Umfrage zum Leben mit einem Papagei

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  1. #1 Peppels1975, 31. Juli 2003
    Peppels1975

    Peppels1975 Guest

    Umfrage zum Thema Leben mit einem Papagei!

    Hallo,

    bald ist es soweit und wir beziehen unser neues Haus, mit einer immer noch leeren, unverplanten, hellen und geschützten Ecke, die Platz bieten würde für eine 1,20x1,20x2,00m Voliere!

    Da das Wohnzimmer mit dem Esszimmer und der offenen Küche zusammenhängt, ist genug Platz zum Fliegen und durch die komplett verglaste Stirnseite des Wohnzimmer dringt genug Licht ein und der Ausblick lässt keine Langeweile aufkommen. Der Standort ist nicht sofort bei Betreten des Raumes einsehbar, also perfekt, meiner Meinung nach.

    Mein erster Graupapagei war leider kein Erfolg. Ich konnte Ihn von einer alten Frau umsonst übernehmen, innerhalb von 1 Woche war er aus Trauer kahl-blutig gerupft und ich habe Ihn schnellstmöglich in eine Voliere abgegeben, da hat er sich erholt.

    Nun ist das 3 Jahre her und mit dem Umzug ins neue Heim, einem 14 monatealten Sohn und viel Zeit zuhause, spiele ich mit dem Gedanken diesmal alles Richtig zu machen.

    Mich interessier einmal, wie Ihr so lebt mit Euren Geiern!

    Wie alt ist der durchschnittliche Papageienbesitzer?
    Seid Ihr Berufstätig?
    Wieviel Zeit verbringt Ihr mit Euren Geiern? (Wenn man doch bis z:b. 18 Uhr arbeitet, wann habt Ihr Zeit für die Vögel!?!)
    Wieoft dürfen Eure Lieben raus? Auch alleine oder nur unter Aufsicht?
    Wie gestaltet Ihr z.B. Wochenenden?
    Gibts hier auch Halter von nur einem Tier?
    Wenn nicht, wieviele Graue oder Bunte leben bei Euch?
    Welche minimalanforderung habt Ihr an Eure Käfige, Volieren oder Standorte gestellt?
    Hattet Ihr zuerst einen Papagei und dann einen Zweiter oder gleich Zwei?
    Was macht Ihr wenn Ihr in den Urlaub fahrt?
    Gibts bei Euch klare Regeln im Umgang mit den Geiern, sozusagen auch Erziehungsregeln für die Vögel?
    Habt Ihr Aussenvolieren? Wenn ja was sagen die Nachbarn?
    Wie kam es zur Entscheidung Papagei und nicht Hund oder Katze?
    Wie alt seid Ihr gewesen beim Kauf Eures 1. Vogel?
    Wielange leben die Tiere schon bei Euch?
    Waren es Second-Hand Vögel oder Neuaufzuchten?

    Mich interessiert einfach mal der Alltag!

    Ich habe immer wieder auf Anzeigen in unserer Zeitung angerufen um einfach mal zu erfahren warum Tiere abgegeben werden, blos kein Einzeltier, Käfig zu klein, zuwenig Zeit, der Vogel schreit, alles nicht so wie man es sich vorstellte, Allergie, zuviel Arbeit und und und...

    Sorry aber mal ehrlich, es werden doch nicht nur Rentner einen Vogel haben? Und lebt jeder Vogel in einer 40m² Voliere? Nein, oder?

    Ich möchte meinem Vogel die bestmögliche Haltung bieten, und mit bestmöglich meine ich das ich Ihn nicht nach 4 Wochen wieder abgeben möchte.

    Seid Ihr denn 24 Stunden für die Tiere da? Habt Ihr auch Familie? DIe wollen Euch doch auch mal sehen, oder?

    Freu mich schon auf die zahlreichen Antworten!?!

    LG Dani

    :p
     
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  3. #2 Peppels1975, 31. Juli 2003
    Peppels1975

    Peppels1975 Guest

    Nachtrag ;-)

    Haltet Ihr Kongos oder Timneh?

    Ich muss ehrlich sagen mir gefallen die kleineren Timneh fast ein wenig besser, bibts da eigentlich Unterschiede z.B. im Verhalten?

    Wie finde ich einen Züchter von Timneh's, sind doch seltener, oder?

    Dani
     
  4. #3 Drakulinchen, 31. Juli 2003
    Drakulinchen

    Drakulinchen Obstschnipplerin

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    Umfrage

    >Wie alt ist der durchschnittliche Papageienbesitzer?
    jetzt 29 - 1. Grauer mit 27

    >Seid Ihr Berufstätig?
    nein

    >Wieviel Zeit verbringt Ihr mit Euren Geiern? (Wenn man doch bis >z:b. 18 Uhr arbeitet, wann habt Ihr Zeit für die Vögel!?!)
    gesamte Zeit bis auf einkaufen, schlafen

    >Wieoft dürfen Eure Lieben raus? Auch alleine oder nur unter >Aufsicht?
    mein Mann der früher aufstehen muß, läßt sie raus - müssen erst Abends zum schlafen in den Käfig. Da ich im selben Zimmer wie die Geierchen bin, sind sie zu 90 % unter Aufsicht

    >Wie gestaltet Ihr z.B. Wochenenden?
    daheimbleiben oder nur für 3-4 Stunden mal außer Haus

    >Wenn nicht, wieviele Graue oder Bunte leben bei Euch?
    4 Graue, 2 Pennants, 4 Wellis

    >Welche minimalanforderung habt Ihr an Eure Käfige, Volieren >oder Standorte gestellt?
    2 Graue sind in einem großen Käfig untergebracht, die 2 anderen Grauen haben jeweils einen Käfig für sich - die Pennanten bewohnen zu zweit einen Käfig.
    Da Käfige nur Schlafkäfige sind, sind die Käfige dementsprechend klein - möchte jetzt nicht alle ausmessen - aber auf den Fotos un unseren Threads kannst Du Dir ein Bild davon machen.

    >Hattet Ihr zuerst einen Papagei und dann einen Zweiter oder >gleich Zwei?
    Erst einen

    >Was macht Ihr wenn Ihr in den Urlaub fahrt?
    Urlaub fahren ? Wir bleiben daheim :)
    Wenn wir mal für eine Woche in Urlaub fahren sollten, dann haben wir 2 Freunde, die sich abwechseln um die Tiere zu versorgen. Länger als eine Woche würden wir nicht wegfahren wollen - da hätten wir Heimweh wegen unseren Vögeln.

    >Gibts bei Euch klare Regeln im Umgang mit den Geiern, >sozusagen auch Erziehungsregeln für die Vögel?
    ja - keine Vögel auf Türen, keine Vögel auf Monitoren (sind shon 3 kaputtgegangen, Tastaturen umdrehen.

    >Habt Ihr Aussenvolieren? Wenn ja was sagen die Nachbarn?
    leider nein

    >Wie kam es zur Entscheidung Papagei und nicht Hund oder >Katze?
    hatte schon früher immer Vögel (Wellensittiche, Amazone)
    Mein Mann ist mit einem Graupapagei großgeworden.
    Katzen mögen wir beide nicht. Hund hat Nachteil, daß man bei jedem Wetter rausgehen muß - wir sind nicht die großen "Im Regenspazierengeher".

    >Wie alt seid Ihr gewesen beim Kauf Eures 1. Vogel?
    ca 7 oder 9 Jahre alt

    >Wielange leben die Tiere schon bei Euch?
    sehr sehr unterschiedlich von 4 Jahren (Wellensittich) bis zu 2 Wochen (Pennantweibchen)

    >Waren es Second-Hand Vögel oder Neuaufzuchten?
    3 Graue "2.Hand", 1 Grauen Neu; beide Pennanten "neu", 3 Wellensittiche "2.Hand" - 1 "neu".


    Liebe Grüße,

    Drakulinchen
     
  5. Utena

    Utena Guest

    Hallo Dani!
    Ich werd versuchen dir in kurzen Worten mal so einen Tag mit einer 8 Köpfigen Graupapageiengruppe zu beschreiben (zumindest so wie es bei uns abläuft).

    Morgends wird zuerst das Vogelzimmer sauber gemacht und danach Frühstück für die Grauen gemacht, dabei kommen schon einige raus um sich zu beteiligen oder den einen oder anderen Leckerbissen zu ergattern.
    Dazu benötige ich zwischen 1 und 1 einhalb Stunden, verschiedene Obst/Gemüsesorten geschnitten, alle Trinknäpfe gesäubert und neu befüllt,alte Knabberäste raus, neue rein, nebenbei immer mal einen etwas kraulen.
    Später wenn alle dann gefressen ahben gehts meistens ab in die Außenvolier wo sie dan den ganzen Tag toben können.
    Dann gehe ich meiner Arbeit nach, da wir selbstständig sind kann ich mir das je nach dem einteilen.
    Gegen 18 Uhr wird dann wieder sauber gemacht, das heißt alle Näpfe raus, gereinigt,Obst/Gemüsereste ,Körnerschalen,Kot usw. vom Boden des Vogelzimmers gereinigt, Abendessen zubereiten, besteht zur Zeit aus frischer Rispen und roter Kolbenhirse aus eigenen Anbau,Vogelbeeren,Weißdornbeeren (je nach dem was gerade in der Natur zu finden ist) und natürlich Palmnüsse.
    Dabei düsen natürlich einige rum, und man muß schon ein Auge auf sie werfen wenn unterwegs sind.
    Danach wenn alles suber ist wird noch mit den einen oder anderen etwas gekrault , wenn sie es wollen.
    Am Abend benötige ich auch zwischen 2-2 Stunden für die Grauen.

    In meiner Gruppe befinden sich 5 Handaufzuchten, 2 Naturbruten und ein Wildfang, alle sehr zahm.
    Pärchen haben sich in der Gruppe gefunden die 21 jährige Mausi und der 6 jährige Clyde, und Shila und Lea beide 4 Jahre.
    Dann lebt noch in der Gruppe der 8 jährige Crisu ,die 11 jährige Gogo und der 10 jährige Eberhart (hoffe ich habe keinen vergessen).
    Fast alle unserer Grauen stammen aus zweiter Hand ,schlechter Haltung (Einzelhaltung) und waren größtenteils Rupfer.
    Von 8 rupften anfangs 5 jetzt nach 4 Jahren seit die Gruppe zusammenlebt rupft nur noch einer, der allerdings auch einen großen Nierenschaden hat und es darauf zurückzuführen ist.

    Egal wo ich hin komme oder spazieren gehe habe ich meistens meine Augen offen und sammle geeignete Beeren und Pflanzen in der Natur für meine Grauen, auch die Baumschere und kleine Säge im Auto ist ein Pflichtteil geworden!

    Meine Grauen leben in keinen Käfigen sondern in einen Vogelzimmer mit Außenvolier, in ein paar Monaten baue ich ein eigenes Vogelhaus mit 10m angrenzender Außenvolier.
    Mit den Nachbarn habe ich gottseidank keine Probleme obwohl die Grauen schon ordentlich mal schreien können.

    Ich habe nie einen Graupapagei alleine gehalten , wir haben gleich von Anfang an ein 2 gekauft um Verhaltenstörungen vorzubeugen, die anderen kamen nach und nach dazu.

    In Urlaub war ich seit dem nicht mehr, ist ja auch nicht so einfach wenn man Papageien hält,wenn ich mal weg muß dan versorgt mein Lebensgefährte die Tiere oder die Schwiegereltern.

    Obwohl alle meine Grauen zahm sind, lege ich großen Wert darauf das sie sich untereinander beschäftigen können, den so fixierte Einzeltiere sind ja im Grunde sehr arme Tiere!

    Natürlich haben unsere Grauen auch immer nur eine Bezugsperson entweder mich oder meinen Lebensgefährten, so werde ich schon manchmal von einigen auch gebissen (inzwischen aber selten, da ich meine Grauen sehr gut kenne).

    Schäden an der Wohnungseinrichtung haben wir natürlich auch reichlich wie wahrscheinlich jeder der Graue hält!








    :D
     
  6. #5 Schnissje, 31. Juli 2003
    Schnissje

    Schnissje Guest

    Hallo,

    Kann ich mich Utena in vielem anschliessen.
    Habe auch wegen Selbstständigkeit viel Zeit für meine Grauen...:-)

    Ich habe 2 Graue und hab immer die Einzelhaltung vertreten (WIE DOOF KANN FRAU NUR SEIN?) habe mich aber DANK sei den Vogelforen eines besseren belehren lassen und würde keinen mehr hergeben.

    Meine haben auch den ganzen Tag Freiflug sowohl innen als auch aussen..ganz wie sie wünschen.
    Kaputtmachen tun sie ALLES! Das ist so...die gehen an alles ran. Seien es die Lampen (bald herrscht hier Dunkelheit) oder die Türen (alle oben wellig)oder PC TASTATUREN..., es kommt aber ganz klar darauf an wie Du sie erziehst :-)
    Ich wurde erzogen!
    Und das ist halt mein Fehler, ich kann denen nicht böse sein. Es geht nicht!
    Habe auch mal das Strafsitzen praktiziert aber das war für mich ne grössere Strafe als für den Kleinen *g*

    Urlaub? Nix mehr seit die hier leben.
    Gebissen wird wohl jeder mal der Papageien hält, und sei es nur aus Trotz :-)

    Ich sag immer ...das Leben mit Papageien ist wie mit Kindern nur bissel extremer *g* Vorteil ist Du brauchst keien Pampers zu entsorgen...Nachteil..Du hast immer den Wischlappen in der Hand *g*

    Finde es aber richtig gut von Dir dass Du Dir vorher schon viele Gedanken machst und nicht erst wenn das kind im Brunnen liegt ne?
    Lieber Gruss
    Petra
     
  7. #6 Kirsten63, 31. Juli 2003
    Kirsten63

    Kirsten63 Guest

    Hallo!
    Geb ich auch mal meinen Senf dazu.
    Ich bin 40 Jahre,nicht Berufstätig.
    Daher habe ich auch Zeit für meine Grauen.Bin aber nicht ständig im selben Raum,da die beiden sich miteinander beschäftigen sollen.
    Raus kommen meine beiden so um 7 Uhr morgens und kommen dann so um 22 Uhr wieder in ihren Käfigen.
    Wenn sie sich noch besser verstehen,bekommen sie eine gemeinsame Voliere.
    Das Wochenende gehört meisten meinen Tieren(habe ja auch noch 12 Wellensittiche )
    Hatte erst einen Grauen(aus schlechter haltung)und habe seit ca.7 Wochen einen zweiten(auch ein gebrauchter).Eher hat es nicht geklappt.
    Im Urlaub war ich noch nie und werde auch nie in Urlaub fahren,denn ohne meine Tiere hätte ich keine ruhige Minute und somit auch keine erholung.
    Was soll ich zum Umgang sagen.Also,für meinen ersten Grauen brauchte ich sehr viel geduld,fürsorge und liebe um ihn aufzupäppeln.Manchmal lasse ich beiden zuviel durchgehen,weil ich ihnen eigentlich nie richtig böse sein kann(bin halt ein Weichei in der beziehung)mein Freund ist da schon etwas strenger.
    Meine Nachbarn sind sehr tolerant und akzeptieren,das es mal etwas lauter ist.Sie fragen auch nach den fortschritten,die beide machen.
    Als ich bei dem ersten Grauen hörte,das die Leute ihn los werden wollen habe ich ihn mir angeschaut und gesehen unter was für welche bedingungen er gelebt hat.Als ich dann mitbekommen habe,das er Jahrelang gequält worden ist,habe ich ihn mitgenommen.Mein vorsatz war und ist ihm zu zeigen,das es auch ein schönes zuhause für ihn gibt,das ist jetzt zweieinhalb jahre her.
    So,ich hoffe du kannst was mit meinem geschreibsel anfangen.

    liebe grüsse
    Kirsten
     
  8. Renni

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    Hallo Dani,

    dann will ich auch mal von uns erzählen:

    Unsere beiden Zerspanungsmechaniker :D heißen Laura und Johnny und sind erst in unserem hohen Alter von Anfang 40 in unsere kleine Familie eingezogen.

    Ich selber bin den ganzen Tag über berufstätig und komme so gegen 16.30 Uhr nach Hause, mein Mann geht dann erst zur Arbeit, was den Vorteil hat, daß er den ganzen Tag für die Beiden da ist und sie somit fast immer Freiflug genießen können, das dann in ihrem eigenen Reich, einem Vogelzimmer - das wächst und gedeiht im Moment noch, es war vorher mal Computer/Gästezimmer. (Der Compi steht jetzt im Wohnzimmer und Übernachtungsgäste müssten halt auf der Luma schlafen :D )

    Wenn ich dann abends von der Arbeit komme, gehört die Zeit natürlich erstmal meinen Rackern. Ich beschäftige mich mit ihnen und kann mich total entspannen, wenn ich ihnen dann beim spielen, schnäbeln, zanken - muß auch mal sein - zugucken kann. Da vergißt man den Streß des Tages ganz schnell.

    Das Wochenende gehört natürlich auch den Rackern. Wir sind eigentlich immer schon richtige Stubenhocker gewesen, so daß wir uns in unserer Freizeit nicht eingeschränkt fühlen - gleiches gilt für den Urlaub - wir haben einen tollen Balkon, so daß es uns nicht in die Ferne zieht.

    Dadurch, daß die Beiden zu Zweit sind, muß man aber auch kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sie mal ein paar Stündchen allein läßt - sie können sich ja miteinander beschäftigen. Deshalb klucken wir auch nicht ständig bei Ihnen. Sie haben ihr Vogelzimmer, die Tür ist immer auf, so daß sie eigentlich durch die ganze Bude düsen können - aber sie halten sich eigentlich schon die meiste Zeit in ihrem Zimmer auf.

    Was die Erziehung der Racker angeht - hhmm, da bin ich mir jetzt nicht so sicher, wer da wen erzogen hat - ich vermute mal eher, die Racker uns :S 8) . - Mir geht es da wie Schnuckelchen - ich kann denen einfach nicht böse sein, wenn sie mal wieder Unsinn treiben - das ist meistens soo lustig, daß ich mich eher kaputtlache, als daß ich böse sein kann. Selbst wenn mein Johnny mal wieder mein Ohr pierct - das stellt der so raffiniert an, dieser kleine Frechdachs, daß ich grad in dem Moment, wo mir die Tränen vor Schmerzen kommen auch schon wieder lachen muß.

    Unsere Nachbarn sind Gott sei Dank sehr nett, so daß wir damit wirklich null Probleme haben - wir leben in einem 8-Familienhaus - und selbst unsere Vermieter, die mit im Haus leben, sind von unseren Beiden begeistert. - Allerdings haben sie die Türen noch nicht so genau gesehen 8o - wir haben sie vorsichtshalber mal mit Bettüchern verkleidet - und drunter siehts nicht grad gut aus... Und laut sind unsere Beiden eigentlich nicht so sehr. Da haben wir wohl richtig Glück gehabt. Sie geben morgens uns abends so für'n halbes bis ein Stündchen richtig Gas, aber tagsüber sind sie eigentlich recht ruhig. Klar, manchmal haben sie auch ihre 5 Minütchen, aber dann machen wir halt auch mal die Tür zum Vogelzimmer zu und sie können sich austoben - das kann einem nämlich dann schon auch mal auf die Nerven gehen...

    Als Fazit: Es macht einen riesen Spaß, die Racker zu beobachten, sie sind unheimlich gewitzt, auch die situationsbedingten Reaktionen, das situationsbedingte Sprechen - es ist unglaublich erstaunlich und ich bin jedesmal wieder platt, wenn sie im genau richtigen Moment das richtige plappern. Obwohl man sich natürlich nicht aufgrund der guten Sprachbegabung einen Graupi anschaffen soll - das war auch bei uns nicht das Auswahlkriterium. Wir sind eigentlich durch meine beiden Arbeitskolleginnen dazugekommen, die ebenfalls Graupis halten und somit immer viel erzählt haben - irgendwann hat's uns dann auch gepackt. Und ich möchte sie keine Sekunde mehr missen.
     
  9. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin moin!

    Oh je, welch latte von Fragen!;)

    Okay, versuche ich es mal:

    - Wie alt ist der durchschnittliche Papageienbesitzer?
    Hm, ich habe meinen ersten Wellensittich mit etwa sechs Jahren bekommen, meine ersten Mohren mit 13 und meinen ersten richtigen "eigenen" Grauen mit 29. Jetzt bin ich 39.

    Seid Ihr Berufstätig?
    Ja, allerdings nicht Vollzeit: derzeit 25,25 Std,/Woche + Überstunden.

    Wieviel Zeit verbringt Ihr mit Euren Geiern? (Wenn man doch bis z:b. 18 Uhr arbeitet, wann habt Ihr Zeit für die Vögel!?!)
    Sehr unterschiedlich. Sind wir zu Hause, sind wir fast immer mit den Grauen zusammen, da es keine richtige Trennung Unserer Lebensbereiche gibt. D.h. aber nicht, das wir uns dann auch intensiv mit ihnen beschäftigen. Und andere Tage, da sind es vielleicht die zwei Stunden, die ich zur Reinigung und Fütterung brauche.

    Wieoft dürfen Eure Lieben raus? Auch alleine oder nur unter Aufsicht?
    Unsere Grauen haben keinen Käfig, sondern fliegen immer frei. also auch ohne Aufsicht.
    Gleiches gilt für die "kleinen" Geier. das Zimmer ist nahezu vogelsicher, d.h. den Vögeln passiert eigentlich nichts mehr, nur noch dem Zimmer.;)

    Wie gestaltet Ihr z.B. Wochenenden?
    Unsere Frezeitplanung wird von den Tieren kaum beeinflußt, auch ein Grund, weshalb wir versuchen, keine Einzeltiere zu halten, damit sie auch uns nicht so angewiesen sind.

    Gibts hier auch Halter von nur einem Tier?
    Bis vor kurzem hatte ich ein dreiviertel Jahr einen einzelnen Singsittichhahn, dessen Henne gestorben ist. Er sollte nicht alleine bleiben, aber es fand sich nicht eher ein neuer Vogel. So etwas wird immer wieder mal passieren, aber bewußt und beabsichtigt halte ich keinen Vogel Papageien mehr einzeln.


    Wenn nicht, wieviele Graue oder Bunte leben bei Euch?
    4 Graue, zwei Mohren, zwei Agas, (wieder) zwei Singsittiche und zwei Zwergwachteln.

    Welche minimalanforderung habt Ihr an Eure Käfige, Volieren oder Standorte gestellt?
    Minimalanforderungen hisnicjhtlich der Käfiggröße sind für mich die im Gutachten genannten Maße. Ausnahme: bei dauerhaften Freiflug kann der Käfig meiner Ansicht nach auch kleiner sein.
    Standort: Hell und zugfrei, das Zimmer bei an Menschen gewöhnten Tieren ruhig belebt, aber nicht zu lebhaft. Besser ein eigenes Vogelzimmer.

    Hattet Ihr zuerst einen Papagei und dann einen Zweiter oder gleich Zwei?
    Fast immer zuerst einen, teils zu früherer Zeit aus Unwissenheit, teils, weil es sich so ergeben hatte (Abgabetiere).

    Was macht Ihr wenn Ihr in den Urlaub fahrt?
    Bis vor zwei Jahren recht normal, d.h. zwei-, drei Wochen sind wir im Jahr weggefahren. In dieser Zeit konnten meine Eltern die Versorgung übernehmen. Aufgrund von Krankheit und zunehmenden Alter geht das jetzt nicht mehr, in den letzten zwei Jahren haben wir wir nur noch Kurzurlaub von maximal vier Tagen gemacht, da solange die Vögel ohne weitere Versorgung (bis auf Wasser) bleiben können.

    Gibts bei Euch klare Regeln im Umgang mit den Geiern, sozusagen auch Erziehungsregeln für die Vögel?
    Jein, Regeln gibt es, aber ob sie eingehalten werden? Den geiern sind sie nicht klar:;)
    Nein, es gibt schon Grundregeln: kein rauchen im Vogelzimmer, kein menschlcihes Essen, im Bedarfsfall energischer durchgreifen .

    Habt Ihr Aussenvolieren? Wenn ja was sagen die Nachbarn?
    Leider nicht so richtig, nur eine Sommer-Schön-Wetter-Tagesvoliere, in der ich die Grauen morgens zwischen sieben und acht Uhr reinsetze und abends zwischen acht und neun wieder reinhole.

    Wie kam es zur Entscheidung Papagei und nicht Hund oder Katze?
    Ich hätte gerne einen Hund (eigentlich auch Katzen; aber Schildkröten faszinieren mich auch), aber wenn jemand fragt: den Hund oder den Vogel würde ich wahrscheinlich doch den Vogel wählen.
    Ein teil ist sicherlich kindliche "Prägung", da ich mit sechs ja den ersten Welli hatte. Hunde kamen bei uns in der Mietwohnung zuerst nicht in Frage, dann wegen Urlaub nicht, tja, und irgendwie interessierten und faszinierten mich die Vögel am meisten, vielleicht auch, weil man bei uns sie leichter und mehr Arten beobachten kann als wildlebende Säugetiere.

    Wie alt seid Ihr gewesen beim Kauf Eures 1. Vogel?
    Wie gesagt: etwa sechs.

    Wielange leben die Tiere schon bei Euch?
    Insgesamt habe ich seit 33 Jahren Vögel, meine momentan älteste ist Mohrin Rufine mit 25 Jahren. Bei den Grauen ist der älteste Alf mit inzwschen acht Jahren (muß ich aber mal genauer nachsehen)

    Waren es Second-Hand Vögel oder Neuaufzuchten?
    Die Grauen waren bis auf Henry alles Second-Hand-Vögel, wenne auch Alf und Chatlie sehr jung waren (ein halbes bzw. ein Jahr alt).
    Henry habe ich als frisch importierten Wildfang aus einem Zooladen übernommen (nicht gekauft, sondern zwangsweise Abgabe an mich).
    Bei den Wellis, Springsittichen, Nymphen und Agas handeltes es sich z.T. um nachzuchten, z.T. um Second-Hand-Vögel. Die ersten Mohren waren Wildfänge, im Zooladen gekauft, die Singsittiche
    bis auf den jetzigen hahn vom Züchter Abgabetiere.
    Inzwischen versuche ih nur noch, "second-hand-Vögel" zu holne, wenn es einmal sein muß.

    Bilder von meinem Vogelwohnzimmer sind hier:
    http://www.vogelforen.de/showthread...age=10&highlight=Vogelwohnzimmer&pagenumber=2
     
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  11. frivoe

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    Papageienalltag

    Hallo,

    >Wie alt ist der durchschnittliche Papageienbesitzer? <

    bin als jugendlicher mit der Vogel-und Papageienhaltung angefangen und bin nun 49 J.

    >Wieviel Zeit verbringt Ihr mit Euren Geiern? (Wenn man doch bis z:b. 18 Uhr arbeitet, wann habt Ihr Zeit für die Vögel!?!)
    Wieoft dürfen Eure Lieben raus? Auch alleine oder nur unter Aufsicht? <

    Die Papageien leben zum größten Teil als Gruppe in einer Voliere.
    Nur die Abgabetiere waren vorrübergehend im Wohnbereich untergebracht. (Bis zur Integration in eine Gruppe.)
    Der Zeitaufwand für die Versorgung und Pflege beträgt ca. 1 Std. täglich. Die Zeiten für die Beobachtungen und Beschäftigungen mit den Tieren sind wohl ein vielfaches davon.

    > Wie gestaltet Ihr z.B. Wochenenden?Was macht Ihr wenn Ihr in den Urlaub fahrt? <

    Grundsätzlich bin ich der Ansicht das man als Halter die Verantwortung für seine Tiere alleine hat und nicht delegieren sollte,es ist aber sicher ein Vorteil in einer Gemeinschaft zu leben, wo dann auch mal jemand anderes bestimmte Aufgaben übernehmen kann.( Partnerin/Partner sollten da schon von Anfang an einverstanden sein)
    Besonders im Krankheitsfall hat man sonst sicher ein Problem.

    >Gibts hier auch Halter von nur einem Tier?
    Wenn nicht, wieviele Graue oder Bunte leben bei Euch? <

    Bei uns leben 6 Kongograupapagein, 2 Venezuelaamazonen, und z.Zt. 20 kleinere Vögel.

    >Hattet Ihr zuerst einen Papagei und dann einen Zweiter oder gleich Zwei? <

    Meine Eltern haben mit der Papageienhaltung angefangen. Damals war die Einzelhaltung ja noch der Normalfall. Ich habe zunächst mit der Paarhaltung angefangen und später dann Gruppenhaltung versucht. ( Mit wechselnem Erfolg)

    >Gibts bei Euch klare Regeln im Umgang mit den Geiern, sozusagen auch Erziehungsregeln für die Vögel<

    Meine Papageien leben möglichst nach ihren eignen Regeln und vermitteln sie auch ihrem Nachwuchs. Als Regel habe ich für mich, sie dabei möglichts wenig zu stören.

    >Wie kam es zur Entscheidung Papagei und nicht Hund oder Katze<

    Wir halten auch noch zwei Hunde und hatten für einige Jahre auch Katzen.

    >Wie alt seid Ihr gewesen beim Kauf Eures 1. Vogel?
    Wielange leben die Tiere schon bei Euch?
    Waren es Second-Hand Vögel oder Neuaufzuchten? <

    Die Verantwortung für die ersten Vögel hatte ich mit ca. 14-15 Jahren.Seit dieser Zeit habe ich auch Papageien. Die meisten waren Second-Hand Vögel und sind zum Teil auch sehr alt geworden bezw. leben auch heute noch.


    >>Mich interessiert einfach mal der Alltag!

    ....doch nicht nur Rentner einen Vogel haben? Und lebt jeder Vogel in einer 40m² Voliere? Nein, oder?

    Seid Ihr denn 24 Stunden für die Tiere da? Habt Ihr auch Familie? DIe wollen Euch doch auch mal sehen, oder?

    <<
    Eine Familie habe ich auch und die steht auch an erster Stelle.

    Papageienhaltung ist für Leute mit Verantwortung manchmal eine Entscheidung für den Rest des Lebens. Etwas auf das man sich wohl (oder übel ?) einlassen muss. Auch die Tierliebe hat wohl , wie die Andere auch, ihre Gezeiten. Man ändert sich ja auch selber in so einer Papageienlebenszeit.
    Im Alltag ist ja oft der "Sonntagsenthusiasmus" auch nicht immer greifbar. Da muss dann wohl manchmal die Verantwortung alleine weitertragen. In den Fällen wo es dann nicht mehr klappt, sollte man die Beziehung zum Nutzen beider Seiten dann auch beenden.


    Die beste Strategie für eine langfristige Papageienhaltung ist wohl,nach meiner Meinung, ihnen ein Leben mit Ihresgleichen führen zu lassen.
    Darin sollten wir immer nur eine "Gastrolle" spielen. Wir sollten dabei lieber die Sprache der Papageien erlernen und sie nicht unsere.
    Dann brauch man auch keine 24 Std. am Tag für die Vögel dasein und auch keine 40qm-Voliere.

    Schöne Grüße Fritz
     
  12. wepfeil

    wepfeil Guest

    hallo dani,

    auch von mir eine kurze alltagsbeschreibung,
    wir sind beide berufstätig und haben zwei graue, zwei enten
    und zwei katzen.

    nach dem die grauen früh ihre morgenrunde gedreht haben
    fressen sie erst mal. in der zeit hohle ich die enten aus der
    voliere und fülle die näpfe für meine grauen in der außenvoliere.
    danach werden die süßen in die außenvoliere "verfrachtet "
    ( die katzen bekommen natürlich auch ihre streicheleinheiten und
    ihr futter )
    ja dann ist arbeiten angesagt und erst am abend kann ich dann
    erst wieder mit unserem zoo spielen.

    erziehung ?! ja das thema interessiert mich auch brennend.
    beißen ins ohrläppchen nein nein nein , klaps auf den schnabel
    "keifen" in den schänkel ( wenn man schneller ist als der schnabel ) ha ha ...

    nun dann :0-
    wepfeil
     
Thema: Umfrage zum Leben mit einem Papagei
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