Gattenmord??

Diskutiere Gattenmord?? im Kakadus Forum im Bereich Papageien; @Pico Sowas ist ja unverschämt.Zum Glück hast du es rausbekommen. @Ingo Das mit den Plattschweifsittiche ist ja auch nicht grad zu...

  1. Micky83

    Micky83 Foren-Guru

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    @Pico

    Sowas ist ja unverschämt.Zum Glück hast du es rausbekommen.

    @Ingo

    Das mit den Plattschweifsittiche ist ja auch nicht grad zu empfehlen,wenn da bewußt der mögliche Tod von denen einkalkuliert wird.8(
    Und warum ist der Verlust von einem Sittich weniger schlimm,als der eines Kakadus?:nene:Jedes Tier hat seinen Wert.
     
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  3. #22 cacatua-goffini, 4. Mai 2009
    cacatua-goffini

    cacatua-goffini federlose Geiersklavin

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    @pico
    gebe dir recht leider gibt es immernoch züchter die die eier aus dem kasten nehmen und dem paar nie ne chance geben und dann heisst es einfach die können es nicht
    gott sein dank sind aber alle züchter die ich kenne (naja bis auf den a... wo miro ursprünglich herkam) nicht so

    der begründung bei gattenmord stimme auch ich zu wir können als überlegene rasse mensch (:D) ein kakadu paar nicht in eine 1x1m voli sperren und dann wenn was passiert dem hahn die schuld geben

    zum schmusekakadu ich bin zwar der meinung papagei sollte papagei bleiben allerdings gibt es von meinen auch jede menge schmusebilder einfach weil sie schon schmusevögel waren als ich sie übernommen habe
    trotzdem wurden alle bei mir verpaart oder wenigstens vergesellschaftet was aber nicht heisst das sie den kontakt zum mensch nicht mehr wollen im gegenteil wenn ich mittag heimkomm und nicht erst zwei stunden schmusen gehe schreien sie alle herzerweichend

    aber das thema ist schon so alt wie die papageienhaltung selbst
    eine verbesserung beginnt in den köpfen der halter
    so fände ich ne art tierführerschein gar nicht verkehrt einfach damit die leute vorher informiert werden und zwar an stellen denen das wohl der tiere am herzen liegt und nicht das wohl des geldbeutels

    ich rate niemandem davon ab sich papageien zuzulegen allerdings weise ich immer auch auf alle nachteile etc hin und frage die leute auch aus und leider viel zu oft gebe ich dann den rat noch zu warten und sich besser zu informieren bzw über einanderes hobby nachzudenken

    viele naja die meisten beherzigen meine ratschläge auch und entscheiden sich dann für ein paar anstatt einzelvogel voli anstatt käfig etc
    manche sind leider unverbesserlich aber die bekämen von mir auch keinen vogel weder welli noch ara oder kakadu oder sonst etwas

    wer jedoch wirklich bemüht ist und es ernst meint dem helfe ich auch gern mit tipps adressen etc
     
  4. Hein

    Hein Stammmitglied

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    Moin,

    @ Pico: nö, ich habe Dich persönlich nicht gemeint betreffs der Züchter/Händler; keine Bange :-). Ich wollte nur diesen zu erwartenden Hinweis von vornherein ausklammern, da das nichts mit Aggressionseverhalten zu tun hat.

    @ Ingo: JA!
    Danke, das war ein weiterer Punkt, den ich beim Schreiben einfach vergessen hatte.
    Papageien sind "optische Tiere", deren Gehirn mit großer Wahrshceinlichkeit dazu ausgelegt ist, sehr schnell sehr große Mengen optischen Inputs zu verarbeiten. Wenn ich jetzt nicht ganz falsch schließe heißt das, dass eine reizarme, eintönige Umgebung die falsche Umgebung ist; möglicherweise liegt hierin tatsächlich eine weitere Ursache für "Verhaltensstörungen" jeglicher Art.
    Sich auszumalen, was im Hirn passiert, wenn nur noch wenig in der Umgebung ist, was sich bewegt, ist nicht schwer.

    Wenn man liest, welche Strecken gerade Australier, die in eher trockenen oder halbtrockenen Gebieten heimisch sind, für Futter und Wasser zurücklegen müssen, sieht man viele Dinge schonmal ganz anders. Ich habe gelesen, dass Welli-Schwärme 60-80 Kilometer am Tag unterwegs sein können, und dass Nymphen ähnliche Entfernungen zurücklegen.
    Speziell in den halbtrockenen Gebieten müssen die Vögel eigentlich darauf ausgelegt sein, unter schlechten Bedingungen auch größere Strecken zurückzulegen oder mit den Jahreszeiten dem Futterangebot hinterherzuziehen. Balz und Brut und Revier kommen noch dazu, auch die alltäglichen Reibereien im Schwarm. Die Tiere müssen einfach einen großen Bewegungsdrang und eine niedrige Schwelle zum Tätigwerden haben.
    Im Alltag mag dieses Potenzial eben durch Zugbewegungen und Futtersuche abgebaut werden, aber in Gefangenschaft sieht das sicher anders aus.

    Sieht man eine Kakadu-Doku unter diesen Gesichtspunkten, kommen einem schon recht unschöne Gedanken zur Gefangenhaltung in den Kopf.

    In der Praxis versuchen wir, unseren Männchen einen "Terminkalender" zu bieten: wenn sie "randalieren" wollen, randalieren wir mit. Dazu kann das Anbieten einer Stoffpuppe oder eines anderen "Feindes" gehören (für den einen ist es eine Handpuppe, für den anderen ein gelbes Handtuch), oder Bewegungsspiele.
     
  5. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Ja, aber purer Zufall.
    Ich hätte den Vogel in jedem Fall zurück bekommen, das war auch kein Thema.
    Wäre die Person nicht zufällig an die Öffentlichkeit gegangen, wo der Vogel zuletzt untergebracht war, hätte ich es wohl nie erfahren.

    Hat mich aber noch mehr verärgert, als ich ohnehin schon war.
     
  6. Mirjam

    Mirjam Stammmitglied

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    Interessantes Thema, was mich auch sehr interessiert!

    Früher habe ich mich schon über Gattenmord informiert, und viele Meinungen und Erfahrungen habe ich schon gehört!
    Das mit den Finken auch... Ausserdem habe ich von einem Bekannten erfahren, dass er die Kakadupaare in nachbarschaftliche Voliere hält, wo die Vögel sich sehen können - zwischen Volieren ca 1 Meter abstand. Und in der Brutzeit terrorisieren die Hähne nicht die Hennen sondern einander - durch Gitter natürlich! Der Bekannte meinte auch, es hat sehr schön geklappt!

    Von anderen habe ich gehört, dass Gattemord nicht bei alle Kakaduarten vorkommt. Allgemein meinen sie, dass die weisse Kakadus, also die Gelbhauben, Goffins, Weisshauben, Molukkus eher zu Gattenmord neigen. Ausserdem neigen die Inkas auch zur Gattenmord, da diese Vögel sehr temperamentvoll sind! Andererseits seien Rosas und Salamonen (die eigentlich auch weiss sind) eher Gattenmordfrei... Weiss nicht, was recht ist, und was nicht, würde mich aber sehr interessieren!

    Die Haltung finde ich auch sehr wichtig, nun wie macht man einem Kakadupaar die Umgebung reizreich? Kommt Gattenmord auch vor, wenn man sie nicht züchtet? Ausserdem kann man mehrere Paare in einer grossen Voliere halten, die wirklich sehr gross sind - ca. 10-15 Meter? Natürlich artrein?

    LG
    Mirjam
     
  7. Hein

    Hein Stammmitglied

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    Hallo Mirjam,

    die Fragen kann ich nicht mit reinem Gewissen mit 'ja' oder 'nein' beantworten; Verallgemeinerungen wie 'Rosas haben' ... 'Amazonen neigen zu...', 'Graue sind ...' halte ich für gefährlich.

    Definitiv: NEIN. Es gibt Gelbhaubenpaare, die jahrzente friedlich zusammenleben. Nur heitß das nicht, dass es nicht in den nächsten 5 Minuten ganz anders werden könnte.

    Bei den Rosas bin ich mir nicht ganz sicher; sie gelten zwar als faul-friedlich, und Partnertötungen bei Rosas sind mir nciht bekannt, aber das hat nichts zu sagen.

    Da gibts keine Patentlösung; es hängt wohl immer auch von den Umständen, der Gruppe/dem Paar und letztlich dem Individuum ab.


    Das erste wäre wohl eine abwechselungsreiche Umgebung (also nicht nur zwei Kletteräste in den Käfig), öfter mal umdekorieren, öfter mal Astschnitt zu zernagen anbieten, usw. Da spielen teilweise wohl auch kleinste Details mit rein: vor Jahren hat uns mal jemand geraten, keine fixierten Sitzäste mehr anzubieten, sondern schief und kreuz und quer und wackelig; die Dinger sollen ruhig Spiel haben. Ich habs zuerst nicht geglaubt, aber die wurden besser angenommen als die normalen Sitzäste, die sich nicht bewegen.

    Wir haben einen großen Behälter voll Spielzeug, das wird immer wieder durchgewechselt. Wenn sie das Interesse an einem Spielzeug verloren haben, wird das gereinigt, kommt in die Box, und ein anderes (schon wieder vergessenes) wird angeboten.

    Sie dürfen sich unter Aufsicht im ganzen haus frei bewegen.

    Und wie gesagt voliere öfter mal umdekorieren.

    Ja: Hormone haben nichts mit Zucht zu tun, die sind einfach da. Zwischen Ende November und Anfang Februar werden unsere auch ungenießbar bis gefährlich; dann ist Aggressionsabbau besonders wichtig.

    Das tun viele, aber von mir ein klares 'NEIN'. Es müsste in dieser Voliere die Möglichkeit geben, dass die Paare sich von der Gruppe absondern und ihr eigenes Revier besetzen können, ich halte das für nicht möglich.
    Ich meine, mal gelesen zu haben, dass im Loro Parque ca. 2 Quadratmeter große Bretter an den Volierenwänden als Sichtschutz aufgehängt werden, das soll angeblich gut klappen. Trotzdem bin ich skeptisch.
     
  8. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Habe ich auch gelesen und meine auch anschließend gelesen zu haben, das es trotzdem zu dem Verlust von Hennen kam, wenn auch weit weniger.

    Den anderen Ausführungen von Hein kann ich mich auch nur anschließen.

    Ich habe von Amazonen gehört, die getötet haben und auch bei Grauen ist es schon vorgekommen.

    Sehe ich auch so.:jaaa:
     
  9. Mirjam

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    Okay, danke für die ausführliche Antwort!


    Und wie ist es mit Clickertraining, ist auch eine gute Beschäftigung, oder? Kann es eventuell helfen?

    Das mit den Ästen kannte ich schon, meine Nymphen und Halsi bevorzugen auch Schaukeläste und schräge Äste!



    Hein: Kannst Du mir erzählen, wie Du deine Kakadus hälst? Was für Art hast Du? In wie grossen Voliere leben sie? Wieviel Freiflug bekommen sie? Haben sie auch einen Aussenvoliere? Du schreibst ja, dass sie in der Wohnung leben!


    LG
    Mirjam
     
  10. Hein

    Hein Stammmitglied

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    Hallo Mirjam,

    sei mir bitte nicht böse, aber aus guten Gründen veröffentliche ich keine Details über meine Papageien mehr, sondern schreibe nur noch allgemeines Zeug.
    Nur soviel: drei Weiße, total fehlgeprägt, davon sind zwei angeblich nicht resolzialisierbare Abgabenotfälle gewesen. Zwei Männchen, ein Weibchen, das Weibchen ist der unangefochtene Chef der Gruppe - nach meinen Erfahrungen kann ich von dieser Kombination nur abraten; es ist ein Pulverfass!

    Weiß ich nicht, da ich mich mit Klickertraining nicht richtig auskenne. Allerdings hat sich mir der Sinn des Clickerns nie so richtig erschlossen; vielleicht bin ich auch einfach nur zu dumm dafür :-).

    Interessant, nicht wahr? Ich hatte auch lange Zeit gedacht, dass die Geier ja zum Ruhen oder Schlafen einen festsitzenden Ast brauchen (ich mag ja auch nicht in einem schnwankenden Bett schlafen), aber das war falsch. Soweit ich das übersehen kann, werden knubbelige, schiefe, schwankende Äste aber tatsächlich besser angenommen.
    Wir haben ein, zwei Äste immer noch fixiert, aber der Rest wird schwingend aufgehängt oder einfach nur an einem Ende mit der Wand oder einem Kletterbaum verbunden.

    Der olle Hagenbeck gilt zwar als ziemlich überholt, aber mit der "tiergartenbiologischen Haltung" dürfte er gut gelegen haben: versuchen, das natürlich Habitat so weit wie möglich nachzubilden. Ich meine, dass dies der kleinste und beste Nenner ist.

    Wenn Du Nymphen hast, hast Du ja sicher schonmal Dokus gesehen oder Literatur darüber gelesen. Gerade bei "kleinen" Australiern ist bekannt, dass sie enorme Strecken zurücklegen, also gilt als erstes Gebot: Platz, Platz und nochmals Platz. Mal ganz dick aufgetragen: damit ein Nymph halbwegs anständig fliegen kann, dürfte eine AV von 20-30 Metern angesagt sein. Darin ein oder zwei Bäume (zum Schlafen und für das Morgenritual), zwischen den Bäumen kleine Büsche, das ganze halboffen und übersichtlich gestaltet - die mögen keine dichten, undurchdringlichen Büsche. Klar sind das nur Träume, aber in diese Richtung sollte es gehen.

    Und gerade bei den Australiern aus den halbtrockenen Gebieten wäre Bodenfütterung sehr wichtig, dass sie sich ihrer natürlichen Lebensweise gemäß ihr Futter am Boden selber suchen müssen und dabei auch buddeln können - nur gibt das leider mit einigen Amtstierärzten Probleme, weil die meinen, dass diese Fütterung gegen Hygienestandards verstossen würde.
     
  11. Mirjam

    Mirjam Stammmitglied

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    Natürlich bin ich nicht böse, ich verstehe es! :zwinker: Kann es auch nachvollziehen, also kein Problem!

    Ich möchte nur mich informieren, wie die Leute so Kakadus halten. Ich meine man sagt immer, die sind keine Vögel für Gefangenschaft, trotzdem werden sie sehr häufig gehalten! Und was meint man über artgerechte Haltung bei Kakadus - Aussenvoliere, Innenvoliere, Vogelzimmer usw. Man liest immer wieder, wie schwer Kakadus zu halten sind, wie temperamentvoll sie sind, trotzdem kann man sehr viel über harmonisches Leben mit Kakadus hören. Logisch, dass nicht jeder Kakadus halten kann, ihre Bedürfnisse zu stillen ist sehr schwierig - auch für die andere Arten! Kenne die Seite Radikale Kakaduseite, gefällt mir sehr gut, trotzdem meinen viele, es sei überdramatisiert und das Hälfte nicht war sei. Deswegen fragte ich auch über den Gattenmord! Man gibt immer so viele Tips, aber ob es nützt!? Wie ihr schriebt, es hängt von der Persönlichkeit der Kakadus ab!

    Auch hier in Ungarn ist die Lage nicht besser. Vielen halten Kakadus allein, weil sie es so wollen... ob es artgerecht ist, bezweifle ich. Ob es in Ordnung wäre, einen Partnervogel nur so zu halten, weiss ich nicht! Viele meinen auch verschiedene Arten zu kombinieren, also zB das Gattenmord vorzubeugen halten sie Rosakakadu Hähne mit Inka Hennen... Und da entstammen natürlich auch Hybriden, die nicht unbedingt gut sind - aber oft gesucht werden!

    Ja, ich lege grosse Wert darauf, mich erstmal zu informieren, bevor ich überhaupt ein Tier anschaffe! Dazu helfte mir dieses Forum sehr, immerhin habe ich hier gelernt, dass kommerzielle Handaufzucht und Einzelhaltung was für schlimmen Folgen haben kann! Meine Vögel haben ganztägige Freiflug von morgen 6 Uhr bis 8 Uhr Abend. Sie sind sehr gute Vögel, man kann sie auch ohne Aufsicht lassen, knabbern nichts an, machen kein Unsinn, und das Zimmer ist absolut Vogelsicher! Sie haben riesen grossen Bewegungsdrang, sie machen schon Krach um viertel nach 6, wenn ich sie nicht rauslasse! Sie sind schon daran gewöhnt! Sie haben zwei riesige Kletterbäume, das Fenster ist im Sommer nonstop offen, bekommen frisches Luft, trotzdem habe ich schlechtes Wissen, weil ich ihnen nicht mehr bieten kann - einen riesigen Aussenvolier, wohin sie durch das Fenster fliegen könnten! Trotzdem mache ich aus alles das Beste. Und deswegen verstehe ich nicht, wenn ich in ungarischen Foren Menschen kennen lerne, die ihre Nymphen in einem 44X23X23 cm Käfig halten... Meine würden wverrückt sein, und ich denke aus sie sind nicht glücklich... :k
     
  12. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Ja, und in der Regel handelt es sich oftmals um Abgabevögel.
    Ich persönlich kenne nur wenige Leute, die ihren Kakadu bzw. Kakadus (bei mehreren) von Klein an gehalten und ihn heute noch halten.

    Mein Kakadubestand setzt sich in der Hauptsache (außer 2 Vögel) auch nur aus Abgabevögel zusammen.


    Das funktioniert dort, wo sich die Halter sehr viel mit den Bedürfnissen von Kakadus auseinandersetzen und dort, wo das bisherige Leben des Kakadus weitgehend -ich sag mal- unbelastet war.

    Der Mensch braucht grundsätzlich eine Bestätigung, muß am eigenen Leib erfahren, das bestimmte Aussagen doch stimmen.
    Nur ist es in diesem Fall dann oftmals zu spät für das Tier.
     
  13. papugi

    papugi Foren-Guru

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    Hallo Pico,
    Ich persönlich kenne nur wenige Leute, die ihren Kakadu bzw. Kakadus (bei mehreren) von Klein an gehalten und ihn heute noch halten.



    Kennst mich zwar nicht personlich :zwinker: aber kannst eine person mehr als bekannte kakaduhalter zufugen..

    habe kakadus seit 16 jahren, inzwischen sind es 11 grosse WHK und 4 kleine .
    :)
     
  14. Rena

    Rena Guest

    bestimmte ausagen,hat ihr nenner.obwohl´abgeschwächt:trost:...tja,,,ein jeder wird mal älter und sieht dem eigentlichen nicht mehr....

    klasse finde ich,das die jungen menschen...vielleicht nicht so denken...naja man würgt´sie ab...:zustimm:
     
  15. Rena

    Rena Guest

    das ist trichtig!

    nur,das sind deine erfahrungen,die du selbst und kein anderer,vergleichbar sieht...aber da hier so oder verallgemeinert wird,kann jeder für sich entscheiden......:bier:
     
  16. Motte

    Motte Guest

    Interessant ist das erhötes Agressionsverhalten nicht nur bei Kakdus, sondern auch bei vielen anderen Tierarten zu finden ist, welche sonst eigentlich garnicht zu Agressionen neigen, sondern eher zur Flucht. Auslöser ist meist Brut/Paarungsstimmung und das Beschützen des Nachwuchses. Diese , wie ich vermute, hormonell bedingte Agressionsteigerung macht wirklich Sinn und ist in der Natur oft notwendig, da der meist hilflose Nachwuchs nicht fliehen kann (von Nestflüchtern mal abgesehen) und auf den Schutz der Elterntiere angewiesen ist.

    Schlimm ist das durch HZ fehlgeprägte, oder durch Einzelhaltung fehlfixierte (menschenbezogene)Tiere oft tickende Zeitbomben sind. Bei einigen Kakduarten soll sich das Agressionspotential oft explosionsartig zeigen, und das eher selten in jungen Jahren.
     
  17. Hein

    Hein Stammmitglied

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    @ Motte:
    DIE beiden Sätze gehören ganz oben festgetackert!
    Natürlich sind die Jungtierchen süß, verschmust,... mit Eintritt der Geschlechtsreife richtet sich dann der Geschlechtstrieb auf den Menschen, da der Vogel ja auf den Menschen sozialisiert wurde. Der Mensch versteht das nicht, weist den Vogel ab, und der Vogel ist frustriert. Dazu kommt dann noch der sowieso schon verrückt spielende Hormonhaushalt, und irgendwann knallt es.

    Allerdings lässt sich das Verhalten auch bei Volierenvögeln beobachten, die nicht menschengeprägt sind. Daher versuche ich, die allgemeinen Ursachen zu finden, die zu derartigem Verhalten führen.
    Vielleicht ist es zu einfach gedacht, aber die Überlegung, was ein Papagei in Freiheit für sein "normales Tagesgeschäft" braucht, scheint mit eine gute Grundlage zu sein. So sind sie eben, und das ist auch eine sinnvolle Ausstattung.

    Damit kann dann auch besser erklärt werden, warum die Sozialisation auf den Menschen, zu gute Ernährung, zu wenig Platz, zu kleine Gruppe etc. (also eigentlich die gesamte Gefangenhaltung) das normale Verhalten zu einem derartigen Problem werden lässt.
     
  18. Pico

    Pico Chefin einer Chaotenbande

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    Sicher Rena...wie Recht Du doch hast. :zustimm:
     
  19. Rena

    Rena Guest

    weiss ich doch!:trost:

    das aber die kakaduhennen genauso austicken können,weisst du sicherlich auch.

    die VK konnte mir da so einiges berichten....:zwinker:
     
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  21. Pico

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    was soll die Frage?

    Das Kakadu-Hennen "austicken" ist sicherlich nicht die Regel und ist meiner Ansicht nach aus Haltungsfehler zu resultieren.

    Aber ich wette, das Du auch hier wieder anderer Meinung bist.:p
     
  22. papugi

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    In jedem fall, henne oder hahn, sind immer die gefangenschaft, und die haltungsbedingungen fur diese anormale benehmen verantwortlich (hennenagression) ...immer.

    So sehe ich das.

    N.B.
    Wenn man von "volieren" spricht, das wort ist irgendwie mode geworden, weiss man nie welche dimension dahinter steckt.
     
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