einmal rupfer- immer rupfer?

Diskutiere einmal rupfer- immer rupfer? im Forum Graupapageien im Bereich Papageien - Ist das so? Meine beiden rupfen ja, überwiegend gern die frischen grauen richtigen federn. Der flaum darf manchmal stehen bleiben. warum...
pöfpöf

pöfpöf

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Ist das so?
Meine beiden rupfen ja, überwiegend gern die frischen grauen richtigen
federn.
Der flaum darf manchmal stehen bleiben.
warum?
Wieviel prozent der rupfer hören irgendwann wieder auf?
Von welchem zeifenster kann man da sprechen?
 
Hallo Andrea,

die Fragen sind schwer zu beantworten, da das wirklich individuell sehr verschieden von Tier zu Tier ist.

Die Chancen, das Rupfen wieder in den Griff zu bekommen, werden allgemein immer niedriger, je länger ein Tier schon rupft (Macht der Gewohnheit).
Auch trotz bester Haltungsbedinungen kann es bei solchen Tiere immer wieder zu Rückfällen kommen.
Bei einem Tier, was erst seit ein paar Tagen rupft oder nur wenige Wochen, sind die Chancen auf dauerhaften Erfolg aber schon deutlich höher, vorausgesetzt, die Haltung wurde optimiert und evtl. vorher fehlendes Partnertier wird angeboten.
Auch der Umgang des Halters mit den Tieren spielt hier sicher aber teils ebenfalls eine wichtige Rolle.
Je mehr Vertrauen die Tiere zu ihm haben und je umsichtiger mit den Tieren umgegangen wird, um so eher kann man Ursachen ausschließen, die speziell damit zusammen hängen könnten.

Die starke Fixierung auf den Menschen (insb. bei Handaufzuchten) fordert leider auch oft ihren Tribut, sodass hier erst man eine langsame Abnabelung vom Menschen sinnvoll ist, damit solcher Tiere überhaupt wieder offen für einen Beziehung zu einem Artgenossen werden und sie nicht mehr so sensibel reagieren, wenn der Halter mal nicht nach Wunsch parat steht.
Das ist aber auch meist ein Prozess, der sich über Monate und oder noch länger entwickeln muss und wo man nicht von heute auf morgen gleich Erfolge sehen wird. Dessen sollte man sich bewußt sein und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es zunächst nicht gleich fruchtet. Vielen fällt es aber sehr schwer, sich mehr im Hintergruns zu halten und die Tiere viel unter sich zu belassen, was sicher auch ein Grund ist, warum eine Abnabelung doch nicht so leicht gelingt und zumindest daraus resultierendes Rupfen weiterhin bestehen bleibt.

Es gibt aber auch Tiere, die nach jahrelangen Rupfen bei verbesserten Bedingungen wirklich ganz das Rupfen einstellen.
Die Regel scheint es aber leider eher weniger zu sein, was ich zumindest gefühlsmäßig diesbezüglich so über die Jahre hier im Forum oder durch Berichte von Besitzern außerhalb des Forums mitbekommen habe.

Die meisten Halter von Rupfern, die ich kennen, berichten eigentlich von längeren Phasen, wo nicht mehr gerupft wird und Phasen, wo dann doch leider wieder ab und zu an die Federn gegangen wird. Über die Wintermonate kommt es allgemein eher zu solchen Rückfällen, wogegen die Sommermonate oft rupffreie Phasen sind. Hier scheint zu trockene Luft durchs Heizen oder Lichtmangel/bzw die kürzeren Tage das Rupfen zusätzlich wieder zu begünstigen.
Gibt aber auch Tiere, die ganz unabhängig davon, fast durchgehend rupfen und es nie sein lassen, auch wenn die Bedingenen noch so gut sind.

Tiere, die beispielsweise an Aspergillose erkrankt sind, neigen ebenfalls krankheitsbedingt oft zu Rückfällen.

Der flaum darf manchmal stehen bleiben.
warum?
Auch dass ist individuell verschieden und warum manches Vögel es so praktizieren, könnten sicher nur sie dir beantworten, wenn man sie nur fragen könnte :zwinker:.
Wieviel prozent der rupfer hören irgendwann wieder auf?
Mir persönlich ist dazu leider keine verlässliche Studie bekannt, die dazu entsprechende Zahlen liefern könnten.

Du könntes aber vielleicht mal eine Umfrage dazu starten, vielleicht bekäm man dann eher einen wagen Überblick, wie viele ehemalige Rupfer das Rupfen ganz eingestellt haben, oder noch phasenweise rupfen oder fast durchgehend rupfen ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nochmal, ich war mal so frei und habe eben eine kleine Umfrage dazu gestartet, klick.

Vielleicht bekommen wir so im Groben in etwa ein Bild, wie sich die meisten Rupfer tendenziell so entwickeln :zwinker:.
 
Hallo,
Ich wusste jetzt nicht ob ich ein neues thema aufmachen darf, deswegen schreibe ich hier und hoffe auf antwort und rat.
Mit dem gängigen rupfen habe ich mich ja nun schon vertraut gemacht, und kann es akzeptieren, weiß das ich geduld hab muss und erwarte keine wunder....

Aber gerade stockte mir der atem, SOWAS hab ich noch nie gesehen....
Kicko habe ich ja schon ziemlich entstellt ûbernommen. Neben den bauchfeder, wobei sie dort den flsum stehen lässt, rupft sie sich die beinchen ganz nackt und 90% der roten schwanzfedern waren auch weg.

Okay ich wußte um die problematik, aber erst heute habe ich gesehrn, wie es aussieht wenn eine frisch gewachsene rote feder gerupft wird. Ich könnte heulen. DAS IST RICHTIGE SELBSTVERSTÛMMELUNG. Der po ist teilweise blutig.... ich versuch euch nachher ein bild einustellen.... bin noch total schockiert.

Hat jemand einen tip fûr mich? Oder greifen hier schlicht und einfach ebenfalls die regeln des normalen rupfens?

Ps: die nachkommenden federchen an den beinchen lässt sie stehen.
. Bis jetzt....
Kicko, neue
 
so, nun habe ich endlich mal wieder den computer eingeschaltet, der ist schon ganz verstaubt... sonst bin ich immer mit dem handy
online...

hier erstmal die ausgerupfte feder, man kann sehen, dass sie noch nicht vollständig entwickelt war.... und das es einer "operation" bedurfte um sie herraus zu arbeiten.... ;-(
http://www7.pic-upload.de/25.04.13/7yam5nhqpby.jpg

nun, auf dem nächsten bild, kickos hinterteil... ich weiß nicht ob ihr den getrockneten blutstropfen erkennen könnt... er ist in echt ziemlich groß... und auch lang...
http://www10.pic-upload.de/25.04.13/bqoj6rbqg5gp.jpg

und damit auch was nettes gezeigt wird... Kicko...
http://www10.pic-upload.de/25.04.13/ujs5fx9nvpu.jpg

hier kann man auch ein bisschen den bauch erkennen, dieser ist zwar auch gerupft, aber wie gesagt, die flaumfedern lässt sie stehen... dafür sind die beinchen ganz nackt, aber die zeigt sie nicht so gerne... aber auch dort, lässt sie die ersten federchen stehen...

und nun ist mir noch zu meinem entsetzen etwas eingefallen... womöglich bin ich selbst schuld an diesem massaker... :-(
ich habe kicko gestern ein neues spielzeug hingehängt... sie hat zwar damit gespielt, aber vllt hat sie diese veränderung so aus der bahn
geworfen, dass sie sich so abreagiert hat? denn bis jetzt konnte ich nichts mehr von rupfen so massivn rumpfen feststellen...
 
Kannst du mal erklaren wie du das meinst: " dafür sind die beinchen ganz nackt, aber die zeigt sie nicht so gerne... "
wie manifestiert sich das?

Keine panik mit den bluttropfchen....ich kenne das. Schreibe spater mehr daruber..
 
Liebe papugi,
Das war eher als scherz gemeint, weil immer wenn ich kicko an den beinen fotografieten will, muss ich ja mich etwas bücken und dann guckt sie, was ich da mache und beugt sich ebenfalls herunter. Wie auf dem bild. Also eher ein spaß war das.
Auf deine antwort bin ich schon sehr gespannt. Danke dir.
 
Hallo,ich hoffe,ich bin hier richtig und es kann mir jemand eine Antwort geben.
Ich habe die Möglichkeit,einen Grauen zu übernehmen.
Nach telefonischer Auskunft der Vorbesitzerin soll das Tier ziemlich gerupft aussehen.
Keine richtige Zeit wohl mehr,kein Interesse am Tier mehr oder was weiß ich.
Besteht die Chance,dass er wieder ein " ordentlicher" Grauer wird?
Mit viel Zeit,Geduld und Liebe?
Ich bin den ganzen Tag zu Hause und kann mich sehr viel mit ihm beschäftigen.
Was sollte ich als erstes tun,Tierarzt oder erst mal eingewöhnen lassen?
 
Hallo Muddi48,

bitte nicht wundern, wo dein Beitrag geblieben ist. Ich habe dir hier ein eigenes Thema damit gebastelt, damit dein Anliegen nicht untergeht :zwinker:.
 
Was willst Du wissen ? ;)

Es gibt Vögel, die rupfen sich "nur" die Schwanzfedern aus bzw. beißen die Federn ab, selbst im Teil der durchblutet ist.

Dann gibt es Vögel, die beißen sich "nur" die Schwungfedern ab, andere wiederum nur das Brustgefieder (mit oder ohne Untergefieder).

Oder die "Komplettrupfer".

Warum so oder so, die Frage kann im Prinzip Niemand beantworten. Ebenso, warum es Vögel gibt, die sich in gewisser Weise auch Schmerzen zufügen.

Ob es tatsächlich am neuen Spielzeug lag oder nicht, ist auch nicht mit 100%iger Sicherheit zu beantworten.
Eine Fliege, die sich unbemerkt im Raum befunden hat oder auch befindet, kann der Auslöser sein.

Im Grunde müßte der Vogel 24 Stunden über eine Kamera beobachtet werden, um evtl. den Auslöser herauszufinden.

Die Stimmung eines Menschen (die Bezugsperson), kann auch der Auslöser sein....habe ich auch schon erlebt. Besonders wenn der Mensch eine Extremsituation erlebt hat und so eine andere Ausstrahlung hervor tritt, die der Vogel nicht kennt.

Das Rupfen und Federn abbeißen bis hin zur Selbstzerstörung ist ein Thema mit vielen großen ? und in den seltensten Fällen kommt man der Sache auf den wahren Grund.

So schwer es fällt, aber man sollte die Sache "Rupfen" hin nehmen, wenn sie psychischer Natur ist. Ist ein Lernprozeß, ich weiß. ;)
 
Freut mich...:))

Ich hatte schon mal so einen fall mit "ducken" das war eine hypocalcemie...die henne war alt und konnte sich nicht richtig halten...tat es aber nur wenn sie dachte man kann sie sehen...deine ist ja bestimmt eine junge..


Ich habe eine henne die hat dich die schwanzfedern gerupft..mit bluttropfen.
Erstens musste ich rausfinden woher das blut kam...dann habe ich entdeckt das sie ihre schwanzfedern zog..

Der rest des gefieders war topshape.

Was ich nach langerer zeit verstanden habe...(sie hat es dieses jahr wieder gemacht) ist, das es bei ihr mit bruten (oder kopulieren) zu tun hat.

Sie ist sehr zahm, liebt mich noch nach 20 jahren leben mit ihrem auch geliebten hahn...irgendwie ist es in ihrem kopf wahrscheinlich nicht klar wenn sie in bruttrieb ist...moglicherweise versteht sie es nicht und es endet mit einigen schwanzfedern ziehen.

Naturlich, habe ich auch ruofer die sich auch dei schwanzfeder ziehen...das ist anders..
Bei charlotte scheint es wirklich brtutrieb zu sein..

Jetzt must du deine henne beobachten und gut einschatzen...das braucht zeit.

Manchmal, ist die stelle oder eine stelle die sie rupfen ein indikator fur "la cause" (erreger?)

Macht die keine sorgen fur paar tropfen blut..sie verblutet nicht...nur bei polyoma ist die blutgerinnung stark verlangsamt...


Liebe papugi,
Das war eher als scherz gemeint, weil immer wenn ich kicko an den beinen fotografieten will, muss ich ja mich etwas bücken und dann guckt sie, was ich da mache und beugt sich ebenfalls herunter. Wie auf dem bild. Also eher ein spaß war das.
Auf deine antwort bin ich schon sehr gespannt. Danke dir.
 
Vielen lieben dank euch beiden!
Ihr habt mir sehr geholfen....
Mir war ja ûberhaupt nicht klar, dass es rupfen
In solchen ausmaß gibt. Ich dachte tatsächlich, rupfen ist
Lediglich dieses bisschen zupfen der kleinen federchen...
Aber nun bin ich beruhigt.

Der zuspruch von euch gibt mir wieder ein bisschen geduld.
Ich war so unglaublich besorgt... zwar habe ich kicko
Mit diesen noch ûbrig gebliebenen drei schwanzfedern
Übernommen, aber erst jetzt wo ich gesehen WIE SIE DAS MACHT, ist
Mir bewusst geworden, was für ein armer tropf sie ist...

Da habe ich mir so eine liebe für die grauen ins
Haus geholt...

Erst rudi der mir nach vier wochen unter der hand wegstirbt.
Dann die drei rupferchen...

Na ja...
 
:)) jemand sagte mir vogel offnen das herzchakra....scheint bei dir schon der fall zu sein..:))
liebe grusse.
 
Haben auch schon so das ein oder andere Rupferchen betreut.

Da diese Vögel schon älter waren (älteste Freda mit 34 gestorben) und durch mehrere Hände gingen kann ich also nur von älteren Vögeln berichten die schon vor meiner Betreuung mit rupfen angefangen hatten.


Bei einigen wurde das Rupfverhalten im Schwarm besser - Besser im Sinne von kurzen oder auch mal monatelangen Rupfpausen - allerdings fing das rupfen wieder an, wenn dem Vogel irgendwas nicht gepaßt hat (mein Mann neue Arbeit und ander Freizeit als Geier gewohnt war; anderer Vogel der sich dem Vogel nähert etc).

Im Prinzip wars so, daß keiner unserer Ruper "geheilt" war vom Rupfen... Allenfalls war mal eine Pause zu bemerken.

Wie geschrieben: die Vögel haben alle eine unbestimmte Zeit vorher schon gerupft und kamen teilweise nackig oder mit nur "kahlen Stellen" zu uns.

Bei langjährigen Rupfern aus schlechter Haltung halte ich persönlich eine vollkommene Genesung für ausgeschlossen (auch wenn sie im Schwarm integriert sind und Partner gefunden haben) - allenfalls eine Besserung oder teilweise Absinenz halte ich für Wahrscheinlich. Ein Vogel der schon sehr lange rupft, kann es mal lassen, aber wenn irgendas kommt, wird er wieder anfangen...
Lucie ist jahrelange Rupferin - hatte schon Partner als sie sich rupfte. Kam schon "bauchfrei" zu uns. Sie rupft sich und ihren Partner ... Die wird es nie lassen...

Für "Wanderpokale" also schon gerupfte Secondhandvögel mit unbestimmter Anzahl von Vorbesitzern sehe ich schlechte Chancen daß Rupfen auch bei Schwarmhaltung gänzlich aufhört.
 
Lösung gegen das rupfen:
Liebe Papageienfreunde, bei meinem Jackie habe ich guten Erfolg gehabt und ich bin deswegen so glücklich:
1) Dr. Hassison Futter - er war vorher auf Körner und suchte sich nur die Sonnenblumenkerne heraus. Musste ein wenig "überredet" werden, aber jetzt frisst er das Futter (grüne Packung) gerne.Zusätzlich Magnesium fürs Wasser (5mg auf 1l)
2) Vogellampe - dadurch gute Vitamin D Synthese. Er stellt sich direkt darunter und scheint das Licht zu genießen.
3) Viel zu knabbern gegeben in den Käfig und draussen wenn er im Zimmer ist (Zeitungen und Kartons)

Kaum hatte diese Maßnahme eingeführt, hörte das Zwangsputzen auf! Fast sofort. Er hatte die Federn zuvor abgebissen und die Federn regelrecht abgerissen. Nicht die Pflaumfedern, aber alle anderen. Der Vogel ist relativ jung, Alter unbekannt da er mir zur Pflege überlassen wurde. Es befindet sich ein anderer Grauer im selben Zimmer, nicht in einem Käfig, da der andere eifersüchtig ist und ich befürchte, dass sie sich verletzen. Ausserhalb der Käfige lassen sie sich zufrieden. Der andere (Timmy) ist 27 Jahre alt und gesund.
Nach einem Jahr fing es bei Jackie an.
Die Daten: Erstes unnormales putzen Anfang März 2023
Federn radikal abgebissen am 24.03.23 am schlimmsten. Er ließ sich kaum auf etwas anderes ein
27.03.23 Vogellampe mit entsprechend UVA und UVB für Mit D Synthese
30.03.23 unnatürliches putzen und Federn abknabbern hört auf
01.05.- bis heute 05.06.23 Federn wachsen normal nach
Ich hoffe, dass das so bleibt und ich hoffe anderen Vögeln geholfen zu haben.
Ob es an Langeweile lag, oder an der Ernährung lag weiß ich natürlich nicht.

LG
Robert
 
Mein Rupfer hat nun auch sein rupfen eingestellt. Da er sich über ca 11 Jahre lang am Körper kahl gerupft hat, wächst an vielen Stellen sowieso nicht mehr. Aber so etwas wächst, kommen richtig tolle Federn :). Das rupfen hat sich innerhalb der letzten sechs Monate eingestellt durch:

- Umstieg auf Pelletfutter (Ich nehme die “P15 original”) das steht unbegrenzt zur Verfügung, dazu etwas Obst wie vom Hersteller angeben. Ich mache es in eine Art futterautomat wo immer genug für ca 2 Tage drin ist. So gibt es auch keinen Streit mehr um die großen Körner. Sie können von Pellets nicht Zuviel essen da sie sehr sättigend sind. Das zusätzliche Obst gebe ich natürlich so abwechslungsreich wie möglich. Aber nie Zuviel, damit noch ausreichend Pellets gegessen werden. Alle 2 Wochen gibt’s zur Beschäftigung mal nen ganzen Granatapfel. Bei pellets muss man sich bez der Dosierung der Vitamine zumindest keine Sorgen machen. Sie brauchen natürlich trotzdem Grittsteine, Sepiaschale, reines Trinkwasser Wasser ohne Zusatzstoffe, usw.

- Für den Fall der Fälle, sollte ich den Papageien doch mal wieder zusätzlich Kochfutter oder so anbieten, habe ich aber auch immer Korvimin oder Prime da. Das brauchte ich aber im Alltag bislang nicht die letzten 6 Monate.

- das Leben im Schwarm in der Pflegestelle war nach meiner Beurteilung zu stressig für die Handaufzucht, mit ihrem mehr platonischen Freund (ein anderer Grauer) fühlt sie sich deutlich besser, er füttert sie aber auch. Also paar Haltung hat sich als vorteilhafter herausgestellt nach meiner Beurteilung aber bislang ohne ernste Fortpflanzungsversuche.

- BeschäftigungsMaterial ohne Ende (Kork usw alles was der Papagei-Markt hergibt, viele verschiedene Naturäste) das alles wöchentlich erneuern bzw auffüllen

- umsiedlung in eine Außenvoliere mit Schutzhaus. Ruhige Umgebung mit viel Natur und einem großen Gartenteich vor der Voliere. Die Einflugklappe ist nur bei Minusgraden zu. Sie ist extra niedrig angebracht damit die Wärme nicht so schnell entweicht. Dh die Vogel können ganzjährig raus und rein nach belieben. Wir haben ja endlich einen Garten bekommen und ich konnte die grauen aus der jahrelangen Pflege zurück nehmen. In der Pflege wurde das rupfen nämlich noch viel schlimmer. Ich bekam einen fast nackten Vogel zurück im Januar.

- regelmäßig morgens u abends wenn möglich streicheleinheiten mit einem Menschen (ist und bleibt halt eine Handaufzucht) und viel spielen (ca 2x 15 min täglich mit mir, am WE natürlich etwas mehr) viel Zuspruch und reden mit ihr, das genießt sie ersichtlich und macht sie selbstbewusster. Ich versuche nun auch ein wenig Training zu machen mit beiden natürlich.

In der Pflegestelle wurde das rupfen schlimmer, Denke die Haltung war da einfach auch nicht so super. Es gab nur extrem einseitiges Körnerfutter und ab Anfang Herbst bis Ende Frühling saßen sie im Schwarm im Schutzhaus.

was aktuell noch ist:

Die letzten zwei Wochen habe ich bzw beiden Papageie eine Behandlung wegen Aspergillose gemacht, weil auf einem Röntgenbild wenige unklare “Wölkchen” waren. Sonst haben sie aber keine Beschwerden. Scheint vllt eine leichte Aspergillose gewesen zu sein, mit der Kontrolle gestern war das aber wieder abgeschlossen und ich muss das in einem halben Jahr noch einmal wiederholen.
 
Thema: einmal rupfer- immer rupfer?

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