Frage zu Megabakterien Fütterung und Amphotericin B

Diskutiere Frage zu Megabakterien Fütterung und Amphotericin B im Forum Vogelkrankheiten im Bereich Allgemeine Foren - Hallo zusammen. Meine beiden neuen Kanarienvögel haben leider Megabakterien.Habe mir schon einiges bezüglich Fütterung und so weiter durchgelesen...
Ja dann gucke ich mal wie es den beiden Vögeln kommende Woche geht, ob das mit meinem Amphotericin B auch klappt, (dieses werde ich dann aber weiterhin nur über hartgekochtes Ei oder gequollenes Futter machen) ,ansonsten frage ich dann mal direkt beim Tierarzt ob ich das andere Ampho dann auch bekommen kann.Falls ja,dann probiere ich es auch mal mit deinem Rezept.:)
 
Ja mach das mal, alles Gute für Deine Vögelchen.
Wäre schön, wenn Du uns dann Bescheid geben kannst.
 
Ich habe eben gelesen, dass Du mit den Medis schon länger als eine Woche "experimentierst".....richtig?
Dazu weiss Du auch nicht, ob die Vögel die Ganze Dosis von Ei aufnehmen werden. Wie geht es ihnen?
Ich würde an Deiner Stelle keine Zeit mehr verlieren und noch Heute den AM besorgen, befor nicht zu spät ist.
ABER!
was mir noch eingefallen ist....bespreche es mit Deinem TA, ob die Vögel nach so viel Tagen Behandlung mit Amphotericin auch noch A.Moronal bekommen dürfen.
Denn das weiss ich nicht, hoffentlich wäre das nicht zu viel.:huh:
 
Zuletzt bearbeitet:
Utensilien zum händischen tränken von kranken Vögel.
So lassen sich auch genau dosiert flüssige Medikamente verabreichen.
Kropfkanüle lassen ich mal außen vor, denn damit wird der Vogel wohl umgebracht.
Gruß
 

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Fixieren eines Vogel beim Tränken mit einer Pipette.
Der Zeigefinger wird dabei etwas höher liegen, seitlich vom Kopf ohne des Auge zu bedecken.
So Ist der Kopf fixiert und er kann den Kopf mich mehr hin und her schleudern um sich der Flüssigkeit zu entledigen.
Dann lege ich die Pipette mit der Medikamentenflüssigkeit seitlich am Schnabel an und drücke dabei meinetwegen 2 Tropfen vorsichtig heraus. Der Vogel wird weiter fixiert und die Flüssigkeit rinnt in den Hals. Er wird zwangsläufig schlucken.
Ich habe hier noch mal Nystatin genommen, den meiner Erkenntnis nach, (ist schon 15 Jahre her)schmeckt es nicht so ekelhaft wie andere Pilzmittel. Ist übrigens m.W. rezeptfrei und kostet etwa 9-10.-Euro für 50Ml, oder 50000mg.
Nystatin
- Antimykotikum zur Behandlung von gastrointestinalen und oralen Infektionen mit Candida spp. und Hefe (Allen 2005; Tully 1997; Hatt 2005; Coles 1997)
- Infektionen mit Megabakterien (Scullion 2004)

Infektion mit Megabakterien
- Kanarienvögel: 10'000 Einheiten/Tier 1 × täglich während 7 Tagen (Scullion 2004)
10000 Einheiten(µg) =10mg
1ml =1000mg sind etwa 20 Tropfen

Orale Candidiasis und gastrointestinale Hefeinfektionen
- Kanarienvögel: 100'000 Einheiten/l Trinkwasser während 3 - 6 Wochen (Allen 2005)
100000Einheiten (µg)= 100mg
Gruß
PS Vögel werden mit einem Kescher gefangen, ist meist in wenigen Sekunden erledigt.
Für lange Krankenbehandlungen empfiehlt sich ein Krankenkäfig, ich nehme einen Ausstellungskäfig..ist nur nach vorn offen (Gitter). Läßt sich auch gut mit Rücken an einen Heizkörper schieben als Wärmequelle.
 

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Utensilien zum händischen tränken von kranken Vögel.
So lassen sich auch genau dosiert flüssige Medikamente verabreichen.
Ansonsten sind auch -finde ich- Feindosierungsspritzen (1ml) gut zu nutzen. Ggf. mit einer Euterkanüle, die ist wesentlich dünner.
 
Ansonsten sind auch -finde ich- Feindosierungsspritzen (1ml) gut zu nutzen. Ggf. mit einer Euterkanüle, die ist wesentlich dünner.

Meinst Du die grüne hier (1ml), nicht? Ich habe schon fast alles ausprobiert, bei mir funktioniert es mit dieser Spritze am besten, obwohl alles ist nur Übungssache.:zwinker:
 

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@Lijana Genau die. Leider hab ich ja auch einiges an Erfahrung sammeln dürfen bezüglich Medikamentengabe bei kleinen Vögeln.
Ich kriege es damit am besten hin und die Dosierung klappt besser als mit einer Pipette.

Die Euterkanülen sind kurze, stumpfe, sehr dünne Plastikaufsätze (eigentlich nicht für so was gedacht). Aber auch die haben mir gute Dienste geleistet.
Ich habe den Tropfen immer direkt an den Schnabelansatz gegeben, dann lief er in der Regel rein. Bei zäheren Medis ist das schwierig, da kann man es dann gut vorsichtig direkt in den Schnabel geben. Und man sieht durch die dünne Spitze auch besser, wo der Tropfen wirklich landet.
 
Ich habe eben gelesen, dass Du mit den Medis schon länger als eine Woche "experimentierst".....richtig?
Dazu weiss Du auch nicht, ob die Vögel die Ganze Dosis von Ei aufnehmen werden. Wie geht es ihnen?
Ich würde an Deiner Stelle keine Zeit mehr verlieren und noch Heute den AM besorgen, befor nicht zu spät ist.
ABER!
was mir noch eingefallen ist....bespreche es mit Deinem TA, ob die Vögel nach so viel Tagen Behandlung mit Amphotericin auch noch A.Moronal bekommen dürfen.
Denn das weiss ich nicht, hoffentlich wäre das nicht zu viel.:huh:
Wenn ich das über das Ei gebe, fressen die immer alles ratzekahl auf. Bei den gequollen Haferflocken, frisst nur die Henne immer alles auf, der Hahn ist immer etwas liegen.
Die Henne ist ja auch der Vogel der vermehrt Appetit hat. Tierarzt habe ich heute nicht mehr geschafft wegen dem Schichtdienst.
 
Das sind die Euterkanülen (nur der weiße vordere Teil)
 

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Mit dem Einfangen käme für mich trotzdem nicht infrage, allein dadurch dass ich den Hahn 3 Mal einfangen musste für den Tierarzt, ist der schon total schreckhaft geworden, wenn ich mich schon im Käfig nähere.Und wenn ich mir jetzt vorstelle dass das vier Wochen lang gehen soll, zweimal täglich, dann ist er total verstört
 
allein dadurch dass ich den Hahn 3 Mal einfangen musste für den Tierarzt, ist der schon total schreckhaft geworden
Darf ich mal fragen, wie du ihn gefangen hast?

Ich habe auch immer sofort gesagt: das kann ich nicht, auf keinen Fall.
Bis die Situation kam, in der ich musste. Und ich kann dir versichern, dass es mit ein wenig Übung ganz schnell und unkompliziert geht. Ich wurde von meiner Tierärztin einmal angeleitet und nach ein paar Tagen klappte es reibungslos. Morgens und abends z.T. 2-4 Medikamente.

Die Verabreichung über den Schnabel ist nun mal am genausten, Du weißt immer wie viel er bekommen hat und dass alles drin ist.
Ich weiß, dass das Überwindung kostet. Aber: auch der Vogel gewöhnt sich dran.
 
Mit der Hand.
Ich habe auch immer ein Tuch über den Käfig gehangen, weil es immer heißt die Vögel sehen im Dunkeln schlechter, irgendwie merke ich bei dem Hahn nichts davon, und ganz dunkel kann ich ja auch nicht machen dann sehe ich ihn ja nicht mehr:D.
Habe mich dann ja auch noch mit Mütze und Sonnenbrille "verkleidet", sowie ich auch oft gelesen habe, damit der Vogel das nicht direkt auf mich bezieht und mich nicht später direkt wieder erkennt dass ich das war.
Und ich hatte noch dünne Handschuhe angezogen, damit die Hand auch nicht so direkt erkennbar ist.
Hahn und Henne sind auch im Moment getrennt, und der Hahn sitzt ja noch im kleineren Käfig, bei der Henne wird das ja dann noch schwieriger.Und wenn ich beide in den kleineren Käfig setzen würde um die besser zu fangen ,dann erschreckt der eine sich ja auch noch gleichzeitig mit, wenn ich den anderen fangen würde.
Und als ich den Hahn dann endlich gefangen hatte, fühlte man natürlich direkt sein Herz aufgeregt pochen.Und das bei Megabakterien wo die keinen Stress haben sollen, wenn es wenigstens eine andere Krankheit wäre :-(
 
Ich mußte mit dem fangen natürlich auch Erfahrungen sammeln. Mit einem Kescher kommt bei mir nie in Frage! Ich hatte es 2x versucht und dachte, meine Vögel brechen sich das Genick, nur wo ich ins Zimmer damit reinkam. schon haben sie eine Panik bekommen.
Bei einem Züchter ist das warscheinlich anders, die Vögel sind von klein auf drann gewöhnt und er kann mit dem Kescher besser umgehen.

Wenn es wirklich notwenig ist, einen Vogel zu fangen, tue ich es im Dunkel. Dabei benutze ich nur schwaches Orientierungslicht : dabei steht eine Person beim Lichtschalter und erst wenn ich in der richtige Nähe des Vogel bin, wo ich ihn greifen kann, macht die Person auf mein Komando das Licht aus. Alles muss schnell gehen. Bei mir klappt das gut.
Wichtig: falls es doch schief gehen sollte und der Vogel entwischt, muss man SOFORT das Licht an machen, bevor sich der Vogel im Dunkel verletzt.
 
Und als ich den Hahn dann endlich gefangen hatte, fühlte man natürlich direkt sein Herz aufgeregt pochen.Und das bei Megabakterien wo die keinen Stress haben sollen, wenn es wenigstens eine andere Krankheit wäre :-(

Eben! Zu viel Stress macht die Vögel noch kranker.
Daher finde ich das Futter mit AM für eine tolle Erfindung. :zustimm:
 
Eure Fangmethoden.......einen Vogel im Dunkeln zu ergreifen, versetzt das Tier in Todesangst.
Warum werden vom Fachhandel denn wohl Kescher angeboten.... weil das Fangen mit der Hand schonender ist... und weniger Streß bedeutet?
Der Kescher wird dann als Bedrohung angesehen, nicht die Hand die ihn hält. Den Kescher benutze ich mal einmal im Monat, die Hand jeden Tag mehrmals um zu Füttern, zum Säubern..etc.....Soviel dann zur Logik des Ganzen.
Mir kräuseln sich die Haare..
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Kescher würde gar nicht durch die Türöffnung von dem Käfig passen .
Ich habe einen Käfig und keine Voliere.
 
Eure Fangmethoden.......einen Vogel im Dunkeln zu ergreifen, versetzt das Tier in Todesangst.
Warum werden vom Fachhandel denn wohl Kescher angeboten.... weil das Fangen mit der Hand schonender ist... und weniger Streß bedeutet?
Der Kescher wird dann als Bedrohung angesehen, nicht die Hand die ihn hält. Den Kescher benutze ich mal einmal im Monat, die Hand jeden Tag mehrmals um zu Füttern, zum Säubern..etc.....Soviel dann zur Logik des Ganzen.
Mir kräuseln sich die Haare..
Ich glaube wir hatten das Thema schon mal... es spricht nichts gegen den Kescher, aber ich finde es spricht auch nichts dagegen, einen Vogel mit der Hand zu fangen.

Ich mache es mit einem Tuch aus Zellstoff. Keinem Vogel ist dabei je was passiert und es hat der Zahmheit keinen Abbruch getan.
Meine vkTA macht es übrigens auch so bei den kleinen, handlichen Exemplaren.

ich finde es kommt schon auch auf den Käfig usw an, welche Methode man wählt.

Ich weiß, dass du da anderer Meinung bist. Aber es muss nicht jeder andere Weg falsch sein.
In einem stimme ich dir zu: im Dunkeln würde ich nie fangen.
 
Es ist wohl individuel, jeder kennt seiner Vögel und eigene Fähigkeiten am besten. Mit dem Kescher war bei mir wirklich schlimm.
Bei mir klappt das im dunkel ohne Stress, weil es 1-2 Sekunden dauert und der Vogel ist nicht gestresst. Das tue ich natürlich nur selten, nur wenn ich muss.
Ah ja, das stimmt, jeden Tag und das 2-3x geht nicht, das würde ich auch nicht tun.
Außerdem bin ich nicht alleine, die auf diese Weise Vögel fängt, wie ich im Forum gelesen habe.
 
Der Kescher würde gar nicht durch die Türöffnung von dem Käfig passen .
Ich habe einen Käfig und keine Voliere.
Dann läßt man den Vogel aus dem Käfig und fängt ihn mit einem großen Kescher aus der Luft wenn er fliegt. Erfordert etwas Übung, ist so ähnlich wie Federball spielen. Und nein, dem Vogel passiert dabei absolut nichts.
 
Thema: Frage zu Megabakterien Fütterung und Amphotericin B

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