Gedanken zu einer neuen Ethik der Vogelhaltung und Zucht

Diskutiere Gedanken zu einer neuen Ethik der Vogelhaltung und Zucht im Allgemeines Vogelforum Forum im Bereich Allgemeine Foren; Hallo alfriedro, es ist nichts daran auszusetzen, wenn man entsetzt ist, das so etwas grausames geschehen ist. Ich stelle mir so etwas recht...

  1. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Hallo alfriedro,
    es ist nichts daran auszusetzen, wenn man entsetzt ist, das so etwas grausames geschehen ist. Ich stelle mir so etwas recht bildlich vor. Die Kämpfe der Nymphen um ihre Jungen oder Niststätte zu schützen und deren Verlezungen die sie dadurch davon getragen haben.
    Die Kämpfe mit den Kanarien, die dann nicht genug Kraft hatten ihre Jungen zu schützen. Die Armen Jungen, die dann aus dem schützenden Nest gezogen wurden und dann sicher auch gestorben sind.:traurig:
    Mag sein das ich durch diese bildliche Vorstellungen überreagiert habe.
    Ich konnnte mir bei dir überaeupt nicht vorstellen, das du nicht wusstest, das es in der Brutzeit und Aufzucht der Jungen, zu heftigen Kämpfen kommen kann. Ist ja in der ganzen Natur nicht anders.
    Mag sein das es 1000 x gut geht, wenn man solch verschiedene Arten in einer Voliere zusammen hält. Aber die Gefahr spielt im Hintergrund eine große Rolle.
    Eigentlich gut das du über die Fehler berichtet hast. Da gehört ja auch Mut zu etwas einzugestehen.:trost: Daraus können dann ja auch wieder andere Halter etwas lernen.:zustimm:

    Schön das wir uns in dem Punkt einig sind, das Halter/innen die auch mal sagen oder schreiben, ach wie süß oder niedlich, nicht auch genau die selber Verantwortung bereit sind zu tragen, wie die, die eben diese Worte nicht benutzen.
    Ansosten finden sicher einige User deine Beiträge interessant, sonst würden sie ja nicht von einigen gelesen und aus verschiedenen Ansichten heraus, die ja zu einer Diskusion dazu gehören, mitdiskutiert.

    Also berichte uns weiter über deine Eindrücke und Erlebnisse mit den Vogelarten.

    LG
    Christine
     
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  3. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Ja, Christine,

    ich war genauso geschockt wie du, aber ich konnte sie retten. Alle drei Kanarieküken sind doch noch groß geworden. Sie lagen unverletzt auf dem Boden. Die Nymphen, haben's verkraftet. Ein oder zwei der fünf Jungen hatten Bisswunden, die nur wenig bluteten und der Vater hatte eine blutende Nase und Blut am Flügelbug. Es war schrecklich. Das ließ mich bestimmt nicht kalt. Manchmal unterschätzt man eben die Tierchen.
    Ich war aber auch vom Mut und der Entschlossenheit des Nymphenvaters beeindruckt. Ihn hatte ich acht Jahre zuvor mit der Hand großgezogen. Er ist Vater von insgesamt 15 Jungen geworden. Er ist 10 Jahre alt geworden.

    Jeder muss seine Erfahrungen sammeln. Nun habe ich eine Auswahl getroffen, die dauerhaft in dieser Freivoliere leben kann. Denn sie müssen nicht nur miteinander klar kommen, sondern auch unser Klima ertragen können. Streitigkeiten. Kommen immer mal vor. Bisher blieben sie fast immer glimpflich, obwohl ich schon des öfteren einschreiten musste. Dafür habe ich offene Vogelbauer im Schutzhaus, in denen die Vögel ihr Futter holen. Wenn etwas zu sehr Zank ist, kann der Störenfried schnell mal eingesperrt werden. Das kam bei den Kanarienvögeln öfter vor.

    Nun, Berichte über die verschiedensten Vögel in der Freivoliere hätt' ich genug. Darüber dann aber in einem anderen Thread. Es gibt viele Erfahrungen und genügend zu lernen für die User.

    Ich würde gerne mit der Charakterisierung der Vogelarten fortsetzen, die ich kennen gelernt habe. Jede ist anders, jede hat etwas, was den Menschen in bestimmter weise anspricht. Jede kann ihr besonderes Wesen in der Freivoliere voll entfalten. Keine Angst, es gibt keine Katastrophenberichte mehr.
     
  4. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Ja Alex,
    Charakterisierung ist ein gutes Thema.
    Wer z.B. Agaporniden kennt, die ja auch zu der Gattung der echten Papageien gehören, der kann sich ein Bild machen was es bedeutet davon 12 Stück zu besitzen.
    Da ist man immer gefordert. Alle haben und brauchen ja auch ihren Partner, alle sind sehr sozial aber auch sehr schnell in Streit verwickelt.

    Und obwohl es alles Rosenköpfchen sind, haben sie alle einen eigenen und anderen Kopf, also Charakterunterschiede.

    Grysu ist der Liebste von allen. Der hat die Ruhe echt weg. Grysu hat auch eine Geschichte erzählt im Januar-Wettbewerbhier. Ja, es ist wieder etwas vermenschtlicht, weil ein Vogel ja so nicht denkt, aber in dieser Richtung sollte es schon von menschlicher Sicht sein. Sich in das Tier hinein zu versetzen bedeutet ja auch das man da in Menschenart denken muss.

    Es gibt ganz mutige in unserem Schwarm und es gibt die Vorschicker die dann erstmal mit langem Hals wartend beobachten was die Mutigen mit neuen Gegenständen unternehmen.
    Dann wollen aber alle ran.

    Es gibt die Neider, die alles genau so haben wollen wie die Anderen, es gibt die Großzügigen, die auch mal zur Seite gehen und seinen Schwarmkumpel an das Obst oder die Hirse lassen.

    Dann gibt es noch 2 Träumer in unserer Truppe. Die toben sich gerne aus aber sitzen dann mal gerne, verträumt im Vogelbaum, knirschen ihr Wohlsein mit dem Schnabel vor sich hin oder brabbeln mal eine Stunde einfach so vor sich hin, sogar im Traum, mit dem Köpfchen unter den Flügelchen.
    Die Anderen ziehen sich für ihr Mittagsschläfchen lieber in die Voliere zurück, wo jedes Paar seinen Lieblingsausruhplatz hat. Das geschiet immer zur gleichen Zeit um 13:00UHR. Alle halten dann ca. 2 Stunden Ruhe. Wie auf Komando.

    Haben sie mal alle etwas Bange, dann sind sie eine verschworene Truppe. Halten dann alle zusammen.:trost:

    So könnte ich noch eine Weile weiter berichten. Aber das wird einfach zu lang.

    Ich bin die, der man im Dorf manchmal schmunzeld, mitleidig oder kritisch hinterher sieht.
    Da wir ja auch einen hund haben, gibt es kaum einen Tag, an dem ich nichts für die Bande sammel. Gräser, Kräuter, Pflanzen und verschiedenste Zweige habe ich irgendwie immer auf dem Rückweg unterm Arm oder in einem Beutel:lekar:
    Manchmal wird man sogar gefragt, was man damit macht. Natürlich antworte ich.:+knirsch:

    LG
    Christine
     
  5. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Moni,

    deinen Beitrag möchte ich gern etwas näher unter die Lupe nehmen und ich hoffe, du wirst auf meine Fragen und Anmerkungen eingehen? :)
    - Kannst du fühlen, ob deine Vögel mit dem Futter, das du ihnen gibst, die richtigen Nährstoffe aufnehmen?
    - Kannst du fühlen, ob Licht, Luftfeuchtigkeit, Temperatur für deine Vögel richtig sind?
    - Kannst du fühlen, wie du die Voliere besser, abwechslungsreicher gestalten kannst?
    - Kannst du fühlen, was ihm fehlt, wenn er auf einmal viel ruhiger als sonst ist?

    Ich denke mal nein. Dazu gehört Wissen über die jeweilige Vogelart.

    Ein guter Vogelhalter soll seine Tiere natürlich genau beobachten und sich in sie hineinfühlen können, um Vertrauen aufbauen zu können. Du nennst es Kommunizieren und wenn du es durch nichts tun schaffst - umso besser! Andere brauchen dafür das Clickertraining, bei dem ich mich regelmäßig frage, wer dabei mehr lernt, der Halter oder der Vogel.

    Nun guck doch mal durch die Foren:
    Da wird gefragt, wann der Welli endlich auf die Hand kommt, man hätte ihn jetzt schon eine Woche. Da wird der Vogel im den Käfig gegrapscht nach dem Motto, komm her, ich tu dir ja gar nichts! (der wird wahrscheinlich niemals freiwillig auf die Hand gehen.)
    Da wird die Vergesellschaftung von zwei Grauen nach 4 Wochen als gescheitert erklärt.
    Dann all die vielen Themen, wo der Vogel "ganz plötzlich und ohne Grund" beißt.
    Usw.
    Da fehlt es sowohl an Wissen als auch an Einfühlungsvermögen!

    Wissen kann man weitergeben, lehren und lernen. Versuch das mal mit dem Fühlen. :~
    Wenn das nötige Wissen vorhanden ist und umgesetzt wird, wird es dem Vogel gut gehen, er braucht nicht notwendigerweise einen einfühlsamen Menschen für sein Wohlbefinden, hat er in der Natur auch nie gebraucht!
     
  6. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Hallo Moni,
    ich kann verstehen was du mit dem Fühlen meinst. Mir geht es da nicht anders. Wer nicht fühlen und mitleiden kann, der kann dem Vogel nicht gerecht werden.
    Ein Gefühl dafür entwickeln, was ein Tier braucht und sehen wie er lebhaft spielt und Freude hat am Leben. Das fühlt man doch, wenn man die Tiere genug beobachtet hat.

    Ja, das mit dem Futter. Da kann man sich auf die Erfahrungen anderer Vogelhaltung und auf den Eindruck, welcher der Vogel macht, verlassen. Sieht das Gefieder gesund aus, ist er lebhaft, nicht zu dick oder zu dünn, ist die Nahrung abwechslungsreich.
    Heute, im Zeitalter des www. hat man die Möglichkeiten sich im Punkte Ernährung super zu informieren. Also da muss man lernen.

    Macht der Vogel den Eindruck das es ihm nicht gut geht, was man durch gute Beobachtung am Verhalten sieht, dann ab zum vogelkundigen TA.

    Es gibt ja genügend Besitzer die am Verhalten spühren/fühlen/merken, dass es dem Vogel nicht gut geht. Sonst würde man es erst merken, wenn er tot am Boden liegt.

    hmm, Licht, Luftfeuchte und Temperaur kann man messen.

    ob eine Voliere gut ausgestattet ist, merkt man dem Tier an. Beschäftigt er sich gut oder sitzt er gelangweilt herum. Ist seine Geschicklichkeit gefordert und benutzt er seine Intelligenz, ist es i.O.
    ( leider gibt es immernoch Halter, die glauben die Vögel brauchen nur Futter und Wasser) Natürlich gehört auch Wissen dazu. Dafür informiert man sich und lernt dazu.
    Man kann fühlen oder sehen, das es dem Vogel nicht gut geht. Was ihm fehlt, dazu sollte man zum V TA gehen.

    LG
    Christine
     
  7. Geierhirte

    Geierhirte Der Echte

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    Katzensprung ans Meer
    Eigentlich wollte ich ja nichts mehr schreiben...aber...

    Ich leide weder mit dem Tier mit, noch fühle ich mich zum Tier hingezogen. Ich liebe meine Tiere nicht, und leide auch nicht mit, wenn es einem Tier schlecht geht.
    Denn diese Art von Gefühlen sind bei mir ausschliesslich Menschen vorbehalten.
    Ich gebe dem Tier, was es von mir zum Leben braucht in Gefangenschaft. Das sind für mich Unterbringung, Futter, Beschäftigungsmöglichkeit, Partnertier (alles artentsprechen).
    Liebe braucht ein Tier von einem Menschen nicht. Respekt wäre richtiger.


    Hat nichts mit fühlen, sondern mit beobachten zu tun.

    Auch hier wieder: Beobachtungsgabe...was ist anders, was stimmt nicht. Aber auch das sehe ich und fühle es nicht, auch wenn es einige hier so bezeichnen.

    Man kann fühlen oder sehen, das es dem Vogel nicht gut geht.[/QUOTE]
    fettgedrucktes von mir hervorgehoben

    Kannst du mir bitte erklären, wie man soetwas fühlen kann ???
    Also sehen kann ich so einiges...aber fühlen...:?

    Das ist meine Ansicht der "Dinge"...wie ich finde, sehr nüchtern und "fachlich". Und das finde ich für mich absolut ok :zwinker:

    Gruß, Olli
     
  8. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Ach Olli,
    im Prinzip ist es doch das Gleiche was dabei herauskommt. Das mag ja bei jedem etwas anderes sein. Wenn es einem meiner Tiere schlecht geht, dann geht es mir auch wirklich nicht gut. Ich fühle mich dann einfach nicht wohl. Für mich ist es eben anders.
    Du willst eben auch das es deinen Tieren gut geht und dabei genügt es dir doch nicht das sie satt sind.
    Doch, ich kann für mich sagen, dass ich alle meine Tiere liebe. Es ist eine andere Liebe wie man sie zum Menschen hat, wohl richtig. Und es ist eine Liebe, die zu jedem Tier eine Andere ist.
    Meine Katze liebe ich auch, auch wenn sie nur kommt, wann sie es möchte.
    Meine Vögel brauchen nicht zu mir zu kommen. Es reicht mir wenn sie keine große Angst vor mir haben, wenn ich mich in ihrer Nähe bewege.
    Meinen Hund liebe ich wieder auf eine ganz andere Art.
    Jedes Tier ist eben anders, ja, das muss man als Halter wohl respektieren.

    Ein Tier kann man von ganzem Herzen lieben aber man muss es Tier sein lassen.
    Keiner meiner Agas ist Handzahm aber sie kommen zu mir wenn ich frsche Zweige mitbringe. Noch bevor ich sie in der Voliere verteilt habe, sitzen sie schon drauf. Das finde ich toll. Mache ich die Voliere sauber bleiben die Meisten drin und schauen zu. Selbst wenn ich ganz in der Voliere stehe. Sie könnten rausfliegen aber sie machen es nicht.
    Das sind die Momente die ich absolut toll finde. Es ist ein kleiner Schwarm und sie haben sich selbst aber sie haben keine große Angst vor mir. Habe sie aber auch noch niemals bedrängt. Ja, es ist wohl der Respekt vor der Art des Lebewesens, wenn man es so lässt wie es ist, ohne Zwang und Druck.

    Wenn es den Papageien gut geht und sie ihre Artgerechten Partner haben, klar, da gebe ich dir Recht, den Menschen brauchen sie zum Lieben nicht. Aber trotzdem ensteht Vertrauen zum Menschen. Irgendwann kommen sie von sich aus immer näher. Das sehen wir hier ja auch. Aber es dauert lange, weil sie es ja selber entscheiden können.

    Und jeder Schritt, den sie von sich aus auf mich zugehen, der freut mich sehr.
    Sie brauchen es ja nicht, kommen von selber.

    Wenn du deine Tiere nicht liebst, was ist es denn dann warum du welche hast?
    Es muss dir doch auch etwas an ihnen gefallen. Dir Freude machen wenn es ihnen gut geht und Sorge bereiten wenn sie Krank sind.

    Natürlich sehe ich es, wenn etwas nicht i.O ist. Auch kann man es manchmal hören, wenn etwas nicht i.O. ist. Klar, nur wenn man seine Tier lange genug beobachtet hat, bekommt man einen Blick dafür. Oder wie sagt man auch manchmal, ein Gefühl dafür entwickeln.

    Natürlich ist die Voraussetzung für all das, eine gute Beobachtungsgabe. Ist doch eigentlich auch egal wie man es ausdrückt. Ob beobachtet oder gemerkt, gesehen oder gespührt.

    Es ist alles OK, wenn es dadurch dem Tier gut oder besser geht. Lass uns doch unsere sentimentalen Ausdruckweisen.:D So sind manche Menschen halt.
    Wichtig ist das, was man am Ende tut, wenn es denn das Richtige ist.:zwinker:

    Wer seine Tiere liebt aber dann enttäuscht ist, wenn er merkt das er nicht wichtig ist, sondern der Artgerechte Partner, der sollte sowieso keine Vögel halten.
    Man könnte aber auch den Zeit und Geldaufwand, den Tiehaltung ja so mit sich bringt, den Menschen zukommen lassen die man liebt.

    LG
    Christine
     
  9. lady-li

    lady-li Banned

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    Wie will man einem Blinden die Farben erklären ? Wie einem Gehörlosen ein Musikerlebnis vermitteln ?
    Wie will man einem Menschen, der vorwiegend seine linke Gehirnhälfte nutzt, begreiflich machen, was Intuition ist ?
    Der Eine informiert sich ohne Ende - alles läuft nach Schema F.
    Der Andere begreift Dinge aus dem Bauch heraus und tut das Richtige - rein intuitiv.
    Das befreit nicht von der Pflicht, sich Grundwissen anzueignen - aber Intuition und Einfühlungsvermögen sind nicht zu unterschätzende Gaben !
    Bei Hunden, Katzen und Pferden habe ich die Erfahrung gemacht, daß diese Tiere sich mehr zu den "Gefühlsmenschen" hingezogen fühlen.
    Bei Papageien fehlen mir die Erfahrungswerte.
     
  10. Langer

    Langer Guest

    Halli hallo ;


    @ Dagmar : was Du geschrieben hast war absulut treffend :zustimm: --------genau das ist es. Dieses Auseinandersetzen mit dem Tier.

    Olli schrieb das vieles gesehen werden kann -----------auch hier wieder : sich mit dem Tier auseinandersetzen , beobachten !
    Naja, auf mögen könnte man sich da einigen --------sonnst hätten wir sie ja nicht.

    Respeckt ; tolles Wort :zustimm: Stelle sich jeder mal hin und sehe seine Vögel an. Man weiß ( erahnt ) wie sie sehen können , man weiß ( erahnt ) von einem seelisch krankem Tier wie hilflos es sich fühlen kann --------------trotz Überflußes an Spielzeug und menschlicher Zuwendung

    Ich denke mal alle Tiere können nach gewisser Zeit den jeweiligen Halter einschätzen. Einer der nicht viel für seine Tiere übrig hat ( Futter und Wassergeber ) und das alles in Eile, zu dem werden die Tiere nie solch eine Beziehung aufbauen können wie einer der zwar das selbe tut , alles mit bedacht, die nötige Zeit um die Tiere zu beobachten ,bei ihnen zu sein, im nötigem Abstand------------------aber trotzdem ist immer diese gewisse Nähe zum Tier da . Sie merken es, und ich glaube sie geniesen es auch.

    MFG Jens
     
  11. Kathimama

    Kathimama federlose Alpha-Henne

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    Guten Morgen, Dagmar, natürlich antworte ich dir gerne.

    Nur Liane zu zitieren wäre zu einfach, obwohl sie es für mich schon fast auf den Punkt gebracht hat:


    Dagmar, bei deinen Fragen schließe ich "fühlen" aus. Als verantwortungsvoller Halter/Pfleger sehe ich mich (ohne Wenn und Aber) in der Pflicht, mich über die Bedürfnisse meiner Tiere zu informieren und sie entsprechend zu versorgen. Ich beobachte sie intensiv, um Auffälligkeiten zu erkennen und dann sofort handeln zu können - und falls notwendig, mit ihnen zum Tierarzt zu fahren. Gottseidank sind wir (ich sage wir, denn ich leide ja mit ;)) bisher von Krankheiten weitgehend verschont geblieben.

    Das was ich als Kommunikation mit meinen Tieren bezeichne, läuft auf einer anderen Ebene ab (du erinnerst dich, ich bin ja mal in einen Tröt hineingeraten, in dem es um das Thema Tierkommunikation ging - den ich aber wegen seinem kommerziellen Hintergrund, den ich nicht kannte - missverstanden habe).

    Eigentlich wollte ich mein Innerstes nicht nach Außen kehren, es würde mir sehr weh tun, wenn das, was ich erlebe (und glaub mir, ich bin kein Spinner!) hier belächelt oder niedergemacht werden würde. In meinem Umfeld habe ich Gottseidank neutrale Beobachter, sonst würde ich selber glauben, ich wäre einer ;)

    Manchmal hat man Fähigkeiten in sich, von denen man gar nichts weiß. Dann gibt es ein Schlüsselerlebnis... und dann noch eins... und noch eins... und irgendwann fragt man sich: Was geht da vor sich? Ich habe auch erst lernen müssen, damit umzugehen. Heute lasse ich es einfach geschehen, ohne nach einer Erklärung dafür zu suchen.

    Für mich ist das nicht "Übersinnliches". Wenn ich mit Menschen oder auch mit Tieren mit meinem Herzen in Verbindung stehe, dann entsteht ein Dialog, der keiner Worte bedarf. Das nenne ich fühlen.

    Na, vielleicht erzähle ich doch ein, zwei Erlebnisse, damit verstanden wird, was ich meine. Ich werde drüber nachdenken.

    Aber jetzt muss ich jetzt los... die Arbeit ruft.

    PS. Spatzel, dein Beitrag hat mir auch gut gefallen! :freude: Langer, deiner auch :) - und Olli, ich kann jede Meinung stehen lassen, auch deine. Es ist nur schade, was du verpasst :trost:
     
  12. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Hallo Jens,
    deine Voliere und die Bilder , einfach nur super.:zustimm:

    Bitte mehr davon. Bilder von dir........:gott:

    LG
    Christine
     
  13. spatzel

    spatzel registrierter Benutzer

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    Hallo Kathimama,
    deine Kathis habe ich mir angesehen. Einfach super.:zustimm: Gefallen mir genauso gut wie meine Agas.:~

    LG
    Christine
     
  14. Raven

    Raven De omnibus dubitandum

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    Hallo Moni,
    Das wollte ich hören! Ebenso das, was der Lange sagt:
    Auch das ist okay für mich, wenn jemand es kann und mit dieser Fähigkeit verantwortungsvoll umgeht.

    Die Sache ist nur die:
    Jeder kann (und muss) sich Kenntnisse über sein Tier aneignen, jeder kann erlernen, seine Tiere genau zu beobachten und aus dem Gesehenen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Für beides kann Literatur verwendet werden oder es können die Erfahrungen anderer genutzt werden. Hinzu kommen die eigenen Erfahrungen. Aus all dem entwickelt sich im Laufe der Zeit ein Gefühl für das Tier und für Situationen, das es einem erlaubt, intuitiv richtig zu handeln oder zu entscheiden. Das ist sicherlich etwas anderes als das "Fühlen", von dem Moni redet.

    Die Kommunikation auf einer anderen Ebene, das Fühlen, beherrscht nicht jeder und ich denke mal, es ist auch nicht erlernbar.
    Viel schlimmer: Manche scheinen zu glauben, diese Kommunikation zu beherrschen, in Wirklichkeit ist es aber eine Einbahnstraße vom Mensch zum Tier und der "Dialog" entspringt allein dem Denken und Fühlen des Menschen. Wie anders ist es zu erklären, dass so viele ihren Einzelvogel, mit dem sie viel Zeit verbringen, für glücklich halten?
     
  15. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Eine tolle Diskussion, die sich wieder entwickelt hat! :zustimm:

    Dagmar, ich stimme dir uneingeschränkt zu. Die Einfühlung auf das Tier lernt man bestenfalls in den frühen Kindesjahren oder man bringt sie mit als Veranlagung. Es gibt ja sowas. wie den grünen Daumen. Tiere und Pflanzen kann man zwar nicht direkt vergleichen, aber in der Hinsicht schon.
    Die einen brauchen gar nicht viel zu wissen, auch tun sie nichts sonderlich. Deren Pflanzen sprießen nur so und sind das pralle Leben. Andere lesen sich Wissen an und werden Experten in Pflanzenernährung, Schnitt und was noch, die Pflanzen kümmern trotzdem dahin. Man weiß nicht genau warum, aber es soll etwas geben, was auf einem Geistigen gebiet liegt, was (noch) nicht messbar ist.

    Anderes Beispiel: Ich erzählte schon, dass ich Graupapageien hatte, die von Hand aufgezogen waren und vor Menschen null Angst hatten. Benjamin war stark auf mich fixiert und hing an mir wie eine Klette. Familienmitglieder wurden mehr oder weniger toleriert. Fremde wurden kaum beachtet oder neugierig beäugt. Auch das ist schon bemerkenswert, dass dieser Vogel Unterschiede gemacht hat. Einmal kam mein Onkel zu Besuch, ein netter Mensch. Er wollte sich den Papagei betrachten. Er tat nichts Übles. Aber der arme Beni fiel von panischer Angst gepackt von der Stange, flatterte und schrie, als wollte ihn der Teufel holen.

    Vom Menschen gehen Kräfte aus, die auf physischer Ebene nicht zu finden sind. Sie sind da, aber eben metaphysisch. Intuition ist eine solche Kraft. Der begabte Mensch kann intuitiv spüren, was in anderen Lebewesen vor sich geht. Kleine Kinder haben viel von dieser Kraft. Sie befähigt die Kinder zum leichten lernen. Je stärker der Mensch nur auf seinen Intellekt vertraut, desto geringer wird die Intuitionskraft. Es ist übertrieben ausgedrückt so, als ob er beim laufen jede Bewegung seines Körpers überdenken müsste.

    Eine andere Kraft ist etwas, was mit Liebe bezeichnet wird. Es ist ein schwer zu greifender Begriff, weil er mit sehr vielen unterschiedlichen Qualitäten verbunden wird. Eine davon ist die Hinwendung. Zuneigung könnte die Steigerung davon sein. Toleranz, Großmut und weitere ähnliche Eigenschaftswörter, die für etwas anderes stehen, aber in diese Richtung gehen, sind Umschreibungen von Teilbereichen der Liebe. Wer seine Tiere liebt, ganz menschlich, befähigt sich, sich in die Tiere ein stück weit hinein zu versetzen. Ganz geht es natürlich nicht. Es geht nur annäherungsweise.
    Je intensiver die Beziehung zu dem Tier ist (oder Mensch oder Pflanze) desto größer wird die Fähigkeit einer Kraft, die Empathie genannt wird. Sie ist schon eine sehr hohe Stufe des Liebens.

    Zu Kommunikation dann später.
     
  16. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Kommunikation ist platt ausgedrückt die Übertragung von Informationen vom Einen auf ein Anderes.

    Pflanzen kommunizieren chemisch mittels Aromen, organischen Säuren und Basen und flüchtigen Hormonen. Die Organellen einer Zelle kommunizieren mittels Enzymen und anderen Botenstoffen, die Organe eines Körpers mittels Hormonen. Sie sagen an, an welcher Stelle Bedarf an welchem Stoff ist. Tiere kommunizieren je nach Entwicklungsstufe wie die Pflanzen chemisch (Geruch u. Geschmack), je höher entwickelt, umso ausgeprägter akustisch (Gehör und Stimme o.Ä.) und optisch/visuell (Augen). Einige Tiere haben eine Kommunikation mittels Berührung entwickelt (z.B. Ameisen, Bienen). Die Informationen müssen interpretiert werden können. Dieser Vorgang des Interpretierens ist nicht mehr auf physischer Ebene zu finden. Er ist ein rein geistiger Vorgang, der die richtige Reaktion auf die Information folgen lässt. Sie ist methaphysisch. Und metaphysisch sind auch Kommunikationsformen, die keine physischen Übertragungsmedien mehr besitzen. Es werden keine messbaren Schwingungen, wie beim Licht, der Luft (bei der Schallübertragung), auch kein Magnetismus (Vogelzug) oder Elektroimpulse (Fische), Radiowellen (Funkapparate) mehr gesendet oder empfangen.

    Als Beispiel sei die Sensibilität für Blicke erwähnt. Du sitzt in einer Kneipe unter vielleicht hundert Leuten. Drei Tische weiter sitzt einer und sieht dich an. Zuerst bemerkst du es nicht, weil du mit dem Rücken zu ihm sitzt. Doch irgendwann drehst du dich um und schaust genau in das Gesicht, welches dich angeschaut hat.
    Anderes Beispiel: Du möchtest einem, der dir nahesteht, unbedingt etwas wichtiges mitteilen. Du greifst zum Telefon und schon läutet es. Am anderen Ende spricht der, den du gerade anrufen wolltest.
    Jede Mutter kennt das: Dem Kind geht's schlecht. Die Mutter wird unruhig, obwohl das Kind gerade z.B. in Amerika ist. Oder der Hund schaut freudig erwartend aus dem Fenster, weil er spürt, dass sein Herrchen jetzt kommt, obwohl sein Herrchen gerade erst losgefahren ist und daran dachte, jetzt nach Hause zu fahren. Würde er daran denken erst einkaufen zu fahren, würde der Hund noch eine Weile liegen bleiben.
    Diese Arten der Kommunikation sind in der Intuition begründet. Sie liegen auf einer metaphysischen Ebene. Sie sind nicht erlernbar.

    Weil Tiere keinen oder einen höchst eingeschränkten Intellekt haben, sind sie zu dieser Kommunikation fähig. Menschen sind es auch. Aber je kognitiver sie ausgerichtet sind, desto mehr lässt diese Begabung nach. Diese Menschen können die Intuitionsgabe wiedererlangen, indem sie sie einfach zulassen. Vorhin wurde ja das Laufen und das Denken angesprochen. Der intellektuelle Mensch müsste jede Bewegung überlegen, die er beim Laufen verrichtet, weil er Angst hat, wenn er zu denken aufhörte, würde er auf die Nase fallen. Wer Tanzen gelernt hat, weiß was ich meine. Sobald man also aufhört zu denken, stellt sich die Intuition ein, das Tanzen wird auf einmal leicht. Es wird zu einer Begabung oder Fähigkeit, die rein über das Fühlen gesteuert wird.

    Menschen und Tiere kommunizieren über die Gefühlsebene. Es gibt keine abstrakten Begriffe, die dem Tier eine Botschaft vermitteln können (Ausnahmen gibt es bei Menschenaffen und hochentwickelten Vögeln). Mensch und Tier kommunizieren mittels optischen und akustischen (selten auch olfaktorischen = geruchlichen) Signalen. Über die Intuitionsfähigkeit können Tiere wie Menschen lernen, die Signale richtig zu interpretieren. Sie reagieren dann in adäquater weise.
     
  17. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Um mit einem Menschen oder einem Tier kommunizieren zu können, muss ich bereits eine Menge Informationen vorher bekommen haben, da ich die Signale des Anderen nicht korrekt interpretieren kann. Das geht den Tieren genauso, wie dem Menschen, nur auf unterschiedlichen Ebenen.
    Der Mensch informiert sich über verschiedene Quellen, je genauer, desto höher ist der Grad der korrekten Invormationsverarbeitung. Quellen sind Bücher und andere Medien, Kollegen und das Tier selbst, das Signale aussendet, die eine Mensch instinktiv (angeborenes Wissen und entsprechendes Handeln) richtig interpretiert z.B. Kreischen und Flattern = höchste Erregung, Beißen = Abwehr.
    Um mit einem Menschen zu kommunizieren, muss ich sowohl Körpersprache (universell bei allen Menschen fast gleich) und gesprochene Sprache lernen. dann vielleicht noch die Computerbedienung. Interessant hier am Rande: Weil per geschriebener Sprache nur sehr umständlich Gefühle vermittelt werden können, werden Smilies eingefügt.

    Das Tier erhält seine Informationen allein durch die Beobachtung. Es lernt anhand der Interaktionen, wie es das Verhalten des Menschen zu interpretieren hat. das ist eine sehr große Leistung. Je intelligenter ein Tier ist, desto besser gelingt es ihm. Die Lernfähigkeit eines Tieres lässt im Gegensatz zum Menschen ab einem bestimmten Alter stark ab. Daher lernt ein ausgewachsenes Tier fast ausschließlich zu unterscheiden zwischen bedrohlich oder nicht bedrohlich. Das ist auch mit Gewöhnung zu bezeichnen. Deswegen ist man so wild auf möglichst junge Tiere. Weil sie viel lernfähiger sind als ältere. Und das Tier vermag sich an die Gepflogenheiten des Menschen ein Stück weit anzupassen, um die Kommunikation zu erleichtern.
     
  18. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Wir wissen von uns selbst, dass wenn wir uns an fremde Gewohnheiten anpassen müssen, es sehr viel Kraft beansprucht. Diese Kraft, wird anderen Lebensprozessen abgezogen. Wenn es uns nicht genügend gelingt, uns an die neuen Gewohnheiten anzupassen, fehlt uns die Kraft über einen längeren Zeitraum und wir werden krank. Entweder treten akut Abwehrreaktionen statt, die sich in diversen Krankheiten äußern können, oder es treten chronische Veränderungen des physischen Leibes statt. Bandscheibenschäden durch zu intensive sitzende Tätigkeit, Buckel durch andauerndes Tragen schwerer Lasten etc. Wenn wir psychisch ständig unter Stress stehen, treten Verhaltensänderungen ein, die sich auf die physische Konstitution auswirken (psychosomatische Erkrankungen). Das Feld ist groß, die Medizin forscht immer weiter.
    Die selben Prozesse finden auch beim Tier statt. Auch wenn das Tier bereitwillig versucht sich anzupassen, wird es, sofern die Umweltbedingungen sich nicht nach seinem Naturell richten, erkranken. Daher sind bereits Mindestanforderungen an die Tierhaltung gesetzlich festgelegt worden, die es dem Tier ermöglichen, einigermaßen gesund alt zu werden. Viele Maßnahmen zur Optimierung der Haltung sind vom Halter selbst herauszufinden. Dazu dient als Informationsquelle auch dieses Forum.
     
  19. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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    Die vorangegangenen Absätze dienen den Lesern zur zusammenfassenden Erinnerung an ihre Vorbildung. Sofern nicht, sei sie eine Erweiterung der Selben. Sie sollen helfen, für weitergehende Gedanken einen Begrifflichen überblick zu haben. Ergänzungen sind, sofern erforderlich, auch erwünscht.

    Anhand der vorher ausgeführten Fakten ist es also deutlich, dass

    die Tierhaltung (Gewohnheiten) in hohem Maße am Tier ausgerichtet sein muss (was eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist),

    der Mensch eine bilaterale Beziehung zum Tier aufbauen kann, sofern er sich bildet,

    der Mensch mit dem Tier intuitiv auf Gefühlsebene kommunizieren kann,

    der Mensch durch Liebe zu einem richtigen und tierförderlichen Verhältnis finden kann,

    der Mensch dafür seine Kenntnisse auf kognitiver Ebene in eine Kompetenz auf Gefühlsebene umwandeln muss,

    und, dass nicht jeder Mensch gleich begabt ist, mit Tieren gedeihlich umzugehen.

    Was die verschiedenen Haltungsmethoden für Konsequenzen für Vögel haben, dann später.
     
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  21. lady-li

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    Ächz - Alfriedro - unter einer gedeihlichen Diskussion verstehe ich, daß sich keiner der Beteiligten in endlosen Monologen ergießt !!!8(
     
  22. alfriedro

    alfriedro Wildfang

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Thema: Gedanken zu einer neuen Ethik der Vogelhaltung und Zucht
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