Die EU möchte ihre Meinung zum Thema Tierschutz. Sagen Sie sie ihr!

Diskutiere Die EU möchte ihre Meinung zum Thema Tierschutz. Sagen Sie sie ihr! im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Die Ergebnisse im Zeitraum Feb. - Juni 2005 http://europa.eu.int/comm/food/animal/welfare/euro_barometer25_en.ppt

  1. Redcap

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  3. alpha

    alpha Foren-Guru

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    Wer genau (!) in dieser Komission ist steht allerdings nicht dabei ;)

    LG
    Alpha
     
  4. Redcap

    Redcap Stammmitglied

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    Die Auftraggeber ...
    [​IMG]

    Wer in der Kommission der Europäischen Union ist, kann man rausfinden.
    Klickt Euch durch.
     
  5. Andra

    Andra Foren-Guru

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    Mir ist beim Ausfüllen folgender Gedanke durch den Kopf gegangen:

    Wenn man ein Hähnchen für 1,99 Euro kaufen kann, dann ist dieses Leben nichts wert, was ist schon der Gegenwert von 1,99 Euro?

    Und wenn ich daran denke, wieviel Fleisch schon vor seiner Zubereitung im Handel oder im Haushalt vergammelt und weggeschmissen wird, dann macht es mich traurig; wozu hat dieses Tier gelebt, wurde geschlachtet, wozu?

    Es ist die Achtung, die fehlt. Ich esse auch Fleisch, aber mit Bedacht, und ich denke immer daran, dass ich in meiner Familie gelernt habe, dass ein Nutztier unsere Fürsorge und Pflege bekommt und nicht verschwendet werden darf.

    Ich möchte hier nicht die Diskussion Vegetarier kontra Fleischesser einsteigen, meine Tochter ist Vegetarierin und ich kenne alle Argumente und Gegenargumente.

    Was ich hier sagen möchte ist, dass ich denke, es ist besser weniger Nutztiere, dafür aber unter stark verbesserten Bedingungen, zu halten.

    Dann würde das endlich Fleisch so teuer, dass der Verbraucher nur in dem Masse Fleisch konsumiert, wie es auch seiner Gesundheit zuträglich wäre.

    Aber dies müsste vorher dem Tier zugute kommen und nicht in den Kassen derer landen, die nur WARE produzieren, ich meine qualifizierte Landwirte , die dann eine vernünftige Nutztierhaltung in begrenzter Anzahl praktizieren würden.

    Tiertransporte - unsagbares Leiden der Tiere - das gehört abgestellt, es sollte unter strenge Strafe gestellt werden und auch geahndet werden.

    Und wir sollten mal in unser Bewusstsein bringen, was Fleisch-Dumpingpreise auch noch aussagen. Als Kind bekam ich sehr selten Fleisch, es war kostbar, etwas Besonderes.

    Ich möchte nicht völlig auf Fleisch verzichten, aber mir ist auch nicht richtig wohl dabei, welches zu essen, denn wer weiss schon, was gerade das fertige Produkt auf seinem Teller wirklich als lebendiges Wesen erleben musste?

    Wenn ich das Tier, dass ich esse selber schlachten müsste, würde ich niemals wieder Fleisch oder Fisch essen.

    Ich würde deshalb lieber mehr bezahlen, und nur noch sehr selten ein Stück Fleisch essen, wenn ich sicher sein könnte, dass es den Tieren dafür in Zukunft ein ganzes Teil besser geht als bisher!

    Gruss
    Andra
     
  6. #25 Werner Kiene, 27. November 2005
    Werner Kiene

    Werner Kiene Guest

    .............

    Hallo Redcap,
    habe es versucht, da der englischen Sprache nicht sehr sicher, habe ich trotz langer Suche keinen wirklichen "Absender gefunden" EU und Text kann jeder einstellen. Man sollte bei solcher Meinungsumfrage vorsichtiger sein, denn man gibt preis als man denkt.
    Vielleicht gelingt es dir oder jemand anderem es heraus zu bekommen.

    mfg Gruß Werner Kiene
     
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  8. aday

    aday Foren-Guru

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    Vielleicht hat es aber schon 10 Monate Eier gelegt und da Tiere nur mit trifftigen Grund getötet werden dürfen, liegt es auch auf der Hand, das die "kleinen Hähne" als Küken nicht mehr einfach gemerzt werden, sondern vielleicht in die Mast kommen. usw. usw..
    Auch ist nicht auszuschliessen, das Geflügel wie bisher aus anderen Ländern, wo die "Produktion" aus diversen Gründen billiger ist, nach Deutschland Importiert werden. Die Standarts der Haltung unterscheiden sich nicht unerheblich und führen damit wie z.B. bei der Autoproduktion zu einer Verlagerung in das goldene und billigere Ausland.
    Woher kam denn in den letzten Tagen z.B. das "Kammelfleisch" was z.B. in unsere "Weihnachtswürstchen" oder "Geflügeldöner" eingeschmugelt wurde? Antwort: aus Dänemark.

    Das Tier hat gelebt, damit wir leben können. Wann es geschlachtet wird, steht meist schon bei der Geburt fest. Wie in dem Moment der "Markt" ist, weiss man leider noch nicht. BSE, Scrapie, MKS usw lassen Grüßen und der Bedarf fällt für einige Zeit in den Keller.

    Verschwenden möchte niemand. Zum Verschwenden ist auch im Kommerziellen Bereich schon lange kein Spielraum mehr.
    Kommerziell? Ja, den der Landwirt der Nutztiere Produziert, muß sich und seine Familie auch ernähren und so ein paar andere Sachen braucht er auch und das kostet Geld.
    Der Verbraucher hat auch kein Geld zu verschenken (zumindest die meisten) und so klaft die Schere mit der Aussage ich kaufe lieber Nahrungsmittel die "besser Produziert werden" und dennen die doch lieber die "billigware" kaufen weit auseinander.

    Welche Bedingungen? In Deutschland sind wir im Gegensatz zu allen EU-Länder und Weltweit vorne. Warum wird nicht endlich mal das heise Eisen angefasst, zumindest EU-Weit den selben Standart herzustellen? Bei uns hat Renate ja immer tolle Sachen gemacht und der Import aus unseren EU-Nachbarländern nahm und nimmt immer weiter zu.
    Bei uns sollen Kernkraftwerke abgeschaltet werden und direkt an den Grenzen bei unseren Nachbarn spriessen diese aus dem Boden, natürlich mit gringeren Standarts und das nur, damit wir in Deutschland auch aussreichend günstigen Strom bekommen können

    Und die Familien die schon kein Einkommen haben, bekommen wenn es klapt vielleicht am Sonntag mal 100gr. Fleisch in die Suppe bei vielleicht 4 Personen. Deckt aber lange nicht den zwingend notwendigen Bedarf den der Körper braucht und das war auch eines der Probleme, warum unsere Vorfahren vor vielleicht noch nicht einmal 150 Jahren so hohe Kindersterblichkeiten hatten.

    Also der Preis machts. verweise auf meine Ausführungen von oben!

    Also, der Rumänische Schlachter bekommt das selbe Geld für seine Arbeit wie der Deutsche. Oder aber: wir bekommen soviel Geld wie die Rumänen usw. Wie sollen diese Arbeiter dann bei uns noch eine Familie ernähren?

    Es fehlt den meisten Menschen einfach die Beziehung zur "Lila Kuh". Ich schlachte auch selber, bin es gewohnt und finde es nicht verwerflich. Bereits im Kindergarten müssten die kleinsten schon an Tiere gewöhnt werden und auch verstehen lernen was Sie da überhaupt essen. Das Kuscheltiersymtom ist da vollkommen fehl am Platz. Wir haben das Problem bei vielen Kindern mit übergewicht. Warum wohl? die Hausfrau und Mutter will nicht mehr stillen und möglichst viel Zeit frei haben. Was macht man? Fläschen rein bis zum Abwinken. Der Fehler lässt sich fast nicht mehr korriegieren, wenn die Kinder ihren Babyspeck nicht umgewandelt haben, wie es beim natürlichen Stillen gewesen wäre. Die Übergewichtigkeit und die "vorliebe" für ungesunde "amerikanische Ernährung" ist schon vorprogrammiert. Ist ja auch so einfach und selber ein bisschen frisches Gemüse im Garten Anbauen macht ja schmutzig, sich faul in der Sonne bräunen lassen ist viel schöner.
     
  9. Kia

    Kia Mitglied

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    sei Dank Fleischskandal kann man momentan auch die Leute davon überzeugen bei Fleisch auf Qualität zu achten, die vorher nur billig Fleisch aus den Discountern gekauft haben. Ich kenne einen Fall, das ein Bekannter , der regelmäßig ja so gut wie jeden Tag Fleisch aß, jedes Jahr für mind. 2-3 Wochen krank war, zu hohe Blutfettwerte hatte und auf der Arbeit ausfiel. Jetzt da er die Ernährung etwas umgestellt hat und nur noch 2-3 mal Fleisch die Woche ißt, war er seit zwei Jahren nicht mehr krank. Keine Erkältung , keine Grippe garnichts. Auf seiner Arbeit fällt er nicht aus und kann weiter für das Bruttosozialprodukt in Deutschland sorgen. Das liegt wohl an der ausgewogenen Ernährung.

    Fleisch ja, aber dann von glücklichen Tieren. Daran kann man doch nichts auszusetzen haben, oder? Auch nicht als Jäger oder Metzger eines Massentierhaltungsbetriebes. Ich finde es traurig, das die Fakten von verschiedenen Leuten, so hingebogen werden, wie sie es gerne haben. Jeder soll es so handhaben wie er es für richtig hält.
    Die Leute, die an die Tiere denken und sie nicht als "Ware" sehen sondern als Lebewesen, die vor der Schlachtung auch ein Recht auf ein artgerechtes Leben haben, sollen dies auch weiterhin tun. Und die Jäger und Metzger hier, die sich damit ihr Lebensunterhalt verdienen und gerne jagen und schlachten, sollen es auch weiterhin tun.
    Aber man kann niemand von seiner Meinung abbringen nur weil man hier alles zerredet, jedes Wort auf die Goldwaage legt, jeder Satz , den man geschrieben hat analysiert und diskutiert wird und versucht wird den anderen irgendwie zu "bekehren" oder von der eigenen Meinung zu überzeugen.

    Das Angebot richtet sich nach der Nachfrage. Es muß sich ganz einfach grundlegend das Kaufverhalten der Konsumenten ändern. Lieber mal 2-3 mal in der Woche 8 Euro Fleisch vom Metzger Eures Vertrauens, als 4 mal in der Woche billig Fleisch für 4 Euro aus den Discountern, wo die Tiere aus einer kommerziellen Massentierhaltung stammen. Gesund ist jeden Tag Fleisch mal abgesehen davon auch nicht und das ist medizinisch bewiesen.
    Finanziell gesehen gleicht sich das wieder aus ( bei beiden Beispielen kommen 16 Euro raus 4x4 € oder 2x8€ ) , wenn man jetzt an die ganzen Menschen denkt die mit ganz wenig Geld auskommen müssen und meinen das sie sich Fleisch vom Metzger nicht erlauben könnten.

    Und bitte, "zerfleischt" jetzt nicht wieder meinen Text, um da wieder etwas darin zu analysieren oder zu zitieren, da ich wahrscheinlich irgendetwas wieder nicht beachtet habe oder sonst irgendwas. Ich bin dieser Meinung und ich bleibe bei dieser Meinung! ;)

    Liebe Grüße von Kia
     
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