Einstreu bei Legewachteln

Diskutiere Einstreu bei Legewachteln im Legewachteln Forum im Bereich Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline; Ich habe nun Sägespäne drin, die man auch für die Meerschweinchen nimmt. Aber das finde ich nicht so gut. Kann ich auch irgendein Granulat...

  1. #1 annjefferson, 25.08.2009
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    Ich habe nun Sägespäne drin, die man auch für die Meerschweinchen nimmt.
    Aber das finde ich nicht so gut. Kann ich auch irgendein Granulat nehmen, was die Konsitenz von Blumenerde oder So hat, damit die auch einmal ein wenig im Sand scharren können?
    Ich habe solch ein Zeug schon mal gesehen, dass kann man auch in Klein kaufen für die Brutkisten.

    Würde mich auf eine Antwort freuen.
     
  2. #2 Kwartel67, 25.08.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.08.2009
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    Hallo,

    Sägespäne sind o.k.

    Stelle einfach eine kleine Holzkiste mit Vogelsand hinzu ( gibt es in jedem Baumarkt für 3,95 Euro ).

    Kannst Du leicht sauberhalten und die Wachteln können ausgiebig baden.

    Rindenmulch geht auch, da es Feinstpartikel enthält , entwickelt aber als Bodengrund ( wie Vogelsand ) in der Wohnung , eine hohe Staubentwicklung.

    Grober Kies und gehäckseltes Holz ( unbehandelt ) , kräftigt die Fußmuskulatur .

    Heu bietet im Winter Schutz vor Kälte ( bei Außenhaltung ) , hat aber den Nachteil , das sich schnell Kotklumpen an den Füßen bilden.

    Man muß die Füße öfters im Wasserbad reinigen.

    Auf Heu und gehäckseltem Holz gibt es zusätzlich das Problem, das man die Eier mit Argusaugen suchen muß.

    In der Wohnung gehaltene Wachteln hält man am besten auf Untergründen , die keinen Staub entwickeln ( sonst putzt man sich wund ).

    Bei weichen Untergrünen stellt man die Futter und Wassereinheiten am besten auf grobem Untergrund ( grobe Betonplatten gibt es in jeder Größe ) .

    Da können die Wachteln ihre Krallen auf natürlichem Wege abscharren.

    Auch feiner Aquariumkies wird, wenn er in der Wohnung Zimmertemperatur längerfristig erreicht, zur Staubbombe.

    Fazit : bei weichen Untergründen ohne Feinststaubpartikel immer eine Sandkiste anbieten.

    In der Wohnung keine staubintensiven Materialien benutzen ( Putzen und Atemwegserkrankungen ).

    In der Außenhaltung sind alle Untergründe legitim, aber je nach Grobheit bei der Eiersuche schwierig.

    Je gröber der Untergrund, desto kräftiger die Fußmuskulatur.

    Liebe Grüße Dirk
     
  3. #3 annjefferson, 26.08.2009
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    könnte ich denn auch bei den wachteln normale blumenerde nehmen, eine noch helle sandschale reinstellen und dann die steinplatte, wo dann auch futter raufkommt?

    muss die platte eine bestimmte oberfläche haben, wegen der krallen?
     
  4. #4 Kwartel67, 31.08.2009
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    Hallo,

    Blumenerde wird immer auch mit " chemischen Zusätzen " ( Düngemittel ) versehen.

    Ich benutzte keine Blumenerde, da durch das Scharren der Hühner immer ein feiner Staub entsteht, der die Atemwege schädigen könnte.

    Egal welchen Untergrund man anbietet, er sollte unbehandelt sein.

    Im Großhandel kann man keine sachgerechte Beratung verlangen, da die Verkäufer das Problem " Wachtelhaltung / Bodengrund " gar nicht beurteilen können.

    Einem Wachtelfreund wurde mal unbehandelte Blumenerde verkauft.

    Zu Hause angelangt, wurde nach dem Lesen des Kleingedrucktem auf dem PVC Sack schnell klar, das sie eben nicht unbehandelt war.

    Warum auch ?

    In dieser Erde sollen Blumen schnell wachsen und gedeihen.

    Wenn Du grobe Steinplatten verwenden möchtest, sollte der Futter oder Wasserspender ca. 1/5 der Gesamtfläche einnehmen.

    Da Hühner gerne während der Nahrungsaufnahme auf groben Steinplatten auch scharren, nutzen sich die Krallen auf natürliche Weise ab.

    Leider sind die Steinplatten schnell mit Kot verschmutzt, so das man sie öfters reinigen muß.

    Die allerbesten Erfolge erziele ich auf gehäckseltem Holz.

    In meiner großen Außenvoliere halte ich ganzjährig 4 Legewachteln und ein Zwergwachtelpaar.

    Und das schon seid 4 Jahren.

    Am Mittwoch hatte ich 8 Eier (nur von den Legewachteln ) in der Voliere.

    Das ist absoluter Rekord.

    Und das nur mit Legemehl und jeden Tag einen frischen Kopfsalat.

    Ich mußte noch nie ihre Krallen schneiden.

    Es bilden sich keine Kotklumpen an den Füßen, da der grobe Untergrund es verhindert.

    Ich habe sehr viele unbehandelte Untergründe ausprobiert, aber grob gehäckseltes Holz ist mein Favorit.

    Heu gehört im Winter trotzdem dazu.

    Kauft man Zwerg - oder Legewachtel , die auf weichen Untergründen gezüchtet oder gehalten wurden, kann man bei der Umsetzung immer beobachten, das sie am Anfang Schwierigkeiten haben, auf dem neuen Untergrund zu laufen.

    Die Fußmuskulatur ist geschwächt .

    Ähnlich wie bei einem Menschen, der nur Schuhe trägt und dann auf Kies laufen muß, ergeht es der Wachtel.

    Nach 2 bis 3 Tagen hat sich das Problem aber erledigt.

    Aber nicht jeder hat Zugang zu unbehandeltem, grob gehäckseltem Holz.

    Deshalb empfehle ich , bei Heu, Stroh, Rindenmulch oder Naturboden, grobe Steinplatten .

    Oder Nägel schneiden.


    MFG Dirk
     
  5. #5 annjefferson, 01.09.2009
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    danke für die auskunft...

    ich habe nun torf genommen und den mit sägespähe und rindenmulch gemischt. die wachteln finden es toll und fingen auch gleich an zu baden, auch wenn ich mich erst einmal dran gewöhnen musste, dass es nun ganz nach wald riecht.

    eine steinplatte werde ich die tage noch kaufen dann können sie da auch rauf. in die ecke habe ich noch eine normale schale gelegt Durchmesser 30 cm wo ich vogelsand drin habe, da gehen sie dann auch noch hin und wieder einmal baden.
     
  6. #6 Kwartel67, 01.09.2009
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    Hallo,

    ich kann mir sehr gut vorstellen, das deine Wachteln das " toll " finden.

    Eine kleine Alternative wäre auch eine Ecke mit grobem Kies.

    Dort könnte man den Wasser oder Futterspender platzieren.

    Um zu fressen oder zu trinken, müßten sie regelmäßig diesen groben Untergrund betreten, was widerum die Krallenbildung reguliert und die Fußmuskulatur kräftigt.

    Ist vielleicht etwas einfacher, groben Kies zu besorgen, als Steinplatten .

    Na ja, du wirst das ja selber am besten beurteilen können.

    MfG Dirk
     
  7. smicha

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    Hallo Dirk,

    hast du die volie im winter irgendwie isoliert, oder müssen deine wachteln die temperaturen aushalten? wie kalt wird es bei dir im winter im schnitt?
     
  8. #8 Kwartel67, 01.09.2009
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    Hallo smicha,

    wir reden hier über " Lege und Zwergwachteln " ?

    O.K.

    Meine Wachteln sind von einem international bekannten Züchter, der sie bei jeder Witterung draußen hält.

    Das bedeutet sie sind Außenhaltung gewöhnt.

    Wenn Wachteln ( Zwerg wie Legewachteln ) nichts anderes kennen, können sie sich auf starke Temperaturschwankungen einstellen.

    Was macht eine Wachtel, wenn es kälter wird oder es regnet ?

    Sie sucht sich einen windgeschützten, regenfreien Platz.

    Das tut sie auch in einer Voliere.

    Meine Wachteln haben Temperaturen bis - 20 Grad überlebt.

    Ohne Wärmelampe und Häuschen.

    Jeden Tag ein frischer Heueinstreu reichte.

    Es ist aber wichtig, das die Wachteln sich auf kältere Temperaturen einrichten können.

    Wenn sie die natürlichen Jahreszeiten erleben, schützt sie ihr angeborener Instinkt , vor Resourcen.

    Verpempelt sie der Mensch, verlieren sie schnell ihre instinktive Fähigkeit, unter natürlichen Gegebenheiten zu überleben.

    MfG Dirk
     
  9. #9 Koggensegler, 25.08.2018
    Koggensegler

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