noch eine Demo / Jagd pro und kontra

Diskutiere noch eine Demo / Jagd pro und kontra im Vogelschutz Forum im Bereich Allgemeine Foren; a) ich möchte tiermedizin studieren und erhoffe mir dadurch vorteile. b) ich möchte zivildienst im vogelschutz machen und erhoffe mir so...

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  1. Malte

    Malte Guest

    a) ich möchte tiermedizin studieren und erhoffe mir dadurch vorteile.

    b) ich möchte zivildienst im vogelschutz machen und erhoffe mir so bessere chancen auf eine solchen platz

    c) noch habe ich als schüler zeit dazu

    d) ich schätze es in der natur zu sein
     
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  3. Maja

    Maja Foren-Guru

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    Hallo an alle und an Malte,

    „ich möchte zivildienst im vogelschutz machen und erhoffe mir so bessere chancen auf eine solchen platz“

    – ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Organisation für Vogelschutz darüber besonders begeistert ist…:~

    Die nachfolgenden Statements kann jeder auch im Web nachlesen, ich habe sie von dieser Seite kopiert: http://www.komitee.de/aktionen/brd/latein/index.html

    Komitee gegen den Vogelmord e.V., Aktionsgemeinschaft für Tier-und Artenschutz.

    Die TOP 10 der Jägerausreden

    1 - Jagd ist angewandter Naturschutz
    Falsch! Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Übrigens: Deutschlands Jäger verschießen jährlich tonnenweise hochtoxisches Bleischrot – ein toller Beitrag zum Naturschutz!

    2 - Jagd ist zur Regulation der Wildtiere notwendig
    Falsch! Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd, sondern durch Kontaktkrankheiten, innerartliche Konkurrenz und Nahrungsmangel im Winter. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks oder im schweizer Kanton Genf, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden.

    3 - Jagd nutzt was nachwächst
    Stimmt nur bedingt. Wie viel nachwächst, können die Jäger allenfalls bei einigen ständig in Deutschland lebenden Arten wie Hirsch und Reh in etwa abschätzen. Niemand kann aber sagen, wie groß der jährlich sehr stark schwankende Bruterfolg arktischer Wildgänse und –enten ist, die im Winter zu uns kommen und eifrig bejagt werden.

    4 - Jagd gefährdet keine Wildtierart
    Falsch! Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen bundes- oder landesweit auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuß bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei.

    5 - Jäger sind Ersatz für ausgestorbene "Raub"tiere
    Falsch! Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann dagegen nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Sie töten anhand völlig anderer Kriterien, etwa Hirsche mit besonders kräftigen Geweihen. Mit dem Abschuß von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren sie zudem noch vorhandene Beutegreifer.

    6 - Jagd ist ein Kulturgut
    Mag sein. Unter Kultur versteht man "die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen ... eines Volkes" sowie "feine Lebensart, Erziehung und Bildung" (vergl. Duden Band 5 1982). Wir überlassen es dem Urteilsvermögen eines jeden Bundesbürgers, ob das Töten von Wildtieren dazu gehört.

    7 - Jagd verhindert Wildschäden
    Falsch! Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Die Wildfütterung im Winter führt beim Schalenwild (Rehe, Hirsche, Wildschweine) zu bis um das Zehnfache überhöhte Populationen, die ganz erhebliche Wildschäden anrichten können. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht.

    8 - Jagd ist auch in Naturschutzgebieten nötig
    Falsch! In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne daß dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre. Auch in den wenigen Schutzgebieten Deutschlands sollten die Wildtiere Ruhe vor menschlicher Verfolgung haben.

    9 - Die Jägerprüfung ist ein "grünes Abitur"
    Falsch! Mit dem bei der Jägerprüfung vermittelten einseitigen und ideologisch gefärbten Wissen würden die Prüflinge noch nicht einmal die Abiturprüfung in einem Biologiegrundkurs bestehen.

    10 - Jagd erfolgt nach den Grundsätzen "deutscher Waidgerechtigkeit"
    Stimmt! Allerdings kann niemand sagen, was man eigentlich unter "Waidgerechtigkeit" versteht. Eine rechtlich verbindliche Definition dieses Begriffes gibt es nicht und so legt ihn sich jeder Jäger nach eigenem Gusto aus.
     
  4. j-c-w

    j-c-w Foren-Guru

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    2. ihr seit garantiert die ersten, die schreien, wenn die wildschwiene eure mülltonen durchwühlen, weil sie verhungern oder tot im garten liegen, oder ganze terassen verwüsten.....
    *wunderbar, wieder so ein süßer fuchs mit tollwut im garten, wie putzig*

    3. was hat denn das nachwachsen mit dem bruterfolg der enten zu tun ? und dass die im winter hier brüten wäre mir auch neu !

    5. *lol* welcher beutegreifer, "greift" sich denn z.B ein wildschwein oder einen kranken hirsch?? *grübel* den würde ich gerne mal sehen !

    6. Also das Jagen ist wohl eine der ersten sachen die, die menschne überhaupt gemacht haben ! Und nochwas, lieber ein geschossenes Reh, als ein "genverseuchtes schwein", was noch nie außerhalb einer box war :~

    8. In welchen Ländenr ist es denn verboten, ich kenne einige wo es erlaubt ist........ und auch durchaus sinn macht, ihr würdet bestimmt auch, die kleinen süßen ratten am leben lassen, die die bestände der z.B Kakapos bedrohen, weil sie die jungen udn die Eier zerstören, diese wurden eingeschleppt, aber naja die sind ja so süß und wollen auch nur Leben, egal wie bedroht die anderen sind !

    9. Toller vergleich ! und nochwas, "einseitigen und ideologisch gefärbten Wissen" wie sieht es denn bei den jagdgegener aus, die haben sachliche argumente udn diskutieren mit großem wissen und unvoreingenommen 8o komisch, ist mir wohl entgangen.......

    10. bzw jeder antijäger tut das Gleiche, also immer erst den eignene Hof kehren !

    wenn ich diese "argumente" so lese gibt es nur eins :

    ZURÜCK AUF DIE BÄUME aber da hört es bei euch sicherlich auf, oder?
     
  5. #44 Alfred Klein, 2. Januar 2003
    Alfred Klein

    Alfred Klein Depp vom Dienst ;-)

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    Ich weiß nur eines

    Wenn jemand aus Spaß an der Freude aus dem Hinterhalt auf Distanz mit einem Gewehr einen anderen Menschen töten würde wäre das heimtückischer Mord aus niederer Gesinnung.
    Kürzlich in den USA passiert. Dort gibt es noch die Todesstrafe.

    Wenn man etwas geringfügig ändert - das Ziel, welches man umbringen will weil es einem Freude macht zu töten, dann ist das waidgerechtes Handwerk.

    Was unterscheidet also einen Jäger von einem heimtückischen Mörder????
    Nur das Wesen das er umbringt.

    Naja ihr Jäger, jetzt wißt ihr wenigstens was ichvon euch halte.
     
  6. #45 Malte, 2. Januar 2003
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Januar 2003
    Malte

    Malte Guest

    Hallo Alfred!
    Ganz einfach:

    Ein Tier ist kein Mensch!!!

    Und in der natur herrscht nummal der Grundsatz:

    Fressen und gefressen werden!

    Und erzähl mir nicht dass es etwas anderes ist wenn ein Rudel löwen einen Wasserbüffel nach mehrstündiger hetzjagt bei lebendigem leibe auffrisst.
    (was nicht heissen soll das ich mir nicht für jedes geschossene stück den schnellstmöglichen Tod wünsche!!)
     
  7. Rena1

    Rena1 Guest

    das...

    sogenannte jägerlatein.....seltener anblick in der natur
     

    Anhänge:

  8. Rena1

    Rena1 Guest

    jägerlatein...

    noch nie beobachtet in der freien natur......
     

    Anhänge:

  9. Rena1

    Rena1 Guest

    jägerlatein

    jahrzehnte nie mehr beoachtet.
     

    Anhänge:

  10. Rena1

    Rena1 Guest

    und

    ich bin noch nicht fertig....was werden die kinder der nächsten generation uns fragen...?
     
  11. Rosi.N.

    Rosi.N. Stammmitglied

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    Pisa Studie

    Hallo Malte Hallo Jan
    Ihr seid beide noch Schüler dann habt Ihr aber maßgeblich zum schlechten Ergebnis der Pisastudie beigetragen.
    Übt erstmal richtig lesen.
    Die Kollegen vom Komitee gegen den Vogelmord sagen das niemand die Bruterfolge der Wildgänse und Enten kennt und trotzdem werden die Vögel wenn sie bei uns überwintern gnadenlos abgeschossen.
    Jagen war das erste was die Menschen gemacht haben?
    schon wieder in der Schule nicht aufgepaßt!
    Was ist dagegen zu sagen wenn Löwen einen Wasserbüffel jagen und töten?
    Sie erwischen nie das stärkste Tier und sie jagen nur wenn sie Hunger haben.Könnt Ihr mir sagen warum Menschen Jagd auf Löwen und Wasserbüffel machen?
    Weil Töten geil ist!
    rosi.n.
     
  12. #51 j-c-w, 2. Januar 2003
    Zuletzt bearbeitet: 3. Januar 2003
    j-c-w

    j-c-w Foren-Guru

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    Re: Pisa Studie


    tja, bei mir reichts aber zum richtigen Lesen denn zwischen das Erste und eine der ersten Sachen, ist ein gehöriger Unterschied !


    Nochmal eine Bitte, könntet ihr vielleicht mal richtige Argumente bieten, ode rvernünftige Sachen schreiben, denn komischer Weise, können das wohl nur Jäger bzw befürworter, dass sachliche Disskutieren, ohne persönliche Angriffe oder wüste Beleidigungen......

    Nochwas, es ist richtig, dass es auch Trophäenjäger gibt, die am liebsten die seltesten und größten Tiere schießen und sie sich dann an die Wand hängen, dass finde ich auch nicht okay, aber um solche Jäger geht es hier nicht !!

    Nochwas zu den Gänsen, ich verstehe immer noch nicht so ganz, was dass mit den Bruten zu tun hat, aber als Gefährdet würd ich diese wohl nicht so recht bezeichnen, zumindest wenn ich mir die Schwärme hier anschaue wo der ganze Himmel "schwarz" wird bzw sie ganze felder ohne Lücke füllen........

    ach Rosi, nochwas, du ist nur Sachen aus eigenem Anbau ?? ja?
    Und auch kein Fleisch?? Denn alles andere wäre ja nicht mit deiner Meinung vereinbar.........

    @ rena, wohnst du direkt in der Stadt also bei unseren Freudnen rund um München gibt es lauter Füchse und Rehe......
     
  13. Rena1

    Rena1 Guest

    wo...

    hallo jan
    ich wohne am rande von münchen.....20 minuten vom wald entfernt und geh´dort viel mit meinen hunden spazieren.ins innere der wälder geh´ich schon lange nicht mehr....es wurden des öfteren hunde obwohl an der laufleine ...vermeintlich verwechselt als wild und an/totgeschossen.
    es gibt viele hundehalter die den wald meiden.
     
  14. Malte

    Malte Guest

    Ich habe mal alle Behauptungen bzw. Fragen o.ä. aus den vorigen texten herausgenommen und beantwortet bzw. kommentiert.


    - Abschuß von Haustieren,
    - Die Katze ,die sich ihrem Instinkt folgend über die Kaninchen hermacht muß natürlich auch abgeschossen werden sie ist ein Feind des Jägers

    Das Haustier des Tierschützers und -Freundes richtet mehr schaden an als vieles anderes.
    Bei uns aufm Dorf haben wir viele Hunde die trotz Leinenzwangs frei herumlaufen und wild aufschrecken. Aber nach Meinung der Besitzer ist es so dass ihre Tiere aufs Wort hören und so etwas nicht tun. Ich würde höchstens (wenn überhaupt) auf Hunde schießen wenn absolut keine andere Möglichkeit beherrscht das Tier unter Kontrolle zu bekommen. Das heißt wenn es wirklich ein stück reißt. Ich bin sicher dass die meisten der Jäger so handeln!!
    Wann eine Katze als wildernd gilt ist im Gesetz festgelegt. (Je nach Bundesland mehr als 200 bzw. 300 Meter vom nächsten bewohnten Gebäude entfernt herumstreund)
    Diese Entfernung muss man sich einmal bildlich machen!
    wie sieht es aus mit den ausgesetzten Katzen? wie mit den Katzen im Umland von Hamburg die ausgesetzt wurden, eingefangen werden um sie aufzupäppeln und zu sterilisieren um sie dann wieder auszusetzen. Diese fangen dann wieder die kleinen Wildtiere und Vögel (Sauerei, ein einschläfern wird von der Tierschützerbewegung verhindert).

    - die Verwendung von giftigem Bleischrot,

    Mal im ernst; meint ihr nicht dass das was ihr so alltäglich ganz unbewusst an giftigem Müll produziert und unbewusst entsorgt um ein wesentliches höher ist?
    Was alleine an Silvester an Müll produziert wird und in der Landschaft liegen bleibt, dass produzieren die Jäger nicht im Jahr!
    Es gibt keinen Werkstoff, auch nicht die sogenannten Stahlschrote, die es dem Jäger ermöglichen ein Tier mit so wenig leiden wie möglich (also Tierschutzgerecht) zu töten

    - Trophäenjagd?
    - Und selbstverständlich ist die Trophäenjagd ein riesen Geschäft

    Ich bin kein Freund davon. Aber machen wir uns doch nichts vor. Wenn z.B. kein Jagd- Tourismus nach Afrika in die armen Länder gehen würde. Hätte das wild dort für den armen Buschbewohner keinen wert. Ausschließlich als Wildbret. Ich bin absolut überzeugt dass wenn es keinen Jagd- Tourismus geben würde, die selbe Anzahl an Tieren gewildert würden! So verdienen die Menschen einerseits, andererseits bekommen sie das fleisch sowieso.
    Aber gibt es auch bei uns. Es sind meist ältere Tiere, die bereits vor dem zurücksetzen (im folgenden Jahr weniger Gehörn) sind und in naher Zukunft durch stärkere und vor allem jüngere Tiere ersetzt werden würden

    - Die Jagd auf Beutegreifer weil Konkurenz für die Jäger (Marder Füchse Greifvögel)
    - Warum werden Beutegreifer abgeknallt

    Der Bestand in Deutschland ist nun mal sehr (zu) hoch.

    - wölfe gesehen, die sich wieder in deutschland und polen ansiedeln! vielen jägern ist das nicht recht

    Das habe ich addi schon geantwortet. Bei unserer Besiedlung ist für den Wolf und auch für den Luchs nur in großen unbesiedelten flächen platz. Z.B. Bayrischer Wald und der Harz. Aber nein, dass die Jäger aktiv an der Auswilderung von Luchs im Harz beteiligt sind sieht ja keiner und will es auch nicht sehen. Auch wenn die Deutschen Seehundbestände zu groß sind (man sieht es ja am Seehundsterben), wird doch die einzige Station für die Aufnahme von Heulern (kleine Seehunde) vom Jagdverband Schleswig-Holstein betrieben. Auch andere Projekte, wie Auerwild, Birkwild, usw.
    Wildkatzen usw. wird von den Verbänden begeleitet.

    - alles was ihnen vor die Flinte kommt ,abknallen.(bevorzugt Samstags und Sonntags) Fasanen,Hasen,Kanienchen, Eichelhäer,Katzen Raben,alles was geht.

    Treibjagden auf Niederwild finden üblicherweise nur einmal im Jahr, im Winter, statt. Die übrigen 364 Tage herrscht für Niederwild normalerweise Ruhe.

    - Hat schon mal einer gesehen,wie die ein frisch geschossenes,süßes Reh ausweiden????

    Also wirklich. Soll man ein erlegtes Stück wegwerfen wie es ist und nicht verwerten?

    - die Eingeweide,des noch zappelnden Rehs achtlos rausschmeissen

    Niemand weidet ein lebendes Tier aus.

    - Achtung langsam fahren , Wild kann die Strasse überqueren wegen Jagd. Erst hetzten sie die armen Tiere durch die Gegend, dann knallen sie sie ab

    Was hier gemeint ist, ist eine Drückjagd. Hierbei wird das Wild üblicher Weise Leise von einer Handvoll Treibern aus den Einständen in die Nächsten getrieben. Wenn ein Hund frei durch Wald und Wiesen läuft ist das für das Wild stressvoller. Diese Jagdarten haben den Zweck die festgelegte Abschussmenge in möglichst kurzer Zeit zu erlegen und den Jagddruck an den restlichen Tagen zu verringen.

    - Die knallen nur das beste Tier ab...
    Nur danach geht´s..
    Du hast nen Zwölfender??
    Ich hab nen 16 Ender.

    Wenn solch ein Hirsch erlegt wird, ist das nicht das beste?
    Ein Zwölf oder 16 Ender ist das Ziel aller Hege. Ein solcher Hirsch hat min. 10 Jahre alter und hatte in seinem Leben zu seinen Stärksten Zeiten viel Möglichkeit sich zu vererben. Dann ist irgendwann seine zeit gekommen den platz für einen jüngeren frei zu machen.
    Würdet ihr einen Jungen Hirsch der sein leben noch vor sich hat lieber schießen als einen alten der am ende seiner tage steht?

    - warum füttert ein Jäger im Winter?

    Weil der Gesetzgeber das vorschreibt. Mit dem Recht zur Jagd ist auch untrennbar die Pflicht zur Hege verbunden.

    - Für einen Jäger ist doch nur der "Wildbestand" intressant

    Genau, stimmt und zwar ein „den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepassten artenreichen und gesunden Wildbestand“ (Wie im Gesetz §1 BjagdG Abs. 2 festgelegt)

    - Dann werden 30 Fasane gekauft und der "Jagdgesellschaft" zum Abschuß freigegeben.

    Es werden dann von den ausgesetzten Fasanen die Hähne auf die man beim Treiben stößt Bejagd. Weil wie ihr ja als Vogel- und Tierkenner wisst die Edel-Fasanen polygam leben.
    Fasane nur zur jagd auszusetzen ist nicht Waidmännisch. Es werden fristen eingehalten um den Fasanen ein natürliches verhalten zu ermöglichen.

    - Woher kommt denn der unbestreitbar zu große Bestand an z.B.Rehen und die damit einhergehenden Verbißschäden?
    Selbstverständlich werden Tiere auch eigenst für den Abschuss gezüchtet.Auch Feldhasen nicht nur Fasane und Rebhühner
    - dem Aussetzen von Wild um es anschließend abzuknallen

    Ich möchte gerne Rehe und Hasen sehen die in Gefangenschaft gezüchtet werden. Vielleicht gelingen in Zoos Einzelne Nachzuchten, aber nicht in dem Maße dass man die Tiere aussetzen könnte und dass dies einen solch hohen bestand mit sich führt.

    - Es glaubt doch wohl keiner im Ernst, dass ein Nur-Jäger, der halt die Jägerprüfung absolviert hat, als Motiv für seine Jagdausübung Artenschutz hat ???

    Nein, einer der Urtriebe des Menschen ist es Beute zu machen. Dass kann keiner Abstreiten. Und wenn sich dies am Stadtmenschen zeigt der auf dem Flohmarkt, im Internet (z.B. bei Ebay) versucht Schnäppchen zu machen.

    - um dann wenn es die tiere am schwersten haben in bitterer kaelte bis in letzte büchsenlicht den ganzen wald nicht zur ruhe kommen lassen

    Eurer Meinung nach sollen also Tiere nicht im Winter bejagd werden. Dies ist nun mal die Zeit in der die Tiere weder führen noch fortgeschritten trächtig sind. Lieber eine Führende Bache im Sommer schießen? (sind sie sowieso unter Schonzeit)
     
  15. Malte

    Malte Guest

    Re: wo...

    dann wirst du auch so gut wie kein wild sehen.
     
  16. Addi

    Addi Guest

    malte

    bitte, weshalb jagst oder planst du ganz personlich zu jagen

    abgesehen v fragwüerdiger karriere
     
  17. Pe

    Pe 2,2 SWO

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    Mein Onkel als er noch lebte war Jäger und ich kannte keinen Menschen der sich mehr für die Natur, deren Schutz und deren Pflege eingesetzt hat. Nicht mit gesprochenen oder getippten Worten sondern mit Taten.
    Man darf diese Jagdprotze nicht mit allen Jägern in einen Topf werfen.....ich meine diese Sorte, die auch Jagdreisen ins Ausland macht um etwas für die Wohnzimmerwand zu haben....solche wird es immer geben und man kann es den engagierten um die Natur bemühten nicht anhängen.
    Zum Thema Mensch allgemein: bis auf die Vampierfledermaus(diese gibt Überlebensrationen an erfolglose Jäger ab) ist der Mensch das einzige Säugetier, dass Mitgefühl empfinden kann und Futter an seine Kranken und Hilfsbedürftigen abgibt. Das ist wissenschafftlich untersucht. Bei allen anderen Arten ist der Kranke oder Hilfsbedürftige weg vom Fenster und allein.

    Ich wohne in Waldnähe und wir haben Füchse, Marder, viele Katzen, Eichhörnchen, Raubvögel, Elstern, Eichelhäher und vieles mehr....trotz Großstadt.
     
  18. Malte

    Malte Guest

    Re: Pisa Studie

    oh, ich hätte gerne an der pisa studie teilgenommen, aber die wird nur unter 15 jährigen gemacht....

    Nein, aber man kennt die zahl der überwinternden Tiere.

    nein, erst war der mensch sammler.

    Nichts.

    Genau.

    wie gesagt, ich bin kein freund davon, aber die einkünfte betragen in solchen ländern einen beachtlichen teil des BSP bei.
    Wenn die tiere von den einheimischen nicht an touristen verkauft werden (der abschuss) haben diese für sie keinen (kaum) wert. sich für die hege etwas wertlosen einzusetzen, davon überzeuge mal jemanden! wie beim regenwald (soll nicht heissen dass ich für abholzung bin) wenn kein markt für holz wäre würde er abgebrannt und hier wertvolle güter anzubauen.
     
  19. Ajnar

    Ajnar Initiative für Papageien

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    Malte, auch andere Individuen haben ein Recht zu leben:

    Hier:
    Überhaupt braucht man sich über die von Jägern verstümmelten Tiere nicht zu wundern, denn immerhin genügt als Qualifikations-nachweis zur Jagdausübung die vor Jahren irgendwann einmal bestandene Jägerprüfung. Diese berechtigt den Jäger bis ins hohe Alter zur Lösung eines Jagdscheines oder alle drei Jahre zu dessen Verlängerung, ohne dass dabei eine Nachprüfung der Sehkraft oder der Schießfertigkeiten erfolgt!

    Nichts gegen Jäger, die nie etwas treffen. Aber schlimm ist, dass Tierquälereien, die mit vorgeschriebenen Schießübungen und besseren Jagdscheinkontrollen vermeidbar wären, auf leichtfertigste Art seitens der Behörden und des Gesetzgebers auch noch Vorschub geleistet wird.
    Besonders bei Treib- und Drückjagden sind sehr treffsichere Jäger wichtig. In der Praxis schießen aber doch gerade hier viele ungeübte Jäger mit, was in der Regel auch durch einen enorm hohen Prozentsatz an verletzten und verstümmelten Tieren belegt wird.

    Nach Ende einer solchen Jagd-Gaudi geht es für viele zuerst einmal zum fröhlichen Feiern, bis hin zum totalen Besäufnis, welches gelegentlich auch schon vor der Jagd mit der einen und anderen in der Runde kreisenden Schnapsflasche begann.
    Die vorgeschriebene Nachsuche nach den zu Krüppeln geschossenen Tieren geschieht dann häufig zu einem Zeitpunkt danach. Auch deshalb, damit das verletzte Tier dem Jäger oder Schweißhundeführer nicht mehr gefährlich werden kann, wartet man oftmals einige Stunden ab, bevor man mit dem Nachsuchen beginnt. Bei Einbruch der Dämmerung verschiebt man das Nachsuchen auch oft noch bis zum nächsten Tag. Man lässt das Tier somit in seinem Wundbett liegen. Das hört sich in der Jägersprache auch wieder ganz harmlos und human an. Tatsächlich vegetieren die betreffenden Tiere oft mit wahnsinnigen Schmerzen noch tagelang dahin.
    Aber auch die bei einer Nachsuche noch lebend aufgefundenen Jagdopfer erleiden panische Todesängste, was sich oftmals in erbärmlichen Angstschreien ausdrückt, sobald so ein Tier seines Mörders ansichtig wird. Der führt dann eigenhändig und oft ohne jegliche vorherige Betäubung, mit Messerstichen oder mittels Pistolenschuss dessen Hinrichtung aus.
    Wenn der Normalbürger mit ansehen könnte, wie ungerührt und brutal viele Jäger mit bereits halbtotgeschossenen Tieren umgehen, er wäre entsetzt. Er wäre auch darüber entsetzt, dass es in unserer zivilisierten Gesellschaft noch immer solche primitiven Barbaren gibt und deren Handeln straffrei ist.

    http://anti-jagd-linkliste.de.vu/
     
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  21. Malte

    Malte Guest

    Re: malte

    weil ich es als eine der natürlichsten dinge der welt sehe die natur zu nutzen. außerdem betreibt man so angewanten naturschutz.
     
  22. aday

    aday Foren-Guru

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    Hunde

    hallo Rena,

    Hunde im Wald?
    Es müsste eigentlich bekannt sein, das es verboten ist als „Besucher“ Tiere in ihren Einständen aufzusuchen und ein Hund hat da schon gar nichts zu suchen.
    Auch ich musste schon leider desöfteren solche unbelehrbaren zurechtweisen und in Härtefällen mit einer Anzeige drohen.
    Viele behaupten ja ihre Hunde hören. Leider die wenigsten, sobald sie die Widerung von Wild aufnehmen.
    Angeschossene Hunde an der Laufleine? Die Gerüchte hören wohl nie auf. Habe das auch schon mal auf einer Seite von Jagdgegnern gelesen, diese konnten es leider aber nicht belegen, war offensichtlich erfunden. Oder kannst du das belegen. Ich persönlich halte dies in fast 100% der fällen für Propaganda der Jagdgegner.
    Bei uns werden Katzen angeschossen (Luftgewehr). Die Polizei vermutet das der Täter sauer ist, das diese Tiere in seinem Garten ihr Unwesen treiben.
    Mach dich mal Schlau und lass mal Fakten und nicht nur Hetze rüberkommen.
    Eine ordentliche Diskussionsgrundlage wäre nicht schlecht, um eine ordentliche Diskussion zu führen. Leider vermisse ich dies bei Jagdgegnern meist und dann werden diese in der Regel ausfallend.

    Hallo addi:
    Man wird Jäger, wenn man an der Natur hängt und was für sie tun will.

    Hallo Anjar:
    mit der nachsuche wird bekonnen, sobald es sinnvoll erscheint. Ein Tier im Wundbett ist Tierschutzgerechter als ein verletztes Tier was als weidergetrieben wird.

    mfg

    aday
     
Thema: noch eine Demo / Jagd pro und kontra
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