Hi,
ich wollte zwar selbst mehr Informatinen über die Zuckererkrankung meines Vogels aber jetzt kann ich zu euren Informationen sogar noch etwas beitragen ;-)
Ich komme gerade vom Tierarzt und habe die Diagnose Diabetes. Ich habe sie seit einem halben Jahr (Nymphensittich) und niemlas einen normales Kot, zusätzlich zwei Infektionen. Der Verdacht war ab der zweiten (e-coli) Infektion schon bei Organbeschwerden. Ihr Zustand hat sich trotz Gewichtszunahme jedoch plötzlich verschlechtert, sie konnte gar nicht mehr fliegen etc.
Wie haben ihr heute Blut abgenommen und haben festgestellt, dass alle Werte normal waren und nur der Zucker erhöht ist, deshalb (mit alle den Symptomen wie Benommenheit, viel Trinken etc) ist die Diagnose Diabetes Typ 2.
Sie bekommt jetzt übers Trinken Glibenclamid sowie dreimal am Tag davon 0,05ml in den Schnabel (soweit möglich)
Dieses Mittel ist auch für Menschen und löst keine Unterzuckerung aus (vor der hatte ich als "Selbst-Diabetiker" am meisten Angst), allerdings ist der Stoffwechsel bei Vögel so, dass man die auch nicht einstellen kann (von Insulin hat sie nichts gesagt- und den WEg den wir einschlagen klingt für mich sehr gut).
Außerdem sind ab sofort nur noch Gemüse erlaubt und evtl versuchen wir sie auf zuckerärmere Pellets umzustellen.
Zusätzlich wird ab sofort ein Trinknapf auf dem Boden stehen, dass falls sie abstürzt und niemand da ist sie zum Trinken kann, was das Risiko ins Koma zu fallen enorm mildert.
Sie ist zwar noch eine Woche eingesperrt aber normalerweise haben sie gar keinen Käfig und da die Tierarztin meinte Verletztung aufgrund Abstürzen sei nur ein geringes sekundäres Problem und sie geschätze 1,5 Jahre noch leben kann (auf sowas gebe ich nichts wollte es aber vollständigkeitshalber erwähnen) möchte ich ihr diesen Luxus nicht verwähren.
Ich hoffe Ihr konntet jetzt ein wenig mehr erfahren
Liebe Grüße
Sabine
Meine Nymphensittich Henne hatte von Anfang an wässerigen Kot! Ein Marburger Tierarzt untersuchte ihre Ausscheidungen und stellte fest das sie Diabetes hat. Er sagte mir das es vor 5 Jahren noch ein Arzneimittel gab, das es jetzt nicht mehr gibt und gab mir den Tipp mich in Gießen in der Tierklinik zu erkundigen.
Da sie nicht mehr fliegen kann habe ich ihr alles um den Käfig mit Nussbaumzweigen verlegt, so dass sie vom Käfig bis zu ihrem Fensterplatz und zu mir laufen kann!
Bei unserem ersten Termin wurde bei ihr ein Diabetes Wert über 900 festgestellt.
Glücklicherweise bekam ich ein Medikament (Metformin das ich ihr täglich alle 12 Std in den Schnabel einflösen muss. Das sie dabei gefangen werden muss, ist für sie nichts schönes. Aber da muss sie leider lebenslang durchhalten!
Leider stellte sich beim nächsten Termin beim Röntgen in der Tierklinik heraus das die Nieren geschäfigt und riesig sind.
Sie kann auch nicht mehr normal fliegen.
Peggy wurde leider total falsch ernährt - daher ist sie so krank geworden. Sie hat wahrscheinlich nur diese Knabberstangen bekommen die eigendlich verboten gehören!
Ich darf ihr keine Zucker haltiges Essen geben.
Dazu kahm noch, das sie innerlich einen Pilz hatte, wegen dem ich ihr auch alle 12 Std Tropfen (Ampho Moronal 0,1ml) einflößen mußte!
Zusätzlich bekommt sie Aspirin in ihr Trinkwasser (1//4 Tablette auf 250 ml Wasser).
Ihre Diabetes Werte sind mit 300 prima!
Wer mag kann sich hier in meiner Facebook Gruppe informieren:
Peggy's Gruppe