ich krieg ihn einfach nicht zahm

Diskutiere ich krieg ihn einfach nicht zahm im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Seit ich meinen dritten Nymphi bekommen hatte, gehts in meinem Käfig im wahrsten Sinne des Wortes rund! Meine Lara ist eigentlich so zahm wie...

  1. Lola

    Lola Guest

    Seit ich meinen dritten Nymphi bekommen hatte, gehts in meinem Käfig im wahrsten Sinne des Wortes rund! Meine Lara ist eigentlich so zahm wie immer, nur mein Coco will noch immer nicht so ganz. Sobald ich den Käfig aufmache und mit dem Finger in seine Nähe komme, hangelt er sich wie ein Geistesgestörter durch den Käfig. Da mein neuerster Nymphie (Luna) sehr auf die beiden großen fixiert ist, macht er ihnen alles nach. So geht er mir manchmal auf den Finger, wenn er sieht, dass ich Lara auch dort habe und ihr nichts mache; allerdings ist es auch oft so, dass er denkt, er müsste das tun, was Coco tut. Ich glaube, dass mein Baby durch die beiden großen auf diese Art sehr verwirrt wird. Gestern zum Beispiel musste ich das Baby eine halbe Stunde lang kraulen, nur weil es sah, dass ich das vorher auch bei Lara getan habe.
    Was soll ich tun, damit Luna zahm wird. Soll ich Coco für eine gewisse Zeit aus dem Käfig nehmen (das wäre aber glaube ich nicht so gut, da Lara wahrscheinlich das ganze Haus zusammenschreien würde, wenn ihr Coco nicht mehr da wäre)? Wäre nett, wenn ich eine Antwort bekäme.

    MfG Lola
     
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  3. SiCidi

    SiCidi Guest

    Hallo Lola,

    ich hatte genau die gleiche Situation mit meinem Engelchen. Kenny und Bronco waren schon vorher da. Kenny, absolut zahm und zutraulich. Bronco eher verhalten, lässt sich nicht anfassen.
    Als Angel dann zu uns kam, war es genau das gleiche wie bei deiner Luna. Man konnte manchmal richtig zusehen, wie sie zerrissen war zwischen 'folge ich Kenny oder Bronco'.

    Ich hab den Dingen dann einfach ihren Lauf gelassen und sie selbst auswählen lassen. Und sie hat einen Mittelweg gefunden. Sie geht anstandslos auf die Hand und klettert auf Menschen rum, allerdings mag sie nur selten gekrault werden. Dafür bevorzugt sie die anderen Nymphies.

    Manchmal finde ich es schade, dass sie sich so selten anfassen lässt. Ist schon schön, wenn man Vögel auch knuddeln kann.
    Aber wenn ich dann Bronco und Angel kuscheln sehe, dann ist das fast genauso schön. :)

    Das sind jedenfalls meine Erfahrungen. Halte uns doch hier auf dem Laufenden, wie es bei euch weitergeht. Würde mich interessieren, welche Erfahrungen du so machst.

    Liebe Grüße,
    Katrin
     
  4. Lola

    Lola Guest

    ......

    Hallo!

    Danke für die schnelle Antwort!
    Gerade eben, wollte ich die drei wieder rauslassen. Lara ging wie immer anstandslos auf meinen Finger, dann war das Baby an der Reihe, während Coco flüchtete. Zu meinem Erstaunen ging sie auch ohne "Zicken" zu machen auf den Finger. Mit Coco wars dann allerdings nicht mehr zu einfach.

    Meint ihr es wäre eine gute Idee, die Nymphis nur aus dem Käfig zu lassen, wenn sie auf den Finger gehen? Also, das heißt: Wer auf den Finger geht darf auch raus; derjenige, der nicht auf den Finger geht muss leider im Käfig bleiben. Oder findet ihr diese "Holzhammermethode" nicht so toll?

    Vielleicht verlange ich ja auch ein bisschen zu viel, da ich meine Luna erst knapp drei Wochen habe (sie müsste jetzt 2 Monate alt sein). Von meiner Lara wurde ich da schon eher "verwöhnt", denn die ging mir schon in der ersten Woche auf meinen Finger.

    Würde mich über eine Antwort freuen
    Tschüssi Yvonne
     
  5. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Also ich würde sagen: Geduld, Geduld, Geduld ;)

    Du schreibst das du Luna erst 3 Wochen lang hast,- das ist doch keine Zeit. Ich weiss, bei manchen Nymphies geht es sehr schnell (vor allem bei Vögeln welche im Wohnraum aufgewachsen sind), man kann das aber auch nicht bei jedem Vogel vorraussetzen.

    Von der "Holzhammermethode" halte ich wirklich nichts, denn 1. glaube ich nicht das die Vögel wirklich den Zusammenhang erkennen ("der Zahme darf raus"), und 2. ist Freiflug sehr wichtig. Insofern deine Geier nicht in einer großräumigen Voliere leben würde ich den Freiflug also keinesfalls streichen. Ausserdem: meine Erfahrungen sind eher, das die Vögel sich grade beim Freiflug eher an den Menschen gewöhnen. Das soll zwar nicht heissen das alle Geier gleich am ersten Tag möglichst schnell "raus" sollen, wenn sie sich aber eingewöhnt haben und den Käfig als Futterplatz gewohnt sind (und somit auch wieder dorthin zurückkehren) sehe ich kein Problem im Freiflug. Mittlerweile sind alle meine 6 Nymphies und 10 Wellis zahm, bei keinem musste ich irgendwelche "Zwangsmethoden" anwenden oder sie gezielt "zähmen". (das will ich ehrlich gesagt auch nicht) Eher schüchterne Vögel brauchten zwar mitunter einige Monate (bei einem "schweren Fall", der Vogel hatte mit Menschen sehr schlechte Erfahrungen gemacht, sogar ca. 2 Jahre), futterzahm sind sie aber allemal unt mittlerweile werde ich von den meisten als Kletterbaum benutzt. ;)

    Also ich denke es läuft schon alles richtig bei deinen Geiern, vor allem sollte man sich meiner Meinung nach nicht so sehr auf die Zahmheit versteifen. Halbzahme und dafür glückliche und ausgelastete Nymphies sind mir zumindest viel lieber als superzahme, menschengeprägte Tiere. (was aber nicht heissen soll das zahme Vögel automatisch fehlgeprägt sind, bitte nicht falsch verstehen)
     
  6. EquaWaya

    EquaWaya Guest

    du sagst, du hättest deine vögel nicht bewusst gezähmt, sie würden aber trotzdem zu dir kommen. wie hast du das gemachtß warum ist noch nie einer meiner vögel auf die idee gekommen in meine nähe zu kommen, es sei denn ich stecke stundenlang ohne mich zu bewegen eine kolbenhirse durch die gitterstäbe?

    freifliegend würden meine vögel einen teufel tun auch ur i meiner nähe zu landen.

    ew
     
  7. Doris

    Doris Guest

    Hallo,

    Wie ich meine Vögel "gezähmt" habe? Einfach so: ;)

    Viel Zeit im Vogelzimmer verbringen. Ich verziehe mich zum Lesen eines Buches z. B. immer auf die Couch im Sittich-Vogelzimmer (bei den Großpapageien wäre das Buch ja nach wenigen Minuten zu Konfetti verarbeitet :D). Den Vögeln keinen Grund zur Scheu geben. Also hastige Bewegungen vermeiden und zu den noch sehr ängstlichen Tieren noch mehr Abstand halten.

    Mit der Zeit merkt man dass die Vögel die Anwesenheit des Menschen nicht mehr als bedrohlich einstufen. Sie bleiben dann z. B. ruhig auf dem Ast stizen wenn man vorbeigeht. Das ist eigentlich der Zeitpunkt an dem es mir "reichen" würde,- mehr als dass sie keine Scheu vor mir haben verlange ich nicht.
    Bei so gut wie jedem Geier wurde es mit der Zeit allerdings doch "mehr". Z. B. wenn ich Kolbenhirse an einem Ast befestigt habe, konnten es manche Vögel nicht mehr erwarten und sie stürzten sich gleich auf das Futter,- obwohl ich noch direkt daneben stand bzw. sogar noch mit dem Befestigen beschäftigt war. Im alltäglichen Umgang mit den Geiern kam es eben immer öfter zu solch "direkten" Kontakten, und früher oder später war auch das für die Vögel nix Neues mehr und wurde als selbstverständlich angesehen.

    Du siehst, das Ganze entwickelte sich ausschließlich aus dem alltäglichen Umgang und Kontakt mit den Geiern. Sie sind futterzahm und kommen auf die Hand (wenn darin Kolbenhirse zu finden ist :D), nicht mehr und nicht weniger. Zum Kraulen und Kommunizieren haben die Vögel den Partner,- das ist richtig so und ich will auch gar nicht dass sie das vom Menschen verlangen.

    Wenn die Vögel auch nach wochen,- oder monatelangen Umgang noch sehr scheu sind macht der Mensch zu 90% irgendetwas falsch. Würde ich meinen Geiern z. B. gleich nach ein paar Tagen mit der Kolbenhirse auf den Leib rücken hätten sie bestimmt heute noch Scheu vor mir. Das konnte ich vor allem bei den Venezuela-Amazonen sehen. Zuerst wollte ich sie zähmen, nach der ersten Eingewöhnungsphase versuchte ich also mit Hirse mein Glück. Ergebnis: Jedesmal wenn ich mit dem Kolbenhirse zu Nahe kam fingen sie an zu schreien als ob ich sie umbringen wollte. Als ich merkte dass es so nichts bringt habe ich es gelassen und mich nicht mehr auf die "Zähmung" konzentriert, habe "einfach so" viel Zeit bei ihnen im Raum verbracht und sie dadurch näher kennengelernt. Und auch hier lief es genauso wie oben beschrieben ab,- "Stufe 1" war dass meine Anwesenheit den Vögeln nicht mehr unangenehm war und "Stufe 2" dass sie sich auch an näheren Kontakt mit mir gewöhnten. Als ich sie bekommen habe schrien sie wenn man nur den Raum betrat. Heute, 5 Jahre später, kommen sie auf die Hand und können zusammen mit zwei Blaustirnamazonen im ca. 20 Meter langen Vorraum frei fliegen.

    *Immer* funktioniert das natürlich auch nicht. Vögel die zuerst jahrelang in Außenvolieren gelebt haben gewöhnen sich nur in Ausnahmefällen noch an den Kontakt mit Menschen. Es gibt auch einfach sehr scheue Tiere, die Charaktäre sind ja nicht gleich.

    So, das war jetzt (für diese Uhrzeit,...) ein sehr langes Posting, hoffentlich hat sich das jetzt auch überhaupt jemand bis zum Ende durchgelesen :D
    Ich hoffe aber dass durch meine Beschreibung ein wenig deutlich wurde was ich meine. ;)
     
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