Fragen zu Mönchsittichen

Diskutiere Fragen zu Mönchsittichen im Südamerikanische Sittiche Forum im Bereich Sittiche; Hallo, ich denke darüber nach zwei Mönchsittiche bei mir aufzunehmen. Ich bin schon immer ein großer Vogelfreund und mit einem Wellensittich...

  1. PPZ

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    Hallo,

    ich denke darüber nach zwei Mönchsittiche bei mir aufzunehmen. Ich bin schon immer ein großer Vogelfreund und mit einem Wellensittich aufgewachsen. Einige Jahre konnte ich aufgrund der Wohnsituation und zu viel Gereise keinen Vogel haben. Jetzt möchte ich es wieder wagen und habe mich auf der Suche nach einer größeren Art in den Mönchsittich verliebt. Ich habe schon sehr viel gelesen und auch schon mit Züchtern gesprochen, doch je mehr ich mich informiere desto unsicherer werde ich. Ich würde gern von erfahrenen Haltern wissen, wie das Leben mit diesen Sittichen ist und wie man sie am besten unterbringen kann. Die Idee war bisher eine Zimmervoliere zu haben und den Vögeln ganztätig Freiflug in der Wohnung zu gewährleisten. Ich hätte auch vor allem zu Beginn viel Zeit für die Vögel und würde mich gern mit dem Klickertraining versuchen. Ich würde mich über Erfahrungsaustausch sehr freuen!
    Lieben Dank
    Anne
     
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  3. #2 Christian, 27. April 2014
    Christian

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    Hallo Anne,

    erstmal herzlich willkommen bei den Südami-Fans.

    Ich habe mal aus Deinem Beitrag in der Diskussion zur Zucht 2014 eine eigene Diskussion gemacht, da es dort erstens off-topic wäre und dort auch untergeht.

    Ist Dir klar, dass Mönche sehr laut werden können? Wenn man nicht sehr tolerante Nachbarn hat, kann das zum Problem werden, es sei denn man hat Glück und erwischt ein recht ruhiges Paar.

    Kennst Du Aymarasittiche? Ich sage immer, dass sind Mönche in klein. Der entscheidende Vorteil ist aber, dass sie nicht minder interessant sind und vor allem viiieeel leiser ;)

    Was den Erfahrungsaustausch mit anderen Mönch-Haltern angeht ... die waren im Forum schon sehr lange nicht mehr aktiv, leider. Ich hoffe, es meldet sich noch jemand, denn aktiv waren in letzter Zeit fast nur Roland (Borsi) und Dirk, aber die sind Züchter und betreiben keine Wohnungshaltung.
     
  4. PPZ

    PPZ Neues Mitglied

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    Oh, vielen Dank. Ja, über die Lautstärke bin ich mir im Klaren. Meine Nachbarn machen viel Musik und das nicht immer schön, sodass es da keine Grundlage fpr Beschwerden gibt. Außerdem bin ich mit meinem überaus lebhaften Wellensittich was diese Dinge anging auch immer gut klar gekommen. Ich habe vor, mich intensiv mit den Vögeln zu befassen und mich auf ihre Bedürfnisse einzustellen. Ich habe auch schon oft gelesen dass das Lautstärkeproblem vor allem bei Paaren vorkommt und wir wollten gern zwei Männchen.
    Die Aymaras hatte ich auch schon im Kopf. Habe im WP-Magazin auch schon schöne Artikel über sie gelesen. Allerdings hieß es oft, dass sie wenig kontaktfreudig dem Menschen gegenüber sind und bei der Ernährung schwer zufriedenzustellen wären. Gibt es da andere Erfahrungen?

    Vielen lieben Dank für die Hilfe
     
  5. Fox81

    Fox81 Stammmitglied

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    Diese Aussage kann ich NICHT bestätigen.

    Ich hab seid August/September letzten Jahres ein Paar und die Beiden sind/waren nach wenigen Wochen gar nicht mehr aus unserem Umfeld wegzudenken.
    Anfänglich sind Sie sehr vorsichtig und scheu aber dieses Verhalten legt sich sehr schnell, da Sie immer genau wissen wollen was du gerade machst wenn du was machst.
    Irgendwann ist dann die Neugier grösser als die Furcht/Vorsicht. Das dauert keien 2 Monate.

    Was die Ernährung angeht, eine zusammengestellte Körnerfuttermischung als Grosssittichfutter, Wellensittichfutter und Wildsamen, alles gängige Obst und Gemüse, viel Knabberzeug udn ab und an mal Sonnenblumenkerne aus der Hand und Ihr werdet ganz dicke Freunde.
    Mit Freuden werden auch immerwieder Gulliwog und "Bird Kabob" in kleinste Teile zerlegt.

    MfG Fox
     
  6. #5 Christian, 28. April 2014
    Christian

    Christian Foren-Guru
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    Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber darf ich mal herzhaft lachen? Wellis sind im Vergleich zu Mönchen flüsterleise. Das kann man echt nicht vergleichen. Und nur weil die Nachbarn musizieren, anzunehmen, dass es deshalb keinen Ärger wegen Vogellärm geben kann, könnte sich später rächen ... spätesten wenn mal neue Nachbarn einziehen ;)

    Und Du glaubst, zwei Hähne wären leiser als ein gegengeschlechtliches Paar? Ich fürchte u.U. ist genau das Gegenteil der Fall.

    Alle Südamerikaner sind enorm soziale Tiere und leben grundsätzlich als gegengeschlechtliche Paare zusammen, die sich wiederum je nach Art auch gerne in Schwärmen organisieren.

    Von daher kann ich von einer gleichgeschlechtlichen Verpaarung nur dringend abraten. Das kann böse in die Hose gehen, indem die Vögel sich bei Eintritt der Geschlechtsreife nicht mehr verstehen. Wir hatten hier mal einem derben Problemfall deswegen. Ich kann mich nur immer wieder selbst zitieren: Vogelhaltung soll Spaß machen und nicht zur Belastung werden. Das setzt aber voraus, dass die Haltungsbedingungen stimmen. Vögel können den Menschen glücklich machen, aberr nur wenn sie selber glücklich sind. Die Chance dazu ist bei einem gegengeschlechtlichen Paar erheblich größer!

    Ich gehe mal davon aus, dass die Idee zwei Hähne zu nehmen daraus resultiert, dass keine Nachkommen gewünscht sind, oder?

    Nun, sollte es dazu kommen, tauscht man die Eier einfach gegen Imitate aus oder kocht sie ab und legt sie abgekühlt zurück. Und schon ist das Problem gelöst.

    Bei Aymaras habt ihr es aber einfacher. Man nehme einen Wellensittich-Brutkasten als Schlafkasten (den brauchen sie nämlich, da sie im Liegen schlafen), und bohre ins Dach am Kopfende ein 2€-Stück großes Loch. Und schon wird nicht gebrütet, weil sich im Kasten keine Bruttemperatur aufbaut. Zum Schlafen ist es aber warm genug. Klappt bei meinen Aymaras seit Jahren.

    Bei Mönchen hingegen sieht das anders aus, da sie Nester bauen ... ein Grund, warum ich bei Mönchen Wohnungshaltung eher suboptimal finde. Diese Nester werden nämlich verdammt groß und den Vögeln die Gelegenheit zum Nestbau zu nehmen, geht mal gar nicht ... das ist ihre Natur!

    Noch ein Grund, sich vielleicht doch Aymaras mal näher anzuschauen ;)

    Den ersten dieser Artikel hatte ich auch gelesen ... Kommentare erspare ich mir.

    Halte Dich lieber an das was, Fox über sie zu berichten hat. Ich kann das aus eigener mittlerweile 10-jähriger Erfahrung mit Aymaras nur bestätigen. Sie sind super neugierig, für ihre kleine Größe enorm intelligent und sie werden genauso zahm, wie man das von Wellensittichen kennt.

    Mein Tip: Da momentan sowieso der falsche Zeitpunkt für eine Anschaffung ist ... das wird bestimmt noch bis zum Spätsommer dauern, da die Zuchtsaison gerade erst begonnen hat ... kann ich nur empfehlen, mal Züchter zu besuchen und beide Arten mal live anzuschauen. Am besten am frühen Vormittag, wenn sie auch richtig aktiv sind.

    Zuguterletzt hoffe ich, Du nimmst mir meine direkte Art nicht krumm ;)
     
  7. Borsi

    Borsi Stammmitglied

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    Hallo,
    Ist natürlich immer schön, wenn sich jemand für Mönche entscheidet, aber auf jeden Fall nur Paarweise und nicht zwei Männliche Tiere. Was die Lautstärke angeht hat Christian ja schon alles gesagt. Ich habe ein Paar aus Wohnungshaltung übernommen und ich war sehr erstaunt das diese beiden sehr ruhig sind gegenüber meine anderen. Sie sind sehr zutraulig, sprechen viel, was aber auf keinen Fall die Hauptsache ist, aber ich habe sie nun mal so bekommen. Ich würde mal sagen wenn man mit Jungtieren anfängt kann es auch in der Wohnung klappen, aber bitte nicht mit einen Wellensittich vergleichen.
     
  8. brazza

    brazza Stammmitglied

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    Hallo,

    zum Thema Lautstärke: ich habe inzwischen seit einem Jahr Goldstirnsittiche in einem Vogelzimmer (+ Balkon). Die meiste Zeit herrscht absolute Ruhe, aber ein paar Mal am Tag kann es schon laut werden. Glücklicherweise wohne ich in einem Haus, in dem man scheinbar kaum bis gar nichts außerhalb meiner Wohnung hören kann - eigentlich hätte ich ruhig Sonnensittiche oder sogar größere Arten hier halten können. Will damit sagen: Die Lautstärke der Vögel kann ein Problem werden, muss aber nicht - es hängt halt von der Wohnung ab.

    Zum Thema gleich-/gegengeschlechtliche Paarhaltung: Für mich kommt auch nur eine gegengeschlechtliche Paarhaltung in Frage. Anfangs hatte ich nur zwei (geschlechtsreife) Hähne, die ich anfangs für ein gegengeschlechtliches Paar hielt. Leider verstanden sie sich hin und wieder nicht (der Stärkere hackte immer auf den Schwächeren 'rum) - das konnte ich mir aber nicht lange ansehen, also entschied ich mich dazu, zwei Hennen anzuschaffen (inzwischen wusste ich, dass es zwei Hähne waren). Nachdem ich die Hennen angeschafft hatte, änderte sich die "Gruppen-Dynamik" in meinem Mini-Schwarm langsam aber sicher, und zwar zum Besseren. Jetzt bin ich für diese Entscheidung sehr dankbar, und ich würde nie wieder zwei Vögel kaufen ohne sicher zu sein, dass es ein echtes Paar ist.

    HTH,

    brazza
     
  9. #8 ManuelZ., 25. Januar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 25. Januar 2015
    ManuelZ.

    ManuelZ. Mitglied

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    Hallo,
    Habe mal einfach ein bissel durchs Forum gelesen und bin hier hängengeblieben. Ich hab mal einige Fragen zu Mönchsittichen und wollte aber auch kein neues Thema auf machen...
    1. Von wo kommen sie? Habe mal bissel im Internet gesucht und bin auf verschiedenes gestoßen. (Man kanns fast nicht glauben). Die meisten sagen das sie aus Südamerika kommen, habe aber auch eine Seite gefunden da wird gesagt das dies aus Australien kommen.:?
    2. Was für eine Voliere sollte mindestens den Mönchies zu Verfügung gestellt werden?
    3. Outdoor Freiflug? Stimmt es das man die Mönchies während der Brutzeit frei fliegen lassen kann.(wenn sie Nester gebaut haben) ...währe toll... Haben hinter unserem Haus einen schönen Wald...

    Ich habe mich einfach mal ein bisschen für diese schönen und verspielen Vögel Interessiert...

    Eine Außenvoliere besitz ich zwar schon, hatte aber schon den Gedanken noch eine größere zu Bauen:~...
    Für eine Haushaltung sind die ja nicht wirklich geeignet.
     
  10. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Hi Manuel,

    Basis-Info zu Mönchen findest Du HIER, also Herkunft, Haltungsansprüche, etc. ... und ja, sie stammen aus Südamerika, auch wenn es inzwischen freilebende in Europa gibt. Outdoor-Freiflug ist somit nicht zu empfehlen und wird voraussichtlich gemäß neuer EU-Richtlinie demnächst auch unter Strafe gestellt.

    Wohnungshaltung ist möglich, aber nicht ideal. Wichtig ist dann vor allem die Luftfeuchtigkeit, um Atemwegserkrankungen vorzubeugen und eine Vergesellschaftung mit anderen Arten ist nicht zu empfehlen.
     
  11. ManuelZ.

    ManuelZ. Mitglied

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    Danke Christian für diesen Link. Da haben sich ja meine Fragen von alleine Gelöst ;-)
     
  12. Ady

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    Den Anhang Hz-Rosella-Moench-Ws.jpg betrachten Den Anhang Hz-Rosella-Moench-Ws.jpg betrachten
    Hallo Manuel,

    sicherlich sind viele der hier erstellten Infos die Christian Dir hier an die Hand gibt korrekt, aber eben nicht alle.
    Und dies zeigt uns mal wieder: "nicht alles was man im Internet findet trifft zu 100% zu"!

    Na, mein lieber Christian da möchte ich Dir aber doch vehement wiedersprechen.
    Halte ich diese Art von Sittichen (myiopsitta monachus) selbst schon über 20 Jahre.
    Mönchsittiche sind (und werden bei mir) mit mehreren Arten von Sittichen & Papageien vergesellschaftet wie: Ziegensittiche, Springsittiche, Rosellas, Wellis, Agapornis und sogar Schwarzohrpapageien, Mohrenkopfpapageien u. Weißkopfpapageien.

    Es geht schon, man muß sich halt etwas drum kümmern und mit den Verhaltensweisen der einzelnen Arten befassen - und den richtigen Zeitpunkt zur Vergesellschaftung wählen und den Bestand dann auch entsprechend beobachten.

    Fotobeispiel anbei ! Den Anhang HD-Moench-Ws-Rosella-3.jpg betrachten Den Anhang moenchsittich_210402_32.jpg betrachten
     
  13. Christian

    Christian Foren-Guru
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    Auch wenn es bei Dir gut funktioniert, mussten andere leider schmerzliche gegenteilige Erfahrungen machen, von daher sollte man andere lieber nicht so lässig zur Nachahmung anregen ;)
     
  14. #13 gandalf10811, 20. Februar 2015
    gandalf10811

    gandalf10811 Foren-Guru

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    Also ich halt die Vergesellschaftung mit Rosellas und zum Teil mit Agaporniden nicht für empfehlenswert.
    Rosella und andere Plattschweifsittiche sollten nur paarweise gehalten werden, da sie besonders in Brutstimmung (Betonung liegt auf besonders) sehr aggressiv und dominant sind.
    Bei Agaporniden kommt es auf die Art an. Aber auch hier sind die meisten Arten, trotz ihrer geringen Größe, sehr dominant und aggressiv. (Ausnahmen bestätigen die Regel: ich halte z.B. ein Paar Pfirsichköpfchen mit meinen Vasapapageien (werden aber jetzt getrennt, ist aber ne andere Geschichte)).

    Aussagen wie "und den richtigen Zeitpunkt zur Vergesellschaftung wählen und den Bestand dann auch entsprechend beobachten." sind viel zu einfach. Wer kann denn schon seinen Bestand pausenlos, und damit ist wirklich pausenlos, also 24h lang, beobachten? Aggressives Verhalten und Beißereien können ständig und ohne Vorwarnung passieren. Es ist schlichtweg verantwortungslos 5 oder mehr Arten zusammen zu halten.
     
  15. #14 Ady, 20. Februar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 20. Februar 2015
    Ady

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    Den Anhang Mönchi unterstützt Nymphi bei der Gefiederpflege.jpg betrachten Ich habe hier lediglich angeführt, dass eine Vergesellschaftung mit verschiedenen anderen Arten von Sittichen & Papageien möglich ist. Man also eine Vergesellschaftung mit anderen Arten nicht generell negieren kann. Aber wiedersprüchliche Meinungen und Erfahrungen gibt es immer wieder. Nur wenn es bei dem ein oder anderen nicht klappt, kann ich dies nicht als Allgemeinzustand darstellen.
    Sollte man sich doch ggf. mal Gedanken machen warum es sich so wenige trauen oder erfolgreich durchführen!

    Sicherlich kann ich hier die zuvor gewählten Begriffe wie "richtigen Zeitpunkt der Vergesellschaftung und beobachten der selben" entsprechend weiter ausführen und/oder auch begründen, denn die tatsächlichen Ursachen eines solchen Nichtgelingens werden ja hier zumeist nicht beschrieben, da die eigentlichen Ursachen die eine solche Vergesellschaftung nicht zulassen, oftmals vom eigenen Halter der Tiere nicht erkannt werden - und dazu bedarf es gewiß keine 24 Stunden (wie es gandalf10811) hier anführt.

    PS: Wenn Dir z.B. lieber gandalf10811 die Nase Deines Gegenübers nicht gefällt, so brauchst Du doch gewiß auch keine 24 Std. damit Du diese Erkenntnis erlangst oder kundtust, oder ? meinst Du etwa den Tieren ginge es da anders? So muß man dann eben gezielt Tiere mit niedriger "Beißschwelle" oder zu hoher Aggression ggü. Artgenossen aussondern zur einer anderen Haltungsform, oder besser noch ergründen, wodurch die Gründe für diese Verhalten ausgelöst werden, was mir viel wichtiger erscheint!

    Aber zuerst muß man diese Gründe & Ursachen auch erst einmal erkennen - und dass diese oftmal dadurch manifestiert sind, durch die ständige monotone Artenhaltung mit nur einer bestimmten Art/Sorte von Tieren und diese den Umgang mit anderen Arten schon lange nicht mehr kennen, vergessen wohl die meisten von uns.
    Oder warum würde ich wohl diese Haltungsform der Vergesellschaftung vorziehen.
    Im übrigen habe ich nicht erwähnt, oder dazu angeraten 4 oder 5 verschiedene Arten in der Gemeinschaftsvoliere zu halten (auch wenn es durchführbar ist) :) sondern zuvor lediglich aufgeführt, mit welchen verschiedenen Arten ich dies persönlich selbst tue, oder getan habe - und dies sollte den doch hier immer so erfahrenen Ratgebern ggf. mal was zu denken geben.

    Foto: und es geht doch (einige von vielen Beispielen)
    Mönchsittich gemeinsam mit Nymphensittich bei der Futteraufnahme
    oder Mönchsittich unterstützt die Gefiederpflege beim Nymphensittich (weil er es eben erlernt hat) :D

    Den Anhang Nymphi & Mönchi zusammen bei der Futteraufnahme.jpg betrachten
     
  16. #15 gandalf10811, 22. Februar 2015
    gandalf10811

    gandalf10811 Foren-Guru

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    Ich werde nur ganz kurz etwas ausführen, da ich wenig Zeit habe.
    Die Gefiederpflege von Mönchssittich und Nymphensittich zeigt doch nur eine Fehlprägung beider Vögel, und nichts anderes.
    Aus diesem Grund werde ich auch meine Vergesellschaftung von Vasapapageien und Agapornis Fischeri aufgeben, da ein Vasahahn ein Pfirsichköpfchen füttert. Solche Fehlprägungen sind tunlichst zu vermeiden bzw. zu unterbinden. Aber wahrscheinlich sehen Sie Ady einfach ein "weil er es eben erlernt hat".

    Und zur Aussage: "PS: Wenn Dir z.B. lieber gandalf10811 die Nase Deines Gegenübers nicht gefällt, so brauchst Du doch gewiß auch keine 24 Std. damit Du diese Erkenntnis erlangst oder kundtust, oder ? meinst Du etwa den Tieren ginge es da anders"
    Ja, teilweise geht es den Tieren da durchaus anders. Es kann monatelang gut gehen, und dann kommen die Vögel in Brutstimmung und das Verhalten ändert sich, wenn der Züchter oder Halter da nicht aufpasst fehlt ganz schnell eine Kralle, Zehe, Fuß oder gar der Schnabel. Neben der Brutstimmung, kann es zig Verhaltensänderungen geben, die länger als 24h brauchen. Aber für Sie scheinen ja 24h Beobachtung auszureichen um das Verhalten über Monate hin abschätzen zu können.

    Nochmal: ich finde bei vielen Arten eine Gemeinschaftshaltung für verantwortungslos.
    Bei Mönchsittichen und Nymphensittichen mag es funktionieren. Nymphen sind ja recht friedliebig, mit Mönchssittichen kenn ich mich nicht so aus. Aber die Gemeinschaftshaltung von Agaporniden mit anderen Arten und die Gemeinschaftshaltung von Platycercus-Arten ist meist verantwortungslos.
     
  17. sittichmac

    sittichmac Moderator
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    hi,
    ich sehe es genauso wie gandalf!

    von einer vergesellschaftung von unterschiedlichen sittichen oder mit papageien sollte man absehen. auch wenn es immer wieder leute gibt die damit glück haben oder denen stress, fehlprägung oder verletzungen ihrer vögel egal ist.

    so eine haltung ist wie russisch roulette - es ist immer alles solange super bis es plötzlich knallt.
     
  18. #17 Christian, 22. Februar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 22. Februar 2015
    Christian

    Christian Foren-Guru
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    Da ist leider etwas dran, denn jede Vergesellschaftung unterschiedlicher Arten ist ein Glücksspiel. Dennoch kann man festhalten, dass es Arten gibt, bei denen das Risiko enorm hoch ist und dies gilt insbesondere für fast alle Südamerikaner.

    Es gibt natürlich hier und da Ausnahmen, wo alles auch über Jahre super klappt, aber man sollte insbesondere potentiellen Nachahmern die Risiken bewußt machen und abgebissene Zehen bzw. blutige Auseinandersetzungen gehören leider zu solchen Risiken.

    Was nun speziell Mönche angeht, so sollte wohl einleuchten, dass man diesen Vögeln mit einem artgleichen Schwarm eine größere Freude macht als mit einer artfremden Vergesellschaftung, denn in freier Natur betreibt diese Art bekanntlich Koloniebrut.

    Warum muss der Mensch eigentlich immer der Natur ins Handwerk pfuschen und die wildesten Mutationszuchten betreiben oder völlig unnatürliche Vergesellschaftungen versuchen?

    Wie an meinem Avatar-Bild zu sehen, habe ich diesen Fehler auch mal gemacht.
     
  19. sittichmac

    sittichmac Moderator
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    leider sind die abgebissenen körperteile und blutige ausseinandersetzungen nur das ende eines langen leidensweg. meist beginnt es schon viel früher mit erhöhtem stress der einzelnen vögel und verhaltensveränderung der arten. die schweren körperlichen ausseinander setzungen kommen meist nur bei dominanten vögeln vor, ander arangieren sich irgendwie miteinander. was aber kein zeichen dafür ist das es den vögeln gefällt oder es ihnen gut geht.
     
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  21. wellifan

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    Ich habe sowohl Nymphen als auch Mönche und kann auch nur davor warnen, die beiden zusammen zu setzen. Die Mönchdame (er kann nicht fliegen und ist daher ungefährlich) kann sehr ungemütlich werden, falls sich mal ein Nymph zu ihrem Käfig verfliegt und die absolut friedlich-trotteligen Nymphen hätten absolut keine Chance gegen sie. Mönche verteidigen ihren Käfig bis aufs Blut. Unter ständiger Beobachtung lasse ich sie auch mal zusammen fliegen, aber ansonsten sind die zwei Arten hier getrennt.
    LG, Petra
     
  22. Christian

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    Das ist leider ein Problem, das selbst im artgleichen Schwarm auftreten kann. Oft ist halt Paarhaltung die ideale Haltungsform.

    Ein ausgeprägtes Revierverhalten läßt sich bei nahezu allen Südamis beobachten ... meine heissgeliebten Aymaras sind da keine Ausnahme.
     
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