Wo landen die vielen Vögel, die keiner will?

Diskutiere Wo landen die vielen Vögel, die keiner will? im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Wer war denn eher da, der Halter oder der Züchter. Ein wirklich erfrischender Beitrag, nur bringt er silkos auch nicht weiter, es wäre schön wenn...

  1. hibiker

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    1. ohne Nachfrage kein Angebot....is klar, oder?

    2. so wie ich das kenne landen solche Tiere auf Märkten und werden für nen Appel und ein Ei verhökert oder verschenkt....wies weitergeht werden wir nie erfahren. Noch dazu wollen das viele Züchter garnicht, weil die "Gefahr" besteht das dann mit diesen Tieren weiter gezüchtet wird und so diese nicht erwünschten Eigenschaften dennoch vermehrt werden. Ich muss Ingo durchaus recht geben, es gäbe bestimmt "sinnvollere" Verwendungen für solche Tiere, aber dadurch das viele Menschen im Tier nichtmehr das Tier sehen wird das wohl schwer umsetzbar sein......
     
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  3. #42 SamantaJosefine, 1. November 2015
    SamantaJosefine

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    Fakt ist doch, dass zu viele Tiere angeboten werden und Fakt ist, dass zu viele Tiere gekauft werden ohne Sinn und Verstand oftmals.

    Ich will auch gar nicht wissen, was einige Menschen mit ihren Tieren tun oder nicht tun, es ist traurig genug,

    es wäre ja schon ein Gewinn,wenn verschenkte Tiere in gute Hände kämen und da spreche ich nicht nur von Vögeln, es ist eine Kette ohne Ende und wir können uns die Finger wund schreiben, es wird sich nichts ändern.
     
  4. #43 finchNoa@Barbie, 1. November 2015
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    Züchter die ihre "minderwertige Ware" in der Mülltonne oder im Terrarium einer "artgerecht" gehaltenen Exe entsorgen und dann auch noch meinen es wäre der natürliche Lauf der Dinge,
    gehören aus dem Züchterverkehr gezogen. Ich fag mich warum sowas in Deutschland überhaupt möglich ist.
    Es ist wohl ein großer Unterschied ob ein Reptil in freier Wildbahn um zu überleben einen Vogel erbeutet, oder ob ein Herrchen seinem "Liebling" im Terrarium kaltschnäuzig! einen im Sinne der Marktwirtschaft "qualitativ minderwertigen" lebenden Vogel ohne Möglichkeit zu entkommen regerecht zum Fraß vorwirft ?

    Zu guter letzt werden die privaten Halter verantwortlich gemacht, wenn ein sogenannter Züchter nicht weis wie man Lebewesen anständig behandelt ? :achja:

    Manche sehen wohl vor lauter Zuchteifer und Pragmatismus das Lebewesen nicht mehr.

    Dann lieber ein "vermenschlichter" Vogel der 10 Jahre ein angenehmes Leben hat, als ein vom Züchter "der ganz viel Ahnung hat", 3 Monate alter Vogel der im Magen eines Reptils endet. :+kotz:
     
  5. #44 Ingo, 1. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2015
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Zu artgerechter Haltung gehört artgemäße Ernährung. Ich weiss nicht, was daran verwerflich ist.
    Es sollte eben KEIN großer Unterschied entstehen, zwischen dem Leben, das ein Pflegling in der Natur oder in menschlicher Obhut führt. Das gilt auch für Tiere, die naturgemäß Vögel fressen.
    Ich pflege selber keine obligaten Vogelfresser, aber ich kenne faszinierende vogelfressende Schlangenarten und kann verstehen, dass man die halten möchte.
    Und eine Futtertierzucht wäre dann eben eine Vogelzucht (machen Leute auch, weiss ich)
    Und ja, ich bin recht stolz auf meine Tierhaltung - und sie wurde in Zeitschriften und Fernsehen auch schon ziemlich öffentlich gemacht.
    Aber ich sehe meine Haltung auch sehr sachlich und bemühe mich, meinen Tieren als das gerecht zu werden, was sie sind.
    Immer heididei und Kindchenersatz bringt auch keinen Segen.
    Du willst offenbar lieber provozieren als argumentieren.
    Gut, wie es in den Wald hineinruft...ich kann das auch und sage klipp und klar: Lieber ein Vogel, der mit drei Monaten rasch und schmerzlos getötet (lassen wir mal dahingestellt, von wem) und gefressen wird, als einer, der zehn Jahre in einem Minikäfig in einer Küche dahinvegetiert.
    Und glaub mir, davon gibt es weit mehr als
    Wobei dahingestellt sei, OB ein vermenschlichter Vogel ÜBERHAUPT ein angenehmes Leben führen kann, oder ob das der vermenschlichende Pfleger sich nicht nur einredet!
     
  6. #45 finchNoa@Barbie, 1. November 2015
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    @ Ingo

    darum schrieb ich extra "angenehmes Leben" , ein Minikäfig in der Küche ist bestimmt kein angenehmes Leben.
    Das Vögel auch unter schlechten Bedingungen gehalten werden ist ja wieder ein anderes Thema, das gehört meiner Meinung nach auch gesetzlich geregelt und auch umgesetzt.
    Den Vogel deshalb zu töten ist jedenfalls keine sinnvolle und im Sinne von Tierschutz auch keine angemessene Lösung.
     
  7. #46 Ingo, 1. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2015
    Ingo

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    Doch!
    Ein Vogel als Futtertier ist ethisch absolut vertretbar.
    Warum sollte, was für Nager allgemein akzeptiert ist, für Vögel verwerflich sein?

    Und vom Vogel zum Reptil, damit ich wirklich aus Eigenerfahrung sprechen kann: Nachzuchten, für die ich keine artgerechte !!! Haltung beim Käufer finde, verfüttere ich lieber, als dass ich sie den - real vorhandenen- Interessenten geb, bei denen sie ein grauenhaftes Leben führen würden.
    Ich habe genug Reptilien, für die so ein Futter absolut artgemäß ist.


    Und nochmal: Die Masse der Vogel Nachzuchten landet auch heute noch in Szenarien, die dem Miniküchenkäfig entsprechen oder schlimmer sind. Oder sie enden als völlig vermenschlichte enttierlichte Wesen, die heiss geliebt werden - und vielleicht noch mehr leiden, als der Kollege im Küchenkäfig.
    Und da soll es verwerflich sein, Nachzuchten, die NICHT in artgerechte Haltung vermittelbar sind, an Abnehmer, für die solche Ernährung naturnah ist, zu verfüttern?
    DAS ist eine in meinen Augen verdrehte und unethische Weltsicht.
     
  8. #47 SamantaJosefine, 1. November 2015
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    @Ingo

    Also ich weiß nicht, ob das in den Medien so gut ankommt, wenn es publik wird, dass du Vögel als Futtertiere anbietest?!

    Da hätte ich Bedenken. Denk doch mal an die vielen Muttis und Omis.
     
  9. #48 finchNoa@Barbie, 1. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2015
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    Naja es ging ja in dem Tread hier um Vögel. Und ob das nun für Nager von jedem akzeptiert wird, bezweifle ich mal.

    Dazu möchte ich glaub ich nichts mehr sagen ... außer das was ich schon schrieb. :nene:

    Trotzdem irgendwie erstaunlich wie offen man inzwischen im Netz über offensichtliche Verstöße gegen das geltende Tierschutzgesetz plaudern kann. :roll:
     
  10. hibiker

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    Richtig Ingo!.......theoretisch müssten alle die damit nicht umgehen können Vegetarier sein weil sie es als unethisch empfinden das Tiere dafür getötet werden um auf ihren Tellern zu landen..........
     
  11. Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Ich "liebe" solche salopp nebenbei hingeworfenen Bemerkungen. Keine Ahnung, offenbar nicht alles sorgfältig gelesen, aber den Mund aufreissen und sich dabei toll fühlen.
    Aber so kenne ich das Internet
    Aber für Faule: Wir reden NICHT von solchen Verstößen. Die aktuelle Rechtslage habe ich weiter oben dargelegt.
    Ich würde das Thema gerne mal mit den hier anwesenden in direktem persönlichen gegenüber diskutieren.
    So, und jetzt verabschiede ich mich erstmal auf Dienstreise
    Nebnebei bemerkt bin ich keine gespaltene Persönlichkeit, sondern sage meine Meinung in jedem Umfeld gleichermaßen.
    Lediglich in der Diktion passe ich mich den Publikum an - wenn ich es denn kenne, was hier nicht der Fall ist.
     
  12. Karin G.

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    räusper, wo steht denn das? :+keinplan

    -------------------------------------------
    übrigens könnte man bei diesem Thema auch wieder die männlichen Eintagsküken aufgreifen....., man weiss ja, was mit denen passiert (Hühner sind auch Vögel)
     
  13. #52 SamantaJosefine, 1. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2015
    SamantaJosefine

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    Das ist zu lesen in #46 und es hat mich sehr betroffen gemacht.:heul:

    überhaupt ist dieses ganze Geschichte eine ganz traurige Angelegenheit, man stützt sich auf Sekulationen und das wirkliche Thema wird "zerschrieben und zerhackt",

    es ist doch ein Vogelforum , warum werden Spekulationen zur Hilfe genommen , wenn man nicht weiter weiß.
    muss alles so böse angegangen werden ?
     
  14. #53 SamantaJosefine, 1. November 2015
    SamantaJosefine

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    Das mit dem Fleisch auf dem Teller oder in der Wurst wurde in #27 von mir bereits erwähnt,
    da ging darum, dass dieses auch einmal lebende Tiere gewesen sind, wenn man sich zu einem Theas äußert, sollten alle Beiträge bis iins Detail durchgeackert werden.
    Soviel dazu, es ist in der Tat anstrengend und ja länger einThread steht, umso mühevoller ist es.
     
  15. Selene

    Selene Guest

    Tiere sind Tiere, das ist richtig. Als solche sind sie aber LEBEWESEN und MITGESCHÖPFE und haben als solche ein grundsätzliches Lebensrecht.

    Wenn ein Tier, in dem Fall hier, ein Reptil in freier Natur einen Vogel jagt um seinen Hunger zu stillen, dann hat der Vogel eine faire Chance, zu entkommen. Folglich wird das Reptil primär kranke und schwache Vögel erwischen und trägt somit zum biologischen Gleichgewicht in der Natur bei.

    Wenn man einen lebenden Vogel einem Reptil im Terrarium als Futter vorsetzt, hat der nicht die geringste Chance, sich in Sicherheit zu bringen.

    Wo also soll da das "natürliche Jagdverhalten" des Reptils sein? Der Vogel wird in das Terrarium gesteckt, flattert in Panik ein bisschen herum, prallt vielleicht noch gegen die Wände des Terrariums und bricht sich das Genick, ist also schon tot, bevor das Reptil ihn zu fassen bekommt, oder das Reptil macht einen Schnapper und hat den Vogel. Das ist dann auch keine natürliche Jagd wie in freier Wildbahn.

    Erinnert mich irgendwie an Stierkämpfe, wo der Stier auch keine faire Chance hat. Oder ähnlich illegale, perverse Tierkampfsportarten.

    Um zum Ausgangspunkt zurück zu kommen:

    Die Frage lautete, wo landen die vielen Vögel, die keinen Käufer finden.

    Die Antworten haben wir ja nun:

    In der Mülltonne, im Magen eines in Privathaushalten gehaltenen Reptils, oder man lässt sie fliegen.

    Bestenfalls bringen die Züchter diese überzähligen Vögel ins Zoogeschäft und beschimpfen nachher die Leute, die eben diese Vögel kaufen und versuchen, ihnen ohne Zuchtabsichten ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten, in einem großen Käfig und mit täglichem Freiflug.

    Wer diese Diskussion hier mitverfolgt hat und Tierfreund ist, wird daraus seine Schlüsse ziehen.
     
  16. #55 Ancaladon, 1. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 1. November 2015
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    Und da wundert man sich noch das es mit der Tierhaltung bergab geh.... ist ja kein Wunder wenn man sich so die geistige Haltung von manchen so anschaut....

    Zum Thema gibts nicht viel mehr zu sagen.... Klar landen die meisten unerwünschten Vögel in der Tonne oder werden freigelassen, wenn man sie nicht anderweitig loswird ( z.B. Zoofachhandel). Und wieso sollte es ein Problem sein, überzählige Nachzuchttiere zu verfüttern? Überzählige Hühner und Co. isst man selbst (was scheinbar nur die Anti-Fleischesser stört die meist auch ihre Hunde und Katzen vegan ernähren würden), da das mit einem Wellensittich sich nicht wirklich lohnt (hat das irgendjemand eigentlich schonmal probiert? an einer Wachtel dürfte doch auch nicht viel mehr dran sein als an den fetten Hansibubis), kann man die doch auch an Tiere verfüttern, in deren Beutespektrum sie fallen. Dem Tier ging es bis zum Tod artgerecht und man hat hochwertiges Futter, da man die Ernährung des verfütterten Tieres kontrollieren kann und es ist nicht mit Antibiotika vollgepumpt. Deshalb bin auch dafür, das überzählige Zootiere einfach verfüttert werden statt sinnfrei Platz zu besetzen, nur weil weltfremde "Gut"-Menschen damit ein Problem haben (Ja das gilt auch für Löwen und Co.!).

    Also liefert doch mal schön aufgelistet vernünftige rationale Gründe, warum es falsch ist überzählige Nachzuchttiere zu verfüttern. Und nein, Sachen ala " Aber man kann das arme Tier doch nicht einfach töten" oder " Tiere können gar nicht über sein" sind nicht rational und vernünftig sondern entstammen nur dem Gehirn weltfremder und der Natur komplett entfremdeter Menschen ( und nein solche Menschen sind KEINE Tierfreunde! Sie halten sich nur für solche)
     
  17. Jens G.

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    Hallo, ich lese schon eine Weile hier im Forum mit (Haustiere habe ich vielleicht mal wieder) und kann mich manchmal nur wundern.

    Es wird ein Thread mit einer berechtigten Frage eröffnet. Aber welche Antworten erwartet man/ will man hören?
    Einerseits werden selber Beispiele angebracht denen zu entnehmen ist, das die Tiere getötet werden. Andererseits werden Antworten nicht akzeptiert, welche scheinbar nicht der persönlichen Erwartung entsprechen. Es ist doch niemanden geholfen zu schreiben, dass diese Tiere alle in liebevolle Hände vermittelt werden können, selbst wenn dem nicht so sein sollte.

    Hühner lässt man (meist maschinell, Mensch ist sich scheinbar zu fein dazu) schlachten und isst sie. Ich bin da ganz bei Ingo, ein Reptil schlachtet/ tötet auch und frisst. Z.B. konnten Schlangen in ca. 70 Millionen Jahren Entwicklungsgeschichte ihre Art zu töten perfektionieren und das Beutetier, ob nun Maus, Ratte, Hamster, Vogel, etc., leidet mit Sicherheit weniger als wenn der Mensch dies tut. Ich selber konnte als Kind einmal beobachten, wie eine Boa ein Meerschweinchen erbeutet. Es war faszinierend anzusehen und hat meiner pesönlichen Entwicklung definitiv nicht geschadet.

    Wir leben in einer Überflussgesellschaft. Was wir mit überflüssigen Konsumgütern tun wissen wir. Das trifft leider auch auf Tiere zu. Wie oft konnte man in den Medien schon lesen, dass nicht vermittelbare Zootiere getötet und an andere Zootiere verfüttert wurden.

    Um auf das ursprüngliche Thread-Thema zurück zu kommen, ich denke es war absehbar, wie die Antworten ausfallen würden und bin erstaunt wie überrascht manche User darüber sind.
     
  18. Selene

    Selene Guest

    Und da wundern sich die Züchter noch über ihren schlechten Ruf. Jetzt ist mir auch klar, warum der Tierschutzverein versucht, die Vogelhaltung generell zu verbieten.

    Das wäre so gesehen vielleicht sogar das Beste, dann würde den Züchtern, die so mit den von ihnen gezüchteten Lebewesen, für die die Tierschutzgesetze gelten,umgehen, endlich das Handwerk gelegt. Dafür wäre ich selbst bereit, auf "Stubenvögel" zu verzichten.
     
  19. sunny4289

    sunny4289 Stammmitglied

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    man kann ja nun nicht alles auf die züchter schieben, von wegen schlechter ruf. ein gewissenhafter züchter zieht nur so viel wie er vermitteln kann. meistens sind es die hobbyhalter die sich ein pärchen zebris holen, diese dann brüten lassen und sich über nachwuchs freuen und nachher nicht wissen was mit ihnen passiert. also da sollte man schon aufpassen. desweiteren dürften sich dann hier nur veganer gegen das thema futtertiere aussprechen. von menschenhand getötete tiere haben vorher ein elendes leben und werden dann meist nicht ordentlich geschlachtet. man kennt die videos wo puten und hühner bei wies...hof einfach durch die gegend getreten werden weil sie so krank sind das sie nicht laufen können. von kühen die noch lebend an den hacken hängen. abgesehen von dem wild im wald was auf ,,nach meiner ansicht nach,, unfähre art und weise in die fänge der jäger getrieben werden. den eintagskücken die meist nur verletzt und nicht getötet werden und dann qualvoll sterben. desweiteren wenn man es so weitertreibt dürfen sich auch keine autofahrer äussern. wenn man sieht wieviele tiere von autos überfahren werden. da ist es wesentlich besser wenn eine schlange das in 3 sekunden erledigt. und wie gesagt. wo soll man die grenze ziehen. wenn lebewesen, lebewesen ist, dann bitte auch kein tierisches protein für vögel. und ingo schrieb ja nur das man die vögel die dann schon da SIND, verfüttern könnte. und letztendlich würd es jetzt mitlerweile so dargestellt das die ,,bösen,, züchter nur dafür züchten. aber das ist ja nun gott sei dank auch nicht so.
     
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  21. Rudi

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    Da muss ich mich doch mal einmischen. ich betreibe eine kleine Hobbyzucht mit südamerikanischen Sittichen. Für mich gibt es keine "minderwertige Ware". Alle Vögel haben den gleichen Stellenwert. Ich habe noch nie einen Vogel in ein Zoofachgeschäft gegeben, geschweige denn irgendwohin gegeben wo er verfüttert wird. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich diese sogenannte Prämierungszucht auch komplett ablehne. Ich habe noch nie einen Vogel in einer kleinen Box auf eine sogenannte Ausstellung gebracht um hinterher mir eine Medaille oder einen Pokal ins Regal zu stellen. Auch das ist für mich Tierquälerei.
     
  22. Selene

    Selene Guest

    Dem stimme ich zu. Es ging mir und Anderen hier auch nicht grundsätzlich um "die Züchter" sondern um die schwarzen Schafe unter den (Massen)Züchtern, die aus ihren Vereinen ausgeschlossen gehören.

    In den Zoogeschäften in Stuttgart sind übrigens auch Zebrafinken so teuer, dass sie nicht als Futtertiere gekauft werden, das ist immerhin ein gewisser Schutz.

    Ich habe mich allerdings schon die ganze Zeit gefragt, wieso @Ingo außer seinen Graupapageinen noch Zebrafinken hält, passt ja nicht unbedingt zusammen......

    Da, wo Zebrafinken für "fast umsonst" angeboten werden, sind sie nämlich auch beliebte Futtertiere für Schlangen usw.

    Und die Masse macht`s, auch ein paar wenige Euro für einen Zebrafink, den ein Reptilienhalter dann verfüttert, lohnen sich dann finanziell zur Finanzierung des eigenen Hobbys.

    Bevor jetzt hier gleich wieder der shitstorm los bricht, wenn man zwei und zwei aus seinen Postings zusammenzählt, kommt man halt auf solche Gedanken. Dass er ein Zebrafinkenfreund ist, kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen.
     
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