Jede achte Vogelart bedroht

Diskutiere Jede achte Vogelart bedroht im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo ihr lieben, Weltweit ist jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Ursachen sind nach den Erkenntnissen der Umweltschutzallianz...

  1. emil

    emil Guest

    Hallo ihr lieben,

    Weltweit ist jede achte Vogelart vom Aussterben bedroht. Ursachen sind
    nach den Erkenntnissen der Umweltschutzallianz Bird-Life vor allem intensive Landwirtschaft sowie Abholzung tropischer Regenwälder. (dpa)
     
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  3. njoerch

    njoerch Banned

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    Nicht zu vergessen die sich ausbreitende Siedlungsdichte und die damit einhergehende Landschaftsumstrukturierung, die Klimaerwärmung, etc.

    Viele Grüße, Jörg
     
  4. #3 Peregrinus, 19. Juli 2005
    Peregrinus

    Peregrinus Peregrinus

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    Hallo,

    sicher ist in der momentanen erdgeschichtlichen Epoche der Mensch die Hauptursache für den Rückgang vieler Tier- und Pflanzenarten. Wir sollten aber nicht vergessen, daß jede Art nur eine begrenzte Verweildauer auf unserer Erde hat und die Natur von sich aus irgendwann mal jede Tierart wieder verschwinden läßt. Es gibt sicherlich einige von uns als "bedrohte" Vogelarten eingestufte Spezies, die von Natur aus auf dem absteigenden Ast sind. Nicht mehr lebensfähige Arten gehen, neue und besser angepaßte kommen. Das ist der Lauf des Lebens auf unserer Erde!

    Zweifellos greift der Mensch in die natürlichen Abläufe ein und beschleunigt das Aussterben so mancher Tierart und ich heiße das keinesfalls gut, aber wie gesagt: Alles ist vergänglich!


    LG
    Peregrinus ;)
     
  5. südwind

    südwind Foren-Guru

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    nein so einfach ist das nicht. das ist nicht der lauf des lebens, meiner ansicht nach.
    die arten, die als bedroht gelten, werden vom menschen soweit gebracht. nur der mensch rottet unwiderruflich, tierarten aus. tiere die heute aussterben, werden nicht durch stärkere oder veränderte angepassterer arten von der natur ausgeglichen, denn die natur hat sie nicht ausgerottet. die natur gleicht aus, was sie selber wegnimmt um es zu verbessern oder um sie den natürlichen prozessen anzupassen. das tut der mensch nicht. er greift ein, nimmt weg, was ihm nicht gefällt und lässt die, die in sein konzept passen, um dann doch wieder einzugreifen und die nächsten arten auszumerzen. bis eines tages nur noch der mensch übrig bleiben wird. aber wie lange dann noch?
     
  6. tamborie

    tamborie Guest

    Das ist definitiv falsch, sicherlich rottet auch der Mensch Arten aus.
    Der größte Selektierer bleibt aber die Natur.
    Alleine klimatische Veränderungen (für die nicht immer der Mensch verantwortlich ist) entscheiden über das Überleben einer Art.
    Teilweise wurde sogar festgestellt das die Ureinwohner Australiens durch ihre kontollierten Brände vielen Arten erst das Überleben ermöglicht haben.

    Was besagt, der Mensch ist immer als Teil der Natur zu sehen.

    Tam
     
  7. südwind

    südwind Foren-Guru

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    @tamborie, hab dich auf igno gesetzt
     
  8. tamborie

    tamborie Guest

    Ich weiß, die Wahrheit ist oftmals nur schwer zu ertragen.

    Tam
     
  9. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Was ist denn das für eine Aussage ?

    Die "Natur" tut es in Millionen von Jahren

    Und der Mensch ?

    So nicht, Tamborie
     
  10. tamborie

    tamborie Guest

    Was ist denn das für ein Statement.
    Wenn Dir was quer liegt spuck es aus, aber bitte nicht mit so sinnfreien Postings.

    Die Natur macht es in Millionen Jahren?? Zuviel Steven Spielberg geschaut?
    Es ging hier nicht um Dinos und Walt Disney!

    Tam
     
  11. Chimera

    Chimera mööööp

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    südwind, das ist so falsch, falscher gehts garnicht...
    es gab lebewesen auf der welt die weit mehr andere spezies ausgerottet haben als der mensch.
    außerdem ist für jede spezies mal schluss. entweder sie entwickelt sich weiter oder wird von einer anderen art verdrängt und ausgerottet. die natur ist keine liebe alte frau mit langem kleid aus schmetterlingen wie du sie dir vielleicht vorstellst. es ist nur eine ansammlung von gesetzen, die das leben regulieren. und diese sind weder nett, tierfreundlich noch sonstwas. nach diesen gesetzen entstehen neue arten genauso wie andere verschwinden, und das schon eine laaange zeit vor uns bösen menschen.
     
  12. Vornie

    Vornie Foren-Guru

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    aufpassen chimera sonst setzt südwind dich auch noch auf igno ;)

    ich sehe das auch so wie chimera und tamborie.

    der mensch exestiert sied ein paar hunderttausend jahren, wirklich eingreifen mit landschaftsbau tut er erst, je keine ahnung, wann kamen denn die ersten bauernhöfe und wirtschaftliche nutzflächen? ich glaube das war 3000 vor Christus als die Menschen versuchten landwirtschaft zu betreiben.

    so die erde ist ja ziemlich alt, was meinste nun südwind, wieviele tierarten sind in diesem zeitraum von entstehung des lebens bis 3000 vor Christus ausgestorben ??? 1 oder 2 oder tausend oder millionen oder milliarden?

    ich will natürlich nicht andeuten, dass wir jetzt garkeine schuld an dem aussterben einiger arten haben, aber wir sind nicht der alleinige schuldige.

    ich glaube, dass durch die natur momentan immernoch mehr ausselektiert wird als durch den Menschen.

    es gab übriegens seid beginn des lebens immer wieder zyklen indem es zu massnesterben der arten gekommen ist. diese zyklen kommen übriegens in immer kürzeren abständen und die erde befindet sich soger momentan in so einem zyklus. ich spreche jetzt nicht davon das ein zyklus 100 jahre dauert sondern solch ein zyklus geht über 40000 jahre oder noch mehr.

    ich guck nochmal wo ich den bericht ( schon knapp 2 jahre her ) mal gelesen habe über diese zyklen, kann mich momentan nur leider schwach daran errinnern.

    es stand aber auch darin, dass der Mensch durch die treibgase und dadurch die klimaerwärmung, diesen zyklus beschleunigt. aber man sollte momentan nicht davon sprechen, dass der Mensch der alleinige schuldige ist für das Artensterben.
     
  13. Chimera

    Chimera mööööp

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    ...und der mensch trägt entscheidend dazu bei, dass sich manche tierarten verbreiten und weiterentwickeln, wie zB diverse schädlinge. ich denke wenn die menschheit es noch schaffen sollte das eine oder andere jährchen zu überleben, gibt es sicherlich in vielen jahren zwar keine königstiger und berggorillas mehr, sondern speziell angepasste kanalratten und müllhaldenkakerlaken so groß wie pferde ;-)
    was ich damit sagen will: die natur passt sich den veränderten bedingungen an. wie viele jahre versuchen wir nun tiere wie mäuse und ratten auszurotten, ohne sichbaren erfolg? gegen wieviele insektenvernichtungsmittel sind unsere "hauskakerlaken" inzwischen immun geworden?

    natrülich sind wir in gewissen maßen eine "naturkatastrophe", wie ein meteorid oder vulkanausbruch, der in einer relativ kurzen zeit viele tierarten ausrottet. aber die natur stopft die nischen die entstanden sind schnell mit gut angepassten lebensformen, die sich dann wiederrum immer besser eingliedern und ein neues ökosystem aufbauen.
     
  14. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    ... nicht zu vergessen, dass der Mensch selber auch nur Teil der Natur ist und sich so verhält, wie jedes Lebewesen: zuerst das eigene Überleben/Wohlergehen sichern und das der eigenen Familie, dann das Überleben/Wohlergehen des eigenen Volkes, der eigenen Rasse Mensch.
    Über unsere Intelligenz, auf die wir so stolz sind, lacht doch jede Bakterie, jedes Virus, was sich blitzschnell an veränderte Bedingungen anpassen, und so die eigene Art vorwärts bringen kann.

    p.s. Dass das extrem gedacht ist, weiß ich ;) (für den Fall, dass ein südlicher Wind hier einhaken will...)
     
  15. südwind

    südwind Foren-Guru

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    kann man mir dann bitte auch erklären, welche tierarten andere tierarten in der vergangenheit ausgerottet haben? ist doch interessant, darüber mehr zu erfahren. ein spannendes thema zugleich.
     
  16. Karin

    Karin Foren-Guru

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    Vergiß es Südwind. Kein Mensch gesteht sich gern ein an etwas Schuld zu sein, denn dann müßte er seine Lebensweise und Einstellung ja ändern und das ist oftmals nicht so bequem ;)

    Nein nein, ich meine nicht, daß wir wieder in Fellen rumlaufen und Wurzeln zum Essen ausgraben sollten. Es reicht schon, wenn sich jeder nur ein wenig einschränkt, Rücksicht nimmt und offenen Auges durch die Gegend spaziert :D
     
  17. Vornie

    Vornie Foren-Guru

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    @ südwind

    hm also du kannst dir jeden bereich aussuchen, indem ein tier speziell angepasst ist. eine tierart hat immer eine spezielle nische in der sie lebt. wenn 2 tierarten ein und die selbe nische haben wird die art welche am besten angepasst ist die andere art verdrängen und somit ausrotten.

    das ist wohl in laufe der geschichte schon millionenmal vorgekommen.

    natürlich ist das jetzt kein abmetzeln von heute auf morgen, also gezieltes massenschlachten ( wie z.B. damals die robben ), das auselektieren geht natürlich über viele generationen.

    aber gerade bei tieren gibt es kein pardon, sie wollen alle überleben und nehmen keine rücksicht auf andere arten oder auf deren lebensraum. oder meinste ein löwe denkt sich jetzt "hm es gibt nur noch 20 Gnus, das ist zu wenig, ich lass sie sich mal wieder vermehren und esse solange zebras", ein löwe würde auch das letzte Gnu essen und wenn er danach verhungert weil es nix mehr gibt.

    anders der mensch, zum glück gibt es immer mehr menschen die auf tiere achten und auf deren lebensraum.

    ich meine nur damit, der mensch hat durch sein geschickt einfach mehr möglichkeiten schneller in die natur einzigreifen ob jetzt negativ oder positiv.
    in der vergangenheit war es leider mehr negativ ohne auf die natur zu achten.
    man muss aber doch zugeben, dass sich das denken über die natur geändert hat und es sich doch von mal zu mal bessert.

    also man sollte nicht immer alles schwrz weiss sehen sondern auch mal die grautöne beachten.
     
  18. Chimera

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    nun gut südwind, dann erzähle ich dir mal eine geschichte:

    vor vielen vielen jahren, als noch nicht mal ansatzweise ein mensch über unseren planeten wandelte, lebten alle urorganismen glücklich und zufrieden in einem sumpf aus urschleim.
    doch plötzlich tauchte eine zelle auf, die etwas böses im schilde führte... sie wollte die welt für sich allein und erfand etwas, das 99% der damaligen geschöpfe in den vergiftungstod führen würde: die photosynthese 8o

    die bösartige zelle und ihre genossen produzierten so viel von dem giftigen sauerstoff, dass nahezu ALLE sich bis dahin ausgebildeten lebensformen ausstarben... nur ein paar wenige konnten sich retten, und die sind heute die urväter aller sauerstoffatmenden lebewesen.

    schrecklich, oder? 8o 8o 8o
     
  19. südwind

    südwind Foren-Guru

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    der löwe hat ja meines wissens keine tierart ausgerottet. er isst vielseitig.
    den löwen wirst du nicht meinen. aber welches tier hat eine andere tierart ausgerottet. da möchte ich doch gerne mal namen wissen, ohne abschweifung.
    diese eine frage, bitte, wie heisst das tier, das eine andere art ausgerottet hat, in der vergangenheit. ich meine nicht, verdrängen, denn solche tiere ziehen ab oder zogen ab. ich meine ausrotten, so wie es hier geschrieben wurde.nur ein tier, wenn ihr nennen könntet. das wäre doch sehr lehrreich für mich. ich bin ja immer bereit, anzuerkennen, was wahr ist. aber mir ist keine tierart bekannt.
     
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  21. Chimera

    Chimera mööööp

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    oben hab ich dir doch das extremste mir bekannte beispiel gezeigt, von einer art die fast alle anderen ausgerottet hat.
    oder war der text zu kompliziert, hab versucht in südwindgerecht zu verpacken :trost:
     
  22. südwind

    südwind Foren-Guru

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    eigentlich wollte ich erfahren, welche tierarten andere aussterben lassen. jetzt sind wir beim urschleim und der fotosynthese gelandet. das war halt nicht meine frage.aber keine antwort ist bekanntlich auch eine antwort. es gibt keine ausrottende tierarten!
     
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