Zuchterfolg bei Aratinga und Brotogeris

Diskutiere Zuchterfolg bei Aratinga und Brotogeris im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Nandaysittiche Hallo an alle ! Bei meiner Nestkontrolle, die ich gestern bei meinem Nandaysittich Paar gemacht habe, mußte ich zu meiner...

  1. #61 AratingaWorld, 26. Mai 2007
    AratingaWorld

    AratingaWorld Jens

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    Nandaysittiche

    Hallo an alle !

    Bei meiner Nestkontrolle, die ich gestern bei meinem Nandaysittich Paar gemacht habe, mußte ich zu meiner großen Freude fest stellen, das meine Nandayhenne, die ich ja, wir Ihr wisst erst vor kurzer Zeit bekommen habe ihr erstes Ei gelegt hat.
    Ich rechne nicht damit, das es befruchtet ist, da die Zeit, in dem das Paar zusammen ist einfach zu kurz ist, aber ich lasse mich gerne weiter überraschen.
    Ich spreche dieses Thema hier noch mal an, weil einige Aussagen waren, das es nur oder besser fast nur möglich ist, diese Tiere in einer Gemeinschaft von mehreren Paaren zur Brut animieren.
    Wie gesagt, ich werde nun abwarten was weiter passiert und werde gerne weiter darüber informieren.

    Des weiteren habe ich drei junge Tirikasittiche beringen können und fünf vier sind mitlerweile ausgeflogen, aber noch nicht futterfest.

    Gruß
    Jens
     
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  3. a.canus

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    Grins, sollen wir jetzt noch Fotoequipment vergleichen... denke so schlecht ist meines auch nicht, gewonnen habe ich einen Fotowettbewerb auch schon...
    dann geht jetzt wohl der Kampf los, welche Firma ist die Beste, welches Objektiv... und letztendlich entscheidet doch der, der hinter der Linse ist und nicht nur das Equipment.......:p
     
  4. #63 Christian, 26. Mai 2007
    Zuletzt bearbeitet: 26. Mai 2007
    Christian

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    Hi again!

    Glückwunsch ... bin ja mal gespannt, wie's weitergeht.

    Nun, ein Stümper macht auch mit einer guten Cam keine guten Fotos, wohl wahr ;)

    Aber mir ging es darum, daß etwas schwierigere Motive mit einer "Aldi-Cam" halt nicht vernünftig zu bewältigen sind, schon gar nicht, wenn man die Tiere nicht stressen will.
     
  5. #64 AratingaWorld, 28. Mai 2007
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    AratingaWorld Jens

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    Ei Nr. 2 ist da !

    Hallo @ll !

    Bei meinen Nandaysittichen ist das zweite Ei gelegt worden.
    Bei unseren Sonnensittichen sind drei Kücken geschlüpft und werden gut von den Altvögeln versorgt.

    Das war es auch erst wieder.

    Gruß
    Jens
     
  6. #65 Christian, 28. Mai 2007
    Christian

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    Moin, moin,

    bin ja mal gespannt, wieviele Nanday-Eier es insgesamt werden und ob nicht vielleicht doch ein befruchtetes dabei sein wird.
     
  7. #66 AratingaWorld, 18. Juni 2007
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    AratingaWorld Jens

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    Nandaysittich Gelege

    Hallo !

    Unser Nandaysittichpärchen hat nun sein Gelege mit vier Eiern vollendet. Wir werden die Eier nicht auf Befruchtung prüfen, da wir die beiden so wenig wie möglich stören möchten. Ich schaue nur täglich kurz in den Kasten ( Seitenklappe ), um zu sehen, ob es der Henne gut geht. Sie verhält sich sehr ruhig und verläßt den Nistkasten nicht, wenn ich kurz schaue.
    Wir werden uns überraschen lassen, ob und wann ein Jungvogel schlüpft, oder nicht. Ich denke, der Erfolg, das das Paar in so kurzer Zeit zur Brut geschritten ist, ist schon sehr sehr groß, dmentsprechend können wir auch mit viel Gedult auf eventuellen Nachwuchs warten. Unsere Freude ist jeden Falls riesen groß, ob etwas schlüpft, oder nicht, spiel dabei keine Rolle. Hauptsache, den Altvögeln geht es gut bei einem solch anstrengenden " Brutgeschäft " !

    Gruß
    Jens
     
  8. #67 Christian, 18. Juni 2007
    Christian

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    Hi Jens,

    kann ich nachvollziehen ... meine Daumen bleiben gedrückt ... halte uns mal auf dem Laufenden.
     
  9. #68 AratingaWorld, 23. Juni 2007
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    AratingaWorld Jens

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    Nandaysittich Kücken !

    Hallo,
    die ersten zwei Nandaysittiche sind nun geschlüpft. Es ist eine große Freude, zu wissen, das es doch funktioniert hat. Die Henne ist sehr sorgfältig mit Ihrer Aufzucht der Jungvögel. Zwei Eier werden nun noch bebrütet, mal abwarten, ob sich in den nächsten Tagen noch etwas tut.

    Die letzten Tirikasittiche sind nun auch ausgeflogen und werden noch ca. zwei bis drei Wochen von Ihren Eltern gefüttert. Sie sind aber schon mit großer Neugierde dabei, selbständig fressen zu lernen. Die ersten Obststücke werden schon von ihnen vernascht. So bald sie futterfest sind, kommen sie zu den anderen Jungvögeln der " Brotogerisreihe " nach draußen, in die Freivoliere, die wir in diesem Jahr nachgezogen haben.

    Ich denke, das sich das Zuchtjahr 2007 bei uns zu mindest sehen lassen kann.
    Uns ist es bis her gelungen, 33 Südamerikanische Sittiche nachzuzüchten.

    Gruß
    Jens
     
  10. solcan

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    Hallo Jens

    Na das ist ja ein Riesenerfolg, herzlichen Glückwunsch dazu.:beifall:

    Gruß
    Hans
     
  11. #70 AratingaWorld, 24. Juni 2007
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    AratingaWorld Jens

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    Hallo Hans

    Ja, ich habe im Leben nicht damit gerechnet, das die zwei in diesem Jahr noch zur Brut schreiten. Anfangs konnten die beiden sich nicht ein mal auf´s " Fell " schauen und sind sich ein paar Tage aus dem Weg " geflogen ".
    So, nun müssen wir nur noch abwarten, ob die zwei Jungtiere auch weiter gefüttert werden. Bis jetzt sieht alles noch recht vielversprechend aus.

    Gruß
    Jens
     
  12. #71 Christian, 24. Juni 2007
    Christian

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    Glückwunsch ... Schwein (äh Küken) muß man haben :D
     
  13. Suzuki

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    Hallo zusammen,

    ich missbrauche diesen Beitrag mal, um einerseits zu verkünden, dass auch ich das erste mal seit einigen Jahren wieder Nachzucht von Südamerikanern habe. Nach fast 10 Jahren habe ich endlich einen kleinen Kubaner im Kasten.
    In dem Zusammenhang würde ich gerne fragen, ob jemand Erfahrung mit der Ammenaufzucht durch Ziegensittiche hat. Mich würde interessieren, wie lange die ein fremdes Jungtier füttern. Mir ist klar, dass das von Paar zu Paar verschieden sein kann, dennoch würden mich Erfahrungswerte interessieren.

    Besten Dank und beste Grüße

    Gert
     
  14. Rudi

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    Hallo Gert,

    auch wenn ich dir hier keine Erfahrungswerte weitergeben kann möchte ich dir doch herzlich gratulieren. Und ich drücke alle Daumen dass du den kleinen Kuba grossbekommst. Es ist also doch noch nicht alles verloren - auch nicht bei den Kubas.
     
  15. Suzuki

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    Hallo Rudi,

    die Glückwünsche nehme ich gerne entgegen, wenn der kleine erst einmal groß ist. Bis nächste Woche soll er eigentlich noch bei den Adoptiveltern bleiben (ist dann etwa zwei Wochen alt). Nach dem Beringen werde ich mich wohl darum kümmern. Das Risiko ist mir einfach zu groß, dass die Ziegensittiche ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weiterfüttern und der Kleine dann eingeht. Außerdem hoffe ich, dass ich ihnen bis dahin wenigstens noch einen zweiten Schlüpfling anvertrauen kann, damit ich keinen Vogel allein aufziehen muss.
    Ob das dann allerdings ausreicht, den Bestand mittelfristig zu sichern, ist schwer zu sagen. Eine Schwalbe macht keinen Sommer.
    Hast Du eigentlich irgendetwas mit Deinen Haitisittichen erreichen können? Wenn schon keine einzelne Henne, so kann man doch bestimmt noch irgendwo ein Paar auftreiben.

    Beste Grüße

    Gert
     
  16. #75 Christian, 4. Juli 2007
    Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Gert!

    Warum überhaupt Ammenvögel? Und warum Ziegen, statt Südami-Ammen. Erzähl doch mal etwas mehr über die Hintergründe.

    Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, daß alles gut klappt.
     
  17. Suzuki

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    Hallo Christian,

    die Eltern zerstören leider die Eier (Hahn ist eine schlecht sozialisierte Handaufzucht), so dass ich unmittelbar nach dem Legen die Eier entfernen muss, damit diese nicht beschädigt werden. Letztes Jahr hatte dieses Weibchen wenigstens 9 Eier in drei Gelegen mit einem Abstand von 3-4 Tagen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Eiern und einem Abstand von 14-18 Tagen zwischen den einzelnen Bruten. Die ersten 2-3 Eier konnte ich nur noch rekonstruieren, insofern der Legebauch des Weibchens nach deren Ablage weniges auffällig war. Das dritte oder vierte Ei habe ich beschädigt vorgefunden und repariert, obwohl ich nur wenige Stunden nach der Ablage kontrolliert habe. Danach bin ich dazu übergegangen die Eier unmittlelbar nach der Ablage zu entfernen und zunächst gegen Kunsteier auszutauschen. Letzteres habe ich aber wieder eingestellt, nachdem das Männchen die als Rammbock gegen echte Eier einsetzte. Immerhin kann ich den Legetermin nun auf eine halbe Stunde genau abschätzen, so dass alle fünf Eier des ersten Geleges in diesem Jahr unversehrt entnommen werden konnten.

    Letztes Jahr habe ich es mit einer Brutmaschine probiert, leider ohne Erfolg. Von 6 befruchteten Eiern ist keines geschlüpft. Ich hatte die Maschine (Octagon 20) vorher probeweise mit Hühner- und Wachteleiern laufen lassen, hatte dabei eine gute Schlupfrate, aber die Jungen waren aus mir unerklärlichen Gründen nicht sehr stabil. Ich habe das damals auf meine mangelnde Erfahrung mit Hühnervögeln zurückgeführt. Heute weiß ich, dass die von dem maschineninternen Thermometer angezeigte (i.e. eingestellte) Temperatur nicht viel mit der tatsächlichen zu tun hat. Es gibt da Unterschiede von bis zu 1,6°C. Das ist eine ganze Menge. Im Klartext bedeutete es, dass die Eier bei etwa 36,2°C statt 37,2°C bebrütet wurden. Das stimmte mit dem Befund überein, dass die jungen Wachtelküken hinfällig waren und die untersuchten Kubaeier entweder frühzeitig abgestorben waren oder die halbfertigen (oder fast fertigen) Küken im Ei förmlich schwammen. Wegen der zu niedrigen Temperatur ist nicht genung Wasser verdunstet. Das Projekt "Brutmaschine" war also ein Fiasko.

    Daher habe ich die Ziegensittiche angeschafft, die bislang ihren Job exzellent machen, obschon die untergelegten Eier deutlich größer sind und das Junge andere Bettellaute hat. Ich hatte mich vorher natürlich mit anderen Züchern besprochen, die ebenfalls Ziegensittiche als Ammen (für Amazonen, kleine Aras und Kakadus) einsetzen. Selbst deren Eier werden in der Regel gut bebrütet und die jungen wenigstens eine Woche gefüttert. Warum ich keine Südamis als Ammen nutze ist ganz einfach. Mein Platz ist sehr beschränkt und ich kann außer dem Platz für meine Kubas nur eine weitere Zuchtbox herrichten, d.h. es ist nur Platz für ein potentielles Ammenpaar. Das impliziert, dass dieses Paar zum Zeitpunkt der Eiablage der "Spender" selbst schon ein Gelege haben muss. Bei Ziegensittichen kann man das sehr leicht erreichen, die sind sehr brutwillig und bei dem jetzt verwendeten Paar habe ich im letzten Jahr durch Versuche festgestellt, dass ich zwei Wochen nach Einbringen des Kastens mit einer ersten Eiablage rechnen darf. Ein Gelege wird dann für etwa ein Viertel Jahr zuverlässig bebrütet, wenn man die Eier abtötet. Nicht umsonst gelten sie eben als brutwilligste Großsittiche.

    Eben das sind Südamis nicht unbedingt. In der Regel schreiten sie recht leicht zur Brut, überraschen aber manchmal durch Auslassen eines Jahres, verzögerten Brutbeginn oder sonstige Macken. Überdies ist es schwierg, sich bei Südamerikanern innerhalb eines Jahres ein Bild von ihren Elternqualitäten zu machen. Zu guter letzt bekommt man ja auch nicht so ganz leicht ein geeignetes Paar, wenn man es gerade braucht. Ein Kollege hat letztes Jahr unter einem Paar Goldstirnsittiche ebenfalls zwei Kubas groß bekommen (der Grund für das Umlegen war der gleiche wie bei mir). Allerdings hatte er gerade Glück, dass eines von seinen mehr als 20 Südamerikaner-Paaren zum gleichen Zeitpunkt wie die Kubas ein Gelege hatten. Deren Eier mussten natürlich dran glauben. Das tut schon mehr weh als ein Paar Ziegensittiche ohne Nachwuchs. Selbstredend konnte er sich recht sicher sein, dass die Goldstirnsittiche die Jungen bis zum Schluss aufziehen würden. Das halte ich bei mir für sehr unwahrscheinlich.

    Übrigens habe ich dank der Ziegensittiche auch wieder mehr Vertrauen in die Brutmaschine. Einen Teil ihrer Eier habe ich in die Brutmaschine überführt, nachdem ich dort einige Stellen ausgemacht hatte, an denen die Temperatur dem Optimum entsprach. Die sind auch alle geschlüpft und die Küken wurden anschließend von den Eltern wieder akzeptiert und tadellos aufgezogen.
    Kurz und gut: dieses Paar Ziegensittiche hat mich von ihren Elternqualitäten so sehr überzeugt, dass ich ihnen mittlerweile sogar nachsehen kann, dass sie von der falschen Insel stammen und sogar nicht wildfarbig sind.
    Zwei weitere berfruchtete Eier lagern jetzt in der Brutmaschine und entwickeln sich perfekt. Beide wurden 11 bzw. 7 Tage von dem Ziegensittichweibchen bebrütet, aber nachdem nun das erste Junge geschlüpft war, wollte ich mich nicht darauf verlassen, dass das Ziegensittichweibchen neben der Versorgung des Jungvogels auch die Eier noch anständig bebrütet. 11-12 Tage zwischen dem Schlupf des ersten und des zweiten Jungtieres sind für Ziegensittiche eben nicht normal. Insofern es heißt, das erste Drittel der Bebrütung sei das wichtigste und sollte daher von einem Vogel durchgeführt werden, bin ich zuversichtlich, dass wenigstens noch ein weiteres Junges schlüpft. Damit das klappt, bin ich aber für jeden Daumen dankbar.
    Fotos gibt es erst einmal nicht. Wer sich ansehen möchte, wie der kleine in etwa zwei Wochen aussieht kann das hier tun. Da sieht man auch ein adultes Paar. Natürlich sind meine Vögel nicht so eng untergebracht. Interessant ist aber, dass trotzdem die gleichen Probleme auftreten.

    Beste Grüße

    Gert
     
  18. solcan

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    Hallo

    Von mir auch herzlichen Glückwunsch zu dem kleinen Kubasittich. Hoffentlich kommt er durch. Bei so seltenen Arten zählt wirklich jeder Vogel. Ein Bekannter von mir hat ein ähnliches Problem gehabt wie Du. er benutzt als Ammenvögel Rotkopfsittiche bzw. Chirriquisittiche. Die Rotkopfsittiche ziehen auch Vögel auf die größer sind. Natürlich muß man das Glück haben das sie zur selben Zeit legen. Deshalb habe ich mich ja auch mit meinem Bruder entschlossen, das wir uns auf ein paaar wenige Arten spezialisieren. Es kommt einfach nichts mehr nach wenn man mal einen Vogel braucht. Bei den Haitisittichen ist leider kein Land in Sicht. Wir haben nur zwei weitere Halter ausfindig machen können. Der eine hat 2,1 und der andere besitzt 5 Paare und 5 weitere Hähne. Von beiden ist leider auch in Zukunft nichts zu erwarten. Bleibt leider nur noch das Zuchtpaar unserer Vögel. Aber auch da ist es schwierig Vögel zu bekommen wenn sie Jungtiere ziehen. Unsere beiden Hähne vertragen sich leider nicht sehr gut. Der eine zupft dem anderen die Federn aus. Wahrscheinlich sind sie sehr stark in Brutstimmung.

    Gruß
     
  19. Rudi

    Rudi Foren-Guru

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    Hallo,

    über das Thema habe ich mich gestern wieder intensiv mit Jens unterhalten.

    Das ist genau die Problematik die es uns in der IG so schwierig macht. Die meisten Züchter "sammeln Arten". Nach dem Motto schau mal ich habe 20 Arten Vögel. Von jeder Art ein Paar. Die Jungtiere werden sobald sie futterfest sind abgegeben.

    Ziel sollte es sein einige wenige Arten zu halten und damit stabile Populationen aufzubauen. Wenn sich jeder auf ein paar Arten "spezialisieren würde" damit gezielt züchtet und die Jungvögel "gezielt abgibt" ginge es einigen Arten besser.
     
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  21. #79 Christian, 5. Juli 2007
    Christian

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    Merci Gert,

    für den spannenden Bericht.

    Ich frage mich nur, ob es nicht doch irgendwie möglich gewesen wäre, eine andere Aratinga- oder zur Not auch Pyrrhura-Art als Ammen einzusetzen ... das wäre ja für die Sozialisation der jungen Kubas besser. Hans hat ja schon die Rotköpfe und Chiriquis erwähnt.

    Mmh, und manche dieser Leute wissen womöglich nicht mal genau, was sie da in der Voliere sitzen haben. Diese Sammelleidenschaft erschwert vor allem auch die Informationsbeschaffung ... man hat bei den meisten Arten nur Basiskenntnisse und kennt sich mit keiner richtig gut aus.

    Tja, der Vogel als Statussymbol 8(
     
  22. Suzuki

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    Hallo Christian,

    glaub' mir mal, Ziegensittiche sind da die beste Wahl. Das Hauptproblem war für mich die Zeit bis zum Schlupf. Die Aufzucht kann man wirklich zur Not selbst machen.
    Das Problem der Sozialisation wird dann nach dem Flüggewerden angegangen. Die Lösung ist eine Schwarmhaltung mit unverpaarten Tieren, unter denen auch Naturbruten sind. Bei der Diskussion um Sozialisation wird oft vergessen, dass eine Naturbrut nicht automatisch besser als eine Handaufzucht ist. Wenn eine Naturbrut nach dem Selbstständigwerden sofort in einen Privathaushalt wandert und da dann erstmal ein halbes Jahr allein lebt, ist sie nicht wirklich besser dran als eine Handaufzucht mit dem gleichen Schicksal. In dem von Dir gerne zitierten Gutachten zur Handaufzucht wird dieser Punkt ja auch herausgestellt. Verglichen wird dort die Sozialisation von Handaufzuchten mit der von Tieren, die eine lange Zeit noch mit ihren Eltern gelebt haben. Z.B. habe ich noch eine anderes Kubasittich-Männchen, ebenfalls eine Handaufzucht ab der zweiten Woche, dem man das nicht mehr anmerkt.

    @Hans: Gibt es denn wegen der Haitisittiche nicht irgendeine Möglichkeit, mal mit dem Loro Parque zu reden? In der Regel sind die doch sehr kooperativ und sollten ein Eigeninteresse daran haben, ihren Bestand abzusichern. Deren Vögel leben ja auch nicht ewig und ihre Ressourcen beschränkt. Zudem bist Du da doch kein Unbekannter. Ich würde da die Flinte nicht ins Korn werfen. Allerdings muss man natürlich mit vollem Einsatz arbeiten.
    Rupfen ist übrigens bei Haitisittichen weit verbreitet (kenne da noch zwei weitere Beispiele). Liegt wohl daran, dass es sie noch mal ein ganzes Stück intelligenter sind als ihre Gattungsgenossen. Meine fünf hatten damals in sekundenschnelle alles auseinandergenommen, auch Schrauben und Schekel waren kein Problem. Das habe ich bei anderen Südamis so noch nicht beobachtet.

    Beste Grüße

    Gert
     
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