Amputation ja/nein

Diskutiere Amputation ja/nein im Vogelkrankheiten Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo, ich habe drei Wellis, die zusammen in einer Zimmervoliere mit zwei Nymphen leben und die sich super verstehen. Ich lasse alle den ganzen...

  1. Rene32

    Rene32 Guest

    Hallo,

    ich habe drei Wellis, die zusammen in einer Zimmervoliere mit zwei Nymphen leben und die sich super verstehen. Ich lasse alle den ganzen Tag freifliegen, so dass sie sich aussuchen können, wann sie die Umgebung erkunden möchten.

    Nun habe ich aber ein Problem seit ca. 6 Monaten. Bei dem Welli-Männchen wurde ein Tumor an der linken Flügelschwinge festgestellt (da wo beim Menschen der Ellenbogen ist), der sich kontinuierlich vergrößert. Ich war mittlerweile in den letzten Monaten bei drei Tierärzten und habe mich beraten lassen, was unternommen werden kann.

    Der Tumor ist prinzipiell nicht bösartig, bildet höchstwahrscheinlich keine Metastasen und beeinträchtigt den armen Welli zurzeit noch nicht in seinem Allgemeinbefinden.
    Er kann allerdings seit etwa einem Monat nicht mehr fliegen und hat einen übertriebenen Putzreiz, so dass er sich die Federn am Bauch ausgerupft hat.

    Die Tierärzte haben seine Lebenserwartung in etwa noch auf ein halbes Jahr geschätzt. Er ist drei Jahre und neun Monate alt.

    Die einzige Möglichkeit ihm ein längeres Leben zu ermöglichen wäre, ihm den Flügel abnehmen zu lassen. Die letzte Tierärztin meinte, dass er sich nach einiger Zeit daran gewöhnen würde, es aber gerade für den Tierhalter eine große nervliche Belastung darstellt.
    Wie unangenehm das Thema ist habe ich gemerkt als ich dieses meiner Mutter erzählte, die sich das Leiden dann nicht anschauen wollen würde.

    Habt ihr hiermit schon Erfahrungen gemacht? Wie kommen die Vögel selbst damit zurecht? Und was haltet ihr davon?

    Gruß René
     
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  3. #2 Krümel-Lilly, 8. September 2003
    Krümel-Lilly

    Krümel-Lilly Guest

    Hallo René

    es klinkt sehr traurig und eigentlich auch hoffnungslos, was du da über deinen Welli-Mann schreibst.

    Das er noch ein gutes Allgemeinbefinden hat denke ich nicht. Das Federrupfen am Bauch hat sicher nichts mit einem übertriebenen Putzreiz zu tun. Ich glaube eher es ist psychisch bedingt. Immerhin kann er jetzt schon längere Zeit nicht mehr fliegen und ist damit nicht in der Lage, seinen Gefährten zu folgen.

    Wäre ich in deiner Situation, würde ich dem kleinen Kerlchen nicht den Flügel amputieren lassen. Ich denke dabei nicht an den Anblick (an den gewöhnt man sich) ich denke vor allen Dingen an den Pieper. Erspare ihm das Leid der "Einflügelzeit". Die Natur hat ihre Entscheidung getroffen. ....Menschen quälen sich bis zum letzten Atemzug, weil sie es müssen. .....Tieren kann (und sollte) man diese Qualen ersparen.

    Sicher jeder denkt darüber anders. Ich bin der Meinung, der Mensch fuscht der Natur schon genug ins Handwerk. Es gibt einen tollen Spruch (der leider nicht für Menschen zutrifft) "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß" ...

    ....die Entscheidung kann dir keiner Abnehmen. Triff die Entscheidung im Sinne des Tieres ....sei nicht egoistisch.

    Gönn deinem Süßen noch eine schöne Zeit
     
  4. Semesh

    Semesh registrierter Benutzer

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    Ich schieb das Thema mal zu den Vogelkrankheiten.
     
  5. Evelin

    Evelin Guest

    Hallo Rene,

    das ist ja wirklich eine traurige Geschichte :( .

    Im Endeffekt musst Du natürlich alleine darüber entscheiden, was mit Deinem armen Welli passiert.

    Ich persönlich schliesse mich voll und ganz der Meinung von Ute an.

    Alles, alles Liebe für Deinen Welli und Dich.......
     
  6. D@niel

    D@niel Guest

    Hallo Rene,

    das mit deinem Welli tut mir leid für dich.:(
    Ganz ehrlich. Auch wenn es dir schwer fällt.
    Würde ich den kleinen einschläfern lassen, denn jetzt fliegt er mit den Wellis und Nymphis durch die Gegend und plötzlich will er abheben und plumst wie ein Stein zu Boden.
    Dann kann er sich auch ganz böse verletzen.
    Versuche ihm soviel Leid zu ersparen wie möglich.
     
  7. Sanne

    Sanne Stammmitglied

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    Hi!

    Meine erste Reaktion war auch der Gedanke, ihn besser einschläfern zu lassen.

    Aber dann habe ich so nachgedacht..... letztens habe ich in einem Katzenforum gelesen, da wollte einer eine Katze einschläfern lassen, die durch einen Unfall ein Bein verloren hat. Da haben sich alle fürchterlich aufgeregt, weil die Katze auch mit 3 Beinen noch ein schönes Leben haben kann. Okay, eine Katze kann nicht fliegen, der Fall ist doch etwas anders.

    Aber was ist mit unseren Rennern?? Die können auch nicht fliegen. Keiner käme auf die Idee, so einen Welli deswegen einschläfern zu lassen! Hm. Das ist eine echt schwierige Entscheidung.

    Das mit dem Fliegenwollen und dann runterfallen lässt sich nicht vom Tisch weisen. Allerdings kann er ja jetzt auch schon nicht mehr fliegen. Fällt er denn jetzt auch immer runter?

    Vielleicht solltest Du ihn beobachten, wie er sich jetzt verhält, Kommt er mit seiner Behinderung klar, hat er vielleicht später auch keine so großen Schwierigkeiten!

    Es kann sein, dass ich mit meinen Überlegungen total falsch liege. Wahrscheinlich würde ich selber das Tierlein auch erlösen lassen. Aus der Ferne hat man es immer leicht, "schlaue" Ratschläge zu geben.... wenn man selbst betroffen ist, dann ist das schon was völlig anderes.

    Denn ich muss mich an"die eigene Nase fassen", meine Wellidame mit Lipom lase ich ja auch nicht operieren, sondern beobachte sie, und sollte es ihr zu schlecht gehen (Diagnose der TÄ: Der Vogel lebt damit nicht mehr sehr lange...) werde ich sie auch erlösen lassen....wahrscheinlich....:(

    Alles gute!
     
  8. D@niel

    D@niel Guest

    Ja, aber Susanne,

    der Welli konnte die letzten 3,5 Jahre seines Lebens fliegen.
    Und ein Renner kann von Geburt an nicht fliegen.
    Das ist doch schon was anderes.
    Für den Renner ist es normal, dass er nicht fliegen kann.
    Und für den Welli von Rene, wird es dann sicher schwer werden...
     
  9. Sanne

    Sanne Stammmitglied

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    @ Lucky-Max:

    Ist das so? Ich dachte die Rennerkrankheit tritt irgendwann auf.... das hätte ja geheißen, dass diese Vögel schon irgendwann mal fliegen konnten. Aber ich kenne mich damit nicht aus.

    Ich hatte auch mal einen Welli mit Tumor am Flügel. Komisch, das habe ich irgendwie vergessen. Irgendwann konnte er (sie) nicht mehr fliegen....erst immer weniger, später garnicht mehr... dann ist sie zwei- dreimal runtergefallen (meine Voliere ist 2,70 m hoch, also ungefähr aus knapp 2 m. Höhe) und hat sich auch noch das Beinchen verletzt. Nun konnte sie weder fliegen, noch sitzen..... Ich habe sie in einen kleineren Käfig gesetzt, der dann zu den anderen in die Voli kam. Dort hat sie die letzten Tage ihres Lebens verbracht.

    Wenn ich mir das jetzt so überlege, hätte ich sie wohl doch besser erlösen lassen sollen...
     
  10. D@niel

    D@niel Guest

    @ Rene

    Wegen dem Tumor am Flügel, ist das vielleicht das EMA-Symdrom
    handeln??? (sorry wenn ich jetzt Mist geschrieben habe und was in den falschen Hals bekommen habe)

    @ Sanne

    Ältere Vögel können meines Wissens nach nicht an der Rennerkrankheit erkranken.
    Nur Nestlinge und noch danach ein paar Monate später.
     
  11. Rene32

    Rene32 Guest

    Ich weiß noch nicht ...

    Hallo,

    vielen lieben Dank für eure Anteilnahme und Hilfe.
    Ich bin mir aber noch nicht sicher, was ich konkret machen werde.

    Einseits stimmt es sicherlich, dass der Welli nicht mehr fliegen und deshalb unglücklich sein wird. Anderseits bin ich mir nicht sicher, ob er nicht auch mit seinem Handicap weiterleben kann. Nur auf andere Art als bisher.
    Hinzu kommt, dass er ein Welli-Weibchen hat, die ca. 9 Jahre alt und schon etwas ruhiger ist. Beide verstehen sich super, füttern und kraulen sich.

    Die Wellis sitzen die meiste Zeit des Tages in oder auf ihrer Voliere (ich habe ja den Deckel abgebaut und von der Decke Kordeln mit Sitzstangen rangebastelt). Die Lufthoheit haben bei mir hauptsächlich die Nymphensittiche.

    Gruß René
     
  12. gina4

    gina4 Guest

    Hallo Rene,
    meiner Meinung nach solltest du dem Welli auf gar keinen Fall den Flügel amputieren lassen.
    Operationen sind für solch kleine Lebewesen immer ein großes Risiko.
    Auch wenn viele Wellis OPs zunächst überleben , so ist doch die Sterblichkeitsrate kurz nach den OPs noch ziemlich hoch.
    ( Der letzte thread dieser Art war , so glaube ich , die geschichte von Welli Josh , der einen Tumor entfernt bekommen hat , aber kurz darauf verstarb weil er wohl zu schwach zum Fressen war ).

    Einschläfern lassen würde ich ihn auch nicht.
    Man kann schon sehen , ob ein Welli leidet oder nicht.
    Wenn deiner mit seiner Dame auf dem Käfig sitzt und die beiden sich kraulen , hört sich das doch noch ganz gut an.

    Es gibt so viele Vögel , die aufgrund von Unfällen oder einfach wegen ihres hohen Alters nicht mehr fliegen können.
    Sie genießen auch als " Fußgänger" noch ein schönes Leben.

    Weiterhin denke ich auch , daß das Weibchen sehr um ihn trauern würde. Wo sich die beiden ja so gut verstehen.
    Sie ist ja , wie du schon sagst , auch nicht mehr die jüngste und ist damit zufrieden mit ihrem Partner auf dem Käfig zu sitzen.

    Sollte der Kleine eines Tages Schmerzen bekommen , würde ich ihn auch einschläfern lassen , aber noch ist es zu früh , denke ich.

    Liebe Grüße
    Gina
     
  13. Kirstchen

    Kirstchen Guest

    Hallo,

    also ich habe leider kaum Ahnung von Wellis. Wohl aber stand ich vor 3 Jahren vor genau der gleichen Entscheidung.

    Allerdings handelte es sich um einen Rabenvogel, für welchen es nach einem Autounfall nur noch diese 2 Möglichkeiten gab, Euthanasie oder Amputation.

    Ich habe mich für letztere entschieden und habe es bis heute nicht bereut und mein Dorle -glaube ich- auch nicht. Er kommt sehr gut mit seiner Behinderung zurecht.

    Ich habe meine Voliere nach seinen Bedürfnissen eingerichtet und er ist schnell wie ein Pfleil und in 3 Sekunden hüpt er vom Boden auf die Spitze des Baumes und schaut auf mich herab.

    Den Boden habe ich ganz dick mit groben Rindenmulch gepolstert, falls er doch einmal abstürzen sollte. Außerdem hat er Gesellschaft und gibt in dieser auch kräftig den Ton an.

    Die Professorin sagte damals zu mir: " bei domestizierten Tieren, bzw. Haustieren bei denen die Betreuung gesichert ist, kann man eine Amputation durchaus befürworten, denn die Tiere passen sich sehr schnell der neuen Lebenssituation an".

    Das kann ich im nach hinein nur bestätigen! Und ich glaube auch nicht, daß die Vögel dann auf ihrem Ast sitzen und traurig darüber nachdenken wie schön es doch war, als sie noch fliegen konnten.

    Wäre dem so, wäre es ja furchtbar......dann würden sie bestimmt auch denken: Oh Gott, wie schön wäre es in unserem natürlichen Lebensraum, täglich viele Kilometer fliegen, inmitten eines großen Schwarmes leben usw. usw.

    Ich finde es gut und richtig, daß es die Möglichkeit der Euthanasie gibt, doch sie sollte immer die absulut letzte Möglichkeit sein!
     
  14. Petra.S

    Petra.S Guest

    Hallo René,

    wenn der Tumor sich bis jetzt noch im Anfangsstadium befindet, solltest Du eine Amputation in Erwägung ziehen. Es wird dann sicherlich nur die untere Hälfte des Flügels entfernt. Der Vogel wird danach eine Zeitlang eine Halskrause tragen müssen, damit er sich die Wunde nicht anknabbert.

    In der Natur überleben behinderte Vögel oft nicht, da sie für Feinde ein gefundenes Fressen sind. Trotzdem haben auch Tiere einen enormen Lebenswillen, und sie sind - gerade in Gefangenschaft - sehr anpassungsfähig und durchaus in der Lage, sich mit einer Behinderung abzufinden und damit zu leben.

    Ich habe einige Vögel, bei denen jede Operation bereits zu spät wäre. Wären die ehemaligen Besitzer im Anfangsstadium des tumorösen Geschehens zum Tierarzt gegangen, um den Krebs entfernen zu lassen, würde es ihnen besser gehen - auch mit nur einem Bein, oder mit nur einem Flügel. Das größte Risiko ist immer die Narkose. Aber auch jeder Tumor, der außerhalb des Körpers an Umfang zunimmt, ist ein Risiko. Mit dem Wachstum des Tumors wird der Vogel auch zunehmend Schwierigkeiten bekommen. Der Flügel wird immer schwerer. Die Muskulatur wird auf schädliche Weise ungleichmäßig belastet, was wiederum zu Sohlengeschwüren und Haltungsschäden, und zu den damit verbundenen Schmerzen führen kann. Der äußere Tumor ist sehr empfindlich. Jeder Aufprall oder Stoß kann dazu führen, dass das Geschwür platzt, und der Vogel kann verbluten, wenn die Blutung nicht sofort gestillt wird. Auch für den Vogelhalter ist das keineswegs weniger Belastung, als die vorübergehende Zeit nach der OP, in der der Vogel intensiv versorgt werden muss. Aber durch eine OP hätte der Vogel sicher wenigstens die Chance auf ein beschwerdefreies Leben. Ich würd´s ruhig versuchen :)
     
  15. Frank

    Frank Guest

    Hallo Rene,

    schon nach den ersten 30 Sekunden bekam ich einen kleinen Wutanfall. Wie sau dämlich-Tut mir leid, aber das mußte ich jetzt mal loswerden- müssen die Tierärzte sein wenn sie nicht in der Lage sind einen Tumor zu entfernen!!!8( :? 0l
    Wie wäre es mit einer Einweisung in die "Klapsmühle"?!8(
    Grundsätzlich bin ich gegen eine Amputation. Fahre doch mal in die Tierklinik und laß dich da mal beraten.Vielleicht sind die in der Lage zu helfen.Der arme Kerl tut mir sehr leid?:( 8o




    liebe Grüße, Frank:0-
     
  16. Spatz1967

    Spatz1967 in dubio pro animale

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    Re: Hallo Rene,

    So "saudämlich" ist das nicht-es handelt sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine
    nichtoperables osteogenes Sarkom-auf gut deutsch: kann nicht entfernt werden. Das kommt übrigens beim
    Wellensittich häufiger vor. Diese Tumoren metastasieren zwar nicht, stören aber irgendwann durch ihre
    Größe, werden bepickt, es kommt zu Blutungen etc. . Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Amputation-proximal vom Gelenk;
    d.h. also in diesem Fall der ganze Flügel. Das stört den Besitzer meist mehr als den Vogel; der kommt damit nach einer Eingewöhnungszeit
    gut zurecht.

    Ines
     
  17. D@niel

    D@niel Guest

    @ Petra.S

    der Vogel hätte ein beschwerdefreieres Leben wenn man ihm den Flügel amputieren würde??????????????
    Das Element der Vögel ist die Luft.
    Der Welli düst jetzt immer mit anderen in der Luft herum.
    Stell dir mal vor jetzt hat er nur noch nen halben Flügel....
    er kann nicht mehr fliegen und schaut den anderen traurug nach wie sie durchs Zimmer düsen. Toll.....dem Vogel den Flügel amputieren lassen halte ich für Egoismus dem Tier gegenüber.
     
  18. Moni

    Moni Foren-Guru

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    Was ist dann an einer OP egoistisch? Ob er nun seine Lebenserwartung mit dem Tumor "absitzt" oder ob er ohne Tumor vielleicht noch ein paar Jahre lebt - fliegen wird er ohnehin nicht mehr können, egal wie lange er noch lebt. Der Umkehrschluss wäre ja, ihn einschläfern zu lassen, wenn er sowieso "traurig" wäre dass er nicht mehr fliegen kann :?

    Trotzdem ist es eine sehr schwere Entscheidung, denn die Narkose und der Blutverlust während der OP könnten ihm auch sehr gefährlich werden.

    Ich glaube allerdings auch, dass man solche Entscheidungen rational treffen sollte und nicht sentimental. Nimmt die Krankheit einen solchen Verlauf wie Ines sie beschreibt, dann hat man ein Tier welches zwar seinen Flügel noch hat, dafür aber evtl. ständig blutet, die Stelle läuft Gefahr sich zu entzünden, und das Tier wäre vermutlich für den Rest seines Lebens (sechs Monate lt. TA?!) geschwächt und krank. Das wäre in meinen Augen sentimentale Dummheit - sorry, aber egal was das Element des Vogels ist, man sollte doch ein bißchen auf dem Teppich bleiben.
     
  19. D@niel

    D@niel Guest

    Das hab ich nicht gewusst das er schon seit einiger Zeit nicht mehr fliegen kann.
    Ich habs falsch ausgedrückt, sorry.
    Eine Op ist nicht egoistisch. Im Gegenteil man nimmt dem Vogel das leiden (unter schmerzen). Nur würde es im Falle von Renes Welli ja zwar viel bringen, dass er länger lebt und so.
    Aber ich denke das der Vogel gerne fliegt. Manche Vögel kommen mit der Umstellung vom Flieger zum Fußgänger schwer zu recht.
    Wenn noch unklarheiten sind, bitte per PN.
    Ich will nicht den ganzen Theard aufwuseln.
    Ein großes SORRY für alle die ich durcheinander gebracht habe.:~
     
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  21. Karo

    Karo Guest

    Hallo Rene

    was für ein seltsamer Tumor ist das denn, das die TÄ den nicht entfernen können - sondern bloss mitsamt dem Flügel??

    Wie hat man denn festgestellt, was für ein Tumor das ist?

    Weisst Du den Namen des Tumors?


    Besonders wenn der Tumor keine Metastasen bildet, müsste es doch eigentlich nicht schwierig sein, ihn zu entfernen?

    Oder haben die TÄ Angst, dass er dann zurückkommt?

    Habe selber einen Welli, bei dem ein sehr bösartiger und metastase-freudiger Tumor am Flügel entfernt wurde - danke dem chirurgischem Können meines TAs und der Verwendung eines Hitzeskalpells ist er bis jetzt rückfallfrei.
    Der Ta meinte, dass diese Art von Tumor vermutlich irgendwann geplatzt wäre und der Welli dabei innerhalb von Minuten eingegangen wäre... verblutet.

    Hoffentlich findest Du auch so einen guten TA!

    Grüsse, Karo
     
  22. Frank

    Frank Guest

    Hallo Ines,

    es fällt mir sehr schwer diese Tatsache einfach so hinzunehmen.:( :? Darum würde ich gerne wissen warum er nicht entfernt werden kann.
    Wenn ich der Tierarzt wäre bekäme das arme Kerlchen eine Betäubung, abschneiden, desinfizieren, vielleicht verbinden und Ende!
    Wo also ist das Problem?! 0l



    Grüße, Frank:0-
     
Thema:

Amputation ja/nein

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