Temperaturempfinden

Diskutiere Temperaturempfinden im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; hallo liebe vogelfreunde ich hätt gern mal ein problem: ich halte meine pieper ja in einem winterhäuschen (ca. 22 °C)mit angrenzender...

  1. andi_be

    andi_be Guest

    hallo liebe vogelfreunde

    ich hätt gern mal ein problem:

    ich halte meine pieper ja in einem winterhäuschen (ca. 22 °C)mit angrenzender freivoliere. nun meine frage. empfinden die vögel sofort die kälte, die sie in dieser jahreszeit im freien erwartet. momentan ist es ja so, dass ich sie noch bei sonnenschein nach draussen lasse (ca. 11-14 °C)
    :(
    sobald ich die klappe morgens öffne sind vor allem meine kanaries gleich die ersten die nach drausen huschen. es dauert aber nicht lange, da folgen schon meine zebra´s, sptizis und auch manchmal die goulds.
    merken die vögel, dass ihnen die kälte schaden könnte oder nicht? sie scheinen sich auch draussen wohl zu fühlen.

    wenn nicht, so muss ich ab jetzt nämlich die klappe geschlossen halten, damit sie keine erkältung bekommen.

    ich bin für jede antwort und anregung zur durchführung eines "freigangs" dankbar.:)
     
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  3. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Freigang im Winter

    Hallo andi_be,
    zwar kenne ich mich mit den genannten Vögeln nicht aus, habe Nymphen. Ich glaube aber, dass die Tiere schon wissen, was ihnen zuträglich ist und was nicht :). Bei dir haben sie ja die Möglichkeit, sich in ein Häuschen zurückzuziehen, falls es ihnen draußen zu kalt ist. In meiner Nähe ist ein Vogelpark, den ich häufiger besuche. Auch im Winter sind da z.B. die Nymphen und auch viele andere tropische Vogelarten draußen, auch bei Minusgraden und geniessen die Sonnenstrahlen. Habe allerdings auf Kanarien nicht geachtet. Bei Wetterverhältnissen, die ihnen anscheinend nicht gefallen, bleiben die Tiere überwiegend im Schutzraum, fliegen aber oft kurz nach draußen, drehen einige Runden und gehen wieder rein. Zwischen den Federn ist ja ein schützendes Luftpolster, dass die Tierchen warm hält, wenn sie draußen sind. Unsere einheimischen Vögel leben ja auch meist unbeschadet im Winter ;). Und wenn deine Vögel abgehärtet sind, weil sie ins Freie können, wann sie wollen, sehe ich keinen Grund, warum ihnen das im Winter schaden könnte (zumal wir ja selten mal –10° haben *gg, da könntest du sie immer noch drinnen lassen, wenn du Bedenken hast).
    Sollte hier niemand antworten, der kompetenter ist, schlage ich vor, rufe mal bei einem Züchter an oder in einem Vogelpark in deiner Nähe, und frage, wie sie das handhaben.
    Gerade ist mir noch eingefallen: meine Schwägerin hat ja eine Gartenvoliere mit mehreren Tigerfinken drin - also die habe ich im Winter auch schon draußen gesehen, aber sie haben auch einen Raum mit einer Wärmelampe drinnen (bin ich blöd, dass ich da nicht gleich dran gedacht habe :~)
    Hoffe, ich konnte dir wenigstens etwas helfen :).
     
  4. #3 Alfred Klein, 22. September 2001
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Andi
    Kanaries sind absolut winterhart, wenn sie sich in ein Schutzhaus, welches frostfrei ist, zurückziehen können.
    Ich habe nur Krummschnäbel, das mit den Kanaries weiß ich von einem Hobbyzüchter. Der hat die immer draußen.
    Die Erfahrung bei meinen Geiern hat mir gezeigt, daß die, wenn es ihnen zu kalt wird, auch wieder hereinkommen. Erfroren ist bisher noch keiner ;)
    Ein Pennant, der sich draußen "versteckt" hatte, habe ich abends mal vergessen. Es war recht kalt und regnete die ganze Nacht. Der hat sich ein trockenes Plätzchen gesucht und wurde auch nicht krank. Anfangs hatte ich schon Sorge, das hat dem jedoch überhaupt nichts ausgemacht. Allerdings kommt er jetzt mit den anderen herein, wenns dunkel wird. So angenehm war wohl auch nicht :D
     
  5. soay

    soay 28.11.2000 - 08.06.2015

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    Hallo

    Freiflug im Winter ist kein Problem wenn die Vögel die Möglichkeit haben ein mindestens frostfreies Schutzhaus aufzusuchen. Das gilt für fast alle nichtheimischen Vogelarten (Bei denen ist der Freiflug, unabhängig von Wetter und Schutzhaus, sowieso kein Thema), wenn sie diese Möglichkeit ständig zur Verfügung haben.
    Bei mir bleiben die Klappen zu wenn es im Winter sehr stürmt, bei extrem naßkalter Witterung oder bei extrem tiefen Temperaturen.
    Wobei die Kleinvögel teilweise noch rauskommen, wenn ich die Fasane (je nach Art) schon nicht mehr rauslasse.

    Viele Grüße
     
  6. andi_be

    andi_be Guest

    vielen dank an euch

    hallo ihr 3

    ich danke euch für eure tips. sie sind sehr wertvoll für mich, denn ich möcht ja nicht, dass die pieper krank werden. :)

    es ist halt momentan so, dass ich das türchen morgens öffne und abends bevors stockdunkel wird noch mal gucke, ob alle drinnen sind. falls ich einen draussen sehe, so "husche" ich ihn "sie" hinein. dann wird die klappe geschlossen bis zum nächsten morgen es ist ja schon so, dass sie meistens schón drinnen sind. denn dort brennt das licht noch ein weilchen und es hat ja doch über 20 °C darin. 8) (heiss)

    .... aber findet ihr, dass ich eines tages das türchen gar nicht mehr auf und zu machen muss, sondern stetig offen lassen kann? wäre das sinnvoll? dann kann sich jeder aussuchen, wo er schlafen möchte? ....natürlich muss der wärmeverlust im winterhäuschen bei geöffneter türe noch getestet werden. aber bis jetzt bleibt die temperatur ziemlich gut konstant, ohne dass die heizung ständig laufen muss.

    aber trotzdem nochmals: schon mal danke für die antworten.



    ;)
     
  7. soay

    soay 28.11.2000 - 08.06.2015

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    Oberbayern
    Hallo

    Wenn deine Voliere dicht gegen Raubzeug ist (was ich doch annehme) und dir der Wärmeverlust nicht zu hoch ist, steht einem Offenlassen eigentlich nichts im Wege.
    Ich mach die Klappe bei meinen eigentlich auch nur wegen des nächtlichen "Lärms" (ist bei deinen ja kein Problem) und wegen des hohen Stromverbrauches (im Winter) zu.

    Viele Grüße
     
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