Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich

Diskutiere Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; ich habe Euch noch nicht gesagt dass Ihr SUPER seid .... oder? :zustimm: IHR SEID SUPER -Euer Einsatz, Eure Zeit. KLASSE und Danke :zustimm:

  1. Caro48

    Caro48 Guest

    ich habe Euch noch nicht gesagt dass Ihr SUPER seid

    .... oder? :zustimm:
    IHR SEID SUPER -Euer Einsatz, Eure Zeit. KLASSE und Danke :zustimm:
     
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  3. Wolfram

    Wolfram Foren-Guru

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    Hallo,

    gut, dann übernehme ich das Thema "Wie erkenne ich. dass mein Vogel krank ist".

    Andere Webseiten? Es gibt außer den Vogelforen noch andere Webseiten? 8o

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  4. Wolfram

    Wolfram Foren-Guru

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    Hallo,

    ich habe den Entwurf schon mal fertig und würde euch bitten, ihn nochmal durchzulesen. Vielleicht fällt ja dem einen oder der anderen noch was dazu ein, woran ich nicht gedacht habe:


    Woran erkenne ich, dass mein Vogel krank ist?

    Auch wenn wir den Gedanken an eine mögliche Krankheit am liebsten verdrängen würden, so sind unsere Vögel letztendlich auch nur Menschen und können leider demzufolge auch mal krank werden.

    Im Gegensatz zu uns Zweibeinern können und wollen sich die Tiere diesbezüglich leider nicht mitteilen. Still und heimlich versuchen sie ihre Krankheit zu verbergen. Weder jammern sie, noch nerven sie ihre Partner mit einer vorgetäuschten Migräne.
    Ganz im Gegenteil.

    Die Vögel werden einen Teufel tun, um freiwillig auch nur die leisesten Anzeichen einer Erkrankung nach außen hin zu zeigen. Warum tun sie das?

    In der Natur ist ein kranker, geschwächter Vogel eine leichte Beute. Um den Beutejägern seine Schwäche nicht zu offenbaren, versuchen sie deshalb so lange wie möglich gesund zu wirken.

    Wenn wir also ein erstes Krankheitsbild erkennen, dann kann die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten sein.

    Die Körpertemperatur eines gesunden Papageienvogels beträgt ca. 42 Grad Celsius. Um diese zu halten, ist ein hoher Stoffwechsel im Vogelorganismus nötig. Das heißt reichlich Energiezufuhr durch Nahrungsaufnahme. Also nix mit Sommerdiät für eine ideale Bikinifigur ohne Orangenhaut und lästigen Fettpölsterchen.

    Vögel besitzen nämlich so gut wie keine Fettreserven. Und dies kann im Krankheitsfall fatale Folgen haben, da bei Nahrungsverweigerung keine Reserven vorhanden sind.

    Einem erfahrenen Vogelhalter wird in der Regel sofort auffallen, wenn sich eines seiner Tiere nicht normal verhält. Aber auch wir Laien können durch aufmerksames Beobachten feststellen, dass etwas nicht stimmt.

    Die Alarmglocken sollten spätestens bei folgenden Symptomen laut und deutlich schrillen:

    Wenn der Vogel

    Ø unter Atemnot leidet, d. h. schwer atmet und/oder mit geöffnetem Schnabel nach Luft schnappt

    Ø deutlich hörbare Atemgeräusche von sich gibt

    Ø beim Atmen mit dem Schwanz auf und ab wippt

    Ø mit aufgeplustertem Gefieder extrem viel schläft

    Ø stumpfes und/oder gesträubtes Gefieder aufweist

    Ø nicht aufrecht sondern fast waagerecht aufgeplustert
    dasitzt und mit beiden Füßen gespreizt auf dem Boden/Ast hockt. (Normalerweise schlafen Vögel auf einem Bein).

    Ø nicht frisst oder nur im Fressnapf herumstochert ohne dabei Nahrung aufzunehmen

    Ø nicht trinkt oder aber extrem viel trinkt

    Ø glanzlose, trübe Augen, oder gar entzündete Augen erkennen lässt

    Ø geschwollene Augenlider oder wässrigen/eiterigen Ausfluss am Auge oder

    Ø Nasenausfluss erkennen lässt

    Ø erbricht und/oder permanent würgt

    Ø die Flügel kraftlos hängen lässt

    Ø um die Kloake herum verklebten Kot am Gefieder aufweist

    Ø an Gewicht verloren hat (lässt sich jedoch nur schwer mit blosem Auge feststellen)

    Ø apathisch dasitzt

    Ø mehrmals hintereinander Durchfall (wässriger Kot) hat

    Ø zittert

    Ø sich nachts unruhig in der Voliere bewegt

    Ø ungewöhnlich starkes Schnabelhornwachstum und/oder Krallenwachstum aufweist

    Wenn eines oder gar mehrere dieser Auffälligkeiten erkennbar sind, dann sollten wir nicht zögern und umgehend einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen. Am besten schon mal jetzt gleich die Telefonnummer(n) notieren, damit sie im Ernstfall gleich zur Hand ist.

    Auch könnte schon im Voraus abgeklärt werden, ob bzw. welcher TA notfalls auch einen Hausbesuch vornehmen würde. Dies erwiese sich dann als sinnvoll, wenn ggfs. eine längere Fahrt mit dem Auto oder gar mit öffentlichen Verkehrsmitteln für den Vogel zu viel Stress bedeutete.

    Bleibt uns nur zu hoffen, dass dieser Fall nie eintreten wird.

    Zumindest können wir durch eine artgerechte Haltung die Chancen auf eine lebenslange Gesundheit unserer Vögel deutlich erhöhen.

    Soweit erst mal der Text. Änderungsvorschläge sind willkommen.

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  5. Rinus

    Rinus Guest

    Hallo Wolfram!

    Ich finde deinen Text sehr gut und informativ. Allerdings habe ich Probleme mit deinen "lustigen Einlagen." Wenn ich mich informieren möchte, erwarte ich eine sachliche Darstellung, und wenn ich mich amüsieren will, dann lache ich gern über schnurrige Formulierungen. Aber beides zusammen? Ist für mich ein Stilbruch, und der Text würde gleich beim "Vögel sind auch nur Menschen" weggeklickt. Da bin ich radikal. Da nehme ich den Inhalt nicht mehr ernst, weil ich mich frage, ob der Autor dasselbe mit mir tut - mich als Leser ernst nehmen?

    Viele Grüße
    Rinus
     
  6. Wolfram

    Wolfram Foren-Guru

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    Hallo Rinus,

    erst einmal vielen Dank für deine ehrliche Kritik. Ich hatte auch überlegt. ob ich die „lustigen Einlagen“ streichen sollte. Deswegen wurde der Text ja ins Forum gestellt. Streichen kann man ihn immer noch.

    Die Argumentation, dass Information und Unterhaltung nicht zusammenpassen. leuchtet mir allerdings nicht so ganz ein.

    Manches Mal werden ernstere Beiträge gerade durch die lockere Schreibweise eher bis zum Schluss gelesen. Es sollten ja auch Anfänger herangeführt werden, die mit der Vogelhaltung nicht unbedingt so vertraut sind. Und ob es ihnen dabei nur um Fakten, Fakten, Fakten geht….?
    Das war meine Denkweise.

    Aber wie gesagt, Änderungsvorschläge sind willkommen. Und ich beharre keinesfalls auf meinen Text.

    Wenn also vom Inhalt her nichts einzuwenden ist, ändere ich gerne die betreffenden Stellen ab.

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  7. Rinus

    Rinus Guest

    Hallo Wolfram!

    Ohne mich jetzt hier an deinem „Fall“ festbeißen zu wollen – ich möchte nur generell meine Meinung zu „launigen Texten“ differenzieren.

    Für mich schließen sich „lustig“ und „seriöser Inhalt“ gegenseitig aus. Es gibt nun mal Themen, die sind sachlich, die müssen sachlich bleiben und die werden nicht besser, indem man sie in ein humoristisches Gewand packt. Alles andere ist für mich Anbiederung an einen imaginären Leser. Es käme schließlich auch niemand auf die Idee, die Bibel oder einen Tablettenbeipackzettel mit lustigen Formulierungen oder gar Slangvokabeln zu bestücken, nur damit vielleicht ein paar Fünfzehnjährige daran hängen bleiben, den Text zu Ende lesen und damit die Botschaft aufnehmen.

    Wer Texte verfasst, muss immer damit rechnen, nur einen mehr oder weniger großen Kreis von Adressaten zu erreichen. Es gibt nicht den einen Text, den 100 % der Leserschaft gut finden. Außerdem muss „seriös“ ja nicht „langweilig“ oder „abstrakt“ bedeuten. Solche Beiträge können und sollen durchaus eingängig verfasst sein, nur sollten sie eben frei sein von Stilbrüchen jeglicher Art, und dazu gehören humoristische Formulierungen.

    Was ist im Übrigen Humor? Hier scheiden sich die Geschmäcker, und was der eine lustig findet, ist für mich einfach nur albern. Warum also hier Potential verschenken? Bei sachlichen Inhalten kann man, meiner Meinung nach, viel mehr verlieren als gewinnen durch „lustige“ Experimente. Hier läuft man Gefahr, Glaubwürdigkeit einzubüßen. Und das sollte mein bei Texten, die einen wichtigen Inhalt transportieren, nicht leichtfertig riskieren.

    Viele Grüße
    Rinus
     
  8. Wolfram

    Wolfram Foren-Guru

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    Hallo Rinus,

    "..und was der eine lustig findet, ist für mich einfach nur albern..."

    Gut, das habe selbst ich ja jetzt begriffen. Auch deine weiteren Ausführungen. :)

    Apropos: dabei ist mir aufgefallen, dass du außerordentlich gut schreiben und formulieren kannst. Verständlich, klar und deutlich in der Wortwahl, einfach klasse.

    Und wo wir gerade dabei sind, zum Thema „Quarantäne“ haben wir bis jetzt noch niemanden, der dazu etwas beitragen kann bzw. möchte.

    Wenn wir dich jetzt alle ganz lieb bitten würden?

    Ich würde sofort alle „humorigen“ Beiträge jetzt und gleich und sofort entfernen. Und nicht erst später. :D

    Bitte, bitte!

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  9. Rinus

    Rinus Guest

    Lieber Wofram!

    Die "humoristischen Einlagen" sind mir gerade bei dir so aufgefallen, weil ich deinen übrigen Text so gut verständlich formuliert finde (leserfreundlich!). Ich hab gedacht: Oh bitte nicht, hier kann jemand schreiben und stellt sich selbst ein Bein; das hat er doch gar nicht nötig. Wie schade.

    Das ist nur meine persönliche Meinung. Sie ist trotz aller Kritik ein Lob.

    Was deine übrigen Ausführungen angeht: Schön, dass dir meine Formulierungen gefallen. Ich habe allerdings nicht vor, Info-Blätter zu verfassen. Aber keine Angst, gib nur ruhig deine ab, wir werden uns schon wieder über den Weg laufen. ;)

    Viele Grüße
    Rinus
     
  10. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Wolfram und Rinus,

    es gibt immer mehrere Arten, einen Sachverhalt rüberzubringen, und es hängt vom Leser ab, wie es aufgenommen wird. Schaut euch mal die Sprachlehrbücher (z.B. der Volkshochschulen) an: früher waren es reine Texte, heute beeitet man die Inhalte auf mit bunten Bildchen, mit bildlich dargestellten Personen, die einen durchs ganze Buch begleiten und in Sprechblasen "reden". Für Leute, die gut lernen und schnell weiter wollen, ist diese Darstellung ein Gräuel, für die anderen anscheinend eine bessere Methode, die Lerninhalte zu verinnerlichen.

    Von daher gesehen finde ich Wolframs Ansatz garnicht so verkehrt, eine lockere Einleitung zu bringen und dann auf die rein sachlichen Inhalte überzuleiten. Wir sprechen mit diesen Blättern Anfänger und Leute an, die nicht ihre Nase in Sachbücher stecken.

    Zum eigentlichen Inhalt:

    Vorschlag: die Krankheitszeichen sortieren nach Wichtigkeit, also zuerst Anzeichen für akute Erkrankungen, die sofortiges Handeln erfordern (aufgeplustert dasitzen, Durchfall, Würgen ..) und zuletzt Sachen wie struppiges Gefieder.

    - Alle Änderungen im Verhalten, wie vermehrtes Schlafen, Kopf ins Gefieder stecken, verringerte Aktivität können erste Krankheitszeichen sein --> Vogel im Auge behalten!

    - Sträuben des Rückengefieders und Schwanz hängen lassen ist bei Wellensittichen ein deutliches Zeichen, dass etwas nicht stimmt (bei anderen Arten auch???)

    - Auf Unfälle und Sofortmaßnahmen sollten wir kurz eingehen.
    Mögliche Gehirnerschütterung durch Anfliegen,
    Gebrochene Feder / Kralle, Blutverlust
    Vergiftungen

    - Hinweise auf ein gutes Buch zur Ersten Hilfe, evtl. Weblinks
     
  11. #50 Alfred Klein, 4. August 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Wolfram

    Zu diesem Thema habe ich auf meiner Webseite was geschrieben:
    http://www.vogel-infos.de/Da-stimmt-was-nicht.html

    Du kannst gerne wenn Du möchtest daraus Textteile oder ganze Texte kopieren und für Deine Arbeit verwenden.

    Ich denke daß die Aufstellung warum ein Vogel sich nichts anmerken lassen will recht aussagekräftig und verständlich ist.

    Wie gesagt, verwende davon was Du möchtest.
     
  12. Rinus

    Rinus Guest

    Hallo Dagmar!

    An deinem Argument ist was dran. Es gibt immer mehrere Wege, einen Inhalt zu transportieren. Es kommt auf die Zielgruppe an, die man erreichen will – und wie man die Anforderungen dieser Zielgruppe definiert. Wenn ich dich richtig verstanden habe, wollt ihr mit den Info-Blättern Anfänger ansprechen. Ich interpretiere aber aus deiner Formulierung, dass es heutzutage (mehr?) Leute gibt, die weniger willens oder in der Lage seien, einen Text inhaltlich aufzunehmen, wenn er weder in z.B. (lustiger) Umgangssprache geschrieben noch mit optischen Hilfsmitteln wie Comicfiguren dekoriert ist. Heißt Anfänger (ganz allgemein gesprochen) gleich „lernschwach“, um es mal gemein auszudrücken? Muss man ihm mit Schulbuchmethoden entgegenkommen, damit er einen Text liest?

    So kann man fürwahr argumentieren. Dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings muss man dann auch bei der richtigen Plattform bleiben. Aber hier sehe ich das Problem. Wären all die bereits vorhandenen Info-Blätter auf dieses gemeinsame Konzept ausgerichtet (z.B. alle im Slang oder mit Sprechblasen), dann würde hier eine Methode der Darstellung konsequent fortgeführt. Nun sind die vorhandenen Info-Blätter aber nicht nach diesem Muster verfasst, sondern sie sind sachlich-korrekt formuliert. Und jetzt plötzlich auf „lockere Einlagen“ umschwenken – das wäre der eigentliche Stilbruch. Nichts spricht gegen Tipps für Vogelhalter, sogar in Reimform, wenn’s gefiele, aber bitte dann auf der stringent eingehaltenen Bühne und nicht vermischt mit anderen Stilmitteln, nämlich z.B. hier mit der sachlichen Stilistik. Dadurch verschenkt man Glaubwürdigkeit. Im Übrigen finde ich eure Info-Blätter weder schwer zu lesen, noch abstrakt, noch handbuchartig intellektuell. Sie sind für jeden normal lernfähigen Menschen bequem zu lesen, nicht zuletzt durch die sehr geschickte optische Aufbereitung. Die Texte sind in kleine Abschnitte mit Überschriften gegliedert, und diese geistig aufzunehmen sollte selbst jenen Lesern gelingen, die sonst gewohnt sind, hauptsächlich durch Bilder zu „lernen“. Man sollte seine Leser auch nicht unterschätzen.

    Ich gebe zu, dass ich hier eine sehr puristische Linie verfolge. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich radikal anspruchsvoll bin in diesen Dingen, die wir hier besprechen. Ich bin deswegen so anspruchsvoll, weil ich nicht einsehe, dass wir uns statt nach oben immer weiter nach unten orientieren. Das Internet ist voll von Webseiten, die zwar einen seriösen Inhalt transportieren wollen, aber stümperhaft zusammengeschustert sind, vor Rechtschreib- und Grammatik- und Stilfehlern strotzen. Dies scheint erstens so gut wie keinem mehr aufzufallen und zweitens nicht mal zu stören. Also ruckeln wir uns auf einem Niveau zusammen, das irgendwo dort liegt, wo PISA uns rügt. Sollte das wirklich der gemeinsame Nenner sein?

    Ich habe nichts gegen Fehler (die machen wir schließlich alle), aber wenn wir uns schon die Mühe machen, mit einer „Botschaft“ an die Öffentlichkeit zu gehen, dann müssen wir als Autoren schon ein bisschen mehr Sorgfalt investieren, um vom Hobby möglichst nah an das Professionelle zu kommen. Dann müssen wir erstens auf korrektes Deutsch hin überprüfen und zweitens auf korrekten Stil. Und dazu gehört die oben beschriebene Stringenz. Denn lese ich eine "lockere" Einleitung, dann schaltet mein Gehirn auf die entsprechende Erwartungshaltung. Und dann ist es die Aufgabe des Autors, diese Erwartung zu erfüllen, indem er nicht plötzlich auf „seriös“ umschaltet. Und umgekehrt ist es ebenso.

    Es gibt für alle Spielarten der Vermittlung und der Kommunikation eigene Spielräume. Man sollte sich für seinen entscheiden oder (je nach Bedarf und Adressat) auch mehrere parallel laufen lassen - nur nicht miteinander vermischen. Das geht nicht gut.

    Viele Grüße
    Rinus
     
  13. #52 johanna, 4. August 2005
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2005
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  14. Wolfram

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    Hallo Dagmar,

    dann werde ich mich morgen mal an die Arbeit machen.
    Das Thema "Unfälle und Sofortmaßnahmen" kann man auch nur anreißen, da bei allen schwereren Unfällen, wie z. B. Knochenbrüche, Flügelbruch, Schnabelbruch, schwere Gehirnerschütterung usw. ohnehin nur der Rat folgen kann: "Ab zum Tierarzt". (Ausnahme: schwere Gehirnerschütterung, da muss der TA schon kommen).

    Ich werde mir etwas einfallen lassen.

    @Alfred: Vielen Dank. Aber ob du es glaubst oder nicht, gerade die Erklärung "Warum die Vögel die Krankheit verbergen" hatte ich vor der Veröffentlichung stark gekürzt. Wie einiges andere auch. Ich empfand es einfach zu lang.

    Aber nachdem ich die "humorigen" Stellen nun auch gekürzt habe, ist ja wieder Platz für neue Sätze. :D

    @Johanna: Auch ein dickes Dankeschön an dich.
    Dann habe ich ja morgen reichlich zu tun :)

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  15. #54 Alfred Klein, 4. August 2005
    Alfred Klein

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    Hallo Wolfram

    Gerade diese Erklärung warum finde ich so wichtig. Wenn ein Vogelhalter das mal im Hinterkopf gespeichert hat dann bemerkt er eher und besser wenn was nicht in Ordnung ist und tut es auch nicht ab.
    Es ist eigentlich das A und O dessen was Du mit Deinem Text bezwecken willst: Die Leute sensibilisieren.
     
  16. Wolfram

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    Hallo Alfred,

    ja, da hast du recht.

    Und deinen Satz "...das Leben vieler geht über das Leben eines einzelnen..." fand ich so zutreffend und aussagekräftig, dass ich ihn fast wortwörtlich von deiner Seite geklaut habe :D

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  17. #56 Wolfram, 6. August 2005
    Zuletzt bearbeitet: 6. August 2005
    Wolfram

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    Hallo,

    hier noch mal der abgeänderte Entwurf zu:
    „Woran erkenne ich, dass mein Vogel krank ist?“

    Leider habe ich beim Einstellen gerade gemerkt, dass die einzelnen Wörter, die eigentlich der Übersicht wegen fett gedruckt sein müssten, bei mir in Normalschrift erscheinen. Dies macht die ganze Sache natürlich unübersichtlich. Gerade in den Textpassagen "Unfälle und Sofortmaßnahmen". Tut mir leid.

    Denkt euch die Worte "Gehirnerschütterung, Schnabelbruch, Blutverlust, Flügelbruch etc. einfach dick :D

    Was die Buchempfehlung betrifft, so wollte ich mir das Buch
    „Nofallhilfe für Papageien und Sittiche“ von Doris Dühr vor einiger Zeit bestellen. War leider (zumindes bei Amazon) ausverkauft und ist bis heute dort nicht zu haben. Ich kenne es somit nur vom Hörensagen. Es soll aber das Buch der Bücher zur Notfallhilfe sein. Hat jemand von euch dieses Buch? Ich möchte eigentlich nur etwas empfehlen, was ich auch selbst gelesen habe. Und bis ich es besitze, dürften noch einige Tage vergehen. Und bis ich es dann gelesen habe….

    Hier nun der Entwurf:

    Woran erkenne ich, dass mein Vogel krank ist?

    Auch wenn wir den Gedanken an eine mögliche Krankheit am liebsten verdrängen würden, so sind unsere Vögel Lebewesen, die leider auch mal krank werden können.

    Im Gegensatz zu uns Zweibeinern können und wollen sich die Tiere diesbezüglich leider nicht mitteilen. Ganz im Gegenteil. Still und heimlich versuchen sie, ihre Krankheit zu verbergen.

    Die Vögel werden einen Teufel tun, um freiwillig auch nur die leisesten Anzeichen einer Erkrankung nach außen hin zu zeigen. Warum tun sie das?

    Vögel sind Schwarmtiere, die in der freien Natur in einer großen Schar leben. Beutejäger lauern nur darauf, ein krankes und somit schwaches, wehrloses Tier zu ergreifen. Ein kranker Vogel ist eine leichte Beute. Sobald sie ein krankes Tier erkennen, ist folglich auch der gesamte Schwarm in Gefahr. Nicht selten wird deshalb ein erkrankter Vogel vom Schwarm ausgeschlossen. Das entspricht zwar nicht dem sonst so sozialen Verhalten der Vögel, aber das Leben vieler geht in diesem Fall über das Leben eines Einzelnen.
    Darum ist es für einen Vogel absolut lebenswichtig, sich eine Erkrankung nicht anmerken zu lassen.

    Wenn wir also ein erstes Krankheitsbild erkennen, dann kann die Erkrankung schon sehr weit fortgeschritten sein.

    Die Körpertemperatur eines gesunden Papageienvogels beträgt ca. 42 Grad Celsius. Um diese zu halten, ist ein hoher Stoffwechsel im Vogelorganismus nötig. Das heißt reichlich Energiezufuhr durch Nahrungsaufnahme. Also nix mit Sommerdiät für eine ideale Bikinifigur ohne Orangenhaut und lästigen Fettpölsterchen.

    Vögel besitzen nämlich so gut wie keine Fettreserven. Und dies kann im Krankheitsfall fatale Folgen haben, da bei Nahrungsverweigerung keine Reserven vorhanden sind.

    Einem erfahrenen Vogelhalter wird in der Regel sofort auffallen, wenn sich eines seiner Tiere nicht normal verhält. Aber auch wir Laien können durch aufmerksames Beobachten feststellen, dass etwas nicht stimmt.

    Die Alarmglocken sollten spätestens bei folgenden Symptomen laut und deutlich schrillen:

    Wenn der Vogel

    Ø unter Atemnot leidet, d. h. schwer atmet und/oder mit geöffnetem Schnabel nach Luft schnappt

    Ø deutlich hörbare Atemgeräusche von sich gibt

    Ø beim Atmen mit dem Schwanz auf und ab wippt

    Ø nicht aufrecht sondern fast waagerecht aufgeplustert
    dasitzt und mit beiden Füßen gespreizt auf dem Boden/Ast hockt. (Normalerweise schlafen Vögel auf einem Bein).

    Ø mit aufgeplustertem Gefieder extrem viel schläft

    Ø nicht frisst oder nur im Fressnapf herumstochert ohne dabei Nahrung aufzunehmen

    Ø nicht trinkt oder aber extrem viel trinkt

    Ø glanzlose, trübe Augen, oder gar entzündete Augen erkennen lässt

    Ø geschwollene Augenlider oder wässrigen/eiterigen Ausfluss am Auge oder

    Ø Nasenausfluss erkennen lässt

    Ø erbricht und/oder permanent würgt

    Ø die Flügel kraftlos hängen lässt

    Ø um die Kloake herum verklebten Kot am Gefieder aufweist

    Ø an Gewicht verloren hat (lässt sich jedoch nur schwer mit blosem Auge feststellen)

    Ø über einen längeren Zeitraum apathisch dasitzt

    Ø mehrmals hintereinander Durchfall (wässriger Kot) hat

    Ø zittert

    Ø ungewöhnlich starkes Schnabelhornwachstum und/oder Krallenwachstum aufweist

    Wenn eines oder gar mehrere dieser Auffälligkeiten erkennbar sind, dann sollten wir nicht zögern und umgehend einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen. Am besten schon mal jetzt gleich die Telefonnummer(n) notieren, damit sie im Ernstfall gleich zur Hand ist.

    Auch könnte schon im Voraus abgeklärt werden, ob bzw. welcher TA notfalls auch einen Hausbesuch vornehmen würde. Dies erwiese sich dann als sinnvoll, wenn ggfs. eine längere Fahrt mit dem Auto oder gar mit öffentlichen Verkehrsmitteln für den Vogel zu viel Stress bedeutete.


    Eine genauerere Beobachtung ist erforderlich, wenn er folgende Symptome aufweist, die nicht unbedingt gleich auf eine schwere Krankheit hinweisen müssen. Nämlich dann, wenn der Vogel

    > sich nachts unruhig in der Voliere bewegt

    > deutlich mehr schläft als sonst

    Ø stumpfes und/oder struppiges Gefieder aufweist

    Ø nicht mehr so aktiv ist wie sonst

    Diese Auffälligkeiten können mal vorübergehend auftreten. Dauert dieses Verhalten jedoch längere Zeit an, dann nichts wie hin zum Vogeldoktor!

    Aber auch dann, wenn unsere Vögel putzmunter und kerngesund sind, sollten wir immer daran denken, wie schnell ein Unfall passieren kann.
    Es ist eben so, wie bei uns Menschen auch. Einmal nicht aufgepasst und schon ist es geschehen.

    Deshalb ein kleiner Hinweis zu:

    Unfälle und Sofortmaßnahmen

    Viele Unfälle ereignen sich beim Freiflug. Und diese können unter Umständen sehr schlimm ausgehen. Ob schwere Gehirnerschütterung, Flügel-bzw. Knochenbruch, Schnabelbruch, Vergiftung – alle diese Unfälle erfordern eine sofortige Behandlung durch einen vogelkundigen Tierarzt.

    Die Sofortmaßnahmen, sofern überhaupt möglich, können nur zur Überbrückung dienen.

    Bei einer Gehirnerschütterung, meist verursacht durch Dagegenfliegen mit hoher Geschwindigkeit an eine Scheibe o.ä., braucht der Vogel absolute Ruhe.

    Sichere Anzeichen dafür sind eine Schieflage des Kopfes, taumeln aufgrund Orientierungslosigkeit bzw. Gleichgewichtstörungen, halb geschlossene Augen.

    Daher Radio, Fernseher etc. ausschalten, das Zimmer abdunkeln und das Tier an seinen Lieblingsplatz setzen, vorausgesetzt, dieser Platz befindet sich nicht allzu hoch vom Boden. Denn je nach Schwere der Gehirnerschütterung kann der Vogel das Gleichgewicht nicht halten und fällt vom Ast.

    Dann den Tierarzt anrufen und nach Möglichkeit um einen Hausbesuch bitten. Ein unruhiger Transport auf unebenen Straßen bedeutet bei einer schweren Gehirnerschütterung nicht nur Stress sondern kann auch zum Tod führen.

    Bei einem Schnabelbruch versuchen, das abgebrochene Teil zu finden und dem Tierarzt aushändigen. Je nachdem, wo der Schnabel gebrochen ist, kann ein Ankleben versucht werden. Die Chancen sind allerdings gering. Notfalls muss eine Zwangsernährung vorgenommen werden, wenn eine purierte Nahrung nicht aufgenommen werden kann.

    Bei Knochenbrüchen sollte die fachmännische Behandlung innerhalb von 48 Stunden erfolgen, da sonst der Bruch nicht mehr heilen wird. Es wird häufig empfohlen, das Bein zu fixieren. Nun wird man als Laie allerdings eher Schaden anrichten können. Deshalb sofort zum TA. Auch bei einem

    gebrochenen Flügel (u. a. erkennbar an einem herabhängenden Flügel) sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden.

    Damit sich der Vogel beim Transport durch wildes Herumflattern nicht noch mehr verletzt, sollte der Flügel vorsichtig wieder anatomisch an richtiger Stelle angelegt werden. Mit einer Mullbinde beide Flügel fixieren. Dabei die Binde über Kreuz von den Flügeln zwischen die Beinchen hindurch wickeln. Die Kloake muss natürlich frei bleiben. Das geht allerdings nur mit einer zweiten Person. Die Mullbinde dann vorsichtig am Rücken zuknoten und darauf achten, dass der Vogel noch atmen kann. Nun zum Tierarzt.

    Platzwunden mit einem Blutstiller (Alaunstift, blutstillende Watte oder besser mit eiiner in Eisenchloridlösung getränkter Kompresse ) eine gute Minute leicht andrücken. Bei tieferen Wunden auch dann vom Tierarzt begutachten lasssen, wenn die Blutung bereits gestoppt ist. Evtl. muss die Wunde genäht werden.

    Eine ausgerissene Feder kann, wenn es sich z. B. um eine Schwung-oder Schwanzfeder handelt, recht stark bluten. Die Blutung versuchen zu stillen (z. B. mit einem in Eisenchloridlösung getränkten Wattepad). Den Vogel im Auge behalten und darauf achten, dass er nicht an der Wunde pickt.

    Auch bei einer verletzten bzw. ausgerissenen Kralle muss versucht werden, die Blutung mit einem blutstillenden Mittel zu stoppen. Unbedingt beobachten, ob die Blutung nach wenigen Minuten auch tatsächlich zum Stillstand gekommen ist.

    Zur Unterstützung des Mineralhaushaltes bei Flüssigkeitsverlust oder auch nach starken Blutungen, kann kurzfristig eine Elektrolytlösung , wie z. B. Elotrans, (das Pulver wird in 200 ml Wasser aufgelöst und zum Trinkwasser gegeben), zugeführt werden.

    Der Vogel wird in der Regel instinktiv mehr trinken. Wenn nicht, dann etwas Flüssigkeit einflößen. Ratsam ist das Einflößen bei handzahmen Vögeln, bei scheuen Tieren könnte dies für den Vogel zu stressig werden.

    Bei Vergiftungen können wir nichts weiter tun, als das Tier
    umgehend zum Tierarzt zu bringen.

    Haben wir einen Verdacht, wodurch die Vergiftung entstanden sein könnte, dann dem TA detaillierte Angaben darüber machen.
    Nach Möglichkeit Kotproben aufsammeln (Papiertücher in den Transportkäfig legen) oder das evtl. Erbrochene mitnehmen.

    Bleibt uns nur zu hoffen, dass keiner dieser Fälle jemals eintreten wird.

    Zumindest können wir durch Beseitigen der Unfallquellen, sowie durch eine artgerechte Haltung die Chancen auf eine lebenslange Gesundheit unserer Vögel deutlich erhöhen.

    Soweit erst mal.

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  18. Wolfram

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    Hallo,

    der Satz

    "Also nix mit Sommerdiät für eine ideale Bikinifigur ohne Orangenhaut und lästigen Fettpölsterchen."

    muss natürlich auch noch weg. Hatte das falsche Word-Dokument eingefügt.

    Könnte das ein Modi vielleicht noch ändern?

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
  19. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo,

    Der Beitrag "Körpersprache der Papageien" von Johanna ist jetzt fertig - ein langer Artikel! Danke, Jo :)

    Dann habe ich ein Gästebuch eingebaut und habe diejenigen, die sich bisher aktiv beteiligt haben, namentlich unter "über uns" genannt. Ich finde, das war schon lange fällig, sollte es jemandem nicht Recht sein, dort genannt zu werden, bitte Bescheid geben.

    Gibts noch Kommentare, Ergänzungswünsche, usw. zum Beitrag von Wolfram?
     
  20. Anzeige

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  21. #59 Alfred Klein, 12. August 2005
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Hallo Wolfram

    Das mit dem Einflößen würde ich nicht schreiben.
    Folgendes: Wenn ein Vogel trinkt so werden durch den Schluckreflex die Atemwege geschlossen. Bein Einflößen funktioniert der Schluckreflex wahrscheinlich nicht. Dadurch ist die Gefahr daß Wasser in die Lunge kommt sehr groß. Ergebnis wäre eine wunderbare Lungenentzündung.
    Von daher ist einem normalen Vogelhalter diese Vorgehensweise nicht zu empfehlen.
    Würde ich ebenfalls anders machen.
    Damit kein Fehler gemacht wird und der Vogel erstickt ist es einfacher und zweckmäßiger die Flügelspitzen mittels Klebeband miteinander zu verbinden. Damit stützt der gesunde Flügel den verletzten. So ein Klebeband ist auch problemlos wieder zu entfernen.
    Ist die Kralle nur verletzt hilft es die Krallenspitze in weiche Seife zu drücken. Der Propfen stillt dann die Blutung. Seife ist nicht giftig.
    Hier wäre es eventuell besser den Vogel in einen mit einem Tuch gepolsterten Karton oder Wäschekorb zu setzen. Falls die gefürchteten Kreisbewegungen einsetzen kann er sich kaum verletzen. Ebenso wäre zu erwähnen daß Wärmezufuhr (Rotlicht) hier verkehrt ist.

    Soweit das was mir aufgefallen ist.
     
  22. Wolfram

    Wolfram Foren-Guru

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    Hallo Alfred,

    vielen Dank für deine sehr hilfreiche Unterstützung.

    Ich habe nun das Einflößen weggelassen, beim Flügelbruch sowie bei der Gehirnerschütterung beide Maßnahmen aufgelistet, wobei ich deine Sofortmaßnahmen favorisiert dargestellt habe.

    Das mit der Kernseife hatte ich zuvor bewusst weggelassen, da ich befürchtete, dass man auch bei größeren Wunden eher geneigt sein könnte, mal "eben kurz" über die Seife zu fahren..

    Nun habe ich aber explizit das Wort "leicht"erwähnt, also dass bei einer leichten Verletzung der Kralle dies eine gute Erste-Hilfe ist.

    Sonst noch jemand ohne Fahrschein? :)

    Liebe Grüße
    Wolfram
     
Thema: Arbeitsgemeinschaft Vogel und ich
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