Was mir als Vogelzüchter Sorgen macht

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  1. dinkum

    dinkum Mitglied

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    das es kaum noch Jugendliche gibt , die an unserem schönem Vogelzucht Hobby Interesse haben. Auch auf den Vogelausstellungen die jedes Jahr im Herbst sind., sehen ich kaum Junge Menschen zwischen den Schau Regalen.
    Woran liegt es ???? LG
     
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  3. joerg

    joerg Foren-Guru

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    Facebook, Instagram, die elektronischen Medien, Menschen die nebeneinander stehen und sich trotzdem per Whatsapp unterhalten. Nebenbei noch ein gewisses Maß an Schulbildung genießen, damit man später nicht als Klempner sein Leben fristen muss, sondern das als Akademiker tut. Verantwortung für Tiere übernehmen, die ggf. Lärm machen und dazu auch noch Dreck? Für die Tiere auf Urlaub verzichten oder Zeit und Arbeit investieren, damit sich jemand darum kümmert?
    Sportvereine und viele andere Vereine verlieren ihre Basis, weil kaum noch jemand Verpflichtungen gegenüber anderen eingehen will - und man hat ja auch kaum Zeit, weil ... zurück zum Anfang!
     
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  4. dinkum

    dinkum Mitglied

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    Es macht auch für mich bald keinen Spass , das man Vögel züchtet und sich große Mühe damit gibt mit der Aufzucht und man keine Tiere mehr abgeben kann, weil keine Nachfrage mehr da ist .Ich denke auch ans aufhören mit der Vogelzucht , habe über 30 Volieren mit Vogelgruß piep piep
     
  5. #4 steelflexx, 23.08.2018
    steelflexx

    steelflexx Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich kann nur von mir bzw. meinem Freundeskreis erzählen. Sind alles Angestellte/Arbeiter, kein Student.
    Hier ein paar Themen die in meinem Freundeskreis (20-26 Jahre alt) bzw. bei mir selbst (24 J.) grad relevant sind:
    • Arbeit (Pendeln, Dienstreisen, Weiterbildungen, Montage)
    • Kind(er) (bei mir 1 Jahr alt, nimmt dezent Zeit in Anspruch :D)
    • Hausbau, bzw. Ausbau
    • plus andere Hobbys (bei mir Feuerwehr, Motocross, Angeln...)
    Könnte auch noch viele andere Gründe (die vl. auch Österreich spezifisch sind) aufzählen aber das erspar ich mir.
    In meinem Alter gibt es halt einfach anderen Prioritäten.

    Lg und schönen Tag noch
     
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  6. #5 Sammyspapa, 23.08.2018
    Sammyspapa

    Sammyspapa Foren-Guru

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    Die heutige Zeit ist für junge Leute wie uns einfach viel zu leistungsorientiert und schnelllebig, als dass man sich im Normalfall für Vogelzucht Zeit (und Geld) nehmen könnte. Wäre ich jetzt nicht in der Lage in der ich nunmal bin und würde immernoch Vollzeit arbeiten, wäre es mir unmöglich so viele Vögel bzw überhaupt Haustiere zu haben.
    Vogelzucht braucht Platz, Kohle, Zeit und ein gewisses Maß an Masochismus und Irrsinn sich all das anzutun.
    Die fehlende Zeit und das größere Portfolio der Haustiere sind der große Faktor.
    Was hat man heute nicht alles zur Auswahl was kreucht, fleucht, krabbelt, fliegt, schwimmt und hopst?
    Was hatte man vor 30 Jahren? Katze, Hund, Pferd oder Vogel.
     
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  7. jofri

    jofri Stammmitglied

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    Ja, der Platz ist auch ein Argument.
    Die heutigen Grundstücke sind doch (aus auch Kostengründen) relativ klein zugeschnitten. Fast keine junge Familie kann sich mehr einen Bauplatz, auf dem evtl auch noch Volieren Platz haben, leisten.
    Aber ich glaube, Joerg hat "den Nagel auf den Kopf getroffen". Und auch die Argumente von steelflexx treffen zu.
    Und : Wer sich als junger Mensch heutzutage ein Haustier anschafft, der kauft sich ECHSEN, SCHLANGEN und sogar VOGELSPINNEN. Das ist sehr, sehr viel cooler !!!
     
  8. #7 harpyja, 23.08.2018
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    Ich spreche mal für die 20- bis 30-jährigen Akademiker...

    1.) Geh mal als Mittzwanziger auf ne Vogelschau oder in einen Verein mit vergleichbarer Altersstruktur (Tauben, Jäger, Ziergeflügel...). Ich könnte schon selbst Mutter sein, aber die 70-jährigen sprechen mich direkt als "Kindchen" und "Mädel" an. Und dass man das ja heute in meinem Alter gar nicht mehr die Zeit hat. Und deshalb natürlich auch keine Ahnung. Ich hatte immer das Gefühl, man möchte dort unter sich bleiben, also 50+ und am besten bitte männlich.
    Hartes Urteil meinerseits, aber meine Erfahrung in den genannten Bereichen! Mit viel Durchhaltevermögen kommt dann irgendwann der Respekt der anderen, aber das hält nicht jeder durch.

    2.) Abnehmendes Interesse an Tieren und Natur, ist leider wirklich so. Stattdessen wird nach Kurzweil gesucht, egal wie - das kann natürlich das Smartphone sein, aber auch ständig wechselnder Sport, Spiele (analog und digital), Interessen... Aber wie gesagt immer kurzweilig, da hätte keiner die Ausdauer für etwas wie Vogelzucht, was man teilweise Jahre im Voraus plant.

    3.) Wohnsituation: Als Student wohnt man gewöhnlich zur Miete in kleinen Wohnungen oder WGs, und das mitten in der Stadt. Niemand meiner Freunde hätte eine Wohnung, in der man Vögel halten könnte. Ich hätte auch schon lange wieder welche, aber das muss noch ein paar Jahre warten.
     
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  9. #8 Alfred Klein, 23.08.2018
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    Das stimmt soweit. Jedoch studiert nun mal nicht jeder. Einige können es nicht weil sie es nicht schaffen und andere wollen halt mit ihren Händen etwas schaffen oder erschaffen. Wäre auch schlimm wenn nicht. Wer sollte sonst mal ´nen Wasserhahn reparieren.
     
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  10. #9 Munia maja, 23.08.2018
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    Hallo Harpyia,

    ich war auch mal 20- bis 30-.jährige Akademikerin, die ihr Studienleben in einem 10 m³ Zimmer verbrachte, wenig Geld hatte, viele Prüfungen machen musste und auch mal für Praktika einige Zeit weg war. Ist zwar schon eine Weile her, aber ich hab´s mir nicht nehmen lassen, trotzdem weiterhin ein (später sogar zwei) Pärchen Prachtfinken zu halten. Auch jetzt habe ich kein großes Haus und Grundstück, trotzdem halte und züchte ich in kleinem Umfang Vögel. Ist alles eine Frage der Einstellung, des Engagements und der Prioritäten!

    Im Großen und Ganzen stimme ich Jörg zu: man will keine Verantwortung übernehmen, sich nicht mehr binden und am besten nur ein Teil der heutigen Freizeitgesellschaft sein - da sind Vögel (oder auch andere Tiere......... leider auch Kinder....) nur ein Stör- bzw. Hemmfaktor.

    MfG,
    Steffi


     
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  11. Ahan

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    Ich bin jetzt 15 Jahre alt und halte und züchte seit 4-5 Jahren Vögel also darf man nicht alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in einem Topf schmeißen.
    In meinem Umfeld ist dass Interesse an der Natur(insbesondere Vögeln) auf jeden Fall da,so baut sich ein Mitschüler zur Zeit eine schöne Aussenvoliere, und ein anderer hat auch schon mit dem Gedanken gespielt sich Vögel anzuschaffen. Ich hoffe aber dennoch dass sich mehr in meinem Alter für dieses Hobby interessieren, denn gegen wen soll ich dann In 50 Jahren bei den Schauen gewinnen:D


    LG Hannes
     
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  12. jofri

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    Hannes, ich freue mich, dass es noch junge Leute wie Dich gibt.
    Leider lässt bei vielen Jugendlichen mit einem gewissen Alter aus verschiedenen Gründen (z.B. erster Freund/Freundin, andere Interesssen) schnell die Begeisterung nach. Und später greifen die Gründe, die steelflexx beschrieben hat. Und die /der Lebenspartner muss auch mitmachen.

    Ich hoffe, dass Du Deine Ziele erreichst und wünsche Dir dafür alles, alles Gute.
    Jofri
     
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  13. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Na ja ..ich beobachte in der Terraristik eher ähnliches wie im Thread für Vögel diskutiert wird.
    Die meisten meiner Arten ziehe ich nur noch bei direkter Anfrage nach und die ist selten.

    Interesse besteht meist gerade mal an einer Handvoll "Einsteigerarten", die - wie Du sagst- oft angeschafft werden,weil sie cool sind.
    Und auch die werden zu Dumpingpreise verramscht, so das man als Züchter kaum die Kosten zurückerhält.
    Und "Cool" heisst nicht, dass man meint, sich vorher informieren zu müssen und so werden Bartagame, Leopardgecko, Kornnatter, Köpy und Co Jahr für Jahr in großer Zahl totgepflegt oder ausgesetzt.
    Wirkliches Interesse an Terraristik oder am Erhalt von Arten für das Hobby ist sehr stark im Rückgang.
    Lediglich Vogelspinnen und Käfer sind davon (noch) nicht so betroffen.


    P.S.: ich hielt während meiner gesamten - absolut zeitintensiven- Schul- und Studienzeit Vögel, Fische, Amphibien, Reptilien und Insekten
     
  14. #13 terra1964, 24.08.2018
    terra1964

    terra1964 Foren-Guru

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    Ist es denn wirklich so das die Vogelzüchter so drastisch zurück gehen ????
    Früher, ich meine so vor 40 Jahren, da gab es in fast jeder Stadt einen Verein in dem sich einige oft männliche Mitglieder zusammengerottet haben um am Sonntag morgen unterm Deckmantel des Vereins in irgendeiner Kneipe Hopfenhaltige Getränke zu vernichten. Das hatte den Vorteil das Mann der Frau Zuhause in der heimischen Küche nicht im Weg gestanden hat.
    Zu dieser Zeit wurden Kanarien, Zebrafinken und Wellensitiche von der großen Masse gezüchtet. Alles andere galt als mehr oder weniger schwierig. Alles was darüber hinaus in den Volieren hin und her geflogen ist wurde eingefangen. Prachtfinken wurden seiner Zeit von Importeuren Kubikmeterweise verkauft. Letzteres ist kein Witz. Ich habs selber gesehen.
    Heute sehe ich erfreulicher weise viel mehr weibliche Vogelzüchter und die heutigen Züchter sind auch Züchter und nicht nur Halter und Sammler.
    Heute sind wir nicht mehr im Verein organisiert sondern im Forum, womöglich weil das Bier am Sonntag morgen nicht mehr gebraucht wird.
    Ich weiß es nicht genau aber ich glaube das es heute nicht weniger Züchter gibt. Heute wo der maßlose Import von jeglichen Exoten und das einfangen von heimischen Vögeln verboten ist kostet ein Piepmatz viel mehr und das hat zur folge das die Sammler weggebrochen sind.
    Und das ist gut so.
    Gruß
    Terra
    Ps. Auch ich hatte eine Zeit in der ich die schönen bunten Prachtfinken unbedingt haben musste.
     
  15. #14 Gast 20000, 24.08.2018
    Gast 20000

    Gast 20000 Mitglied

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    Bevor nun noch weitere Mutaßungen in Sachen Vogelzucht und aktiver Züchter auftauchen.... ein paar Zahlen dazu...
    1.) Hier im Kreisgebiet existierten 1990 etwa 17 Vereine, die auch jedes Jahr eigene Vereinsschauen durchführten.
    Die durchschnittliche Mitglederzahl lag so bei 15-30 aktiver und und passiver Mitglieder.
    Heute existiert noch ein Verein mit wenig Mitgliedern, also unter den Zahlen der oben vermerkten.
    Der Negativtrend war damals (1990) schon erkennbar und ein Zusammenschluß von verschiedenen Vereinen wurde vorgeschlagen und von den damaligen Vorsitzenden der Vereine, die an der Besprechung im Zuge der Kreisschau teilnahmen, abschlägig beschieden.
    Nun kann man sich leicht ausrechnen wie viele Züchter es hier im Umfeld noch gibt!
    2.)
    Im Jahr 2000 wurde hier beim örtlich ansässigen Vogelverein die AZ- Landesschau (Niederrhein-Grenzland) durchgeführt.
    Ausgestellt waren knapp 2000 Vögel!

    Im Jahr 2016 besuchte ich die gleiche Landesschau des AZ-Landesverbandes 40Km entfernt und durfte dort noch etwa ausgestellt 450 Vögel bewundern....in teilweiser erschreckend schlechter Ausstellungsqualität.
    Diese Zahl erreichte mein damaliger Verein dann schon in eigener Regie bei der Ortsschau bei 20 aktiven Mitgliedern.

    Es darf mit 100%iger Sicherheit angenommen werden, das dies kein Phänomen des erwähnten Bundeslandes ist in dem die erwähnten Landesschauen durchgeführt wurden!

    Zum Nachwuchs kann ich nur sagen, daß diesen in den mir bekannten damaligen Vereinen jede Unterstüzung zuteil wurde, die man sich vorstellen kann, aber als Windoof den Unterhaltungsmarkt eroberte, gab es einen nochmaligen Knick, was den Nachwuchs angeht...schließlich verursacht Windoof keinen Dreck, den es zu "schaufeln" gibt, was bei dem Hobby Vogelzucht unvermeidbar ist.

    Und das sich Züchter nun in den diversen Foren zusammenfinden möchte schlechthin bezweifeln, denn sie verlassen diese schon nach kurzer Zeit und übrig bleiben die, die sich für welche halten.
    Grüße
    von einem der selbst 25 Jahre ein "Vereinsmeier" war und an vielen Ausstellungen, wie Bundes-und Landesschauen teilgenommen hat.
     
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  16. jofri

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    Sicher hast Du recht, wenn Du behauptest, dass der grösste Teil der Forenteilnehmer (schätze 90 %) hier nur kurz auftaucht, weil sie ein Problem haben oder um Rat und Tipps fragt.
    Der harte Kern hat aber schon wirklich Ahnung. Es sind Züchter, die zum Teil schon über mehrere Jahre mit ihrer Erfahrung gute Ratschläge geben. Wenn diese dann einem Neuling eine Hilfe waren, oder sogar einem Vogel mal das Leben gerettet haben, hat sich die Schreiberei schon gelohnt.
    Und auch mir sind einige ernsthafte Züchter lieber, als die grosse Zahl früherer "VogelHALTER", die mit den Vögeln Schindluder getrieben haben.

    PS. Ingo, ich kenne in meinem Bekanntenkreis 10jährige Kinder, die wissen alles über eine Bartagame und können einen Gecko beschreiben. Aber von einem Hausrotschwanz haben sie noch nie gehört.

    Jofri
     
  17. #16 Alfred Klein, 24.08.2018
    Alfred Klein

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    Hallo Jofri,
    Ich bin kein Züchter sondern nur Halter, den Begriff "Besitzer" verbitte ich mir.
    Meine Vögel, nur noch fünf an der Zahl, ich werde auch älter, sind allesamt aufgenommene, Abgabevögel.
    Ansonsten halte ich seit gut 35 Jahren Vögel und bilde mir ein ungefähr das gleiche Wissen zu besitzen wie viele Züchter, bezogen auf die jeweiligen Vogelarten. Und so wie ich sind hier auch noch andere Halter welche ebenfalls schon so einiges eingebracht haben.
    Man muß nicht unbedingt züchten um sich einigermaßen auszukennen.
     
  18. #17 Sammyspapa, 24.08.2018
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    Wenn ich teilweise die mitgegeben, haarsträubenden Tipps der Züchter lese, die hier manche Leute wiedergeben, brauchen sich ordentliche Halter nicht im geringsten hinter Züchtern zu verstecken denke ich.
    Ich begrüße es weiterhin auch sehr, dass nicht jeder anfängt irgendwas auf Teufel komm raus zu züchten. Grade bei den Krummschnäbeln gibt es so viele Abgabetiere und mies gehaltene Vögel, dass man es doch nicht ernsthaft mit seinem Gewissen ausmachen kann noch mehr zu produzieren in dem Wissen was damit passiert. Ich würde auch anfagen mit den Rosas oder den Sperlis zu züchten, ich hätte einen riesen Spaß dran, aber ich tue es nicht, weil es genug arme Viecher auf dem Markt gibt. Kanaris und Zebras sind genau das gleiche Problem finde ich. Ich gibt so viele, dass sie zu Wegwerfartikeln werden.
    Ich habe generell nichts gegen Zucht, ganz im Gegenteil. Ich hab nur was gegen sinnlose Zucht und Vermehrung zur Profitsteigerung oder aus unüberlegter Handlung.
    Ich würde auch anfangen zu ziehen, wenn es sich für die Art lohnt und man Zuchtvögel produziert.
    Das ist bei den Spitzschnäbeln eher weniger ein Thema denke ich. Grade bei den Weichfressern zieht man ja um Zuchtvögel zu haben und die Gesangsliebhaber sterben ja eigentlich aus (glaube ich zumindest). Weichfresser usw würde ich auch jederzeit züchten, aber grade die meisten Papageien nicht.
     
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  19. jofri

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    Hallo Alfred, da hast Du was in den falschen Hals gekriegt !!!
    Selbstverständlich gibt es hier im Forum sehr viele Fachleute, die nicht züchten. Und manche haben überhaupt keine Vögel. Der Begriff "Züchter" war von mir bisschen blöd ausgedrückt.
    (Weil gast 20000 meinte "...und übrig bleiben die, die sich für welche halten")
    Wollte Deine Kompetenz nie in Frage stellen und lese Deine Beiträge immer gerne. Habe vor Allen Achtung, ob sie nun züchten, pflegen oder nur ihr Fachwissen hier zur Verfügung stellen.
    Nochmals - Entschuldigung. Bleib weiter der "Depp vom Dienst" und gib hier Deinen "Senf" weiter.
     
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  21. #19 harpyja, 24.08.2018
    harpyja

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    Ich finde das auch gut und wichtig und hätte im Nachhinein tatsächlich auch gern ein Handwerk gelernt, aber darum gehts nicht. Ich bin halt Student und kann daher nur für Studenten sprechen :)

    Als ich noch im Haus meiner Eltern gewohnt habe, hatte ich auch Papageien. Da ging das auch noch richtig gut.

    Wenn ich hier Vögel halten und das im Forum vorstellen würde, ihr würdet durchdrehen ;) Wohnzimmer mit offener Küche (Teflon!), jeden Tag Licht und Action im einzigen Raum bis mindestens 22 Uhr, da gäbe es auch keine Nachtruhe für die Vögel - und Vogelhaltung im Schlafzimmer, ich bitte euch. Kann man so machen, aber ich würde mir nur welche anschaffen wollen, wenn ich sie ordentlich halten kann. Munia, das soll keine Unterstellung sein, dass du deine nicht gut gehalten hast, aber bei mir kann ich mir das wirklich nicht vorstellen.

    Ja, ich hab Schlangen. Aus dem einfachen Grund, weil ich gern Tiere haben wollte und diese Reptilien ein geringes Platzbedürfnis haben und ich die auch mal länger allein lassen kann, weil ich für mein Studium oft Exkursionen machen muss. Vögel wären mir lieber, aber ich sehe nicht, wie ich hier auch nur Kanaries tierwürdig halten kann. Und nur deshalb umziehen in einer Stadt, wo man mit Glück nach 50 Bewerbungen eine neue Wohnung findet, die viel zu teuer ist, das geht halt nicht... Da warte ich lieber noch ein paar Jahre auf mein Haus, und wenn es dieses Forum dann noch gibt, werde ich euch mit Haltungsberichten totschmeißen ;)
     
  22. jofri

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    Sammyspapa - unterschreibe ich voll und ganz !!!!
     
Thema:

Was mir als Vogelzüchter Sorgen macht

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