[Vogelhaltung-Neuling] Fragen nach 1,5 Wochen mit meinen Sperlis

Diskutiere [Vogelhaltung-Neuling] Fragen nach 1,5 Wochen mit meinen Sperlis im Sperlingspapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo! Ich habe seit 1,5 Wochen 2 Blaugenick-Sperlingspapageien bei mir Zuhause. Aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2, bin ich noch zu keinem...

  1. #1 arigatou, 18.03.2020
    arigatou

    arigatou Neues Mitglied

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    Hallo!
    Ich habe seit 1,5 Wochen 2 Blaugenick-Sperlingspapageien bei mir Zuhause.
    Aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2, bin ich noch zu keinem Tierarzt gefahren, weshalb ich mich an dieses Forum wende.


    Randinformationen:

    • 2 Blaugenick-Sperlis vom Züchter => Hahn (Jan. 2020), Henne (Dez. 2019)
    • ich hatte noch nie Vögel
    • Vogelkäfig => Paradiso 150 von Montana Cages; ca 150x65x120 Innenmaße
    • - Einrichtung ist relativ “natürlich” und Platz zum Fliegen ist da
    • - über/auf dem Käfig ist eine T5 Leuchtstoffröhre mit UV-A und UV-B; läuft 11 Stunden am Tag
    • Luftbefeuchter, da ich gerne Lüfte und ich die Luftfeuchtigkeit um 50% halten möchte
    • Futter => Sperlingspapageien-Futter von der Körnerbude + Blüten + Kräuter + Keimfutter + Gemüse + Äste + Sepiaschale + Mineralstein
    • Frisches Wasser; wird 2 mal am Tag gewechselt
    • Freiflug seit Tag 3; Zimmer ist vogelsicher; Zimmer muss noch mit mehr Kletter- und Anflugmöglichkeiten ausgestattet werden
    • beide haben weder Angst vor mir noch meiner Hand; sie kommen sogar drauf (mit normalem Futter oder Hirse)
    • joa...

    Beobachtungen/Fragen:

    Zum Anfang habe ich ihnen noch Schalen mit Futter hingestellt, damit sie nicht lange suchen müssen. Seit ein paar Tagen hängen nur noch drei Becher und ein Korkstamm mit Löchern im Käfig, damit sie für ihre Körner arbeiten müssen. Der Hahn bekommt das auch sehr gut hin, nur die Henne ist etwas zurückhalten und isst nur, wenn sie wirklich Hunger bekommt. Er ist sehr futterneidisch und scheucht sie weg. Es ist definitiv weniger geworden, auch auf meiner Hand, aber sie zögert lange und isst sehr nervös. Sie haben 6 Körnerfutterstellen und 2-3 unterschiedliche Futterstellen. Frage: Soll ich noch Näpfe zur Verfügung stellen oder die beiden einfach mal machen lassen?

    Außerdem ist die Henne sehr inaktiv und sitzt nur rum. Sie schreddert nicht(der Hahn allerdings auch nicht), fliegt nicht aus dem Käfig, spricht kaum, krault ihn nicht... Ab und an sitzen sie zusammen und ruhen sich aus, auch schlafen sie immer zusammen, aber wenn er seine aktive Phase hat, sitzt sie nur breitbeinig aufgeflauscht aufm Seil und knabbert am Fenchel. Andere Auffälligkeiten kann ich nicht erkennen. Fragen: Braucht sie mehr Zeit? Sind das normale Charakterzüge? Kann ICH irgendwas machen? Sollte ich vielleicht doch zum vk Tierarzt?
    => daraus resultieren auch andere Probleme: sie fliegt nicht rum, sie klettert wenig, sie lässt sich
    nicht locken, etc...

    Letzter Paragraph: der Hahn lässt sich für nichts begeistern. Er isst nur aus Neid Hirse und Sonnenblumenkerne. Wenn ich die Hirse an den Ausgang oder an neues “Spielzeug” befestige, wird sie überhaupt nicht beachtet. Frage: Was tun? Wie motiviere ich die beiden zum Foraging und Erkunden?


    Danke fürs Lesen! >.< Ich hoffe, mir kann jemand helfen.
     
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  2. #2 Sammyspapa, 18.03.2020
    Sammyspapa

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    Super Haltung! Sehr schön :)
    Lass die beiden mal machen. Sperlis sind von Natur aus eher zurückhaltend vom Wesen und reagieren auf neue Gegenstände vorsichtig. Meine ersten beiden saßen wirklich die ersten 6 Wochen wie versteinert herum und haben versucht ein Blatt zu simulieren.
    Es dauert, bis sie auftauen (zumindest bei mir) bis zu einem viertel Jahr und bis sie anfangen wirklich zu erkunden, spielen, nagen, klettern etc. Alles neue wird erstmal mit Misstrauen einige Zeit angestarrt, es könnte ja beißen.
    Du machst alles richtig, gib ihnen einfach Zeit, dann kommen sie immer mehr in Gang und werden viel lebendiger.
    Allerdings behalte die Henne noch etwas im Auge, ob sie tatsächlich in Gang kommt. Wenn sie anfängt und hat den Kopf viel im Rückengefieder oder die Augen auf Halbmast, dann sollte man anfangen sich Sorgen zu machen.
    Viel Pärchenverhalten werden sie in dem Alter noch nicht zeigen, dazu sind sie noch zu klein. Momentan sind es eher Spielkameraden, daher auch der Futterneid. Wenn sie älter sind und fest verpaart, hört das auf.
     
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