Importe die in Europa nicht zu haben sind

Diskutiere Importe die in Europa nicht zu haben sind im Prachtfinken allgemein Forum im Bereich Prachtfinken; Hier mal eine Seite, wo selbst aus Südamerika noch Importe angeboten werden. Ältere Vogelhalter werden sie wohl kennen. Gruß

  1. #1 Gast 20000, 17.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 17.02.2020
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    Hier mal eine Seite, wo selbst aus Südamerika noch Importe angeboten werden. Ältere Vogelhalter werden sie wohl kennen.
    Gruß
     
  2. #2 terra1964, 17.02.2020
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    Wenn man aufs geradewohl kaufen will ok, aber wenn du was ganz bestimmtes suchst kann es passieren das genau die jahrelang nicht mitkommen
    Gruß
    Terra
     
  3. joerg

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    War es 2006 als das Importverbot in Europa in Kraft trat und damit der Eindruck vermittelt wurde, dass Vogelfang und Vogeltransporte ein Ende hätten?
     
  4. #4 terra1964, 17.02.2020
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    Es ist schon am Ende. Die paar Ausnahmen sind doch zu vernachlässigen. Früher haben die Händler Kubikmeter Prachtfinken bestellt und auch bezahlt .
    Ich habe das selbst gesehen .
    Gruß
    Terra
     
  5. #5 Gast 20000, 17.02.2020
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    Das gilt doch eh nur für Amerika und die haben kein Importverbot.
    Berücksichtigen muß man aber immer , daß die Hauptfangzeiten in Tansania (fast alles kommt jetzt von dort) wie vor 2005 in ganz Afrika im August/September liegen. Dann kommen auch hier, oder eher gesagt in den östlichen EU-Ländern die Vögel an.
    Gruß
     
  6. joerg

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    Ich war früher auch sehr oft bei Ofenloch, Ruh, Zettler, Ott, und wie sie alle hießen und habe dort Vögel gekauft und z.B. Schwarzzeisige für Vereinskollegen eingewöhnt. Ich weiß, wie viele Vögel reinkamen! Ich weiß auch wie viele Vögel von Leuten gekauft wurden, die keine Ahnung hatten und diese Vögel dann nach kurzer Zeit verloren haben. Ich bin mir auch sicher, dass viele der Vögel, die in den USA ankommen oder in östlichen EU-Ländern, die eigentlich auch nicht importieren dürften, nicht lange überleben. Aber ich habe auch damals schon behauptet, dass in den Ursprungsländern ganz sicher weiter gefangen und exportiert wird, denn die Landbevölkerung dort, wird sich diese Einnahmequelle nicht nehmen lassen. Nur´dumm, dass Menschen in Europa glauben, dass mit einem Importverbot hier der Vogelfang in Afrika, Asien oder Südamerika ein Ende hat. Der Vogelverbrauch geht weiter...
     
  7. #7 terra1964, 17.02.2020
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    Aber nicht mehr so wie früher , was auch gut so ist und was man auch an den Preisen merkt.
    Gruß
    Terra
     
  8. joerg

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    Das bestreite ich nicht, wenn ich nur nach Europa blicke, aber Fang und Exporte bleiben. Ich bezweifle jedoch, dass z.B. in den USA oder in anderen Ländern, in denen Wildfänge noch zu haben sind, eine verantwortungsvolle Erhaltungszucht betrieben wird - warum auch, ist ein Vogel verstorben, kaufe ich für relativ wenig Geld einen neuen nach. Das war doch bei uns z.B. mit Mozambiquegirlitzen genauso. Die hat doch kaum jemand gezüchtet, oder Grauedelsänger ...
     
  9. #9 terra1964, 18.02.2020
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    Jörg bitte tu mir mal einen gefallen und such mal 2 bis 3 Vogelzüchter in den usa.
    Dort ist birdwatching ein Riesen Thema aber Vogelzucht eher weniger. In Neuseeland ist Vogelzuchtwenig beliebt.
    Australien ebenfalls nur wenig.
    Gruß
    Terra
     
  10. joerg

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    Meine Kontakte in die USA sind sehr begrenzt, aber ich hatte in der Vergangenheit Kontakte dorthin, als es z.B. dort ein Red Siskin Project gab. Es gibt nicht wenige Züchter. Gäbe es keine Züchter oder "andere Vogelhalter" wäre eine Vogelhandlung sicher keine Option, seinen Lebensunterhalt verdienen zu wollen. Aber um deiner Bitte nachzukommen:

    Contact – American Federation of Aviculture
     
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  11. Quak

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    Hallo,

    Nee, 2005. Das Importverbot für Vögel ist außerdem seuchenhygienisch begründet, das hat mit Artenschutz erstmal gar nichts zu tun. Ist aber glaub trotzdem ein ganz netter Nebeneffekt.

    Tanzania ist dicht und bleibt dicht: Tanzania rules out lifting ban on exports of live wild animals - Xinhua | English.news.cn

    Viele Grüße
     
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  12. #12 terra1964, 19.02.2020
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    Ich glaube das auch. Gleiches gilt für Australien und Neuseeland. Die lassen nichts raus oder rein.
    Asien könnte ich mir denken machen was sie wollen.
    Klar wird es welche mit Ausnahme Genehmigung geben aber die machen den Kohl nicht fett. Ich kannte mal einen der Orchideen in Brasilien absammeln durfte wenn eine Straße gebaut wurde.
    Gruß
    Terra
    Ps . Wenn tatsächlich so viele Vögel rein kämen wären die preise nicht so hoch.
     
  13. #13 Gast 20000, 20.02.2020
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    Na , ist es jetzt gut?
    Ich könnte ja auch das Eu-Gesetz noch per Link einstellen.
    Und hier in Europa haben wir es ja mit "waschechten" Demokratien zu tun.
    Im letzten Jahr wurde jemand mit mehreren Hundert Vögeln in Holland erwischt...Afrikaner..
    Und die, die sie nicht erwischt haben?
    Und nun ist ein in Afrika beschlossenes Gesetz ja in "Stein gemeißelt" und ein europäisches Gesetz ist dann Lari Fari, oder? Ich denke mal, es ist eher umgekehrt, wenn man dazu noch die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in Afrika berücksichtigt
    Hier mal so ne Liste der Afrikaner die ich in den letzten 5 jahren bei Züchterkollegen gesehen habe.
    Mandingoa nitidula, Estrilda nonnula, Lagonosticta rubricata haematocephala,
    Serinus atricollis, Vidua macroura, Serinus hypostictus, Serinus sulphurat, Serinus triolata
    Passer eminibey, Estrilda erythronotos, Estrilda charmosyna,

    Ist mal so ein kleiner Abriß.
    Gruß
     
  14. #14 Sammyspapa, 20.02.2020
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    Ich hab mit Prachtfinken ja nichts großes am Hut, aber ich persönlich würde nicht zwingend damit hausieren gehen, dass man illegale Importe züchtet bzw hält. Mal davon abgesehen, dass ich wildfang nicht unterstützen wollen würde.
     
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  15. Quak

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    Hallo,

    Ich versteh den Beitrag nicht. Was willst du uns denn damit sagen?

    Afrika ist kein Land und keine Staatengemeinschaft wie die EU, wenn Tansania dicht macht, heißt das noch lange nicht, dass Mosamik und Kamerun auch für Exporte dicht sind.

    Die EU ist jedenfalls aus seuchenhygienischen Gründen vogeltechnisch -bis auf einige Ausnahmen- offiziell dicht für Importe.

    Dass dann geschmuggelt wird, steht ja wieder auf einem völlig anderen Blatt.

    Ich finde nur, die Vogelhalter und -züchter haben keinen Grund, wegen dem Importstopp zu jammern, als die ganzen afrikanischen und asiatischen Prachtfinken noch für extrem kleines Geld zu haben waren, hat sich kaum einer die Mühe gemacht, die zu züchten, dafür war offenbar der Aufwand zu groß und der Erlös für die Nachzuchten und vielleicht auch das Renommee, das man damit gewinnen konnte, zu gering. Die Viecher sind wie Schnittblumen verbraten worden, im Frühjahr wurden damit die Volieren besetzt und im Herbst sind die Tiere elendig erfroren. Von daher begrüße ich den Importstopp. Sollte man bei Reptilien auch so machen.

    Viele Grüße
     
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  16. #16 Gast 20000, 20.02.2020
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    Wie, das ist nicht verstanden worden? Die Parallelen sind doch aufgezeigt.
    Warum habe ich denn Arten erwähnt?
    Der Importstop ist als Makulatur zu sehen, wie auch der Exportstop in Afrika
    Ich denke mal, wir lassen es dabei.
    Gruß
     
  17. Quak

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    Hallo,

    also ich habs nicht kapiert.

    Aber ich kapier ja auch nicht, warum du immer von einem Exportstopp in Afrika redest. Es gibt keinen Exportstopp für Vögel in Afrika, es gibt nur einen Exportstopp in einigen afrikanischen Ländern.

    Und warum der Importstopp in die EU Makulatur sein soll, kann ich auch nicht erkennen, was momentan noch über Schmuggel hier pro Jahr reinkommt, ist doch nichtmal 1% von dem, was vor 2005 pro Monat in die EU kam.

    Viele Grüße
     
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  18. #18 terra1964, 20.02.2020
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    Genau das ist der springende Punkt.
    Keiner bestreitet das es noch Schmuggel gibt, nur ist es im Gegensatz zu früher fast nichts mehr und das ist auch gut so.
    Ich habe das selber gesehen. Transportkisten die genau Palettengrösse hatten und etwa 10 cm hoch. Davon 8 Stück übereinander ergab eine Palette. = 120x80x100 cm ergab einen Qubickmeter Prachtfinken. Nachdem der Händler damals alle raus hatte lagen etwa nochmal so viele Tote am Boden die man vorher garnicht sehen konnte. Trotzdem waren da noch ein paar hundert lebende drin.
    Wer das nie gesehen hat kann sich kein Bild davon machen.
    Gruß
    Terra
    Ps. Das war warscheinlich bei jedem größeren Händler so.
     
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  19. #19 Gast 20000, 21.02.2020
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    Da doch wohl recht wenig Informationen die Runde machen, kann abschließend dazu nur sagen, das vielleicht weniger Vögel nach Europa kommen, aber in anderen Ländern nicht.
    Also gibt es Umwege, was viel Zeit beansprucht und dadurch noch mehr Verluste bis sie dann in Europa angekommen sind.
    2017 kamen Sonnenamadinen, etwa 100 Vögel Paarpreis um die 400.- Euro.
    Nach ein paar Monaten waren 2/3 tot. Dann kaufte ein Fachmann die bis dato verbliebenen 18 Vögel und hatte keine Verluste mehr und ein paar Monate später eine auch recht gute Anzahl an Nachzuchten, die ich selbst gesehen habe.
    Im letzten Jahr Bambuspapageiamadinen, die schon vor 2000 nicht mehr verfügbar waren, Preis etwa bei 1000.-, auch hier waren hohe Verluste in Folge der Odyssee zu verzeichnen.
    Aber solange die Gewinnmarge so hoch ist, wird es immer exotische Vögel geben und seltene Arten wie rote Tropfenastrilde, oder die südafrikanischen Melbas waren auch schon vor dem Importstop selten zu bekommen, anders als auch in Afrika recht häufige Arten wie Blauastrilde, Wellenastrilde etc.. Aber hier muß man ja nicht mehr bei allen Arten auf Importe zurück greifen, denn die kommen jetzt aus Südspanien/Portugal...Wellenastrilde, Tüpfelastrilde und Napoleonweber. Also kurze Wege und geringe Verluste. Übrigens gibt es auch Tüpfelastrilde in der Toskana, nur hört man nicht viel darüber.
    Gruß
     
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