Vogelzimmer im Keller mit angrenzender Außenvoliere?

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  1. Antje

    Antje Guest

    Wir wollen unsere Nymphen in unserem neuen Haus im Keller unterbringen. Der Keller ist trocken, schön hoch und hat auch ein großes Fenster. Wir haben uns überlegt, daß die Vögel dann direkt durch eine Luke nach draußen in eine angrenzende Außenvoliere können.

    Natürlich wird der Keller mit einer Vogellampe beleuchtet.

    Was haltet Ihr davon? Hat vielleicht jemand von Euch auch seine Vögel im Keller?

    WEil irgendwie kommt es mir komisch vor, Vögel "unter der Erde" zu halten. Macht ihnen das etwas aus? Und gehen sie dann wohl auch wieder zurück in den Keller zum Schlafen? Schließlich liegt die Außenvoliere ja höher...

    Was meint Ihr?
     
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  3. Antje

    Antje Guest

    gibt´s hier gar keine "Keller-Kinder"? :~
     
  4. Piwi100

    Piwi100 Guest

    Nee Antje.....bei mir nicht ;)

    Aber wenn ich meine Meinung sagen darf:
    Ich würde sie nicht im Keller "wohnen" lassen.

    Grund:
    Ihr habt von ihnen h´kaum noch was, denn ich bezweiflle,
    daß Ihr euch viel im Keller aufhalten werdet.

    Ich habe doch auch das Vogelzimmer und finde es für die Vögel gut,
    aber für uns eher nicht, denn man hällt sich nicht so viel bei ihnen auf,
    wie man gerne möchte.
    Ich sitze manchmal stundenlang auf dem Boden bei ihnen und spiele, aber leider gibt es auch Tage,
    an denen hat man einfach keine Zeit und schon "sieht" man sie kaum :(

    Mein Traum ist es, einen Raum direkt am Wohnzimmer zu haben,
    wo eine optische Trennung machbar, aber nicht Dauerzustand ist.
    Es ist zu schön sie zu beobachten und wenn man (oder sie) ihre Ruhe haben will/wollen,
    dann schließt man per Sichtschutz.
    Aber Standart ist, daß sie nur dürch ein Volierendraht oder Glaswand vom Wohnzimmer getrennt sind.

    Aber das ist meine Meinung,
    das hat mit der Möglichkeit des Kellerzimmers nichts zu tun.
    Ich denke, wenn der Keller trocken, gut belüftet und beleuchtet ist,
    sollte es gehen.
    allerdings weiß ich nicht ob sie "freiwillig" in den tiefergelegenen Keller zurückgehen,
    da die Vögel ja am liebsten so hoch wie möglich sein wollen.

    Würde mich auch interessieren, ob wer so eine "Konstruktion" hat.
     
  5. Antje

    Antje Guest

    Hallo Petra,

    wir haben ja auch schon hin- und herüberlegt...

    Eigentlich wollte ich ja eine große Außenvoliere haben, die sich an eines der Nebengebäude anschließt. Unser "neues" Haus hat ein paar alte Ställe, die hauptsächlich für Thomas Autobasteleien gedacht sind.

    Aber Thomas und ich haben dann gedacht, daß man dort weiter weg vom Haus nicht mehr viel von den Vögeln hat. Da ist der Keller noch die bessere Lösung. Ich habe ja auch schon alles genau geplant, mit 2 Sitzplätzen für uns Menschen zum Julchen-Kuscheln ;) Außerdem wäre es im Keller auch ideal, weil dort ein Waschbecken vorhanden ist und einen Kühlschrank für Obst und Gemüse könnte man auch hinstellen. Die Außenvoliere wäre dann direkt an der Hauswand. Man könnte sie dort längs an der Hauswand entlang bauen, so ca. 2 m tief, danach kommen dann mehrere höhere Tannen, so daß sie auch schön geschützt wären.

    Naja, mal schauen... irgendwie ist mir auch noch nicht so wohl dabei. Aber andererseits ist es für die Vögel ja auch besser, wenn sie mehr unter sich sind oder?

    Mich würde sowieso mal interessieren, wie eng Eure Bindungen zu Vögeln sind, die in einer Außenvoliere leben? Ich meine jetzt keine professionellen Züchter, die mehrere hundert Tiere haben, sondern mehr so die Verrückten wie mich...

    Für die Vögel ist es doch sicher am besten oder? Jetzt bin ich selbst schon ganz ratlos... :(
     
  6. Rosita H.

    Rosita H. Papageien Mama

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    Hallo Antje

    Ich kann mich Piwi nur anschließen

    Ich würde meine Geier auch nicht im Keller oder einem abseits
    gelegendem Vogelzimmer unterbringen

    Warum........ weil ich mir Vögel angeschafft habe um mich an ihrem Verhalten zu erfreuen um ihnen bei den Sozialkontakten
    zu zuschauen und um auch den Kontakt zu ihnen zu bekommen/zu halten

    So wie Petra schon schreibt verliert man bei einer Kellerhaltung
    oder Vogelzimmerhaltung sehr schnell den Kontakt zu den Tieren
    nun wird mansch einer sagen ja aber die Vögel haben ja sich
    und sollen sich untereinander beschäftigen das ist soweit auch ganz richtig aber für mich ist es auserordentlich wichtig
    den Kontakt zu meinen Geiern zu halten und nicht zu verlieren

    Wir waren auch am überlegen ob wir den Vögeln ein eigenes Zimmer zur Verfügung stellen der Kommentar von meinem Mann

    Dann hätte ich mir keine Papageien zulegen brauchen wenn ich
    sie jetzt seperat unterbringen möchte.

    Ich denke für Züchter spricht wohl nichts dagegen wenn die Geier in Ausenvolieren oder Keller gehalten werden,da die Vögel eh nicht so auf den Menschen bezogen sind und es sich meist um Zuchttiere handelt aber mein Fall wäre das nicht

    Ist aber wie gesagt nur meine persönliche Meinung:)
     
  7. Othmar

    Othmar Foren-Guru

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    Hallo

    Also ich halte meine Vögel auch in einer Aussenvoliere. Mit Sicherheit hatten sie da mehr Ruhe vor mir als sie bei einer Haltung im Haus gehabt hätten. (Ich sprech von der Vergangenheit, da ich aus Studiengründen nicht mehr zu Hause wohne und die Tiere jetzt von meiner Mutter versorgt werden).

    Allerdings hab ich nie Sittiche gehalten sondern Kanaries, verschiedene Prachtfinken, Weber und Cardueliden die sehr gut, wenn, was das Brüten betrifft, nicht sogar besser ohne mich ausgekommen sind und es auch noch immer tun.
    Wenn das Wetter an den Wochenenden passt dann sitz ich halt Stundenlang im Garten und schau ihnen zu :D

    Grundsätzlich sehe ich kein Problem an deinem "Keller mit Aussenvoliere" - Vorschlag. Wenn das Futter nur im Innenbereich angeboten wird fliegen sie sicher auch wieder in den Keller zurück. Ob sie auch drin schlafen werden wage ich allerdings zu bezweifeln. Wenn es drinnen länger hell ist als draussen könnte es aber durchaus funktionieren was im Winter ja kein Problem sein dürfte, und wenn sie im Sommer draußen schlafen ist´s doch auch ok, oder?

    lg, Othmar :0-
     
  8. Antje

    Antje Guest

    Hallo Rosita,

    danke für Deine ehrliche Meinung, Du hast sicher auch Recht. Es gibt einiges was dafür und einiges was dagegen spricht.

    Nur im Moment haben wir ja auch schon ein separates Vogelzimmer. Nun gut, eigentlich ist es unser Eßzimmer, aber wir nutzen es nur noch am WE zum Frühstücken, sonst gehört es unseren Geiern.

    Ich setze mich aber jeden Abend (wenn ich die Zeit habe) für gut eine Stunde - mindestens - in das Zimmer und beobachte meine Vögel. Ansonsten sind wir aber abends im Wohnzimmer und unsere Vögel halt in ihrem Zimmer. Wir lassen sie ja z.B. auch nicht ins Wohnzimmer. Außerdem sind wir ja eh den ganzen Tag außer Haus und ich komme öfter erst so gegen 19.30 Uhr nach Hause.

    Ändern würde sich da eigentlich nicht viel, außer daß wir dann mal wieder sonntags in Ruhe frühstücken könnten. ;)

    Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der seine Vögel im Keller plus Außenvoliere hält. Würde mich wirklich interessieren, ob sie es lernen eine Luke dicht über der Erde zu benutzen um von dort aus in den Keller zu kommen. Selbstverständlich würden sie auch nur dort gefüttert werden.
     
  9. Antje

    Antje Guest

    Hallo Othmar,

    da habe ich so lange an meiner Antwort geschrieben, daß ich Deinen Beitrag glatt übersehen habe... :D

    So dachte ich mir das ja auch. Es ist doch sicher schön, wenn man bei schönem Wetter auf einer Bank sitzt oder im Liegestuhl liegt und die Vögel beobachten kann. Wie im Vogelpark Walsrode, nur bequemer. :S

    Nymphen nachts draußen... ich weiß nicht, da sie ja sehr schreckhaft sind. Aber vor Mitte, Ende Mai würden sie ja eh nicht rauskommen (sie kommen ja aus Wohnungshaltung) da habe ich ja noch Zeit mir eine Lösung einfallen zu lassen.

    @Bendosi: Sind Eure Nymphen denn im Sommer nachts draußen oder drin?
     
  10. Doris

    Doris Guest

    Hallo Antje,

    ich halte meine Vögel (4 Amazonen und - noch - 3 Aras) wie du weisst auch in Vogelzimmern. Der Amazonenraum befindet sich im Wohnraum, die Arazimmer im "Keller". Ich setze das Wort deshalb unter Anführungszeichen, weil die Räume alles andere als "kellertypisch" sind (bekommen wesentlich mehr Sonne ab als beispielsweise unser Wohnzimmer) und man eigentlich genauso gut dort wohnen könnte. Wenn die Bedingungen also gegeben sind - wieso nicht?

    Ich habe für mich mit dieser Lösung den Idealzustand gefunden, außer vielleicht noch mit Außenvolieren dran könnte ich es mir nicht besser vorstellen. Die Vögel haben nur davon profitiert - im Wohnzimmer wären sie nicht annähernd zufriedenstellend zu halten. Das mag auf die "Großen" sicher noch wesentlich mehr zutreffen als auf Nymphensittiche, aber da ich auch meine Sittiche in Vogelzimmern gehalten habe, kann ich dir sagen - es zahlt sich aus. Ein Vogelraum ist mit ein oder zwei Kletterbäumen im Wohnzimmer oder stundenweisen Freiflug nicht zu vergleichen. Die Angst, man würde von den Vögeln dann nichts mehr abbekommen, halte ich für unbegründet. Und letztendlich muss ich mir dabei natürlich auch im Klaren sein, dass ich für die Tiere nicht der Mittelpunkt der Welt bin. Sie brauchen ausreichend Flugraum und Beschäftigungsmöglichkeiten (wie es sich in einem Vogelraum oder einer Außenvoliere einrichten lässt) sicherlich mehr als "Spielstunden" mit mir, wenn sie die bei Paar- oder Gruppenhaltung denn überhaupt brauchen sollten. Ich würde eher sogar so weit gehen, zu behaupten, dass man den meisten Papageien mit mehr Abstand zum Menschen sogar etwas Gutes tut.

    Mein Fazit daher: Sobald es nur irgendwie möglich ist, Vögel raus aus dem Wohnzimmer und rein in einen eigenen, abgrenzbaren und für die Bedürfnisse der Vögel eingerichteten Bereich, also Vogelzimmer oder Außenvoliere (bzw. im Idealfall beides). Ist aber - natürlich - nur meine Meinung.

    Mfg,
    Doris

    [​IMG]
     
  11. #10 Coco´s Boss, 27. Januar 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Hallo Antje.
    Also soo schlecht hört sich das für mich nicht an.
    Klar sitzen die Geier gerne an höchster Stelle in der AV.
    Das sind bei mir ca. 4-5m hoch in den Ästen.
    Trotzdem wie ich schon mal geschrieben hatte,finden sie (auch in Panik,bei einem Raubvogel Überflug) das Fenster zum Vogelzimmer ein Stockwerk tiefer.
    Ist zwar nicht ganz zu Vergleichen, aber ich denke es kommt immer auf die Einrichtung und die Gewohnheit drauf an.

    Wenn die Geier zB. gelernt haben auf einer Leiter (Ast) durch das ebenerdige Kellerfenster in einen Baum zu klettern, werden sie auch lernen vom Baum runter ins Vogelzimmer zu kommen.
    Die sind schon intelligent sowas schnell rauszubekommen.

    Als Tip.
    Kein Futter in der AV sondern nur im Vogelzimmer anbieten.

    Und ein Vogelzimmer im Keller kann man auch mit Tisch und Stuhl einrichten(sogar mit PC) sodaß man sich dort auch lange aufhalten kann.

    Ein Vogelzimmer( und sei es ein Kellerraum mit großem Fenster) mit anschließender AV finde ich einfach ideal.
    Ich würde da schon was schönes hinzaubern.
    Nur meine Meinung.


    LG.
    Joe.
     
  12. Antje

    Antje Guest

    @Doris und Joe: das beruhigt mich jetzt wieder. Eigentlich fand ich meine Idee auch ziemlich gut, kam mir dann aber auch ein bißchen als "Rabenmutter" - die armen Raben ;) - vor.

    Ich denke nämlich auch, daß meine Nymphen und Kathis ganz gut ohne uns auskommen können. Bei mir sehe ich da schon eher die Probleme... ;) Es sind eben doch die Menschen, die viel mehr an den Vögeln hängen, als die Vögel an den Menschen. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel.

    Lieber Joe, was die Umsetzung des ganzen angeht, komme ich zu gegebenerweise gern auf Dich zurück. Bei Deiner tollen Außenvoliere hast Du bestimmt noch ein paar Tipps für mich.
     
  13. #12 Coco´s Boss, 27. Januar 2003
    Coco´s Boss

    Coco´s Boss Guest

    Na klar Antje.
    Wenns soweit ist, helfe ich gerne.
    Es lässt sich immer was schönes machen für unsere lieben Pieper.
    Man muß nur Ideen haben und es mit den Augen unserer Geier sehen...
    LG.
    Joe.
    :0-
     
  14. Bertha

    Bertha Stammmitglied

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    in der Prignitz
    Hallo Antje!
    Ich finde eure Idee gut.
    Eine Bekannte von mir Hat das auch so gemacht wie
    Ihr das Vielleicht vor habt,mit dem Keller und
    Av.Die Pieper finden auch wieder durchs Kellerfenster rein,das ist da kein Problen.
    Ich finde für dich ist es in der kalten Jahreszeit
    auch angenehmer nicht immer rauszumüssen wenn die
    Vögel gefüttert werden oder die Innenvoliere
    gereinigt werden muß.
    Viele Grüße
    Gundula
     
  15. Feezlez

    Feezlez Guest

    Kellervögel

    Hallo Antje,

    ich meine nicht, daß du ein schlechtes Gewissen haben mußt, auch ich habe 3 Kellervolieren, mit Fenstern und natürlich mit ausreichender Beleuchtung. Ich habe mich damals nach dem für und wider erkundigt und bin der Meinung, daß sich die Vögel ebenso wohl fühlen. Wieviel Vogelhalter gibt es in Großstädten, die Ihre Vögel ausschließlich in Kellern bzw. auf Dachböden halten bzw. züchten. Gemeint sind natürlich keine Hausvögel, die den Menschenkontakt kennen und suchen sondern Volierenvögel.
     
  16. Liora

    Liora Guest

    Hallo muss jetzt auch mal etwas dazu sagen, ich habe Kellerkinder..........

    Im Keller mit Fenster und anschl. Aussenvoliere, druassen sind sie seit letztem Frühjahr.....Innenvokliere ist seit herbst fertig, Vogellampe und Ionisator sind drin....Fenster wird abneds zu gemacht (haben wir als kl. Luke umgebaut) und morgnes wieder auf.....

    So dürfen sie rein und raus wie sie wollen....Wenn es regnet oder schneit odern die Sonne scheint,, wie jeder mag.... Im Sommer bleibt dann aber innen alles zu.....Dann wird grungereingt und frisch gestrichen, sie haben so ein talent an die Wand zu sch.... (sorry)

    Im Übrigen habe ich ein Nymphenpäärhcne , ein Päärchen Kathis und 15 Wellis und auf dem Boden sind noch 2 Wachteln....Es ist alles friedlich und ist okay.....Im Sommer gehe ich oft zum Entspannen udn beobachten in die Voliere, nehme mir einen Stuhl mit uind geniesse den Lärm....und jetzt im Winter wenn alle drin sind mache ich das Flugloch zu und setze mich zu Ihnen...ab Und zu kommt auch mal einer....Ich denke im Grossen und ganzen ist das eine Artgerechte Haltung, oder?

    Liora
     
  17. Antje

    Antje Guest

    hallo Liora,

    das finde ich ja klasse, daß Du das genauso hast wie ich es plane.

    Ich finde auch, daß sich die Vögel wirklich nicht beschweren können. ;)

    Ich war mir nur nicht sicher, ob sie die Luke nach draußen finden und dann vor allem auch wieder rein.

    Aber wenn es bei Dir klappt, müßte es bei uns ja auch funktionieren.

    Gestern waren wir übrigens noch mal im Haus zum Ausmessen. Der Kellerraum hat knapp 25 qm. Ist doch toll oder?
     
  18. Liora

    Liora Guest

    Hallo Antje, das klingt gut
    ich weiss gar nicht wie gross mein Raum ist, oben die Voliere ist ca...4m lang, 2m hoch und 1,5 bis 2m breit...und unten das ganze etwas kleiner.....Wie haben den kellerraum abgeteilt, damit die andere Hälfte als Arbeitsraum genutzt werden kann, und Futterraum usw....ich denke das reicht aber trotzdem sie sind ja viel unterwegs....Und das Loch finden sie sicher auch bald....notfalls euinen rausschmeissen dann ruft er die anderen und dann hat sich das Thema auch erledigt so habe ich das gemacht.......

    Drücke Dir die Daumen....

    Zieht ihr um?


    Liora
     
  19. Utena

    Utena Guest

    Hallöchen!
    Zur Vogelhaltung im Keller möchte ich nun auch noch ein paar Worte sagen die man bedebken sollte.
    Grundsätzlich ist ein Keller oder Kellerraum egal wie trocken und toll er ausgebaut ist keine dauerhafte Unterbringung für Vögel!
    Den,Vögel sind bekanntlich Luftwesen die in größer Höhe fliegen können und der Schwerkraft entfliehen.
    Alles an ihrem Körperbau ist auf Leichtigkeit und Schnelligkeit entwikelt,auch ihre Sinnesorgane.
    Vögel orientieren sich auch in der Luft anhand von Magnetfeldern und Luftdruck.
    In einen Kellerraum sind sie nun mal unter der Erde und entsprechend ist der Druck auch anders als über der Erde,klar wir Menschen können diesen Druck nicht Warnehmen doch die Vögel tun das und fühlen sich in einer solchen Umgebung nicht dauerhaft wohl!
    Ein Bekannter von mir baute seinen Keller auch wunderbar aus für sein Pärchen Weißstirnamazonen,er mußte das Mänchen nach kurzer Zeit wieder mit hoch nehemen,er meinte auf meine Frage warum nur,da unten währe er eingegangen.
    Natürlich reagieren nicht alle Vögel so empfindlich darauf,aber es gibt auch unter ihnen Sensiblere und meine persöhnliche Meinung ist einfach das Vögel unter der Erde nicht gehalten werden sollte egal wie schön der Kellerraum ist.
     
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  21. #19 Doris, 29. Januar 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Januar 2003
    Doris

    Doris Guest

    Hallo Utena!

    Erstmal: Interessant, was du da schreibst, auch wenn es meine Erfahrung nicht bestätigt. Ich konnte jedenfalls keinerlei Verhaltensänderung bei meinen Papageien feststellen, und es waren nun doch eine ganze Menge Vögel in den Räumen untergebracht. "Vergleichsmöglichkeiten" hatte ich für beinahe alle Tiere ebenso (soll heissen, sie lebten früher im Wohnraum oder einer anderen Voliere, bevor sie in die "Keller-Vogelzimmer" umzogen).

    Ich hätte ein paar Fragen:

    1. Welche konkreten Auswirkungen hat der Luftdruck (von Extremwerten abgesehen) auf den Organismus? Speziell bei Papageien ist mir nämlich leider nichts bekannt, auch meine Literatur gibt dazu nichts her.

    2. Wie hoch ist der Luftdruckunterschied zwischen Wohnraum und Keller überhaupt?

    3. Wie hoch ist der Luftdruck im natürlichen Verbreitungsgebiet der jeweiligen Art? Gibt es Schwankungen und falls ja, in welcher Bandbreite?

    4. Der Luftdruck ist nicht an jedem Ort der selbe, je nach Höhenlage. Soll ich daraus jetzt schlussfolgern, dass Gegenden mit niedrigerem Luftdruck zur Papageienhaltung nicht in Frage kommen? Wenn die paar Meter Unterschied zwischen Keller und Wohnraum einen direkten Unterschied ausmachen sollten, wäre die Differenz zwischen Gebirgsgegenden und Tiefebenen ja wesentlich horrender. Also, vorher Luftdruck messen, bevor man an die Papageienanschaffung denkt, oder was wäre hier eine logische Schlussfolgerung?

    5. Angenommen, der Luftdruck hat tatsächlich wesentliche Einflüsse auf die Gesundheit der Vögel: Wie kann man "Gebirgsvögel" unter den Papageien dann überhaupt in unseren Breiten bzw. in Tiefebenen halten oder gar züchten? Müsste hier nicht jegliche Haltung zum Scheitern verurteilt sein, wenn bereits der Unterschied zwischen Keller und Wohnraum schädlich sein sollte? Mal als Beispiel: Papualoris bewohnen Gegenden in 1500-3500 m Höhe, Keas in 600-2000 m Höhe, Andensittiche in Höhen von bis zu 6000 m, auch Aymarasittiche und Zitronensittiche sind selbst noch oberhalb der Baumgrenze zu finden. Ich nehme nicht an, dass jeder Halter oder Züchter dieser Arten im Gebirge wohnt. Wie wäre das aus deiner Sicht zu erklären?

    Und letztendlich: Wie definierte der besagte Mann "Unwohlsein"? Abnehmende Aktivität und Änderungen im Verhalten oder ernsthafte Krankheiten, die sich auf den Luftdruckunterschied zurückführen ließen? Falls ersteres, dafür gibt es mehr als nur eine Erklärung, vor allem wenn es sich um zahme Tiere handelte (-> fehlender Menschenkontakt bei besonders menschenfixierten Vögeln) oder die "Kellervoliere" von der vorher gewohnten Umgebung stark abwich (-> Einrichtung, Helligkeit, Luftfeuchte, etc.). Eventuell auch einfach nur der Umgewöhungsstress, wie es bei jeglicher Umsiedlung von Papageien vorkommen kann.

    Sorry das ich dich jetzt "löchere", aber wenn ich etwas damit anfangen soll, bräuchte es genauere Infos. Der Luftdruck lässt sich schließlich messen und sollten Vögel allgemein oder Papageien speziell durch den Luftdruckunterschied Schäden nehmen, müsste es auch irgendwelche Belege aus tiermedizinischer Sicht oder zumindest ein konkretes Fallbeispiel dafür geben. Das Papageien nicht in fensterlose Kellerverschläge gehören, da stimme ich dir absolut zu. Ausgebaute, helle und für die Vögel eingerichtete Räume sind da aber wieder etwas ganz anderes, man kann einfach vom Wort "Keller" nicht sofort auf inadäquate Verhältnisse schließen.

    Mfg,
    Doris
     
  22. Utena

    Utena Guest

    Hallo Doris!
    Leider kann ich dir mit keinen Wissenschaftlichen Studien dienen ab wann der Luftdruck eine schädigende Wirkung auf Vögel hat.
    Ich srach auch nicht davon das in Gebirgslage Vogelhaltung nicht möglich sei(dies übrigends nicht unter der Erde ist wie ein Keller z.B.)
    Meine Gedanken zur Kellerhaltung von Vögeln kann man unter anderem in den Büchern von Rosina Sonnenschmidt nachlesen.
    Ich versuche auch mal das ganze aus der Sicht eines Vogels zu betrachten:
    Der Vogel ist im seinem Körperbau und in seiner Wahrnehmungsfähigkeit optimal dem Element Luft angepasst.
    Sein Körper zeichnet sich durch seine Leichtbauweise (Röhrenknochen),der hohen Körpertemperatur (42,5 Grad),,dem schnellem Stoffwechsel (Leber und Niere) und der Existenz von Luftsäcken aus.
    So ist es nur natürlich das Vögel sich in höher gelegenen Ebenen einfach wohler fühlen als unter der Erde.
    Ich habe auch geschrieben das man nicht bei allen Vögeln derartige Veränderungen spontan sehen kann,wie gesagt gibt es auch Sensibelchen.
    Ich persöhnlich habe mehere Jahre auch in einen Keller gearbeitet,zwar wie ein Wohnraum ausgestattet,aber speziell im Winter kann man schon deutlich bemerken das es einem auf das Gemüt drückt wenn man nicht einmal weis wie das Wetter tagsüber draußen ist.
    Wie gesagt kann ich dir nicht mit Studien darüber dienen,das sind meine persöhnlichen Gedanken zur Kellerhaltung von Vögeln,wenn man sich ein wenig in so ein Tier versetzt erkennt man denke ich schon das ein Leben im Keller auch wenn er noch so schön ist einem Vogelzimmer im Haus über der Erde vorzuziehen ist.
    Auch konnte ich im laufe meiner Arbeit beobachten wo speziell Papageienvögel und Finkenarten die in einem Keller gehalten wurden ,richtig aufblühten als sie wieder einen Platz im Haus bekamen.
     
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