einmal rupfer- immer rupfer?

Diskutiere einmal rupfer- immer rupfer? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Ist das so? Meine beiden rupfen ja, überwiegend gern die frischen grauen richtigen federn. Der flaum darf manchmal stehen bleiben. warum?...

  1. pöfpöf

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    Ist das so?
    Meine beiden rupfen ja, überwiegend gern die frischen grauen richtigen
    federn.
    Der flaum darf manchmal stehen bleiben.
    warum?
    Wieviel prozent der rupfer hören irgendwann wieder auf?
    Von welchem zeifenster kann man da sprechen?
     
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  3. #2 Tierfreak, 22. März 2013
    Zuletzt bearbeitet: 22. März 2013
    Tierfreak

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    Hallo Andrea,

    die Fragen sind schwer zu beantworten, da das wirklich individuell sehr verschieden von Tier zu Tier ist.

    Die Chancen, das Rupfen wieder in den Griff zu bekommen, werden allgemein immer niedriger, je länger ein Tier schon rupft (Macht der Gewohnheit).
    Auch trotz bester Haltungsbedinungen kann es bei solchen Tiere immer wieder zu Rückfällen kommen.
    Bei einem Tier, was erst seit ein paar Tagen rupft oder nur wenige Wochen, sind die Chancen auf dauerhaften Erfolg aber schon deutlich höher, vorausgesetzt, die Haltung wurde optimiert und evtl. vorher fehlendes Partnertier wird angeboten.
    Auch der Umgang des Halters mit den Tieren spielt hier sicher aber teils ebenfalls eine wichtige Rolle.
    Je mehr Vertrauen die Tiere zu ihm haben und je umsichtiger mit den Tieren umgegangen wird, um so eher kann man Ursachen ausschließen, die speziell damit zusammen hängen könnten.

    Die starke Fixierung auf den Menschen (insb. bei Handaufzuchten) fordert leider auch oft ihren Tribut, sodass hier erst man eine langsame Abnabelung vom Menschen sinnvoll ist, damit solcher Tiere überhaupt wieder offen für einen Beziehung zu einem Artgenossen werden und sie nicht mehr so sensibel reagieren, wenn der Halter mal nicht nach Wunsch parat steht.
    Das ist aber auch meist ein Prozess, der sich über Monate und oder noch länger entwickeln muss und wo man nicht von heute auf morgen gleich Erfolge sehen wird. Dessen sollte man sich bewußt sein und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn es zunächst nicht gleich fruchtet. Vielen fällt es aber sehr schwer, sich mehr im Hintergruns zu halten und die Tiere viel unter sich zu belassen, was sicher auch ein Grund ist, warum eine Abnabelung doch nicht so leicht gelingt und zumindest daraus resultierendes Rupfen weiterhin bestehen bleibt.

    Es gibt aber auch Tiere, die nach jahrelangen Rupfen bei verbesserten Bedingungen wirklich ganz das Rupfen einstellen.
    Die Regel scheint es aber leider eher weniger zu sein, was ich zumindest gefühlsmäßig diesbezüglich so über die Jahre hier im Forum oder durch Berichte von Besitzern außerhalb des Forums mitbekommen habe.

    Die meisten Halter von Rupfern, die ich kennen, berichten eigentlich von längeren Phasen, wo nicht mehr gerupft wird und Phasen, wo dann doch leider wieder ab und zu an die Federn gegangen wird. Über die Wintermonate kommt es allgemein eher zu solchen Rückfällen, wogegen die Sommermonate oft rupffreie Phasen sind. Hier scheint zu trockene Luft durchs Heizen oder Lichtmangel/bzw die kürzeren Tage das Rupfen zusätzlich wieder zu begünstigen.
    Gibt aber auch Tiere, die ganz unabhängig davon, fast durchgehend rupfen und es nie sein lassen, auch wenn die Bedingenen noch so gut sind.

    Tiere, die beispielsweise an Aspergillose erkrankt sind, neigen ebenfalls krankheitsbedingt oft zu Rückfällen.

    Auch dass ist individuell verschieden und warum manches Vögel es so praktizieren, könnten sicher nur sie dir beantworten, wenn man sie nur fragen könnte :zwinker:.
    Mir persönlich ist dazu leider keine verlässliche Studie bekannt, die dazu entsprechende Zahlen liefern könnten.

    Du könntes aber vielleicht mal eine Umfrage dazu starten, vielleicht bekäm man dann eher einen wagen Überblick, wie viele ehemalige Rupfer das Rupfen ganz eingestellt haben, oder noch phasenweise rupfen oder fast durchgehend rupfen ;).
     
  4. #3 Tierfreak, 22. März 2013
    Tierfreak

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    Ich nochmal, ich war mal so frei und habe eben eine kleine Umfrage dazu gestartet, klick.

    Vielleicht bekommen wir so im Groben in etwa ein Bild, wie sich die meisten Rupfer tendenziell so entwickeln :zwinker:.
     
  5. pöfpöf

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    danke :zustimm:
     
  6. pöfpöf

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    Hallo,
    Ich wusste jetzt nicht ob ich ein neues thema aufmachen darf, deswegen schreibe ich hier und hoffe auf antwort und rat.
    Mit dem gängigen rupfen habe ich mich ja nun schon vertraut gemacht, und kann es akzeptieren, weiß das ich geduld hab muss und erwarte keine wunder....

    Aber gerade stockte mir der atem, SOWAS hab ich noch nie gesehen....
    Kicko habe ich ja schon ziemlich entstellt ûbernommen. Neben den bauchfeder, wobei sie dort den flsum stehen lässt, rupft sie sich die beinchen ganz nackt und 90% der roten schwanzfedern waren auch weg.

    Okay ich wußte um die problematik, aber erst heute habe ich gesehrn, wie es aussieht wenn eine frisch gewachsene rote feder gerupft wird. Ich könnte heulen. DAS IST RICHTIGE SELBSTVERSTÛMMELUNG. Der po ist teilweise blutig.... ich versuch euch nachher ein bild einustellen.... bin noch total schockiert.

    Hat jemand einen tip fûr mich? Oder greifen hier schlicht und einfach ebenfalls die regeln des normalen rupfens?

    Ps: die nachkommenden federchen an den beinchen lässt sie stehen.
    . Bis jetzt....
    Kicko, neue
     
  7. pöfpöf

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    so, nun habe ich endlich mal wieder den computer eingeschaltet, der ist schon ganz verstaubt... sonst bin ich immer mit dem handy
    online...

    hier erstmal die ausgerupfte feder, man kann sehen, dass sie noch nicht vollständig entwickelt war.... und das es einer "operation" bedurfte um sie herraus zu arbeiten.... ;-(
    [​IMG]

    nun, auf dem nächsten bild, kickos hinterteil... ich weiß nicht ob ihr den getrockneten blutstropfen erkennen könnt... er ist in echt ziemlich groß... und auch lang...
    [​IMG]

    und damit auch was nettes gezeigt wird... Kicko...
    [​IMG]

    hier kann man auch ein bisschen den bauch erkennen, dieser ist zwar auch gerupft, aber wie gesagt, die flaumfedern lässt sie stehen... dafür sind die beinchen ganz nackt, aber die zeigt sie nicht so gerne... aber auch dort, lässt sie die ersten federchen stehen...

    und nun ist mir noch zu meinem entsetzen etwas eingefallen... womöglich bin ich selbst schuld an diesem massaker... :-(
    ich habe kicko gestern ein neues spielzeug hingehängt... sie hat zwar damit gespielt, aber vllt hat sie diese veränderung so aus der bahn
    geworfen, dass sie sich so abreagiert hat? denn bis jetzt konnte ich nichts mehr von rupfen so massivn rumpfen feststellen...
     
  8. pöfpöf

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    Keiner? Der sich damit auskennt?
     
  9. papugi

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    Kannst du mal erklaren wie du das meinst: " dafür sind die beinchen ganz nackt, aber die zeigt sie nicht so gerne... "
    wie manifestiert sich das?

    Keine panik mit den bluttropfchen....ich kenne das. Schreibe spater mehr daruber..
     
  10. pöfpöf

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    Liebe papugi,
    Das war eher als scherz gemeint, weil immer wenn ich kicko an den beinen fotografieten will, muss ich ja mich etwas bücken und dann guckt sie, was ich da mache und beugt sich ebenfalls herunter. Wie auf dem bild. Also eher ein spaß war das.
    Auf deine antwort bin ich schon sehr gespannt. Danke dir.
     
  11. Muddi48

    Muddi48 Neues Mitglied

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    Hallo,ich hoffe,ich bin hier richtig und es kann mir jemand eine Antwort geben.
    Ich habe die Möglichkeit,einen Grauen zu übernehmen.
    Nach telefonischer Auskunft der Vorbesitzerin soll das Tier ziemlich gerupft aussehen.
    Keine richtige Zeit wohl mehr,kein Interesse am Tier mehr oder was weiß ich.
    Besteht die Chance,dass er wieder ein " ordentlicher" Grauer wird?
    Mit viel Zeit,Geduld und Liebe?
    Ich bin den ganzen Tag zu Hause und kann mich sehr viel mit ihm beschäftigen.
    Was sollte ich als erstes tun,Tierarzt oder erst mal eingewöhnen lassen?
     
  12. Tierfreak

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    Hallo Muddi48,

    bitte nicht wundern, wo dein Beitrag geblieben ist. Ich habe dir hier ein eigenes Thema damit gebastelt, damit dein Anliegen nicht untergeht :zwinker:.
     
  13. pöfpöf

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    Weiß denn keiner mehr was zu schwanzfedernrupfer?
     
  14. Pico

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    im schönen Westerwald
    Was willst Du wissen ? ;)

    Es gibt Vögel, die rupfen sich "nur" die Schwanzfedern aus bzw. beißen die Federn ab, selbst im Teil der durchblutet ist.

    Dann gibt es Vögel, die beißen sich "nur" die Schwungfedern ab, andere wiederum nur das Brustgefieder (mit oder ohne Untergefieder).

    Oder die "Komplettrupfer".

    Warum so oder so, die Frage kann im Prinzip Niemand beantworten. Ebenso, warum es Vögel gibt, die sich in gewisser Weise auch Schmerzen zufügen.

    Ob es tatsächlich am neuen Spielzeug lag oder nicht, ist auch nicht mit 100%iger Sicherheit zu beantworten.
    Eine Fliege, die sich unbemerkt im Raum befunden hat oder auch befindet, kann der Auslöser sein.

    Im Grunde müßte der Vogel 24 Stunden über eine Kamera beobachtet werden, um evtl. den Auslöser herauszufinden.

    Die Stimmung eines Menschen (die Bezugsperson), kann auch der Auslöser sein....habe ich auch schon erlebt. Besonders wenn der Mensch eine Extremsituation erlebt hat und so eine andere Ausstrahlung hervor tritt, die der Vogel nicht kennt.

    Das Rupfen und Federn abbeißen bis hin zur Selbstzerstörung ist ein Thema mit vielen großen ? und in den seltensten Fällen kommt man der Sache auf den wahren Grund.

    So schwer es fällt, aber man sollte die Sache "Rupfen" hin nehmen, wenn sie psychischer Natur ist. Ist ein Lernprozeß, ich weiß. ;)
     
  15. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Freut mich...:))

    Ich hatte schon mal so einen fall mit "ducken" das war eine hypocalcemie...die henne war alt und konnte sich nicht richtig halten...tat es aber nur wenn sie dachte man kann sie sehen...deine ist ja bestimmt eine junge..


    Ich habe eine henne die hat dich die schwanzfedern gerupft..mit bluttropfen.
    Erstens musste ich rausfinden woher das blut kam...dann habe ich entdeckt das sie ihre schwanzfedern zog..

    Der rest des gefieders war topshape.

    Was ich nach langerer zeit verstanden habe...(sie hat es dieses jahr wieder gemacht) ist, das es bei ihr mit bruten (oder kopulieren) zu tun hat.

    Sie ist sehr zahm, liebt mich noch nach 20 jahren leben mit ihrem auch geliebten hahn...irgendwie ist es in ihrem kopf wahrscheinlich nicht klar wenn sie in bruttrieb ist...moglicherweise versteht sie es nicht und es endet mit einigen schwanzfedern ziehen.

    Naturlich, habe ich auch ruofer die sich auch dei schwanzfeder ziehen...das ist anders..
    Bei charlotte scheint es wirklich brtutrieb zu sein..

    Jetzt must du deine henne beobachten und gut einschatzen...das braucht zeit.

    Manchmal, ist die stelle oder eine stelle die sie rupfen ein indikator fur "la cause" (erreger?)

    Macht die keine sorgen fur paar tropfen blut..sie verblutet nicht...nur bei polyoma ist die blutgerinnung stark verlangsamt...


     
  16. pöfpöf

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    Vielen lieben dank euch beiden!
    Ihr habt mir sehr geholfen....
    Mir war ja ûberhaupt nicht klar, dass es rupfen
    In solchen ausmaß gibt. Ich dachte tatsächlich, rupfen ist
    Lediglich dieses bisschen zupfen der kleinen federchen...
    Aber nun bin ich beruhigt.

    Der zuspruch von euch gibt mir wieder ein bisschen geduld.
    Ich war so unglaublich besorgt... zwar habe ich kicko
    Mit diesen noch ûbrig gebliebenen drei schwanzfedern
    Übernommen, aber erst jetzt wo ich gesehen WIE SIE DAS MACHT, ist
    Mir bewusst geworden, was für ein armer tropf sie ist...

    Da habe ich mir so eine liebe für die grauen ins
    Haus geholt...

    Erst rudi der mir nach vier wochen unter der hand wegstirbt.
    Dann die drei rupferchen...

    Na ja...
     
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  18. papugi

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    :)) jemand sagte mir vogel offnen das herzchakra....scheint bei dir schon der fall zu sein..:))
    liebe grusse.
     
  19. #17 Drakulinchen, 10. Mai 2013
    Drakulinchen

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    Haben auch schon so das ein oder andere Rupferchen betreut.

    Da diese Vögel schon älter waren (älteste Freda mit 34 gestorben) und durch mehrere Hände gingen kann ich also nur von älteren Vögeln berichten die schon vor meiner Betreuung mit rupfen angefangen hatten.


    Bei einigen wurde das Rupfverhalten im Schwarm besser - Besser im Sinne von kurzen oder auch mal monatelangen Rupfpausen - allerdings fing das rupfen wieder an, wenn dem Vogel irgendwas nicht gepaßt hat (mein Mann neue Arbeit und ander Freizeit als Geier gewohnt war; anderer Vogel der sich dem Vogel nähert etc).

    Im Prinzip wars so, daß keiner unserer Ruper "geheilt" war vom Rupfen... Allenfalls war mal eine Pause zu bemerken.

    Wie geschrieben: die Vögel haben alle eine unbestimmte Zeit vorher schon gerupft und kamen teilweise nackig oder mit nur "kahlen Stellen" zu uns.

    Bei langjährigen Rupfern aus schlechter Haltung halte ich persönlich eine vollkommene Genesung für ausgeschlossen (auch wenn sie im Schwarm integriert sind und Partner gefunden haben) - allenfalls eine Besserung oder teilweise Absinenz halte ich für Wahrscheinlich. Ein Vogel der schon sehr lange rupft, kann es mal lassen, aber wenn irgendas kommt, wird er wieder anfangen...
    Lucie ist jahrelange Rupferin - hatte schon Partner als sie sich rupfte. Kam schon "bauchfrei" zu uns. Sie rupft sich und ihren Partner ... Die wird es nie lassen...

    Für "Wanderpokale" also schon gerupfte Secondhandvögel mit unbestimmter Anzahl von Vorbesitzern sehe ich schlechte Chancen daß Rupfen auch bei Schwarmhaltung gänzlich aufhört.
     
Thema:

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