HILFE, was mach ich mit ihm!!!! (fehlgeprägt?)

Diskutiere HILFE, was mach ich mit ihm!!!! (fehlgeprägt?) im Nymphensittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo Heike! Also, der TA würde das schon machen - er hat's auch mit unserem Hund schon einmal gemacht - das Beobachten! Nur halte ich's nicht...

  1. #21 phantomine, 14. April 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo Heike!

    Also, der TA würde das schon machen - er hat's auch mit unserem Hund schon einmal gemacht - das Beobachten! Nur halte ich's nicht für Notwendig, weil ich die ganze zeit neben bin und ihn beobachte, und in einem längeren Gespräch sein Verhalten auch genauer beschreiben kann - solange kann der TA gar nicht dasein!

    Das einzige, was ich will, ist im Moment dem Vorschlag des TA's zu folgen und wenn die Vorschläge KEINE Wirkung zeigen, dann werd' ich's versuchen.....aber wie schon gesagt; ich hab's dem TA vorgeschlagen, und logischerweise schon mit zweitem Käfig, Eingewöhnungszeit etc... aber das Problem ist ja, das er eben genau dann event. den zweiten killt, WENN er wieder diese Phase hat.

    Zuerst gehört überprüft, ob er sein Verhalten dauerhaft ändert und erst dann kann ich überlegen, ob ein zweiter Vogel angebracht ist, denn wenn er sich wieder so verhält, wär es möglich, daß er den Vogel killt, weil er einfach überaktiv und ambivalent ist. Er muß sich erst beruhigen und er muß deutlich zeigen, was er möchte, also entweder Kraulen oder Beißen, entweder aus dem Käfig oder eindeutig drinnen bleiben.

    Weil er sich eben so komisch benimmt, soll ich ihm keinen dazugeben - zumindest vorläufig - ich hab den Vorschlag gestern im Laufe des Gesprächs 3x angeschnitten, um Klarheit darüber zu erlangen und auch klar auszudrücken, wie ich an die Durchführung dieses Experiments denke....

    Ich bin auch ein wenig verwirrt, aber ich will in Ruhe überlegen können, und alle Optionen geprüft haben, und bis jetzt hat es ja schließlich noch nie ein Problem mit ihm gegeben. Wenn ich ältere Themen lese, dann kann ich sagen, daß er sich sonst wie ein "normaler" Vogel benimmt, nur das manche Hennen z.B.: an Legenot leiden (kann auch in Paarhaltung vorkommen) und er halt anders extrem übermütig ist - das war er schon immer, nur das es sich halt jetzt in der Balz zu einem Extrem gesteigert hat!

    mfg,
    Karin!
     
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  3. #22 phantomine, 14. April 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo Jana!

    Also, erstmals "Danke".

    Holunderzweige und ähnliches dürfte ich am Sonntag bei meinen Eltern auftreiben können, die haben nämlich gleich einen Wald, der in der Nähe gleich anschließt. Gute Idee! Bei den Wassertrieben weiß ich, daß er sie mit Vorliebe zerlegt!

    Und, ja, stimmt, mein Freund ist damals mit eingezogen und das Blöde ist, daß sich wirklich BEIDE nicht ausstehen können - der eine ist eifersüchtig auf den anderen(!) und das gilt wirklich auch umgekehrt! Krümelchen hat sich auch noch genau den Lieblingsessel zum Draufsitzen ausgesucht, auf dem auch mein Freund mit Begeisterung sitzt.

    Ja, ja, hellseherische Fähigkeiten! Genau! Manchmal ist er echt begeistert, wenn ich in unseren Ofen setzte (selbstverständlich kalt und nicht hinein, sondern in das Gestell außen herum), da drin kann er nämlich so richtig turnen und sich super verstecken - ist auch "Gott sei Dank" absolut sicher (hab's natürlich vorher angeshen!)! Manchmal nutzts aber leider gar nichts.....

    Mal sehen, vieleicht kann ich meinen Freund mal überreden ihn zu füttern oder ähnliches...wäre natürlich nicht schlecht, wenn die beiden sich mal vertragen würden! Durch den Umzug hat sich natürlich auch einiges verändert - der Hund ist nicht mehr zum Ärgern da (eine der Hauptbeschäftigungen gewesen) und meine Schwester auch nicht, mit ihr hat er sich "notfalls" auch noch abgegeben!! Aber nur, wenn ich nicht da war!!

    Ich werd' jetzt wohl mal Zweige sammeln und ihn weiterhin beobachten....
    mfg,
    Karin!
     
  4. Elli

    Elli Guest

    Hallo Karin!
    Ich hatte das Problem mit zwar nicht so schlimm wie du aber wir wusten mit unserem N.auch langsam nicht mehr wie und was!
    Und nun haben wir seit Sonntag einen zweiten von der Anke bekommen und siehe da sie verstehen sich solangsam immer besser!Und was wir auch machen sie werden beide gleich behandelt und erhalten auch gleichzeitig ihr Futter,zwar jeder in seinem Käfig aber immer zum gleichen zeitpunkt!Und was auch wichtig war wir haben unseren N.der Hausrecht hat auf einen anderen Platz gestellt!Damit er nicht so domenant ist!

    Du siehst es geht,mein TA hat ir auch nicht glei dazu geraten!

    Mein Freund hat sich am Anfang auch so verhalten wie deiner und jetzt werden sie immer mehr ein Herz und eine Selle!
    Ich hoffe das es bei dir auch bald so weit ist!

    Grüsse Elli
     
  5. #24 phantomine, 16. April 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo Elli!

    Naja, spielen, ist wohl nicht das richtige Wort! Krümelchen hat es genossen, den Hund zu ärgern. Er flog so tief es ging über den Hund drüber; wenn er am Boden spazierenging, dann mit Sicherheit direkt vor seiner Nase; irrwitzige Landemanöver direkt neben dem Hund, waren eine seiner Lieblingsbeschäftigungen. Als der Hund mal hier zu Besuch war, hat er es sich nicht nehmen lassen, ihm den Aufenthalt hier so unangenehm wie möglich zu machen (direkt auf der Couch landen, mitgehen beim Tee holen - obwohl er sonst nie mit dabei ist....)! Wär schon möglich, daß ihm auch der Hund fehlt...aber direkten Kontakt hatten sie nie, da hatte der Hund viel zu viel Angst vor ihm!

    Naja, teilweise haben sich schon Besserungen eingestellt, ich werd' ncoh ein wenig abwarten und Tee trinken *g*!

    mfg,
    Karin!
     
  6. Anke

    Anke Guest

    Liebe Elli,

    ich bin so froh, das zu lesen!
    Du machst das wirklich toll, ich glaube, Charly hat riesengroßes Glück gehabt, daß er zu Dir gekommen ist.
    Wer weiß, vielleicht hat es einfach so sein sollen...?

    viele Grüße,

    Anke
     
  7. Elli

    Elli Guest

    Hallo Anke!
    Da sprichst Du ein wahres Wort!
    Charli wird auch immer frecher,vorallem wenn wir besuch bekommen!Jeder wir Angeflogen und begrüsst! Und was jetzt auch immer besser klappt sie gehen auch zusammen in den Käfig von Bubi zum Fressen!
    Du siehst Karin es kann gehen,den die Vögel machen das schon!
    Was ich dich noch fragen wollte:konnte dein Krümel früher mit dem Hund den ganzen Tag spielen?Den wen ja dan vermisst er ihn!Ich kenn das von Früher meine Schwester hat eine Amazone und die hatt immer mit unserem Schäferhund gespielt und jetzt ist unsere Senta nicht mehr und Ricko war am Anfang(ca.1/2)tifftraurig vielleicht liegt es daran!

    Grüsse Elli
     
  8. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  9. #28 phantomine, 17. April 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo!

    Ich wollte nur 'mal kurz berichten.

    Also, heute war ein äußerst angenehmer Tag. Der Kleine stiefelte laufend hinter mir her / oder ich nahm ihn mit (je nachdem wie er drauf ist), wenn ich das Zimmer wechselte, aber ohne zu quietschen und er suchte sich sofort Beschäftigungen, die ihn sogar zufriedenstellen konnten!!!!!

    Er hat sich versteckt, Sachen (Bücher - autsch) zerfetzt...wie üblich!!!

    Am Abend kam er dann, um ein wenig mitzunaschen, bevor er dann doch schlafenging!

    Meinen Freund konnte ich heute auch mal überreden ihn halbwegs nett zu behandeln (auf gut Deutsch: ignorieren)!

    Hätte echt nie gedacht, daß ein Umzug und die dazugehörigen veränderungen einen solchen Eindruck auf ihn machen könnten...

    Naja, mal weitersehen,
    hoffentlich läufts annähernd ähnlich weiter wie heute,
    bis bald,
    Karin!
     
  10. Elli

    Elli Guest

    Hallo Karin!
    Ich hoffe das es weiter so toll klapt und dein Krümmel bald eine nette N-Dame an seiner seite hatt!

    Grüsse Elli
     
  11. Kerstin

    Kerstin Guest

    Hallo Karin,

    ich kenne Dein Problem. Ich habe meinem Vogel, als er zwei Jahre alt war, einen zweiten gekauft. Vergiß es, die beiden sind nie warm geworden. Er lebt jetzt seit 6 Jahren alleine bei mir. Per Zufall habe ich herausgefunden, dass er auf die Kleenex-Schachteln von ALDI steht. Er zerreißt sie und trägt die Stückchen mit sich herum. So kann ich auch sein Schreien stoppen, ich muß nur auf die Kiste klopfen, dann piepst er.
    Leider ist er jetzt sehr krank. Ich hoffe, jemand hier kann mir Tipps geben. Aber da schreib ich einen neuen Beitrag.

    Ich hoffe, Du findest die passende Lösung für Deinen Schreihals.
    Liebe Grüsse
    Kerstin
     
  12. Silke

    Silke Guest

    Ich hatte schon mal einen Beitrag begonnen, dann ist mir nach einem langen Text der REchner abgestürzt und ich mochte eigentlich nicht mehr, aber nun muß ich wohl doch wieder anfangen....

    Liebe Phantomine,

    Dein Tierarzt meint es sicher gut, aber ich glaube nicht, daß er die Situation richtig einschätzt.

    Wer es wirklich schafft, daß ein Nymphensittich oder ein Wellensittich seinen Partner bei der Verpaarung tötet, der hat gravierende Fehler gemacht, das kann ich anders nicht sagen, sonst hätten die Vögel keine Gelegenheit dazu, das ist mein Ernst.

    Ich empfehle auch immer, gerade bei Problemkandidaten, auf getrennte Käfige nicht zu verzichten und dafür werde ich von vielen Nymphen- und Wellihaltern oft belächelt, denn diese Tiere sind von Natur aus nicht aggressiv. Da ich aber auch schon so meine Erfahrung mit Vögeln gesammelt habe, die durch falsche Haltung ein Fehlverhalten entwickelt haben, weiß ich, daß Vorsicht die Mutter der Porzellankiste ist und diese Maßnahmen niemals schaden. Ich würde aber niemals von vornherein einen Verpaarungsversuch ablehnen und bisher hat mir die Realität immer Recht gegeben, daß es sich auf jeden Fall lohnt. Freilich kann ich dann nicht erwarten, daß ich zwei Vögel in den Käfig stecken kann und zwei Stunden später kraulen sie sich. Wer das tut, riskiert eben Tote.

    Liebe Kerstin, daß Deine Nymphen nicht warm geworden sind, liegt wohl keinesfalls an dem jugendlichen Alter des ersten zweijährigen Vogels, sondern mit großer Sicherheit an den verschiedenen Charakteren der beiden. Wenn Du mal in Dich gehst und vergleichst, wirst Du mir sicherlich Recht geben, daß sie sehr verschieden auftreten. Es gibt unter Vögeln ebenso heftige Sympathien und Antipathien wie unter Menschen. Genauso, wie Du Menschen kennst, die Du gern magst oder liebst, kennst Du sicherlich auch welche, mit denen Du keine zwei Wochen verbringen möchtest. So geht es auch den Tieren. Da muß man Verständnis haben, wenn sich nicht der erstbeste Kamerad als Volltreffer herausstellt. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle. Zwei Hennen müssen sich weiß Gott nicht mögen.

    Insofern kann ich nur empfehlen: Zwei Käfige benutzen, den Vogel auf Probe übernehmen (aus Tierheim, von privat etc.), die beiden sich erst einmal mit Sicherheitsabstand "beschnuppern" lassen. Die mögliche Eifersucht des alteingesessenen ignorieren, die ist normal. Den neuen nicht bevorzugen, aber auch den alten weitgehend ignorieren. Der Vogel muß erkennen, daß Du nicht die Hauptbezugsperson bist, sonst ist jede Mühe vergebens. Der Vogel muß sich neu orientieren. Das passiert nicht sofort, das kann sogar eine ganze Weile dauern und vor allem, man darf niemals vergessen, in welcher Zwickmühle sich der Kleine befindet: einerseits leben Nymphen monogam, geben ihren Partner also bis zum Tod nicht auf, andererseits kann der Mensch den Partner nicht ersetzen und die Bedürfnisse des Tieres befriedigen.

    Deshalb muß er sich von seinem Menschen verstoßen fühlen, um den neuen Artgenossen nicht als Rivalen, sondern als potentiellen Partner anzusehen. Deshalb muß man das Tier erst einmal "verlassen", damit dieses seine Einsamkeit überwinden kann.

    Genau dieser Punkt erscheint vielen Vogelhaltern zu nervig, zu aufwendig und zu grausam, dabei ist es das kleinere Übel, den Nymphen vielleicht 14 Tage lang zu enttäuschen. Er hat ein glückliches Vogelleben für viele Jahre zu gewinnen, wenn er vielleicht einige Tage leidet. Sicherlich kostet es Nerven, das Tier rufen zu lassen, aber da muß der Vogelhalter durch, schließlich hätte er ja den Ärger von Anfang an vermeiden können, wenn er gleich vorausschauender beim Kauf gewesen wäre. Aber, egal, ob die mangelhafte Beratung daran Schuld war oder was auch immer, Medizin ist oft bitter, aber sie hilft.

    Du mußt daran denken, daß im Moment noch nicht alles verloren ist, aber je länger man wartet, desto schwieriger wird es, den Vogel wieder zu resozialisieren. Die kleinen Macken zu Beginn könnten sich festfahren. Das ist eine Sache, die wie eine innere Bombe tickt. Der Vogel hat seine Geschlechtsreife erreicht, besitzt die nötige Dominanz, die ihn mit Sicherheit eine Henne in Freiheit sichern würde, aber hat kein Objekt seiner Begierde. Das ist eine Sache, in die er sich gefährlich hineinsteigern kann. Gerade dominante Hähne neigen zu Aggressivität, während ruhigere sich eher damit abfinden, leer auszugehen oder besonders zurückhaltende, sensible eher mal in der Selbstverstümmelung enden.

    Liebe Phantomine, Du hattest in einer früheren Mail geschrieben, daß Du bisher noch nie von Problemen gehört hast, die alleinlebende Nymphen zeigen. Da gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder, Du hast wirklich das Glück, eine Reihe von durchschnittlich dominanten Hähnen zu kennen, die alle guten Familienanschluß gefunden haben oder aber Dein Blick ist nicht besonders gut für die Probleme geschärft. Tatsache ist eins: Jeder allein gehaltene Papagei verändert auf der Suche nach enger Gesellschaft sein Verhalten. Vom Prinzip her könnte man, wollte man kleinkariert sein, jede Verhaltensänderung als "Störung" bezeichnen. Nun gibt es aber Dinge, die allein nicht schlimm sind. Wenn ein Vogel gern spricht, heißt das nur, daß er sich mit jemanden unterhalten möchte und da der Mensch niemals "Nymphisch" lernt, versucht er eben, mit menschlichen Worten Kontakt aufzunehmen. Das unbändige Bedürfnis nach ständiger Gesellschaft und Kontakt, was allen Papageien innewohnt, läßt ihn solche Dinge vollbringen, zu denen Menschen außerstande sind. Wir verstehen die Vogelsprache nicht oder wissen sie nur schemenhaft zu deuten, manche Großpapageien reden in ganzen Sätzen und zwar nicht als Plapperei, sondern mit echtem Inhalt.

    Wenn ein Vogel auf der Suche nach einem Geschlechtspartner aber Stofftiere begattet, ist es eigentlich schon ein größeres Drama, denn der Vogel reagiert sich an dem leblosen Tier ab, nachdem das Kuscheltier alle seine Werbungen ignoriert hat. Eigentlich braucht der Vogel ja nicht nur die Erleichterung, sondern eben auch das ganze Paarungsritual, die gegenseitige Gefiederpflege, das Balzen - all das gehört eigentlich dringend dazu. WEnn Menschen dies oder gar die Paarungsaufforderung an den Menschen amüsant finden, wird mir innerlich übel, denn das nimmt dem Tier nicht nur jede Würde, sondern ist ein Hohn auf die innere Zerrissenheit und Seelenqual des Tieres.

    Das sind die Hähne. Die Hennen neigen oft zu Dauerlegerei. Ein Phänomen, dessen Ernst von vielen Vogelhaltern sehr unterschätzt wird. Daß das Tier Eier legt, finden viele noch niedlich. Daß die Henne damit mit ihrer Gesundheit oder gar mit ihrem Leben spielt, ist vielen nicht bewußt. Und gerade Nymphenhennen sind dafür berühmt-berüchtigt.

    Auch die scheinbar fröhlichen und glücklichen Einzeltiere sind zeitweise sehr traurig und deprimiert, nämlich, wenn sie allein sein müssen. Ein Papagei ist eigentlich 24 h am Tag mit seinem Partner zusammen. Das kann ein Mensch nicht erfüllen.

    Ist der Vogel dann stundenlang allein, sitzt er oft apathisch in der Ecke oder ruft ständig nach seinem Partner. Das tut auch ein "normaler" Nymphie, wenn er seinen Partner aus den Augen verliert, aber die Lockrufe dienen dazu, ihm den Weg zurück zu weisen. Er bleibt nicht lang allein.

    Ist der Vogel aber dominant, reagiert er unwirsch und teilweise sogar brutal. Da wird der Spiegel zerzaust und geschüttelt, die Glocke malträtiert, das Spielzeug oder das Stofftier nach Strich und Faden getreten und gehackt.

    Das ist eigentlich eine geistesgestörte Reaktion, denn kein Nymphie
    würde sich so im Schwarm bewegen. Selbst Attakten zwischen rivalisierenden Vögeln enden selten im direkten Angriff. Scheinhacken und Drohgebärden sind die normale Art, den Gegner einzuschüchtern. Da tote Gegenstände darauf nicht reagieren, fühlt sich der einsame Nymphie ständig zu einer echten Attacke animiert. Das macht ihn insgesamt aggressiv.

    Mitunter richtet sich dieses Verhalten auch gegen den Besitzer, die den Vogel dann als launisch und beißfreudig abstempeln. Wird er deshalb weggesperrt, wird er oft nur noch aggressiver. Ihm diese Marotte dann wieder auszutreiben ist zeitauf
     
  13. reg

    reg Guest

     
  14. #33 phantomine, 2. Mai 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo Silke!

    Ich wollte nur kurz anfügen, daß ich bereits ein email an einen Züchter verfaßt habe, in der ich Situation und Entwicklung niedergeschrieben habe, und ich hoffe auf baldige Antwort! Es ging mir dabei darum, einfach NOCH eine Meinung einzuholen und dabei event. einen Züchter in meiner Gegend zu erfahren, mit dem ich alles weitere besprechen könnte!

    Aber bis ich Antowrt erhalte, wird er auf jeden Fall allein bleiben können - schließlich war er bis jetzt allein, also wird er's noch ein paar Tage aushalten! Und momentan kann ich echt nur sagen, es geht bergauf! Er ist brav, sucht sich Beschäftigung (meine Bücher, und auch das Holzgestell werden arg hergenommen), ist anschmiegsam und neugierig - wie vorher auch schon!

    Aber ein "Dankeschön" für die ausführliche Beschreibung der Verpaarung.

    mfg,
    Karin!
     
  15. Silke

    Silke Guest

    Das ist ein Wort, Karin!

    Ich will Dich ja nicht säuselig reden, sondern nur mal einen Denkanstoß geben, so daß Du vielleicht die einen oder anderen Worte im Kopf behältst und Deinen Nymphie beobachtest. Wenn Du dann vielleicht feststellst, daß meine Prognosen zutreffen, kannst Du Dich ja darauf besinnen, was ich Dir geraten habe.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg.

    Gruß, Silke.
     
  16. #35 phantomine, 28. Mai 2000
    phantomine

    phantomine Guest

    Hallo an alle!

    Wieder da!

    Also, heute hab ich ihm am Nachmittag eine Partnerin besorgt - "Schneckerl"!

    Mein Freund hat sich bereiterklärt, sich um sie zu bemühen, damit wir sie auch halbwegs zahm bekommen! Ich mußte ihr heute allerdings im Käfig helfen und sie stieg bereitwillig auf meinen Finger, nachdem sie ihre anfängliche Starrheit - nach dem Transport - überwunden hatte!

    Mein Krümelchen war anfangs leicht nervös *g*, aber nachdem ich ihn behutsam - und das kann halt wirklich nur ich tun, weil er zu niemandem sonst Vertrauen hat - in ihre Nähe gebracht habe, hat er sich sogar mal auf ihren Käfig gesetzt und sie beobachtet. Schneckerl ist ihm anscheinend zugetan, da sie ruhiger wird, wenn er in der Nähe ist - er beobachtet vorläufig noch, aber es gab kein lautes Kreischen - kein Hacken in ihre Richtung (weil heraußen war sie noch nicht) oder extremes Herumfliegen.Allerdings stellt er die Flügel auf, wenn sie ihm zunahe kommt - er ist halt ein Angsthase! Er fliegt nur dann,wenn sie ihm Käfig auffliegen probiert. Sie ist jetzt 1 - 2 Jahre alt und Volieren gewöhnt - also in dem Käfig, der eine Übergangslösung war (ist -sie soll dann schließlich umziehen), ist es doch eng, und sie rennt wie wahnsinnig drin herum. Hoffentlich nur die ersten Tage. Meiner wollte heute doch seine Ruhe haben beim Schlafen und ich mußte ihn abdecken, damit er sie nicht laufend im Blickfeld hat - das wollte er dann offensichtlich doch noch nicht.

    Er wohnt im Wohnzimmer - aus dem Weg gehen ist schwer möglich, aber ich verlasse das Zimmer immer öfter, damit sie sich annähern können. Er saß heute schon ein gute halbe Stunde in der Nähe ihres Käfigs und hat für sie gesungen - ganz allein im Zimmer, normalerweise wäre er mir schon lange hinterher. Mein Freund und ich haben sie aus dem Vorzimmer heraus beobachtet. Ich ein bißchen mehr versteckt, damit er nicht gleich zu mir kommt.

    Er balzt momentan nicht mehr - also denke ich, daß er auch nicht aggresiv sein wird. Er braucht aber anscheinend noch immer Ruhepausen (na klar, sie ist ja erst Stunden hier... ich weiß, was erwarte ich eigentlich *ggg*) - dann haut er zu mir ab oder ins Bad. Ich laß ihn ein bißchen - bring ihn dann aber wieder ins Wohnzimmer, damit er sich an ihre Anwesenheit gehwöhnt!

    Hoffentlich hauts hin - sie ist ein wirklich schöner Vogel - eine zimtgeperlte Henne! Naja, diese Nacht werd ich wohl ein Licht anlassen, damit sich beide nicht wegen irgendwas erschrecken!!

    Mal sehen, wie die beiden weitermachen!

    mfg, Karin ;-)
     
  17. Gast

    Gast Guest

    Beitrag wurde auf Wunsch der Autors gelöscht.
     
  18. Carina

    Carina Guest

    Hallo Karin, [​IMG]

    zufällig habe ich Deinen Beitrag gelesen. Ich kann Dir nur sagen, Dein Krümel fühlt sich einsam. und wenns Du Dir richtig überlegst wirst Du auch zu dem Schluß kommen. stell Dir doch mal bitte vor Du würdest irgendwo mit Tieren eingesperrt. Ja ja ich weiß Du läßt ihn auch fliegen. Doch ist es bei weiten nicht was ein Nymphe in freier Natur hat. Ich denke wenn man schon so einen Vogel hält dann sollte es doch paarweise sein. Eine hunderprozentige artgerechte Haltung läßt sich ja nicht bewerkstelligen. Aber man sollte es wenigsten annähern versuchen, das heißt ihn auch einen Partner geben. So ein Vogel braucht genau wie Du einen Partner, sonst dreht er irgendwann mal durch. Sei es das er immer "ohne Grund schreit" oder er fängt an zu rupfen oder er verkümmert und verweigert vieleicht sogar die Nahrungsaufnahme. Irgendwas wird mit Sicherheit mal eintreten.
    die Tiere sind nicht anders wie wir Menschen auch. Sie und wir brauchen unsere eigene Spezies. Denk doch bitte mal darüber nach. Dein Nymphe schreit nicht ohne Grund.

    Alles Liebe [​IMG]

    Carina, sei bitte nicht böse das ich dies hier schrieb, ich mein es nur gut mit Euch Beiden [​IMG]
     
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  20. ohess

    ohess Guest

    Hallo Leute! Ich möchte mal etwas zu diesem Thema sagen: Angefangen habe ich mit einem einzelnen Sittich. Gut, wenn ich zuhause war, und ich war so oft wie möglich zuhause, war er total anhänglich und verschmust. Aber wehe, ich habe die Wohnung verlassen. Dann war die Hölle los, stundenlanges Schreien und so weiter. Nach ca. einem halben Jahr war ein Bekannter von mir gezwungen, seine Nymphe abzugeben, dieser war ebenfalls handzahm und zutraulich. Beide mochten sich zuerst nicht, nach einer Woche waren sie schon unzertrennlich. Und beide kamen und kommen sogar heute nach 8 Jahren sehr oft zum Schmusen zu mir. Mittlerweile habe ich 4, da mir der dritte, auch wenn es unglaublich ist, zugeflogen ist, er wurde wohl von den Rufen der anderen angelockt. Aus Symmetriegründen habe ich dann noch einen Vierten zugekauft (insgesammt 3 Männchen und ein Weibchen). Und sie verstehen sich prima, natürlich gibt es ab und zu mal Streit und Kämpfe, aber echt selten und nie bösartig, und in der Natur kommt das ja wohl auch vor. Die 4 dürfen zwei Zimmer uneingeschränkt benutzen, abends gehen sie von selber(jedenfalls an 9 von 10 Tagen) in ihre 3 Käfige (da 2 ein Pärchen gebildet haben). Alles völlig streßfrei. Und der große Vorteil ist: Man kann sie durchaus mal eine Woche alleine lassen, Bekannte geben ihnen dann jeden Tag Frischwasser und Futter, ansonsten kommen sie prima alleine zurecht.
    Und dennoch ist die Bindung der ersten beiden an mich völlig intakt. Der Zugeflogene war zwar scheu, wird aber so langsam auch zutraulich, ebenso die Vierte, wenn auch nicht handzahm. Auch wenn einige behaupten, es schade nicht, ein Einzeltier zu halten, ich bin da völlig anderer Meinung. Nymphen leben nun mal naturgemäß in großen Gruppen und nicht alleine, und ein Einzeltier mag sich noch so sehr an die menschliche Bezugsperson gewöhnen, einen Artgenossen kann dieser nie ersetzen. Er spricht nicht ihre Sprache und der Nymphensittich kann auch nur beschränkt von ihnen lernen. Man stelle sich mal vor, man nehme ein menschliches Baby und lasse es von einer Affenherde großziehen, ob das nun rein biologisch funktionieren würde oder nicht, es würde niemals ein Wesen mit
    menschlichem Sozialverhalten und Fertigkeiten daraus. Und für Tiere gilt genau daselbe: Sie brauchen Kontakt zu ihren Artgenossen, um voneinander zu lernen und miteinander zu kommunizieren. Dies soll weder eine Belehrung noch Beschimpfung sein, sondern lediglich ein Anstoß nachzudenken. Und man sollte auch nicht uneingeschränkt alles glauben, was einem die Züchter erzählen, sicherlich gibt es viele hervorragende Züchter, aber eben auch andere. Und ich habe noch nie von einem Züchter gehört, das es toll ist, Nymphensittiche als Einzeltier zu halten, im Gegenteil, ich war erst vor kurzem auf einer Vogelausstellung und habe mich mit einigen Züchtern unterhalten. Und die waren alle der Meinung, man sollte mindestens 2 Tiere halten, und das sehe ich genauso.
    Gruß Olaf
     
  21. PetraD

    PetraD Guest

    Dein Vogel ist frustriert und durcheinander.
    Voegel haben eine Peckingorder.
    Dein Vogel weis nicht wie er bei dir steht.
    Wenn er dich beisst tust du deine Handzurueck ziehen das zeigt Ihn deine schweche und er will dir zeigen das er Flockleiter sein will.
    Das ist alles naturliches Verhalten.
    Du darfst keine angst zeigen.
    Wenn er agression zeigt, dann lass ihm in ruhe. Alle die dich kritisieren, weil du nur
    einen Vogel haben moechtest. Kein Haustier wird Artgerecht gehalten, NICHT EINS.
    Mussen alle Haustiere freigelassen werden?
     
Thema: HILFE, was mach ich mit ihm!!!! (fehlgeprägt?)
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