Zweige; Ausgang beim Freiflug

Diskutiere Zweige; Ausgang beim Freiflug im Agaporniden Allgemein Forum im Bereich Agaporniden; Morgen! Max und Moritz gedeihen prächtig und sind schon ziemlich frech und schlimm. Nächste Woche Samstag, will ich sie das erste mal raus lassen...

  1. #1 Sabine Fabian, 28. Januar 2000
    Sabine Fabian

    Sabine Fabian Guest

    Morgen!

    Max und Moritz gedeihen prächtig und sind schon ziemlich frech und schlimm. Nächste Woche Samstag, will ich sie das erste mal raus lassen (diese Woche bekommen wir leider Besuch, und da möchte ich das nicht unbedingt wagen). Trotzdem hab ich wieder 2 Fragen.

    1.) Dürfen die zwei nur Zweige von Obstbäumen knabbern, oder sind auch Fichten und Tannen, etc... erlaubt?

    2.) Ich hab eine doofe Tür beim Käfig. Die geht nach unten auf. Bei meinem Nymphensittich, den ich hatte, konnte ich eine Art "Rampe" ideal einspannen, weil die Tür mit Federzug seitlich aufging. Jetzt ist meine Frage. Wenn ich jetzt noch keinerlei "Ausgangshilfe" habe, ist es dann möglich, daß die beiden trotzdem irgendwie rauskommen - können sie auf den dünnen Käfigstangen sitzen? Oder wie handhabt man das normalerweise?

    Danke schon jetzt für Tips.

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    Sabine
     
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  3. Rüdiger

    Rüdiger Guest

    Moin Sabine!

    1) Ich selbst bin bei Holz von Nadelbäumen immer vorsichtig (bei Wolters, Der Graupapagei, GU-Verlag, die Zweige aller Nadelhölzer unter ungeeignete oder giftige Zweige angeführt). Ich habe inzwischen allerdings auch von vielen Seiten gehört, daß sie ihren Papageien und Sittichen Tannenzweige geben.
    Bei Tannenzweige es ist sicher nicht schlimm, wenn die Vögel mal etwas daran nagen oder auch die Nadeln fressen, aber ich persönlich gebe sie nicht direkt als Zweige zum Benagen in den Käfig.

    2) Eigentlich hat noch keiner meiner Vögel ein Problem damit gehabt, aus dem Käfig zu kommen, wenn er erstmal die offene Tür wahrgenommen hat (das hat im Einzelfall allerdings etwas gedauert):
    manchmal fliegen sie direkt durch die Tür aus dem Käfig raus, bequemere kletterten.
    Eine spezielle Aus- oder Einstiegshilfe habe ich ihnen nie gegeben (höchstens bei ganz blöden Türkonstruktionen etwas, was verhindert, das die Tür von selbst wieder zu klappt).
    Agas sind durchaus im Stande, auf den dünnen Gitter zu sitzen und sich drauf zu bewegen, wenn es sein muß auch auf einer einzelnen dünnen Drahtstange, wenn auch etwas wackelig und unbequem.
    Wenn Du dennoch etwas tun möchtest, kannst Du einen zugeschnittenen Holzstab so zwischen Käfiggitter und Gitter der Türklappe klemmen, daß die Türklappe waagerecht steht. Dadurch haben Max und Moritz einen etwas leichteren Landepunkt.
    Es gibt auch die Möglichkeit neben der Tür eine Stange oder besser einen Ast zu befestigen, auf den sie landen können.
    Dazu gibt es im Fachhandel spezielle Halterungen und Stangen, man kann es aber auch selbst mit einer großen Unterlegscheiben, die nicht durch das Gitter rutschen, und einer Schraube machen.
    Agas sind aber durchaus auch im Stande, am senkrechten Käfiggitter zu landen und dann durch die Tür hineinzuklettern. So machen meine beiden es manchmal. Meistens aber landen sie erstmal oben auf dem Käfig, äugen rein und beschließen dann, ob sie runterklettern und reingehen sollen oder noch nicht. Wenn dann einer reingeht, folgt der andere meist. Bei meiner großen Zimmervoliere sind sie meist direkt durch die große Tür in die Voliere geflogen.
    Du hast ja auch wohl schon festgestellt, daß Agas etwas wilder und frecher als Nymphen sind und auch mehr am turnen und klettern. In dieser Richtung würde ich mir deshalb also keine Sorgen machen.
    Viel Spaß noch mit den Rabauken, die sicher auch die passenden Namen haben!

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    Tschüss Rüdiger
     
  4. Silke

    Silke Guest

    Liebe Sabine,

    natürlich sind nicht nur Obstbaumzweige erlaubt, außerdem können auch diese (zumindest die Prunus-Arten) unverträglich sein, je nachdem, wie empfindlich der Vogel ist. Wenn Du das bemerkst, tauschst Du sie eben aus.

    Nadelgehölze, also zumindest Fichte, Tanne, Kiefer sind nicht giftig. Trotzdem kann das Harz unverträglich sein und es kann auch gefährlich sein, zumindest, wenn die Vögel Junge großziehen. Diese können das Harz gar nicht vertragen. Den Erwachsenen kann es aber gestattet werden, an den Zweigen herumzunagen. Sie dürfen auch die Samen fressen (natürlich dürfen die Zapfen nicht vergammelt sein).

    Ideale Sitzäste sind allerdings Birke, Weide (wirkt nebenbei gegen leichte Verdauungsbeschwerden und leicht antibakteriell), Haselnuß und viele andere, zu warnen ist dagegen beispielsweise vor Holunder. Die schwarzen, vollreifen Beeren ohne Stiele sind wichtige Vitaminlieferanten, doch die grünen Teile sind giftig, da sie viel Blausäure enthalten.

    Gruß, Silke.
     
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