Mögliche Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus / 2. Versuch

Diskutiere Mögliche Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus / 2. Versuch im Vogelgrippe / Geflügelpest Forum im Bereich Allgemeine Foren; Lukas Jenni (Ornithologe) von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach: Wer sich die Route des aktuellen Seuchenzugs etwa von Ostasien über...

  1. #1 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    Lukas Jenni (Ornithologe) von der Schweizerischen Vogelwarte Sempach:

    Wer sich die Route des aktuellen Seuchenzugs etwa von Ostasien über Sibirien nach Russland genau ansehe, würde eher auf die Transsibirische Eisenbahn tippen als auf den Vogelzug, so der Experte.

    http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news...nd/593688.html

    "In der Grenzregion zu Kasachstan, in der auch die Transsibirische Eisenbahn verkehrt, sind bisher 1300 Vögel an der Krankheit gestorben. Die Behörden schließen eine Infektion durch aus Südostasien importiertes Geflügel nicht aus."

    http://russlandonline.ru/ruall0010/m...hp?iditem=2724

    Sinngem. eine priv. Mitteilung von Dr. Helmut Kruckenberg (Orntithologe):

    "Wenn man die Ausbrüche mit der Transsib kombiniert, ergibts ein schlüssiges Bild."

    http://www.blessgans.de

    Deutschen Ornithologen-Gesellschaft (Projektgruppe Gänseökologie):

    "Für sicher dagegen halten es die Wasservogelforscher, dass der Virus den Weg von Südostasien nach Westeuropa nicht ohne menschliche Hilfe schaffen konnte. In dieser Richtung gibt es keine Vogelzugrouten, doch verläuft die Transsibirische Eisenbahn in direkter Nähe der russischen Ausbruchsherde. "

    http://www.anser.de/index.php?id=133

    "Auch Taiwans Behörden haben die ersten Fälle von Vogelgrippe bei Geflügel gemeldet. Die betroffenen Tiere hätten sich auf einem in Panama registrierten Frachter befunden..."

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/...387453,00.html

    Zum globalen Handel mit Geflügel, Geflügelprodukten und Futtermitteln:

    http://www.grain.org/briefings/?id=194
     

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  3. #2 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

  4. #3 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    "Es reiche zudem nicht aus, den Import von Geflügelkot aus Holland zu verbieten und nichts gegen den Transport durch Niedersachsen von Holland nach Polen zu tun.“

    "Der NABU Niedersachsen schließt sich weiterhin der Einschätzung von BirdLife International an, wonach die Ausbrüche durch Geflügelzuchtbetriebe ausgelöst wurden, die infizierte Vögel oder Futter eingeführt haben. Wildvögel stecken sich an infiziertem Geflügel an und nicht umgekehrt, betonte BirdLife International. Der NABU ist deutscher Partner von BirdLife International."

    Informationen zum BirdLife Hintergrund im Netz unter

    http://www.nabu.de/imperia/md/conten...elgrippe/4.pdf

    Kommentar und Hintergründe im Netz unter:

    http://www.nabu.de/m05/m05_03/04705.html
     
  5. #4 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    "(...)
    Der sorglose Umgang mit Abfällen und infizierten Produkten aus der Geflügelzucht sorgt für die Verbreitung der Vogelgrippe

    Die toten Schwäne sorgen für ein verzerrtes Bild. Nicht Wildtiere, sondern Abfall und verseuchte Produkte der Geflügelindustrie sind nach aktuellen Analysen der wichtigste Verbreitungsweg für das gefährliche Virus H5N1.

    Legal und illegal werden pro Jahr Abermillionen von Küken und Bruteiern exportiert.

    In Großbritannien etwa mussten die Behörden Ende 2005 feststellen, dass vermutlich mehrere Hundert Tonnen Geflügelfleisch aus China eingeschmuggelt und mit gefälschten Etiketten versehen im ganzen Land verkauft worden waren.

    Der weltweit kaum kontrollierte Handel mit Geflügel und Geflügelprodukten sowie der sorglose Umgang mit den Massen an Abfall und Kot aus Geflügelfarmen sind die Hauptfaktoren bei der Verbreitung von H5N1.
    (...)"

    http://www.ftd.de/forschung/53222.html
     
  6. #5 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    "Importe aus Drittländern (nach Deutschland):

    Futtermittelimporte tierischer Herkunft wurden wie in den Vorjahren hauptsächlich als Fischmehl, überwiegend lose als Mehl, importiert. (...)"

    289.075 Tonnen Importfischmehl aus Drittländern wurden im Jahr 2000 (auf Salmonellen) beprobt. Diese Tonnage ist nur die "beprobte Tonnage" - also ein ganz kleiner Teil der nach Deutschland importierten Menge.

    Zu den Herkunftsländern > siehe die entsprechenden Grafiken.

    Quelle:
    Bericht über die epidemiologische Situation der Zoonosen in Deutschland für 2000...../ zusammengestellt vom Nationalen Referenzlaboratorium für die Epidemiologie der Zoonosen im Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin, Berlin


    http://www.bfr.bund.de/cm/222/berich..._fuer_2000.pdf
     
  7. #6 Gastleser, 10. März 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    "Die Vogelgrippe hat über einen illegalen Import erstmals auch die Europäische Union erreicht. Zwei mit dem hochansteckenden H5N1-Virus infizierte Wildvögel sind auf dem Flughafen Brüssel als illegale Importe beschlagnahmt worden, teilte der Staatssekretär im Verbraucherministerium, Alexander Müller, gestern mit. Reisende hätten die lebendigen Vögel in einem Koffer aus Asien einführen wollen. Bei der Kontrolle seien sie gestoppt worden. "

    Quelle: "die tageszeitung" - TAZ - / 17.08.2005)
     
  8. #7 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    "So mancher Thailandurlauber, der seinen Heimflug günstig aus dem Urlaubsgebiet an den Küsten antritt, weiß nicht, dass ein Teil des Frachtraums randvoll mit thailändischem Hähnchenfleisch ist. Transportiert werden auch Küken aus China nach Afrika. Unter Umständen hat das dramatische Folgen. Götz Schmidt:

    Es ist eine Vermutung, dass der Ausbruch in Nigeria, der übrigens ja in der agroindustriellen Haltung im Norden von Nigeria stattgefunden hat, dass dieser Ausbruch verursacht wurde, keinesfalls über Zugvögel - das ist kein Zugvogelgebiet - sondern verursacht wurde durch den globalen Handel mit illegalen, nicht kontrollierten Eintagsküken aus Südostasien, wahrscheinlich Thailand."

    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/h...olitik/475738/
     
  9. #8 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    ...

    Zur Wertigkeit "tierseuchen-präventiver" Maßnahmen und der wirkungsvollen Verhinderung selbiger durch "gute Lobbyarbeit":

    Geplante Vorschrift zum "Güllekochen" vom Tisch

    09.05.2005

    (ZDS). Nach Gesprächen mit den Ländern auf Fachebene hat das Bundeslandwirtschaftsministerium den Referentenentwurf einer Durchführungsverordnung zum Gesetz zur Beseitigung tierischer Nebenprodukte sowie zur Änderung düngemittel-, abfall- und lebensmittelrechtlicher Verordnungen zurückgezogen. Wie ein Mitarbeiter des Ministeriums am vergangenen Freitag auf Anfrage bestätigte, wurde die in dem Entwurf vorgesehene Vorschrift der Pasteurisierung von Gülle und Gärresten aus Biogasanlagen verworfen. Geplant war, dass Gülle, die nicht auf den eigenen Feldern ausgebracht wird, sondern beispielsweise über eine Nährstoffbörse in andere Regionen verbracht wird, in Zukunft pasteurisiert werden müsste. Begründet worden war die Maßnahme als notwendiger Schritt zur Vorbeugung gegen die Ausbreitung von Tierseuchen. Beim landwirtschaftlichen Berufsstand war das Vorhaben indes auf scharfe Kritik gestoßen. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) hatte die Vorschläge am vergangenen Mittwoch als "absolut praxisfremd" verurteilt. Sie würden den Tierhaltern und den Betreibern von Biogasanlagen ihre wirtschaftliche Grundlage entziehen. "Wir sind schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse Anhänger einer umfassenden Seuchenprävention, doch die Zwangspasteurisierung von Gülle bedroht die Veredlungsregion Westfalen-Lippe in ihrem Kern", so WLV-Präsident Franz-Josef M ö l l e r s , der entschiedenen Widerstand angekündigt und auf die Unterstützung durch die Landesregierung in Düsseldorf gesetzt hatte. (AgE)

    http://www.baubriefe.de/index.php?ge...&meldungID=113
     
  10. #9 Gastleser, 10. März 2006
    Gastleser

    Gastleser Guest

    Eine Bitte....

    Es ist nicht einzusehen, dass die vielen (teilweise mühsam recherchierten und von vielen User/innen zusammengetragenen) Informationen sukzessive in der Versenkung eines "geschlossenen" Threads verschwinden (bzw. selbiger nach einigen Tagen auf S. 18 ff. versandet).

    Ich bitte alle an der Thematik (in welcher Form auch immer) interessierten User/innen, die essentiellen Informationen (Beispiele s.o) aus dem besagten Thread nach und nach zu kopieren und hier wieder zu posten. Danke.
     
  11. Gastleser

    Gastleser Guest

  12. Lexx

    Lexx Guest

    Reichholf und Steiof

    Auszüge aus dem Chat nach der "Münchner Runde"
    http://www.br-online.de/bayern-heute/sendungen/muenchner-runde/chat-nachlesen.xml

    Quelle1: http://www.birdskorea.org/poultryflu_mainpage.asp
    Quelle2: http://www.birdlife.org/action/science/species/avian_flu/index.html
    (die Quellen 3-3b gehen nicht mehr)
     
  13. Lexx

    Lexx Guest

    Gülle, Mist und integrierte Aquakultur (von Gänseerpel)

    http://www.nzherald.co.nz/section/story.cfm?c_id=2&ObjectID=10361729

    http://www.firstfish.de/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=65&idart=196
     
  14. Lexx

    Lexx Guest

    Neue Pest, alte Angst

    http://www.welt.de/data/2006/03/07/856037.html?s=2

    Artikel erschienen am Di, 7. März 2006
     
  15. Lexx

    Lexx Guest

    Virus kommt mit Dreck und Küken

    http://www.taz.de/pt/2006/03/07/a0162.1/text
    taz vom 7.3.2006, S. 5, 170 Z. (TAZ-Bericht), WOLFGANG LÖHR
     
  16. Lexx

    Lexx Guest

    Fish susceptible to AI?

    Die Nanjing Website, zitiert am 05. Feb 2004 Chen Chuxing, einen pensionierten chinesischen Ichtyologen, dass die Fütterung von Hühnermist zu einer landesweiten Praxis geworden ist, die sogar von fortschrittlichen Betrieben angewandt wird. Viele Bauern machen sich nicht die Mühe, den Mist vor der Verfütterung zu fermentieren oder in Gruben zu denaturieren. Dies berge extreme Gefahren.

    Fische seien für die Vogelgrippe empfänglich, da sie ein primitiv aufgebautes Verdauungssystem hätten, auf dem die Viren angreifen könnten.

    Silberkarpfen und auch räuberische Fische werden mit Hühnerdarm – und Hühnerbeinen gefüttert, was sehr wahrscheinlich bei den Fischen zu einer Infektion führt. Der beste Weg, eine Infektion zu vermeiden, sei die Verfütterung von Hühnermist zu verbieten. Zumindest müsse eine vorherige Kontrolle und Sterilisation sichergestellt sein. Sollte von diesen Verfahren nicht abgegangen werden, sei mit einer katastrophalen Endemie zu rechnen.

     
  17. Lexx

    Lexx Guest

    Wichtiger Thread mit vielen Quellen

    http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=105212

    Alles hier rüberzuholen, würde das Ganze hier sprengen. Gänseerpel hat feste recherchiert und vieles unter "Kaka technologie und Profit. Der unappetitliche Thread" zusammengestellt. Lesenswert!!!
    Grüsslis... Lexx
     
  18. sunnytom

    sunnytom Stammmitglied

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    Stimmt - Hier nochmals was zusammenfassendes - Das Handelsblatt
    zitiert nun auch Kritiker der These das Virus würde sich hauptsächlich
    durch den Vogelzug verbreiten

    Quelle:Handelsblatt
     
  19. #18 Zugeflogen, 10. März 2006
    Zugeflogen

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    das ist ja nun wirklich nicht mein problem / meine schuld. wenn user meinen sich innerhalb einer thematik anfallen zu müssen so werde ich eingriefen. da ich aber (verständlicherweise) nicht die zeit habe mal eben ein mehrere hundert postts umfassendes thema zu lesen und objektiv zu bearbeiten wirds erstmal geschlossen.

    gerne, dann brauch ich mich da nicht durchzuwühlen und kann den geschlossenen thread in ein paar tagen ganz rausnehmen.tleser
     
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  21. Munin

    Munin Guest

    Na da kann sich ja die "vergleichsweise geringe Zahl" von 2479 frisch geschossen Wildvögeln glücklich schätzen, dass man sie präventiv von ihrer nicht vorhandenen Viruserkrankung erlöst hat.. :?

    Gruß,
    Werner
     
  22. sunnytom

    sunnytom Stammmitglied

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    LK Freising
    Ich war zwar überrascht dennoch war die Entscheidung letzlich richtig , da
    ja nichtmehr thematisiert wurde sondern auf jedes 2. Posting eine Streiterei folgte
     
Thema:

Mögliche Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus / 2. Versuch

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