Auswildern von Vögeln (ehemals Kongo Grau aus Ghana)

Diskutiere Auswildern von Vögeln (ehemals Kongo Grau aus Ghana) im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo. Ich habe den Thread hier jetzt mal abgetrennt. Die Diskussion kann jetzt in diesem eigenständigen Thema weitergeführt werden...natürlich...

  1. #1 Fabian75, 3. Oktober 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Oktober 2007
    Fabian75

    Fabian75 Guest

    Hallo.
    Ich habe den Thread hier jetzt mal abgetrennt. Die Diskussion kann jetzt in diesem eigenständigen Thema weitergeführt werden...natürlich sachlich wie immer.
    Das Ursprungsthema war dieses hier KLICK

    LG, Olli




    wie wäre der Gedanke den Vogel wieder auszuwildern?? Anstelle in nach Europa zuu nehmen?! Ich meine er ist immer noch in seiner Heimat, möchtes du aus deiner Heimat gerissen werden?

    Gibt es evt.. Insitute die eine Auswilderung unterstützen! Denk nochmal drüber nach ob es doch nicht möglich wäre den Vogel da zu lassen wo er hingehört!?

    beste Grüsse
     
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  3. #2 Holger Günther, 4. Oktober 2007
    Holger Günther

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    Die wollten bei uns in Thüringen Auerhähne aus Volierenzuchten ohne menschlichen Kontakt auswildern.Die wurden alle von Fuchs und Marder gefressen.Man hat dann für 10000 Euro das Stück Auerhähne aus Russland importiert.Die Auswilderung dieser Graupapageien dürfte mit deren Tod enden.Holger
     
  4. Tina 12

    Tina 12 Wellibetüddlerin

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    @ Fabian 75 : würdest Du Deine Fische, Deine Katze, Deine Agas oder Deine Vogelspinnen wieder auswildern ?:~
     
  5. Fabian75

    Fabian75 Guest

    wenn ich in ihrer Heimat wohnen würde, mit Garantie ;)
    Den meine Agas waren auch hier Freiflug im Grünen gewohnnt...
    Und auch alle anderen Tiere würde ich gute überlebens chancen geben ;)
     
  6. Rosi.N.

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    Fabian hat ja eigentlich Recht. Es ist allerdings nicht einfach damit getan den Vogel freizulassen. Man müsste schon schauen wo sich Gruppen von Graupapageien sammeln und dann beobachten, ob sich der Graue der Gruppe anschließt und in der Lage ist selbstständig Futter zu finden.
    Einer lebenslangen Gefangenschaftshaltung würde ich das schon vorziehen immer vorausgesetzt, der Vogel ist gesund und flugtauglich.
    schöne Grüße
    Rosi.N
     
  7. #6 Holger Günther, 7. Oktober 2007
    Holger Günther

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    Mit dem freilassen sind die Probleme oft nicht gelöst.Es gibt zum Beispiel eine Erhaltungszucht für Balistare.Da man davon genug nachzüchtet (werden ja auch hier angeboten),wurden sie unter wissenschaftlicher Leitung ausgewildert.Die Einheimischen hatten leider nichts eiligeres zu tun,als die Tiere zu fangen b.z.w. aus den Nistkästen zu holen.Holger
     
  8. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    Eigentlich sind die Chancen für den Grauen bei einer Freilassung so gut wie nie. Der Importstopp wird hoffentlich noch lange gelten.
    Riskieren würde ich es nur mit einem scheuen auf keinen Fall mit einem auf Menschen bezogenen Vogel .Dann währe mir die Gefahr,dass er doch wieder im Käfig landet zu groß.
    Schließlich gibt es ja auch Einheimische Bürger die sich solche Tiere halten.
    Rosi.N.
     
  9. #8 Holger Günther, 9. Oktober 2007
    Holger Günther

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    Die Balistare wurden z.B. für den asiatischen Markt gefangen.Der Händler hat sie(Graupapageien) ja auch nur erworben,weil er wußte, das er sie los wird-entweder in einen Käfig oder in den Kochtopf.Holger
     
  10. #9 Geierhirte, 9. Oktober 2007
    Geierhirte

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    Mahlzeit.

    Ich denke, das hier zu sehr vom eigentlichen Thema abgeschweift wird. Ich überlege mir mal, wenn ich den Thread abteile, in welches Forum die Diskussion über das Auswildern am Besten passt...Artenschutz oder Allgemeines...
    Vorschläge nehme ich gern entgegen.

    LG, Olli
     
  11. #10 Fabian75, 9. Oktober 2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Oktober 2007
    Fabian75

    Fabian75 Guest

    das sehe ich absolut nicht so... genau diese Vögel sind noch einiges Wesenfester, als unsere Graue! Wohlverstanden ich meine mit unseren Grauen Heimishce Nachzuchten, die schon generationen in Gefangenschaft aufgezogen haben.

    Ich bin überzeugt sowas würde klappen. Sicher dürfte das ganze nicht planlos geschehen. WIe rosi schon schrieb, man müsste den geeigneten Platz suchen, wo sich andere Graue treffen..

    Ich sehe das so.. wenn man in unsere gegend ein Greif vereltzt findet kann man den sofern 100% Heilung auch wieder auswildern. Und genau so würde es auch mit dem Grauen klappen... wieder ein sofern, er nicht bereits als Nestling entnommen wurde.. Aber so wie ich im Kopf habe schrieb der User dass dcer Graue noch Wild sei..

    nun gut, chancen sind 50 zu 50.. aber ich würde es auf alle Fälle wagen wenn ich dort wohnen würde..


    liebe Grüsse

    Ps: Olly wäre glaub ich vernünftig ;)
     
  12. lotko

    lotko Guest

    hallo,

    bis du so naiv oder glaubst du das wirklich, was du hier schreibst ?

    kein einziger graupapagei wird dadurch weniger gefangen. sie landen halt jetzt im suppentopf.
     
  13. Geierhirte

    Geierhirte Der Echte

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    Soo...

    Hab jetzt nen eigenständigen Thread draus gemacht. Dann bleibts übersichtlich.

    LG, Olli
     
  14. Fabian75

    Fabian75 Guest

    na na das ist genau so naiv was du schreibst... sicher kann es sein das mal ein Grauer im Kochtopf landet, aber ich denke die Einheimischen bevorzugen immer noch grössere Beute als ein kleiner Grauer..
     
  15. floyd2010

    floyd2010 Guest

    nene, die essen alles! hund, katze, alle affenarten, halsbandsittiche etc., nennt sich bushmeat (dschungelfleisch)
    entschuldigung, wenn das nicht politisch korrekt zu sein scheint, aber das ist tatsächlich so.
    unser alter nachtwächter in lagos ist jeden abend in der dämmerung mit der zwille auf vogeljagd gegangen. und der war echt gut mit dem ding und er hat alles an vögeln gejagd was er sah. das wurde dann auch gleich am abend noch gegrillt oder gekocht.
    und wenn so ein grauer sich nicht verkaufen läßt und der auch noch kurz vorm sterben ist, kommt der ganz bestimmt nicht zum tierarzt oder in ein grab, sondern in den kochtopf.
     
  16. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    Es ist leider in Europa weit verbreitet zur Zugvogelzeit die Vögel zu Tausenden mit Netzen oder Leimruten zu fangen um sie dann wie auch immer zu verspeisen. Oder es wird einfach nur so alles was sich am Himmel bewegt abgeschossen. Tradition nennt man das im angeblich zivilisiertem Europa.
    Wieso zeigt man dann mit dem Finger immer auf die Afrikaner und Süd Amerikaner?
    Sollen wir jetzt alle Vögel , um sie vor diesem Schicksal zu bewahren einsperren ?
    Rosi.N
     
  17. floyd2010

    floyd2010 Guest

    liebe rosi, da hast du etwas gründlich mißverstanden. ich liebe nigeria und deren bewohner sehr! ich habe oft "heimweh". aber es ist einfach tatsache, das dort alles mögliche an tieren gegessen wird. mir ist es auch bekannt, dass auch in europa singvögel gefr...en werden. und nur in europa finde ich es schlimm. in afrika herrschen andere verhältnisse und in jeder ecke gibt es andere kulturen und völker. ich würde es mir niemals anmaßen schlecht darüber zu urteilen, dass sie die tiere essen. aber gesagt werden darf sowas bitteschön schon!
     
  18. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    Schön Floyd die Afrikaner haben andere Essgewohnheiten wie wir. Das sie mit ihren Ernährungsgewohnheiten viele Tiere an den Rand des Aussterbens gebracht habe bezweifele ich aber sehr stark. Mitlerweile wird es sicher für einige Arten eng. Gerade Menschenaffen haben wohl unter dem Jagddruck sehr zu leiden. Das es so weit kommen konnte , dass unter anderem die Affen nun kaum noch zu retten sind ,ist bestimmt nicht Schuld der Afrikaner.
    Wenn ich nun fürchten muss, dass vielleicht freigelassene Papageien im Kochtopf landen ist das immer noch kein Grund sie lieber ein Leben lang einzusperren.
    Fabian hat sicher Recht wenn er meint , dass auch Nachzuchten für die Auswilderung geeignet sind. Ich hätte schnell einen Sammeltransport nach irgenwo in Afrika zusammen
    wenn die politischen Verhältnisse dort stabiler wären.Gefragt werde ich sehr oft danach.
    Rosi.N
     
  19. floyd2010

    floyd2010 Guest

    rosi, du hast mich glaube ich, immer noch nicht richtig verstanden...
    wir europäer haben uns schon zu genüge in die angelegenheiten der afrikanischen staaten eingemischt. erst die kolonialisierung afrikas mit allem drum und dran und deren ganze folgen haben zur ausrottung vieler arten geführt. vorher, d.h. vor dem auftauchen der "zivilisierten" europäer hat es dort nirgens ausrottungsprobleme gegeben...

    aber versuch doch mal mit den leuten vom "yankari game reserve" kontakt aufzunehmen. vielleicht können die dir bei deinem anliegen helfen.
    hier ein kleiner eintrag dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Yankari-Nationalpark und http://de.wikipedia.org/wiki/Kainji-Nationalpark

    ich war dort schon einmal und kann sagen, dass es sehr schön und ursprünglich ist. vor allem ist es nicht so "kenia"-touristsch. und bei nichtpolitischen anliegen wirst du dort auch nicht gleich eingesperrt oder umgebracht. nigerianer sind sehr freundliche und "achtung!" geschäftstüchtige menschen. mit genügend schmiergeld hast du deine ruhe und sicherheit - egal wer gerade an der regierung ist.
     
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  21. #19 Holger Günther, 12. Oktober 2007
    Holger Günther

    Holger Günther Foren-Guru

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    Wenn du den Papagei fragen würdest,ob er eingesperrt noch 50 Jahre leben oder frei und in im Kochtopf landen will,wäre seine Antwort eindeutig.Die Tiere in Gefangenschaft werden nicht umsonst wesentlich älter als ihre freien Artgenossen.Man könnte ja zum Beispiel auch überzeugend argumentieren,das eine Freilassung Tierquälerei ist.
    Da in allen Kulturen und überall auf der Welt nicht nur Huhn und Schwein gegessen werden,kann man ja auch fragen ,ob die alle unzivilisiert sind,oder bei uns etwas nicht stimmt.
    Die letzten solcher Tierbefreiungen(die in der Presse zu lesen waren) betrafen Märkte in Südostasien.Dort wurden geschützte Vögel verkauft.Ich dachte erst,sie wären für den Handel bestimmt,aber die "Befreier" haben den Leuten das Essen weggenommen(unter anderen Kakadus).Es werden ja von uns Europäern auch Allerweltsvögel als bedroht eingestuft,wofür die Einheimischen oft zu recht keinerlei Verständnis haben.Holger
     
  22. floyd2010

    floyd2010 Guest

    mal ganz einfach:
    der jagddruck auf viele tierarten entstand oftmals erst, nachdem die kolonien aufgegeben wurden und die verschiedenen völker, die man lange zeit dazu gezwungen hatte, in einem land zusammenzuleben, weil man die grenzen der kolonien willkürlich zog, anfingen sich in kriegen bis zur heutigen zeit zu bekämpfen oder einige morgenluft witterten und kriege anzettelten, um an die macht eines landes zu gelangen. durch diese kriege wurden die menschen daran gehindert ihre nahrung anzubauen und die hungersnöte zwangen viele dazu noch mehr als vorher üblich zu jagen. ausserdem konnte man mit dem handel mit diesen tieren und deren produkte schnelles geld machen.
    im biafrakrieg dürften auch so einge graupapageien in den kochtöpfen gelandet sein...
     
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