Sperling auswildern

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  1. #1 HermannAhr, 10. August 2008
    HermannAhr

    HermannAhr Guest

    Hallo zusammen,

    vor 12 Tagen habe ich ein Sperlingsküken das kopfüber an meiner Dachrinne eingeklemmt war aufgenommen. Konnte es leider nicht mehr zurücksetzen. War noch komplett nackt. Jetzt ist es voll befiedert und kann auch schon etwas fliegen. Jetzt wirds aber schwierig. Ich möchte dem Kleinen das Leben in der Freiheit nicht vorenthalten und habe deshalb angefangen es täglich ein paar Stunden im Garten zu lassen. Setze ihn auf den Gartentisch und er fliegt alleine in einen nahe gelegenen Baum. Ab und an so ca 2x am Tag schauen auch mal andere Spatzen vorbei. Er fliegt aber leider nicht mit. Da es mit dem Fliegen jedoch noch nicht so ganz toll klappt, versteh ich das ja noch. Sobald er jedoch Hunger bekommt fängt er lauthals im Baum an zu fiepen und wenn er mich sieht kommt er angeflogen. Heut hat er angefangen Futter auch mal selbständig vom Tisch aufzunehmen und nicht nur von der Pinzette zu fressen. Jetzt meine Fragen:

    Was kann ich tun, damit er sich Futter selbständig sucht und was und wie lange muß ich zufüttern?

    Ist es normal das er ständig aufgeplustert ist? Oder friert er?
    Ist ansonsten recht fiedel.

    wie bringe ich ihm bei Angst vor Katzen, Hunden oder sonstigen Räubern zu haben?

    Schließt er sich automatisch anderen Spatzen an wenn ich ihn in die Nähe von Anderen setzen würde oder picken die ihn dann weg?

    Vielen Dank im Vorraus für Eure Mühe mir zu antworten.

    Bis dann

    Gruß Hermann
     
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  3. klumpki

    klumpki Vogelgouvernante

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    Hallo Hermann,
    schön, dass Du das Spätzchen gerettet hast.

    Diese Ästlingszeit ist sehr gefährlich. Eigentlich ist es besser, handaufgezogne Tiere erst dann rauszulassen, wenn sie perfekt fliegen können, selbstständig Nahrung auf nehmen können und die natürlichen Nahrungsquellen kennen.

    Dann stellt man sie für einige Tage in die Gartenvoliere zum Kennenlernen der Umgebung und zur Abnabelung dem Menschen gegenüber.

    So, jetzt ist Dein Spätzchen schon mal draussen, da ist es schwer, es wieder einzusperren.

    Du solltest es niemals unbeaufsichtigt draussen lassen und jedesmal wenn Du fütterst einen Pfiff ausstoßen. So lernt der Kleine auf Pfiff anzufliegen, was in gefährlichen Situationen Gold wert sein kann. (Sollte aber nach efolgreicher Auswilderung nicht mehr gemacht werden).

    So lange er sperrt, musst Du ihn noch füttern, wenn seine Entwicklung es sagt, wird er pö a pö lieber andere Dinge fressen.
    Aus dem Insekten fressenden Kücken wird ein Körner fressender Spatz!

    Immer wieder einen Futtertisch zurechtmachen (Waldvogelmischung, Brennensselsamen, Gräserrispen, Kolbenhirse), dann kommen die wilden dazu und er wird hoffentlich dann irgendeinmal mit diesen mitgehen. Das kann bei Spatzen irgendwann ganz schnell gehen.

    Falls Katzen kommen: wild schreiend und gestikulierend vertreiben, das kann auch ein Vögelchen begreifen, auch werden dann die wilden Spatzen Alarmschlagen, so kann der Kleine schon was lernen.

    Viel Glück und Erfolg!
     
  4. #3 HermannAhr, 11. August 2008
    HermannAhr

    HermannAhr Guest

    Vielen Dank

    Deine Antwort hat mir wirklich sehr weitergeholfen. Werde sofort Futter draußen ausstreuen für die anderen Spatzen. Superidee.
    Ist das aufplustern normal?

    Vielen Dank nochmal für Deine Hilfe

    Lieben Gruß

    Hermann
     
  5. klumpki

    klumpki Vogelgouvernante

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    Zum Plustern:
    1. Krank (verbunden mit Inaktivität)
    2. Sonne tanken zur Vit. D3 Bildung (um möglichst viele Strahlen an die Haut zu lassen, aufstellen der Federn)
    3. Aufregung (da schwillt dann regelrecht der Kamm in die Höhe, der Rest ist weitestgehends normal)
    4. Kalt/ Kühl (Luft zwischen dem Gefieder als Wärmepolster).
    5....?

    Einschätzen muss Du es selbst, da Du den Kleinen vor Augen hast und ihn kennst.:)
     
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