Aktuelles?

Diskutiere Aktuelles? im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Du schreibst das eine Impfung für einige Zoos "möglich wäre".Nach meinem Kenntnisstand wurde in den meißten größeren Zoos geimpft! Deiner Logik...

  1. #21 Gänseerpel, 3. Juli 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Juli 2006
    Gänseerpel

    Gänseerpel Foren-Guru

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    Mit einfacher Logik alleine, so schlüssig das alles klingen mag, kommt man in dieser Materie nicht weiter.

    Eine Impfung auf der Basis des jetzigen Kenntnisstands und der zur Verfügung stehenden Präparate ist u.a. aus den weiter oben zitierten Gründen immer eine Gratwanderung, bei der viele pro und kontras abgewogen werden müssen.

    Es ist z.b ein grosser Unterschied, in einigen oder gar allen Zoos zu impfen, die in der Lage sind, die epidemiologische Entwicklung und den Zustand ihrer Schützlinge mit qualifiertem Personal zu überwachen oder sogar wissenschaftlich zu begleiten, entspechende Haltungbedingungen zu schaffen etc, oder ein Impfprogr<mm auf nationaler oder gar internationaler ebene auf den Weg zu bringen, wo eine flächendeckende, qualifizierte, überwachende Begleitung, die einhaltung von stanadards, die Beurteilung der epidemiologischen situation (Virusdrift/shift etc) ungleich schwerer bzw. kaum zu realisieren sind.

    Das sind zwei völlig verschiedene Dinge. Wenn die Impfaktion in den Zoos Erfolg haben sollte, (woran ich nicht zweifle), so ist dies auf keinen Fall 1 zu 1 auf einen ungleich größeren Massstab übertragbar.

    Eines der Probleme rührt daher, dass die Lage von den Verantwortlichen jahrelang falsch eingeschätzt wurde.

    Zuerst wurde die Gefahr insgesamt unterschätzt (wie hier im forum von einigen offenbar auch heute noch) und danach wurden alle überrascht durch das unerwartete Szenario mit multifokalen, fast zeitgleichen Ausbrüchen, das im grunde niemand erwartet hatte.

    Das (nach wie vor geltende) Stamping out Dogma, das von einem singulären, auf einen oder wenige Orte begrenzten Ausbruchsmuster ausgeht, war in diesem Fall ungeeignet und nicht erfolgversprechend, und es fehlte (und fehlt bis heute) an einer wirklich überzeugenden Strategie.

    Man kann nur hoffen, dass rasch substantielle Fortschritte in der Impftechnologie kommen, sodass die beschriebenen Risiken und Schwachstellen überwunden werden bzw in den hintergrund treten.

    Bez der Impfkampagnen in China und anderen Fernost Ländern ist zu sagen, dass die Belege für die Wirksamkeit und den Gesamtnutzen bisher nicht überzeugen, ernstzunehmende Fachleute wie Webster, Guan Yi u.a. den nutzen solcher Massnahmen ernsthaft in frage stellen, und hierin sogar Ursachen für negative Entwicklungen wie unbemerkte, grossflächge Weiterausbreitung, Virusmutation und andere Effekte sehen. Diese Bedenken wird man sicher nicht so ohne weiteres von der hand weisen können.
     
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  3. aday

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    Kann ich mich nur Anschliessen.:zustimm:
    China hat z.B. auch recht lange Gebraucht um den ersten Totesfall beim Menschen zu bestätigen. Irgendwann ist dann auch noch rausgekommen, das mehrere Fälle versucht wurden zu vertuschen und auch die allgemeinen Zahlen die man an die WHO meldete wurden schon teilweise wiederlegt, bzw. werden erheblich angezweifelt.

    China ist mit Sicherheit kein Land das man sich als Vorbild für eine Impfaktion nehmen sollte, eher als negativbeispiel und das haben ja auch sicher die Franzossen und Holländer gemacht und sind am ende doch nicht so verfahren wie ursprünglich geplant mit ihrer impferei.
     
  4. Yogi

    Yogi Stammmitglied

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    Hallo hier Erde

    Bin ich denn auf dem falschen Planeten?
    Hier wird von einer Bedrohung für die Menschheit geschrieben für die es absolut keine sichere Wahrscheinlichkeitsberechnung gibt.
    Natürlich ist es unbestritten das die" mögliche" Mutation von H5N1 nicht ausgeschlossen werden kann,deshalb sollte die Forschung daran auch nicht beendet werden.Aber es ist doch auch Tatsache das man durch Impfen der gesunden Bestände die Anzahl der potenziellen Mutationsmöglichkeiten reduzieren kann.Es müßte doch möglich sein Impfen und weiterführende Forschung gleichzeitig durchzuführen.
    Die momentane Bedrohung ist bei uns in Westeuropa H5N1;EINE TIERKRANKHEIT , und als solche durch Impfen zu bekämpfen.
    Im Übrigen sehe ich die große Gefährdung für die Vögel bei rund 350 "Infektionsträgern"(nicht Erkrankten ) im Wildtierbereich und 1 Fall bei Hausgeflügel in Deutschland nicht bei H5N1 sondern bei profilkranken Politikern,machtgierigen Wissenschaftlern und Menschen die nur in eine Richtung denken wollen.
     
  5. Gypaete

    Gypaete Guest

    Wahrscheinlich.

    Hast du die postings nicht gelesen?

    Es geht in erster Linie überhaupt nicht darum, ob der Virus pandemiefähig ist oder nicht, sondern darum, dass die derzeit vorhandenen Impfmöglichkeiten einfach nur begrenzte Möglichkeiten bieten und risiken bergen.

    Genau das ist fraglich. Sehr wahrscheinlich trägt die Impfung in der jetzigen Form mit totimpfstoffen zu einer verstärkten Selektion von Mutanten bei. Genau darum geht es ja.

    Man darf nicht vergessen, dass dies auch nur eine Momentaufnahme ist. Wie sich die Situation entwickelt, wenn die Infektion auf breiterer Basis auf Hausgeflügel überspringt, weiss niemand genau. Man weiss aber, dass dies in Fernost es einen katastrophalen Effekt hatte. Das sollte immerhin zu denken geben und von allzu forschen Vorschlägen abhalten.

    Es wäre immerhin möglich, dass sich die geringe Ausbreitung des Virus in der heimischen Wildvogelpopulation durch eine - wie oben dargestellt - ausgeprägte Kreuzimmunität mit anderen, seit längerer Zeit in größerem ausmass zirkulierenden Subtypen erklären lässt. Diese These unterstützende Befunde liegen von Untersuchungen aus Italien vor. Niedrig pathogene H5Nx Viren wurden schon seit einiger Zeit in Deutschland nachgewiesen (z.B A/Mallard/Bavaria 2005) Nicht erklären würde dies allerdings das Massensterben von Wildvögeln im Gebiet des qinhai gebiets im frühjahr 2005.

    Und es handelte sich hierbei um ein Virus, dass zu mindestens 98 bis 99 % identisch mit dem hierzulande zirkulierenden Subtyp identisch ist.

    Warum ist es so schwer nachzuvollziehen, dass es sich um ein potenziell sehr gefährliches Phänomen handelt, das unzureichend erforscht ist, und einfache Patentrezepte nicht auf dem Markt sind?
     
  6. #25 corinna2508, 3. Juli 2006
    corinna2508

    corinna2508 Stammmitglied

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    was wissen wir

    oder besser gesagt, woher wollen wir wissen , dass das Virus Typ Rügen, denn so wurde es kurze Zeit bezeichnet nicht viel näher am Typ Asien ist,
    was bedeutet schon 99%, zumindest doch, dass entweder nicht viele Wirte dazwischen sind, oder es sehr stabil ist. Immernoch wird zu viel unter der Decke gehalten, wo sind die Gensequenzen von Rügen und Sachsen?
    Solange das FLI keine 100%ige Übereinstimmung von Fundtag und dem in den Risikobewertungen aufgeführten Datum hinlegt, solange immernoch Schwan und Ente auf deren Zetteln steht, solange keine Ergebnisse zur Immunkompetenz bezüglich MX, bezüglich Begleiterkrankungen, Gewicht und Parasiten, sowie weiteren Nebenbefunden wie Retoviren oder Mycoplasmen auf den Tisch legt, ist hier ziehmlich viel in Frage zu stellen.
    LG Co
     
  7. Yogi

    Yogi Stammmitglied

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    Gypaete

    Sind begrenzte Möglichkeiten nicht besser als gar nichts tun???
    Leben an sich birgt Risiken !!!!!!!

    Hier wird von Wahrscheinlichkeiten geschrieben und mögliche Risiken durch Untersuchungen in allen möglichen Sprachen belegt.Im nächsten Beitrag wird von anderen Leuten alles wiedersprochen und durch Untersuchungen in allen möglichen Sprachen belegt.Das ist die altbekannte Art des "Bildzeitungsjournalismus "und etwas wird auch durch öfteres Wiederholen
    richtig!!!!
    Es mag sein das ich nicht jedes Posting lese,oder auch jedes verstehe das ich lese,aber ich kann sehr gut sehen!Ich sah 1000 ende Wasservögel am Bodensee,am Rhein und auf Rügen.Lebend!!!!!!.
    Dazwischen war ab und zu auch mal der eineoder andere ToTE Vogel zu sehen,aber keinesfalls mehr als in den Jahren zuvor.
    Jetzt kann man natürlich wieder von Momentaufnahmen sprechen abe eine Seuche sieht anderst aus!!!
    Wer kann mir mal eine Aufstellung zukommen lassen aus der Ersichtlich ist wieviele Tiere nachweißlich an H5N1 GESTORBEN sind.(Nicht verhungert,erfroren oder vom Auto überfahren)
    Vor kurzem war zu lesen das durch Keulung im Zuge der Vogelgrippebekämpfung 200 Millionen Tiere getötet wurden!!!! Das ist eine 2 mit fast sovielen Nullen um einen Bundestag zu füllen.
    Aktuell soll ein Zustand gesetzmäßig festgeschrieben werden der für den privaten Tierhalter nur das Ende der Haltung bedeuten kann.Und das aufgrund einer Kentnislage die außer einer Infektion über Wildvögel keine andere Übertragungsmöglichkeit in Betracht zieht.Es werden Seuchengesetze angewand die aus einem Jahrtausend stammen indem in Deutschland noch Hexen verbrannt wurden .Wenn in China die Impfung nicht 100 prozentig erfolgreich durchgeführt wird ;wird es sofort als Begründung gegen ein impfen im High-Tech-LAND Deutschland angeführt.

    Yogi
     
  8. floyd

    floyd Guest

    hallo!

    ich sehe auf den tollen fotos aber nur weißwangengänse, auch nonnengänse genannt.

    grüße floyd
     
  9. #28 Vogelklappe, 3. Juli 2006
    Vogelklappe

    Vogelklappe Foren-Guru

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    "Die meisten Unterschiede und zugleich häufigsten Veränderungen innerhalb eines Subtyps entstehen durch Punktmutationen an den für das Hämagglutinin und Neuraminidase kodierenden Genen. Dies wird als Antigen-Drift bezeichnet. Die Ursache für die relative Häufigkeit von Punktmutationen liegt in den fehlenden Reparaturmechanismen der viralen RNA-Polymerasen. Solche Virusmutanten sind dann von medizinischer Relevanz, wenn sie auf eine nicht-immune Population treffen. Besteht aufgrund einer antigenetischen Verwandtschaft jedoch eine Kreuzimmunität durch vorangegangene Infektionen oder Impfungen mit einem ähnlichen Typ, sind diese neuen Mutanten für die Bevölkerung ohne Bedeutung." http://www.medizin.de/gesundheit/deutsch/2391.htm

    Das Problem ist daher eher, daß es zu wenig Kreuzimmunität zwischen den Subtypen der Influenza A-Viren gibt und nicht deren Vorhandensein. http://www.animal-health-online.de/drms/h5n1human.pdf
    Und deshalb weißt Du so genau, welchen tatsächlichen Effekt die Impfungen in China hatten ? Seuchen hat man bisher durch Impfungen in den Griff bekommen und nicht durch sonstige "Aktionen", so wie die Tollwut in Hessen nach dem Ausbringen von Impfködern beherrschbar wurde. Die Argumentation gegen Impfungen ist aber trotzdem sehr interessant, weil ich z. B. von zeitgleichen Mehrfachimpfungen nach Schema F überhaupt nichts halte.

    Im übrigen wundert mich ohnehin, daß die Panemiegefahr bei H3N8 nicht viel höher als die von H5N1 eingestuft wird, bei der ein Artensprung von einem Säugetier auf ein anderes mit nachfolgender horizontaler Übertragung ja bereits gelungen ist. http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-49758.html
     
  10. #29 Gänseerpel, 3. Juli 2006
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    Bei den oben genannten Arbeiten geht es um H u m a n infektionen. Hier handelt es sich um ganz andere Subtypen und die Fragestellung ist hier eine ganz andere.

    Bei Geflügel ist - im Gegensatz zum Menschen - eine Teilimmunität, sei sie durch Kreuzimmunität oder anderweitig bedingt, die zu einem subklinischen Krankheitsverlauf führt, ausgesprochen unerwünscht. Die gefahr, dass sich die Krankheit unbemerkt weiterverbreitet, ist dadurch gross. Inwiefern teilimmune Individuen ein relevant geringeres Virusshedding ausweisen, hängt vom einzelfall ab und lässt sich nicht sicher vorhersagen.

    Der zitierte Fall in Hongkong mit Genvermischung mit H9N1 mit katastrophalen folgen kann hier nachgelesen werden:

    Die Problematik ist hier noch einmal plakativ auf den Punkt gebracht:
    Hier nochmal ein Zitat hierzu:
    Ich warne noch einmal davor zu glauben, mit "simpler Logik", "gesundem Menschenverstand" und könne man zu brauchbaren Schlussfolgerungen kommen. Die Materie ist sehr komplex und viele Gegebenheiten unzureichend erforscht.
     
  11. #30 Vogelklappe, 3. Juli 2006
    Vogelklappe

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    Sobald wir eine Pandemie unter Menschen haben, handelt es sich auch um eine Humaninfektion und nicht mehr um eine Tierseuche. Und womit man es dann genau zu tun hätte, bleibt derzeit Spekulation.
     
  12. Akkas

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    Die Kanadagänse sitzen meist auf Seurasaari, ein paar hundert Meter weiter.
    Die ersten Bilder mit den Nonnengänsen sind von der Küste vor Eira entstanden, Helsinkis Nobelstadteil.
    Danke für die Bestimmung, ich hatte mich schon gefragt, was für Gänse ich da überhaupt fotografiert habe. :)

    Kennst Du auch diese Entenart hier? Die Fotos sind von Seurasaari/Helsinki, hab ich am Samstag, 2.7. gemacht, als ich dort schwimmen war.
    Die finnischen Großstädter haben wirklich extreme Angst vor der Vogelgrippe, wie man sieht. 8)
    Stallpflicht für Geflügel hat es dort nie gegeben, und auch die vielen Zugvögel haben dieses böse,so entsetzlich agressive Virus nicht eingeschleppt. Sowas aber auch...
    Trotz idealer Lebensbedingungen für das Virus: Wasser und Wildvögel ohne Ende, freilaufendes Geflügel, keine behördlichen Abwehrmaßnahmen und dann ist es die meiste Zeit des Jahres wunderbar kalt und dunkel...
    Man findet in Finnland einfach kein H5N1. Und das, wo es doch vor einem Jahr im August eine H5N1-positive Möwe gab, die auf finnischem Boden tot herumlag.
    Auch das gefährdete, in jenem Land absolut ungeschützte Freilauf-Hausgeflügel will sich auch partout nicht bei den Wildvögeln mit irgendetwas anstecken...:nene:
    Die sollten sich doch echt mal an Deutschland ein Beispiel nehmen, hier weiß man, wie man die Leute für dumm verkauft :k .
    Ach so, vor einer Gefahr warnen die finnischen Behörden allerdings in diesem Jahr: man solle sich vor Salmonelleninfektionen schützen. :+klugsche

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  13. Pizol

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    So, so, die Finnen nehmen also die Gefahr, die von H5N1 ausgeht, nicht ernst?


    Träum weiter
     
  14. Akkas

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    Stand Deines Textes ist der 16. März. ;)
    Jetzt ist der 5. Juli. Dein Text ist also nicht mehr aktuell.
    Ich war ein wenig verwundert, warum die Vogelgrippe im Moment in Finnland überhaupt kein Thema mehr ist und man die Deutschen dort für ein wenig blöde hält. Ich weiß das, da ich selbst gerade 14 Tage dort war und mit etlichen Finnen (Großstädter, keine Geflügelhalter) darüber gesprochen habe.
    Wie sehr die Finnen dem Medienhype vertrauen und wie groß ihre Panik vor einer Ansteckung ist, sieht man ja an ihrem Umgang mit Wildvögeln : Die Finnen auf der Suche nach H5N1 ;) und : hier suchen sie immer noch...
    Ich habe eine Freundin dort gebeten, sich umzuhören, was von offizieller Seite her gesagt wird. Mein Finnisch ist für solche fachbezogenen Texte noch ein wenig dürftig. Ich zitiere mal diese deutsche Freundin, die an der Universität in Helsinki studiert und freundlicherweise am Wochenende ein bißchen etwas von den staatlichen Infosteiten aus dem Finnischen übersetzt hat :
    Wegen der Quellen kann ich sie gern fragen, aber ich bezweifle mal, daß Du da was von verstehen wirst. Für die wissenschaftlichen Berichte und Untersuchungen auf Finnisch wird sie noch ein bißchen brauchen, die muß sie an der Uni erst heraussuchen und übersetzen, aber ich poste sie gerne auch, sobald ich sie habe.
    Falls Du mir nicht glaubst: fahr doch mal selbst hin, Du wirst alles exakt so vorfinden, wie ich es gerade beschrieben habe.
     
  15. Pizol

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    Warum sollte man die Quellen anzweifeln? Es nicht verwunderlich, dass das thema nicht in der gleichen Weise platz gegriffen hat wie z.B. hierzulande, das Land war ja auch kaum tangiert. Hinzu kommt sicherlich auch eine Tendenz in Deutschland, die Dinge zu übertreiben und eine teilweise nicht mehr nachvollziehbare Gründlichkeit an den tag zu legen.

    Immerhin scheint das Thema aber auch dort zulande den einen oder anderen beschäftigt zu haben.

    Dirse Fakten bestreitet auch hierzulande wohl niemand ernsthaft (hoffentlich jedenfalls).

    Das folgende klingt etwas seltsam und dürfte wohl unzutreffend übersetzt sein:
     
  16. Yogi

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    Hallo Erde

    Heute war ich mal wieder am Bodensee, in der Nähe von Überlingen,überall sah man Männer ,Frauen und Kinder im Wasser den Sommer genießen,und um Sie herrum sah man Schwäne ,Enten und jede Menge Möwen.Was ich nicht gesehen habe war ein Schild das auf eine eventuelle Gefährdung durch den Kontakt mit Wildvögeln oder ihrer Produkte hinwies.

    Ist es möglich das eine Gefährdung der Menschheit abhängig ist von der Jahreszeit,Interessen der Industrie und Politicall Correctness?

    Bin ich den der einzige der sich hier eigentlich nur noch verarscht vorkommt?
    Hier sind soviele User die unheimlich viel Zeit mit der Suche nach den neuesten Veröffentlichungen bezüglich der Vogelgrippe investieren dabei aber ganz aus den Augen verlieren das in Deutschland "momentan " keine neuen Fälle aufgetreten sind.Damit dürfte sich die Gefährdungslage hier derzeit doch erledigt haben ! Jeder der einigermasen fähig ist seinen Kopf vor eine Fernsehkamera ,ein Radiomikrofon oder zwischen die Seiten einer Zeitung zu schieben erzählt uns doch zurzeit das nur die bösen Wildvögel für die Verbreitung der absolut tödlichsten,durch nichts zu beherschenden Seuche verantwortlich sind.(Bis jetzt ca. 200 Tote.!!!Weltweit!!!.In etwa 10 Jahren.!!!!)
    Ich kann mich an Zeiten erinnern in den man sich unheimlich gestritten um Gehegegrößen für Hühner und Ziergeflügel,und eine Haltung von Wassergeflügel ohne die entsprechende Wasserfläche nur als Tierquälerrei bezeichnet wurde.Heute wird das alles für eine persönliche Ansicht eines Ministers geopfert der sich selbst als " Lobbyist der Geflügelindustrie " sieht.

    Yogi
     
  17. Akkas

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    Hallo Pizol,
    Ich kann gern das Original besorgen und meine Freundin bitten, es exakt zu übersetzen.
    Die Finnen haben aber manchmal etwas eigene Ansichten zu bestimmten Themen, von daher wundert mich dieser bestimmte Absatz nicht.
    Angesichts der besonders günstigen Bedingungen für das H5N1-Virus, in Finnland überleben und sich vermehren zu können, ist es recht eigenartig, daß dort nichts gefunden wurde.
    Schließlich wäre nach deutschen Beurteilungen das gesamte Land eine Hochrisikozone. ;)
    Die Finnen sind, soweit ich das beurteilen kann, eher noch gründlicher als die Deutschen, und es wurde intensivst nach toten Wildvögeln gesucht. Nicht umsonst war man in Finnland zunächst sehr besorgt, an Seen, Wasserflächen, Ostseeküste, Wild- u. Wasservögeln, kühlen Temperaturen mangelt es nicht und die Grenze zu Rußland ist sehr lang. Zugvögeln ohne Ende, die das Virus einschleppen könnten. Man hat nur trotz verstärkter Suche nichts finden können, und daher sieht man das Ganze nun eher etwas nüchterner.
    Ich denke, dort spielt die Geflügelindustrie einfach keine große Rolle, die ein Interesse an der Daueraufstallung von Freilandgeflügel und somit an einer Marktbereinigung hätte.
    Wie sieht das eigentlich mit Island aus? Da haben die extrem strenge Einfuhrkontrollen, aber aufgrund der langen Dunkelheit, der Zugvögel und der Kälte fast das ganze Jahr über wäre das Land doch auch ein Paradies für H5N1 ?
     
  18. #37 Alfred Klein, 7. Juli 2006
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    66... Saarland
    Aufstallpflicht wird verlängert

    Aufstallpflicht wird bis Februar verlängert
     
  19. aday

    aday Foren-Guru

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    Vogelgrippe in Spanien und Stallpflicht wird verlängert bis Februar 2007

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,425649,00.html
     
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  21. aday

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    06.07.2006 - Vogelgrippe in Südafrika

    http://www.landwirtschaft.ch/deutsc...A68AA9-8E37-4C49-8264BF454699CCA1&language=de
     
  22. Koma

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    es ist doch echt unfassbar, daß es geflügel gibt, daß akutell in den ställen vor sich hin vegetieren muß :nene: ... und dann nicht mal ne chance hat, dieses jahr wieder heraus zu können ! ...

    das macht einfach nur traurig und wütend ! ..
     
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