Ernährung mit Obst und Gemüse

Diskutiere Ernährung mit Obst und Gemüse im Ernährung Forum im Bereich Allgemeine Foren; ... Aber ich denke speziell in diesem Fall geht es um die Deutsche Kartoffel. ... hallo, haben wir nicht alle amerikanische Kartoffeln?...

  1. jaco

    jaco Guest

    hallo,

    haben wir nicht alle amerikanische Kartoffeln? Wenn man überlegt, wer sie mitbrachte und woher derjenige sie mitbrachte, könnte man doch auch die Idee kommen, dass es völlig Wurscht ist, in welcher Erde die kartoffeln heranreifen...

    Aber ich gebe ja eh keine rohen Kartoffeln mehr. Wäre aber nett, wenn mir nochmal jemand was zu meiner letzten Frage sagen könnte.
     
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  3. AxelW

    AxelW Guest

    Hallo,
    die Kartoffelpflanze, egal welche, wird als "stark giftig" eingestuft. Giftige Pflanzenteile sind: Beeren, Keime und Keimlinge der Knollen (!), grüne Kartoffeln und alle oberirdischen Teile. Das Gift ist hauptsächlich Solanin und andere Solanumalkaloide. Diese sind hitzebeständig und werden weder durch Braten noch Kochen zerstört. (Aus "Giftpflanzen-Pflanzengifte" von Roth et al)Also: Weg mit grünen Kartoffeln!

    Zu der Ernährungsfrage: Wenn ich diesen Thread so verfolge, so wird da seit drei Wochen an einem Graupapageien in Bezug auf Ernährung rumexperimentiert. Hatte das Tier in diesen drei Wochen irgendwann mal die Möglichkeit, sich an einen Futterplan zu gewöhnen? Wenn nicht, dann sollte vielleicht mal einer erstellt werden.

    Gruß
    Axel
     
  4. MaryS.

    MaryS. Guest

    Kartoffel - Süßkartoffel


    Es gibt keine "deutsche" Kartoffel. Unsere heutigen in Europa angebauten Speisekartoffeln sind Abkömmlinge der südamerikanischen Art.
    siehe auch hier
    http://www.zum.de/Faecher/G/BW/Landeskunde/rhein/wirtschaft/landwirt/ausst/kartoffelminden.htm
    :+klugsche

    Ich habe auch schon einige Papageienbücher gelesen, bin aber noch nie auf den von dir erwähnten Hinweis gestoßen. Was du wahrscheinlich meinst, ist die Süßkartoffel oder Batate. Diese enthält Blausäure und darf deshalb nicht roh verzehrt werden. Sie ist aber nicht mit der Speisekartoffel verwandt, sondern gehört zur Familie der Windengewächse. Sie kann des Klimas wegen bei uns nicht angebaut werden, sondern wird ausschließlich, vorwiegend aus Brasilien, importiert.

    LG Mary
     
  5. jaco

    jaco Guest

    hallo Axel,

    einen richtigen Futterplan habe ich nicht.
    Coco bekommt morgens Obst, abwechselnd mit Gemüße. Mittags tausche ich es aus. Nebenher gebe ich den ganzen Tag über erwähnte Trinkbreie und Säfte. Nur abends gibts wieder eine halbe Schale Körner in den verschiedensten Graupapageimischungen.

    Ich experimentiere aber nicht an Coco herum, sondern versuche ihn nur an Obst und Gemüse zu gewöhnen, welches er immer noch nur sehr spärlich annimmt.
    Mach mir doch mal einen Vorschlag, wie ein vernünftiger Futterplan auszusehen hat...
     
  6. #65 AxelW, 15. Juni 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Juni 2005
    AxelW

    AxelW Guest

    Hallo,
    Ich kenne Deinen Vogel nicht. Wildfang? Wie schwer ist das Tier?

    Bevor ich mit einer Umstellung in der Ernährung anfange, sollte ich das Gewicht des Tieres wissen und anfangs regelmäßig in kürzeren Abständen kontrollieren. Wenn ich ein Tier übernehme sollte ich wissen, was dieses Tier vorher bekommen bzw. tatsächlich gefressen hat.
    Dann muß ich wissen, daß ein Graupapagei pro Tag durchschnittlich 20 Gramm einer handelsüblichen Körnermischung frißt. Das entspricht in etwa 40 g Körner mit Schalen. Am besten selber mal abwiegen, damit man eine Vorstellung davon bekommt, wie klein diese Mengen tatsächlich sind; und man hat damit eventuell schon die Erklärung für das "spärlich annehmen". Meist werden zuviele Körner gefüttert.

    Mit dieser Grundlage stelle ich mir einen Futterplan zusammen: Für Graupapageien empfehle ich immer die Ölpalmfrüchte. (Gibt es bei Taze) Solltest Du einen Wildfang haben, der nicht als Jungtier aus der Natur entnommen ist, so wird er diese Früchte kennen.
    Dazu gebe ich eine Körnermischung. (Möchtest Du Extrudate füttern, so muß etwas anders kalkuliert werden) Wegen mir eine handelsübliche; ich perönlich bevorzuge eine selbstgemachte Mischung aus SB, Kardi und Mariendistel im Verhältnis 4:1:1. Das wird alles von meinen akzeptiert und gefressen. Habe ich nur einen Papagei, so gibt es eine gute handvoll davon; niemals soviel, daß er davon komplett satt wird, aber genug, daß er gut über die Runden kommt (abwiegen!). Das gebe ich morgens, zusammen mit allen anderen Futtermitteln (Obst/Gemüse), in unterschiedlichen, großen Näpfen. Dazu gibt es anfangs eine große Auswahl an verschiedenen Obst-/Gemüsesorten. Bei Graupapageien auf Vitamin A achten und demzufolge Möhren, Papaya, Mango anbieten. Hast Du Palmfrüchte, kannst Du bezüglich Vitamin A beruhigt sein. Außerdem handelsübliches Obst wie Apfel, Banane und Saisonobst wie derzeit z.B. Kirschen (werden meist gerne gefressen) und Erdbeeren. Meine fressen für ihr Leben gerne Erbsen; aus der Truhe kurz aufgetaut in der Mikrowelle oder über Nacht auftauen lassen) Nach Bedarf noch eine beliebige Menge an Blattpflanzen wie Miere, Wegerich, Löwenzahn oder Brennesseln. Da landet anfangs viel im Kompost, aber man bekommt zumindest einen Eindruck davon, was das Tier mag. Geduld ist gefragt und nicht nach zwei Tagen die Banane weglassen, nur weil er sie noch nicht angerührt hat. Kleine Mengen pro Sorte reichen; er braucht ja schlußendlich nur "ein paar Gramm". Hier und da mal eine Obstsorte durch eine andere ersetzen und somit das gesamte Repertoire durchprobieren.
    Wasser gehört immer dazu. Reine Fruchtsäfte kann man anbieten, allerdings niemals anstatt Wasser sondern wenn, dann nebenher. Der Möhrensaft vom Aldi eignet sich z.B. gut. Das ist aber letztendlich nicht notwendig, da stinknormales Wasser vollkommen ausreicht. Auch sollten Futtermittel ganztägig in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.

    Und damit würde ich es in der ersten Zeit belassen. Alle anderen Varianten wie z.B. getrocknetes Obst, Leckerchen, etc. kann man, wenn sich ein bestimmtes Freßverhalten eingebürgert hat, nach und nach hinzufügen. (Gibt es bei uns Hähnchen, so gebe ich die Knochen einfach tagsüber mal mit in die Futterschale. Was neu dazukommt hat z.T. auch seinen Reiz und die Geier gucken wenigstnes nach, was jetzt dazugekommen ist; und fressen dann meist auch)
    Ein Gritstein oder Grit in der Schale und ein Kalkstein oder Sepiaschale sollte ebenfalls zugänglich sein.

    Und wenn das so passiert ist, dann warte mal in Ruhe die nächsten sechs Wochen ab.

    Gruß
    Axel

    PS: Ich sehe gerade, Du hast auch Meerschweinchen und Kaninchen. Für die gibt es diese Grünrollinge oder Grünlinge oder so ähnlich. Eignet sich auch gut als Papageienfutter.
     
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