Multivitaminsaft als Vitaminersatz?

Diskutiere Multivitaminsaft als Vitaminersatz? im Forum Agaporniden Allgemein im Bereich Agaporniden - Hallo, ich habe mir von einem Züchter sagen lassen, dass ich Multivitaminsaft als Vitaminersatzt nutzen kann, da meine Vögel noch kein Gemüse...
Hallo,

Meine Vögel sind weder Wildvögel noch Wildfänge, sondern Nachzuchten (was völlig anderes),

Ich halte keine Wildvögel. Ich halte die Nachfahren von Wildvögeln,

Es gibt domestizierte Papageienvögel, das sind Nymphensittiche und Wellensittiche, und der Rest sind Wildtiere, völlig egal, ob das Nachzuchten oder Wildfänge sind. Ich denke, dass viele Probleme in der Papageien-Indoorhaltung genau daher rühren, dass ein Teil der Halter um diese Tatsache nicht weiß.

Es sind halt alles nur ganz krass ausgedrückt grob passende Alternativen zur natürlichen Ernährung,

Schon. Das Futter stammt von anderen Pflanzenarten als im natürlichen Lebensraum. Aber von den Kategorien (Nüsse, Sämereien usw.) her, denke ich, wird doch eine natürliche Zusammenstellung angestrebt. Das wäre aber auch nicht mein Punkt.

Ich denke, dass viele Papageienarten in der Natur täglich große Strecken zurücklegen müssen. Dafür brauchen sie -je nach Art unterschiedlich- gehaltvolle Nahrung wie Sämereien (Kohlenhydrate), Nüsse (Fett) und süßes Obst (Kohlenhydrate). Mit einer Gurke im Bauch kommt ein Vogel nirgendwo hin. Eine Fixierung auf diese gehaltvollen Futterarten ist daher natürlich und ein völlig arttypisches Verhalten und eben keine "Unart" oder "Marotte". Zum Problem wird das ganze erst, wenn die Tiere in Gefangenschaft unter chronischem Bewegungsmangel leiden.

Aber ich glaube, ich lass das hier an dieser Stelle. Ich hab wohl einfach ein Problem mit Papageien-Indoorhaltung allgemein. Vor allem bei Großpapageien läuft das bei mir in derselben Kategorie wie Dephinarien und Menschenaffen im Zoo.

Viele Grüße
 
Ich denke, dass viele Probleme in der Papageien-Indoorhaltung genau daher rühren, dass ein Teil der Halter um diese Tatsache nicht weiß.

Aber ich glaube, ich lass das hier an dieser Stelle. Ich hab wohl einfach ein Problem mit Papageien-Indoorhaltung allgemein.

Ist okay. Aber nicht jeder hat die Möglichkeit einer Außenhaltung. Meine Vögel gehört die Hälfte meiner Wohnung. Mehr kann ich nun einmal nicht bieten. Und aus dem Grund wird das Futter so angepasst. Ich habe auch keinen Balkon, sonst könnte ich den für die Vögel herrichten. Geht aber nicht. - Ich gebe alles, was ich habe. Genau wie viele andere Halter von Tieren. Und ob man nun Tiere innen oder außen hält - Käfig bleibt Käfig.
 
Naja, wo will man dann da anfangen abzugrenzen? Kein einziger Vogel, Fisch, Säuger, Reptilie oder Amphibie ist artgerecht gehalten, wenn sie eben gehalten werden.
Auch zum Beispiel deine Zebras vagabundieren in Schwärmen von tausenden bis Millionen Vögeln hunderte Kilometer durchs Outback von einem Tiefdruckgebiet zum nächsten.
Und selbst wenn sie dann hier eine 5m Voliere haben ist das ein Witz, wenn man mal ehrlich ist....
Und Zebras enthält man auch ihr Lieblingsfutter vor und ersetzt es mit weniger energetischen Saaten, da sie ansonsten Leberschäden bekommen. Daher verstehe ich die Abneigung gegen die Praktiken der Papageienhalter nicht. Als Prachtfinkenhalter tut man doch nichts anderes... Wenn die Zebras die Wahl hätten, würden sie sich mit Kolbenhirse zu Tode mästen.
Ich denke, dass viele Papageienarten in der Natur täglich große Strecken zurücklegen müssen. Dafür brauchen sie -je nach Art unterschiedlich- gehaltvolle Nahrung wie Sämereien (Kohlenhydrate), Nüsse (Fett) und süßes Obst (Kohlenhydrate). Mit einer Gurke im Bauch kommt ein Vogel nirgendwo hin. Eine Fixierung auf diese gehaltvollen Futterarten ist daher natürlich und ein völlig arttypisches Verhalten und eben keine "Unart" oder "Marotte". Zum Problem wird das ganze erst, wenn die Tiere in Gefangenschaft unter chronischem Bewegungsmangel leiden.
Da gebe ich dir recht. Ist halt ein natürliches Verhalten, wovon wir Menschen ebenfalls nicht frei sind. Nicht umsonst sind Lebensmittel wie Chips so beliebt. Große Energiemenge bei wenig Masse, Kohlenhydrate, Salz, Fett und der Körper schreit Juhu. Ohne unser Intelligenz bzw den Luxus wählen zu können würde auch bei uns kein Mensch freiwillig Salat futtern, wenns um die Existenz geht. Warum 25kg Salat suchen, finden, essen, Energie verbrauchen es zu verdauen, wenn man mit einer Tüte Chips die gleiche Nährstoffbilanz in einem Bruchteil der Zeit hat.
Also könnte man sogar argumentieren, dass man den Vögeln künstlich ein natürliches Nahrungsangebot aufzwingt, wie es die Natur eben tut. Dort ist es halt eben nur durch Jahreszeiten, Konkurrenzdruck oder schlechte Verfügbarkeit forciert. Da unsere Vögel aber von unserem Luxus mit partizipieren, haben sie eben die Wahl und würden ihr Equivalent der Chips nehmen, da ihnen die Intelligenz fehlt sich bei unserem permanenten Überangebot und unserer Bewegungseinschränkung gesund zu ernähren. (Das kriegen ja nicht mal die Menschen vernünftig hin.) Dafür ist ein Wildvogel eben zu wild. Was die meiste Energie, Mineralien oder sonstige Inhaltsstoffe mit dem geringsten Aufwand bereit hält, bedeutet in freier Wildbahn eben ein gutes Futter. In Gefangenschaft eben nicht. Daher muss man als Halter dafür sorgen die natürliche Auswahl zu simulieren. Da hat ein Vogel nun mal nicht die Wahl nach schmeckt mir heute, schmeckt mir nicht zu sortieren. Da muss er sortieren nach schiebt ich Hunger oder nehme ich, was ich kriegen kann, bevor ich vom Stängelchen falle.
 
Hallo,

Und ob man nun Tiere innen oder außen hält - Käfig bleibt Käfig.

Naja, meine 9 Hühner z.B. leben auf 2000qm mit Wiese, Sträuchern, Reisighaufen, Bäumen usw., das ist auch ein Gehege, aber da sind die den ganzen Tag beschäftigt. Würde ich die in so eine Zimmervoliere setzen, in der manche hier ihre Papageien halten, wären die innerhalb von ein paar Wochen auch so kahl wie ein Legebatteriehuhn. Und so ein Huhn ist jetzt von der Intelligenz her nicht die hellste Kerze auf der Torte. Also wenns so einem Huhn da schon schlecht geht, dann will ich nicht wissen, wie es da so in einem Großpapagei aussieht. Wenn ich den Platz draussen nicht hätte oder wegen irgendwelcher Nachbarn keine Hähne halten dürfte, dann würde ich keine Hühner halten. Punkt. Da käme ich nicht auf die Idee, mir eine Legebatterie in den Keller zu stellen.

Auch zum Beispiel deine Zebras

Klar, aber die leben im Schwarm, die haben dauerhaft zumindest Platz für 10 oder mehr Flügelschläge am Stück, die dürfen bei mir regelmäßig brüten, die kriegen neben Kolbenhirse auch andere Saaten, denen wird kein Futter, das sie nicht mögen, aufgezwungen und die sind mental im Vergleich zu einem Papagei halt echte Dumpfbacken. Aber von denen rupft sich bei mir halt auch keiner selber die Federn raus oder dreht sonstwie am Rad.

Viele Grüße
 
@Quak hat nun mal eine andere Meinung zu diesem Thema, kann ich auch akzeptieren.
Trotzdem lesen wir hier immer wieder von Leuten die Vögel mit Legenot Fesermissbildungen oder sonstige Probleme haben.
Meiner Meinung nach sind es in den allermeisten Fällen irgend welche Mängel in der Ernährung.
Ich habe früher auch gedacht das vielseitige Ernährung ausreichen sollte. Ein Pärchen Chinesische Sonnenvögel in einer bewachsenen Freivoliere hat mich eines besseren belehrt. Das Paar war fitt und gesund aber ihre Jungvögel brauchten damals zu lange um selbstständig zu werden. Nachdem sie nach 4 Wochen noch immer nicht selbstständig gefressen haben gab es täglich etwas Vispumin Pulver von Backs. Nach wenigen Tagen waren die Vögel selbstständig. Ein solches Problem hab ich seit dem nie wieder gehabt.
Das hat mir gezeigt das erwachsene Vögel super gesund aussehen können. Jungvögel hingegen die innerhalb von 5 Wochen vom Schlupf bis zur Selbstständigkeit einem enormen Wachstumsdruck ausgesetzt sind kann man dann schon gelegendlich defizitäre Mängel ansehen.
Man muß sich darüber im klaren sein das das leben in der Natur ein immerwährender Kampf gegen den Tot ist. Die allerwenigsten Vögel / Tiere in der Freiheit erlangen überhaupt die Geschlechtsreife.
Gruß
Terra
 
Hühner ?? Seit wann kann man Hühner mit Graupapageien vergleichen ? Ziervögel und Ziervögel da sind ja zum Teil schon Welten zwischen , aber Hühner ? Ok da würde ich auch kein Gemüse unters Futter rühren , zumal die eh alles fressen was die nicht frisst.
 
Ich denke, dass viele Papageienarten in der Natur täglich große Strecken zurücklegen müssen. Dafür brauchen sie -je nach Art unterschiedlich- gehaltvolle Nahrung wie Sämereien (Kohlenhydrate), Nüsse (Fett) und süßes Obst (Kohlenhydrate). Mit einer Gurke im Bauch kommt ein Vogel nirgendwo hin.

In der Natur, vollkommen richtig, unsere Vögel leben aber nicht in der Natur und da finde ich besteht der Unterschied. Die je nach Art unterschiedliche Ernährung ist ein wichtiger Punkt, denn was z.b. für Graue ernährungstechnisch optimal ist, kann für andere Arten, nehme als Beispiel die Edels, auf lange Sicht übelste gesundheitliche Probleme bedeuten und wer möchte dieses Risiko schon eingehen.

meine 9 Hühner z.B. leben auf 2000qm mit Wiese, Sträuchern, Reisighaufen, Bäumen usw., das ist auch ein Gehege, aber da sind die den ganzen Tag beschäftigt.

Deine Hühner leben in einem Paradies und damit haben sie verdammtes Glück. Denke, wir Papageienfuzzis würden uns glücklich schätzen unseren Vögeln so eine Riesenfläche mit allem Pipapo und Trallala bieten zu können.

Allerdings haben wir doch alle etwas ganz wichtiges gemeinsam. Die Liebe zu unseren Vögeln, die Freude an unseren Vögeln, sind uns unserer Verantwortung vollsten bewußt, versuchen ihnen das bestmögliche zu bieten, nehmen Entbehrungen in Kauf, investieren sehr viel Zeit und ich finde....das macht die Vogelhaltung aus. Selbstverständlich machen wir auch Fehler, immer wieder, aber wir sind nicht nur Papageienhalter......wir sind auch Menschen!


Es besteht zwischen Hühnern und Papageien, egal ob klein oder groß ein mega Unterschied, wenn ich allerdings dein Platzangebot "sehe", kann ich auch verstehen, dass du ein Problem gerade mit der Wohnungshaltung hast, von der Ernährung, wie wir das handhaben oder eher müssen ganz abgesehen.
 
aber die kämen nie auf die Idee, den Tieren einen Grünzeug-Smothie aufzuzwingen - und wenn man den Tieren die Körner unter so einen Gemüsematsch mixt und sonst nichts anderes anbietet, dann ist das Zwang, schließlich ist die Alternative verhungern.
Sicher ist das erstmal sowas wie Zwang, aber zur Wohle der Vögel, die bei mir größtenteils krank oder behindert aus schlechten Haltungen kamen und ihr Leben lang eben nicht an gesunde Sachen gewöhnt wurden....sie also freiwillig auch nichts anderes als trocken Körner anrühren. Meine Tochter z.B. muss ich auch "zwingen" ihren Spinat und Co zu essen, sonst würde es den ganzen Tag nur Pommes geben. :zwinker:

.......niemand kann sich darüber ein Urteil erlauben ob das den Rackern schmeckt oder nicht, es sei denn man hat es selbst schon probiert....sooooo unapetitlich sieht das für meine Begriffe gar nicht aus.
Ich probiere es immer (klar, ohne die am Schluss beigegebenen Körner)......lecker. :D Und meinen Agas scheint es auch zu schmecken, jeden Morgen warten sie ungeduldig auf ihre Teller mit dem Gemüsebrei und lassen dafür alles andere, wie Hirsen (sogar die heiß geliebte halbreife) links liegen. :)
 
Und meinen Agas scheint es auch zu schmecken, jeden Morgen warten sie ungeduldig auf ihre Teller mit dem Gemüsebrei

Wie man sieht, kann das durchaus für die Vögel etwas positives sein und ganz ohne "Zwang". Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert, werde das aber machen, da meine Edels Obst/Gemüse nur fressen, wenn es winzig klein geschnibbelt ist. Bietet sich dann in dieser Konsistenz sicherlich an.
 
Hallo,

Meine Tochter z.B. muss ich auch "zwingen" ihren Spinat und Co zu essen,

Warum denn das? Da sind sich mittlerweile Kinderärzte und Psychologen doch völlig einig, dass man das auf keinen Fall tun sollte.

Aber abgesehen davon, den Vergleich von Haustieren mit Kindern finde ich generell ziemlich befremdlich, wobei natürlich schon auffällt, dass bei einigen hier im Forum die Tier-Halter-Beziehung einer Kind-Eltern-Beziehung ähnelt.

Viele Grüße
 
Denke man sollte sich das nicht so vorstellen von wegen..."du bleibst solange am Tisch sitzen bis der Teller leer ist" (der Leitspruch meiner Eltern früher).

die Tier-Halter-Beziehung einer Kind-Eltern-Beziehung ähnelt.

Da ist etwas dran, vorallem besteht diese Beziehung oftmals bei Einzelhaltungen, leider wenn man es anspricht, sind eben einige unbelehrbar und hat mit dem Wohle des Vogels reichlich wenig zu tun.
 
Warum denn das? Da sind sich mittlerweile Kinderärzte und Psychologen doch völlig einig, dass man das auf keinen Fall tun sollte.
Na ja, das kann man sehen wie man will, solche Aussagen sind mir von keinem Arzt bekannt. Und mir kann auch keiner erzählen, dass Ärzte es befürworten, wenn Kinde nur Pommes essen wollen. Davon ab ist meine Tochter aufgrund ihrer extremen Frühgeburt nicht ganz gesund, für sie ist eine gesunde Ernährung also extrem wichtig.

Aber abgesehen davon, den Vergleich von Haustieren mit Kindern finde ich generell ziemlich befremdlich, wobei natürlich schon auffällt, dass bei einigen hier im Forum die Tier-Halter-Beziehung einer Kind-Eltern-Beziehung ähnelt.
Finde ich nicht befremdlich. Für Kinder (ob krank oder gesund) ist für ihre Entwicklung eine gesunde Ernährung wichtig, ebenso für meine Vögel und gerade für die, die ich krank übernehme. Da vergleiche ich nichts.....meine Tierhaltung ähnelt bei 30 Agas auch nicht einer Kind-Eltern-Beziehung
 
Warum denn das? Da sind sich mittlerweile Kinderärzte und Psychologen doch völlig einig, dass man das auf keinen Fall tun sollte.

Na, da werden sich McDonals und Co ja freuen :D - Aber mal im Ernst: Es gibt ja genug Möglichkeiten, es dem Kind schmackhaft zu machen, denke ich. Ein geschnittener Apfel von Mutti schmeckt eben anders als der gleiche Apfel ungeschnitten.

Aber abgesehen davon, den Vergleich von Haustieren mit Kindern finde ich generell ziemlich befremdlich, wobei natürlich schon auffällt, dass bei einigen hier im Forum die Tier-Halter-Beziehung einer Kind-Eltern-Beziehung ähnelt.

Also, ich finde das auch nicht befremdlich. So lange ich meine Vögel nicht mit Socken ins Bett schicke und meinen Hund in einen Hochsitz stecke, damit er ja brav aufisst, ist ja alles im Rahmen. Ob nun Kinder oder Tiere: Auf beides muss und will man ja Acht geben, sie schützen, sie erziehen und sich um sie sorgen. Ich denke, dass das der Punkt hier ist.
 
Hallo,

Na ja, das kann man sehen wie man will, solche Aussagen sind mir von keinem Arzt bekannt.

Kinder nicht zum Aufessen zwingen - hkk

Gibt im übrigen mittlerweile diverse Gerichtsurteile, wo Leute wegen Körperverletzung und/oder Nötigung verurteilt wurden, weil sie Kindern Essen aufgezwungen haben. Trifft halt meistens Kita-Personal, weil in die Familien ja niemand reingucken kann.

Und mir kann auch keiner erzählen, dass Ärzte es befürworten, wenn Kinde nur Pommes essen wollen.

Behauptet ja auch niemand.

Es gibt ja genug Möglichkeiten, es dem Kind schmackhaft zu machen, denke ich.

Wenn du den Trick rausfindest, kannst du Millionen verdienen. Kannst gleich an meinen Kindern testen :)

Ob nun Kinder oder Tiere: Auf beides muss und will man ja Acht geben, sie schützen, sie erziehen und sich um sie sorgen. Ich denke, dass das der Punkt hier ist.

Naja, geht darum, ob man ein Wildtier als Wildtier mit wildtiertypischen Verhaltensweisen und -bedürfnissen sieht und akzeptiert. Dazu ist meines Erachtens eine gewisse Distanz recht hilfreich. Warum man Wildtiere unbedingt erziehen muss, erschließt sich mir z.B. nicht. Mal abgesehen davon geht es in solchen Ersatz-Beziehungen doch primär um die Befriedigung der sozialen Bedürfnissen des Halters, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als würde er sich für seine Tiere den Hintern aufreissen.

Viele Grüße
 
Wenn du den Trick rausfindest, kannst du Millionen verdienen. Kannst gleich an meinen Kindern testen

Alles klar. Ich gebe Bescheid, wenn ich die Meisterlösung vorliegen habe :zwinker:

Warum man Wildtiere unbedingt erziehen muss, erschließt sich mir z.B. nicht.

Das war jetzt allgemein gesprochen. Da musste ich jetzt eher an Hunde und Katzen denken :)

geht es in solchen Ersatz-Beziehungen doch primär um die Befriedigung der sozialen Bedürfnissen des Halters, auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als würde er sich für seine Tiere den Hintern aufreissen.

Gut, da gehe ich mit. Allerdings möchte ich auch sagen, dass das so ein bisschen ein Geben und Nehmen ist. Ich zum Beispiel gebe mir jede erdenkliche Mühe, dass es meinen Tieren gut geht (auch, wenn ich keine Außenvoliere bieten kann oder eine hausinterne afrikanische Steppe :) ). Dafür helfen sie mir an schlechten Tagen mit ihrer Anwesenheit. Es wäre auch gelogen, wenn ich die Anschaffung meiner Tiere nicht als egoistisch bezeichnen würde. Allerdings würden sie dann in anderer Obhut sitzen, vermutlich auch irgendwo drinnen, mit vielleicht schlechteren Haltungsbedingungen.
 
Hallo,

Ich gebe Bescheid, wenn ich die Meisterlösung vorliegen habe

Danke :zustimm:

Da musste ich jetzt eher an Hunde und Katzen denken

Bei domestizierten Haustieren hab ich damit auch kein Problem.

Dafür helfen sie mir an schlechten Tagen mit ihrer Anwesenheit. Es wäre auch gelogen, wenn ich die Anschaffung meiner Tiere nicht als egoistisch bezeichnen würde.

Damit hab ich auch kein Problem. Das ist ein Hobby und das soll Spaß machen und Freude bringen. Problematisch empfinde ich es, wenn dadurch menschliche Sozialkontakte (Freunde, Partner, Kinder usw.) ersetzt werden. Dafür sind Wildtiere einfach nicht da. Ich finde, Wildtiere sollten so gehalten werden, dass der Halter als Sozialkontakt für die Tiere keine Rolle spielen muss. Also als Futtergeber, Beschäftiger, Saubermacher usw. - klar, unbedingt. Aber als notwendiger Sozialkontakt finde ich ganz traurig.

Viele Grüße
 
. Also als Futtergeber, Beschäftiger, Saubermacher usw. - klar, unbedingt.

:zustimm:

Aber als notwendiger Sozialkontakt finde ich ganz traurig.

:zustimm:...richtig ausgedrückt..."notwendiger Sozialkontakt"...wer das so sieht, ist in der Vogelhaltung meiner Meinung nach fehl am Platz, dafür ist der Mensch zuständig, niemals ein Tier.
 
Problematisch empfinde ich es, wenn dadurch menschliche Sozialkontakte (Freunde, Partner, Kinder usw.) ersetzt werden.

Mmh, ist für den Halter und die Tiere nicht so gut. Das ist wahr. Obwohl es da diesen Spruch gibt, den ich total gut finde: Behandle einen Stein wie ein Pflanze, eine Pflanze wie ein Tier und ein Tier wie einen Menschen. - Allerdings ist das natürlich Auslegungssache. Für mich bedeutet der Spruch eher, dass ich einem Tier so viel Respekt und Anstand entgegen bringe wie ich es einem Menschen entgegen bringen würde. Nicht, dass meine Tiere jemanden ersetzen. Meine Vögel empfinde ich als eine Art Mitbewohner, die mir Gesellschaft leisten, aber ihr eigenes Ding machen. Und meinen Hund empfinde ich manchmal als übergroßes Kleinkind :D (Durch das Benehmen, nicht, weil ich sie als Kind ansehe :) )
 
Thema: Multivitaminsaft als Vitaminersatz?

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