Warum halten wir Vögel?

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  1. #61 SamantaJosefine, 13. März 2015
    SamantaJosefine

    SamantaJosefine heart for my canaries

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    Hallo an alle Vogelliebhaber, schon lange denke ich über dieses Thema nach un habe jedenMorgen ein schlechts Gewiisen, weil ich sie "einsperre", woher nehme ich mir dasRecht, so etwas zu tun, Diese Tiere sind einfach perfekt.
    i sSie, haben uns so vieles voraus und die Faszination die von ihnen ausgeht ist frapant. Wir werden nie ihre Perfektion erreichen, selbst das innovativste Flugzeug wird ihnei nie gleichstellt sein. Sie sind und bleiben die Geschöpfe zwischen Himmel und Erde, sind das ein Relikt aus der Vorzeit, sie sind so faszinierend, dass wir sie eigentlich nur in ihren Elementen bewundern dürften,ihre Instinkte sind so wundervoll komplex und weil wir das alles nicht begreifen, versuchen wir Menschen sie zu beherrschen und begreifen nicht, wie sehr wir ihnen schaden,
    Auch ich bin ein Vogelhalter und rede mir ein, ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen, ich werde immer der Unwissende bleiben, sie werden immer die hilflosen Kreaturen bleibe mit ihrem unglaublichen Instinkten versehen. Verzeiht mit liebe Vogelfreunde. Eine gute Nacht euch allen.
     
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  3. wp1954

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    richtig ist,es ist ein stück Natur !warum sollen wir vögel nicht halten u. züchten ?
    ich halte sie schon an die 50 jahre,wenn ich mich noch an die Anfangszeit erinnere,dann hat sich die vogelhaltung in der zeit(mann kann es nicht in% beschreiben) es ist viel mehr als 100 % gebessert,diese Haltung kommt auch den vögeln in der Natur zu gute(es wurde sicher schon 1000 geschrieben) nur was mann kennt kann mann auch schützen.
    ich erlebs oft ,mein enkel (11 jahre) er kann 1 Buchfink von einer Meise unterscheiden,warum,er sieht bei mir vögel in den volis,er ist damit aufgewachsen,sie intresieren ihn.
    er kommt öfters zum spielen mit freunden zu mir in den garten,er weis da im garten ist ein amselnest,da ist eine voli da brüten die vögel vom opa,er hat schon das gefühl;;;;; da sollte mann nicht stören;;;;;die meisten seiner freunde intressiert das nich,denen ist das egal,die schiessen auch mal den ball in den Busch woh 1 nest ist,,,,nicht aus Boshaftigkeit,,,nein,,gedankenlos,sie kennen das nicht,sie intressiert das nicht.
    bei 1 vogelhaltung die sich nach den gehaltennen vögel richtet(nicht in boxen 40cmx40cm,nicht 10-20vögel in 1 voli von 1mx2m)haben alle vögel, auch die in der Natur 1 nutzen,
    die gehaltenen vögel werden ca. 5x älter als in Freiheit,zucht gehört zum vogelleben wie die mauser,da durch werden auch die Artgenossen in der Natur nicht vergessen.
    mfg willi
     
  4. Tussicat

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    @SamyJo: wunderbar geschrieben!
    @wp: Lebensdauer muss nicht mit Glück korellieren. Auch nicht mit Gesundheit. Und zur Erziehung der Kinder sind die Eltern bzw. die Gemeinschaft da. Das was wir da vermurksen, können wir nicht diesen wunderbaren Geschöpfen als Last aufdrücken. Natürlich hilft die Vorbildwirkung. Aber darum die Tiere einsperren bleibt fraglich.
     
  5. #64 SamantaJosefine, 14. März 2015
    SamantaJosefine

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    Hallo, lieber Vogelfreund, natürlich ist es wunderbar im Rahmen der Natur seinen KIndern und Enkeln alles offenzulegen.
    Das ist ja nicht der Knackpunkt, es ging ja um das Thema, warum wir sie halten. Brauchen sie uns oder brauchen wir sie. Ich bin so ehrlich zu sagen, dass ich sie brauche, weil ich mich an ihnen erfreue, das könnte ich auch draußen im Park, Wald und Wiese.
    Nein,das ist nicht genug, ich will sie bei mir haben, ich will ihre kleinen hungrigen Schäbel sehen, ich sprach lediglich von meinem Egoismus.
    Ohne meine Vögel wäre es bei mir sehr still, ich liebe meinen kleinen Tiere, aber liebe ich sie wirklich genug????

    Ich weiß eigentlich noch immer nicht wirklich, warum wir sie halten.

    Euch allen einen schönen Sonntag.:gimmefive
     
  6. Tussicat

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    Ja, wie mein Statement eingangs im Thema: Egoismus, zu dem ich mich bekenne.
    Auch schönes Wochenende-Wünsche von mir.
     
  7. alfriedro

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    Glücklich, wer einen Garten hat. Und noch glücklicher, wer diesen Garten ein wenig naturhaft belässt. Darin tummeln sich viele Vögel. Wer ihnen Nisthilfen und Futter anbietet, betreibt auch schon "Vogelzucht". Aber kommt man den Vögeln im Garten so nah wie an einer Voliere?

    Darf man sich auch an exotischen Vögeln erfreuen, wenn sie doch nicht draußen herumfliegen? Wenn ich mich besonders begeistern kann z.B. für Sittiche oder Prachtfinken, so kann ich sie nur im Bilderbuch anschauen, im Video vielleicht oder auf einer Urlaubsreise. Und auch da komme ich ihnen nicht so nah. Halte ich solche Tiere in einer Voliere, so lerne ich sie sehr genau kennen. Dieses Detailwissen der Vogelhalter kommt der Wissenschaft sehr zugute, sofern man die Vogelhaltung auch ein wenig mit Wissenschaft betreibt.

    Was muss ich aber tun, damit meine Pfleglinge nicht darunter leiden müssen, zumindest minimal beeinträchtigt sind, weil ich sie halte? Erfahrene Vogelhalter wissen, dass Vögel ziemlich flexibel sind und sich mit den Lebensbedingungen arrangieren. Nun muss man ja nicht auf Minimalstandards beharren. Hält man Vögel nur als Dekorationsgegenstand, dann wird man ihnen natürlich nicht gerecht. Ihr Leben und ihre Gesundheit wird dann nicht lange halten.
    Hält man sie aber in einer Voliere, möglicher weise bepflanzt, gestaltet, naturhaft, einem Ursprungshabitat nachempfunden sogar, dann ist das Arrangement eine noch größere Zierde und die Bemühungen laufen darauf hinaus, dass es den Vögeln optimal geht. Für Kolibrihalter z.B. steht das völlig außer Frage. Beherzigt man dabei nicht nur Futter- und Nistbedürfnisse, sondern auch Schlaf- und Sozialverhalten etc. dann sind die Vögel entspannt, gesund und zufrieden. Dann mangelt es ihnen eigentlich an nichts. Natürlich gibt es eine große Anzahl von Arten, deren Haltung dann sehr große Dimensionen annimmt, wie z.B. Adler, Möwen oder Schwalben, aber auch das ist prinzipiell möglich. Weil die Lebensbedingungen in der Haltung ja andere sind als in der Natur, kommen sich die Vögel auch so manches mal intensiver in die Quere. Viele Vögel sind dann sogar dankbar dafür, wenn sie zum Nisten in einer Box untergebracht werden und anschließend wieder in eine Gemeinschaft kommen. Ja, das habe ich in den letzten Jahren gelernt, ich war ein Boxengegner. Heute weiß ich mehr. Allerdings sind meine Boxen so dimensioniert, dass andere dazu schon Voliere sagen. Sie werden bepflanzt und jedes Paar hat sein kleines Reich ohne Störung oder Ablenkung.

    Warum also halten wir Vögel? Reiner Egoismus wäre zu kurz gegriffen. Ein Halter opfert auch vieles dafür. Liebe und Interesse, ja, und Fürsorge, das wären meine Motive. Faszination von deren Schönheit und ihren Tönen dann auch noch, was eventuell als egoistisch gelten kann. Dann Erkenntnisse über ihr Wesen gewinnen und weitergeben. Das bringt die Menschheit vielleicht auch ein wenig weiter.
    Was haben die Vögel davon? Sie haben ein entspanntes Leben ohne Stress und ohne Not - meistens, wenn ich sie nicht vernachlässige (z.B. durch Urlaub, dann bekomme ich ein schlechtes Gefühl) oder mit dem Kescher fangen muss um z.B. ihre Krallen zu schneiden.
     
  8. #67 SamantaJosefine, 14. März 2015
    SamantaJosefine

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    Danke, das ist ein sehr schöner Beitrag, aber wie so viele Menschen habe ich keinen Garten. Ich kann meinem Kanienpärchen Zuwendung und gute Pflege zukommen lassen, Freiflug, versteht sich.
    Aber etwas derartiges wie du, hat wohl kaum jemand. Aber richtig ist, dass du Vogelhalter bist.

    Vor zwei Jahren war ich mit meiner Enkeltochter im Vogelpark WALSRODE, das ist doch auch Vogelhaltung, in sehr großem Stil verseht sich.
    Die Menschen, die sich dort die Tiere ansehen, tun dieses ja weil sie fasziniert sind von diesen Geschöpfen.

    Kann es sein, dass diese Unerreichbarkeit zu ihnen, diese unsagbare Unabhägigkeit uns veranlassen uns ein Stück davon in unsere Seelen und Herzen zu holen oder wollen wir nur einen Sittich der unsere Sprache nachahmen kann. Wo hört das eine auf, wo fängt das andere an.
    Warum haben wir nicht einfach alle Hunde oder Katzen oder Tiere, die der Erdanziehungskraft ausgesetzt sind.

    Ich klopfe auf meine Brust und sage:"Schau mal, wie gut ich meine Tiere halte, die haben alles was sie brauchen", dabei weiß ich, dass es nicht so ist, und da bin ich wieder an dem Punkt. Du verstehst mich schon.
    Wie dem auch sei, du hast eine wunderbare kleine Vogelwelt gebaut und dafür wünsche ich dir viel Glück.
     
  9. #68 wp1954, 15. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 15. März 2015
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    sicher aus Egoismus,weil sie uns Freude machen,ihr könntet auch fragen,warum halten wir Haustiere(in der hobbi Haltung).
    die Bedingungen für die Haltung der vögel in Deutschland werden immer schwieriger,ich glaub es nicht das es den vögeln in der Natur was bringt.
    der mensch ist so,er will was besitzen,der 1 will fische,der andre will vögel,wenn die Haltung der tierart angepasst,auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird,bin ich sicher das beide(der halter u. die tiere) einen nutzen davon haben.im endefekt auch die Natur,weil wir uns damit beschäftigen,,,,das zeigt schon diese frage,,,,andere intressiert das nicht
    mfg willi
     
  10. alfriedro

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    Ist Freude reiner Egoismus? Eine Bemächtigung zu persönlicher Bereicherung? Einerseits kann man das so sehen. Für manche ist es wohl auch so. Andererseits meine ich aber auch, dass gewissenhafte Tierhaltung Opfer erfordert. So wie Du es andeutest, es kann ein Füreinander, eine Symbiose sein. So beruht doch Freude vielleicht auf Gegenseitigkeit. Meinen Vögeln sehe ich jedenfalls regelmäßig Freude an.
     
  11. dustybird

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    Ich war selbst ein großer Vogelzüchter (Chompion WS) und über 40 Volieren mit Kakadus und Grossittichen. Ich hatte sogar einen einen Vogelliebhaber eingestellt der meine Vögel gefüttert hat und Volieren sauber gemacht hat. Ich hatte immer ein gutes Gefühl , daß ich alles getan habe für das Wohlergehen meiner Liebling in sehr großen Volieren von 6 meter länge und 1,50 meter breite mit Berieselungsanlage. Nach dem Tode meiner Frau vor 7 Jahren habe ich in Deutschland alles verkauft und zeige hier in Australien Vogelfreunde die Australische Vogelwelt. Ich kann nicht sagen das es meinen Vögeln in Volieren schlecht ergangen ist. Der Stress von Vögeln ist ein Freier Natur viel größer und die Vögel werden auch nicht so alt , wie in den Volieren gehaltenen Vögeln. Ich hatte nie ein schlechtes Gewissen Vögel in Volieren zu halten , with kind regards ( Gerd)
     

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  12. alfriedro

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    Noch eine Frage: Was ist eigentlich Freiheit? Tun und lassen, was man will? Das kann ein Tier ebenso wenig wie der Mensch, denn das ist lebensgefährlich. Tiere sind an bestimmte Bedingungen gebunden und werden zum größten Teil instinktiv geleitet. Ein kleinerer Teil ist Erfahrung und ermöglicht es dem Tier in einer veränderten Umwelt zurecht zu kommen - also auch in einer Wohnung. Das Tier ist somit nicht unfreier als in der Natur, sofern ihm die Grundbedürfnisbefriedigung nicht vorenthalten wird. Allenfalls ist es bewegungseingeschränkt, ggf. wahleingeschränkt was z.B. Selbstmedikation anbelangt. Ein Tier in Menschenobhut ist vom Menschen abhängig und damit fängt die Moral beim Menschen an. Dagegen ist es befreit von Hunger- oder Feindstress, Revierstreit und Wetterkapriolen. Ein Tier in der Natur ist soweit frei, wenn es lebt. Wenn nicht, dann ist es nicht, dann ist es auch nicht frei.
    Tiere empfinden Seelenregungen ähnlich wie Menschen. Abwechslung kann Freude oder Furcht auslösen. Das kommt auf deren Konstitution an. Freude empfinden Tiere auch in der Wohnung, wenn sie etwas erleben, das ihnen Abwechslung und Anregung verspricht. Allerdings hege ich darüber hinaus noch den Anspruch, dass ein Tier ja ein Geschöpf eines Lebensraumes ist. Es hat sich in diesen Lebensraum in spezieller Art und Weise hinein entwickelt. Es fühlt sich als Einheit mit seiner Umwelt. Und wenn die Umwelt seinem Wesen entspricht, welches durch Evolution so geworden ist, so geht es ihm am besten. Es kommt nicht darauf an möglichst viel und weit zu fliegen, sondern um bestimmte Erlebnisse zu erlangen und schließlich sein Überleben zu sichern. In der Wohnung fallen etliche Zwänge weg, neue entstehen, damit arrangiert sich das Tier. Grundbedürfnisse der Tiere kann und muss man definieren und erfüllen. Dann ist ihre Haltung sinnvoll und nicht unmoralisch.

    Dass man Vogelhaltung verbieten müsse, weil man ihnen die Freiheit raubt, ist also folglich Unsinn. Denn gleichzeitig raubt man ihnen auch die Natur, die sie zum leben brauchen würden, sobald man sie für menschliche Zwecke umgestaltet. Weil es unethisch, unmoralisch ist, Tiere zu halten darf man keine mehr halten oder vermehren ist ebenso falsch, denn man darf dabei nicht unterscheiden zwischen Nutztiere, die man für Nahrung hält und Tiere, die man zur "Erbauung" hält. Beides ist ein Nutzzweck. Entweder Tierhaltung ganz erlauben oder ganz verbieten. Tierhaltung ist eine Kulturerscheinung der Menschheit und ist Bestandteil der menschlichen Wesenheit. Einzig die Frage des "wie" ist erlaubt. Das ist dann Kultur und führt zu Evolution der Zivilisation.

    Egoismus ist nicht die Tierhaltung an sich, sondern die Weigerung, seine Tierhaltung zu optimieren, so gut wie man es kann. Wer wenig kann, muss sich mit wenig zufrieden geben. Wer bestimmte, teilweise bereits definierte Mindeststandards nicht erfüllen kann, soll verzichten. Es ist aber auch Egoismus zu behaupten, nur weil man sein Leben für die Tiere aufopfert und andere nicht, sei man berechtigt Forderungen zu stellen. Anreize zum Nachmachen wäre sicherlich besser. Man ist auch kein besserer Mensch, wenn man ein Tier aus schlechter Haltung errettet, sich damit brüstet und dann gleichzeitig das Verbot von Tierhaltung zu fordern. Diese sogar unter Todesstrafe zu stellen ist sogar geradezu menschenverachtend und maßlos übertrieben Es stellt sich gar nicht die Frage, ob man bspw. Papageien halten darf, sondern wie man es gestalten muss, damit es zu beiderlei Nutzen ist. Der Aufwand ist gewiss groß aber sicher nicht unmöglich.

    Also ganz generell: Tiere zu halten ist legitim, die Haltungsmethoden zu entwickeln ist eine Kulturangelegenheit. Es gibt dabei keinen Unterschied zwischen Tieren, sondern zwischen Anforderungen. Die eines Papagei sind höher als die einer Vogelspinne. Warum also Tierhaltung? Vogelhaltung? Weil es mir und Gleichgesinnten einen Nutzen bringt und im Idealfall in den Tier- und Naturschutz zurückführt - also auch meinem Tier zum Nutzen.
     
  13. #72 SamantaJosefine, 15. März 2015
    SamantaJosefine

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    Hallo, Alfredo. ich denke mal, wir haben das Thema jetzt so verknotet, dass immer neue Erklärungen und Aufklärungen auftauchen.
    Ich versuche nur immer wieder auf das Grundthema zurückzukommen. Wir lassen unseren Tieren aus Sicht das Beste angedeihen. Vogelhaltung zu verbieten, ist komplett schwachsinnig.
    Ich suchte nach einer Erklärung, warum wir sie halten. Die Tiere, die jederzeit entfliegn können, ich suche lediglich nach einem tiefen Sinn, da muss es doch irgendetwas geben, aber das ist schon seit Menschengedenken , denke mal wie lange es es schon Falkner gibt,oder ist das eine ganze Sache , steht dabei die Jagd als vordergründig.
    LG
     
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  15. #73 wp1954, 16. März 2015
    Zuletzt bearbeitet: 16. März 2015
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    [Ich suchte nach einer Erklärung, warum wir sie halten. Die Tiere, die jederzeit entfliegn können, ich suche lediglich nach einem tiefen Sinn, da muss es doch irgendetwas geben, aber das ist schon seit Menschengedenken , denke mal wie lange es es schon Falkner gibt,oder ist das eine ganze Sache , steht dabei die Jagd als vordergründig.
    LG[/QUOTE

    hallo
    ich hab meinen schwartzkopftimalien über jahre Freiflug gewährt, über den sommer,als die henne nach ca. 5 jahren vom Freiflug nicht zurückkahm,war ich schon traurig,aber sie hatten ein leben das besser war als in Freiheit,nahrungsmangel kannte sie nicht,der 1,0 ist mir im herbst gestorben,war ein Wildfang wie die 0,1,ich hatte ihn 14 jahre.
    ich glaub wir halten sie weil sie uns Freude machen u. sie haben auch was davon.
    mfg willi
     
  16. #74 SamantaJosefine, 16. März 2015
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    Ein schönes Schlusswort , besser kann man es nicht sagen:

    Ganz einfach, weil sie uns Freude machen
    .
     
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