Verwitweter Sperlingspapageienhahn (11 Jahre) - was tun?

Diskutiere Verwitweter Sperlingspapageienhahn (11 Jahre) - was tun? im Sperlingspapageien Forum im Bereich Papageien; @Isrin ich kann mich irren, aber ich denke Claudia meint, ob die neue Henne genauso wie die Alte aussehen sollte damit Fred sie auch eher...

  1. Claudia_H

    Claudia_H Neues Mitglied

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    Genau das habe ich gemeint. Fred war ja jetzt 10 Jahre mit einer wildfarbenen Henne zusammen. Könnte ja sein, dass für ihn eine Henne nun einfach grün ist, und eine blaue Henne in seinem Kopf als ganz nett erkannt wird, aber eben nicht als "richtige" Henne, weil eine richtige Henne für ihn grün zu sein hat, weil er durch Wilma auf Wildfarbe geprägt ist. Also dass er schlimmstenfalls eine blaue Henne dauerhaft verjagt, weil sie für ihn irgendwas ist, aber keine adäquate Partnerin.
    Bin ja kein Sperlingspapagei, ich habe keine Ahnung, nach welchen Kriterien "brauchbare" Partner erkannt werden...
     
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  3. #22 BKlitz, 26. April 2010
    Zuletzt bearbeitet: 26. April 2010
    BKlitz

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    Sie fragte aber auch ob es einen Unterschied bei der Akzeptanz der Farbe geht, und da hat Isrin ja schon richtig geantwortet das die Farbe zweitrangig ist. Bei mir ist auch jeweils ein Mutant mit einem WF farbenen zusammen, auch das ist zufall weil fast alle Mutanten bei mir Hähne sind, Frosty ist die einzige farbige Henne.


    Wer oder was wird nicht verliehen? Dein Mann oder die Voliere? :p

    Ich denke sie könnte auch noch jünger sein, nur sie sollte eben schon geschlechtsreif sein. Ansonsten sind Sperlinge ja nicht ganz so wählerisch was die Partnerwahl angeht. Sie nehmen meist den Partner an, den man ihnen serviert.
     
  4. Claudia_H

    Claudia_H Neues Mitglied

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    Nennt mich begriffsstutzig, aber ich weiss nicht, ob ich da richtig verstanden wurde...
    Dass ein Sperlingspapagei nicht unbedingt einen Partner seiner Farbe braucht, ist mir klar. Quasi "farbunabhängige erste Liebe".
    Aber was passiert, wenn der erste Partner verstirbt, und ein zweiter gesucht wird? Wird da jede Farbe gleich gut/ schlecht akzeptiert ("nehmen den Partner an, den man ihnen serviert"), oder ist eine gewisse Fixierung auf die Farbe des Erstpartners festzustellen?
    Das kam bisher noch nicht so raus, nur die Verpaarung unterschiedlich farbiger Tiere, aber jeweils ohne Angabe, ob der Vogel in seinem Leben bereits mehrere unterschiedlich farbige Partner hatte.

    Gut, der Vergleich passt nicht ganz, aber viele Pferde, die ich kenne, haben eine Farbvorliebe bei ihren Freunden, die meist mit der Farbe ihrer "Jugendfreunde" korreliert, Antipathien gibts auch. Bei einem rappenliebenden schimmelhassenden Pferd hat also ein neuer, schwarzer Weidegenosse von vornherein weitaus bessere Karten als ein schimmeliger Kollege.
    Und wenn man die Wahl hat, kann man ja gleich ein farblich passendes Tier auswählen, was bei Sperlingspapageien ja leichter ist als bei Pferden.

    Wenn ich vermutlich sowieso auf eine jüngere Henne ausweichen muss, würde ich gerne ein Tier suchen, womit Fred so wenig Probleme wie möglich hat.
     
  5. Isrin

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    Ich würde jetzt an deiner Stelle nicht eine lutino (gelb) oder weiße Henne nehmen - aber ob blau oder grün sollte egal sein.

    Beispiel: mein erstes Paar war wildfarbe und lebte 9 Jahre zusammen, bis der Hahn starb. Bevor ich einen neuen Hahn zukaufen konnte, verpaarte sich die Witwe mit einem jüngeren, blauen Hahn.

    Nun starb die Henne 3 Jahre später, ich kaufte also eine grüne, vom Alter her passende Henne nach - - aber der Witwer lehnte diese total ab und nahm sich eine blaue Henne, die schon in der Voliere lebte.

    Du "steckst" also nie drin und kannst nicht vorher sagen, welche Farbe nun ausschlaggebend für ein harmonisches Zusammenleben der Vögel ist.

    Da du aber bisher nur 1 Paar hattest, wird er mit großer Sicherheit die Henne annehmen, die er bekommen kann - egal ob blau oder grün.
     
  6. BKlitz

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    Bisher haben meine Sperlis einen neuen farbigen Partner auch sofort akzeptiert, wo sie vorher eine andere Farbe hatten.

    Letztes Jahr ist mir Luna zum Beispiel verstorben, Luna war Pastell-Gelb und ihr Partner Moritz war bzw. ist Grün. Nun habe ich ihn eine Pastell-Blaue Henne beschafft und hat diese sofort angenommen.

    Ganz am Anfang wo ich nur 2 Sperlis hatte, hatte ich auch zwei Wildfarbene, habe kurz darauf schon ein weiteres Paar geholt. Der eine war Marco (Lutino) und eben Luna. Beide haben sich zu jeweils einen Wildfarbenen gesellt, was wohl vorallem daran lag, dass Kathie sich sofort in den Lutino verknallt hat und Moritz dann verscheuchte. :D Moritz war dann mit Luna zusammen.

    Also da ist wirklich kein Problem, wenn der vorher ne grüne Partnerin hatte. Wie gesagt Sperlinge sind da nicht ganz so wählerisch. Er wird sich auf jedenfall über seine neue Partnerin freuen und da ist die Hautfarbe zweitrangig.

    :+klugsche Sperlis sind keine Rassisten :D:D:D
     
  7. Claudia_H

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    Super, danke für Eure Geduld.
    Hört sich ja sehr vielversprechend an. Da Wilma wohl sogar für eine Sperlingspapageienhenne extrem zickig und aggressiv war und Fred sich immer alles bieten ließ, ist er vermutlich dankbar für alles Gefiederte, was ihn nicht allzusehr schikaniert ;-)
    Wilma war ja vom Stamme "Mir passt was nicht, also kriegt Fred was auf den Deckel, und zwar richtig". Das ging vom allgemeinen Befinden über die Geräuschkulisse, das Wetter bis zu per Piepsen angefordertem und in Freds Kropf angeliefertem Futter (wehe das waren nicht die besten Körner...).
    Und er läßt sich von mir gut zur Ordnung rufen und hält sich gut an Regeln, steht halt bei allen seinen Weibern unter der Fuchtel ;-)
    Wenn also jetzt die Farbe auch kein Problem ist, erhöht das evtl. die Chancen, ein Mädel für ihn zu finden. Wenn sich die angefragten Züchter jetzt noch melden würden...
     
  8. Claudia_H

    Claudia_H Neues Mitglied

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    So wie es gerade aussieht, zieht bald eine zimtfarbene sächsische Lady bei uns ein. Geboren letzten Sommer, geschlechtsreif. Wenn alles klappt, kommt sie sogar schon nächste Woche. Ich freu mich :-)
     
  9. Finni

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    Da hab ich bei "meinen" 24 Sperlis aber ganz andere Erfahrungen gemacht. Die haben sich ihre Partner schon ganz genau ausgesucht, mit dennen sie sich dann richtig verpaart haben und sozusagen "glücklich" sind.
    Meine eigenen Sperlis wurden auch beim Kauf als Jungvögel zwangsverpaart, da merkt man den Unterschied schon gewaltig.


    Eine einjährige Henne zu einem elfjährigen Hahn... hm, das ist ja schon ein ziemlich großer Unterschied. So arg lang wird Fred ja auch nicht mehr leben und dann ist die Kleine wieder alleine. Zudem sind junge Vögel ja auch weit mehr aktiv. Wäre eine ältere Henne da nicht vielleicht doch etwas besser?
     
  10. BKlitz

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    Das ist eine andere Situation, wenn sie qual der Wahl haben, suchen die sich natürlich das beste aus. Aber wenn sie nur einen vorgesetzt, wird dieser recht schnell akzeptiert. Natürlich ist es auch immer das beste, wenn sie sich die Partner selbst aussuchen können, aber die wenigsten Züchter bieten an das der Vogel über einen längeren Zeitraum zur Partnerwahl kommen darf.

    Ich finde gerade weil Freds lebenserwartung auch nicht mehr die größte ist, ist es doch besser eine junge Henne zu nehmen. Vor allem wenn man die Sperlihaltung nach dem ableben weiterführen möchte, dann ist der Altersunterschied bei einem "neuen" Paar nicht allzu groß.

    Eine ältere Henne zur Zeit zu finden, dürfte auch nicht ganz leicht sein.
     
  11. Lapingi

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    man könnte meinen, Du sprichst von unserer ehemaligen Wellihenne Pingi :D
    Wahrscheinlich einer der wenigen Wellis, der sich auch in einem kleinen Sperlieschwarm mühelos durchgesetzt hätte. War das eine Oberzicke und ALLES gehörte natürlich nur IHR........:D

    ich sehe das so wie Bastian. Haben sie die Auswahl, suchen sie sich natürlich den besten Partner.....aber wenn keine Auswahl da ist, ist es wohl auch nicht sooo problematisch. Ist bei Wellis - glaube ich - etwas schwieriger....
    Da gebe ich Dir recht. 1 Jahr auf der einen und 11 Jahre auf der anderen Seite ist wirklich heftig.....

    generell gebe ich Dir recht....aber 1 - 11 ist halt doch ein sehr großer Unterschied. Könnte man eine z.B. 4-Jährige nehmen, wäre sie bei einer Neuverpaarung auch noch jung genug....

    Wenn es jetzt bei der einjährigen Henne bleibt kann man nur hoffen, daß sie eine ruhigere Vertreterin ihrer Art ist....

    das stimmt natürlich
     
  12. Claudia_H

    Claudia_H Neues Mitglied

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    Mir ist klar dass die einjährige Henne nicht die optimale Lösung ist.
    Allerdings ist Fred ein sehr munterer Vertreter seiner Art (wo immer ich Sperlingspapageienhähne sehe, finde ich die eigentlich recht "lahm" im Vergleich zu Fred, auch wenn er gottseidank die letzten Jahre etwas ruhiger wurde).
    Wenn es mit der Dame absolut nicht klappt, dann muss ich die neue Voliere eben schneller als geplant bauen und nochmal eine ältere Henne suchen und einen jungen Hahn dazusetzen, dann können sie sich anders zusammenwürfeln ;-)
    Und ein ganz kleines bisschen habe ich auch die Hoffnung, dass die Kleine noch nicht ganz so gefestigt ist in ihrer Zickigkeit, wir hatten mit Wilma ja ein abschreckendes Beispiel zuhause. Der Tierarzt hat sie z.B. am Donnerstag rausgefangen, indem er den Finger an die nicht-handzahme Wilma gehalten und sie sich drin verbissen hat - sie war nur "wütend" weil er ihr vorher das Gefieder mit Ultraschallgel verklebt hatte. Ich fände es also sehr hübsch, wenn eine ETWAS nettere Vertreterin ihrer Art zu uns käme...

    Über Vorteile zur Neuverpaarung des als nächstes übrigbleibenden Vogels habe ich mir auch Gedanken gemacht. Aber wenn z.B. Fred ein Methusalem wird mit 20 Jahren, und die Kleine mit 9 stirbt, oder früh verunfallt, dann könnte es auch passieren, dass Fred nochmal alleine ist. Steckt man ja nie drin. Oder er fällt nächste Woche tot von der Stange. Kann auch sein.

    Und dazu kommt, dass momentan so gut wie keine älteren Hennen abzugeben sind. Einerseits ist das wohl normal, weil die ausgemusterten Hennen wohl vor dem Winter schon weggehen und die noch zuchttauglichen neu verpaart und gerade neu zur Zucht angesetzt sind, aber einige Züchter haben mir erzählt, dass sie letztes Jahr untypisch viele Hennen verkauft haben, teilweise ungewöhnlich wenige Hennen geschlüpft sind, einigen sind dann über Winter auch noch untypischerweise ihre 2-3 "Reservehennen" gestorben, so dass auch da keine älteren Tiere zu bekommen sind. Irgendwo ist im letzten halben Jahr der Wurm drin im Hennenmarkt.
    Sämtliche Züchter, auch die, die nichts zu verkaufen hatten, meinten aber, dass sie selbst schon junge, geschlechtsreife Hennen zu älteren Hähnen gesetzt haben und das genauso problemlos oder problembehaftet war wie mit gleichaltrigen Hennen.

    Auch wenns nicht optimal ist - ich bin einfach froh, eine neue Henne in Aussicht zu haben. Fred scheint zwar nicht zu leiden, aber optimal ist die Einzelhaltung definitiv nicht, da kann er noch so fröhlich gucken, auf Dauer ist das nix.

    Kleine Anekdote: er hat mich heute morgen um 6 und um 8 mit fröhlichem Kreischquietschen geweckt (normalerweise schläft er, bis ich wach werde, egal wann, oder geht höchstens mal leise fressen). Jeweils als ich wach war und ihn angesprochen habe, hat er mich sehr verdutzt angeschaut "Was? Du wach? Warum? Hab ich dich geweckt? Sorry...", sich aufgeplustert, den Kopf auf den Rücken gewuschelt und weitergeschlafen. BIEST! ;-)
     
  13. Lapingi

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    es muß ja auch nicht unbedingt ne Liebesbeziehung werden. Wenn sie sich einigermaßen verstehen, ist´s doch auch gut. Hauptsache, Freddy ist nicht mehr allein. Unsere Wellipaare z.B. waren leider immer nur Zwangsgemeinschaften, weil Pingi, die Zickenhenne, halt zu dominant war. Lari, ihr erster Hahn, war ein ganz lieber und ruhiger Hahn und hat sich fast alles gefallen lassen. Wicki, sein Nachfolger, war zwar aufmüpfiger, hatte aber trotzdem wenig zu melden. Pingi war zu der Zeit aber auch ruhiger geworden, weil sie leider chronisch leberkrank war.....aber die Hosen hatte sie trotzdem noch an....:D

    Wir werden mittlerweile jeden Morgen so um 06:00 geweckt.....wenn ich daran denke, daß wir nichtmal Mai haben....wie wird das dann erst im Hochsommer ? 8o Wahrscheinlich fängt die Uhrzeit dann mit 04.....an.......8o:D
     
  14. #33 Claudia_H, 27. April 2010
    Zuletzt bearbeitet: 27. April 2010
    Claudia_H

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    Ja, Wilma war auch trotz Leberschadens unumschränkte Chefin. Fred läßt sich auch von mir viel sagen. Ab und zu muckt er mal auf, dann wird er zur Ordnung gerufen, dann sieht man ein paar Wölkchen über dem Kopf und einen Blick à la "Mein ja nur, wollt bloss mal fragen, aber Dussel der Nation ist auch ok..."

    Früher waren sie auch mal eher wach und haben mir das lautstark mitgeteilt. Aber seit einigen Jahren wollten sie dann doch bitte bis mindestens 8 Uhr schlafen, und ich bekam das dann auch gezeigt wenn ich zu früh dran war. Musste aber deswegen trotzdem öfter mal früher zur Arbeit aufstehen. Irgendwer muss ja die Körner nach Hause bringen.
    Ich habe gerade den Eindruck, dass meine Monster mich sehr verwöhnt haben - wohlerzogene Langschläfer...
     
  15. Lapingi

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    Was hatte Wilma denn genau ? Bei Pingi konnte man einen Tumor ausschließen, da die Röntgenbilder zwischen 14 Monaten fast gleich aussahen. Bei ihr war´s wohl eine chronische Leberentzündung und sie mußte leider oft behandelt ( meist über Wochen täglich gefangen ) werden. Und irgendwann versagte halt das Herz-/Kreislaufsystem ( sie war gerade für einige Zeit in der TA-Praxis, weil sie einen schweren Rückfall hatte. Aber eigentlich war sie wieder auf dem Weg der Besserung und dann kam der überraschende Tod.....und an diesem Tag sollten wir sie eigentlich wieder aus der Praxis holen....:traurig:)

    Bei uns ist´s eher umgekehrt. Früher waren wir Langschläfer - an den WE - und seit wir Vögel haben, stehen wir meist spätestens um 08:00 auf.....in den Wintern lassen sie uns aber auch schonmal bis 08:30 schlafen.....nett, nicht ? :D
     
  16. Claudia_H

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    Ich weiss nicht genau, was Wilma hatte. Sie hat früher öfter mal gebrütet, setzte sich dazu auf den Boden, legte ihre Eier und brütete. Irgendwann gab sie das Gelege auf, und dann ging es irgendwann wieder los. Sie hatten dann so eine "Bird Kabob"-Röhre (eine Art fasergefüllter Bambus zum Selbstaushöhlen) als Spielzeug, in die sie sich ziemlich oft verdrückte, so dass ich sie kaum gesehen habe. Kurz vor Weihnachten habe ich sie mal wieder ganz gesehen, da hatte sie einen dicken Hinterleib. Wir sind zum Arzt gefahren, da wurde Bauchwassersucht, vermutlich aufgrund eines Leberschadens, festgestellt. Ausserdem ein zerquetschtes, nicht vollständig resorbiertes Ei im Legedarm.
    Zunächst sollte das Wasser beseitigt werden, dazu bekam sie zweimal täglich Entwässerungsspritzen, ausserdem Mariendistel als Leberschutz, Schmerzmittel und Antibiose dazu. Dann sollte sie sich erholen, um nach etwa einem Monat das Ei per OP rauszuholen.
    Die Bauchwassersucht wurde täglich besser, war nach etwa einer Woche ganz weg. Nach einem Monat war sie zwar deutlich besser drauf als an Weihnachten, aber Fred hat sich immer noch sehr stark um sie gekümmert, und sie war äußerst friedlich. Also habe ich weiter abgewartet, und als sie nach insgesamt 6 Wochen anfing, Fred zu verhauen, und nach 7 Wochen sich Fred auch wieder wehrte, wusste ich, dass sie fit genug ist. Die OP unter Vollnarkose hat sie dann auch sehr gut verkraftet, schon einen Tag nach der OP war sie wieder rotzfrech und ganz die Alte. Das war Mitte Februar.
    Letzte Woche habe ich dann gesehen, dass der Hinterleib wieder anschwillt, hab die beiden dann wieder zum Arzt gebracht, der hat per Ultraschall und Röntgen eine Wasseransammlung im Bauch diagnostiziert, vermutlich ein übergroßes Ei mit mangelhaft ausgeprägter Schale. Er hat dann Medikamente gegeben um die Resorption anzustoßen, sie hat sich nach Leibeskräften gewehrt, und ich habe noch gewitzelt, dass aufgrund der aufgelaufenen Kosten nun die nächsten 3 Jahre nicht gestorben werden kann.
    Auf der Rückfahrt war sie dann sehr platt, ist bei einem ihrer Lieblingslieder im Radio (die beiden sind wie ich extreme U2-Fans, aber ohne mein Zutun...) aber wieder sehr munter geworden, so dass ich durchaus Hoffnung hatte.
    Ich bin dann abends nochmal weggefahren, und als ich nach 3 Stunden wiederkam, lag sie tot am Boden mit bereits voll ausgeprägter Leichenstarre (in allen Gelenken, nicht durch leichtere Belastungen zu brechen). Ich weiß nicht, wann die bei so kleinen Tieren ihre Vollausprägung hat, aber wenn ichs mit dem Menschen vergleiche, dauert das ja ein bißchen, bis sie voll da ist, ich vermute also, dass sie relativ bald nachdem ich weggefahren bin, verstorben ist.
    Es ist zwar schade, dass ich nicht da war, aber ich hätte sowieso nicht mehr machen können als ich sowieso getan habe. Und 11 Jahre sind ja anscheinend auch nicht mehr soooo jugendlich...
     
  17. Lapingi

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    11 Jahre ist schon ein stolzes Alter. Der Rekord bei unseren Wellis war 3 1/2......:(
     
  18. Claudia_H

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    Hmm, mir wurden für Sperlinge Lebensspannen zwischen 10 und 20 Jahren, meistens so 12-15 genannt, mit Wellensittichen kenne ich mich nicht aus. Aber wenn ich mir Freds Entwicklung so ansehe, wird er grad mal etwas ruhiger und hat nicht mehr ganz so viel Mist im Kopf. Trotzdem ist mir natürlich klar, dass er evtl. nicht mehr lang zu leben hat.
     
  19. Isrin

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    Es ist - wie beim Menschen auch - immer ein "kann".

    Meine älteste Henne mußte ich wegen Krankheit mit 12 Jahren einschläfern lassen, meine jüngste Henne (Zuchthenne beim Züchter gewesen) starb mit 4 Jahren.
    Aber es gibt durchaus Sperlinge, die 18 Jahre und äter wurden.
     
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  21. Finni

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    Nunja, aber ich wüßte ja von einer einzelnen 8-jährigen Henne die bei einem Züchter sitzt. :~
     
  22. Claudia_H

    Claudia_H Neues Mitglied

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    Ich habe jetzt dem einen Züchter, der mich gestern noch angerufen hat, schon zugesagt, da muss ich mal gucken, was sich noch tut.
    Mich hat ehrlich gesagt auch die Kontaktpersonproblematik (auch wenn sie für dieses spezielle Tier nicht zutrifft) abgeschreckt. Ich verstehe, dass man als Tierschützer sehen will wo das Tier hinkommt, aber ich kenne viele verantwortungsvolle Tierhalter, die sich davon abschrecken lassen und lieber ein Tier vom Züchter holen (ich kenne beide Seiten, war früher im Hundeschutz).
    Bitte aber keinen Diskussions-Nebenschauplatz darüber eröffnen...

    Und je mehr ich drüber nachdenke, desto besser finde ich eine Junghenne für mich - die bleibt mir hoffentlich länger. Wenn ich Fred verliere, wird es schon schlimm genug, wenn dann die Henne auch bald folgen würde - naja...
     
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