Sollen wir unseren beiden Grauen noch 2 Spielgefährten suchen?

Diskutiere Sollen wir unseren beiden Grauen noch 2 Spielgefährten suchen? im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Guten Morgen zusammen, wir haben jetzt seit 6 Wochen ein Vogelzimmer (Größe 20m²) und unseren Grauen fühlen sich darin pudelwohl. Sie sind...

  1. Julius01

    Julius01 Foren-Guru

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    Guten Morgen zusammen,
    wir haben jetzt seit 6 Wochen ein Vogelzimmer (Größe 20m²) und unseren Grauen fühlen sich darin pudelwohl. Sie sind quietschvergnügt, schaukeln, spielen, fliegen, schreddern den ganzen Tag. Das Schreddern bezieht sich leider auch auf Tür- und Fensterrahmen :k. Jeden 2. Tag schleppe ich ihnen riesige Äste ins Vogelzimmer, die auch mit großer Begeisterung angenommen werden.
    Wir halten uns auch so oft wie möglich bei ihnen auf, doch trotzdem habe ich den Eindruck, dass sie uns "als Teil ihres Schwarms" vermissen. Vorher standen sie mit ihrem Käfig im Wohnzimmer und waren immer integriert.

    Obwohl wir es für einen Fehler halten uns Papageien angeschafft zu haben, überlegen wir nun, ob wir unseren beiden noch zwei Spielkameraden dazusetzen sollen. Den Grauen würde es bestimmt gut tun, wenn sie in einem Minischwarm leben würden, oder? Platz ist genügend vorhanden und im Frühjahr wird auch noch eine große Außenvoliere (3 x 5 m) mit Schutzhaus gebaut.

    Ich schwanke völlig mit meinen Gefühlen und bitte Euch mir doch Eure Erfahrung hinsichtlich der Haltung von 4 Papageien zu schildern.
    Unsere Beiden verstehen sich gut, die Henne hat ein gutes Sozialverhalten, der Hahn weniger. Sollte man 2 fest verpaarte Graue dazusetzen oder lieber zwei einzelne gegengeschlechtliche Tiere?
    Ich danke Euch für Eure Hilfe.

    Liebe Grüße
    Kati
     
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  3. sanni

    sanni Foren-Guru

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    Hmm...wie wäre denn ein Versuch mit einem Abgabe-Paar...?
    Vielleicht klappt das dann so toll, dass ihr euch fragt, warum ihr nicht immer schon 4 hattet...?! :~
     
  4. Julius01

    Julius01 Foren-Guru

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    Hallo Sanni,
    sollte es wirklich dazu kommen, dann käme für uns auch nur ein Abgabepaar in Frage. Wir haben zwar erst seit 3 Jahren Erfahrung in der Papageienhaltung, doch glauben wir in der Zeit sehr viel gelernt zu haben, so dass wir gerne einem Abgabepärchen ein endgültiges zuhause geben würden.

    Aber bevor wir uns entscheiden, brauche ich einfach mal soviel Erfahrungen bzgl. eines "Minischwarms" wie es nur eben gibt. Wir wollen nicht noch einmal soviele Fehler machen, wie wir es anfangs bei der Anschaffung unserer Grauen gemacht haben.

    Liebe Grüße
    Kati
     
  5. cedric

    cedric Foren-Guru

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    Hallo Kati,hast du die Geschichte in der neuen WP gelesen? Dort hat man auch versucht 2 Graue zu integrieren,hat mit einem Geklappt,der andere mußte wieder weg,also ich denke mal,du kannst Glück haben,oder auch Pech,auf alle Fälle würde ich schauen daß der Altersunterschied nicht so groß ist! Viel Erfolg!
     
  6. Julius01

    Julius01 Foren-Guru

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    Hallo cedric,
    danke Dir für den Hinweis! Den Artikel kenne ich noch nicht und werde ihn mir gleich besorgen. Das ist nämlich auch einer unserer Gedanken! Es wäre für uns unglaublich schwer, wenn wir ein Tier dann wieder abgeben müßten.
    Wir haben schließlich schon bei unseren Beiden 1 3/4 Jahr lang gebangt, bis sie sich dann endlich gut verstanden haben.
    Liebe Grüße
    Kati
     
  7. Tierfreak

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    Hallo Kati,

    bei 20 qm ist für ein zweites Paar sicher noch Platz :zwinker:.
    Ich würde aber wohl eher versuchen, ein schon verpaartes Abgabepaar aufzunehmen.
    Ich denk, das gestaltet sich etwas einfacher, weil keiner mehr auf Brautschau gehen muss.
    Man weiß ja auch nicht, ob sich die dann zusammengewürfelten neuen Grauen überhaupt mögen und evtl. muss man dann doch noch weiter auf Brautschau gehen, bis jeder Topf seinen Deckel gefunden hat, es sei denn, Dir ist es wuscht, wenn aus 4 auch evtl. 6 Geier werden, grins.

    Ich selbst habe ja nur 2 Graue mit 2 Mohrenkopfpapageien in einem Vogelzimmer, was bei uns gut klappt, aber das ist hier ja weniger Thema.
    Du möchtest wohl eher Erfahrungen aus einer Gruppe von mehreren Grauen hören, gell.
    Ich denk dazu wirst Du sicher auch noch Antworten bekommen, gibt hier ja doch einige, die mehr wie 2 Graue haben :D.
     
  8. #7 Pico, 25. Oktober 2007
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2007
    Pico

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    Hallo Manu,

    um die 4 Vögel, um welche es im WP-Magazin geht, haben auch entsprechenden Platz zur Verfügung und trotzdem gab es Probleme....und sie wurden als Paar abgegeben bzw. erworben....;)

    >>>Hier der Anfang der Geschichte und die Forsetzung

    Nicht immer ist unzureichender Platz die Ursache für Diskrepanzen unter den Vögeln.
    Auch muß nicht das Alter eine Ursache dafür sein. Ich denke es gibt so viele Möglichkeiten, warum es nicht klappt.

    Ebenso sollte man in Betracht ziehen, das es evtl. zur Umverpaarung zweier, aber nicht aller 4 Vögel kommen kann.
     
  9. Tierfreak

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    Hallo Heike,

    ich hab sogar die neuste WP hier schon seit Tagen liegen und bin noch nicht dazu gekommen, drin zu lesen...schäm :D.

    Da hast Du schon recht. Es kommt auch immer ein wenig auf den Charakter des einzelnen Tiere an und garantieren kann Kati sicher keiner, das es problemlos funktioniert.
    Schwarmvögeln wie die Grauen kann man in der Reglen schon gut in Gruppen zusammenhalten, nur Ausnahmen gibt es immer mal, da hast Du wohl recht ;).


    Das sehe ich auch so. Noch wichtiger ist, dass die Chemie zwischen den Vögeln stimmt, dann macht auch ein wenig Altersunterschied bei geschlechtsreifen Tieren nicht soviel aus.

    Das kann theoretisch natürlich auch mal passieren, muss aber nicht unbedingt so sein.

    Gewisse unsichere Faktoren sind bei solchen Zusammenführungen mehrerer Tiere sicher nie auszuschließen, aber bei Katis Voraussetzungen würde ich es trotz wagen, da es umgekehrt auch sehr viele Fälle gibt, wo es recht gut klappt.
    Vor allem hätten so zwei Abgabetiere ne Chance, auf vermutlich besseres Leben ;).
     
  10. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Allerdings sollte man trotzdem die Möglichkeit im Auge haben, wenn so ein Fall eintritt, wie im erwähnten Beitrag.

    Der Stress der dort entstanden ist, war für sämtliche Beteiligten und insbesondere die Vögel enorm gewesen.

    Die Henne Lucy ist aufgrund der gegebenen Situation sogar krank geworden.
    Steht aber im WP-Magazin ausführlich beschrieben. ;)
     
  11. tweety1212

    tweety1212 Papageien Bäckerei

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    Eine Garantie, dass es klappt, keiner dir keiner geben.
    Ich habe damals zu meinen 3 Grauen eine Henne aufgenommen, die alles und jeden weggebissen hat. Das war sogar so schlimm, dass ich dazwischen gehen musste :(
    Nach ein paar Wochen ist ihr 'Partner' an einem Tumor gestorben, so dass ich 2 verpaarte Graue hatte und eine Henne die die anderen beiden wegbiss. Ich konnte die drei nicht zusammen halten, auch nicht in einem großen Zimmer :nene:
    Ich habe sie dann langsam aneinander gewöhnt, so dass sie nach 1 Monat unter Aufsicht zusammen sein konnten.
    Nach 3 Monaten konnten sie alleine zusammen leben. Heute ist sie 1,5 Jahre hier und hat vor 2 Monaten ihren neuen Lebensgefährten bekommen.
    Das klappt mittlerweile wirklich gut. Es gibt die normalen Streitereien, aber sonst ist bist jetzt alles friede freude eierkuchen.
     
  12. Curly Sue

    Curly Sue Raptor's Dienerin ;-)

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    Hallo Kati,
    da mein Artikel angesprochen wurde klinke ich mich mal kurz ein :zwinker:
    Erinnerst du dich? Du hattest mir in "Vergesellschafterung fehlgeschlagen?" noch Mut zugesprochen, weil es bei euch ähnlich war :trost:
    Leider hat es bei uns wirklich nicht funktioniert, daher mussten wir eine Entscheidung treffen.

    Dass wir aber den richtigen Weg gegangen sind beweisen die neuesten Nachrichten von Timon: Es geht ihm supergut bei Heike und mittlerweile hat er sich in ein nette Dame mit Namen "Schlupfine" verguckt (ich könnt heulen vor Freude wenn ich dran denke, wie lange hab ich darauf gewartet....) und er rupft sich eigentlich kaum noch, ist wieder so gut wie komplett befiedert :zustimm:

    Was ich nicht ganz verstehe, du schreibst :
    Wieso Fehler :?:(

    Jetzt, wo wir einen harmonischen "Mini-Schwarm" haben (das geht aus dem Artikel noch nicht hervor, Sasu hat längst einen Partner) kann ich sagen "Ja es ist gut für die Tiere in einem Schwarm zu leben".
    Aber wenn es nicht funktioniert ist es einfach nur Stress und Horror für alle Beteiligten :(


    Zum Thema bestehendes Paar/Abgabetiere/Einzeltiere - auch hier ist es wohl so, dass die einzelnen Charaktere entscheidend sind und man kann halt einfach nicht in die kleinen Köpfe reinschauen....
    Möglicherweise zoffen sich dann zwei Paare weil sie Revieransprüche geltend machen wollen oder es verguckt sich der eine in den anderen und zwei bleiben auf der Strecke oder die dazugeholten Einzelvögel werden vom bestehenden Paar nicht akzeptiert. Es kann ja echt alles passieren....

    Wenn du den Schritt gehst, dann würde ich dir empfehlen, vorher jegliche Möglichkeiten abzuwägen, auch den unliebsamen Gedanken "was ist wenn es nicht klappt".
    Ich hatte es vor einiger Zeit schon mal jemandem geschrieben - es sollte KEIN Vogel auf der Strecke bleiben - also alle Wenn's und Aber's abwägen und durchdenken "was mache ich wenn".


    Ich wünsch' dir viel Glück bei der Entscheidungsfindung :)
     
  13. Julius01

    Julius01 Foren-Guru

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    Hallo Caro,
    ich habe Deinen Bericht schon aufmerksam gelesen und all das von Dir berichtete, schwirrt auch in unseren Köpfen herum.
    Es wäre für mich der absolute Horror, wenn ich auch nur einen einzigen unglücklichen Grauen hier sitzen hätte. Diese Tiere sind mir (wie aber auch bestimmt allen hier) so sehr ans Herz gewachsen.

    Wir sagen, dass es ein Fehler war Papageien anzuschaffen, weil man ihnen unserer Auffassung nach in der Gefangenschaft in keinster Form gerecht werden kann. Man merkt diesen hochintelligen und hochemotionalen Lebewesen einfach täglich an wie sehr sie unterfordert sind und welchen Freiheitsdrang sie haben.

    Seit 5 Wochen haben wir nun ein Vogelzimmer (20 qm), konnten jetzt bedingt durch die Renovierungsarbeiten der ganzen Wohnung nicht so häufig mit ihnen zusammen sein wie früher und werden uns wohl innerhalb der nächsten Wochen eine neue Tür kaufen müssen, weil sie diese schon fast völlig durchgeschreddert haben um bei uns zu sein. Wir gehören halt zu ihrem Schwarm und der Schwarum muss vollzählig sein.

    Es ist schwer zu erklären und meine Worte klingen auch sehr widersprüchlich (vielleicht habt ihr auch das Gefühl, dass ich schizophren bin :zwinker:), denn: Unsere Grauen stehen mir unglaublich nah und ich möchte sie auch nie abgeben, dennoch wünsche ich mir insgeheim ein Leben für sie ganz woanders: und zwar in Freiheit!

    Daher stell ich mir einfach die Frage, ob ich mit 2 weiteren Grauen alles nur noch schlimmer oder besser mache.

    Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis wir uns entschieden haben und ich danke Dir sehr für Deinen Bericht. Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern, als wir nicht wußten, ob es mit unseren Beiden noch funktioniert oder nicht. An die vielen schlaflosen Nächte und die Bauchschmerzen die ich hatte, kann ich mich noch gut erinnern.

    Liebe Grüße
    Kati
     
  14. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Kati,

    ich bin zwar noch nicht allzulange Halterin von vier Kongos, aber ich würde diesen Schritt jederzeit wiederholen. Aber auch ich würde nur ein bereits verpaartes Abgabepaar aufnehmen.

    Meinen Thread hinsichtlich der Vergesellschaft von Coco und Pauli kennst du zugenüge. Und diese Vergesellschaft ähnelt der, mit meinem neuen paar grünen Kongos. Wie das bei mir daheim abläuft, kannst du dir bei den Langflügeln unter der Userin ANTON "Ich muss Bibo und Kalle abgeben".

    Sicherlich haben nicht alle User das Glück, dass deren Vergesellschaftung so supertoll abläuft und evtl. würde ich auch anders reden, wenn ich das alles nicht so erlebt hätte als ich es tue. Aber ich stelle täglich fest, dass jeder meiner Kongos etwas von dem anderen lernt. Auch habe ich eigentlich alles anders gemacht, wie man es normalerweise macht. Meine durften vom ersten Moment an gemeinsam fliegen, ich habe mich in keinster Weise zurückgezogen, aber wenn einer meine Aufmerksamkeit benötigt hat, immerhin habe ich einen 6 monatigen und 15 monatigen Kongo zu meinen beiden 5 und 7jährigen aufgenommen, bin ich im Anschluss meiner Schmusestunden reihum gegangen bis jeder der vier seine Liebkosungen bekommen hat.

    Mein Quartett harmoniert total miteinander. Ich denke, dass es einfach am Umgang untereinander liegt. Also Mensch zu den Tieren (jeder Papagei muss gleich viel Aufmerksamkeiten bekommen) und die Tiere untereinander.

    Das allerwichtigste sollte auch sein, dass jeder für sich Ausweichmöglichkeiten haben sollte, aber das dürfte bei 20 m² kein Problem sein.
     
  15. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Doch, auch 20m² können zum Problem werden. ;)
    Und zwar genau dann, wenn ein Grauer den anderen Grauen bis zur Erschöpfung jagt. Dieser sich noch nicht mal mehr richtig traut sich durch den Raum zu bewegen......Genau das ist doch auch bei Caro passiert.

    Die Chance das es gut bzw. schief geht liegen bei 50:50. Welche 50% man erwischt.........
     
  16. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Heike,

    dahingehend gebe ich dir recht.

    Aber ich denke, wenn man eine Verpaarung startet und zwar mit zwei Paaren, muss man sich auch im Klaren sein, was man macht, wenn es nicht gut geht. Meine Ausweichmöglichkeit wäre gewesen, dass ich die zweite Zimmervoliere im Wohn- und Essbereich unterbringe.

    Notfalls kann man ja mit den Verkäufern ein Rückgaberecht vereinbaren, wenn alles schief läuft. Wobei ich aber immer noch davon ausgehe, wenn man zwei gut harmonierende Paare aufnimmt, dass es anders abläuft als wenn man zu einem Paar, ein Paar aufnimmt, welches sich selbst noch nicht lange kennt bzw. erst einen und dann folgt der vierte.
     
  17. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Hallo Moni,

    auch ich gebe Dir Recht in Deinen Ausführungen.

    Nur, wenn Dir ein Paar angeboten wird was angeblich harmonieren soll, im Großen und Ganzen nicht prblematisch sein soll und die vorherige Haltung auch nicht der Bringer war, würdest Du so ein "Paar" zurückgeben wollen, selbst wenn Du alle Möglichkeiten ausgeschöpft hast?

    Es ist nicht einfach eine Entscheidung zu treffen, die am allerwenigsten den Tieren schadet.

    Caro hat es sich mit Sicherheit nicht einfach gemacht und versucht allen Vögeln gerecht zu werden.

    Nun, da Timon in einer Gruppe von Grauen lebt, sich eine Partnerin nach seinen Vorstellungen ausgesucht hat und wenig Menschenkontakt hat, geht es ihm anscheinend gut.
    Er rupft nicht mehr (d.h. so gut wie nicht mehr) und steht somit nicht mehr unter Stress bzw. Druck.

    Sasu hat einen ebenbürtigen Partner, der sich gut mit den anderen Beiden versteht.

    Alles in Allem hat es zu einem guten Ende geführt.
     
  18. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Heike,

    ich glaube kaum, dass ich ein aufgenommenes Paar wieder abgeben würde, denn meine Papageienhaltung betreibe ich wirklich mit Herzblut. Ich glaube, dass dies aus allen Beiträgen auch deutlich hervorgeht, insbesondere an meinen Thread an Lisa.

    Auch wenn ich mehr oder weniger über Nacht und ohne lange nachzudenken, Bibo und Kalle, also das zuletzt aufgenommene Paar, zu mir geholt habe, hatte ich mir dennoch in den Tagen dazwischen Gedanken gemacht, was ich mache, wenn die sich nicht vertragen. Als Alternative wäre es dann der Essbereich geworden.

    Kati ist ja derzeit noch in der Planung, ob oder ob nicht. Sie hat ein richtiges Papageienzimmer, was ich in der Form ja nicht habe, d.h. meinen Tieren gehört meine komplette Wohnung - alle Türen stehen auf bzw. meine Wohnung ist deren Voliere, weil überall Dinge für die angebracht sind.

    Denke daher, dass Kati sich diesbzgl. auch noch den einen oder anderen Gedanken machen wird, ob sie evtl., falls alle Stricke reißen, eine Ausweichmöglichkeiten schaffen wird oder kann - davon sollte ihre Entscheidung als selbstverständlich sein.

    Ich finde es auch nicht richtig, wenn man dann ein Tier innerhalb einer gewissen Zeit wieder dem Verkäufer zurückgeben kann, aber immer noch besser, wieder an den Verkäufer zurückzubringen als wieder erneut nach einem Halter zu suchen. Den Vorbesitzer kennen die Papageien wenigstens schon.

    Ich glaube die wenigstens Papageienhalter, die mit Herzliebe dabei sind, werden ohne trifftige Gründe ihre Tiere wieder abgeben. Klar gibt es etliche Halter, die heute ein Tier sehen und dann nach Wochen feststellen, dass die Dinge zerstören, Dreck und Arbeit machen und dann wieder weiterreichen, doch weder ich gehören dazu und ganz bestimmt auch Kati nicht.

    Kati, in diesem Forum gibt es einige Halter, die vier und mehr Papageien haben. Evtl. kannst du mit denen auch in telefonischen Kontakt oder PN Kontakt aufnehmen. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich würde es immer wieder machen, eben weil ich sehe, dass mein Quartett sehr gut miteinander harmoniert und jeder von jedem lernt. Selbst Pauli lernt von den kleinen Zwergen und steigert durch die sein Vertrauen zu mir und Michael und du weißt, bei Pauli bin ich bereits der fünfte Halter und ist dennoch ein ganz toller Vogel (auch wenn er eine richtige Lust darauf hat, vieles zu zerstören:zwinker:)
     
  19. Tierfreak

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    Nur so ne Idee :idee: :

    Wenn es wirklich doch nicht funktionieren sollte, könnte man bei einem 20 qm großen Zimmer je nach Gegebenheiten im Notfall auch evtl. ein Trenngitter einbringen (möglichst doppelt verdrahtet), dann hätten beide Parteien immer noch 10 qm ;).
     
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  21. Uhu

    Uhu Guest

    Hallo Kati,
    eine hundertprozentige Sicherheit kann dir keiner geben, das kannst du im Artikel im WP-Magazin nachlesen. Allerdings wurde dort nicht die "frühere" Haltung angesehen, es wurde nicht überprüft, ob die beiden Abgabevögel wirklich miteinander harmonierten,.... Man verließ sich auf "Bilder und Informationen vorab per E-Mail" (Zitat aus WP-Magazin Nr. 6/2007, S. 42 3 Zeile und folgende).
    Ich finde es toll, dass ihr Abgabevögeln ein neues Zuhause bieten wollt. Es gibt sooooo viele davon. Aus meiner Sicht gibt es mehrere Möglichkeiten:
    Genau so wie bei Verpaarungen / Vergesellschaftungen zweier Papageien könntet ihr die Zusammenführung von eurem Paar mit einem anderen Paar an einem neutralen Ort wählen, also ausprobieren, ob ein Abgabepaar mit euren beiden "auf Fremdland" funktioniert. Habt ihr euch selbst dann davon überzeugt, gestaltet ihr das Vogelzimmer um und setzt die vier zeitgleich ein.
    Die zweite Möglichkeit wäre, zwei "neue", gegengeschlechtliche artgleiche altersmäßig passende Abgabevögel gleichzeitig aufzunehmen - die sich bisher nicht kannten. Oft schließen sich die "Neuzugänge" zusammen, es entsteht ein "alteingesessenes" und ein "zugezogenes" Paar.
    Sollte das nicht funktionieren, habt ihr, wie Manuela schrieb, die Möglichkeit, das Zimmer zu teilen. Wenn ihr es auch evtl. als Einschränkung seht: wenn ein Graupi-Pärchen 5X2m zur Verfügung hat, hat es - im Vergleich zu anderen den "Himmel auf Erden".
    Dritte Möglichkeit wäre, ein artfremdes harmonierendes Pärchen aufzunehmen (z.B. Amazonen). Wir haben früher mal Amazonen und Graupapageien in einer Voliere gehalten, da gab es keine Probleme, jede Art hat sich von der anderen "abgesondert", keinen Krieg gegen die andere Art angezettelt, jede Art hatte ihren Bereich.
    Die Gefahr von Dominanzkämpfen, wie in der o.g. WP-Ausgabe beschrieben, ist bei Vergesellschaftung der gleichen Art größer. Esj könnte auch passieren, dass sich dein jetzt harmonierendes Pärchen trennt und einer sich einem neu hinzugezogenen Partner zuwendet....
    Vielleicht ein paar Entscheidungshilfen....
    LG
    Susanne
     
  22. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Und wie hätte man das aus Deiner Sicht gezielter überprüfen können?

    Unterm Strich bleibt, das Pro und Contra für sich selbst abzuwegen und dann die richtige Entscheidung zu treffen. ;)
     
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