so ergeben im Laufe der Jahre.

    Aber ich denke mal sie sind recht zufrieden mit der Art wie es nun funktioniert.
    Eigentlich lieben sie sich alle, es is tein richtiger Schwarm. Nur der Oberguru muß ab und zu mal nach dem Rechten sehen.
    Und das Futter reichen, saubermachen etc.
     
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  21. #19 Alfred Klein, 3. November 2004
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

    Dabei seit:
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    66... Saarland
    So etwas wie unerwünschtes Verhalten gibt es nicht.
    Jedes Verhalten hat seinen Grund.
    Diesen Grund muß ich in Erfahrung bringen. Danach ist es einfach darauf zu reagieren.
    Das kann alles mögliche sein. So habe ich mal erlebt daß ein grellbunter Pulli der Auslöser war.
    Habe ich den Grund kann ich entsprechend darauf reagieren und die "unerwünschten" Reaktionen entsprechend beenden.
    Das ist alles sehr einfach, man muß nur schauen und verstehen.
     
  22. manuela27

    manuela27 Guest

    Ich finde da muss ich auch dem alpha recht geben , es ist doch einleuchtend eiigentlich ;)
    Ich bin auch nicht so einverstanden damit das ich angebrummelt werde wenn ich was möchte was meine papa nicht wollen aber ich muss es axeptieren und das tue ich auchgenauso wie sie axeptieren das ich nun mal mit der hand in den käfig muss zum säubern *g* :0-
     
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