Diskussion zu Erdnüssen und Aspergillose

Diskutiere Diskussion zu Erdnüssen und Aspergillose im Graupapageien Forum im Bereich Papageien; Hallo Saaje, nein, ich meinte, nachdem man richtig gelüftet hat, also mit offenen Fenstern, damit eben ein richtiger Luftaustausch...

  1. CocoRico

    CocoRico † 7. Juli 2016

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    Hallo Saaje,

    nein, ich meinte, nachdem man richtig gelüftet hat, also mit offenen Fenstern, damit eben ein richtiger Luftaustausch stattgefunden hat.

    Längere Kippstellung im Sommer ist ok, nur sollte man dabei eben auch beachten, dass an der oberen Kante die Geier entwischen können, wenn der Schlitz groß genug ist (im Freiflug).
     
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  3. jensen

    jensen Banned

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    Hi ;

    Ludger , ich bin nicht nachragend ----ist schon o.k.
    Ina : Ich denke aber das es hier wesentlich mehr User giebt , die wesentlich mehr auf der Tasche haben wie meine wenigkeit .

    Zur Luftfeuchtigkeit : ich hatte dies mal im Winter in der Wohnung gemessen ( habe keine Geräte die befeuchten ) . Die Luftfeuchtigkeit lag bei 5% .

    In mittel einer AV kann man von 40% ausgehen ( auch an sehr heißen Tagen ) . Im Morgengrauen , wenn der Nebel sich niederschlägt sind es etwa 70% , wenn wenig Luftfeuchte ist ca. 30% . In einer Wohnung ohne Befeuchter kaum realisierbar ( Mindestwert ) .

    MFG Jens
     
  4. #123 Ingo, 28. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2010
    Ingo

    Ingo Herpetophiler Geierfreund

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    Unser Wohnzimmer ist eher ein Dschungel. Aquarium (350 l. abgedeckt, aber 29°) , Paludariumswasserteil (immerhin 420 Liter, oben offen) und zusätzliche Pflanzen verschlingen in der Woche insgesamt gut 50 Liter Wasser, die das Wohnzimmer nur über die Luftfeuchte wieder verlassen. Viermal am Tag läuft im Großpaludarium (4500 Liter) eine Regenanlage und Morgens und Abends wallt dort Nebel. Einmal täglich werden die Geier besprüht. Meist sinds im Wohnzimmer daher um 60, manchmal 70% Feuchte. Da ich mit Bedacht lüfte, gibts aber keinen Schimmel. Im Sommer sinds auch schonmal mehr als 80%, aber eben drinnen wie draussen (Hessisches Ried= Deutsch Amazonien). Aber selbst unter diesen Bedingungen kommen im Winter Tage vor, bei denen die relative Feuchte auf 40% und darunter sinkt.
    Fazit: Ich kann mir nicht vorstellen, dass 5 Liter Wasser pro Woche durch einen Befeuchter gejagt ein normal großes Wohnzimmer auf akzeptable Feuchtigkeitswerte bringen können, wenn bei mir selbst die zehnfache Menge das nicht immer schafft.

    P.S.: Häufiges Winter lüften drückt die Luftfeuchte auf nahe null.
    Kalte Luft kann wenig Wasser aufnehmen. Kommt also null grad Luft mit 40% rel. Feuchte ins Wohnzimmer und erwärmt sich auf 20°, hat sie auf einmal nur noch 10% relative Feuchte. Das ist arg trocken, es geht aber auch noch darunter. Im WInter ist also intensive Befeuchtung besondere Pflicht.
    Umgekehrt kann man mit Lüften an sehr warmen Sommertagen nach dem gleichen Prinzip die relative Luftfeuchte im Wohnraum erhöhen.
     
  5. #124 saaje, 28. Februar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 28. Februar 2010
    saaje

    saaje Mitglied

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    Also bei mir geht die LF nie unter 40%, auch wenn ich den Luftbefeuchter gar nicht einschalte. Mit dem Gerät kommt es aber leicht auf 60% und mehr. Der Raum ist allerdings nur ca. 20 m2 Groß.
    Mein Gerät kann bis zu 0.5 Liter in der Stunde abgeben, also 48 L pro Woche, wenn es immer arbeiten würde. Es schaltet sich aber automatisch aus, sobald die gewünschte LF erreicht ist.
     
  6. #125 (Ex)Volibauer, 28. Februar 2010
    (Ex)Volibauer

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    Hallo,

    Das ist allerdings sehr a´ßergewöhnlich, Gib uns doch hierzu mal eine paar DAten: Wo wohnst Du, wird der Raum geheizt, welcher Befeuchter, wo und mit was wird die rel. Feuchte gemessen.
     
  7. saaje

    saaje Mitglied

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    Ich wohne in Wien. Der Raum wird mit einem Gasheizkörper geheizt. Befeuchter: Boneco 7136
    http://spidem-at.hosting.vol.at/boneco/index.php?option=com_content&task=view&id=23&Itemid=41
    Da ist wie gesagt ein Hygrostat eingebaut. hab aber auch ein einfaches Hygrometer, das die LF etwas höher (Ca. 10%) anzeigt als der Luftbefeuchter.
     
  8. #127 (Ex)Volibauer, 28. Februar 2010
    (Ex)Volibauer

    (Ex)Volibauer Stammmitglied

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    Hallo Saaje,

    vielen Dank für die Antwort; habe ich wieder was dazugelernt und mir den Befeuchter notiert.
     
  9. carpsite

    carpsite Alex

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    Hallo Leute,

    Also hier mal ein Zitat von Fachmann:

    Quelle: Christoph Waller

    Das heißt,die Temperatur spielt eine große Rolle(wie ich schon oben schrieb)

    Heizt man also auf 20 Grad sinkt die Luft-feuchte auch beim Lüften immens.

    Heizt man aber nur auf 10 bis 12 Grad im Schutzhaus/Raum so sinkt die Luftfeuchte auch beim Lüften nicht mehr so immens.

    Bei mir in dem Papageienhaus ist die Luftfeuchte 45-60% gemessen mittels
    eines Haar-Hydrometers.

    Erreicht ohne Luftbefeuchter oder ähnl.

    Zu dem Ganzen kommt noch, dass Die Pilze bei 20°C und 60% feuchte sich bestens vermehren.

    Bei 10 bis 12 Grad und 60% sind die bedinungen für die Sch.... Pilze schlecht.

    Das ist genau der Knackpunkt.

    Kompromiss zwischen Luft feuchte und der Temperatur zu finden.

    Bitte aber noch bedenken,es darf nur ein Heissluftbefeuchter/Verdampfer eingesetzt werden,der Rest ist ne reine Bakterienschleuder.


    lieben Gruß

    Alex
     
  10. saaje

    saaje Mitglied

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    Sehr gerne
     
  11. lady-li

    lady-li Banned

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    Stimmt, Alex !
    Bei Aspergillose wird von Fachleuten immer betont, daß es sich um eine Faktorenkrankheit handelt.
    Einer der Faktoren ist feucht-warme Luft !
    Mir stellt sich die Frage, was das kleinere Übel ist :
    Frische Luft und dafür weniger Luftfeuchte - oder umgekehrt ?

    Zur Faktorenkrankheit Aspergillose finde ich diese Aussagen von Bürkle/Britsch interessant.

    Welche Faktoren sind es, die für die Aspergillose bei Störchen verantwortlich sind ?
    „In jedem Jahr stirbt ein gewisser Prozentsatz an Störchen“, schränkt Philipp Olias ein, „dass so viele Tiere an Aspergillose verendeten, sei jedoch auffällig und übersteige die Zahlen, die bislang in der Fachliteratur bekannt waren, bei Weitem."
     
  12. #131 Tierfreak, 1. März 2010
    Zuletzt bearbeitet: 1. März 2010
    Tierfreak

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    Huhu Jens, ich denke doch in die ähnliche Richtung wie du, wie ich auch hier schrieb :zwinker::
    Bei dir, Alex und einigen anderen hier aus dem Forum glaube ich ganz bestimmt, dass ihr auch eine engere Beziehung zu euren Tieren habt und euch auch gern mal mit ihnen beschäftigt. Deine wunderschönen Bilder sind für mich z.B. auch ein Beleg dafür :zwinker:.

    Leider kenne ich aber auch einige AV-Besitzer, wo die AV´s irgendwo hinten im Garten stehen und wo wirklich fast nur zum Füttern zu den Tieren gegangen wird und wo man sonst nicht mehr so viel mit ihnen am Hut hat, wobei darunter auch wieder einige Züchter zu finden sind.
    Hängt vielleicht auch davon ab, wieviele Papageien jemand hat, je mehr ich halte, um so weniger Zeit kann ich auch ins einzelne Tier investieren, denk ich mal.
    Es gibt halt solche und solche, egal ob bei den AV-Haltern oder Wohnungshaltern, wobei ich dir schon recht gebe, dass es viele AV-Vögel allein schon vom Platzangebot besser geht, auch im Bezug auf die Aspergillose, wenn man mal die engen Käfige betrachtet, die leider immer noch bei vielen Papageienbesitzern bei Wohnungshaltung benutzt werden.

    Vögel sind halt von Natur aus auf den Flug spezialisiert und ihr Organsimus ist daher auch darauf ausgelegt und nur bei ausreichender Möglickeit zum Flug werden die Vogellungen so richtig durchlüftet, was die Lungen sowie den ganzen Bewegungsapparat mit gesund und fit hält, was sicher auch mit ein Aspekt ist, weshalb Aspergillose bei dem einen oder anderen Vogel evtl. ein leichteres Spiel hat ;).

    Hallo Liane,

    ich würde sagen, dass frische Luft noch wichtiger ist.
    Bei AV-Haltung kann man ja nicht wirklich einen Luftbefeuchter benutzen und die Luftfeuchte in einer Außenvoliere schwankt auch je nach Witterung und ist mit Sicherheit nicht immer bei 60%.
    Ich kennen einige, die aspergillosekranke Vögel haben und aus Gesprächen weiß ich, dass bei viel Frischluft im Vogelzimmer oder beim Raussetzen in einem Käfig oder einer AV die Anfälle schon deutlich zurückzugehen, auch ganz unabhänging von der Luftfeuchte, was mich in meiner Annahme bekräftigt :zwinker:.

    Auch in den Herkunftsgebieten der Grauen hat die Luftfeuchte z.B. nicht über das ganze Jahr hinweg einen gleichhohen Wert und rutscht auch teilweise unter 60% ab.

    Huhu Ina,

    ich freu mich auch auf weitere Diskussionen mit den Genannten und finde ebenfalls, dass sie unser Forum bereichern und möchte sie ebenfalls nicht missen. Bin auch froh, dass Jens wieder zu uns zurückgefunden hat :).
     
  13. Tierfreak

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    Huhu Liane,

    du hast mich nun doch neugierig gemacht und auch ich hab noch ein wenig geschmöckert, weil es mich schon interessiert, warum auch manche Wildvögel und Zoovögel, auch immer mehr an Aspergillose erkranken.

    Bei den Wildvögel vermuten manche Wissenschaftler als Ursache den Klimawandel, was auch in deinem Link erwähnt wird, wobei ich mir persönlich weiterhin auch die Umweltverschmutzung direkt als Ursache zusätzlich vorstellen könnte ;).

    Da die meisten Zootiere ja auch meist in großzügigen AV´s mit Schutzraum gehalten werden, lässt sich schon auch vermuten, dass auch Papageien in privaten AV´s durchaus ebenfalls vermehrt an Aspergillose erkranken könnten.

    In Zoos laufen wohl auch schon Untersuchungen, zum einen wird das Futter als Ursache vermutet, aber vor allem wird auf die Hygiene besonderen Augenmerk gelegt:
    Quelle


    Interessant finde ich auch, dass sogar auch Tiere aus Steppen- und Wüstengebieten mit betroffen zu sein scheinen, da diese Tiere aus Gebieten stammen, wo die Luftfeuchte sicher nicht so hoch ist, wie in den Ursprungsgebieten der meisten Papageien. Ist halt die Frage, welche Rolle die Luftfeuchte nun wirklich spielt ?

    Vielleicht ergeben sich ja in der nächsten Zeit weitere Erkenntnisse...hoff.
     
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  15. #133 (Ex)Volibauer, 1. März 2010
    (Ex)Volibauer

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    Hallo Manuela,

    könnte die von Dir angesprochene Vermehrung der Aspergillosefälle auch daher rühren, dass in der heutigen Zeit einfach mehr Studien zu diesem Thema gemacht werden??
     
  16. Tierfreak

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    Ich zitiere mal

    Quelle

    Demnach gibt es wohl zumindest bei den Störchen Vergleichszahlen und es ist wirklich eine Steigerung der Aspergillosefälle zu beobachten :(.
     
Thema:

Diskussion zu Erdnüssen und Aspergillose

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