Möchte euch da was zeigen...inkl. Anleitung zum Clicker-Training

Diskutiere Möchte euch da was zeigen...inkl. Anleitung zum Clicker-Training im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Ihr Lieben! Ich bin ein begeisterter Fan des Clickertrainings und habe meinen beiden Graupapageien Ruby und Onyx, beide 1 1/4 Jahre alt,...

  1. Rubie

    Rubie Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben!

    Ich bin ein begeisterter Fan des Clickertrainings und habe meinen beiden Graupapageien Ruby und Onyx, beide 1 1/4 Jahre alt, ein bisschen was beigebracht!
    Meine beiden sind ebenfalls davon begeistert, über Tricktraining, Erziehnungstraining und Targettraining.
    Meine beiden mögen ihre Beschäftigung und es ist immer wieder toll mitanzusehen wie klug diese Tiere sind!
    Wenn ich sehe wie Ruby die Puzzelteile richtig einsortiert bin ich immer wieder verblüfft. Gerade arbeite ich daran den Aviator beiden nahe zu bringen.
    Auch Freunden von mir mit Amazonen, Sonnensittichen und Wellensittichen konnte ich das Clickertraining erfolgreich näher bringen :)

    Ich hoffe ich kann euch zeigen was so alles möglich sein kann, schaut euch das Video doch einmal an, ich würde mich sehr freuen. :D:D:D

    [video=youtube;ro1iBKlWqW4]http://www.youtube.com/watch?v=ro1iBKlWqW4[/video]
     
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  3. #2 binie und seppi, 31. Januar 2014
    binie und seppi

    binie und seppi Stammmitglied

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    Hallo,

    toll was du deinen Vögeln alles beigebracht hast. Wobei ich finde das mit dem hin und her werfen geht doch etwas zu weit, es sind schließlich Lebewesen und keine Bälle.
     
  4. malik1999

    malik1999 Graupapagei

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    Wow 8o der hat aber ganz schön was drauf:beifall: Und auch wenn das mit dem werfen vieleicht etwas "grob" ist ist es trotzdem ein riesiger Vertrauensbeweis, dass der kleine Kerl so ruhig liegen bleibt.

    LG Malik :0-
     
  5. Terry57

    Terry57 Foren-Guru

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    Wirklich ganz toll - nur eben das mit dem hin- und herwerfen, sieht etwas deftig aus :roll:
     
  6. #5 papageienmama1, 1. Februar 2014
    papageienmama1

    papageienmama1 Foren-Guru

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    hm, die kleine kann eine menge.
    das werfen würde ich mir jedoch sparen, dass hat auch so ein bischen was mit würde und Respekt zu tun
     
  7. dx2

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    Also das ist absolut prima was du den beigebracht hast. Auch das hin und her werfen ist spitze und wenn es ihnen nicht gefallen würde wären sie weg geflogen. Die sind ja auch nicht aus Zucker, mach weiter so.

    dx2
     
  8. Rubie

    Rubie Mitglied

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    Seh ich genau so =) Ich "schmeisse" ihn ja nicht mit Wucht und Kraft! Auch wirklich nicht sehr hoch. Dazu feder ich das mit meinen Händen ab und nehme ihm damit "schwung" von daher mach ich mir da keine Sorgen. Die beiden müssen nix machen was ihnen weh tut. Ich seh es als Vertrauensbeweis, wie gesagt sonst würde er ja abzischen. =)
     
  9. Tierfreak

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    Hallo,

    echt klasse, was du ihr da zusammen eingeübt habt :beifall:.
    Das würde ich auch so bewerten, so fest wie der Vogel in seiner Position selbst im Flug liegen bleibt. Das geht wirklich nur mit einer gehörigen Portion Vertrauen.
    Ich würde aber trotzdem bei diesem Trick sehr aufpassen, nicht dass du dich mal aus irgendeinem Grund erschrickst oder sonst wie versehendlich daneben greifst und der Vogel ungebremst mit dem Rücken auf den Boden knallt.
    Ich würde es daher besser über den Sofa oder Bett machen, wo der Vogel zur Not nicht so hart und tief fällt.
    Weiter steigern würde ich diesen Trick auch auf keinen Fall und nur bei kleinem Hin und Her zwischen den Händen bleiben.
     
  10. #9 papugi, 1. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 1. Februar 2014
    papugi

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    Ganz toll was du da geschaft hast...felicitations.
    Das mit dem werfen, nur ein bisschen anders, habe ich auch mit meinen kakadus gemacht ...ohne clicker.
    Sie liebten es und hatten viel spass. Ich habe mit der couch angefangen. Ich legte z.b. den kashmir in die hand auf den rucken und nach ermahnung (vorsicht usw) wurf ich sie hoch. Es musste hoch sein denn der vogel drehte sich oben im schwung und landete auf den beiden beinen...am anfang auf der couch dann konnte es auch der fussboden sein...
    sie hatten totales vertrauen ihn ihre flugel.


    Kashmir rannte zu mir das ich es immer wieder machen musste...da war kein ende bei dem spiel.Ich hatte keine verstarker benutzt..das spiel war fur sie eine verstarkung.

    Klar muss der vogel in tiptop shape sein aber dieser flipp in der luft ist bestimmt etwas was sie naturlich in der natur auch in der luft machen.

    Ob das gefahrlich sein kann, in meinem spiel, bestimmt...da muss man sehr vorsichtig sein...angst hatte ich oft...:))


    Ruby, was du da geschaft hast ist professionnelle arbeit da konnte Steeve Martin neidisch werden...:))
     
  11. Blondie

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    Ich bin total begeistert, mit dem Werfen finde ich OK.Weiter so,würde gerne noch mehr sehen:p
     
  12. Stephanie

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    Spannend finde ich, solche Videos mit der Haltung von vor vielleicht 20 Jahren zu vergleichen, als das Gros der Graupapageien noch auf gedrechselten Stangen in kleinen Käfigen saß und maximal "sprach".

    Da sieht man doch, was in solchen Vögeln steckt und wie viel Spaß sie haben, wenn sie das mal zeigen können bzw. ihr Potential ein bisschen ausnutzen.;)

    Bzgl. des Werfen hätte ich allerindsg auch Angst, dass man sich mal erschreckt etc. (Telefon klingelt, Kind/ Mann ruft etc.) und der Vogel dann vielleicht nicht rechtzeitig die Flügel ausbreitet, weil er gewohnt ist, das in dieser Situation zu lassen.

    Am beeindruckendsten finde ich eigentlich immer den "Fremdsprachenerwerb", also die vielen Worte und Sätze, die der Vogel versteht, was er ja mit diesen Übungen auch demonstriert.
    Noch spannender wird es dann, wenn er die gelernten Übungen einsetzt, um ganz gezielt bestimmte Wünsche oder andere Informationen zu kommunizieren.:)
     
  13. Rubie

    Rubie Mitglied

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    Vielen Dank! Ich freue mich sehr über diese Worte. Es ist mir eine rieeeesenfreude mit meinen Tieren zu trainieren und wenn ich könnte würde ich es zum Beruf machen! Und wenn ich sehe wie die Papageien meiner Freunde, den ich das Clickertraining nahe gebracht habe, mich anrufen und mir sagen meine Süßen rupfen sich nicht mehr so stark sind viel umgänglicher usw. weiß ich dass es richtig ist!

    Derzeit arbeite ich daran Ruby das System der Farben beizubringen, also richtig zu sortieren nach Farbe, und auch zu verstehen was Rot, Gelb, Blau und Grün "ist/sind". Also ein bisschen Irene Pepperburg like.
    Und mein Onyx kann inzwischen die Rolle (Die er im Video nur mit meiner Hand macht) ganz alleine!
    Sobald es mehr gibt dass es sich zu filmen lohnt, werde ich das tun wenn es euch interessiert.
     
  14. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo,
    es ist immer eine freude zu sehen wie sehr die vogel interessiert sind bei dem "machen"...
    Es ware toll du wurdest sagen welche verstarker du benutzt hast fur deine vogel....manche hier auf dem forum haben schon mehrmals die frage gestellt...

    ich hatte auch noch eine paar fragen...klickst du bei jeder execution?
    vielleicht kannst du ein bisschen erzahlen wie du das geschaft hast...obwohl ich naturlich weiss das es arbeit ist und perseverance....aber ausserdem?
    kennst du Lotti in der schweiz? die macht das auch..hat eine webseite..oder hatte noch vor kurzer zeit.
     
  15. Rubie

    Rubie Mitglied

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    Wenn ich meinen Clickertraining Vortrag bei uns im Papageienstammtisch vortrage bin ich immer mit 2-3 Stunden gut dabei!
    Es gibt so viel rund um das Thema. So viele Kleinigkeiten die dazu beitragen dass es funktioniert.
    Ich werde versuchen mal ein bisschen vom "Wesentlichen" zu Schreiben :roll: =)

    Nun ja, begonnen habe ich als ich meine Babys ca. 3 Monate hatte. Ich habe schon, bevor meine Babys überhaupt gezeugt wurden, mich sehr viel mit Graupapageien beschäftigt und versucht so viel wie möglich über ihre Art heraus zu finden. Auf Youtube habe ich mir viel angesehen und dort wird ja in einer Menge Videos, das Prinzip des Targetsticks und des Clickers erklärt. Bücher habe ich mir nicht besorgt. Begonnen habe ich mit dem einfachsten. Dem Klick. Ich klickte mit dem Clicker und es gab ein Leckerli. Als das Prinzip verstanden war kam der Targetstick. Danach kam der erste Trick, das Drehen.

    Als Verstärker benütze ich ein Leckerli. Bei meinen Herrschaften Sonnenblumenkerne. Diese werden aus dem Speiseplan gestrichen. Bei mir gibt es sie nur als Leckerli. So bewahre ich mir den besonderen Wert des Leckerlis auf. Ich experimentiere viel herrum es gab auch schon Tage da wurden mir die Kerne im hohen Bogen entgegengeworfen und es war etwas anderes was sie wollten. Streicheleinheiten mögen meine beiden nicht gerne als Belohnung :/ (was ich sehr schade finde, zugegebenermaßen, ich versuche es immer wieder!!!!!) Meine beiden mögen es leider grundsätzlich nicht mit mir als Mensch zu kuscheln, sie haben einander, und putzen und pflegen lieben sich! Da wird meine "körperliche Liebe" nicht so oft gebraucht. Für mich ist es ok. Man muss es eben akzeptieren. :roll: Dafür reagieren sie stark auf meine Stimme. Lobe ich sie ausschweifend, enthusiastisch und mit viel Stolz so bemerke ich schnelle Fortschritte und ihr Spaß an der Sache ist viel stärker. Es kann vieles ein Verstärker sein es ist wirklich von den Tieren abhängig. Kakadus mögen oft wie papugi erwähnte das Spiel an sich. Bei manchen muss geschmust werden. Bei anderen geht die Liebe durch den Magen.

    Es gibt nicht für jeden Trick ein Leckerli. Dinge die sie schon in ihrem Schlaf sozusagen beherrschen (zB den Kopf schütteln, winken oder sich drehen) gehen auch ohne Leckerli. Dann werden solche Tricks hintereinander gemacht, stark geblobt und ein Leckerli für alles gemeinsam gegeben. Und besondere Tricks wie die Rolle oder das Werfen verdienen 2-3 Kernchen. Ich finde man sollte sie dann belohnen wenn sie etwas besonders gut machen! =)

    Zum Klicken. Das ist schwierig.. Alle meine beigebrachten Aktionen funktionieren auch ohne Clicker. Es ist nicht zwingend notwendig nach jedem vollendeten Trick zu klicken. Aaaaber bringe ich einen neuen bei, finde ich ihn ausgesprochen hilfreich und für mich wie man sieht die liebste Methode.
    Ich persönlich arbeite lieber MIT Clicker. Es ist einfach nochmal ein "sichtbarer Beweis" dass jetzt Trainingszeit ist. Sehen meine Babys ihn wissen sie was los ist. Also gibt es für jeden Trick ein Klick aber nicht immer ein Leckerli. ( Vorallem wenn sie mal eine Stange können wären das sehr viele Leckerlis :freude: )
    Man sollte aber aufpassen um die Tiere nicht durcheinander zu bringen. Nicht mal Klicken mal nicht. Mal Leckerli mal nicht.
    Grundsätzlich wenn man mit dem Training anfängt sollte auf JEDEN klick ein Leckerli folgen, damit ein Bezug geknüpft und gefestigt wird. Ist man schon fortgeschrittener finde ich (meine persönliche Erfahrung..) ist nicht immer ein Leckerli mit dem Klick verbunden. Sie wissen schon es wird kommen ;)
    Wenn meine Arbeit nicht zu stressig ist habe ich zwei Trainingssessions am Tag. Eine Wiederholungsrunde zum beibehalten der Tricks und eine Neuer-Trick/Aktion-Runde da konzentrier ich mich allein auf die neue Aktion die gelernt werden soll. Muss ja nicht immer alles Tricktraining sein!


    Nein ich kenne Lotti leider nicht, oder ist das die Dame mit den Grauen die ihnen auch beigebracht hat Farben zu erkennen und zu rechnen?
     
  16. Azrael

    Azrael Foren-Guru

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    Ich finde das wirklich toll und Ruby hat sichtlich Spaß am Training.
    Tch habe mir das auch schon öfter überlegt (besitze sogar schon einen Clicker) aber weiß einfach nicht, wo ich wie anfangen soll. Das Forum habe ich schon quergelesen und auch im Internet verschiedeen Sachen angesehen, aber so richtig die "Steps" fehlen mir noch. Wenn ich dich richtig verstehe erstmal nur click + treat, richtig? Und dann der Stick, aber wie kommt man von dem zu "Pfötchen geben", Puzzle u.ä.? Das kann man ja mit dem Stick nicht dirigieren oder denke ich nur zu eckig?!
     
  17. #16 Tanygnathus, 4. Februar 2014
    Tanygnathus

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    Oh ja, das stimmt und wir vom Papageienstammtisch sind alle total begeistert, wenn Rubie und Onyx uns zeigen was sie wieder alles gelernt haben.
    Das Nebenzimmer war das letzte mal brechend voll, die Grauen hat es nicht gestört.
    Bei dem werfen hab ich mir auch am Anfang gedacht..Upps, macht das denen nichts aus?
    Aber die haben solch ein großes Vertrauen zu ihr, so dass wirklich auch der letzte wo zuerst gezweifelt hatte, seine Meinung geändert hat.
    Mach weiter so, Dir macht das so viel Freude und Du hast das richtige Gespür für die Papageien :beifall:
     
  18. #17 papugi, 4. Februar 2014
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2014
    papugi

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    Hallo Azrael...
    im prinzip hast du recht mit click und treat...aber das ist ein bisschen mehr drannwelches wichtig ware zu wissen damit man nicht ein ungewolltes benehmen verstarkt...
    was wichtig ist fur den mensch zu verstehen ...wie schwer es ist fur einen vogel zu verstehen was man von ihm will...und das er kooperieren soll.

    Ich gebe die ein beispiel;
    ich war mit einer freundin in frankreich, bei dijon fur ein 4 tage atelier mit susan friedman...
    die klevere frau um uns zu zeigen wie schwer es ist unser ziel dem vogel verstandlich zu machen, hat eine participantin anstatt eine vogels benutzt.
    Daniele, die erwahlte, wartete ausserhalb des zimmers als susan uns das spiel erklarte. Kein anderes signal sollte aus dem zimmer kommen ausser clickern.
    Das ziel war Daniele dazu zu bringen eine plastikflasche, die irgendwo auf einem tisch stand, in die hand zu nehmen.

    Daniele wusste auch das jedes mal das clickern 5 $ (treat) auf ihr bankonto brachten was hiess das sie immer naher einem ihr unbekannten ziel kam. Das war schon ein vorteil mehr als die vogel haben die am fang bestimmt nicht verstehen, das sie belohnt werden.

    Wenn sie manchmal richtig nah dem ziel kam bekam sie sogar einen doppelclick ohne jegliche lachelen von Susan.

    Daniele, die naturlich freiwilig mitmachen wollte, war total traumatisiert... sie verstand nicht was vorging denn wir durften naturlich keine reaktion zeigen...also keine andere clues als click. Sie kannte das ziel nicht und musste wie eine blinde nur nach dem clicken rausfinden was man von ihr wollte.

    Daniele, wusste nicht was von dem spiel zu erwarten, es hat ihr nicht gefallen weil zu viel stress .
    Fur mich und die anderen participanten war es eine fantastische lecon ...dem vogel geht es genauso....

    Deswegen ist es wichtig die richtigen signale zu geben die zum ziel fuhren und alle anderen mussen wegbleiben.

    Ich glaube am einfachsten man fangt mit stabchen mit dem schnabel beruhren...
    Wichtig ist wo den vogel hinsetzten und wie man das macht (welche attitude, welche gesten) wenn der vogel nicht will?
    welche verstarker benutzen?

    :)) Vielleicht kann dir rubie mit den ersten schritten helfen?
    vielleicht hat sie ein hat sie ein kleines einfaches video von target training?
    Ist ja fantastisch so eine expertin hier zu haben und es ware ja sehr interessant fur mehre hier...aber ich will ihr nicht etwas organisieren wozu sie vielleicht keine zeitund lust hat...sorry rubie the choice is yours.


     
  19. Rubie

    Rubie Mitglied

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    Na dann mach ich mal kurz ein Video ;) Bis gleich :zustimm:
     
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  21. Rubie

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    Fehlalarm! Durch technische Schwierigkeiten klappts heute nicht mehr! xD Oh mann..
    Meine Handykamera ist bei Nacht nicht so der Hit. Ich hoffe man verzeihe mir! Am Donnerstag werde ich eines hochladen, versprochen.
     
  22. Stephanie

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    Das kann ich schon nachvollziehen (habe das selbst mal mit Freunden ausprobiert).

    Aber es gibt einen Unterschied: Der Vogel lernt erst Click = Leckerli und dann clickt man ja nur, wenn der Vogel etwas macht, also der Vögle sitzt im Normalfall nicht da und probiert, was denn nun das richtige Verhalten ist, sondern man fängt einfach an zu clicken, wenn er das richtige Verhalten zeigt.

    Vergleichbar wäre das mMn damit, dass man jemandem hilft etc. und unerwartet dafür eine Belohnung (Lächeln, Dank, Geschenk, Geld) erhält - und motiviert ist, wieder oder intensivier zu helfen.

    Normalerweise baut man die Übung mit dem Vogel auch auf und überlegt sich vorher, wie man ihn am besten zu einer Handlung bringen kann.
    Die von Dir erwähnte Übung war viel zu Komplex (bei mir war das auch der Fall!).
    Das würde man keinem Vogel oder Hund in der ersten Sitzung zumuten, auch keinem erfahrenen.

    Wenn man ernsthaft clickern würde, hätte man vermutlich aufgebaut: Laufen -> Kommando, die Richtung wechseln (links, rechts) -> Kommando, die Hände bewegen -> Kommando, etwas anfassen -> Kommando, etwas festhalten -> Kommando, etwas hochnehmen -> Kommando und dann hätte man erst die Flasche hingestellt, und im Falle eines Vogels hätte man eine Annäherung an die Flasche gemacht (Angst vor der Falsche nehmen, auf die Flasche zugehen, vermutlich mit Kommandos "laufen, Richtung ändern" und dann "Gegenstand berühren, festhalten, hochnehmen" oder eben, wenn diese Kommandos nicht etabliert wären, hätte man mehrere Sitzungen zum Üben dieser Handlungen verwendet und alles belohnt, was der Proband mit der Flasche macht (hinsehen, sich hinwenden, hingehen, Bewegungen vor der Falsche, berühren, festhalten, hochheben, mit dem Deckel speilen, mit der anderen Hand berühren, öffnen).

    Man kann aber aus solchen Übungen lernen, das Training vorher zu durchdenken und in kleinen Schritten vorzugehen.

    Ich persönlich glaube, dass bestimmte Vögel bestimmte Verhaltensweisen alleine nicht lernen können, weil sie nicht auf den Gedanken kommen, etwas in der Richtung auszuprobieren.
    Z.B. gibt es Wellensittiche, die hüpfen auf dem Boden und andere laufen. Es dürfte schwer sein, einem Vogel, der nicht von sich aus hüpft, dieses beizubringen (eventuell könnte man anfangen mit Hüpfen von der einem Sitzplatz etwas über der Oberfläche auf den Boden, aber ob der Vogel das dann auch mal auf dem Boden probiert...:+keinplan).

    Ich konnte z.B. Calsey kein "Füßchenheben" beibringen, weil sie immer sprang und nicht auf die Hand oder einen Ast stieg. Sie kam nicht dazu, einen Fuß einzeln zu heben, und hätte das nicht gelernt, wenn sie es nicht beim Partner gesehen hätte.

    Beim Menschen könnte man solche Übungen dazu nutzen, den Teilnehmern beizubringen, mit dem zu arbeiten, was "das Tier" kann/ zeigt und das Ziel erst mal zu modifizieren, also z.B. "Hände benutzen" statt "Flasche hochnehmen". Oder, wichtiger, "Verschiedenes auszuprobieren" als erstes Zwischenziel, und erst, wenn der Proband das macht, gezielt einzelne Verhaltensweisen verstärken.

    Auch der Vogel muss ja als erstes lernen, verschiedenes auszuprobieren.

    Da aber meines Wissens alle oder die meisten Vögel nach einiger Zeit von sich aus Gelerntes zeigen, um etwas bestimmtes zu erreichen (Belohnung, Training, etwas anderes) scheint es gar kein so großes Problem zu sein.
    Vielleicht stehen den menschlichen Probanden ihr Wissen und ihre Erwartungen im Wege.

    Ich würde das Clickern beim Menschen eher vergleichen mit unerwarteten Belohnungen, die uns dazu bringen, etwas Bestimmtes öfter zu tun.
    Einfachstes Beispiel: Man kauft am liebsten in Läden mit netten Verkäufern. Weil man belohnt wurde durch einen freundlichen Gruß oder ein interessantes Gespräch, kommt man (öfter) wieder, bis man Stammkunde ist.
    Oder man bemüht sich mehr für Menschen, die dankbar, begeistert etc. sind als für Menschen, die das Bemühen als selbstverständlich nehmen oder noch meckern.

    Oder man betreibt ein Hobby (weiter), weil man gelobt wurde und jemand einem gesagt hat, dass man gut darin ist.
     
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