Grünwangen-Rotschwanzsittichhalter aus Kreis Mettmann hier???

Diskutiere Grünwangen-Rotschwanzsittichhalter aus Kreis Mettmann hier??? im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, kommt jemand hier aus den Kreis Mettmann und hat einen Grünwangen-Rotschwanzsittich?? Mein Geier läßt sich nicht mehr Eingemeinden und...

  1. teklas

    teklas Neues Mitglied

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    Hallo, kommt jemand hier aus den Kreis Mettmann und hat einen Grünwangen-Rotschwanzsittich??

    Mein Geier läßt sich nicht mehr Eingemeinden und der Tierarzt hat jetzt den Vorschlag gemacht das ich es erst mal mit einer Spielgruppe versuchen soll. So das er erst mal andere sieht und vieleicht doch noch seine Soziale Ader entdeckt.

    Was haltet ihr von diesen Vorschlag?
    Jemand hier, der mir bei einer Tasse Kaffee seine Tierhaltung näherbringt, könnte den einen oder anderen Tipp brauchen.
     
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  3. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi!

    Dazu kann man herzlich wenig sagen, wenn man nicht mehr Hintergundinformationen vorliegen hat. Von daher erzähl doch mal der Reihe nach, was genau los is'.

    Wie lange ist der Vogel schon bei Dir?
    Welches Geschlecht hat er?
    Wie alt ist er?
    Lebt er ohne Artgenossen? Wenn ja, wie lange schon?
    Wie ist der Vogel untergebracht und wie oft hat er Freiflug?
    Ist es eine Handaufzucht oder Naturbrut?

    Was heißt, er läßt sich nicht mehr eingemeinden und soll seine soziale Ader wieder entdecken? Was ist passiert?

    Etc., etc..
     
  4. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Da bin ich schon wieder ;)

    Einen Teil der Vorgeschichte findet man ja HIER, aber viele Fragen sind immer noch offen ... siehe oben ... wir wissen ja bislang nur, daß er Euch zugeflogen ist und das Geschlecht bestimmt werden, als auch ein Partnervogel gesucht werden sollte.

    Was daraus geworden ist, wurde aber nicht berichtet.

    Sorry, aber ohne hinreichendes Feedback kann man Dir und dem Vogel nicht helfen.
     
  5. teklas

    teklas Neues Mitglied

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    Hallo,

    also nun mal der Reihe nach, der junge Mann ist jetzt schon seit Juni/Juli bei mir.
    Dürfte ca. 3 Jahre alt sein, ansonsten habe ich keine Infos, sein Werdegang konnte nur bis zu einen bestimmten Punkt zurück verfolgt werden und der hörte sich nicht sehr gut an.

    Lebt er ohne Artgenossen? Wenn ja, wie lange schon? Keine Info vorhanden, wurde von Geschäft zu Geschäft weiterverkauft, es gab keine Infos auf Artgenossen oder ob er jemals in Privaten Händen war.

    Wie ist der Vogel untergebracht und wie oft hat er Freiflug? Er hat einen großen Papageienkäfig und 8 bis 12 Stunden Freiflugmöglichkeit. Die er aber nicht sehr zum Fliegen nutzt, er kann es zwar, macht es aber nicht ohne das ich ihn irgendwie Locken muß damit er mal eine Strecke fliegt.

    Ist es eine Handaufzucht oder Naturbrut? Keine Info vorhanden

    Als er mir zugeflogen ist war er in einen sehr schlechten Gesundheitszustand, Unterernährt, Dehydriert und einfach ko.

    Er hat Angst vor anderen Vögeln, selbst vor denen die am Fenster vorbeifliegen. Wir wollten ja einen Partner holen, aber das klappte auch nicht und den dann auf gut Glück zu behalten und dann 2 einsame Helden da sitzen zu haben, wollten wir auch nicht. Darum meinte der Tierarzt das ich es erst mal mit einer "Spielgruppe" versuchen soll, die ihm andere Vögel näher bringen soll und er seine Angst verliert. Ansonsten meinte der Tierarzt könnte er nur alleine bleiben, da man ja nichts über die Vorgeschichte weiß.

    Er Spiel ja auch nicht, er interessiert sich nur dann für etwas, wenn was zu fressen dabei rausspringt. Kletterturm, Seile, Schaukel und all den anderen Kramm habe ich hier. Zum großteil sogar nach Anleitung selbst gemacht. Aber er hat vor allem Angst und ist sehr Schreckhaft.
    Nistkasten oder andere Schlafgelgenheiten, nein Danke.
    Er schläft auf seiner Plattform, Bademöglichkeit nutzt er nicht, nur wenn ich das Wasser frisch auf einen tiefen Teller gebe und mich daneben setze.

    Wie gesagt, Füße hasst er wie die Pest, sobald er sie sieht hackt er los.

    Ansonsten schmusen, schmusen, schmusen und immer mit dabei sein.

    Fressen ist ein Thema für sich, schwierig, sehr wählerisch und nur in Gesellschaft. Vor allem muß man überall Sonnenblumenkerne druntermischen, ansonsten rührt er gar nichts an, also die Geschäfte mit Futter bin ich hier bald durch. Bin schon froh das wir, also ich und der Tierarzt endlich ein Vitaminprodukt gefunden habe, was er mag. Ansonsten sagt der Tierarzt hat er sich sehr gut gemacht, waren erst vor Weihnachten zur Kontrolle da.
     
  6. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Ok, er ist also geschlechtsreif und hat wahrscheinlich eine "unschöne" Vergangenheit.

    Das hört sich doch schon mal nicht schlecht an :zustimm:

    Südamis sind halt absolute Teamplayer ... hier fehlt halt ein artgleicher Partner, damit Aktivitäten wie Spielen und Fliegen auch Laune machen. Einzelvögel werden schnell apathisch und langfristig gesehen auch psychisch krank.

    Wie zahm ist er denn?

    Was heißt "es klappte nicht"? Was klappte nicht?

    Na, ob das wirklich ein vogelkundiger (!) Tierarzt ist? Denn wie kann man empfehlen einen Vogel, der anscheinend vor anderen Vögeln Angst hat, vorübergehend in einen Schwarm zu integrieren? Die Verpaarung mit einem artgleichen, gegengeschlechtlichen Partnervogel dürfte wahrscheinlich ein leichteres Unterfangen sein.

    Wurde denn jetzt das Geschlecht bestimmt?

    Weil er keinen Partner hat! Noch mal ... Südamis sind absolute Teamplayer. Zudem kommen meist eher natur-nahe Spielzeuge an, z.B. geeignete Knabberäste ... der ganze Plastikmist aus Zoohandlungen hingegen ist meist ein absoluter Flop. Und oft muß man die Geier auch erstmal animieren und von Unbekanntem überzeugen, insbesondere da ja kein anderer Vogel da ist, der vielleicht weniger ängstlich und neugieriger ist. Wenn ich meinen Aymaras Äste präsentiere, die sie nicht kennen, wird erstmal skeptisch geguckt. Aber wehe ich fummel selber mal ein bißchen daran rum, dann kommen sie sofort angeschossen und wollen mitmischen.

    Angst vor allem Unbekannten ist nix ungewöhnliches. Schreckhaftigkeit ist in diesem Falle wahrscheinlich überdurchschnittlich ausgeprägt, da der Vogel eine unschöne Vergangenheit zu haben scheint. Aber auch das sollte sich mit der Zeit geben ... da braucht man halt bei Vögeln mit "Leidensgeschichte" mehr Geduld.

    Wieso "nein danke"?

    Das ist ja schon mal was, denn sie schlafen halt bevorzugt im Liegen.

    Das ist nicht ungewöhnlich ... da sind alle Geier auf ihre eigene Art und Weise wählerisch ... meine Bande badet auch nur in lasierten Tonschalen und wehe das Wasser hat nicht die richtige Temperatur :D

    Offensichtlich ein Trauma aus seiner Vergangenheit, die scheinbar recht übel gewesen sein muß.

    Logisch, da Du ja den fehlenden Partner ersetzt ... das kann kein Dauerzustand bleiben!

    Das ist ein absolutes Alarmsignal !!!

    Ich habe ähnliches mit einer meiner Aymara-Hennen erlebt, als diesen Sommer ihr Hahn starb. Sie fraß nur in meiner Gesellschaft und hat mir jedes mal die Bude zusammengeschriehen als ich das Zimmer verließ. Zum Glück konnte ich ihr binnen einer Woche einen neuen Hahn besorgen. Seit dem ist wieder alles in Butter.

    Wie sieht es denn mit Früchten aus? Mindestens 30% des Futters sollte nämlich aus Grünfutter bestehen, d.h. Obst, Gemüse und Gräser.

    Bei Obst und Gemüse mußt Du ihm vielleicht mal was vormampfen, um es ihm schmackhaft zu machen ... das wirkt oft wahre Wunder.

    Das ist nicht gut, denn dies wird langfristig zu einer tödlichen Leberverfettung führen.

    Wie wär's mit renomierten Onlineshops wie der Bird-Box? Denn je frischer das Futter desto besser die Akzeptanz! Als Basis bietet sich halt ein Großsittichmix ohne Sonnenblumenkerne an. Von letzteren sollte er nur 2-3 täglich als Leckerchen bekommen.

    Welches? Wie heißt das?

    Und erzähl mal mehr zu seiner Angst vor Vögeln. Und wieso meintest Du einen Partnervogel holen klappte nicht?

    Wir müssen unbedingt schauen, daß er einen Partnervogel bekommt !!! Und damit das auch klappt und nicht in Streß ausartet, brauchen wir halt mehr Infos.
     
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  8. teklas

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    hallo,


    sorry das es etwas gedauert hat, aber ich wollte nochmals einen versuch starten.

    also bei den beiden Tierärzt wo ich war, die adressen habe ich hier aus dem forum und beide machten einen sehr kundigen eindruck. den ersten habe ich auch in den zoohandlungen empfohlen bekommen und der sagte ja direkt das mein geierlein alleine bleiben soll und nun der 2 auch.

    warum er angst vor artgenossen hat, kann man nur vermuten, aber wie gesagt er war ganz schön runtergekommen, mit nur noch 3 schwanzfedern. Ob er die drausen verloren hat oder seine artgenossen das waren kann man nicht mehr sagen.

    übriges hat sich in den letzten tagen ergeben das er panik vorm besen hat, da zerlegt er den ganzen käfig dadurch das er da rumflippt.
    genauso reagiert er auch bei artgenossen.
    ich habe einen züchter aufgesucht und geierlein war mit, aber keine chance. in großer schaar, ist er nur voller panik im käfig rumgefolgen, hat dabei alle stange usw. mit runtergerissen.
    beim einzelvogel war es dann nicht mehr ganz zu schlimm, beim freiflug hat er sich hinter meinen rücken versteckt, versuchte unter meinen pullover zu kriechen oder hat sich im käfig ganz klein geduckt.

    das mit dem ducken macht er übrigen auch wenn er nur einen schatten von vogel am fenster sieht und dann geht es in die unterste ecke. das selbe wenn er draußen ist, er sucht schutz und wird voll panisch.

    irgendwann kippt der mir noch mit einem herzkasper um, es braucht ewig lange um ihn zu beruhigen.

    da man nichts weiter über die geschichte weiß, habe ich nun eine dritte meinung die sagt das er besser alleine bleiben soll.

    was nun???
    Irgendwelche ideen zu spielanregung???

    übrigens er ist sehr zahm, wenn er vertrauen hat und man bestimmte bewegungen mit der hand unterlässt.

    ist ein junge, hatte ja vom jungen mann geschrieben.

    ach, die macken haben wir voll akzeptiert, würden ihn auch nicht mehr hergeben wollen, es macht ja auch nicht soviel arbeit oder besser mir macht es nichts aus.
    was ich bräuchte wären halt anregungen wie ich ihn auch ohne partner bei laune halte. momentan macht er auch noch nicht den eindruck das ihm was fehlt.
    aber abwechslung ist ja nicht schlecht oder??

    Obst ißt er ganz gerne, salat und gemüse an sich überhaupt nicht. keimfutter nicht, aber quellfutter kann ich noch geben, wennsie anfangen zu keimen, möchte er sie nicht mehr. am Golliwoog nascht er mal 1-2 plättchen in 2 wochen und auch nur wenn ich ihn davor setze, ansonsten wird das ding nicht beachtet, obwohl er jederzeit dran kann.
    ich habe das futter bestellt, aber ohne sonnenblumenkerne ist nicht, er hält sich viel mehr ans obst.
    bekommt er dann nicht zu wenig?? oder muß er da jetzt durch?? ich möchte ja auch nicht das er vom gewicht her runter geht, er wurde ja gerade erst mühevoll aufgepäppelt.

    das vitamin heißt korvimin, bekannt??

    schlaf- oder nistkasten ist nicht drin, wir haben verschiedene modelle ausprobiert, er geht nicht rein. jeder hing mal 4 wochen drin und nichts.

    selbst das kletterseil im wohnzimmer hat er erst nach über einen halben jahr zum ersten mal benutz. vorher hat jeder versuch ihn mal darauf zu setzen mit panik und wegfliegen geendet. mittlerweile geht er drauf und bleibt da auch mal alleine für eine weile sitzen.

    ok, noch mehr infos??
     
  9. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi again!

    Was für einen Versuch?

    Ich denke, die Herren machen sich das sehr einfach ... ok, hat nicht geklappt, abgehakt. Das Ganze ist natürlich auch nicht ganz einfach und hier sind nicht medizinische, sondern verhaltens-psychologische Kenntnisse erforderlich. Der ideale Ansprechpartner wäre also nicht ein Tierarzt, sondern ein Papageien-Therapeut.

    Das haben aber mit Sicherheit keine Artgenossen verursacht. Es liegt vielmehr die Vermutung nahe, daß er, da er Euch ja zugeflogen ist, draußen im Freien unschöne Erfahrungen mit Rabenvögeln gemacht hat. Nach dem bisher Geschilderten ist hier wohl auch nicht eine Angst vor Artgenossen gegeben, sondern vor Vögeln generell, oder?

    Das ist nicht weiter ungewöhnlich ... diese Panik haben meine Aymaras auch und die haben keine unschöne Vergangenheit.

    Das war ja wohl auch eine absolute Schnapsidee, einen Vogel der vor anderen Vögeln Panik hat, einem Schwarm auszusetzen. Diese Panikreaktion war somit vorprogrammiert, aber das schreibe ich nicht zum ersten Mal.

    Und genau das halte ich für ein Zeichen, daß hier nicht Hopfen und Malz verloren ist, man aber enorm behutsam vorgehen muß, d.h. zunächst nur akustischer Kontakt, sprich den Artgenossen hören, aber nicht sehen. Der nächste Schritt wäre, Blickkontakt auf Distanz, d.h. zwei Käfige, die erstens weit auseinander stehen und zweitens bei dem Angsthasen die Möglichkeit sich zu verstecken, z.B. indem man den Käfig soweit abdeckt, daß Blickkontakt zum Artgenossen nur möglich ist, wenn er um die Ecke lugt. In einem weiteren Schritt kann man dann die Käfige allmählich immer näher zusammenrücken und gemeinsamer Freiflug wäre dann der letzte Schritt.

    Da der Vogel ansatzweise zahm zu sein scheint, kann man ihm in der Blickkontaktphase als Vertrauensperson die Angst nehmen, indem er beobachten kann, wie man als Mensch mit dem anderen Vogel behutsam Kontakt aufbaut. Wichtig ist hier aber, Eifersucht zu vermeiden, indem man beiden gleich viel Aufmerksamkeit schenkt. Wichtig wäre zudem, einen gegengeschlechtlichen Partner zu besorgen, also in diesem Falle eine Henne.

    Die behutsame Gewöhnung an einen (!) Artgenossen ist allerdings ein langwieriges Unterfangen und kann mehrere Wochen oder gar Monate dauern. Ich bin aber recht zuversichtlich, daß dies klappen würde ... eine 100%ige Erfolgschance gibt es natürlich nicht.

    Das scheint mir ein recht eindeutiges Indiz zu sein, daß seine Vogelphobie durch sein Entfliegen ausgelöst wurde, mit hoher Wahrscheinlichkeit, weil er von Rabenvögeln attackiert wurde ... zumindest liegt dieser Verdacht nahe.

    Diese Meinung stammt aber durch die Bank von Leuten, die dies meiner Meinung nach nicht wirklich beurteilen können. Um eine halbwegs zuverlässige Einschätzung der Verpaarungschancen zu erhalten, wäre meines Erachtens nach notwendig, einen Papageien-Therapeuten hinzuzuziehen. Denn auch ich bin bekanntlich kein Verhaltensforscher ;)

    Ich würde zunächst den Vogel alleine lassen und zusehen, daß sich seine Psyche und sein Allgemeinzustand stabilisiert. Tips zum Thema Spielzeug habe ich in vorherigen Postings ja schon gegeben. Und daß seine Angst vor'm Menschen in den Griff zu kriegen ist, wenn man das richtig anpackt, habt Ihr ja selbst schon festgestellt ... was die Vogelphobie angeht, sehe ich ähnlich gute Chancen, wenn man das richtig angeht. Wie sagt man so schön: One step after the other.

    Nein, 30-50% Grünfutteranteil an der Gesamternährung ist bei Südamis nicht ungewöhnlich. Wichtig wäre aber, beim Grünfutter zu variieren, wobei diese Tabelle halt recht hilfreich ist. ich würde vor allem darauf achten, daß er nicht nur süßes Obst bekommt, sondern auch Gemüse.

    Korvimin ist ein hochwertiges, von vielen Tierärzten bevorzugtes Vitaminpräparat, aber nicht für eine langfristige Anwendung (mehr als ein paar Wochen) geeignet, da die fettlöslichen Vitamine extrem hoch dosiert sind. Da diese aber nicht abgebaut, sondern im Körper eingelagert werden, kann es hier langfristig zu Überdosierungen kommen, die ähnliche Folgen zeigen wie ein Vitaminmangel.

    Daher würde ich Korvimin (in Absprache mit dem TA) nicht zu lange anwenden, die Dosierungsanleitung peinlichst genau befolgen und später auf das Vitaminpräparat PRIME wechseln, da hier die fettlöslichen Vitamine niedrig dosiert sind. Dieses Präparat wurde nämlich von einer kanadischen Papageienstation als tägliche Nahrungsergänzung entwickelt. Zu bekommen ist es in gut sortierten Zoohandlungen und Online-Shops.

    Da er stattdessen aber anscheinend liegend auf einem Schlafbrättchen schläft, braucht man sich um dieses Thema wohl keine weiteren Gedanken machen.

    Das ist nicht weiter ungewöhnlich ... auch meine Aymaras interessieren sich manchmal für etwas Neues erst nach mehreren Wochen oder gar Monaten.
     
Thema:

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