Vogelgrippe nun auch im Zoo von Schwerin

Diskutiere Vogelgrippe nun auch im Zoo von Schwerin im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, und wieder hat es einen Zoo erwischt. Vor einigen Wochen war in Hamburg Hagenbeck betroffen und wurde deshalb geschlossen. Nun ist bei uns...

  1. #1 Hoppelpoppel006, 10. Januar 2017
    Hoppelpoppel006

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    Hallo,
    und wieder hat es einen Zoo erwischt. Vor einigen Wochen war in Hamburg Hagenbeck betroffen und wurde deshalb geschlossen. Nun ist bei uns in Schwerin auch so ein Fall; der Zoo wurde jetzt geschlossen. Siehe hier:
    Schweriner Zoo
    Es sollen aber die anderen Tiere im Zoo noch getestet werden. Es ist furchtbar traurig, das so viele Tiere sterben müssen, die evtl. gar nicht krank sind. Aber der Mensch spricht für diese Tiere das Todesurteil.... :nonono: :traurig:

    Traurige Grüße aus NWM
    Hoppel und die wilden Racker
     
  2. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Nicht auszudenken, wenn das bei einer der ganz großen Zoos passiert.
     
  3. fifi479

    fifi479 Neues Mitglied

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    Menschenleben stehen eben über den Tierleben. Obwohl der Mensch weiß Gott nicht vom Aussterben bedroht ist.
    Irgendwann in naher Zukunft wird diese "Christliche" Lehre gegen die Wand rennen.
     
  4. #4 Winterurlauber, 9. Februar 2017
    Winterurlauber

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    Vergiss es, da bricht keine Vogelgrippe aus weil es da kein Geld aus der Tierseuchenkasse gibt.
    Das "hochgeschätzte" FLI Institut wird da nichts finden. Dazu sind die Zootiere auch relativ immun weil nicht überzüchtet und eingepfercht mit ca. 30-50kg Lebendgewicht auf einem Quatratmeter.
     
  5. #5 Hoppelpoppel006, 16. Februar 2017
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    Hallo,
    und wieder neue Berichte über die Vogelgrippe. Es scheint einfach kein Ende zu nehmen. Die armen Tiere, seit November sind die Geflügelhalter gezwungen (ich auch) das Geflügel einzustallen.:traurig: 0l
    Siehe hier:
    Geflügelpest: Weitere Funde bei Wildtieren
    Weitere Funde bei Wildtieren....... :+screams: :traurig:
     
  6. Hennchen

    Hennchen Foren-Guru

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    Naja, bei Hagenbeck gab es auch schon Vogelgrippe und bei erschreckend vielen kleineren Tierparks.
    Es gibt da auch welche, die klar sagen, die Vögel sind wahrscheinlich nicht am Vogelgrippeerreger selber gestorben (der evt auch über Futtertiere wie Eintagsküken oder Fische in den Zoo gelangen kann), sondern an den Folgen der dauerhaften Aufstallung.................
     
  7. Eric

    Eric Foren-Guru
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    Und hier in der Schweiz haben wir abgesehen von ein paar Wildenten noch immer nichts bei Geflügel und Tierhaltern. Und das seit 1930 !
     
  8. DaDaubara

    DaDaubara Neues Mitglied

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    Wer zwingt dich denn? Mich können die Kreuzweise!
     
  9. Sowi

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    ich glaube,da redest Du ganz schnell anders, wenn a) nach der ersten kostenpflichtigen Ermahnung seitens der Behörden bei Nichtbeachtung die zweite kommt (bis zu 30.000 Euro) mit Zwangsbeprobung der Tiere die da draussen waren und bei VErdacht auf positiven H5 befund (egal, ob sich der später bestätigt, egal ob es LPAI ist, was in fast jedem Vogel in irgnedeiner Form zu finden ist) oder HPAI - es wird gekeult - vorbeugend - und zwar alles, was federn hat bei Dir.

    In Regensburg läuft gerade der Fall, kleiner Hühnerhalter hat sich nicht an die AUfstallpflicht gehalten, Ermahnung, Zwangsbeprobung (pos), alle Tiere gkeult.
    Rechnung kommt erst, wenn das Sperrgebiet aufgehoben wurde (3 Wochen später), weil man noch nicht weiss, wieviel "Schaden seine Ignoranz angerichtet habe" und sämtliche diesbezügliche Kosten ihm auferlegt würden - also wenn jetzt was in seiner Nähe ausbricht und Tiere gekeult werden, wolle man es ihm auferlegen.

    Werden die zwar vor Gericht nicht mit durchkommen, aber erstmal kannst Du Dich um den Prozess, Widerspruch etc. kümmern und die Prügel der Nachbarn, denen man unter Umständen deinetwgen die Tiere ebenfalls wegkeult, die bekommst Du gratis.
    Das ist genau die Masche: die leute gegeneinander aufhetzen - drohen, wenn bei EUch in der Umgebung von 3 km jemand sich nicht dran hält, dann werden alle Tiere beprobt und weggekeult, wenn irgendwo ein H5 ist......
     
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  10. DaDaubara

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    Das einzige, was bei uns gekeult wird, sind die anrückenden Beamten!
     
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  11. annika_w

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    Wie schützen größere Zoos, wie z.B. Vogelparks, ihre Tiere eigentlich vor der Vogelgrippe?
     
  12. Sowi

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    Sie müssen genau wie alle anderen auch Aufstallen oder Ausnahmegenehmigungen mitd en entsprechenden Beprobungen. In vielen Zoos sind bereits Nachweise gewesen und es wurden mehr oder weniger viele Tiere vorbeugend gekeult - in Höllohe - Wildpark - gleich mal alle (kerngesund) inkl. Kanaienvögel, Finken etc.
    Im Opelzoo ist ein pelikan verendet - wurde ebenfalls positiv getestet - aber die dortigen behörden waren duetlich vernünftiger - dort wurde lediglich Quarantäne verhängt und beobachtet - kein weiteres Tier war positiv.
    Ausserdem wurde der tote Pelikan untersucht: er verstarb nicht an dem H5N8, sondern an den Folgen der Aufstallpflicht.
    Es gibt mittlerweile eine Reihe von Zoos in deutschland, wo diverse Vögel wegen der langen Aufstallung verenden.
    Der absolute Irrsinn!!!!
     
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  13. Sowi

    Sowi Zugvogel

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    Wo lebst Du? ....da will ich auch hin.....
     
  14. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Bin dabei. 8)
     
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  15. raptor49

    raptor49 Foren-Dinosaurier

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    Gar nicht. Was Sowi schreibt, stimmt, bringt aber nichts.
     
  16. esth3009

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    Die Vogelgrippe, egal ob H5N1 oder H5N8 oder H7N9 und was sonst noch nachkommt, ist genauso wenig ausrottbar wie die Human Influenza H3N2 und die ist viel besser untersucht.

    Das Keulen der Tiere bringt absolut nichts, besser wäre es die Tiere in Quarantäne zu stellen auch um Immunität aufzubauen. An Grippe erkrankte Menschen werden auch nicht gekeult, nicht mal bei den Pocken.

    Je feiner die Untersuchungsmethoden sind desto wahrscheinlicher ist es das ein Virus entdeckt wird und je mehr Geld es in bestimmte Kassen bringt desto einbringender ist die Entdeckung.

    Die heutige Handhabung wird nur dann zum Erfolg führen wenn alles Geflügel getötet ist. Hierdurch wird auch kein Druck auf die Massentierhaltung, ihre Haltungsbedingungen und Fütterungsweisen zu überdenken, ausgeübt.

    Auf lange Sicht werden wir es mit für den Menschen gefährlicheren Keimen zu tun bekommen, nämlich Multiresistente Keime bei denn sogar die Notfallantibiotika versagen, da diese auch in der Zucht eingesetzt werden. Bei uns verboten aber in der USA gang und gebe.

    Das Ganze wird nur ein Ende finden wenn gegen die Massenbetriebe, egal ob Geflügel, Rind oder Schwein, vorgegangen wird. Mit Auflagen gegen AB-Einsatz und bessere Haltung so das die Tiere ein intaktes Immunsystem aufbauen können. Nur dann wird HxNx kein Thema mehr sein.

    Es gibt Impfstoffe gegen die Vogelgrippe aber der Massentierhaltung ist es zu teuer und vielen Tierparks und Zoos auch. Es werden nur die seltenen Tiere wo Zuchtprogramme bestehen geimpft, zB sind soviel ich weiß im LorePark die seltenen Aras geimpft.

    Aber diese Gedanken sind weder bei den Bauern noch auf politischer Ebene noch in groß teilen der Bevölkerung angekommen. Die Bauern wollen höchsten Ertrag bei niedrigsten Einsatz, die Politiker denken nur an Ihre Wiederwahl und der Großteil der Bevölkerung möchte billiges Fleisch.
     
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  17. DaDaubara

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  18. #18 Winterurlauber, 20. Februar 2017
    Winterurlauber

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    [QUOTE="esth3009, post: 2733079, member: 11227"
    Aber diese Gedanken sind weder bei den Bauern noch auf politischer Ebene noch in groß teilen der Bevölkerung angekommen. Die Bauern wollen höchsten Ertrag bei niedrigsten Einsatz, die Politiker denken nur an Ihre Wiederwahl und der Großteil der Bevölkerung möchte billiges Fleisch.[/QUOTE]

    Wie sollen Gedanken ankommen, wenn jährlich 8,2 Millarden GEZ Zwangsgebühren eingetrieben werden um u.a. von den vorgekauten, ungeprüften DPA Meldungen verblödet und dumm gehalten zu werden.
    Nur so funktioniert dieser irre Satz "der Verbraucher will es so"
     
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  19. #19 Hoppelpoppel006, 20. Februar 2017
    Hoppelpoppel006

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    Hallo DaDaubara,
    so einfach ist es nicht, die Tiere auf dem Land frei laufen zu lassen (siehe Antwort von Sowi). Ich habe in meinem Bestand Laufenten, Zwergenten, Smaragdenten, Nonnengänse und große weiße Hausgänse. Meine älteste Laufente wird dieses Jahr 14, die älteste große Gans wird 12 Jahre. Nun kann es sein (was hoffentlich nicht passiert), das meine alte Dame, die Laufente stirbt (aber aus Altersgründen). Dann geht doch gleich der Verdacht los, sie ist an diesem Vogelgrippevirus gestorben. Dann wird gar nicht lange gefragt und auch die anderen Tiere müßten alle sterben. Das könnte ich nicht mir meinen Tieren und meinen Gewissen vereinbaren, sie gehören bei uns zur Familie... :traurig: Also versuche ich trotz Stallpflicht ihnen es noch so angenehm wie möglich zu machen. :roll: Kaufe viel frischen Salat, Salatgurken usw. Sie bekommen mehrmals täglich komplett frisches Wasser in ihre Tränken (klar fehlt ihnen ihr Teich!). Ich hoffe, daß diese Stallpflicht bald aufgehoben wird.

    Gruß
    Hoppel und die wilden Racker :0-
     
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  20. #20 DaDaubara, 20. Februar 2017
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2017
    DaDaubara

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    Klar kann es sein, dass Deine Laufente an Alterschwäche eingeht, wahrscheinlicher jedoch ist, sie stribt an den unsäglichen Bedingungen, die mit der Stallpflicht einhergehen!
    Was Deine anderen Tiere betrifft: Wer sollte auf den "Verdacht" kommen, dass die Laufente nicht an Altersschwäche, sondern an Vogelgrippe gestorben ist? Rennst Du etwa mit Deinen toten Tieren ins Amt? Ich bleibe dabei, die Natur regelt sich selbst und das bedeutet nunmal, dass schwache Tiere -überwiegend in der kalten Jahreszeit- sterben, das war schon immer so und wird auch so bleiben. Neuerdings heißt dieser Vorgang nun Vogelgrippe und ist mit HxNx wissenschaftlich unterlegt, dennoch ist der ganze Vorgang der selbe wie früher.
    Das einzige was sich seither geändert hat ist die Massentierhaltung und nur damit die Politik hier nicht den Deckel abheben und Farbe bekennen muss, pferche ich meine Tiere nicht ein! Am Ende muss jeder das für sich entscheiden, jedoch bin ich der Auffassung, je eher wir uns gegen diesen Unsinn wehren, desto früher muss die Politik hier umdenken und die Haltebedingungen für die Großbetriebe ändern und nicht uns Kleintierzüchter gängeln weil wir keine Lobby haben.
     
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