Vergiftete Greifvögel und kein Ende

Diskutiere Vergiftete Greifvögel und kein Ende im Artenschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hatten wir das nicht alles schon mal diskutiert? Hier gabs doch mal einen Thread speziell zu diesem Thema "Blei in Greifvögeln"- und hier haben...

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  1. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Hatten wir das nicht alles schon mal diskutiert?

    Hier gabs doch mal einen Thread speziell zu diesem Thema "Blei in Greifvögeln"-

    und hier haben wir es dann auch noch mal von links und rechts beleuchtet:

    http://www.vogelforen.de/showthread.php?t=152103

    Und damit es Naturedream auch versteht, noch mal ganz langsam:

    Jäger schiessen nicht mit Blei, weil sie blöde, altersstarrsinnig und/oder doof sind. Jäger schiessen deshalb mit der derzeit auf dem Markt verfügbaren Munition, weil es derzeit nichts besseres gibt. Alle bisher angebotenen Alternativen zum Blei haben sich über kurz oder lang als nachteilig erwiesen, auch und vor allem unter Tierschutzaspekten. Ein Geschoß mit hohem Eigengewicht tötet eben schneller und zuverlässiger. Sobald es auf dem Markt einen zuverlässigen, geeigneten Ersatzstoff gibt, werden wir diesen auch verwenden. Kein Jäger verwendet Bleimunition "aus Prinzip"!!!!

    Wenn durch die Verwendung bleifreier Munition die Anzahl von nur krank- statt totgeschossener Wildtiere ansteigt, werden es genau dieselben Leute wie Südwind oder Naturedream sein, die die Jäger dafür anprangern werden.

    Wobei ich schon einen qualitativen Unterschied zwischen diesne beiden mache. Naturedream dürfte m.E. nach eher noch etwas jugendlich naiv sein, Südwind wird dagegen von einem pathologischen Männer- und Jägerhaß angetrieben.

    idS Daniel
     
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  3. Peregrinus

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    Just heute morgen lese ich in der Zeitung einen Artikel, der sinngemäß beinhaltet:

    Aufgrund einer neuen EU-Hygienevorschrift darf der hiesige Schlachthof keine externen Schlachtabfälle mehr annehmen. Er wird eine wilde Entsorgung im Wald befürchtet. :idee:

    VG
    Pere ;)
     
  4. Detlev

    Detlev -

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    Hallo,
    Das ist schon mal eine positive Entwicklung. Ich gehe davon aus, dass langfristig EU-weit das Jagtrecht dem Naturschutzrecht unterstellt wird. Vermutlich werde ich das sogar noch erleben. Damit fallen dann sicher jetzt noch hinderliche Privilegien weg und die Probleme um (illegal) vergiftete Vögel, sei es durch Bleimunition oder Giftköder stellt sich dann ganz anders.

    Gruesse,
    Detlev
     
  5. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Hallo Detlev,

    nimm es nicht persönlich-

    aber diesen "feuchten Träumen" der Nur-Naturschützer hat soeben Bayern einen Riegel vorgeschoben, siehe UGB.

    Insgesamt sehe ich eher den Trend dahin gehend, dass man sich in diesem Themenkomplex eher wegbewegt von der EU. Die Niederlande und Dänemark exerzieren das schon beim Thema Kormoran (EU-Vogelschutzrichtlinie) vor, dass man langfristig mit nationalen Lösungen besser fährt.

    Ich für mich persönlich werte das nicht als unbedingt positiv; meiner Meinung nach ist die Trennung der beiden Rechtskreise Naturschutz und Jagd eher hinderlich als hilfreich.

    idS Daniel
     
  6. Detlev

    Detlev -

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    Abwarten, ich gedenke noch etwas auf dieser Erde zu verweilen und in die Richtung wird es langfristig gehen. Ich habe da ein gewisses Vertrauen in bürokratische Logiken. Und im Grunde kann es Jägern doch eigentlich nur Recht sein wenn es staatlich neutrale statt "selbsternannte" Kontrolle und europaweit einheitliche Reglungen geben wird.

    Gruesse,
    Detlev
     
  7. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Hallo Detlev,

    da glaube ich weniger daran. Gerade die Erfahrungen mit der EU-Bürokratie sind es, die mich daran zweifeln lassen.

    Was auch immer in Brüssel beschlossen wird, hat Gültigkeit vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer. Was interessiert einen griechischen Jäger der Seehund?
    Wie will man es mit den Braunbären in Rumänien halten?

    Fragen über Fragen, auf die die EU-Bürokratie keine Antworten geben kann, jedenfalls keine sachgerechten. Von daher haben die bereits erwähnten Holländer und Dänen völlig recht- der nationale Alleingang ist der Weg der Zukunft.

    idS Daniel

    P.S.: Es wäre an der Zeit, das Gerücht von der "selbsternannten Kontrolle" der Jäger zu beerdigen. Es stimmt einfach nicht, und die permanente Wiederholung dieser Lüge schadet der Glaubwürdigkeit.
     
  8. Detlev

    Detlev -

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    Och das "selbsternannten Kontrolle" meinte doch gar nicht die Jäger, das meinte aus Jägersicht die Naturschützer die nach eigenem Gusto sich in Jagddinge einmischen, kann mich noch lebhaft daran erinnern, dass mir das hier mal um die Ohren geflogen ist auch bezüglich des Kommitees.
     
  9. #208 MarcusAurelius, 6. Februar 2009
    MarcusAurelius

    MarcusAurelius Guest

    Ich hoffe nicht das es EU Gleichmacherrei in allen Lebenslagen gibt oder geben wird. "Andere Länder, andere Sitten"
     
  10. südwind

    südwind Foren-Guru

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    warum, ist es dir unangenehm, danielg?

    und das thema ist nicht fertig, solange von den meisten jägern keine einsicht kommt.

    naturdream hat längst verstanden, was jäger wie du, nicht verstehn wollen/können.

    das steht schon zu bezweifen.:schimpf:
    natürlich und diese 0,4% menschheit, darf deswegen unsere umwelt weiterhin verbleien. wie pathologisch ist das denn?
     
  11. #210 Holger Günther, 9. Februar 2009
    Holger Günther

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    Blei wird hauptsächlich über die Lunge aufgenommen.Eine Bleivergiftung über die Nahrung ist beim Menschen praktisch nicht zu bewerkstellen,da das Blei lediglich zu 10% vom Körber aufgenommen wird und dazu Nierengängig ist.Eine Bleivergiftung durch Aufnahme von Bleimunition entstammt höchstens der Phantasie von Naturschutzorganisationen-oder der streben nach Spenden.Wers nicht glaubt sollte mal ein bißchen in der Arbeitsmedizin rumschauen.Holger
     
  12. südwind

    südwind Foren-Guru

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    blei wird auch über den magendarmdrakt aufgenommen. und es reicht dann, für eine schleichende bleivergiftung. bei kindern, spielt die aufnahme von dreck, oder das ablecken von spielzeug, eine rolle.

    in diesem thema geht es eigentlich um vergiftungen von greifvögel.

    Tagung am 16. April 2009 im Harnack-Haus in Berlin
    http://www.seeadlerforschung.de/ Tagung zum Thema „Bleivergiftungen bei Seeadlern: Ursachen und Lösungsansätze“
     
  13. colchicus

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    Sehr interessanter Beitrag:zustimm:, Details hab ich so noch nicht gewußt. Mir ist nur die Untersuchung der Bundesanstalt für Fleischforschung bekannt, da ging es aber eben nur um die Belastung des Wildbrets. Welche Auswirkungen und Details es da gibt, wurde nicht veröffentlicht.
    Ich weiß nur, dass Hüttenuhus jahrelang mit Krähen gefüttert wurden,die nur wenige Schrote abbekommen hatten. Ich kannte einen Berufsjäger der ging mit seinem Auf jeden Tag in ein anderes Revier des Landkreises, den ganzen Winter lang. Sie hatte Luderhütten wo oft der ganze Tag verbracht wurde. Damals gab es für den Hüttenuhu bestimmt keine Eintagsküken, der wurde mit dem gefüttert was grad angefallen ist, war bestimmt auch mal ein Habicht dabei!
    Joachim Graf Schönburg hat mal bei einem Pressetermin zu diesem Thema vor Journalisten eine Schrotpatrone aufgeschnitten, die Schrote auf einen Löffel getan und mit einem Schluck Kaffee hinuntergeschluckt.
     
  14. DanielG

    DanielG Foren-Guru

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    Hallo Colchicus,

    bei nagelneuen Schrotpatronen und dem heute hierzulande hochlegierten Blei mit Antimon u.a. Legierungsbestandteilen würde ich das jederzeit auch machen. Bei Verwendung hochwertiger Schrotpatronen von bekannten Markenherstellern kann man auch davon ausgehen, dass die Bleilegierungen von vergleichbarer Qualität sind. Ich kann mich daran erinnern, dass wir früher hinterm Schießstand Bleischrote gefunden haben, die nach Jahren der Bewitterung immer noch glänzende Oberflächen hatten, also weder oxidiert noch korrodiert waren.

    Die Bleischrote scheinen aber nicht das eigentliche Problem zu sein, sondern Splitter von Büchsengeschossen.
    Da wäre das Problem meiner Meinung nach am schnellsten zu beheben- wir verwenden nur noch bleifreie Büchsenmunition, und wegen des hohen Gefährdungspotentials für die Umgebung (siehe DEVA-Ergebnisse) werden unsere Jagdreviere für die Öffentlichkeit gesperrt - so wie es die Bundeswehr auch mit ihren Truppenübungsplätzen und Schießständen ja auch macht.

    Wenn die Öffentlichkeit dies akzeptieren kann, schieße ich ab morgen nur noch bleifrei.

    idS Daniel
     
  15. #214 Holger Günther, 9. Februar 2009
    Holger Günther

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    Da es keine Testreihen zu Seeadlern gibt(Bei welcher Konzentration treten welche Vergiftungserscheinungen auf,wann der Tod),schließt man vom Menschen auf Tiere.Beim Menschen treten Bleivergiftungen nur beim Einatmen von Dämpfen über die Lunge auf.Man muß auch zw.organisch gebundenem Blei(wie z.B. Fisch) und anorganischem Blei(Leitungsrohre,Farbanstriche)unterscheiden.Eine schleichende Vergiftung ist da möglich,eine akute nicht(selbst wenn man ein Stück Blei ist).Eventuell hat die eine oder andere Schwangere eine solche Erfahrung z.B. mit Eisen gemacht.Blei und Eisen sind schwer löslich und die Verweildauer zu kurz-selbst wenn man Nägel oder Blei ißt,passiert nichts.Den Schwangeren werden dann Blutkonserven verordnet.Holger
     
  16. Detlev

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    Hallo,

    Das ist nicht richtig. Man kann sehr wohl aus Bleikonzentrationen im Blut und auftretenden Symptomen etwas aussagen. Beim Menschen braucht man für Aussagen über die Giftigkeit ja auch keine Versuchsreihen durchführen.

    Übrigens kann man natürlich auch nachmessen wenn die Behandlung anschlägt.


    Gruesse,
    Detlev
     
  17. südwind

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    diese unsinnigen und unrealistischen alternativen wie, autobahnen oder jagdreviere sperren, damit bestimmte jäger tun und lassen könnten, was sie wollen/könnten, zeigt doch nur die festgefahrenen ansichten jener.

    scheinbar will sich die jägerschaft nicht wirklich bewegen, in geistigen wie in praktischem handeln, wenn sie nichtmal bereit sind, ihre aufbrüche anständig zu entsorgen.

    lieber ruhen sie sich auf der ausrede aus, aufbrüche liegen zu lassen, laut empfehlung von angeblichen naturschützern. wie praktisch. da muss man als jäger nichtmehr gross nachdenken, welch schädliche folgen mit dieser bequehmlichkeit auftreten können. die pösen naturschützer haben es doch so gewollt. obwohl sich jäger sonst weniger darum sch.......eren, was naturschützer sonst noch so zu sagen hätten.
     
  18. colchicus

    colchicus Foren-Guru

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    Nachdem es ja in erster Linie um ein Verbot der Wasserwildjagd geht, das man auf diesem Weg durch die Hintertür zu erreichen sucht, wollte ich nur wieder mal anführen, dass hier verschiedene Ursachen in einen Topf geworfen werden.
     
  19. #218 Vogelklappe, 9. Februar 2009
    Vogelklappe

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    Bei Blei ? Geht's noch ? Weißt Du nicht, was eine LD50 ist ? Wird die etwa am Menschen erhoben ? Und einen Grenzwert für Blei im Trinkwasser hat der Gesetzgeber wohl auch nur deshalb festgelegt, weil er nichts besseres zu tun hatte ? Offenbar hast Du auch noch kein einziges Sicherheitsdatenblatt zu bleihaltigen Substanzen gelesen ? An den Daten willst Du ernsthaft rütteln ? Wie denn ?

    Bei Seeadlern wird die Bleibelastung übrigens in Niere und Leber sowie die Anreicherung im Knochen bestimmt und die zu erwartende Umweltbelastung ohne Munition und andere künstliche Quellen sogar herausgerechnet.
     
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  21. rook

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    Sorry Holger, vielleicht liest Du doch mal hier nach um Dich auf den aktuellen Stand zu bringen...

    http://www.umweltlexikon-online.de/fp/archiv/RUBgesundheitarbeitsplatz/Bleivergiftung.php

    Viele Gruesse,

    rook.
     
  22. rook

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    Wenn ich auch keine Testreihen von Seeadlern kenne, so ist doch relativ sicher nachweisbar, zum Beispiel beim Roten Milan, dass Bleimunition die Hauptursache der Bleivergiftung mit Todesfolge ist (zumindest im UK). Warum sollte das beim Seeadler so viel anders sein?

    Lead contamination and associated disease in captive and reintroduced red kites Milvus milvus in England.

    Pain DJ, Carter I, Sainsbury AW, Shore RF, Eden P, Taggart MA, Konstantinos S, Walker LA, Meharg AA, Raab A.
    Royal Society for the Protection of Birds, The Lodge, Sandy, Bedfordshire SG19 2DL, UK. debbie.pain@rspb.org.uk

    Since 1989, a red kite Milvus milvus reintroduction programme has been underway in the United Kingdom, with 4-6 week old nestlings brought into captivity and held for 6-8 weeks before reintroduction. As scavengers, red kites may consume unretrieved game, and ingest shot or lead (Pb) fragments in their prey's flesh. We evaluated exposure to Pb in captive and wild red kites by taking blood samples from 125 captive young red kites prior to release, through analysing 264 pellets (regurgitated by wild birds) collected from under a roost site, and analysing Pb concentrations in livers and/or bones of 87 red kites found dead between 1995 and 2003. Lead isotope analyses of livers were also conducted in an effort to identify Pb exposure routes. Forty-six (36.8%) kites sampled prior to release had elevated blood Pb concentrations (201-3340 microg l(-1)). The source of this Pb was probably small fragments of lead ammunition in the carcasses of birds or mammals either fed to the nestlings by their parents or, more likely, subsequently whilst in captivity. Once released, kites were also exposed to lead shot in their food, and a minimum of 1.5-2.3% of regurgitated pellets contained Pb gunshot. Seven of 44 red kites found dead or that were captured sick and died within a few days had elevated (>6 mg kg(-1) dry weight [d.w.]) liver Pb concentrations, and six of these (14%) had concentrations of >15 mg kg(-1) d.w., compatible with fatal Pb poisoning. Post-mortem analyses indicated that two of these birds had died of other causes (poisoning by rodenticide and a banned agricultural pesticide); the remaining four (9%) probably died of Pb poisoning. Bone samples from 86 red kites showed a skewed distribution of Pb concentration, and 18 samples (21%) had Pb concentrations >20 mg kg(-1) d.w., indicating elevated exposure to Pb at some stage in the birds' life. Lead isotopic signatures (Pb (208/206); Pb (206/207)) in liver samples of the majority of kites were compatible with those found in lead shot extracted from regurgitated pellets. Lead isotope ratios found in the livers of kites with very low Pb concentrations were distinct from UK petrol Pb isotopic signatures, indicating that birds were exposed to little residual petrol Pb. We conclude that the primary source of Pb to which red kites are exposed is lead ammunition (shotgun pellets or rifle bullets), or fragments thereof, in their food sources; in some cases exposure appears sufficient to be fatal. We make recommendations to reduce Pb poisoning in both captive and wild red kites and other scavenging species.

    Viele Gruesse,

    rook.
     
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