Wert eines Grauis

Diskutiere Wert eines Grauis im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Wir befinden uns hier in einer Gemeinschaft, jedem ist sein Vogel einen gewissen Preis wert.....jeder sagt: In erster Linie zählt der Platz, der...

  1. oedwer

    oedwer Guest

    Wir befinden uns hier in einer Gemeinschaft, jedem ist sein Vogel einen gewissen Preis wert.....jeder sagt: In erster Linie zählt der Platz, der Preis ist zweitrangig, hauptsache das Tier hat ein gutes zuhause. Dumpingpreise zerstören das Gleichgewicht, ein Grauer muß seinen Preis haben.
    Ein heikles Thema, jeder will nur das beste für seinen Vogel, will ihn gut versorgt wissen, aber......
    Die Realität sieht ganz anders aus, nämlich so:
    Ach, sie verkaufen ein Zuchtpaar Graue mit drei Eiern, nun ja, ich würde 1000 Euro bieten ( macht pro Vogel 200 ) aber...... krieg ich da einen Käfig auch noch mit??? das wäre dann OK.
    Antwort:
    Was kostet den ein Vogel bei Ihnen........nun ja, unter 700 ist da nichts zu machen, Graue haben nun mal ihren Preis. Außerdem sind alles Handaufzuchten, wir überlassen nichts dem Zufall, ist doch alles bare Münze. Jeder Vogel muß optimal vermarktet werden, egal wie.
    Es ist echt pervers was hier abgeht, gerade die, die vorgeben aus Liebe zur Natur zu handeln kaufen keinen Grauen über 100 Euro. Sie wollen nur Geld machen, alles andere ist ihnen egal. Am liebsten würde ich sie alle nun mal mit ihren Adressen an den Pranger stellen, möchte aber zuerst Eure Meinung dazu wissen. Ich suche keinen Streit, ich möchte nur Gerechtigkeit!!!
    Werner Jetzinger
     
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  3. #2 Rudi und Rita, 14. November 2003
    Rudi und Rita

    Rudi und Rita Foren-Guru

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    Hallo Werner,
    also ich habe zwei Handaufzuchten, jeder hat 600 € gekostet. Den Preis finde ich durchaus gerechtfertigt

    Ich habe mich bewusst für zwei Jungtiere entschieden. Wenn hier irgend wer Tiere unter 100 € gekauft hat, sind es sicher Abgabetiere. Evtl. sogar schon verhaltensgestört, sind Schreier oder Rupfer. Und genau solche Tiere würde ich mir persönlich für meine Haltungsform nicht zutrauen. Ich habe einen verhaltensgestörten Hund, da weiß ich was das heißt, dass man viel mehr Nerven braucht. Auch die TA-Kosten für solche Tiere sind oftmals enorm. Deswegen ziehe ich vor solchen Leuten den Hut, die sich solcher Tiere annehmen.

    Bei dieser Aussage gehe ich mal von aus, dass das Zuchtpaar gesund ist und es Naturbruten oder Wildfänge sind. Die Eier zählen für mich nicht oder nur sehr gering, denn es ist doch sehr gut möglich, dass z. B. die Grauen ihr Gelege verlassen, nicht alle Jungtiere durchkommen, eine Handaufzucht notwendig ist usw. Diese Gefahr ist doppelt so hoch, da der Standortwechsel sogar mit Gelege durchgeführt werden soll.
    Also für 2 ältereGraue, 3 Eier - wo man heut noch nicht weiß, ob es überhaupt was wird und Gebrauchtkäfig ist diese Preisanfrage für mich völlig normal.

    Wenn diese Leute ihre Jungtiere (Handaufzuchten) für 700,00 € verkaufen ist das auch völlig ok. Wenn sie das Ei für so viel Geld verkaufen würden, das würde nicht hinhaun(mal abgesehen davon, dass man das sowieso nicht macht). Aber so sind die Jungtiere schon futterfest, aus dem Gröbsten heraus und zahm. Und so viel kosten nun mal Graupapageien, ich hoffe auch, dass sie mal nie billiger werden.

    Als Verkäufer muss ich ja für diesen Preis nicht verkaufen. Es sei denn ich bin froh, dass das Tier weg ist. Und ohne Grund kosten diese Tiere nicht über 100 €.

    Liebe Grüße
    Elke
     
  4. #3 Australiaman, 14. November 2003
    Australiaman

    Australiaman Guest

    Also ich finde das die Grauen ruhig zwischen 400 und 700 € kosten dürfen, denn sonst kauft die sich jeder. Wir wissen hier nur zu gut was in den meisten Fällen mit einem solchen Tier passiert (Einzelhaltung,Unsachgemäße Haltung, etc). Es gibt genug Vögel in der Not und daher bin ich voll mit dem Preis zufrieden, denn man überlegt sich die Anschaffung gründlich bei einem solchen Betrag. Sicherlich ist ein gewinnbringender Aspeckt ,bei einem Züchter, ein wilkommenener Nebeneffekt nur sollte der nicht im Vordergrund stehen. Ích habe letzte Woche bei einem Zoohändler 2 junge Handaufzuchten gesehen. Sie sind Bildschön. Der Preis pro Tier war der Hammer: 1345 Euro /Stück. Ich dachte mich tritt ein Pferd. Sowas ist echt nicht in Ordnnug. Nur weiss ich, das diese beiden Vögel nun nicht in irgendeinen Gelegenheitskaufrausch landen, was natürlich keine Garantie für eine artgerechte Haltung ist, aber schon ein Hindernis.

    In diesem Sinne
     
  5. Stefan.S

    Stefan.S verstorben März 2011

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    Hallo Werner,

    > Eure Meinung dazu wissen. Ich suche keinen Streit, ich möchte nur Gerechtigkeit!!!

    Ich weiss nicht, ob ich dich richtig verstanden habe: du beschwerst dich über Kunden, die Papageien für lau haben wollen - richtig?

    Ich bin da sicher ein untypischer Kunde. Ich würde für keinen Papagei beim Züchter 500 EUR bezahlen. Aber einen kranken Vogel, der unter erbärmlichen Umständen lebt, durchaus für diesen Preis 'freikaufen', wenn sich der Besitzer das Tier nicht 'abschwatzen' läßt.

    Unsere 3 Grauen sind alle Pflegetiere. Sie gehören uns nicht, sondern sind (geregelt durch Schutz-/Pflegevertrag) unbefristet bei uns. Da spielt die Höhe der Schutzgebühr insofern keine Rolle, als die Viecher für Tierarztbehandlungen auf Dauer ohnehin viel mehr Geld kosten als bei der Anschaffung. Das läßt sich ja auch flexibel regeln. Für einen Vogel, der demnächst für 500 EUR operiert werden muss, oder den Pflegefall, der pro Quartal 50-100 EUR an Tierarztkosten verursacht, kann man die Schutzgebühr knicken. Für ein gesundes Tier können das meintswegen ein paarhundert EUR sein.

    Insgesamt finde ich Kaufpreise/Schutzgebühren tatsächlich nicht so wichtig. Umgerechnet auf die 50+x Jahre Lebensdauer und die Unterhaltskosten spielt das doch eh' kaum eine Rolle. Aber wiegesagt, ich würde ohnehin keinen Grosspapagei beim Züchter kaufen, sondern Tiere aufnehmen, die woanders nicht mehr erwünscht sind.

    Viele Grüße,
    Stefan
     
  6. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo,

    so ganz habe ich nicht kapiert, um was es eigentlich geht - anscheinend um die Geschäftemacherei mit Vögeln?
    Also bitte, welcher Züchter verkauft ein brütendes Paar? Dem gehört doch die Zuchtgenehmigung entzogen! Außer es handelt sich um einen echten, unvorhergesehenen Notfall, und dann sollte ihm der Preis weit weniger wichtig sein als ein guter Platz für die Vögel.
    Ein guter Platz ist ganz sicher nicht der gewerbliche Züchter, der die Eier gleich in den Brutkasten tut, um anschließend liebe kuschelige superzahme Graue zu entsprechend hohem Preis verkaufen zu können.

    Man muß wohl klar unterscheiden zwischen dem gewerblichen Vogelhandel, bei dem sehr viel im Argen liegt, weil das Geld weit wichtiger ist als das Wohl der Vögel;
    und der privaten Abgabe/Aufnahme, bei der für den Abgebenden die gute Unterbringung im Vordergrund stehen sollte und Verständnis für den neuen Besitzer da sein muß, wenn er nur eine Schutzgebühr zahlen will.
     
  7. Speedy01

    Speedy01 Papasüchtig

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    Ich denke hier muss auch abgewägt werden ob es ein richtiges Zuchtpaar ist, also schon für Nachwuchs gesorgt hat, denn Eier legen tun viele Paare, aber ob die Eier dann auch wirklich befruchtet sind und ausgebrütet werden ist ja nicht immer sicher.
    Wenn es sich um ein nachweisliches Zuchtpaar handelt, finde ich Euro 1000,- schon recht gering. Da hier allerdings ein Elternpaar mit Gelege verkauft werden soll, handelt es sich sicher um eine Notabgabe und da sollte meiner Meinung nach der Platz auf jeden Fall vor den Preis gehen!

    Mal ganz davon abgesehen habe ich hier 5 Graue die ich kostenlos aufgenommen habe. Bis auf Joko sind es alles verhaltensgestörte Vögel und Joko ist durch 30 jährige Käfighaltung flugunfähig.

    Ich meine von mir sagen zu können das ich aus Liebe zum Vogel handel, auch wenn ich für diese Vögel nichts bezahlt habe, denn ich gebe eben solchen Vögeln ein zu Hause, die auf Grund eingetretener Schwierigkeiten abgegeben wurden und oftmals keiner mehr haben wollte. Hier in den Foren denken viele Halter genauso und geben gerade solchen Vögeln bevorzugt ein neues Zuhause.

    Man kann also sicher nicht jeden Halter über einen Kamm scheren, nur weil er kostenlos bis kostengünsig nach Papageien Ausschau hält.

    Andererseits gibt es natürlich eine Menge Menschen die es darauf anlegen einen völlig "normalen" und gesunden Vogel für einen Spottpreis zu bekommen, aber auch da gibt es verschiedene Arten von Menschen, nämlich einmal diejenigen die einen Vogel dann teuer weiterverkaufen wollen, aber eben auch Menschen die ihren Traum von einem Papageien nicht aufgeben wollen, aber nicht mal eben 700,- aus der Tasche schütteln können. Letztere sind aber meist liebevolle Halter.

    Wie gesagt, es ist eben alles relativ und man muss als Verkäufer schon 3x hinschauen um zu erkennen um welche Art Mensch es sich letztlich handelt :s
     
  8. superdark

    superdark Guest

    Hallo zusammen,

    ich denke nicht das alle Halter die den hohen Preis zahlen auch gute Halter sind. Es gibt immer solche und solche. Ich kenne auch welche die sich einen "teuren" Vogel gekauft haben und jetzt damit angeben wie mit einem teuren Auto. Da wage ich dann auch zu bezweifeln, ob der Vogel es da gut hat.

    Auf der anderen Seite gibt es auch genügend Leute die schon lange von meine Papageien(respektive einem Päarchen) träumen, es sich aber einfach nicht leisten können. Und da bin ich mir auch bei dem einen oder anderen sehr sicher, das sie hervorragende Halter wären.

    Ich hätte auch gerne Papageien, habe aber diesen Wunsch aus Kostengründen hintenangestellt und begnüge ich mich mit Wellies....grinsel.

    Wobei ich bemerken muß, das ich zu diesen gekommen bin, weil der Vorbesitzer sie sterben lassen wollte. Bei uns werden sie verhätschelt und vertätschelt und dürfen fast den ganzen Tag mein Büro auf den Kopf stellen.

    Für mich jedenfalls steht fest, das nicht der Preis entscheidet ob ein Tier es gut hat, sondern nur der Mensch der mit ihm zusammen lebt. Für mich wäre es auf jeden Fall nicht so wichtig, ob ich 200 oder 500 € für den Vogel bekommen. Wichtig ist, das er zu Menschen kommt, die ihn lieben werden.

    Gruß Gabriele, den Wellies und den Kanarienvögeln
     
  9. crowlover

    crowlover Guest

    bin auch der meinung, dass graue nicht für lau verkauft werden sollten. wie schon gesagt wurde - sonst würde sich ja "jeder" einen kaufen. auch wenn es für wolge und mich (beide studenten) fast unerschwinglich war den beiden ein schönes zuhause zu geben.

    liebe grüße

    die crow :0-
     
  10. #9 Drakulinchen, 15. November 2003
    Drakulinchen

    Drakulinchen Obstschnipplerin

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    Preis

    auch ich bin der Meinung, daß es nciht gut wäre, wenn ein Grauer fpr den Preis eines "Wellensittichs" über den Ladentisch geht - man sieht ja lieder nur allzuoft, wie vorschnell "billige" Wellensittiche gekauft und anschließend abgegeben werden. Ein etwas höherer Preis bei den Grauen sogt schonmal dafür, daß siche der Graue nicht wie ein "Kasten Cola" angeschafft und dann wieder weggegeben wird.
    Einen Preis zw. 500 und 800 E find ich persönlich akzeptabel für ein Einzeltier - wer Graue hat, wird nachvollziehen können, daß allein die Tierarzt-Futter-Spielzug-Reparaturkosten (Wohnung, einrichtung) seh hoch sind. Wer sich schon den Anschaffungspreis nicht leisten kann, wird sicherlich auch Probleme bekommen, wenn Vogel mal zum TA muß, wenn Vogel für teure Wohnungsreparatur verantwortlich ist...


    Grüße,

    Nina
     
  11. Pimboli

    Pimboli Guest

    Re: Preis

    Das sehe ich 100% genauso!

    Wenn ich in die Zeitung / Foren / Tierheime usw.. schaue und die Massen an Wellis sehen, die dort "entsorgt" werden, dann wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken, dass das mit Grauen (oder Amas oder sonstigen Papas) genauso sein könnte!

    Damit will ich NICHT sagen, dass das Leben eines Wellis weniger wert ist, es ist schlimm genug was mit den Kleinen oft passiert. Umso schlimmer, wenn das auch noch mit anderen "Billigtieren" passieren würde!

    Wieviel mir ein Grauer wert ist, kann ich so pauschal nicht sagen.
    Jacko habe ich vor ca. 12 Jahren von privat für 800 DM gekauft. Dabei war ein (für damalige Verhältnisse großer) Käfig, ein Freisitz, Futter, Spielzeug usw.... . Jacko ist superzahm und kerngesund, damals war er ca. 2 Jahre alt, also noch sehr jung.
    Oscar habe ich ca. 6 Monate später bei einem deutschen Züchter dazu gekauft , damit Jacko nicht mehr alleine leben muss.
    Leider war es damals noch gar nicht so einfach, eine deutsche Nachzucht zu bekommen (WF kam nicht in Frage) und so habe ich nach langer Suche 2800 DM für ihn bezahlt, dazu kamen nochmal ca. 200 DM Benzinkosten, da ich für ihn durch halb Deutschland gefahren bin.

    Beide Grauen sind mir absolut gleich wichtig oder gleich viel "wert", egal wer wieviel gekostet hat. Die Umstände waren einfach verschieden, daher sind auch die verschiedenen Preise zustande gekommen.

    In den letzten Jahren habe ich auch immer wieder Papas (auch Graue) aufgenommen, die entweder gar nichts gekostet haben (Tierschutzabgabetiere), oder die ich aus hundsmiserablen Bedingungen freigekauft habe.
    Auch dabei war (natürlich im Rahmen meiner Möglichkeiten) der Preis immer zweitrangig, absolute Priorität hatte und hat natürlich das Wohl der Tiere.

    Momentan ist es so, dass ich einen frisch verwitweten Grauen (ca. 8 Jahre, Geschlecht unbekannt) abzugeben habe (die Beiden waren eine Tierschutzabgabe, seine Partnerin ist vor 2 Wochen an Legenot verstorben) und auch hier geht natürlich Platz vor Preis.
    Ich habe zwar ganz grob mal 75 € Schutzgebühr angesetzt, aber wenn sich der absolute Traumplatz für ihn findet (Volierenhaltung mit anderen Grauen), dann bin ich gerne auch bereit, für 200 € durch Deutschland zu fahren und ihn dann trotzdem für diese geringe Schutzgebühr abzugeben.

    Fazit:

    Egal ob bei Annahme oder Abgabe eines Tieres (übrigens natürlich auch egal ob Grauer oder ein anderes Tier), höchste Priorität hat das Wohlergehen des Tieres, alles andere ist Nebensache und Einzelfallentscheidung.
     
  12. #11 Bianca Durek, 15. November 2003
    Bianca Durek

    Bianca Durek † 06.08.2014

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    Hallo Werner,

    ich denke mal dass du auf Grund deines Inserates viele Anrufe bekommst.

     
  13. oedwer

    oedwer Guest

    Geier oder Geld

    Liebe Freunde der Grauis!
    Es wurde wieder mal die Frage gestellt......ist das wirklich ein Zuchtpaar??
    Meine Antwort:
    Ja, es ist ein exzellentes Zuchtpaar, die Vögel sind absolut perfekt. Sie haben weder äußerliche Mängel noch Macken. Beschreibung der Eltern:
    Mama wurde laut Cites 1987 aus Mali importiert, sie saß die letzten 13 Jahre im Wohnzimmer des Vorbesitzers. Sie pfeift und spricht, Frauen liebt sie, bei Männern fließt Blut, die kann sie nicht leiden. Der Vorbesitzer versuchte 5x einen Hahn zu ihr gesellen, leider ohne Erfolg. Also weg mit dem Vogel, besser ein paar Euros als nichts. So kam sie zu mir und legte schon nach 3 Wochen 4 Eier, natürlich unbefruchtet. Also musste ein Hahn her, gesagt getan, er zog ein. 2 Monate später legte sie wieder3 Eier, 2 davon waren befruchtet. Die ersten Jungen schlüpften Ende September 2002, die nächsten Juni 2003, immer 3 Eier und 2 Junge. Beide male musste ich umsiedeln, dass war den Vögeln aber völlig egal, sie züchteten einfach weiter als ob nichts geschehen wäre.
    Und nun der Hammer:
    Sie kümmerte sich nie um die Eier, die Aufzucht überlässt sie nur dem Hahn. Die ganze Zeit sitzt sie vorm Kasten und lässt ihn werken. Er bebrütet die Eier und kümmert sich um den Nachwuchs, füttert die Jungen und hätschelt sie. Kommen die Jungen aus dem Kasten, wendet sie sich strikt ab. Er bringt ihnen alles bei, zeigt ihnen wie man Körner knackt und sonstiges.
    Ich lehne Handaufzuchten strikt ab, das hat mehrere Gründe:
    Durch die natürliche Fütterung erhalten die Jungen gewisse Abwehrstoffe, eine Handaufzucht kann das nie und nimmer ersetzen. Nach dem verlassen des Brutkastens erlernen die Jungen extrem viel von den Eltern, ich lasse meine mindestens 6 Monate bei den Eltern. Die Jungtiere haben dann ein absolut normales Verhalten, sind nicht auf den Menschen geprägt, akzeptieren mich aber. Ich kann sie anfassen und herumtragen, nehme sie aus dem Käfig und setze sie wieder hinein.
    Aber nun zum Kern:
    Immer öfter rufen bei mir Kinder an, wollen wissen was der Graue kostet, behaupten natürlich kein Geld zu haben. Redet man mit ihnen ein wenig psychologisch, stellt sich heraus, die Eltern haben mich angesetzt. Sie wollen deine Vögel so billig wie möglich, schieben mich vor den Preis zu drücken, hab ich Erfolg bekomme ich extra Taschengeld. Das ist die Realität, es wird Zeit diese Leute an den Pranger zu stellen. Wenn Ihr meiner Meinung sind, werde ich die Leute hier zur Verantwortung ziehen, ansonsten schweige ich.
    Werner Jetzinger
     

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  15. kleines

    kleines Guest

    Re: Geier oder Geld


    hallo Werner

    Das ist wirklich schlimm und auch noch missbrauch der armen Kinder..
    Keine gute Erziehung was die Eltern da machen, so wird den Kidds beigebracht mit lügen kommt man weiter ....(extra Taschengeld )
    Finde ich verantwortungslos von den Eltern
     
  16. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo oedwer,

    wenn es tatsächlich so ist, dass Kinder vorgeschickt werden, um den Preis zu drücken, ist das ein, wie kleines schon sagte, verantwortungsloses Verhalten der Eltern. Eines ist aber auch klar, Kinder sind keine kompetenten Gesprächspartner, wenn es um den Kauf von Tieren geht, denn der Verkauf von lebenden Tieren an Kinder (unter 16 Jahre? bin nicht ganz sicher) ist ohnehin nicht erlaubt.

    Es ist dein gutes Recht, diese Angelegenheit hier ganz allgemein öffentlich zu kritisieren, aber bitte nimm davon Abstand, irgendwelche Personen namentlich im Forum zu nennen, was du anscheinend gerne machen würdest. Dafür ist das Forum nicht die geeignete Plattform und dir würde es vermutlich eine Verleumdungsklage einbringen.
     
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