Niedrige Wachtelkäfige: Nie wieder!

Diskutiere Niedrige Wachtelkäfige: Nie wieder! im Forum Wachtel, Reb&Steinhühner, Frankoline im Bereich Hühner- und Entenvögel - Obwohl Einige von Euch mich gewarnt hatten, baute ich für meine Wachteln eine niedrige Voliere (50-70 cm). Ich kann nur davor warnen! Die ersten...
Katzenmassaker ??

Kaum, dass das Rattenproblem gelöst scheint, hat nun offenbar eine Katze sich durch's Netz gebissen. Heute morgen waren von sieben nur noch vier Wachteln am Leben. Eine lag ohne Kopf mit abgerissenen Flügeln am Boden, eine hatte sich beim Auffliegen offenbar das Genick gebrochen, und den Hahn hat sie gleich mitgenommen. Eine Henne hat sich etwas den Kopf aufgeschlagen, ist aber nicht schlimm.

Wie das Massaker sich abgespielt hat, weiß ich nicht. Auf der Regentonne, am Boden und auf dem Ausflug war Blut. Ich weiß nicht viel von Katzen, aber das scheint mir typisch: Es sieht so aus, als hätte da jemand mit der Beute gespielt. Daher denke ich nicht, dass es eine Ratte oder ein Iltis war. Und mein Nachbar hat vom Balkon aus eine Katze beobachtet.

Fazit: Für Wachteln ist die Voliere offenbar ungeeignet. Die restlichen Wachteln sind jetzt erst mal in einen kleinen, aber sicheren Gehege als Notunterkunft untergebracht. Und im Frühjahr baue ich wieder niedrige Wachtelgehege, so wie ich sie mal hatte. Die Volierenhaltung hat mich wirklich nicht überzeugt.

Nun hoffe ich, dass die Katze nicht noch Appetit auf Tauben bekommt. Aber die sitzen ja nicht am Boden, und warten bis sie jemand frisst. Wachteln sind nunmal ein bisschen dusslig.

Das Netz muss ich neu spannen. Heute haben die Tauben Dauer-Freiflug. Hoffentlich geht's gut.

Und wo die Wachteln nicht mehr rein sollen, gibt's j auch keinen Grund mehr für das Netz. Für die Tauben kommt im Frühjahr ein festes Dach drauf.
 
Du musst einfach elektrodraht vor die voli spannen so in 10cm höhe wenn da ne katze drankommt kommt die nie wieder weil die sich so erschreckt oder du musst die katze auf frischer tat ertappen und ihr so eine schallern das sie nicht mehr weis wo oben und unten ist. Unsere katze ist einmal an meine voli drangesprungen das hab ich gesehen hin und durchdie luft geschmissen wie sonnst was die macht jetzt nen bogen um die voli. (PS:Hört sich zwar an wie tierqälarei aber den katzten macht das nichts die können das haben)
 
Es muss nicht unbedingt eine Katze gewesen sein. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass es eine Marder oder ein Iltis war.
Die Art wie die Wachtel getötet wurde und die Tatsache, dass der Kopf abgefressen wurde, sprechen dafür. Und ein Marder scheut sich auch nicht vor Tauben.
Der Elektrozaun wäre da natürlich eine Lösung.
 
Marder, das glaube ich nicht wegen meines Hundes. Die Katze ist ja gesehen worden, da wo das Netz kaputt war.

Wenn das Viech durch Netz kommt, dann nützt der Elektrozaun leider gar nix.
 
Hi,
Marder erscheint mir auch wahrscheinlicher, da Katzen ihre Beute eigentlich mitnehmen und verspeisen. Sie spielen auch nicht an ungesicherter Stelle mit der Beute, sondern in einem Versteck. Köpfe oder Flügel beißen sie auch nicht gleich ab, rupfen die tote Beute erstmal komplett. Und in einen "Blutrausch" kommen sie auch nicht, sie nehmen das, was sie fressen können und holen sich das nächste Opfer am nächsten Tag. Wäre alles also sehr untypisch für einen Katzenübergriff.
 
Hallo zusammen,
ich denke auch eher an Mader. Eine Katze die einen Geflecht durchbeist habe ich noch nicht kennengelernn.
Ich habe meine Voliere selber an einer von Ratten, Füchsen, oder aber Mader gefährdeten Stelle aufgebaut( am Lande). Ein etwas stabilerer Maschengeflecht ( kein Kükendraht) und Begrenzunssteine als Randschutz und Beton-Platten als Schutz von unten hat seit mehrerenjahren gut geschützt.

Ach ja ich vergaß das Netz welches ich gegn die Raubvögel locker vor den Drahtgeflecht hänge.
Johannes.
 
Fazit ist: An der Voliere ist sicher noch was zu verbessern, damit nicht den Tauben doch irgendwann mal was passiert. Die alten sind sicher nicht so gefährdet, aber in der Brutsaison die Jungen.

Hundehaare fallen bei mir ja genug an. Also demnächst in die Voliere und den Hühnerstall damit. Wenn's wirklich ein Marder war, müsste das ja was nützen. Wobei ich mich überhaupt wundern würde, wenn sich ein Marder auf meinem hundeverseuchten Grundstück sehen lässt. Dass eine Katze beobachtet wurde, Zufall? Wahrscheinlich werde ich es nie erfahren.

Und ich könnte mich heute noch beißen, dass ich das von mir erdachte Verfahren mit dem flachen Gehege fallen gelassen habe. Nun werde ich es, etwas optimiert, fast genauso wieder bauen. Nach meinen Erfahrungen ist es dei bessere Lösung als Volierenhaltung. Natürlich kann man eine Voliere vollstädnig raubzeugsicher machen, bei entspechendem Aufwand. Wachteln scheinen nun mal leichte Beute zu sein. Da liegen andere Lösungen nahe und werden ja auch inzwischen publiziert, s. Imdelda Schmid und dem STS, Schweizer Tierschutz. Hätte ich die damals schon gekannt, ich hätte mich nicht von der "Volierenfraktion" verunsichern lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Katze beißt keinen Draht durch und Köpfe lassen sie meistens liegen.

Zum Schutz vor Katzen kannst Du auch rings um die Voliere stachelige Rosen pflanzen (Bodendecker). Da geht eine Katze nicht durch.

Am wichtigsten für eine Voliere finde ich doppelte Verdrahtung und vor allem eine kleinere Verdrahtung.
 
Die Katze hat ja auch nicht den Draht, sondern das Netz zerrissen. Es ist nun mal eine Katze gesehen worden.

Die Kombination klein, Bodenbewohner und ein bisschen doof (sorry) macht, dass die Wachteln offenbar besonders gefährdet sind. Daher - anders als der Titel dieses Threads nahelegt - bin ich im Nachhinein der Meinung, dass das das erste Gehege das beste war - und so eins muss auch wieder her.

Die Tauben haben die Voliere jetzt für sich alleine. Auch gut.
 
Offenbar war es Zufall, dass die Katze in der gleichen Nacht, in der die Wachteln getötet wurden, gesehen wurde. Die Katze wäre wohl jetzt an keiner Stelle der Voliere raus- oder reingekommen, ohne sichtbare Schäden (z.B. am Netz zu hinterlassen).

Es waren heute morgen keine Schäden vorhanden, und trotzdem fehlten meine zwei Jungtauben. Eine lag zerrupft bis auf Rumpf und einen Flügel in einem geschützten Eckchen. Offenbar lassen sich Marder und Iltis inzwischen nicht mal mehr vom Hundegeruch abhalten.

Da bleibt wohl nichts, außer hoffen, dass es die beiden alten nicht auch noch erwischt, bis ich die Voliere absolut dicht habe. Da führt kein Weg dran vorbei. Die Verluste sind nun wirklich zu hoch.
 
Thema: Niedrige Wachtelkäfige: Nie wieder!

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