Freiflug in der Natur

Diskutiere Freiflug in der Natur im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo liebe Freunde, ohne dass ich jetzt schon groß Anstrengungen in diese Richtung unternommen hätte, aber mich würde es schon sehr...

  1. Maxim

    Maxim Guest

    Hallo liebe Freunde,

    ohne dass ich jetzt schon groß Anstrengungen in diese Richtung unternommen hätte, aber mich würde es schon sehr interessieren, einmal einen Schwarm Mönchssittiche im Freiflug zu halten. Mit Freiflug meine ich jetzt nicht das Wohnzimmer, sondern die Natur. Seit ich einmal im Urlaub Mönchssittiche in Freiheit gesehen habe, kommt diese Idee immer wieder in mir hoch. In Köln habe ich mal Halsbandsittiche draußen gesehen. Es waren 11 Stück, das sah auch gut aus.

    Der letzte Forumsbeitrag von "unregistered" zeigt allerdings, dass der Freiflug für die
    Vögel nicht nur schön, sondern auch sehr gefährlich sein kann.

    Ich habe daher einige Fragen an Euch, insbesondere aber auch an Rolf:

    1. Wie groß ist der Lärmpegel, der von einem Nest mit Mönchssittichen ausgeht?

    2. Fliegen die Vögel sehr weit weg und kann man sich auf ihren Orientierungssinn für den Heimweg verlassen?

    3. Belästigen die Tiere einheimische Arten ?

    4. Nerven die Vögel Nachbarn (eine gelegentlich sehr problematische einheimische Art) durch Obstdiebstahl usw. oder verteilen sie ihre Besuche so, dass die Verluste für den einzelnen Mitbürger erträglich bleiben?

    5. Muß man die Tiere versichern?

    6. Können sie die Papageienkrankheit in die Natur übertragen?

    7. Wie kann man sicherstellen, dass keine Wiesel, Marder, Ratten oder Katzen in die Voliere eindringen, wenn man sie für den Freiflug sagnwämal morgens öffnet, dann weggeht und erst abends wieder zumacht? Gibt es so was wie raubzeugsichere Freiflugklappen?

    8. Wie kriegt man sie eingefangen, wenn sie nicht von alleine wieder zurückkehren?


    Wahrscheinlich gibt es noch viele andere Fragen und Probleme. Vielleicht gibt es ja einen Praktiker unter Euch, der schon Erfahrung hat. Wenn man wüsste, was auf einen zukommt, würde ich das ganze schon mal probehalber ins Auge fassen.


    Gruß Maxim
     
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  3. #2 Rolf Nübel, 3. März 2002
    Rolf Nübel

    Rolf Nübel Guest

    RE : Freiflug der Mönchssittiche !

    Hallo, Maxim !

    Zu 1 : Wenn es sich hierbei um NZ (Nachzuchtiere) also keine Handaufzuchten handelt, kann mitunter die Lärmbrlästigung schon ganz schön groß sein, da die Tiere dieses ja durch ihre Lautäußerungen verteidigen.
    Es liegt also zum größten Teil auch daran, wieviel Bewegung sich hier im näheren Umkreis des Nestes abspielt - z.B. durch Fremde, oder andere Gefahren wie : Bussarde, Falken u. ä. !

    zu 2 : Die Tiere halten sich bei ausreichender Fütterung in der Nähe auf, fliegen aber bei nicht außreichender Versorgung auch mehrere Km weit und haben keine Schwierigkeiten, ihren Stammsitz wieder zu finden. Die Orientierung ist sehr gut.

    zu 3 : Natürlich werden einheimische Arten, die sich dem Nest nähern vertrieben, aber nicht verfolgt, oder angegriffen.
    Die Verteidigung des Nestes und der Jungen erfolgt immmer nur verbal, also durch die Lautäußerungen.

    zu 4 : Es kann hier in einzelnen Fällen schon dazu kommen, daß sie einen ganzen kleineren Baum mit Früchten (Äpfel bevorzugt, Kirschen meiden sie) leerplündern. Haben sie erst einmal eine Quelle für sich entdeckt, suchen sie diese auch immer wieder auf.

    zu 5 : ist mir nicht bekannt ?

    zu 6 : Hier liegt die Gefahr eher auf der Seite unserer einheimischen Tiere, die stecken unsere Bestände eher an, da es hier viele sogenannte "stumme Träger" der Krankheit gibt !

    Sollte man aber einen eigenen infizierten Bestand haben, darf man die Tiere natürlich auch nicht frei fliegen lassen!

    zu 7 : ist mir nicht bekannt, ich kenne so eine "Klappe" nicht, hier ist schon der Einfallsreichtum eines jeden selbst gefordert.
    Tipps wären hier auch sehr wichtig!

    zu 8 : Durch auslegen von Futter in die Schleuse (Türeingang).
    Mann sollte aber die Tiere auch anfänglich nur herauslassen, wenn sie Junge haben, dann kommen sie regelmäßig zum Nest zurück und es gibt keine Schwierigkeiten.
    Nach einiger Zeit haben sich die Tiere daran gewöhnt und da sie sehr klever sind finden sie auch immer wieder zurück.

    PS : Ich pers. beginne eine solche geplante Freiheit aber immer mit einer Handaufzucht (zumindest eines der Tiere, am Besten der Hahn (1.0) sollte es sein, da die Henne immer dem Hahn folgt).

    Bis bald - stehe natürlich für weitere Fragen immer zur Verfügung!
     

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