Fleisch für die Geier???

Diskutiere Fleisch für die Geier??? im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; Halli hallo, das klingt jetzt vielleicht komisch, aber........... Ich habe in meinem Papageienbuch gelesen, dass es wichtig ist, dass die...

  1. Alisia22

    Alisia22 Paul wir vermissen Dich!

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    Halli hallo,

    das klingt jetzt vielleicht komisch, aber...........


    Ich habe in meinem Papageienbuch gelesen, dass es wichtig ist, dass die Grünschnäbel Hühnchenfleisch bekommen.
    Naja, ich dachte ja erst das ist ja verrückt, ich kann doch den Hühner da kein Fleisch geben...aber tatsächlich... ich habe ein Hühnchenfleisch genommen, habe es kurz (ohne Fett & Gewürze) in der Pfanne angebraten und habe es den beiden noch lauwarm gegeben....die sind mir darüber her gefallen, wie die verrückten...die waren so gierig... mein erster Gedanke war, meine Vögel sind Kanibale :heul:
    Heute morgen, als ich gefrühstückt habe....frassen sie mir den Schinken vom Teller...unglaublich...die sind so verrückt danach!!!
    Nun meine Frage, habt Ihr das auch schon mal getestet???
    Ist das wirklich gesund???? Falls es gesund ist, wie oft soll ich denen sowas füttern???? ( das steht nicht in meinem Buch)
    Wäre ganz toll, wenn mir jemand antworten könnte....
    Dank Euch schon im Voraus!!
    Liebe Grüße
    Katja
    mit Paul & Manni :afro:
     
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  3. Rinus

    Rinus Guest

    Hallo Katja!

    Das klingt überhaupt nicht komisch ... das mit dem Hühnerfleisch habe ich auch in meinem Papageien-Buch gelesen. Meine verstorbene Amazone ist total darauf abgefahren; die hat auch Roulade gefuttert (sofern sie sie erwischen konnte).

    Mein Amazonen-Pärchen, mit dem wir heute leben, kann dagegen mit Fleisch überhaupt nichts anfangen, deswegen stellt sich für mich die Frage nicht mehr. Allerdings habe ich damals ein Merkblatt mitbekommen aus der Vogelklinik, worauf beschrieben steht, wie die gesunde und abwechslungsreiche Ernährung von Amazonen aussehen sollte. Diese Liste ist also von speziellen Vogel-Tierärzten aufgestellt. Darin steht ausdrücklich als Empfehlung: Kotelettknochen (ungewürzt!) und - sage und schreibe - Trocken- und Lebendinsekten! Demnach sind Amazonen keineswegs reine Vegetarier, sondern brauchen sogar ein gewisses Quantum an tierischem Eiweiß.

    Wichtig bei dem Fleisch ist, dass es, wie gesagt, ungewürzt gegeben und als Zugabe verstanden wird. Man sollte Fleisch demnach in Maßen verabreichen, wobei man darüber streiten könnte, was "in Maßen" denn heißt. Mein Amazonen-Mädchen futtert z.B. für ihr Leben gern Eierkuchen. Wenn sie das sieht, gerät sie regelrecht in Ekstase. Nun wird Eierkuchen ja nun nicht gerade vogelfreundlich zubereitet, ist also fettig und auch mit Salz versehen (schließlich will ich selbst ja den "Rest" essen). Ich hatte ihr deswegen dieses Highlight nur zweimal im Jahr gegönnt, nämlich zu Weihnachten und zum Geburtstag, eben weil ich Angst hatte, sie falsch zu ernähren. In der Vogelklinik allerdings beruhigte man mich und meinte, ich könne meinem Vogel durchaus einmal im Monat Eierkuchen geben. Mit anderen Worten: Man ist dort keineswegs päpstlicher als der Papst, solange solche kulinarischen Ausflüge Ausnahmen bleiben.

    Dies als Hintergrund genommen gehe ich also davon aus, dass man sich keine allzu großen Sorgen machen muss, wenn sein Vogel gern mal ein Stückchen Fleisch verdrückt, selbst wenn es sich um Schinken handelt oder um andere Wurst. Sterben wird der Vogel nicht daran, genauso wenig wie er krank wird, wenn er gelegentlich mal einen Keks futtert oder ein Eckchen Kuchen.

    Wenn dir die Lust deiner Geier auf Fleisch nicht ganz geheuer ist, kannst du das tierische Eiweiß auch anders verfüttern, nämlich als hartgekochtes Ei, Joghurt oder Babybrei (Birchler Müsli). Meine beiden haben da auch ihre Vorlieben. Mit Ei können sie z.B. überhaupt nichts anfangen, aber auf den Baby-Brei sind sie wieder ganz scharf (vermutlich weil der ja auch ordentlich Geld kostet ...).

    Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Mach dir keine Sorgen. Vermutlich kommt uns das Wort "Kannibale" nur in den Sinn, weil niemand in freier Wirlbahn den Amazonen angebratenes Hühnchenfleisch in den Urwald trägt. Sonst wüssten wir wohl schon längst von dieser Vorliebe.

    Viele Grüße
    Rinus.
     
  4. minia

    minia Guest

    Naja mit dem Hühnchen hab ich das noch nicht direkt gehört, aber das mit den Eiweißen stimmt schon.
    Hühnchen würd ich aber aus dem Grund nicht geben, weil das doch sehr fettig ist (zumindest für Papageienverhältnisse)...
    Unsere kriegen hin und wieder mal Ei (nur das Gelbe!!!) Außerdem scharren sie manchmal so lange im Boden, bis sie nen Wurm gefunden haben... Naja ich find ja ziemlich eklig. Noch dazu wollen sie danach dann wieder Banane aus meinem Mund, aber darüber hab ich leider keine Kontrolle...
    Auch in der Natur nehmen die Geierchen auf diese Art und Weise hin und wieder Eiweiße zu sich.
    Man sollte es aber nicht übertreiben. Also nicht jeden Tag nen Schnitzel oder so... :D
     
  5. Kuni

    Kuni Guest

    hallo!

    ja, ein gewisses maß an tierischem eiweiß ist für die ausgewogene ernährung wichtig.

    meine beiden bekommen entweder ein wenig ungewürztes gekochtes hähnchenbrustfleisch oder ich gebe ihnen ein spezielles eifutter mit getrockneten insekten drin (bei lebenden insekten weigere ich mich, schließlich wohnen meine im haus ;) ). das gibts aber nur ein mal die woche.

    besonders alles salzige ist absolut tabu für die vögel, denn das geht auf dauer auf die nieren. ich würde auch kein rohes fleisch geben. auf keinen fall soßen, chips, etc geben auch wenn die kleinen noch so scharf drauf sind.

    die folgen kommen nicht morgen oder nächste woche, sondern in vielen jahren. im gespräch mit einem vogelta habe ich kürzlich erfahren daß gichterkrankungen bei papas sehr auf dem vormarsch sind. sehr wahrscheinlich eine folge von fehlernährung.
     
  6. Bea

    Bea Guest

    Hallo,

    natürlich ist auch hochwertiges tierisches Eiweiß in der Ernährung der Papagallos wichtig.

    Regelmäßig aber zurückhaltend sollte man den Vögeln tierisches Eiweiß anbieten.

    Quark, hartgekochte Eier, gekochtes Puten -oder Hähnchenfleisch, Rindergehacktes sind anbietbar.

    Natürlich kann man auch Schnecken,Maden oder Mehrwürmerlarven anbieten, aber wer mag die schon in der Wohnung haben :D

    Der natürliche Proteinbedarf ist eigentlich durch die tägliche Gabe von Sämereienmischungen gedeckt, aber in der Mauser und vorallem in der Wachstumsphase sollten Ergänzungsgaben angeboten werden um den Bedarf an schwefelhaltigen Aminosäuren zu decken.

    Zum Thema Eier

    Ein Ei enthält alle zur Bildung neuen Lebens wichtigen Stoffe, einen hohen Wert an Protein, Vitaminen und Mineralien.

    Allerdings unterscheiden sich Eiklar und Eigelb erheblich in der Zusammensetzung voneinander.

    Eiklar hat z.B. einen Eiweißgehalt von ca. 13% aber nur 0,3% Fett.

    Das Eigelb hingegen hat rund 16% Eiweiß aber 32% Fett. Im Eigelb ist viel Lecithin, Cholesterin , Vitamin A und D vertreten.

    Ein durchschnittliches gekochtes Hühnerei hat ca 7g Eiweiß, 6g Fett und 0,5g Mineralstoffe (Eisen, Calcium und Phosphor).

    Zum Thema Quark

    Das im Magerquark vorhandene Eiweiß ist für den Papagei gut verdaulich, der Anteil an Milchzucker(Lactose) ist sehr gering.

    Unsere Papagallos bekommen Sonntags ein Ei mit Zwieback und Möhrchenraspeln.

    Ab und an ein gekochtes Hühnerbeinchen mit einwenig Fleisch dran. Wobei unser Hund vor der Voli sitzt und darauf wartet, dass für sie auch was abfällt :)

    Zum Frühstück gibts regelfäßig Obst mit einen Eßlöffel Magerquark.

    So....und damit niemand meint ich mutiere zum Ernährungsspezialisten :D

    ..... meine neueste Pflichtlektüre ist das Buch von Dr. Stefan Luft *Papageien und Sittiche richtig ernähren*
     
  7. Lindi

    Lindi Guest

    Hühnchen kommt bei meinen auch gut an, ebenso frische Läuse, die auf ebenso frischen Sonnenblumen herumlaufen. Lediglich vor rennenden Ameisen gruseln sie sich, die werden mit aufgestellter Haube und schiefem Kopf skeptisch angeschaut, wie Nymphen halt so gucken :D

    ich denke, Insekten und tierisches Eiweiß gehören zum normalen Speiseplan der Vögel. Es gibt ja auch Eltern, die ihre Eier aufessen oder gar die Küken...
     
  8. #7 Herbert Wahl, 6. September 2004
    Herbert Wahl

    Herbert Wahl AZ-Nr: 47039

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    ich habe schon Aras gesehen, die Hähnchenschlegel abgenagt haben wie ein Mensch (am Knochen gehalten) oder die sich über Chicken Mac Nuggets hergemacht haben.
     
  9. rotzkotz27

    rotzkotz27 Guest

    Meine Amazone ist für ihr Leben gerne Mehlwürmer,dar ich Reptilien im Haus habe und immer Mehlwürmer (das Versteck hat sie entdeckt)holt sie sich immer Mehlwürmer sie ist voll scharf darauf.Hühnerknochen nagt sie auch ab wie verrückt,ich glaube das brauchen sie einfach.Grüße Melly :0-
     
  10. Federmaus

    Federmaus Nympherlsklavin

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    Da wäre ich vorsichtig da diese ja gewürzt sind.
    Das Geierfutter (Hähnchen) darf nicht gewürzt (gesalzen) sein.
     
  11. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Tierisches Eiweiß:

    1)
    Für einige Arten kann die Aufnahme von tierischem Eiweiß (u.a. in Form von Insekten) durch Freilandbeobachtungen als gesichert gelten. Beschreibungen einer selbständigen Aufnahme von tierischem Eiweiß (d.h. NICHT vom Halter dargereichtes tierisches Eiweiß) bei in Gefangenschaft gehaltenen Papageienvögeln finden sich auch (jedoch seltener). Vom Mensch gereichtes tierisches Eiweiß ("frische" Insekten, getrocknete Insekten, Fleisch, Ei, Milchprodukte) wird von vielen Papageienvögeln angenommen.

    2)
    Die Gründe für die Aufnahme tierischen Eiweißes bei freilebenden Papageienvögeln sind (noch) nicht hinreichend geklärt.
    Mögliche Erklärungen:
    a.
    Picken nach und Aufnahme von Insekten aus "Neugier" (Explorationsverhalten),
    b.
    Nutzung eines vorhandenen (zusätzlichen) Nahrungsangebotes (tierisches Eiweiß als feste Nahrungskomponente)
    c)
    Aufnahme von Insekten zu Zeiten erhöhter körperlicher Anforderungen (Brut- und Jungenaufzucht)

    3)
    Die gelegentliche Gabe von tierischem Eiweiß an in Gefangenschaft gehaltene Papageienvögel wird vielfach praktiziert. Negative Folgen bei körperlich gesunden Vögeln (= nicht übergewichtig, keine Nierenprobleme, keine Stoffwechselerkrankungen) wurden m.W. bisher nicht beschrieben. Zur Steigerung der Brutlust wird die Beifütterung tierischen Eiweißes von vielen Züchtern eingesetzt.

    Laktose:

    1)
    Es sind Unverträglichkeiten bei Mensch und Tier bekannt. Unverträglichkeiten äußern sich bei Papageienvögeln (sichtbar) durch dünnflüssigen Kot. In solchen Fällen ist die Beigabe von laktosehaltigen Produkten gegenangezeigt.

    2)
    Ansonsten sind (mir) bei gelegentlicher Gabe keine negativen Auswirkungen bekannt.

    3)
    Nach antibiotischen Behandlungen kann die Laktose (respektive Lactobazillen) der Wiederherstellung (Stabilisierung) der Darmflora dienlich sein.

    Schoene Gruesse
    Volker
     
  12. VolkerM

    VolkerM Guest

    -

    Hier weitere Anmerkungen und Fundstellen zum Thema:

    Ueberversorgung vermeiden:

    Wenn ich es darauf anlege, wird es mir natürlich gelingen, einen in Gefangenschaft gehaltenen Vogel durch bewusste Fehlernährung mit Eiweißen (über) zu versorgen. Oft genug werden ja auch unbewusst Papageieinvögel in Gefangenschaft mit Eiweißen (und/oder Fetten) überversorgt. Ab einem Zeitpunkt X der Überversorgung sichtbare Folgen: Fettleibigkeit, Übergewicht (mir ist beispielsweise der Fall einer Amazone mit einem Gewicht von 750 Gramm bekannt). Manifeste - oft erst nach tierärztlicher Abklärung festgestellte - organische Erkrankungen und/oder Stoffwechselerkrankungen in Folge von Fehlfütterung/Übergewicht: Herzinsuffizienzen, Nierenschädigungen, Gicht etc.

    Mauser und tierisches Eiweiss:

    "Der Schwefel hat sein Hauptvorkommen in den Federn und anderen Horngebilden der Haut. Es kann daher nicht überraschen, daß besonders während der Mauser viel Schwefel vom Vogel benötigt wird. Als Quelle dienen dem Vogel schwefelhaltige Aminosäuren (Methionin und Zystin), die besonders reichlich im tierischen Eiweiß, weit weniger in pflanzlichen Nahrungsobjekten, enthalten sind. Der hohe Gehalt an schwefelhaltigen Aminosäuren ist der tiefere Grund, warum sich viele Vögel während des Federwechsels verstärkt dem animalischen Protein zuwenden." (Aeckerlein, W. (1986): Die Ernährung des Vogels, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, S. 36)

    Nachstehend einige weitere Fundstellen wg. der Verfuetterung tierischer Eiweisse an Papageienvoegel:

    "Tierisches Eiweiß hat eine höhere Wertigkeit als pflanzliches Eiweiß, die darauf beruht, dass das animalische Protein einen hohen Gehalt an essentiellen Aminosäuren hat."

    "Besonders während der Jungenaufzucht ist deshalb bei Vögeln, die sich sonst überwiegend vegetarisch ernähren, oft eine Änderung der Fressgewohnheiten festzustellen. Sie nehmen dann zeitweise mehr oder weniger große Mengen von Insekten und anderen wirbellosen Tieren auf."

    "Rabenkakadus verzehren große Mengen von Larven holzbohrender Insekten (Arndt 1986)."

    Von einem indirekten Nachweis der Aufnahme Wirbelloser durch andere Papageienarten wird berichtet:
    "(stellt der Befall mit Bandwürmern (...) einen indirekten Nachweis dar. Bandwürmer benötigen für ihre Entwicklung Zwischenwirte, beispielsweise Insekten, die dann vom Endwirt gefressen werden (...)"

    "Allerdings muss auf eine ausreichende Versorgung mit tierischem Eiweiß geachtet werden, da der Bedarf (sicher individuell verschieden) während des raschen Wachstums der Jungen erhöht ist."

    (Quelle: Fergenbauer-Kimmel, A. (1992): Edelpapageien, Horst-Müller-Verlag, Walsrode, S. 31, 32) , Anmerkung: Frau Dr. Angelika Fergenbauer-Kimmel ist Tierärztin und publiziert schon seit langer Zeit zum Thema "Papageien". Sie ist gleichzeitig Chefredakteurin des Magazins "Papageien".

    "Gerade die Produktion von Federn bedingt eine ständige Zufuhr von Proteinen. Dr. M. Heidenreich schreibt in "Die Voliere", 1981/2, (...) Würmer und alle anderen Stadien der Insekten würden in nicht geringem Maße aufgenommen (...). So meint R. Low, es gäbe für eine Amazone nichts besseres, als einen Hähnchenknochen, an dem noch etwas Fleisch hängt (...). Auch P. Deimer erwähnt gegartes (...) Fleisch als Zufutter, in kleinen Mengen natürlich, und verweist auf die Tatsache, dass Amazonen (...) schon den Volierenboden nach Würmern abgesucht haben."

    (Quelle: Bosch, K. u. U. Wedde (1985): Amazonen, Horst-Müller-Verlag, Walsrode, S. 44, 45)

    "(...) scheint es vorteilhaft, wenn den Tieren in unregelmäßigen Abständen kleine Mengen tierischen Eiweißes (...) angeboten wird."

    (Quelle: Wagener, V. u. W. Lantermann (1990): Die afrikanischen Großpapageien, Natur-Verlag, Augsburg, S. 146)

    Ernährungsempfehlungen von de Grahl:
    Rabenkakadus:
    "(...) zusätzlich (...) und einige Kerbtiere (Mehlkäferlarven) (...)"
    Nacktaugenkakadu:
    "(...) einige Mehlkäferpuppen zweimal in der Woche."
    Glanzsittich, Stanleysittich, Schönsittich, Brownssittich, Vielfarbensittich und einige andere...:
    "Zur Zucht zusätzlich (...) gekochtes Hartei (...)"
    Graupapagei:
    "Auf die Dauer gesehen dürfen (...) gewürfelter Hartkäse (...) nicht fehlen (...). Man kann auch einen gekochten Knochen mit magerem Fleisch reichen (...). Jungvögel (...) müssen zusätzlich noch (...) Rührei (...) bekommen."

    (Quelle: Grahl de, W. (1990): Papageien, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart)

    "Ab und zu sollte man seinen Tieren auch in der Ruhephase geringe Mengen von tierischem Eiweiß in Form eines hartgekochten Eies oder von Quark etc. anbieten. Auf diese Weise erreicht man unter Umständen, dass die Graupapageien sich bereits an derartige Futtermittel gewöhnt haben, bevor die Brutphase beginnt und tierisches Eiweiß besonders wichtig wird.

    (Quelle: Luft, St. (1994): Der Graupapagei, Naturbuch-Verlag, Augsburg, S. 65)

    In Bezug auf Aras:
    "Vögel, die vor allem Keimfutter, Früchte und Hühnerknochen verzehren, befinden sich in einer weit besseren Kondition als solche, deren Vorliebe den trockenen Samen gilt. Erstere kommen auch weit schneller in Brutstimmung (...)"

    (Quelle: Robiller, F. (1990): Papageien, Band 3, Mittel- und Südamerika, Dt. Landwirtschaftsverlag, Berlin, Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, S. 36)

    Lars Lepperhoff über den Einsatz tierischen Eiweißes bei der Zucht von Gelbbrustaras:

    "Zudem gebe ich noch morsche Holzstücke aus dem Wald in den Kasten. Hierin finden die Vögel auch noch Kerbtiere."

    "Wenn die Altvögel Junge zu versorgen haben, dann füttern wir von Anbeginn an Hüttenkäse, damit die Jungen nicht rachitisch werden."

    (Quelle: Lepperhoff, L. (2004): Der Gelbbrustara in der Natur und unter Menschenobhut, in: Die Voliere, 5/2004, Verlag M. u. H. Schaper, Alfeld, S. 152-157)

    Schoene Gruesse
    Volker
     
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  14. #12 Herbert Wahl, 7. September 2004
    Herbert Wahl

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    Unsere Sittiche fressen keine Läuse, wenn ich verlauste Zweige in die Voliere hänge - Kanarien tun das aber.
    Unsere Sittiche fressen aber Eifutter und kleine Krebstierchen darin.
    Nur so als Feststellung.
     
  15. wanda

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    Meine Amazone holt sich ihren Fleischbedarf und ebenfalls das hartgekochte Eigelb aus dem Hundenapf.

    Für den Hund koche ich täglich und Nora ist da, wenn ihr danach ist, als erste am Fressnapf. Der Hund wartet respektvoll bis sie mit dem Fressen fertig ist.

    Sie schleppt auch gekochte Fleischknochen weg und er schaut ihr mit traurigen Augen hinterher.

    Nachdem sie nun schon über 18 Jahre ohne irgendwelche Erkrankungen bei mir durchgehalten hat, denke ich, dass dies auch für sie nichts ungesundes ist.
     
Thema: Fleisch für die Geier???
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