Haltung in Zimmer mit Küchenzeile?

Diskutiere Haltung in Zimmer mit Küchenzeile? im Amazonen Forum im Bereich Papageien; Das war der beste Beitrag Hallo zusammen, so nun muß ich doch mal meinen persönlichen Senf dazu geben. Ich bin der Meinung wenn man eine große...

  1. Langer

    Langer Guest

    Das war der beste Beitrag

    Eine Küche in der nich gekocht wird ??? was is das denn Deiner Meinung nach
    Du weißt ja sicherlich das die Tiere einen sehr hohen stoffwechsel haben,und da in der Küche überhaupt nich gebrutzelt wird oder "man riecht schon drausen , was es giebt"(meine jetzt bebundene Aromen,Fette).Ja,das is das "beste" was man einen Vogel antuen kann:+schimpf .Hast Du schon mal drüber nachgedacht das er diese Dämpfe nich nur einatmet,sondern sich das alles auch noch "gründlich auf seinem Gefieder ablegt".Is für das Tier bestimmt richtich lecker8o .
    Und zu Deinen Kompromissen und bedürfnissen und gestallten der Wohnung ersparre ich Dir mein Kommentar(Du hast dies schon sehr gut mit Deinem letzten Satz beantwortet)----------sonst werd ich hier rausgekegelt.
     
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  3. #22 gastleser02, 7. September 2007
    Zuletzt bearbeitet: 7. September 2007
    gastleser02

    gastleser02 Mitglied

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    Wenn schon das eigentliche Thema beharrlich dahingehend ausgeweitet wird, dass man die (leicht nachvollziehbaren) Bedenken hinsichtlich des Aufenthaltes von Papageien in Küchen mit den bei „Wohnungsfreiflug“ ebenfalls vorhandenen „Gefährdungspotenzialen“ anderer Räumlichkeiten aufrechnet und relativiert, so kann ich nicht umhin, mir dazu einige (wenige) Worte zu erlauben.

    Die „Dichte“ und Anzahl von Gegenständen und Gerätschaften, die für Papageien als potenziell gefährlich einzustufen sind, ist in Küchen in aller Regel höher als beispielsweise in Wohn- und/oder Schlafräumen. Aber auch in Schlaf- und/oder Wohnräumen sind in je nach Ausstattung, Vorlieben der Bewohner sowie baulichem Zustand in unterschiedlicher Quantität und „Qualität“ Gefährdungspotenziale (u.a. stromführende Kabel/Teile, Beleuchtungen, unterhaltungselektronische Gerätschaften u.v.m.) vorhanden.

    Die vielfach (so auch in Ansätzen hier) zu hörende Floskel, dass wirkliche „Papageienliebhaber“ ihre Wohnung und ihre Gewohnheiten denjenigen ihres/ihrer gefiederten „Hausgenossen“ anpassen, mag zwar aus Sicht der „Papageienliebhaber“ zutreffen. Objektiv besehen stellt sich die Situation jedoch etwas anders dar.

    Die Differenzen (zu obiger Floskel) beginnen schon damit, dass in den Tagesablauf der Halter/innen einbezogenen (im „Haushalt“ lebenden) Gefiederten nicht selten eine (unregelmäßige) Tagesperiodik aufgezwungen wird, die sich hinsichtlich der Schlaf- und Wachzeiten nicht an der sog. 12-Stunden-Regel, sondern an den Gewohnheiten der Halter/innen orientiert. So werden (und wer über eine nur annähernd realitätsorientierte Sichtweise verfügt, wird dies nicht abstreiten) nicht wenige papageiische Wohnungsgenossen den Mitternachtskrimi mit Frauchen oder Herrchen im Wachzustand erleben.

    Menschen haben ein Recht auf ihren Artbedürfnissen angepasste Wohnqualität. Papageien haben ein Recht auf ihren Artbedürfnissen (so weit möglich) entsprechende Haltungssysteme.

    Haltungssysteme für Papageien stellen besondere Anforderungen an Beleuchtung (UVB), Luftfeuchte, Einrichtung, Struktur und Möglichkeit der Einhaltung der Tagesperiodik.

    Es ist nicht davon auszugehen, dass o.g. Punkte in für menschliches Wohnen bestimmten Räumlichkeiten zu gewährleisten sind. Dauerhaft den Artansprüchen halbwegs entsprechende „Unterbringung“ ist nur in eigens hergerichteten Räumlichkeiten und/oder Volieren (damit meine ich nicht die handelsüblichen Behältnisse mit der irreführenden Bezeichnung „Voliere“) zu gewährleisten.

    Abschließend: Die ständig zu hörenden Relativierungen sind in etwa mit der Aussage zu vergleichen: „Lieber freiwillig in den Straßengraben fahren, als mit einem entgegenkommenden Auto zu kollidieren:“

    Das ist zwar grundsätzlich „vernünftig“, aber im Effekt erbringen beide „Alternativen“ wenig erfreuliche Ergebnisse.


    Schöne Grüße
    Volker
     
  4. gastleser02

    gastleser02 Mitglied

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    Wenn ein Mensch sich „vertierlicht“ (ja, auch das soll vorkommen – und nicht mal selten / es gibt sogar eine Begrifflichkeit dafür / sie lautet: „Zoomorphismus“), d.h. wenn er sich bewusst oder unbewusst zum „Äffchen“ seiner Gefiederten macht (oder machen lässt), so ist das eben so wenig angebracht, wie es aus der Gegenperspektive die Vermenschlichung von Tieren („Anthropomorphismus“) ist. Beides tut weder Mensch noch Tier gut und hat mit der vielzitierten bedingungslosen „Tierliebe“ wenig zu tun. Schon mal ernsthaft darüber nachgedacht ?
     
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