Preise Papageien

Diskutiere Preise Papageien im Aras Forum im Bereich Papageien; Hallo zusammen, ist ja Klasse wenn jeder bezüglich der Haltung und Abgabe der Tiere etwas für sich mit aus dem Forum nimmt.Es kann ja nur...

  1. #41 Frau Köhler, 26. Oktober 2003
    Frau Köhler

    Frau Köhler Stammmitglied

    Dabei seit:
    9. Dezember 2002
    Beiträge:
    363
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sächsische Schweiz/Osterzgebirge
    Hallo zusammen,

    ist ja Klasse wenn jeder bezüglich der Haltung und Abgabe der Tiere etwas für sich mit aus dem Forum nimmt.Es kann ja nur besser werden.

    Das bringt mich auf folgenden Gedanken,auch bei uns wird es unumgänglich sein unsere TA einer ständigen Weiterbildung zu verordnen. Warum nicht in Amerika ?
    Möglich wäre eine Unterstützung vom BNA ?
    (für mich hört Bildung nicht mit einem Abschluß auf )

    Zum eigentlichen Thema-Preise:

    Wir hatten nicht nur schlechte Erfahrungen sammeln können,beim Kauf unserer ersten Tiere.
    Wir hatten ein gutes Gefühl und zu fairen Preisen unsere Tiere erstanden.
    So konnten wir auch ohne Bauchschmerzen uns an die Züchter wenden,wenn wir Fragen hatten.Der Züchter wurde bezüglich des Preises von uns nicht so unter Druck gesetzt,das er verärgert wäre.
    Eine solche Voraussetzung schafft natürlich auch ein gutes Klima bei weiteren Gesprächen.

    Zu der Frage Vogelspezialisten bei uns ja oder nein ?

    ..na aber klar auch bei uns ,die können Züchter sein oder auch Halter oder nur sich mit dem Thema befassen .. aber es gibt sie und nicht wenige... !
    Ich glaube aber in der heutigen Zeit sind die Ländergrenzen unerheblich wo die Spezialisten sitzen - hauptsache es gibt sie !
    Hoffentlich bleiben wir offen genug, um auch Ihre Wortmeldungen annehmen zu können.
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Franciska

    Franciska Guest

    Aber hallo

    Aber hallo,

    Pico ich kann Deine Einstellung nicht ganz teilen. Erstens habe ich in keinster Weise behauptet, dass Lily eine solche Aussage getroffen hat
    Ich habe nur allgemein mitgeteilt, dass ich keinen Züchter kenne, der davon reich wird.
    Zum anderen, möchte ich nochmal mitteilen, dass es nicht angehen kann für jeden Haltungsfehler einen Züchter in die Verantwortung zu ziehen. Wie jeder weiß ist Papier geduldig..... Wenn der Halter nicht will, dann kannst den Züchter nicht dafür verantwortlich machen. Auch ist es so, dass der Käfigkauf meist in einem Zooladen getätigt wird.
    Zwingend notwendig ist doch erst mal, dass dann das dortige sog. Fachpersonal erst mal richtig über die Haltung geschult werden müsste. Aber für Firmen und Geschäfte zählt nur der Profit. Eine ausreichende Schulung des Personals ist eher selten.

    Den Vergleich mit dem Autohersteller solltest du auch nicht wörtlich nehmen, sondern eher als Sinnbild. Du kannst diesen Vergleich auch auf deine eigenen Kinder übertragen. Vom Prinzip her spielt es keine Rolle, welchen Vergleich du ziehst. Du kannst auch nicht die Eltern eines Mörders zur Rechenschaft ziehen.

    Ich finde hier die Einforderung den Züchter zur Verantwortung zu ziehen schlichtweg als übertrieben.

    Eine ausreichende und regelmäßige Überprüfung der Halter, die die Verantwortung für ihr Tier übernommen haben, ist daher wesentlich sinnvoller.

    Die Sachkundeprüfung ist mir daher etwas zu lasch, wenn wir hier schon vom Schutz von Papageien reden. Der Geprüfte bleibt unter Umständen auf einem Wissensstand des Prüfungszeitpunktes stehen und entwickelt sich nicht weiter. Da bin ich schon eher für Kontolle vor Ort die regelmäßig stattfinden sollte.

    Aber dazu gibt es bestimmt geteilte Meinungen, auf die ich nicht näher eingehen will.

    LG

    Franciska
     
  4. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

    Dabei seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    3.212
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    im schönen Westerwald
    Ach komm...



    Es geht hier um Züchter.
    Ein Züchter der bestimmte Vogelarten züchtet sollte über sämtliche vorkommende Verhaltensweisen informiert sein um diese auch weitergeben zu können.
    Tut er dies nicht oder kann er es nicht, ist er im Grunde kein besserer
    Vogelhalter als ein "Neuling".

    Eben Allgemein.
    Über Amazonen heißt es auch "allgemein" sie sind laut und aggressiv.
    Trifft auch nicht grundsätzlich zu.


    Eben, das meine ich ja.
    Eine Information (auch Negative)so weitergeben, das es zutreffen könnte.
    Wenn sie sich dann nicht einstellt----gut.
    Trifft sie doch ein, so kann der Halter eben nicht sagen, er hätte es nicht gewußt.

    Und machen wir uns doch nichts vor.

    Leider wird negative Information über die einzelnen Vogelarten in den seltestens Fällen weitergegeben, da der Züchter dann befürchten muß seine Vögel nicht verkaufen zu können, weil der Käufer doch vorher überlegt.

    Das habe ich nicht so gesagt.

    Das die Weißen keine HZ sind, ist ein Irrtum meinerseits.
    Gebe trotzdem andere Argumente die Du hättest weitergeben können.
    z.B. ein extremer Menschenbezug des einen Weißen, aus welchen Gründen auch immer.
    Deshalb ist ein dauerhaftes Zusammenhalten/leben (noch) nicht möglich.

    Das die Vögel aufrgrund der Brutzeit getrennt leben müssen, ist schlichtweg eine Falschaussage für die Haltung dieser, die nun in den Köpfen jener Menschen stehen bleibt.

    Kommen diese zu anderen Kakaduhaltern oder gar Züchtern wo die Vögel zusammensitzen und tragen Deine "Erklärung" vor, werden sie mit Sicherheit keine Bestätigung Deiner Aussage erhalten.

    Das ist dann ein Schuß in der Vogelhaltung der wieder mal nach hinten losgehen kann.

    Was soll ein unerfahrender Vogelhalter nun glauben??

    Vögel während der Brutzeit trennen oder nicht!!!

    Ein anscheinend harmonisches Pärchen während der Brutzeit trennen....nun ja.

    Werden somit nicht auch die nächsten Problemvögel geschaffen, wenn so etwas wirklich parktiziert werden würde, weil ein Vogelhalter so eine Aussage erhalten ahat und evtl. noch nicht eunes besseren belehrt wurde?

    Nämlich das so eine Aussage tatsächlich falsch ist.
     
  5. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

    Dabei seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    3.212
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    im schönen Westerwald
    Re: Aber hallo



    Soll er ja auch nicht. Das ist eine falsche Darstellung.
    Es geht um die grundlegenden Vorabinformation die ein zukünftiger Vogelhalter erhalten sollte.

    Eben (zum x-ten Male) das Amazonen recht laut sein können und auch aggressiv werden können.

    Das steht nämlich nicht so in den handelsüblichen Büchern über Vogelhaltung.
    An wirkliche Fachzeitschriften kommt der Vogelhalter doch erst später, wenn er den Vogel schon hat.
    Und wir können auch nicht davon ausgehen, das jeder zukünftige Vogelhalter ins Internet geht und auf Vogelseiten "plumbst" wo er wirkliche Aufklärung erhält.

    Deshalb lassen wir die Kirche mal im Dorf.

    Wie Lily schon sagte, im Grunde ist der Züchter die erste Kontaktperson mit der ein zukünftiger Vogelhalter zusammentrifft.

    War bei mir so und war/ist mit Sicherheit bei vielen Anderen auch so.

    Ich hatte das wirklich große Glück an einen Züchter zu geraten, der mich bis ins kleinste Detail aufgeklärt hat.

    Ich weiß aber von genügend anderen Menschen die das Glück nicht hatten und nun dastehen und Hilfe brauchen.


    Wir reden hier nicht vom "Nichtwollen" eines Halters.

    Ach, das Zoogeschäft soll aufklären, der Züchter nicht.
    Wo bitte ist da ein Untershied??
    Im Übrigen verkaufen auch Züchter Käfige.
    Heißt also nicht das der erste Weg wirklich ins Zoogeschäft führt.


    Ironie:
    Nun gut, dann brauchen wir die Züchter auch nicht mehr zur Verantwortung ziehen, wenn sie nicht futterfeste Vögel an unerfahrende Vogelhalter verkaufen, da diese sich schließlich hätten darüber informieren können, das die Verantwortung für so ein Geschöpf viel zu groß ist und der Züchter für die Aufklärung nicht zuständig ist, sondern noch eher falsche Information weitergibt, das es abslout kein Problem ist, so einen Vogel großzuziehen.

    Schließlich ist die Menschenbindung dann noch besser zu fördern.


    Das dies im Privatbereich nicht machbar ist, dürfte wohl Jedem klar sein.
     
  6. #45 katrin schwark, 26. Oktober 2003
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Pico

    ist doch das was Du den Leuten klar machen willst. Das es vorkommen kann, das einige Arten in der Brutzeit aggressiv werden können, aber nicht müssen. Du weisst doch genau, das Du gerade bei Kakadus enorm aufpassen musst. Selbst bei einem harmonierenden Pärchen kann der Hahn durchdrehen. Viele Hennen würden noch leben, wenn man sie vielleicht getrennt hätte. Ich werde ganz sicher keinem Anfänger dazu raten, sich ein Pärchen Kakadus zu holen, und dann ist alles in Ordnung.
    Ok, wenn ich den Leuten dann das sag, was Du sagen würdest, weisst was ich dann zur Antwort bekomme? Warum lass ich Ihn dann nicht allein, wenn er doch zufrieden damit ist.

    Es ist aber immer einfach zu sagen, der Züchter hat Schuld,die Handaufzucht ist Schuld usw. Schuld hat der Halter, denn er macht aus dem Vogel das, was er am Ende ist.Meist sind die Vögel beim Vorbesitzer schon vermorkst wurden.Dann kann natürlich auch ein erfahrener Halter nicht mehr alles gut machen. Es ist nicht so einfach alles umzusetzen was ein Züchter einem sagt. Jemand der einen Kakadu z.B. hat, der plötzlich anfängt zu rupfen, ruft den Züchter an und fragt was er dagegen machen kann. Der Züchter sagt, er muss verpaart werden, aber es kann Probleme geben. Nun liegt es am Halter zu entscheiden, ob er es sich zutraut oder nicht. Der Züchter kann Ratschläge geben, aber nicht die Verpaarung , wie sie ausgehen könnte, vorraus sehen.

    So, nu mal zu den Preisen. Ich finde es nicht toll, wenn Handaufzuchten gemacht werden, um mehr Geld dran zu verdienen. Jemand , der aber die Kleinen mit einer Handhaufzucht am Leben erhält, seine ganze Zeit und Liebe da rein steckt, kann auch etwas mehr dafür verlangen. Ich habe zwar "nur" Wellis per Handaufziehen müssen, aber die Zeit und das Geld was man dafür ausgibt, bekommt man selbst mit einem höheren Preis nicht rein. Ein Züchter hat immer mehr Ausgaben, wie Einnahmen. Denn nur dort, wo alles passt, werden die Vögel auch erfolgreich brüten. Aber das hinzubekommen, kostet eben viel Geld.
     
  7. Franciska

    Franciska Guest

    Pico lesen ist manchmal sinnvoll

    Hallo Pico,

    wenn du den ganzen Thread verfolgt hast, dann wüsstest du auch meine Einstellung und meine Erfahrung dazu.......

    Lily schrieb schon mal, dass hier einige vielleicht Streit suchen, bei Dir kann man das Gefühl bekommen.
    Ich weiß nicht, was du damit bezweckst wenn Du einzelne Passagen einfach mal rausfetzt und hier nicht auf den ganzen Thread eingehst.

    Wenn Du nämlich zu einem Züchter gehst (soweit Du überhaupt schonmal in einer Zuchtanlage warst) wirst du wahrscheinlich wissen, wenn dort ein Fremder und nicht der Pfleger auftaucht, dass dort die Vögel selbst einen Einfruck lassen, wie laut sie werden können. Ich habe noch keine Zuchtanlage gesehen, wo Du reingehst und der Vogel flüstert Dich an. Wenn Du eine solche in der Welt kennst, dann sag mir Bescheid, denn die will ich mal sehen.

    Du regst Dich hier drüber auf, dass der Züchter die Verantwortung haben soll. Der Halter ist derjenige der sich bereits im Vorfeld informieren muss. Auch wenn er ein Tier vom Züchter holt, dann sollte er sich die Elterntiere ansehen. Auch ist die Inspektion der Zuchtanlage sehr hilfreich. Ein guter Züchter ist immer stolz auf seine Zuchtanlage und zeigt diese auch gerne.

    Und dann muß ich nochmals dazu sagen, wenn der zukünftige Halter keine Fragen stellt, dann kann er keine Antworten erwarten. Ich kenne keinen Züchter, der Dir nicht alle Fragen beantwortet, sofern er dazu in der Lage ist.

    Zu Deiner Ausage bezüglich Handaufzucht und nicht futterfest.... ich bestreite nicht, dass es schwarze schafe gibt........ aber das ist überall so...

    LG

    Franciska
     
  8. #47 Frau Köhler, 26. Oktober 2003
    Frau Köhler

    Frau Köhler Stammmitglied

    Dabei seit:
    9. Dezember 2002
    Beiträge:
    363
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sächsische Schweiz/Osterzgebirge
    Hallo Katrin,

    Deine Ansichten kann ich nur teilen,da wir auch Kakadus haben und das nun schon viele Jahre .
    Die Verhaltensweisen studieren wir schon lange und sind immer wieder erstaunt ,wie sich die Tiere verhalten haben und auch Änderungen in Ihrem Verhalten erneut zeigen.
    Veränderungen ergeben sich entsprechend der veränderten Zustände in der Umgebung ,aber was soll ich Euch jetzt alles erzählen was die Ursachen sein können,wenn die Zeit eh nicht ausreicht.?
    Und erst einem Neuling ?
    Es ist und bleibt ein schwieriges Unterfangen Jungtiere zu verpaaren ,da wird keiner dran rütteln,auch wenn er ja z.Z. nur Gutes berichten kann,kann es schon im nächsten Jahr zum sogenannten Gattenmord kommen.

    Und Franziska,

    auch in unserer Volierenanlage kommt kein Fremder ungesehen vorbei,ohne das man ihn angemeldet hätte.
    Selbst in weiter Entfernung kann man sich noch überzeugen,wie laut Großpapas werden können.

    Aufmerksame Käufer fragen ebend nicht nur nach dem Preis!!
    Züchter wiederum gehen nicht mit wehenden Fahnen mit Preisaufschriften auf Käufer zu.
     
  9. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

    Dabei seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    3.212
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    im schönen Westerwald
    Nun gut...

    ..dann im Ganzen.

    Ich suche mit Sicherheit kein Streit und mich hat Lily wohl auch nicht damit gemeint.
    Aber egal.


    Ich habe Zuchtanlagen gesehen. Solche und solche.
    Allerdings stammt mein erster Papagei von einem kleinen Hobbyzüchter.

    Mir ist sehr wohl bekannt wie die Vögel sich dort verhalten.

    Nicht jeder seriöse Züchter muß einem Käufer seine Zuchtanlage zeigen damit dieser einen Eindruck vom Verhalten einzelner Vogelarten zu erhalten.

    Wie sicherlich bekannt, lassen viele Züchter keine Fremden in ihre Zuchtanlagen um Unruhe unter den Vögeln zu vermeiden und was in erster Linie wichtig ist, das keine "versteckten" Krankheiten unwissentlich eingeschleppt werden.

    Wenn es Züchter gibt, OK. Macht ein Züchter es nicht, ist er dann unseriös und der Käufer hat halt Pech und kann sich kein Bild über z.B. die tatsächliche Lautstärke (d.h. zu jeder Zeit) von Aras machen??

    Die Anwesenheit von Fremden lassen Vögel im Übrigen sowieso kein Verhalten zeigen, was ein Käufer für sich verwerten kann und auch sollte.

    Das nur am Rande.

    Worte werden so ausgelegt wie sie gebraucht werden.

    Ich sprach nicht davon das eine Züchter die volle Verantwortung für seine Vögel übernehmen soll, wenn sie verkauft wurden.

    Es geht um die Information vor dem Kauf!

    Zum Einen habe ich mit Leuten persönlich gesprochen, die sich vorab informiert ahaben. Sie sind mit der Information zu Züchtern gegangen und die haben genau das Gegenteil gesagt.
    Na prima!

    Was soll der eigentliche unwissende Vogelhalter nun glauben?

    Das was er gelesen bzw. von anderen Vogelhaltern gehört hat oder das was ein Profi nämlich der Züchter sagt?

    Eine Bestätigung seiner vorher eingeholten Information erhält er nur, wenn ein Züchter ihm einmal diese Information bestätigt bzw. von sich aus ein gewisses Potiential an Information weitergibt.

    Eben das Grundlegende.

    Alles Tiefergreifende liegt dann in der Hand des Käufers. Eben durch Fragestellung beim Züchter oder entsprechenden Quellen.

    Würde ich Jungvögel verkaufen, erwarte ich nicht vom Käufer das er genaustens darüber informiert ist wie er zukünftig so ein Jungtier zu halten hat.

    Ich erwarte von mir selber als Person das ich soviel Information weitergebe, das der Vogel zumindest ein sehr guten Start ins neue Leben hat.
     
  10. #49 katrin schwark, 26. Oktober 2003
    katrin schwark

    katrin schwark Guest

    Hallo Marlis

    Schön, das Du verstehst was ich meine. Eben das finde ich auch, das die Verhaltensweisen sich gerade bei Kakas enorm ändern.Man kann einfach nicht vorraussagen, was sein wird. Ich hab es bei meinem selber erlebt. Er war als ich Ihn kaufte, ein absoluter Männervogel, und hat Frauen regelrecht angegriffen. Dann hab ich mich von meinem Mann getrennt, aber den Vogel behalten. Es gab nur zwei Möglichkeiten. Entweder er trauert meinem Mann hinterher, oder nicht. Er hat sich dafür entschieden, nun mit einer Frau zusammen zu leben. Sogar seine Aggressivität hat aufgehört. Er ist der liebste Vogel geworden. Er geht heute auch nicht mehr freiwillig zu Männern hin. Aber ich konnte damals nicht vorher sehen, wie er auf diese Umstellung reagiert. Ich musste es ausprobieren, und den Vogel entscheiden lassen.
     
  11. #50 Rolf Nübel, 27. Oktober 2003
    Rolf Nübel

    Rolf Nübel Guest

    RE: die versch. Meinungen zu Preise Papageien !

    Hallo, alle zusammen !:D

    Wer diesen sicherlich interessanten Themenbereich von Anfang an bis zum Schluß betrachtet (liest), wird sehr schnell feststellen können, das sich die zu Anfang beginnenden Streitereien (Meinungsverschiedenheiten) - die wie immer auch ihren Sinn und Zweck erfüllen - dann doch im weiteren Verlauf der hier stattfindenden Diskussion zum Thema beruhigen.

    Dies geschieht eben nur durch eine solche Meinungsverschiedenheit und der daraus folgenden Diskussion im weiteren Verlauf.

    Gut für jeden Betrachter (Leser) aber selbst ist es, das jeder für sich selbst etwas daraus lernt - oder erfährt !

    Dies soll unter anderm ja auch die Aufgabe (Sinn & Zweck) des Forum`s sein.
    So läßt es sich wohl auch nicht vermeiden, dass nicht zugleich bei jeder Anfrage durch einen User (Leser) alle versch. Meinungen in eine Richtung verlaufen.

    Diese sollte aber - wenn möglich, in eine entsprechende (richtige) Richtung gelenkt werden, was wohl auch Aufgabe des Moderators ist - auch wenn dies nicht immer gelingt, so wird er (Sie) sich doch darum bemühen.:D

    Sicherlich werden immer wieder im Verlauf solcher Diskussionen entsprechende Meinungverschiedenheiten auftreten - und das ist auch gut so, den nur diese fördern eine solche (wie auch jede andere) Diskussion - nur sollte man dies auch hin und wieder beachten !

    Wichtig erscheint mir aber auch (und dies sollte zum Schluß erkenntlich sein), daß ein jeder User (Leser) dieser Zeilen - am Ende die entsprechenden guten Ratschläge auch deuten, lesen und erfahren kann - und diese nicht etwa wie so oft im so zahlreichen Textverlauf untergeht - und nicht erkenntlich ist !

    Dies sollte (könnte) in einer eventuellen Schlußbetrachtung zum Thema erfolgen.8o

    In diesem Sinne wünsche ich allen noch einen "regen und erfahrenswerten Verlauf " !

    Euer Rolf :0-
     
  12. Bird-Boy

    Bird-Boy Guest

    Eigene Erfahrungen

    Hallo zusammen,

    habe die Beträge mehrmals gelesen um sicher zugehen, dass ich etwas falsch verstehe. Ich war nunmehr ein Jahr auf der Suche nach Züchtern bei welchen ich sicher gehen kann gesunde, nicht gesteßte Tiere zu kaufen.

    Mein Urteil lautet im großen und ganzen es gehört verboten Tiere auf diese Art und Weise züchten und zu verkaufen.

    Informationen sind sehr schwer zu bekommen und wenn dann auch nur nach "Geld" ausgerichtet. Habe ich viele Tiere einer Gattung will ich sie verkaufen und mache andere schlecht!

    Haltungsbedingungen unter aller Würde!!!!
    Beispiele:
    -Angebot lautete Handaufzucht, aus lieber Hobbyzucht. Nach Telefonat alles noch gut.
    Zustand: Wohnung eine Gartenlaube, Kaos in der Wohnung - Schimmel an den Wänden, feuchte Wände dazwischen ein gerupfter Grauer und ein Jungvogel einer anderen Art. Käfige verdreckt, zu klein. Vögel haben Angst! bei der Frage nach den Elterntieren werden wir in einen angrenzenden Schuppen geführt, dass Schloss ist vereist. Schuppen 3x5 Meter mit Gasofen, 8 Käfige Wellensittichgröße mit je einem Paar Papageien, dazu noch 2 Käfige mit Grauen.
    :k Nichts wie raus!!!!

    -Angebot Handaufzucht sicher, Familienanschluß logisch
    Zustand: Kellerräume an der Zahl 3 mit je einem Vogel ( 2 Kakadus und ein Grauer) Vögel gerupft, keine Heizung, kaum Licht. In den Aussenvolieren (ohne Heizung) je ein paar Kakadus auf 2x4m eine Sitzstange und eine Nisthöhle (los brütet schon - Geld!!!!!!) weitere Voliere 1 Paar Banks Rabenkakadus 2x5m- noch eine Voliere max.3x4m 1 Paar Palmkakadus (leider!)

    Das waren die Anfänge meiner Suche, ich könnte in diesem Stiel noch viele Beispiele anführen, aber es würde nicht weiterhelfen jedenfalls nicht den Tieren.

    Es gibt aber auch positives zu vermelden. Wir haben einige Ausnahmen gesehen. Man merkt das hier das Geld auch für die Tiere und deren Unterbringung verwendet wird.
    Es waren aber sehr wenige 8o .

    Keiner dieser Züchter oder Vermehrer hat jemals nach der späteren Unterbringung beziehungsweise nach dem Kenntnisstand über die zu kaufenden Vögel gefragt.

    Ein Züchter der 60 Paare (Aras und Kakadus vom kleinen bis zu den größten der Art) kann sich nicht mehr um jedes Tier kümmern, aber er kann zumindesdens die Haltungsbedingungen so akzeptabel gestalten (mit dem Geld was er aus den Vögeln verdient), dass es den Vögeln einigermaßen gut geht.
    Auch dieses habe ich gesehen und war froh das es doch noch andere Züchter gibt.

    Wenn ich etwas gegen Vermehrer unternehmen könnte, würde ich es tun. Aber auch eine Anfrage beim BNA verlief negativ.

    Es wäre wünschenswert wenn jeder der einen Vogel kaufen will sich bei mehreren Züchtern umsieht und die "Vermehrer" links liegen lässt. Denn diese Menschen halten Tiere nur um Geld zu machen.

    Meine Suche ist vorerst beendet, ich habe einen Züchter und meine Vögel gefunden. Sind vor 2 wochen bei mir eingezogen und so wie ich es mir vorstellte.

    Mit lieben Grüßen
    Harald
     
  13. mgtf

    mgtf Guest

    Da kann ich Dir leider nur zustimmen, was die so genannten "Züchter" angeht.
    Auch wie waren lange auf der Suche nach dem Richtigen und haben dabei leider auch viel Elend gesehen.
    Wir sind auch in einer "Aufbahmestation" gelandet, unter welchen Umständen die Tiere da gehalten wurden ist einfach eine Schweinerei. Den ganzen Tag im Kellerloch, das Licht wurde eingeschalten als wir uns die Tiere ansehen durften. Da blutet einem das Herz.
    In der Wohnung und in den Käfigen sah es nicht viel besser aus, wenn sie wenigstens den Käfig sauber gemacht hätten als wir uns angemeldet hatten.
    Wir haben uns an den Tierschutz gewand, was aber daraus geworden ist , ist mir nicht bekannt.
    Aber ich glaube die Dame macht noch immer weiter "mit dem Geldverdienen", denn es stehen von Ihr Anzeigen zum Verkauf von Ara's in manchen Anzeigenteilen.
    Aber wie gesagt, haben wir einen ganz tollen Züchter gefunden,der echt für seine Vögel lebt.
    Wir haben von ihm zwei Ara's und holen auch noch immer unser Futter von ihm, obwohl es ca 350km sind, aber das sind uns die Tiere auch Wert, und wir halten auch so den Kontakt zum Züchter, wenn es Fragen gibt ist er immer für uns da.


    mfg
    Margot,Martin und die Pieper Jacko(line) und Hugo
     
  14. #53 Papageno1902, 29. Oktober 2003
    Papageno1902

    Papageno1902 Guest

    Hallo allerseits,

    puuh, endlich fertig mit lesen!!!

    Ich kann eigentlich meinen beiden Vorrednern nur zustimmen. Ich habe am Anfang einfach nur Glück gehabt, dass ich ohne weiteres großes Wissen gleich an eine sehr gute Züchterin geraten bin, die eigentlich nur für ihre Tiere lebt. Im Laufe der Jahre, die ich meine Papas jetzt habe, habe ich inzwischen mit Sicherheit 40 Züchter aufgesucht und "besichtigt", von denen ich nur 15 - 20 % (6-8 Züchter) als gut bezeichnen kann. Ist nicht wirklich eine gute Auslese, oder? Die anderen, kann ich nur als schwarze Schafe betiteln. Es ging von Graupapageien in kleine 80x80x50 Zuchtboxen über dunkle Kellerhaltung von Kakadus aufgrund der Lautstärke, bis hin zu Aussenvoliere (3 m lang 1 m breit) mit kleinem Schutzraum (1x1m) für Edelpapageien ohne Heizung mit nur einer einzigen Naturholzstange in jeder Voliere. Es war eigentlich alles dabei. Ach und die Informationen die ich bekommen habe, waren meist sowas wie "halten sie sich lieber nur einen Papageien, sonst bleiben sie nicht zahm" oder "eine Voliere von 1x1x1,2 m für ein Paar Graue ist vollkommen ausreichend, wenn sie täglich 1-2 Stunden ausflug haben". Besonders gut fand ich immer die Züchter von Sittichen, die 10 Nymphensittiche in einem Großsittichkäfig gehalten haben, daneben stand dann eine Zuchtbox mit einem Paar Nymphen und einem Paar Agas. Achja, als ich aus erbarmen einen Nymphensittich (angeblich Henne mit schon mehrfachem Zuchterfolg) kaufte, war die Fangmethode ein dicker Lederhandschuh, damit das Tier auch ja nicht zubeißt. Er ist ihm dann leider beim einsetzen in den Transportkäfig entwischt, wo dann der Kescher zu einsatz kam. Er hat den Vogel damit erstmal gegen das Fenster geklatscht, wobei die Flügel noch an der Seite rausschauten und der eine geblutet hat. Mir wurde dann gesagt, dass das überhaupt kein Problem sei, das würde schon wieder verheilen. Nagut, es ist verheilt, aber die Zustände sagen einiges.
    Übrigens wird auch dieser Züchter jedes Jahr wieder von der Behörde überprüft, und jedes Jahr ist die Behörde super zufrieden mit den Haltungsbedingungen.
    Fakt ist, dass weder die Behörden noch die meisten Amtstierärzt auch nur einen Hauch von Ahnung in Bezug auf artgerechte Vogelhaltung haben. Tierschutzinspektoren kann man oft auch in der Pfeiffe rauchen, zumal es in ländlichen Gegenden meist überhaupt keine gibt, da die Tierschutzverbände viel zu klein sind. Da wird dann evtl. ein Wellensittichzüchter (wie z.B. oben beschrieben) zur Kontrolle vorbei geschickt, und der soll dann beurteilen ob die Haltung von Großpapageien auch angebracht ist.
    Übrigens sind dass alles was ich hier schreibe, keine erfundenen Geschichten, sondern erlebte Zenarien.
    Ich gehe im August 2002 ins bekannte Hamburger Tierheim, schaue mir die Vögel an und finde auf dem Fußboden eine kleine sichtlich Kranke Neuguinea Edelhenne. Gehe zum entsprechenden Vogelhausleiter und frage was mit dem Tier ist. Als Antwort bekomme ich, wieso, der Vogel geht einfach nicht auf Äste, der kam schon so zu uns. Die Kotprobe war i.O. Gut, wann wurde denn die letzte Probe gemacht, und von wem wurde sie kontrolliert? Von unserem Haustierarzt. Kennt der sich mit Papageien aus? Naja, er ist Kleintierarzt. Gut, aber kennt er sich mit Papageien aus. Hmm, nicht so richtig, sein spezialgebiet sind halt Hunde, Katzen usw. Achja, die letzte Kotprobe war im März. März??? In 5 Monaten kann bei einem Papageien viel passieren. 5 Monate??? Der Vogel sitzt seit März 2001 bei uns, und da war die letzte Kotprobe.
    OK, hab ich gedacht. Kann ich den Vogel mir mal anschauen? Naja, seien sie vorsichtig, der beißt. Ich in die Voliere rein, nehm den Vogel hoch und ziehe dabei den halben Sandboden mit hoch, alles total verklebt, auf dem Schnabel ein dicker klumpen verschimmelter Scheisse von den beiden Mohrenköpfen die mit in der Voliere saßen.
    Als ich den Vogel mitnehmen wollte, wurde mir gesagt, dass ich aufgrund der Entfernung (250km) keinen Inspektor schicken könnten, der kontrolliert ob ich den Vogel auch vernünftig halte. Der Vogel ist dann 1 Woche später, nachdem ich eine Inspektion von oben genanntem Züchter bei mir hatte und eigentlich alles i.O. war, gestorben - angeblich weil er die Hitze nicht ausgehalten hat. Bei nachfragen von Freunden im Tierheim kam dann raus, dass der Vogel einen guten neuen Besitzer gefunden hat. Ehrlich gesagt möchte ich gar nicht wissen wo das Tier gelandet ist, wenn es tatsächlich noch leben sollte.

    Sorry für die Ausschweifung!

    Also, ich stimme Franziska zu, das auch jeder Halter kontrolliert werden sollte, speziell wenn Tiere aus WA Anhang A gehalten werden.
    Ich stimme aber auch Pico und Ann zu, dass es die Aufgabe von Züchtern ist, die Käufer sehr genau aufzuklären. Dazu gehört für mich das Grundwissen über Papageien, sowie die absolut schlechteste Situation die eintreten KANN, aber nicht muß. Pico sagte, dass es nicht möglich ist, Halter regelmäßig zu kontrollieren. Das sehe ich anders, denn m.E. fällt auch das unter die Aufgaben des Züchters, zumindest im ersten halben Jahr. Danach würde der telefonische weitere Kontakt von nöten sein, auch um zu sehen wie sich die Tiere entwickeln.

    Wenn ich züchten würde, würden meine Tiere auch nur mit einem klaren, vertraglich geregelten Eigentumsvorbehalt abgegeben werden, d.h., dass der zukünftige Halter keinerlei Rechte hat, dass Tier an dritte weiter zu geben. Wenn die Tiere wieder abgegeben werden müssen, aus welchen Gründen auch immer, nur über mich als Züchter ohne jegliches Entgelt weitervermittelt werden dürften. (Eigentümer Züchter - Besitzer Halter). Dadurch wäre auch das Problem gelöst, dass die neuen Besitzer keine Ahnung von den Tieren haben, denn auch diese von mir ausgesuchten Besitzer würden von mir "geimpft" werden. Wer dagegen verstößt, wird halt bestraft und die weitergabe kann rückgängig gemacht werden, denn niemand kann etwas verkaufen, was ihm nicht gehört.
    Mir ist klar, dass ich es als Züchter schwer haben würde, aber ich denke doch, dass da draußen einige Verantwortungsbewusste Leute sind, die es sogar schätzen würden zum Wohl der Tiere sozusagen "gemonitored" zu werden.
    Im Endeffekt ist es immernoch die Entscheidung des Züchters, wem er Tiere verkauft, und wenn diese Käufer wie des öfteren beschrieben, nicht willig sind die Informationen die ich ihnen gebe anzunehmen, dann tut es mir leid für sie, aber dann bekommen sie keine Tier von mir.

    Übrigens zum Beispiel mit den Autos: Wenn man sich eine Dodge Viper kauft, muss man einen vom Werk Dodge bezahlten, extra Führerschein machen, aufgrund der großen Gefahr mit einem solch hoch motorisierten prestige Auto. Somit würde ich als Züchter meine Papageien wenn überhaupt mit so einem Auto vergleichen, denn die gibt es halt auch nicht ohne Nachweis des nötigen Wissens.

    Soweit erstmal.
     
  15. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

    Dabei seit:
    17. Juni 2002
    Beiträge:
    3.212
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    im schönen Westerwald
    Es ist wirklich interressant....

    ... was so der Einzelne für Erlebnisse mit Züchtern hatte. Egal ob positiv oder negativ.

    Fazit bisher, das noch eine Menge zum Wohle der Vögel getan werden muß!

    Ich möchte nochmal auf die Kontrolle nach dem Verkauf eines Vogels durch den Züchter eingehen.

    Wenn ich nur mal von dem Züchter ausgehe wo ich meinen ersten Papageien gekauft habe und wo sich im Laufe der ein sehr freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat, so möchte ich folgendes dazu bemerken:

    Es handelt sich hier um einen Hobbyzüchter, der aus Liebe zu diesen Vögeln züchtet und auch schon mal den einen oder anderen Vogel nicht verkauft hat, weil die Leute ihm einfach nicht zugesagt haben.

    Er hat mir am Anfang meiner Papageienhaltung immer auf meine Fragen geantwortet. Von sich aus viel über die Haltung der Vögel weitergegeben und auch stets zu mir gesagt, das ich jederzeit bei ihm anrufen kann, wenn ich Probleme habe.

    Ich denke, nein ich weiß es eigentlich, das er dieses zu Jedem gesagt hat, der bei ihm einen Vogel gekauft hat.

    Alleine in der Zeit wenn ich bei ihm war um mal wieder Futter zu holen und meine Fragen beantwortet haben wollte, sind Leute vorbeigekommen, hat das Telefon geklingelt usw.

    Der Mann hat "nebenbei" eine Firma und somit nicht unbedingt einen 8-Stunden- Arbeitstag.

    Familie hängt auch noch daran.

    Wie soll er dann noch die Käufer bzw. die Haltung seiner verkauften Vögel persönlich überprüfen??

    Das kann vielleicht jemand machen, der "nur" 3 oder 6 Nachzuchten im Jahr hat.

    Wenn man aber, trotz Hobbyzucht, ca. 15 Vogelpaare besitzt die regelmäßig 1-2 mal im Jahr für ca. 3 Junge sorgen, dann wird es da arg schwierig, zumal die Vögel (nicht nur von diesem Züchter) in der ganzen Bundesrepublik ein neues Zuhause finden.

    Ich weiß aus seinen Erzählungen, das bis auf wenige Ausnahmen, sich die Leute die bei ihm einen oder mehrere Vögel gekauft haben, von sich aus regelmäßig bei ihm melden und auch Fotos schicken.
    Einige holen regelmäßig das Futter bei ihm.

    Er hat zwar nicht zu jedem einen derart regelmäßigen und intensiven Kontakt wie z.B. zu mir, aber er hat ihn.

    Ebenso wissen die Leute, das er "seine" Vögel auch zurücknimmt, wenn sie aus irgendwelchen Gründen nicht mehr gehalten werden können oder wollen.

    Deshalb nun meine Frage:
    Wie soll das tatsächlich funktionieren?

    Dann zu den Amtstierärzten:

    Der hier im Kreis Lippe zuständige Amts-TA hat Ahnung von den tatsächlichen Haltungsbedingungen der Vögel (er hält auch selber Papageien) und achtet sehr verschärft darauf das diese auch eingehalten werden.

    Er reagiert auch auf Meldungen über falsche Haltungsbedingungen und/oder illegalen Papageienhandel.

    Ich spreche hier aufgrund persönlicher Erfahrungen bzw. Angelegenheiten die ich an ihn weitergeleitet hatte und er mich diesbezüglich dann auch über das Ergebnis informiert hat.


    Viele Amts-TA würden mit Sicherheit mehr tätig werden, wenn sie die Zeit dazu hätten.
     
  16. #55 Papageno1902, 29. Oktober 2003
    Papageno1902

    Papageno1902 Guest

    Hallo Heike,

    dann hast Du aber Glück mit Deinem Amts-TA. Ich würde behaupten, dass das ein Einzelfall ist. Aber statt das die dann Papageienkundige Tierschutzinspektoren einsetzen, machen sie es selbst und sind durch ihr Unwissen viel zu lasch.

    Du hast aber nicht ganz unrecht wenn Du sagst, dass ein solch großer Züchter ein Problem hat regelmäßige Kontrollen bei den Halter zu machen. Hier sollte dann wenigstens ein Besuch bzw. eine Kontrolle der Haltungsbedingungen durchgeführt werden. Der Rest, kann dann per Telefon gemacht werden. Regelmäßiger telefonischer Kontakt sollte ja möglich sein. Aber er sollte wenigstens ein visuelles Bild haben wie seine kleine "Babies" gehalten werden. Da wo es möglich ist, sollte der Züchter versuchen regelmäßig (ist ja relativ) vorbei zu schauen. Auch wenn er jährlich vorbeischaut, ist ja bereits eine Regelmäßigkeit da.

    Allerdings würde ich einen Züchter, der jährlich bis zu 90 Jungtiere aufzieht, bzw. aufziehen lässt (gemäß Deinem Beispiel), nicht mehr als "kleinen" Hobbyzüchter bezeichnen. Gut, auch "klein" ist relativ, aber für meine Verhältnisse ist das ganz schön stadtlich.
     
  17. Guido

    Guido Guest

    Jetzt lege ich los

    Hi
    Wen soll Ann denn angegriffen haben ?

    Wird hier über verantwortungsvolle Züchter geredet, ober über Zoofachhandel. Ich kann mir keinen VERANTWORTUNGSVOLLEN Züchter vorstellen, der nicht auf " negative " Seiten hinweist.

    Ich habe es am Liebsten wenn man mir die Vögel bringt. Dann kann ich mir von den Leuten einen Eindruck verschaffen, und sie können sehen wie ICH meine Agas halten. Wenn sie sich über meinen vollgesch.... Wohnzimmertisch muckieren, können sie gleich wieder abhauen. Ich merke dann dat die Racker in der Wohnung wenig oder gar keinen Freiflug hatten. Ich bleibe auch immer im Kontakt mit dem Vorbesitzer und schicke Bilder.

    Leider kann auch ich nur vor den Kopp schauen, und nicht rein.

    Aber der erste Eindruck von den Leuten reicht mir.

    Ich hatte mal eine liebe Frau bei mir, die ihre Agas abgeben wollte, sie kam extra aus dem bayrischen Raum, und dat sind schon ein paar Kilometer. Dat Ende war: Sie konnte sich nicht von ihren Agas trennen. Und die Agas waren sooooooo süss.

    Es gibt eben Unterschiede zwischen Züchtern, Zoogeschäften und Liebhabern.

    Zoogeschäften ist es meist egal wo die Vögel hinkommen. VERANTWORTUNGSVOLLE Züchter sehen schon mal nach dem Rechten. Und mit Vogelliebhabern bleibt man immer in Kontakt, und wenn es nur Bilder oder Mails sind, oder im VF

    Liebe Grüsse
    Guido :0-
     
  18. Guido

    Guido Guest

    Jetzt lege ich los

    Hi
    Wen soll Ann denn angegriffen haben ?

    Wird hier über verantwortungsvolle Züchter geredet, ober über Zoofachhandel. Ich kann mir keinen VERANTWORTUNGSVOLLEN Züchter vorstellen, der nicht auf " negative " Seiten hinweist.

    Ich habe es am Liebsten wenn man mir die Vögel bringt. Dann kann ich mir von den Leuten einen Eindruck verschaffen, und sie können sehen wie ICH meine Agas halten. Wenn sie sich über meinen vollgesch.... Wohnzimmertisch muckieren, können sie gleich wieder abhauen. Ich merke dann dat die Racker in der Wohnung wenig oder gar keinen Freiflug hatten. Ich bleibe auch immer im Kontakt mit dem Vorbesitzer und schicke Bilder.

    Leider kann auch ich nur vor den Kopp schauen, und nicht rein.

    Aber der erste Eindruck von den Leuten reicht mir.

    Ich hatte mal eine liebe Frau bei mir, die ihre Agas abgeben wollte, sie kam extra aus dem bayrischen Raum, und dat sind schon ein paar Kilometer. Dat Ende war: Sie konnte sich nicht von ihren Agas trennen. Und die Agas waren sooooooo süss.

    Es gibt eben Unterschiede zwischen Züchtern, Zoogeschäften und Liebhabern.

    Zoogeschäften ist es meist egal wo die Vögel hinkommen. VERANTWORTUNGSVOLLE Züchter sehen schon mal nach dem Rechten. Und mit Vogelliebhabern bleibt man immer in Kontakt, und wenn es nur Bilder oder Mails sind, oder im VF

    Liebe Grüsse
    Guido :0-
     
  19. tamborie

    tamborie Guest

    Was mir immer wieder auffällt!

    Leider haben viele vom Züchter wohl ein völlig falsches Bild.

    Aber es ist wohl nicht abzustreiten, dass es immer wieder vorkommt das Züchter alle in einem Topf geschmissen werden.
    Dies könnte man ebenso mit dem Halter machen.

    Ist es nicht unerheblich ob ein Züchter 9 oder 90 Jungtiere im Jahr großzieht?
    Entscheidet dies über die Frage ob guter oder schlechter Züchter.

    Soll der Züchter zu seinem schon sehr zeitzaufwendigen Hobby noch die Halter alle abfahren?

    Irgendwo sollte die Kirche doch im Dorf bleiben!

    Die Abgabe von Tieren, erfolgt an mündige Bürger, auch diese tragen eine Verantwortung.
    Der Züchter kann aufklären, ja sogar Broschüren etc. hilfreich zur Hand geben, aber er kann bestimmt nicht noch eine Kontrollfunktion haben.

    Gruß
    Tam
     
  20. Anzeige

    schau mal hier [hier klicken]. Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Nymphie

    Nymphie Guest

    Hallo,
    gut mag sein das Züchter auch eine Aufklärungspflicht haben, aber wie Tamborie schon schrieb, Tiere werden ja eh nur an erwachsene Menschen verkauft und die müssen sich doch selber erstmal fragen ob sie die Papageien artgerecht halten können oder nicht !

    Weil ich kann mir vorstellen, selbst wenn ein Züchter nachfragt, wie man das Tier halten will, kann er ja angelogen werden daß sich die Balgen biegen und ich glaube die wenigsten Züchter schauen nach ein paar Wochen nach wie es den den Tieren geht,"aus den Augen aus dem Sinn".

    Auf jedenfall um auf den ursprünglichen Grund des Themas zu sprechen zu kommen , ich glaube wenn Papageien zu billig abgegeben würden, gäbe es noch mehr Elend !

    Selbst die sogenannten Tierheime sind ja keinen Deut besser !

    Die machen sich ja nicht mal die Mühe nach einem Vogel zu schauen ! Ich kann da aus eigener Erfahrung sprechen, ich habe zwei vom Tierheim mit Schutzvertrag. Ich selber habe mir die Mühe gemacht nach ein paar Wochen das Tierheim anzuschreiben mit Fotos und allem drum und dran.
    Die waren echt baff, haben mich sogar angerufen und waren richtig erfreut, sowas haben sie noch nie erlebt.

    Also da haben wir es ja schon, und wie wollen die dann wissen, daß die Vögel in gute Hände gekommen sind ? Ich meine bei Hunden und Katzen wird sich ja auch die Mühe gemacht die neuen Besitzer zu besuchen, aber es ist ja "nur" ein Vogel.

    Na ja, und über einige Züchter habe ich sowieso mein eigenes Bild ! Und zwar bei den Züchtern, die es nur des Geldes wegen machen, ich selber spreche da aus leidvoller Erfahrung !

    Ich habe früher aus unwissenheit meine Tiere bei der Zoohandlung gekauft, ich war noch jung und wußte da noch nicht bescheid und auch meine Eltern haben da keine Ahnung davon gehabt. Leider habe ich dort ein Tier gekauft dessen Züchter sich um Krankheiten etc. einen Dreck gescherrt hat, den dieses Tier tug den Polyoma-Virus in sich, natürlich für mich nicht ersichtlich, erst später nahm das Unheil seinen Lauf, meine Tiere erkrankten, sie verloren Federn etc., jeder TA bei dem ich war sagte ich habe Rupfer und müßte mich damit abfinden. Rupfer ? gleich so viele auf einmal ? Mir war das schon schleierhaft. Leider bin ich erst sehr spät an eine vogelkundliche TA geraten, die dann mit einer Federanalyse dem Elend und den Todesfällen eine Erklärung geben konnte, alle meine Vögel waren Polyoma-positiv. Tja, ich möchte nicht wissen wieviele Haushalte von diesem Züchter Tiere hatten und denen das gleiche Widerfahren ist.
    Entschuldigung, solche Menschen sind in meinen Augen verantwortungslos ! Ich will damit aber nicht alle Züchter über einen Kamm scheren, den es gibt auch sehr viele positive Beispiele, zum Glück.

    Und mit den Preisen für Großpapas das finde ich schon in Ordnung, mich stört nur das z.B. Wellensittiche zu Schleuderpreisen in Zoohandlungen verkauft werden.

    Liebe Grüße

    Petra

    :0- :0-
     
  22. #60 Frau Köhler, 3. November 2003
    Frau Köhler

    Frau Köhler Stammmitglied

    Dabei seit:
    9. Dezember 2002
    Beiträge:
    363
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Sächsische Schweiz/Osterzgebirge
    Hallo Tam,

    habe mich bislang zurückgehalten mit weiteren Hinweisen zur Preisfindung beim Verkauf(eigentlich Abgabe) von Jungtieren,da ich Züchter bin,aber wenn man als Käufer sich die Anlagen beim Züchter anschaut, kann man sich schon sicher fühlen oder auch nicht...

    Im vielen Punkten kann ich Dir nur zustimmen,bin mal bei uns durch den Garten gegangen,damit sich jeder ein Bild machen kann,was ich meine...
     

    Anhänge:

Thema: Preise Papageien
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. ara vogel preis

    ,
  2. content