scheuer Grauer und nun ?

Diskutiere scheuer Grauer und nun ? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; was würdet ihr an meiner Stelle tun, bzw. was habt ihr getan in so einem Fall ? Ein total scheuer Grau - Papagei unbekannter Herkunft und...

  1. Ursula

    Ursula Foren-Guru

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    was würdet ihr an meiner Stelle tun, bzw. was habt ihr getan in so einem Fall ?

    Ein total scheuer Grau - Papagei unbekannter Herkunft und unbekanntes Alter sitzt im
    Käfig und hat fürchterliche Angst.

    Viel mit ihm beschäftigen obwohl er Angst hat oder

    den Kontakt auf Sichtkontakt mit für den Vogel aktzeptierten Sicherheitsabstand ?
    Der Sicherheitsabstand wird nur gebrochen, beim füttern und saubermachen.

    Persönlich würde ich die zweite Möglichkeit vorziehen, als das Tier quasi zu zwingen,
    würde mich aber belehren lassen, wenn es anders besser ist.

    Damit sich die Kleine sicherer fühlt ist der Käfig noch mit Tüchern zum Teil verhängt,
    so hat sie nur die Front offen und kann sich zurückziehen.
    Mir fällt es sehr schwer das Tier so sitzen zu sehen, aber in eine größere Voliere kann
    sie erst nachdem geklärt ist wie sie med. zu behandeln ist.
    Schlimm was solche Tiere durchmachen müssen, bis sie zur Ruhe kommen.
    In Büchern steht ja immer, daß Haustiere von neuen Papageien erstmal ferngehalten
    werden sollen. Hier hab ich wieder die Erfahrung gemacht, daß der Schäferhund dem
    Graupapagei keine Angst einflösst, auch wenn der Hund den Käfig beschnüffelt.
    Sie hat nur Angst vor Menschen.

    Später ist eine Verpaarung geplant, nur muß hierzu die Gesundheit wieder hergestellt
    sein. Ein Tierarztterim ist bereits vereinbart, sollte bei der Behandlung eine Narkose
    notwendig sein, werde ich eine Endoskopie durchführen lassen.
     
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  3. #2 Rüdiger, 3. Mai 2001
    Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Ursula!

    >>den Kontakt auf Sichtkontakt mit für den Vogel aktzeptierten Sicherheitsabstand ?
    Der Sicherheitsabstand wird nur gebrochen, beim füttern und saubermachen.<<

    Ja, diese Möglichkeit würde ich auch wählen. Dabei aber so oft es geht im akteptierten Sicherheitsabstand erscheinen und viel Reden. Nach und nach dann den Abstand immer weiter verringern. Mit diesem Verfahren habe ich es eigentlich bei jedem Vogel geschafft, das er zumindest keine Scheu mehr vor dem Menschen hat und nicht mehr in Panik gerät.

    >>Sie hat nur Angst vor Menschen.<<
    Bei Henriette ist das Stadium erreicht, bei dem sie Menschen unterscheidet: hatte sie zuerst Angst vor jedem Menschen, so erkennt sie mich und meine Freundin jetzt und wird nur bei Fremden unruhig.

    Was fehlt dem Grauen denn? Falls eine Narkose nicht notwendig ist, aber wohl auf alle Fälle eine Blutprobe, laß doch auch etwas für eine Geschlechtsbestimmung abnehmen und einschicken.

    Aufgrund der Erfahrungen mit Henriette würde ich sagen, ein bereits an den Menschen gewöhnter zahmer Partner würde die Eingewöhnung des Grauen erleichtern. Andererseits sollte der zukünftige Partner auch kein auf den Menschen fixierter Grauer sein.

    Viel Glück!!
     
  4. Ursula

    Ursula Foren-Guru

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    nicht so einfach

    Was ihr fehlt, daß ist nicht so einfach zu beantworten.
    Gestern hab ich beobachtet, daß sie würgt.
    Ein Fuß ist Dick und die Zehen sind nicht o.k., angeblich abgefroren. Das Gefieder ist wunderschön, nichts gerupft oder struppig. Etwas mager scheint sie auch zu sein, frisst aber bei mir sehr gut.
    Nur kann ich nicht aus der Nähe schauen, da sie sich so aufregt dabei. Der Kot ist zwar etwas dünn, würde ich aber für den Stress als normal einstufen.
    Da ich aber kein TA bin, werde ich am Montag berichten, was der TA gesagt hat.
    Heute beim füttern hat sie nicht mehr ganz so schrecklich gefaucht.
    Mir kommt das fauchen bzw. kreischen so schrecklich vor, weil da wirklich die Angst daraus spricht.

    Positiv finde ich, daß sie gestern aber auch mal unter der Decke hervor geschaut hat, nur ein bischen.

    Schönen Tag noch
     
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