Jetzt wird ernst lansam

Diskutiere Jetzt wird ernst lansam im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Also so langsam treibe ich mich selber in die Zwickmühle, wie ich ja schon sagte will ich mir bald 2 Graue anschaffen. Ich habe gestern mal in...

  1. JonFg

    JonFg Guest

    Also so langsam treibe ich mich selber in die Zwickmühle, wie ich ja schon sagte will ich mir bald 2 Graue anschaffen.

    Ich habe gestern mal in eine Zweitehand Zeitung bei uns geguckt und da stehen recht recht viele drinnen um die 30 Tiere ca. waren es von einzelnen Tieren bis Paaren von 500€ mit Voliere dazu bis hin zu 1500€.

    Vom alter her quer durchs Beet von 1 bis 20 Jahre Handzahm sprechend und und und...

    Jetzt gebt mir mal ein Paar Tips, sicher wenn ich sowieso gleich 2 Tiere sollte ich so ein Paar nehmen aber auf was sollte ich bei einem Besuch dann noch alles achten ?

    In welchem Zustand die Tiere sind ?

    und was noch alles so ?

    Soll ich lieber jüngere Tiere nehmen oder ältere ?

    Gerade bei sowas finde ich immer das es einen Grund hat warum der alte Besitzer die Tiere abgeben will.

    Also was muss ich alles beachten gebt mal bitte Tips, auch zum verhalten der Tiere. :? :? :?
     
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  3. behb

    behb Guest

    Ich bin bestimmt kein Experte, aber ein Vogelfreund und ich finde , außer auf einen guten Gesundheitszustand und ein ausgeglichenes Verhalten kommt es ganz dolle darauf an, ob die Chemnie stimmt. Denn Du willst ja ein Weilchen bin den Grautieren verbringen.

    Bei Älteren Abgabetieren muss nicht immer der Vogel der Grund sein. Häufig haben die Besitzer aus beruflichen, familieren oder und auch aus gesundheitlichen Gründen keine Zeit mehr, sich mit den Tieren abzugeben.

    Jedes Tier ist ein Individuum für sich, und am besten ist es, wenn Du Dir schon ein Pärchen holst, was schon vergesellschaftet ist. Das erspart Dir eine ganze Menge ärger. Auch vergesellschaftete Jungtiere können sich nach der Geschlechtsreife noch einmal umentscheiden.

    Es ist bestimmt nicht einfach, und es kann passieren, dass Du Dir Vögel anschaust, weg fährst und wieder umkehrst, weil Du Dein Herz verloren hast - und dass wir dann bestimmt die richtige Entscheidung. Aber Vorsicht, lass Dich nicht von allzu korupten Vertretern der Spezies Mensch umwickeln.
     
  4. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Jon!

    Zahm - Nicht-zahm:
    Im Gegensatz zu den meisten Formen der Wohnungshaltung bietet die Haltung in einer Außenvoliere die Möglichkeit, sowohl zahme als auch nicht zahme / wenig an Menschen gewöhnte / scheue Tiere aufzunehmen.
    Zahme Tiere bieten natürlich den Vorteil der leichteren "Händelbarkeit" bspw. im Krankheitsfall, insbesondere, wenn man sich mit Grauen und den Umgang noch nichtso gut auskennt.
    Auch ist die Gewöhnung an Menschen / die Zähmung (wenn man sie denn beabsichtigt) in einer Auenvoliere mit geringeren Kontakt zum Menschen schwieriger.
    Wenn es sich bei den zahmen Vögeln allerdings um Tiere mit einer starken Menschenfixierung handelt (vor allem bei Handaufzuchten), kann allerdings mangelnder Kontakt zum Menschen auch zu Stresserscheinungen führen. Ebenso ist ein Zuchterfolg oftmals fraglicher.

    Züchten - Nicht-Züchten:
    Möchtest Du züchten ist einem "Anfänger" meist die Anschaffung eines bereits erfolgreichen Zuchtpaares zu empfehlen, aber kein muß.
    Sagst Du: "Sie können, wenn sie wollen, müssen aber nicht", dann hast Du wieder ganz die freie Auswahl.

    Jung-Alt:
    Erfolgreiche Zuchtpaare sind meistens schon etwas älter. Möchtest Du die Vögel soweit es geht an Menschen gewöhnen sind Jungtiere eher zu empfehlen.
    Auch können sich bei älteren Tieren bereits Verhaltensstörungen manifestiert haben, die eine gewisse Erfahrung im Umgang mit ihnen verlangen. Das Risiko ist bei jüngeren Tieren zumindest geringer.

    Zwei Einzeltiere oder Paar:
    Steht die Zucht im Vordergrund sind bereits verpaarte Vögel anzuraten.
    Bei zwei Einzeltieren kann es passieren, das sie nicht ausreichend harmonieren oder sich vielleicht gar nicht vertragen. Einfach gesagt: Je älter die Einzeltiere, je länger sie alleine gehalten wurden, destso schwerer die Verpaarung.

    Wenn ich eine richtige Außenvoliere bauen könnte, würde ich mich vorrangig für ältere Tiere aus Einzelhaltung entscheiden, die entweder bereits Verhaltensweisen aufweisen oder aber, die bislang ihre Scheu vor Menschen nicht ablegen konnten, weil ich denke, das eine Außenvolierenhaltung gerade für diese Tiere die richtige Haltungsform ist.
    Allerdings: wenn ich soviel Platz zur verfügung hätte wie Du würde ich die Violiere wahrscheinlich auch so groß bauen, das eine Gruppenhaltung (mehr als zwei Graue) möglich wäre.;)

    Die Gründe für sdie Abgabe eines Tieres sind sehtr vielfältig, sie können "egoistischer" Natur sein, müssen aber nicht: plötzliche Änderungen in der Lebensituation (Arbeitslosigkeit, Umzug, Nachbarn, Krankheit), die Erfahrung, das man dem Tier nicht das bieten kann, was es eigentlich braucht, aber ebenso das es zuviel Dreck macht, z laut ist, nicht zahm weird, nicht sprechen lernt, zuviel Arbeit macht, zum Rupfer wird und unansehnlich ist ...
    Nicht immer verraten die Leute die wahren Gründe, oft ist man da auf Spekulationen aufgrund des persönlichen Eindruckes angewiesen.

    Wie sollte der Zustand des / der Vögel sein?
    Wenn Du dir nicht gerade auf Deine Fahnen geschrieben hast, kranken oder verhaltensgestörten Grauen zu helfen, dann natürlich möglichst gut: glattes Gefieder, glänzende Augen, saubere Kloake, nicht apathisch. Vielleicht ist der Graue ängstlich, wenn ein Fremder an ihn herantritt, weicht zurück, fängt an zu schreien (wenn er anfängt zu schreien ist es mit größter Wahrscheinlichkeit kein zahmes Tier) und/oder fliegt weg.
    Keinesfalls aber sollte er bspw. schlafen oder mit aufgeplusterten Gefieder sitzen bleiben.
    Versuche auch viel über Freiflugmöglichkeit zu erfahren. Das sagt etwas über die Kondition des Tieres aus. Wie sieht die Wohnung?
    Schäden, die auf einen Grauen zurückzuführen sind? Immerhin ein Indiz, das er öfters rauskam. Wie groß ist der Käfig? Wie sauber? Mangelnde hygiene erhöht auch das Risiko, dass das Tier krank ist.
    Ebenfalls versuche viel über die Ernährung zu erfahren:
    Einseitig mit Körnerfutter? Laß es Dir am besten auch zeigen.
    Vielseitig mit Obst, Gemüse und anderem? Was ist momentan im Napf? Gibt es überhaupt mehr als zwei Näpfe?
    Wie gehen die Leute mit den Grauen um? Läßt er sich anfassen? haben sie Angst vor ihm? (Wenn ja, geben sie es zu? Ein Indiz für ihre Ehrlichkeit). Lassen sie ihn raus, während Du da bist? Wie sprechen sie mit ihm? Kosenamen?

    Tja, mehr fällt mir im Augenblick nicht ein, obwohl sicher noch was fehlt.
     
  5. JonFg

    JonFg Guest

    Ja Rüdiger, danke für deine Tips das wird sicherlich alles nicht gerade einfach werden.

    Ich hoffe nur das ich mich nicht "anscheisse" 0l
     
  6. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Tja, da war Rüdiger schneller und erspart Tipparbeit. Super Antwort jedenfalls.
    Ne kleine Ergänzung hätte ich noch:
    Vor allem bei Tieren, die bereits älter als 2-3 Jahre sind, ist es ratsam, den Besitzer freundlich zu fragen, was für Leckerlis sie denn gewohnt sind.
    Wird da salziges (zb Chips) und schokoladiges mit aufgeführt, ist Vorsicht am Platze. Bekommen die Vögel so etwas bereits seit längerem immer mal wieder, ist das Risiko späterer Nieren- und Leberschäden hoch.
    Auch die bekannte Erdnuß oder Nuß-überhaupt Frage solltest Du stellen.
    Bekanntlich holen sich gerade die Grauen beim Verzehr ungeschälter Nüsse gerne mal eine Aspergillose-und oft merkt man das den Tierchen nicht gleich an.
    Aussagen wie: "Ja, Erdnüsse aus der Schale zu klauben ist seine Lieblingsbeschäftigung" sollten hellhörig machen.
    Gleichzeitig sollte man sich den Raum, wo der Geier steht anschauen und vorsichtig nach den Badegewohnheiten (des Vogels, nicht des Verkäufers ;) ) fragen.
    Trockene Raumluft und evtl rauchende Besitzer erhöhen das Aspergilloserisiko weiterhin.
    Erdnußfresser, die täglich abgeduscht werden und reichlich Obst und Grünzeug bekommen, schliddern mit größerer Wahrscheinlichkeit an der Aspergillose noch einmal vorbei.
    Ach ja, nochwas: Der Kot bei Grauen fällt individuell sehr unterschiedlich aus. Stark zerlaufender, wäßriger ist aber ein Alarmsignal. Auch auf Schwellungen unter dem Schnabel achten (Vit A Mangel).
    Solltest Du zwei Graue erwerben, die sich noch nicht kennen, ist es am besten, diese gleichzeitig zu kaufen. Wenn für beide die Umgebung noch neu ist, ist die Chance größer, daß sie rasch zueinander finden.
    So... mehr fällt mir momentan nicht an ergänzendem ein.
     
  7. Flocke

    Flocke Stammmitglied

    Dabei seit:
    20. Februar 2003
    Beiträge:
    303
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Jon :0-
    Villeicht findest du hier im Forum Jemanden, der in Deiner Nähe wohnt.
    Der Zeit, Erfahrung und Lust hat zusammen mit dir zum Züchter zu gehen. So das du einen Kenner an Deiner Seite hast.

    Liebe Grüße Flocke :0-
     
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