yago - ich beiße furchtbar, möchte keine Freunde haben und darf im Freien fliegen

Diskutiere yago - ich beiße furchtbar, möchte keine Freunde haben und darf im Freien fliegen im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Unser Vogel heißt Yago. Er beißt unheimlich fest un unkontrolliert. Oft will er gekrault werden - auf einmal hackt oder beißt er, ohne,...

  1. Yago

    Yago Guest

    Hallo
    Unser Vogel heißt Yago. Er beißt unheimlich fest un unkontrolliert. Oft will er
    gekrault werden - auf einmal hackt oder beißt er, ohne, dass man weiß,
    warum. Was können wir tun?
    Unser zweites Probelm: Yago akzeptiert keinen Zweitvogel. Wir hatten ihn
    sogar 4 Wochen bei dem Züchter in der Voliere. Er hat sich keinem anderen
    Vogel angeschlossen. Wir haben trotzdem einen Zweitvogel gekauft und
    monatelang versucht, die beiden aneinander zu gewöhnen. Der arme Lucky.
    Yago hat ihn tyrannisiert. Wir mussten ihn wieder zurück geben - leider.
    Ansonsten ist unser kleiner Tyrann interessant. Wir hatten eine Bekannte mit
    einer Perücke. Sobald er über sie geflogen ist, hat sie geschrien, da die
    Perücke verrutscht ist. Da unser Yago auch draußen fliegen darf hat man
    richtig gemerkt, wieviel Spaß er hatte, die arme Frau zu "belästigen".
    Er hat sogar versucht, ihr die Perücke mit den Krallen "abzunehmen". Denkt
    ihr, daß er das wirklich mit Absicht gemacht haben kann?
    Ich bin auf eventuelle Kommentare und Ratschläge sehr gespannt.
    Dagmar
     
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  3. fisch

    fisch Guest

    Hallo Dagmar,

    wie alt ist Yago und wurde das Geschlecht bei ihm bestimmt (per DNA)?
    Wie wurde die Vergesellschaftung von euch angegangen?

    Ein Papagei macht es unheimlich Spaß, wenn seine Aktion kommentiert wird, als eine Reaktion hervorruft.
    Wenn der Angriff auf die Perücke mit schreien und wegrennen beantwortet wird, so macht es doppelt Spaß.
    Ist auch genau so mit dem Beißen - wenn ihr darauf reagiert, indem ihr "aua" schreit und die Hand wegzieht, so hat seine Aktion Erfolg und er wird es immer wieder machen.
    Was heißt bei dir "draußen"?
    __________________

    LG
    Sven [​IMG]
     
  4. #3 Tierfreak, 7. Januar 2007
    Tierfreak

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    Hallo Dagmar,

    herzlich Willkommen hier im Forum :bier: !

    Wenn er mal zuzwickt, versucht möglichst keinerlei Reaktion zu zeigen. Das ist zwar nicht immer einfach, aber wie Sven schon schrieb: Je mehr Aufhebens drum gemacht wird, um so interessanter wird es für die Geier ;).
    Erzielen sie aber keine Reaktion mit ihrem Zwicken, so wird es oft für die Vögel uninteressant, da die erwünscht Reaktion ausbleibt und viele lassen es dann.

    Wenn er mal droht zuzuwicken, könnt Ihr versuchen die Hand zu einen Faußt zu ballen, so kann er nicht so gut zugreifen. Man kann die Hand dann auch ganz leicht ihm entgegendrücken, anstatt sie wegziehen. Das verunsichert meist den Angreifer ;) .

    Achtet aber auch mal besonders auf seine Körpersprache, denn oft kündigen die Papageien so einen Angriff auch an ohne das Mensch es bemerkt.

    Wenn er die Federn aufstellt oder wenn sich die Pupillen schnell abwechselnd zusammen ziehen und öffen ist Vorsicht geboten.
    Auch mit Knurren oder Fauchen drohen viele Graue. Oft wird auch zuerst ganz leicht der Finger weggestubst und erst bei zweiten mal zugezwickt.
    Wenn man in solchen Situationen sich lieber vorsorglich zurückhält, lassen sich viele Bisse schon im Vorfeld verhindern :zwinker:.

    Wie alt war er selbst bei dem Versuch und wie alt waren die Vögel, wo er zugesetzt wurde ?
    Waren die Kandidaten wirklich auch vom Gegengeschlecht ?
     
  5. Yago

    Yago Guest

    Manuela

    Hallo Manuela
    Du hast recht, an den Pupillen kann man es sehen. ABer Yago wechselt so
    schnell zwischen "zärtlich sein wollen" und plötzlich zubeißen, dass man kaum
    eine Chance hat vorher zu reagieren. Außerdem sitzt er oft auf der Schulter
    und beißt dann sehr fest in den Nacken. Oft blutet es sogar. Dabei erschrickt man wirklich und reagiert sicher falsch. Aber wie kann man es ändern?
    Yago war sehr jung, als wir ihn gekauft haben - er wurde vom Züchter groß
    gezogen. Wir hatten ihn nur 3 Wochen alleine und haben uns dann entschieden, einen zweiten Papagei dazu zu kaufen. Wir haben mit dem
    Züchter geredet und er meinte, es wäre das beste, Yago in die Voliere mit
    ca 20 anderen Grauen zu setzen. Er dachte, Yago würde sich mit einem
    anderen Vogel anfreunden. Er wollte es nicht und hat sich abgesondert.
    Nur Lucky durfte sich ab und zu neben ihn setzen. Aus diesem Grund haben
    wir dann auch Lucky gekauft. Es hat aber nicht geklappt, obwohl wir es
    einige Monate versucht haben
    Wir lassen Yago frei fliegen. Er verlässt unser Haus morgens und kommt
    abends zurück. In unserer Nähe wohnt eine Familie mit einem Graupapagei.
    Yago besucht diese Familie regelmäßig. Aber auch mit Maxi versteht er sich
    nicht. Selbst in dem fremden Käfig ist er der dominante Vogel. Vielleicht
    gibt es einfach Einzelgänger? Was meinst du?
    Liebe Grüße Dagmar
     
  6. Yago

    Yago Guest

    Sven

    Hallo Sven
    Yago ist jetzt 6 Jahre alt. Wir haben ihn von einem Züchter gekauft, der
    die Vögel mit der Hand aufzieht, und direkt nach der Aufzucht abgibt. EInige Bekannte von uns haben Vögel von
    diesem Züchter und sie sind begeistert über deren Charakter. Sie sind
    sehr anhänglich und haben überhaupt keine Angst. Aus diesem Grund haben
    wir diesen Züchter ausgesucht.
    Das GEschlecht habe wir nicht bestimmen lassen. Der Züchter meinte, es
    wäre besser, Yago noch einmal in die Voliere zu setzen, damit er sich
    seinen Lebensgefährte selbst aussuchen kann. Er war 2-3Wochen alleine
    bei uns (das war sicher schlecht - wir hätten gleich zwei Vögel kaufen sollen)
    und dann war er wieder 4 Wochen bei dem Züchter in der Voliere.
    Leider mochte er keinen seiner Artgenossen!! Nur Lucky durfte sich
    neben ihn setzen. Wir haben dann Lucky gekauft (er war vom Charakter
    übrigens super - er hat nie gebissen). Erst hatten wir zwei Käfige und haben
    die beiden in der Küche zusammen fliegen lassen. Als sie sich in der
    Küche vertragen haben, haben wir versucht, sie langsam an einen Käfig
    zu gewöhnen. Aber Yago blieb dominant und hat auch nach Lucky
    gebissen. Nach einigen Monaten hat Lucky mir so leid getan, dass wir ihn
    Bekannten, die auch Graue haben, gegeben haben. Dort geht es ihm sehr
    gut. Aber jetzt tut mir Yago leid, da er alleine ist.
    Wir lassen Yago frei fliegen. Wenn es warm ist lassen wir ihn morgens aus
    dem Haus und er kommt zurück, bevor es dunkel wird. Dann schreit er
    ganz laut oder kommt ans Fenster und klopft mit seinem Schnabel dagegen.
    Wenn er frei fliegt, besucht er Maxi, einen Graupapagei in unserer Nähe.
    Aber auch dort ist er der dominante Teil. Er lässt Maxi nicht in den Käfig-
    Gibt es so dominante Einzelgänger oder war der Start vor 6 Jahren einfach
    zu schlecht?
     
  7. fisch

    fisch Guest

    Hallo Dagmar,

    erstmal Glückwunsch, dass Yago draußen fliegt und immer wieder zurück kommt. Dies ist natürlich eine riesige Ausnahme, denn normaler Weise funktioniert dies ohne langes Training nicht - nicht dass jetzt jemand auf die Idee kommt, es im nächsten Frühling/Sommer auch zu versuchen...

    Ich denke, dass ihr damals nichts falsch gemacht habt. Wenn Yago nur 2-3 Wochen bei euch alleine war, und dann die Möglichkeit hatte, sich einen Partner/in auszusuchen, so kann man nichts dagegen sagen.
    Eventuell waren die 4 Wochen nicht ausreichend und hätten auf 8 oder 12 Wochen ausgedehnt werden sollen - ist aber nun auch egal, da diese Zeit vorüber ist.
    Yago ist nun geschlechtsreif und nur über diese Schiene könnte noch etwas laufen - wenn er/sie sich wirklich verlieben würde...

    __________________

    LG
    Sven [​IMG]
     
  8. #7 Tierfreak, 8. Januar 2007
    Tierfreak

    Tierfreak Foren-Guru

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    Graupapageien sind normalerweise Schwarmtiere und in der Natur würde es deshalb auch nie Einzelgänger geben, da sie auf die Gesellschaft ihrer Artgenossen angewiesen sind, das vor allem aus sozialen Gründen aber auch zum Eigenschutz. Ein einzelner Grauen würde viel leichter zur Beute für Feinde und deshalb sind es dort höchsten kränkelnde Einzeltiere Tiere, die mit der Gruppe nicht mehr mithalten können.

    Kann es sein, dass Dein Grauer allein ohne Geschwister mit der Hand aufgezogen wurde ?
    Dann könnte ich mir vorstellen, dass er seine Artgenossen gar nicht als seine Art erkennt, da er nie richtig die Möglichkeit hatte, seinesgleichen kennenzulernen.
     
  9. Yago

    Yago Guest

    Manuela

    Hallo Michaela
    Yago ist zwar mit der Hand aufgezogen worden - aber mit seinen Geschwistern
    zusammen. Als wir ihn zum ersten mal gesehen haben, war er mit seinen
    Geschwistern in einer Voliere.
    Er wirkt auch nicht krank oder unzufrieden - er spricht viel hat schöne
    Federn und freut sich, wenn er die Familie oder eines unserer anderen
    Tiere sieht. Wir haben noch zwei kleine Hunde und drei Katzen im Haus.
    Es scheint so, als ob die Tiere zusammen spielen. Yago ist allerdings der
    Chef. Fliegt er in der Wohung haben alle anderen vor ihm Angst - da er ja
    sehr oft beißt. Vielleicht reicht ihm dieser soziale Kontakt ja aus?
    Ist er im Käfig, liegt oft eine Katze oder ein Hund neben dem Käfig!!
    Liebe Grüße Dagmar
     
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  11. Gravita

    Gravita Guest

    Zur Frage ob es Einzelgänger unter Papageien gibt.

    Meine Meinung ebenfalls, die gibt von Natur aus nicht!

    :idee: Eine weitgehende Renaturalisierung / gesunde Schwarmbildung auch der durch Menscheneinwirkung zum Einzelgänger verkorksten Vögel (Handaufzuchten) läßt sich hier http://www.papageienschutz.de/ im Fluggehege beobachten! :beifall: :freude: :freude:
     
  12. Yago

    Yago Guest

    Yago

    Hallo
    Unser Vogel wurde nicht verkorkst, da er nicht alleine aufgezogen wurde.
    Der Züchter hatte Yago mit seinen Geschwistern zusammen aufgezogen und
    diese Vögel dann in eine Voliere mit einem ganzen Schwarm gehalten.
    Der zweite Vogel, den wir von ihm gekauft hatten, war vom Verhalten ganz
    anders. Er wollte nicht alleine sein, hat nicht gesbissen.... Er lebt jetzt mit
    drei anderen Vögeln in einem Haushalt und wirkt sehr glücklich.
    Dagmar
     
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