Probleme mit Forbes

Diskutiere Probleme mit Forbes im Australische und ozeanische Prachtfinken Forum im Bereich Prachtfinken; Hallo, ich möchte hier mal mein aktuelles Forbes-Problem zur Diskussion stellen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen. Ich habe 2.2 Forbes-PA,...

  1. JensJ

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    Hallo,

    ich möchte hier mal mein aktuelles Forbes-Problem zur Diskussion stellen. Vielleicht könnt Ihr mir helfen.

    Ich habe 2.2 Forbes-PA, blutsfremd. Ich habe beide Paare zur Zucht angesetzt. Während sich bei einem Paar gar nichts tut, hat das zweite Paar nun schon zum zweiten mal gebaut. Beim ersten Mal wurden nur zwei Eier gelegt, beide unbefruchtet. Beide Partner haben jedoch gemeinsam recht fest gebrütet. Vor ca. 2 Wochen habe ich das alte Nest entfernt, ein neues wurde gebaut. Gestern früh lag das erste Ei im Nest, mittag lag es kaputt auf dem Boden. Heute früh war das Nest noch leer, wahrscheinlich ist es diesmal nur ein Ei.

    Zur Unterbringung: Beide Paare leben gemeinsam in einer Voliere (LxBXH) 2,10x0,6x1,50. Diese habe ich jetzt in der Mitte getrennt, so dass die Höhe jetzt 75 cm beträgt. Ausgestattet ist sie mit vielen Kunstpflanzen, so dass genug Rückzugsraum vorhanden ist. Verwendet werden halboffene Nistkästen und Kokosfasern.

    Zur Fütterung: Die Vögel erhalten täglich Keim- und Grünfutter; Lebendfutter (Pinkys und Buffalos gefrostet) und Gurke im täglichen Wechsel. Über das Wasser reiche ich keine weiteren Vitamine. Grit und Kalk (gemahlene Eierschalen) stehen ausreichend zur Verfügung.

    Beleuchtung: Der Raum ist hell, tagsüber ist eine Hälfte beleuchtet, die andere bekommt Sonnenlicht ab.

    Woran könnte es liegen, dass die Henne nur ein bis zwei Eier legt? Ist die Unterkunft zu klein? Oder kann ich das Futter optimieren? Gesundheitsschäden kann ich keine feststellen, ebenso wenig eine Verfettung.

    Gruß Jens
     
  2. sigg

    sigg Guest

    Hast du die Vögel als JV gekauft, oder als erwachsene Tiere, eventuell 2jährig?
    Es ist nämlich durchaus möglich, daß die Henne einen genetischen Defekt hat und keine höhere Eizahl produziert, aber der Umstand beim Verkauf bekannt war?
    Ich habe so eine Goulda.-Henne. Daher kenne ich das, aber es ist äußerst selten!
    Wie lange hast du sie? Ringe? Alter?
     
  3. JensJ

    JensJ Stammmitglied

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    Hallo Siggi,

    die Hennen habe ich seit Herbst letzten Jahres. Sie sind geschlossen 06-beringt. Laut Aussage des Züchters sind sie vom Januar 06. Es ist also eine Erstbrut für das Paar.

    Da das Paar gut harmoniert, dass andere aber nicht, weiß ich nicht ob ein Partnertausch etwas bringt.

    Gruß Jens
     
  4. #4 wolfguwe, 23.05.2007
    wolfguwe

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    hallo jens,

    ich würde bei den ersten anzeichen des nestbaues (wobei die forbes sehr stark treiben) mindestens das lebendfutter weglassen (keimfutter wohl auch) und erst später wieder langsam reichen.
    zumindest wäre es einen versuch wert, denn beim treiben kann auch mal das eine oder andere ei verschwinden (zerstört werden).
    meine forbes hatten erst richtig erfolg, als sehr viel versteck geboten wurde und die henne zwischenzeitlich auch mal zur ruhe kam.
    es wäre vielleicht eine überlegung wert!
     
  5. #5 Schönbürzel, 23.05.2007
    Schönbürzel

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    Forbes-PA Preise

    Wie liegen eigentlich die Preise für ein Zuchtpaar Forbes-PA ? Die Unterbringung im Sommer in der AV u. im Winter in der IV ? Schönbürzel
     
  6. sigg

    sigg Guest

    Ich würde 3 Monate Pause machen, dann neu starten.
    Wenn sie denn vom 1.06. sind ist es ja okay, wenn aber nicht, sondern von 10.06 würde mich die Eizahl und das Verhalten nicht wundern.
    Man ist aber meist auf Treu und Glauben solchen Angaben ausgeliefert und kann den Wahrheitsgehalt oft nicht überprüfen.
    Zunächst gehe ich bei solchen Eizahlen immer von zu großer Jugend oder schlechtem Ernährungszustand aus, denn eine andere Möglichkeit bleibt mir zunächst nicht.
    Hähne und Hennen trennen, dann nach 3 Monaten und Brutstimmulierung durch Futter und Lichtdauer einen Hahn und 2 Hennen zusammen setzen.
    Die Henne, die dann vom Hahn angebalzt, bezw. gejagt wird, mit dem betreffenden Hahn zusammen absetzen, die Verbleibenden zwangsverpaaren.
    Denn die Aufforderung geht von der Henne aus, nur können wir das nicht erkennen und auch sucht die Henne den Hahn aus.
     
  7. JensJ

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    Hallo Siggi,

    geholt habe ich sie im September letzten Jahres. Sie waren vollkommen durchgemausert, also mindestens 3 Monate alt. Falls PA genau so regelmäßig mausern wie Goulds, dann ist der Januar schon treffend. Die Mauser verlief im März/ Anfang April.

    Das Genproblem lässt sich eh nur austesten. Ansonsten muss ich halt warten und dann auch den Tipp von Uwe befolgen.

    @ Schönbürzel,

    Der Preis liegt bei ca. 80 € pro Paar.

    Gruß Jens
     
  8. #8 wolfguwe, 23.05.2007
    wolfguwe

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    versuche es mal, verlieren kannst du nichts!
    wie siggi schrieb, pause und dann erneut versuchen und der erfolg wird sich einstellen.
     
  9. JensJ

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    Na, dann werd ich denn mal bis September warten.

    Gruß Jens
     
  10. sigg

    sigg Guest

    Dann fahr fütterungsmäßig runter, da du ihnen eine Ruhepause verpaßt.
    Um besser reagieren sie dann bei der Verbesserung des Futtersplans zur Brutstimmulierung!
     
  11. JensJ

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    Hallo noch mal,

    ich bin etwas hin und her gerissen. Ich habe noch 2.1 Goulds. Ursprünglich wollte ich keine Goulds mehr ziehen, kanns aber nicht lassen. Bei den PA bin ich jedoch absoluter Frischling (trotz einiger Fachbücher). Nun die Frage.
    Ist es aus Eurer Sicht möglich 2,1 Goulds und 1,2 Forbes außerhalb der Brutzeit in obiger Behausung zusammenzuhalten (siehe Eingangspost)? Für die Zucht kann ich die Voliere in beschriebener Weise trennen. Den überschüssigen Partner könnte ich in einer 1,2x0,6x0,6 großen Box unterbringen. Diese könnte ich auch als Absetzbox verwenden. Für eine weitere Innenvoliere habe ich keinen Platz und für eine AV fehlt mir zur Zeit das Kleingeld. Oder sollte ich mich von einer Art trennen?

    Gruß Jens
     
  12. sigg

    sigg Guest

    Du kannst sie auch zusammen züchten, Jens.
    Bei Gould- mit anderen Papageiamadinen besteht die Gefahr der Mischlingszucht nicht, denn Goulda. ähneln im Verhalten eher der Lauchgrünen-, oder der Manilapapageiamadine.
     
  13. JensJ

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    Hallo Siggi,

    danke für die schnelle Antwort. Ich dachte eher an Platzprobleme und nicht an mögliche Bastards. Die Forbes sind ja doch sehr lebhaft und die Goulds eher ruhig.

    Gruß Jens
     
  14. sigg

    sigg Guest

    In der Brut sind Goulda. auch schön lebhaft und du hattest ja wohl an die Versellschaftung auch zur Brut gedacht?
    Und bei 210cm Länge ist es möglich beide Arten zusammen zur Zucht zu bringen.
    Warum Platz verschwenden?
     
  15. JensJ

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    Na dann gönn ich den Paaren 3 Monate Sommerurlaub :trost: und werde dann im Herbst berichten.

    Gruß Jens
     
  16. #16 Schönbürzel, 01.06.2007
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    Hallo, Jens

    Eigentlich wollte ich mir morgen in Salz-Dahlum 2/2 Forbes kaufen, bin mir aber auch nicht so sicher. Habe versucht, an die Lauchgrüne heranzukommen, aber ich glaube, das ist aussichtslos. Mit einem Paar braucht man sowieso nicht anzufangen und wenn bei den Preisen die Henne umkippt,hat man ein Problem. Vom Platz her, habe ich genug Möglichkeiten(2 Innen- und 2 Biotop-Volieren). Man bekommt langsam Panik, dass es bald garnichts mehr gibt.

    Schönbürzel
     
  17. #17 trotolino, 01.06.2007
    trotolino

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    Leere Volieren

    Hi

    so ist es und so bleibt es auch noch sehr lange.

    trotolino
     
  18. JensJ

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    Hallo Schönbürzel,

    mit lauchgrünen sieht es wirklich trübe aus. Hier gibt es nur sehr wenige Züchter; ich kenne nur einen, der jedes Jahr erfolgreich nachzieht. Und den kennen hier die meisten. Bei Forbes sieht es (noch) nicht so kritisch aus.

    Aber ich glaube, dass bei vielen Arten in den nächsten fünf bis zehn Jahren wieder eine Besserung eintritt. Ich glaube, als Australien vor mehr als 40 Jahren ein Exportverbot verhangen hat, sah es damals bei vielen Australiern ähnlich aus wie heute bei Afrikanern oder Asiaten.

    Gruß Jens
     
  19. Brillo

    Brillo Guest

    Könnte schon sein, dass sich das nochmals ändert. Insgesamt aber glaube ich, dass "unsere" Arten von Vögeln (seltenere Prachtfinken und Weichfresser, Waldvögel) derzeit zumindest "out" sind. Das heißt, die Züchter mit wirklicher Passion und Erfahrung werden älter und die Jugend geht eher Richtung Reptilien, wie die überfüllten Börsen und eine wachsende Anzahl von auf Reptilien spezialisierten Spezialgeschäften zeigt.

    Forbes kamen wohl nur einmal in größerer Zahl nach Europa (1989) und alle unsere Forbes stammen mehr oder weniger von denen ab (oder irre ich mich Sigg?). Denke sie sind leichter vermehrbar als Lauchgrüne, die doch relative Nachrungsspezialisten sind (zumindest bei der Jungenaufzucht).

    Bei Afrikanern heißt das Problem "Futterinsekten"/Lebendfutter und solange das nicht einfach gelöst ist, wird es dort keine Massenzucht geben.

    Welche Erfahrungen habt Ihr (Forum) eigentlich mit Afrikanern und Mövchen gemacht ? Irgend jemand da draussen, der da Erfahrung hat ?

    Gruß in die Runde,

    Brillo
     
  20. #20 gerhardh, 04.06.2007
    gerhardh

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    Hi Brillo,

    Forbes sind mehrfach nach Europa gelangt (zumindest für 8 größere Importe existieren die Belege zus. ungef. 600Vögel).Sie sind in der Tat weit einfacher zu vermehren als Lauchgrüne Pa. wobei die Ernährung bei LAuchgr.PA. eigentlich kein Problem ist. Mit am wichtigsten sind hohe Temp. zur Brutzeit (zumindest im Nestbereich ~30°). Wer dies beachtet hat schon den ersten Schritt zum Erfolg getan. Werden sie dann noch im arteigenen Schwarm gehalten ist der Erfolg greifbar wenn nicht programmiert.

    Ich denke die Situation wird sich bei vielen Arten auch in die positive Richtung verändern, vor allem bei Arten bei denen vor allem das Überangebot an Vögeln (sprich der Preis) das Haupthindernis für eine erfolgreiche Zucht war.Ich denke da z.B. an Lauchgrüne Pa. Grau-,Zügel-,Nonnen-,Auroraastrild oder SChmetterlingsfinken aller Art sowie eigentlich fast ale Nonnen & Bronzemännchen. Wenig Hoffnung habe ich für die Nigrita und Pyrenestes Arten und schwierig wird es wahrscheinlich auch für Allerweltsvögel wie Bunt-,Gelbbauch-,Grüner Tropfen Astrild.

    Von den vielen Weichfressern will ich gar nicht reden.

    Gruß Gerhard
     
Thema: Probleme mit Forbes
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